DE2554584A1 - Verfahren zum regenerieren einer absorptionsloesung, die zum reinigen von abgas verwendet wurde - Google Patents

Verfahren zum regenerieren einer absorptionsloesung, die zum reinigen von abgas verwendet wurde

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DE2554584A1 DE19752554584 DE2554584A DE2554584A1 DE 2554584 A1 DE2554584 A1 DE 2554584A1 DE 19752554584 DE19752554584 DE 19752554584 DE 2554584 A DE2554584 A DE 2554584A DE 2554584 A1 DE2554584 A1 DE 2554584A1
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Description

DR. ING. E. HOFFMANN · DIFL. ING. W. ΕΠΕΚ · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN
PATENTANWÄLTE D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 · TELEFON (0811) 911087
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Chisso Corporation, Osaka / Japan Chisso Engineering Co. Ltd., Tokyo / Japan
Verfahren zum Regenerieren einer Absorptionslösung, die zum Reinigen von Abgas verwendet wurde
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Äbsorptionslösungen zum Reinigen industrieller Abgase, die Stickstoffoxide und Schwefeldioxid enthalten, zum Zwecke des Regenerierens dieser Lösungen.
Industrielle Abgase, insbesondere Verbrennungsabgase, die durch Verwendung von schwefelenthaltenden Treibstoffen gebildet wurden, kommen in industriellen Verbrennungseinrichtungen, wie Boilern,vor, wobei diese Abgase die Stickstoffoxide und SO2 enthalten, für die Umgebung schädlich sind.
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Die Notwendigkeit zum Entfernen von schädlichen Stoffen aus industriellen Abgasen vor der Weitergabe in die Atmosphäre wurde in den vergangenen Jahren besonders notwendig, um eine Verunreinigung der Atmosphäre zu verhindern.
Es wurden zahlreiche Verfahren zum gleichzeitigen Entfernen von Stickstoffoxiden und SO2 vorgeschlagen. Darunter ist ein Verfahren zum Behandeln von Abgasen mit einer Absorptionslösung (hauptsächlich einer wässrigen Lösung), die einen Eisen-.chelatkomplex in Salzform und ein schwefliges" Salz (Sulfit) enthält, unter einem praktischen Gesichtspunkt wirkungsvoll.
Bei der praktischen Durchführung dieses Verfahrens wird das Sulfit, das in der Absorptionslösung enthalten ist, durch die Stickstoffoxide und Sauerstoff, welche in den Abgasen enthalten sind, aufoxidiert, und es bilden sich die Salze der höheren Oxide des Schwefels. Wenn die Menge dieser gebildeten Salze höher ist als das Sulfit, das während derselben Zeit durch die Absorption von SO2 im Abgas gebildet wird, wird die Konzentration des Sulfits in der Lösung herabgesetzt, wodurch das wirksame Entfernen der Stickstoffoxide in den zu behandelnden industriellen Abgasen durch Verwendung der Absorptionslösung schwierig wird. Dieses Verfahren weist den Nachteil einer raschen Herabsetzung der Absorptionsfähigkeit auf.
Ziel der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu überwinden und die Absorptionsfähigkeit der Absorptionslösung beizubehalten und das Oxidationsprodukt des Sulfits, das in der Absorptionslösung gebildet wird, einen grossen Anteil an Salz der Dithionsäure (Dithionat) zu entfernen. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein kommerzielles Verfahren zur Behandlung der Absorptionslösung, die das Dithionat unter spezifischen Bedingungen enthält, zu schaffen, bei dem das Dithionat in SO2 und Sulfat zersetzt wird.
