DE69734784T2 - Verfahren zur behandlung von abgasen mit halogen enthaltender verbindung - Google Patents

Verfahren zur behandlung von abgasen mit halogen enthaltender verbindung Download PDF

Info

Publication number
DE69734784T2
DE69734784T2 DE69734784T DE69734784T DE69734784T2 DE 69734784 T2 DE69734784 T2 DE 69734784T2 DE 69734784 T DE69734784 T DE 69734784T DE 69734784 T DE69734784 T DE 69734784T DE 69734784 T2 DE69734784 T2 DE 69734784T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gases
halogen
treatment
results
packed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69734784T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69734784D1 (de
Inventor
Tadahiro Sendai-shi OMI
Yoshitaka Settsu-shi HONDA
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daikin Industries Ltd
Original Assignee
Daikin Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daikin Industries Ltd filed Critical Daikin Industries Ltd
Publication of DE69734784D1 publication Critical patent/DE69734784D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69734784T2 publication Critical patent/DE69734784T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/68Halogens or halogen compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/68Halogens or halogen compounds
    • B01D53/685Halogens or halogen compounds by treating the gases with solids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Abgasen, welche Halogenverbindungen enthalten, bestehend aus Halogengasen und/oder Wasserstoffhalogenid-Gasen
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zur Behandlung von Abgasen gerichtet, welche Halogenverbindungen (Halogen oder Halogenid) enthalten, bestehend aus Halogengasen und/oder Wasserstoffhalogenid-Gasen, wie Wasserstoffhalogenid, und insbesondere auf ein Verfahren zur Entfernung und Entgiftung von Abgasen, welche Halogenverbindungen enthalten, welche beim Trockenätzverfahren und dergleichen während der Herstellung von Halbleitern freigesetzt werden.
  • Stand der Technik
  • In der Halbleiterindustrie werden zur Fertigung von Halbleitern viele Arten von korrosiven Gasen verwendet. Sie sind hoch giftig und können die Umwelt verschmutzen. Die während des Trockenätzens freigesetzten Abgase enthalten Halogenverbindungen, welche für den menschlichen Körper schädlich sind. Daneben sind sie korrodierend, verursachen Korrosionsprobleme an Teilen im Vakuumsystem, wenn sie mit irgendeiner Feuchtigkeit im System zusammen kommen. Es ist daher eine vordringliche Aufgabe ein System zur Entfernung dieser Gase zu schaffen. Es sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, um diese Halogenide zu entfernen, wie die in den Japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 6-198128, 6-47233 und 94723 offen gelegten Patente. Diese Patente schlagen Verfahren zur Entfernung von Halogenidgasen unter Verwendung der folgenden Behandlungsmittel (1) bis (5) vor.
    • (1) Metalloxide (Oxide mehrer Metalle);
    • (2) Aktivkohle oder Aktivkohle tragende Träger (wie Aktivkohle tragende Metalloxide als Adsorptionsmittel);
    • (3) Alkalien (Ca(OH)2, Mg(OH)2, CaO, MgO etc.);
    • (4) Oxidationsmittel (KMnO4, etc.)
    • (5) Kombinationen der vorstehenden (1) bis (4)
  • Halogenidgase, welche während des Trockenätzens freigesetzt werden, können ihrer Natur nach grob in die folgenden Gruppen eingeteilt werden:
    • (1) Halogengase (F2, Cl2, Br2)
    • (2) Wasserstoffhalogenid-Gase (saure Gase: HF, HCl, HBr).
  • Im Allgemeinen kommt es selten vor, dass ein einzelnes Gas freigesetzt wird. Üblicherweise wird mehr als ein Gas gemeinsam im Gemisch freigesetzt. Sie sollten nicht nur deswegen vollständig behandelt werden, weil sie für den menschlichen Körper und die Umwelt schädlich sind, sondern auch, weil sie korrosive Gase sind, welche sich mit Feuchtigkeit im System verbinden, um Ausrüstungsteile (Trocknerpumpen, Metallbestandteile der Rotationspumpen und Metalldichtungen) im Vakuumsystem zu korrodieren.
  • Die Korrosion von Ausrüstung verringert die Stabilität des Vakuumsystems, erschwert die Aufrechterhaltung der Bedingungen für die Halbleiterherstellung und verursacht beträchtliche Kosten beim Ersatz korrodierter Komponenten.
  • Mit den herkömmlich vorgeschlagenen Entgiftungs-(Behandlungs-)mitteln wie Metalloxiden (zum Beispiel Fe2O3), reagiert das Metalloxid mit einem sauren Gas unter Bildung von Wasser wie folgt: Fe2O3 + 6HCl → 2FeCl2 + 3H2O
  • Wie vorstehend festgestellt, ist Wasser schädlich, weil es im System Korrosion verursacht. Ähnlich sind Alkalien und Oxidationsmittel schädlich, weil sie mit einem saueren Gas reagieren, um Wasser zu erzeugen. Aktivkohle kann das sauere Gas nicht genügend behandeln. Es ist daher erforderlich das Vakuumsystem mit einem System zu versehen, welches mit sauren Gase und Halogenen reagiert oder diese adsorbiert (physikalische Adsorption, reaktive Adsorption) ohne Wasser zu erzeugen. Es gibt jedoch nach dem Stand der Technik kein solches System.
  • Zweck der Erfindung
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur wirksamen Entfernung von Halogenverbindungen wie sauere Gase und Halogengase, wie vorstehend definiert, aus Abgasen bereitzustellen.
  • Gegenstand der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Abgasen, welche Halogenverbindungen, bestehend aus Halogengasen und/oder Wasserstoffhalogenid-Gasen, enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einfachen Metallen in Kontakt gebracht werden, um die Halogengase und/oder Wasserstoffhalogenid-Gase zu entfernen.
  • Gemäß dem Behandlungsverfahren der vorliegenden Erfindung werden einfache Metalle als Mittel zur Abgasbehandlung verwendet. Diese Metalle reagieren mit den Halogenverbindungen gemäß nachstehender Formel, wobei sie korrosive, schädliche Halogenide ohne Erzeugung von Wasser entfernen und Korrosion im System wirksam vermeiden: 2Fe + 6HCl → 2FeCl3 + 3H2 2Fe + 3Cl2 → 2FeCl3
  • Bei der Behandlung nach der vorliegenden Erfindung schließen die einfachen Metalle Zinn, Blei, Zink, Zirkonium, Eisen, Nickel, Molybdän, Mangan, Tantal und Kobalt ein, wovon mindestens eines davon verwendet werden sollte.
  • Zur Erleichterung der Reaktion ist es vorteilhaft die Halogenverbindungen enthaltenden Abgase mit solchen einfachen Metallen bei 20 bis 300°C (vorzugsweise 100 bis 300°C) in Berührung zu bringen.
  • Die einfachen Metalle können eine beliebige Gestalt aufweisen: Granulat, Riegel oder Blatt, so lange sie funktionsfähig sind. Die Größe des Metalls sollte vorzugsweise groß genug sein, um die Kontaktfläche zu erhöhen ohne dass der Lüftungswiderstand bei Durchgang des Abgases ansteigt. Es kann ein einzelnes einfaches Metall oder mehr als ein einfaches Metall gleichzeitig verwendet werden.
  • Der Kontakt zwischen den Abgasen und den Metallen wird hergestellt, indem die Metalle entsprechend der Gasbeladung in eine gepackte Säule gefüllt werden und die Gase in die Säule eingeleitet werden, um sie mit den Metallen in Berührung zu bringen.
  • Die konkreten Stellen, an denen die Abgase während des Trockenätzens bei der Halbleiterfertigung entfernt werden sollen, sind folgende:
    • a) zwischen der Vakuumpumpe und dem Reaktor;
    • b) zwischen der Vakuumpumpe und den Abgasaustritt;
    • c) wenn eine Rotationsvakuumpumpe mit Öldichtung verwendet wird, wird das Pumpenöl im Kreislauf wie oben durch die gepackte Säule geleitet, um das im Vakuumpumpenöl gelöste Gas zu entfernen.
  • Die Punkte a) und c) sind dazu vorgesehen, die Vakuumpumpe vor Korrosion zu schützen und b) soll die Freisetzung der Abgase in die Umwelt vermeiden. Als Entgiftung-(Behandlungs-)mittel können die vorstehenden einfachen Metalle und Aktivkohle gemeinsam verwendet werden.
  • Industrielle Verwendung der Erfindung
  • Nachdem das Behandlungsverfahren der vorliegenden Erfindung einfache Metalle als Mittel zur Abgasbehandlung verwendet, reagieren die Metalle nicht nur mit Halogenverbindungen, wie zum Beispiel in vorstehenden Fromeln gezeigt, sondern entfernen auch korrosive und schädliche Verbindungen ohne Wasser zu erzeugen, und verhindern so auch das Auftreten von Korrosion im System wirksam.
  • Ausführungsformen
  • Es werden nunmehr mehrere Beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Sie sollen die Anwendung der Erfindung nicht einschränken.
  • Beispiel 1
  • Eine mit SUS gepackte Säule mit einem Durchmesser von 50 mm, welche von außen beheizbar ist, wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Zinnbett (Granulat, 2 bis 3 mm im Durchmesser) befüllt. Ein Halogengasgemisch, welches mit Stickstoff verdünnt worden war, wurde bei 20°C 2 Stunde mit 1 Liter/Minute in die gepackte Säule geleitet. (Die Konzentration jeder Halogenverbindung betrug 1%). Anschließend wurden die behandelten Gase am Austritt der gepackten Säule wie folgt analysiert.
  • Wenn Halogene (F2, Cl2, Br2) als Halogengasgemisch verwendet wurden, wurde das Gesamtvolumen eines jeden Austrittsgases durch eine KI-Lösung geblubbert, das gebildete I2 mit Hypochlorit titriert und das Volumen an Halogen (nicht umgesetzte Anteile), welche nicht umgesetzt worden waren unter Verwendung der nachstehenden Gleichung berechnet. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 1 wiedergegeben (Die Zahlenwerte in der Tabelle und den folgenden Tabellen sind die nicht umgesetzten Anteile (%)).