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Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Zersetzung von Dithionat, das in der Absorptions lösung, die das Salz eines -Eisenchelatkomplexes und ein Sulfit enthält, zu schaffen, wobei diese Lösung zum Reinigen von industriellen Abgasen verwendet wurde (diese Lösung wird im folgenden abgekürzt als "Absorptionslösung zum Reinigen von Abgasen" bezeichnet) , und wobei das SO2 wiedergewonnen und das Sulfit regeneriert wird, und das erhaltene Sulfit in der Absorptionslösung zum Reinigen von Abgasen wieder verwendet wird, und wobei die Absorptionsfähigkeit der Absorptionslösung beibehalten wird, und der Nachteil des bisherigen Verfahrens (rasche Herabsetzung der Absorptionsfähigkeit) vermieden wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es. Sulfate, wie Calciumsulfat, Amraoniumsulfat, usw., abzutrennen und aus der Absorptionslösung zur Reinigung für die Verbrennungsgase zurückzugewinnen, und die erhaltene Absorptionslösung zu zirkulieren und wiederzuverwenden, und so ein Verfahren zu schaffen, bei dem verhindert wird, dass sich die Dithionsäure im Zirkulationssystem suksessive anhäuft, und wobei diese mit einer Menge des zurückgewonnenen Produktes vermischt wird.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung von Industrieabgasen, die Stickstoffoxide und Schwefeldioxid enthalten, mit einer Absorptionslösung, die ein Salz eines Eisenchelatkomplexes und ein Sulfit in einer Absorptionszone zur Entfernung von Stickstoffoxiden und Schwefeldioxid aus dem Industrieabgas enthält, und ein Verfahren zum Regenerieren und Rezirkulieren der Absorptionslösung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Absorptionslösung, die aus der Absorptionszone während oder nach der Absorptionsbehandlung abgezogen wird, bei einem pH-Wert von 3,ο oder niedriger und
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Einer Temperatur von 80 C oder höher hitzebehandelt. # wobei das Dithionat, das in der Absorptionslösung enthalten ist, zersetzt wird, und die sich ergebende regenerierte Absorptionslösung in die Absorptionszone rezirkuliert wird.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist ferner durch die folgenden .Verfahrensschritte gekennzeichnet:
Die Absorptionslösung wird durch Zugabe von Schwefelsäure während des Regenerationsschrittes bei einem pH-Wert von 0 bis 1 gehalten.
Die Hitzebehandlung wird erfindungsgemäss unter Druck bei einer Temperatur von 12o bis 14o°C durchgeführt.
Erfindungsgemäss wird die Absorptionslösung auf etwa 00C beim Fortschreiten des Regenerierungsschrittes gehalten, und das Chelat, das aus dem Salz des Eisenchelatkomplexes besteht, abgeschieden und entfernt.
Im erfindungsgemässen Verfahren wird als Chelat das Salz eines Eisenchelatkomplexes, das Äthylendiamintetraacetat, verwendet.
Industrieabgase, die Stickstoffoxide und S0~ enthalten, und die durch Behandeln der Abgase mit der Absorptionslösung erfindungsgemäss absorbiert werden, sind Verbrennungsabgase aus Boilern, Wärmeöfen, Brennöfen usw., worin schwefelenthaltende Kohle, Schweröl oder ähnliches verbrannt wird. Das Eisenchelatkomplexsalz ist ein Komplexion, das durch Koordination von Äthylendiamintetraessigsäure oder ähnlichen Verbindungen, wie Nitrilotriessigsäure, Cyclohexandiamintetraessigsäure, Diäthylentriaminpentöessigsäure öder ähnlichem;- mit einem Eisen-II- oder Eisen-Ill-ion als zentrales Metallion oder einem wasserlöslichen
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Salz dieses komplexen Ions und auch das Gemisch beider umfasst, gebildet wird.
Unter Sulfit werden Sulfite oder Hydrogensulfite von Natrium, 1KaIiUm, Magnesium, Calcium und Ammonium oder Gemische derselben verstanden.
Bei der Bildung von Dithionat und Imidodisulfat durch Absorption und Reduktion von Stickstoffoxiden (NO, N0„, usw.), die in Industrieabgasen enthalten sind, kann die Umsetzung durch folgende Formeln zusammengefasst und veranschaulicht werden, wobei (1) die Oxidation des Sulfits in das Dithionat,und die Zersetzung des Dithionats durch die Formeln (2) und (3) wiedergegeben werden:
(1) 2NO + 3f*2 SO3 + 3SO2 + H3O^ 2NH(SO3M1) 2 + M1 S2O5
1 SO
(2) M^ SO3 + SO, + |o2 -6* M2
(3) M1 S2O6
M2 1 SO4 + SO2
(in der M das Ion eines einwertigen Metalls oder ein Ammoniumion bedeutet)'.