  • Wenn Säuren (HF, HCl, HBr) als Halogengasgemisch verwendet wurden, wurde das Gesamtvolumen eines jeden Austrittsgases durch eine wässrige Ammoniaklösung geblubbert, neutralisiert und dann durch Ionenchromatographie analy siert, um die nicht umgesetzten Säuren (nicht umgesetzten Anteile) unter Verwendung der nachstehenden Gleichung zu berechnen. Die Ergebnisse sind in abelle 1 wiedergegeben.
  • Figure 00050001
  • Der gleiche Versuch wurde wiederholt, indem die gepackte Säule auf 100°C, 200°C und 300°C erwärmt wurde. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 1 wiedergegeben. Tabelle 1
    Figure 00050002
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse dieses Beispiels bewiesen, dass die vorliegende Erfindung Halogengasgemische wirksam entfernt. Insbesondere wird das Fluorgasgemisch bei höheren Temperaturen wirksam entfernt.
  • Beispiel 2
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Zirkoniumbett (Späne, 2 bis 5 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 2 wiedergegeben. Tabelle 2
    Figure 00050003
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse dieses Beispiels bewiesen, dass die vorliegende Erfindung Fluorgasgemische bei höheren Temperaturen wirksam entfernt.
  • Beispiel 3
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Bleibett (Granulat, 2 bis 5 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 3 wiedergegeben. Tabelle 3
    Figure 00060001
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse dieses Versuchs bewiesen, dass die vorliegende Erfindung Fluorgasgemische sogar bei weniger als 20°C, HF bei höheren Temperaturen und Cl2 bei höheren Temperaturen ausreichend entfernt.
  • Beispiel 4
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Zinkbett (Granulat, 3 bis 7 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 4 wiedergegeben. Tabelle 4
    Figure 00060002
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse dieses Versuchs bewiesen, dass die vorliegende Erfindung Halogengase bei höheren Temperaturen und HF sogar bei niedrigen Temperaturen ausreichend entfernt.
  • Beispiel 5
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Eisenbett (Granulat, 2 bis 3 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 5 wiedergegeben. Tabelle 5
    Figure 00070001
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen die aus Beispiel 4 ersichtliche Tendenz.
  • Beispiel 6
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Molybdänbett (Granalien) befällt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 6 wiedergegeben. Tabelle 6
    Figure 00070002
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen, dass Fluor bei erhöhten Temperaturen ausreichend entfernt werden kann.
  • Beispiel 7
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Nickelbett (Granalien, 2 bis 5 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 7 wiedergegeben. Tabelle 7
    Figure 00080001
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen, dass HF bei erhöhten Temperaturen ausreichend entfernt werden kann.
  • Beispiel 8
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Manganbett (Granalien, 2 bis 5 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 8 wiedergegeben. Tabelle 8
    Figure 00080002
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen, dass HF bei erhöhten Temperaturen ausreichend entfernt werden kann.
  • Beispiel 9
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Tantalbett (Granulat, 2 bis 3 mm im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 9 wiedergegeben. Tabelle 9
    Figure 00080003
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen, dass alle Halogengasgemische bei hohen Temperaturen ausreichend entfernt werden können.
  • Beispiel 10
  • Die gleiche SUS gepackte Säule wie in Beispiel 1 wurde 10 cm hoch mit einem gepackten Kobaltbett (Granalien, 10 mm oder kleiner im Durchmesser) befüllt. Es wurde der gleiche Versuch unter Einhaltung ähnlicher Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 10 wiedergegeben. Tabelle 10
    Figure 00090001
    • (Die Werte in der Tabelle sind nicht umgesetzte Anteile (%))
  • Die Ergebnisse zeigen, dass Cl2 bei höheren Temperaturen entfernt wird als HF.
  • Die vorstehenden Beispiele 1 bis 10 verursachen keine Korrosion am Auslass des behandelten Gases