Die erfindungsgemässe Zersetzungsbehandlung des Dithionats wird durch Erhitzen der Absorptionslösung bei 800C oder höher, bei einem pH-Wert von 3,ο oder tiefer erreicht. Im allgemeinen werden die Alkali- oder Erdalkalimetallsalze der Dithionsäure als stabil in heisser, wässriger Lösung angesehen, doch wird die erfindungsgemässe Zersetzung des Dithionats entsprechend der oben genannten Formel (3) als Effekt des Zusammenwirkens von Temperatur und pH-Wert angesehen. Bei einem höheren pH-Wert und einer tieferen Temperatur wird eine längere Zeit für die Zersetzung benötigt. Demgemäss
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ist es wünschenswert, die Zersetzung bei einem pH-Wert von 1,5 oder tiefer, vorzugsweise 1,o oder tiefer, und bei einer Temperatur von 1oo°C oder höher, insbesondere bei 12o°C oder höher, durchzuführen. Um das Verfahren technisch unter optimalen Bedingungen durchzuführen, wird die Absorptionslösung , deren pH-Wert auf 0 bis 1 durch Zufügen von Schwefelsäure eingestellt ist, kontinuierlich oder intermittierend in ein geschlossenes Gefäss übergeführt und während einer mittleren Verweilzeit von 1 bis 1o Stunden auf 12o bis 14o°C erhitzt.
Auch ist es möglich, das Verfahren bei einem pH-Wert in der Nähe von 0 und bei einer Temperatur durchzuführen, die höher als 14o°C ist, doch ist es in diesem Falle notwendig, zu beachten, dass die Menge an Schwefel, der durch Nebenreaktion gebildet wird, und der Verlust an Cheliermittel ansteigt.
Das bei der Durchführung des Verfahrens entstehende S0„ wird vermischt mit Dampf abgeführt, so dass der innere Druck des Kessels den Dampfdruck bei der entsprechenden Temperatur im Kessel nicht übersteigt, und wobei der Dampf für andere Zwecke oder in einer Vorrichtung zum Waschen der Abgase verwendet werden kann, wobei dieser in,der Absorptionslösung absorbiert und zirkuliert wird. Eine solche Zirkulation dient dem Zwecke der Beibehaltung der Konzentration der schwefeligen Säure in der Absorptionslösung.
Die Absorptions lösung, die aus der Vorrichtung zum Waschen der Abgase während oder nach dem Waschen (Absorption) entnommen wird, enthält Imidodisulfat und Amidosulfat, die durch Reduktion von Stickstoffoxiden unter Zusatz von Dithionat gebildet werden, und wobei diese Sulfate in schwefelige Säure und Ammoniumsulfat gleichzeitig mit der Zersetzung des Dithionats zersetzt werden. Deshalb ist es nicht notwendig, eine besondere
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Behandlung durchzuführen, ausgenommen das Entfernen von Schwefelsäure oder Sulfat.
Das Eisenchelatkomplexsalz, das in der Absorptionslösung enthalten ist, ist stabil, doch ein Teil des Cheliermittels, das das Komplexsalz bildet, und das durch Äthylendiamintetraessigsäure (EDTA) veranschaulicht wird, kann je nach Zersetzungsbedingungen zersetzt werden. EDTA wird in festem Zustand beim Abkühlen unter stark sauren Bedingungen abgeschieden, die eine der Zersetzungsbedingungen für die Dithionsäure ist. Deshalb wird bei Zugabe einer Säure zu der Lösung und beim Abkühlen der resultierenden Säure auf etwa O0C das abgeschiedene EDTA durch Filtrieren abgetrennt und anschliessend die oben genannte Hitzebehandlung durchgeführt, wobei der oben genannte Verlust, der auf die Zersetzung zurückzuführen ist, verhindert werden kann.
Die Absorptionslösung, die erfindungsgemäss behandelt (regeneriert) wird, wird während oder nach der Absorptionsbehandlung der Abgase entnommen, dabei beträgt die Konzentration an Dithionat in der Lösung üblicherweise etwa 5 bis 15 %, und die Konzentration an Iraidodisulfat und Amidosulfat in der Lösung beträgt üblicherweise etwa 1 bis 5 %, doch wenn die Lösung Konzentrationen dieser Verbindungen aufweist, die ausserhalb dem oben genannten Bereich liegen, so kann die Lösung durch Zersetzungsbehandlung erfindungsgemäss verarbeitet werden.
Vorzugsweise wird die Lösung behandelt, nachdem diese auf eine geeignete Konzentration gebracht wurde, wobei folgende Vorteile erhalten werden : Die Kapazität der Apparatur zur Zersetzung für die Behandlung (in den Beispielen mit Autoklav bezeichnet) kann kleiner ausgeführt werden; nach dem Konzentrieren und dem anschliessenden Abkühlen der Absorptionslösung kan das
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EDTA leicht abgetrennt werden,und der prozentuale Anteil der Zersetzung der Dithionsäure in der Zersetzung /entsprechend der oben genannten Formel (3)Jdie bei der Zersetzungsbehandlung erreicht wird, ist günstiger als im Falle der Verwendung nicht konzentrierter Absorptionslösung.
Jedes der oben genannten Dithionate von Alkalimetallen, Erdalkalimetallen usw. wies eine grosse Löslichkeit auf und ist stabil. Verfahren zur Behandlung dieser Verbindungen wurden bisher technisch nicht durchgeführt. Auch wurden die Dithionate als solche praktisch für diesen Zweck nicht verwendet. Überraschend ist es durch das erfindungsgemässe Verfahren möglich geworden, die in ihrer Absorptivität herabgesetzte Lösung unter Zersetzung der Dithionate zu behandeln, und der Nachteil des Verfahrens zum Entfernen von Stickstoffoxiden und SO- aus Abgasen mit einer Absorptionslösung, die ein Eisenchelatkomplexsalz und Sulfit enthält, wobei ein Dithionat als Nebenprodukt entsteht, wurde überwunden. Somit trägt das erfindungsgemässe Verfahren zur Verbesserung und Handhabung des Absorptionsverfahrens bei.
Wie aus den Beispielen ersichtlich ist, ist die thermische Zersetzung der Dithionsäure sehr günstig. Beispielsweise wird durch Behandeln der zu behandelnden Lösung bei 14o C während 2 Stunden (pH-Wert ο,8), eine Dithionsäurekonzentration von 12 % auf 1,2 % vermindert (2,4 % im Falle,dass die Konzentration verdoppelt ist). Es ergibt sich, dass die Absorptivität der zu behandelnden Lösung (Absorptionslösung für Abgase) erneuert und beibehalten werden kann. Insbesondere durch Absorption von S0_, das durch Zersetzen von Dithionsäure in der Absorptionslösung für das Behandeln von Abgasen entsteht,
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kann die Konzentration an Sulfit in der Lösung beibehalten werden, wobei die Absorptivität der Lösung für Stickstoffoxide, die darin enthalten sind, beibehalten wird, und dass schliess-Iich das Sulfit oxidiert und als Sulfat aus der Lösung abgetrennt werden kann.
Wenn die Konzentration an Dithionat in der Absorptionslösung hoch ist, beispielsweise 1o % oder höher, so bewirkt die vorharidene Schwefelsäure ein Abscheiden' oder Abtrennen als Calciumsulfat oder als übriges Sulfat. Im Falle, dass das Dithionat im Calciumsulfat oder den übrigen Sulfaten enthalten ist, wobei dies in einer Konzentration von etwa einigen % vorhanden ist, so bewirkt dies nicht nur einen Verlust an Dithionat (indirektrer Verlust an Sulfit), sondern auch eine Herabsetzung der Reinheit und somit des praktischen Wertes des Calciumsulfate oder der übrigen zurückgewonnenen Sulfate. Ein solcher Nachteil kann dadurch überwunden werden, dass die Konzentration des Dithionats in der Absorptionslösung 1o % oder niedriger ist. "
Die vorliegende Erfindung wird durch die Beispiele erläutert. Beispiel 1
Stickstoffoxide und SO-, die in einem Abgas aus einem Schwerölverbrennungsboiler stammen, werden einer absorptiven Behandlung mit einer wässrigen Lösung von Natriumsulfit (das auch Natriumhydrogensulfit enthält) und 3 Gew.-% eines Eisen-EDTA-Komplexsalzes unterzogen. Zu der sich ergebenden Lösung (die 8,9 Gew.-% Natriumdithionat, 2,o Gew.-% Natriumimidodisulfat und Natriumamidosulfat, 3,o Gew.-% Natriumsulfit und Natriumhydrogensulfit und 15 Gew.-% Natriumsulfat enthält, wurde konzentrierte Schwefelsäure gegeben und der pH-Wert der Lösung
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auf 0,6 eingestellt, wobei eine Hitzebehandlung bei 12o C während 3 Stunden in einem Autoklaven durchgeführt wurde. Während der Behandlungszeit wird der Druck im Autoklaven so eingestellt, dass er 1,0 Atmosphären· (gauge) nicht überschreitet, indem das SO -Gas aus dem Autoklaven abgeführt wird. Die so behandelte Lösung enthielt 4,ο Gew.-% Natriumdithionat (prozentuale Zersetzung:55 %); es wurde kein Natriumimidodisulfat gefunden und die Menge an Natriumamidosulf at wird auf o,2 % vermindert.