Claims (3)

  1. Verfahren zur Behandlung von Abgasen, welche Halogenverbindungen, bestehend aus Halogengasen und/oder Wasserstoffhalogenid-Gasen, enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einfachen Metallen in Kontakt gebracht werden, um die Halogengase und/oder Wasserstoffhalogenid-Gase zu entfernen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die einfachen Metalle mindestens eines ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Zinn, Blei, Zink, Zirkonium, Eisen, Nickel, Molybdän, Mangan, Tantal und Kobalt darstellen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, worin die Halogenverbindung enthaltenden Abgase mit den einfachen Metallen bei 20 bis 300°C in Kontakt gebracht werden.
DE69734784T 1996-09-04 1997-09-01 Verfahren zur behandlung von abgasen mit halogen enthaltender verbindung Expired - Lifetime DE69734784T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP25383696A JP4037475B2 (ja) 1996-09-04 1996-09-04 ハロゲン系化合物を含有する排ガスの処理方法
JP25383696 1996-09-04
PCT/JP1997/003050 WO1998009715A1 (fr) 1996-09-04 1997-09-01 Procede de traitement de gaz d'echappement contenant un compose a base d'halogenes

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69734784D1 DE69734784D1 (de) 2006-01-05
DE69734784T2 true DE69734784T2 (de) 2006-08-24

Family

ID=17256816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69734784T Expired - Lifetime DE69734784T2 (de) 1996-09-04 1997-09-01 Verfahren zur behandlung von abgasen mit halogen enthaltender verbindung

Country Status (7)

Country Link
US (1) US6767513B1 (de)
EP (1) EP0963779B1 (de)
JP (1) JP4037475B2 (de)
KR (1) KR100299627B1 (de)
DE (1) DE69734784T2 (de)
TW (1) TW408031B (de)
WO (1) WO1998009715A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4702869B2 (ja) * 2001-05-08 2011-06-15 三菱重工環境・化学エンジニアリング株式会社 廃棄物処理方法、同処理装置
JP4702868B2 (ja) * 2001-05-08 2011-06-15 三菱重工環境・化学エンジニアリング株式会社 有機性廃棄物の処理方法、同処理装置
CA2727766C (en) * 2008-07-07 2013-10-08 Osum Oil Sands Corp. Carbon removal from an integrated thermal recovery process
US8206488B2 (en) * 2008-10-31 2012-06-26 General Electric Company Fluoride ion cleaning method
US20100108107A1 (en) * 2008-10-31 2010-05-06 General Electric Company System and apparatus for fluoride ion cleaning