Beispiel 2
Stickstoffoxide und S0_, die in einem Verbrennungsgas aus einem Schwerölverbrennungs-Dampfkessel enthalten sind, werden einer absorptiven Behandlung mit einer wässrigen Lösung von Ammoniumsulfit (das auch Ammoniumhydrogensulfit enthält) und 3 Gew.-% eines Eisen-EDTA-Komplexsalzes unterworfen. Die erhaltene Lösung,..die 12 Gew.-% Ammoniumdithionat, 2,5 Gew.-% Ammoniumimidodisulfat und Ammoniumamidosulfat, 2,5 Gew.-% Ammoniumsulfit und Ammoniumhydrogensulfit und 2o Gew.--% Ammoniumsulfat enthält, wird auf die doppelte Konzentration aufkonzentriert. Zu der erhaltenen Lösung wurde konzentrierte Schwefelsäure gegeben und diese auf einen pH-Wert von 0,8 eingestellt, worauf eine Hitzebehandlung bei 14o C während ■ 2 Stunden in einem Autoklaven angeschlossen wurde. Während der Behandlung wurde der Druck im Autoklaven so beibehalten, dass dieser 3,5 Atm (Gauge) durch Abführen des entwickelten SC^-Gases aus dem Autoklaven nicht überschritt. Die so behandelte Lösung enthielt 2,4 Gew.-% Ammoniumdithionat (prozentuale Zersetzung: etwa 9o %) und Ammoniumsulfat, Schwefelsäure und Eisenchelatkomplexsalz sowie weiterhin o,1 Gew.-% oder weniger an Amidosulfat usw.
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Beispiel 3
Dieselbe Lösung wie in Beispiel 2, die einer Absorptionsbehandlung unterzogen wurde, wird auf das Doppelte der ursprünglichen Konzentration aufkonzentriert. Zu der sich ergebenden Lösung wurde konzentrierte Schwefelsäure zugegeben und der pH-Wert auf b,2 eingestellt und die Lösung anschliessend auf 0°C abgekühlt. Die abgeschiedenen EDTA-Kristalle werden durch Filtrieren abgetrennt. Das sich ergebende Filtrat wird einer Hitzebehandlung bei 13o°C während 2 Stunden in einem Autoklaven unterworfen. Während der Behandlungszeit bleibt der innere Druck des Autoklaven auf 2 kg/cm (gauge) oder niedriger, wobei das entwickelte SO2 abgeführt wird. Die so behandelte Lösung enthielt 3,6 Gew.-% Ammoniumdithionat (prozentuale Zersetzung: etwa 85 %) und ebenso Ammoniumsulfat, Schwefelsäure und Eisensulfat, sowie o,1 Gew.-% oder weniger an Amidosulfat usw.
Diese Lösung wird mit Ammoniak neutralisiert und unter vermindertem Druck aufkonzentriert. Der grösste Anteil des Ammoniumsulfats, das in der Lösung enthalten war, kristallisiert aus und wird durch Filtrieren abgetrennt und als Düngemittel verwendet. Das Filtrat enthielt konzentriertes Ammoniumdithionat, das einer erneuten Behandlung zum Zersetzen des Dithionats, zusammen mit der Absorptionslösung nach der absorptiven Behandlung unterworfen wurde. -.i
Beispiel 4
Eine wässrige Lösung von Ammoniumsulfit, die 3 Gew.-% Eisen-EDTA-