Family Cites Families (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4157374A (en) * 1977-02-03 1979-06-05 Aluminum Company Of America Disposal of waste gases from production of aluminum chloride
JPS56108532A (en) * 1980-02-04 1981-08-28 Hitachi Ltd Iodine adsorbing material and preparation thereof
US4594231A (en) * 1983-09-22 1986-06-10 Takeda Chemical Industries, Ltd. Method for removal of poisonous gases
GB8813270D0 (en) * 1988-06-04 1988-07-06 Plasma Products Ltd Dry exhaust gas conditioning
FI85419C (fi) * 1989-05-18 1992-04-10 Ahlstroem Oy Behandling av gaser som innehaoller halogenfoereningar.
AU8096191A (en) * 1990-05-14 1991-12-10 University Of Akron, The Catalysts for the destruction of halogenated organics
JPH04156919A (ja) * 1990-10-19 1992-05-29 Ebara Res Co Ltd ハロゲン系化合物を含有する排ガスの処理方法
US5430230A (en) * 1991-04-30 1995-07-04 Nippon Shokubai Co., Ltd. Method for disposing of organohalogen compounds by oxidative decomposition
FI88364C (fi) * 1991-08-09 1993-05-10 Ahlstroem Oy Foerfarande foer behandling av halogenfoereningar innehaollande process- eller roekgaser
JPH06134256A (ja) 1992-10-27 1994-05-17 Japan Pionics Co Ltd 有害ガスの浄化方法
US5417948A (en) * 1992-11-09 1995-05-23 Japan Pionics Co., Ltd. Process for cleaning harmful gas
JPH06296710A (ja) * 1993-04-15 1994-10-25 Japan Atom Energy Res Inst 有害有機塩素化合物から塩素を除去することによって無害化する方法
JPH07155542A (ja) * 1993-12-10 1995-06-20 Mitsui Toatsu Chem Inc 三弗化窒素ガスの除害方法
JPH07155541A (ja) * 1993-12-10 1995-06-20 Mitsui Toatsu Chem Inc 三弗化窒素ガスの除害方法
JPH07171339A (ja) 1993-12-22 1995-07-11 Central Glass Co Ltd Nf▲3▼の処理方法
TW369434B (en) * 1994-02-03 1999-09-11 Mitsui Chemicals Inc Exhaust gas treating agent and a method of treating exhaust gas using the agent

Also Published As

Publication number Publication date
JP4037475B2 (ja) 2008-01-23
US6767513B1 (en) 2004-07-27
WO1998009715A1 (fr) 1998-03-12
EP0963779B1 (de) 2005-11-30
DE69734784D1 (de) 2006-01-05
KR100299627B1 (ko) 2001-09-13
KR20010029467A (ko) 2001-04-06
EP0963779A4 (de) 1999-12-15
TW408031B (en) 2000-10-11
JPH1076138A (ja) 1998-03-24
EP0963779A1 (de) 1999-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69112340T2 (de) Verfahren zur Behandlung von Abgasen die Halogenverbindungen enthalten.
DE69006817T2 (de) Verfahren zur Reinigung von Abgasen.
DE2641230C2 (de) Verfahren zur Abscheidung und Gewinnung von Quecksilber aus Gasen
DE2350498A1 (de) Verfahren zum entfernen von schwefeloxyden und stickstoffoxyden aus verbrennungsabgasen
DE2554584A1 (de) Verfahren zum regenerieren einer absorptionsloesung, die zum reinigen von abgas verwendet wurde
DE2515539C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Ammoniakstickstoff aus Abwasser
DE3632995A1 (de) Verfahren zur reinigung von gasen fuer edelgashalogenidexcimerenlaser
DE69501683T2 (de) Reinigungsverfahren für Abgas
DE2442828A1 (de) Verfahren zur behandlung von stickstoffoxidhaltigen gasen
DE69009605T2 (de) Reinigungsverfahren für auspuffgase.
DE2346000C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Stickstoffoxiden aus Industrieabgasen
DE1943442A1 (de) Verfahren zur Entfernung von Stickoxyd aus Industriegasen,insbesondere Crackgasen
DE69734784T2 (de) Verfahren zur behandlung von abgasen mit halogen enthaltender verbindung
DE69102294T2 (de) Verfahren zur Behandlung von Abgasen, die ClF3 enthalten.
EP0635586A1 (de) Verfahren zur Regenerierung von Salzsäure aus Beizanlagen
DE19801321C2 (de) Verfahren zur Dekontaminierung von mit Quecksilber belasteten Feststoffen
DE4018309A1 (de) Verfahren zur aufarbeitung von abwasser aus unter erhoehtem druck betriebenen vergasungsanlagen
DE2603807C3 (de) Verfahren zum Entfernen von Quecksilber aus Gasen
DE3875192T2 (de) Abgasbehandlung.
DE2249472A1 (de) Verfahren zur regenerierung von chelatharzen
EP3895184B1 (de) Verfahren zur konditionierung von ionenaustauscherharzen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE102011017032A1 (de) Verfahren und Anlage zur Abreicherung von Stickoxiden aus sauerstoffhaltigen Gasströmen
DE2524115A1 (de) Verfahren zur nassaufbereitung von abgasen
DE2244990C3 (de) Verfahren zur Verringerung des Quecksilberdampfgehaltes eines damit verunreinigten Gases
DE2408778C2 (de) Verfahren zum Abbau von in Abwässern enthaltenen Pseudohalogeniden

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition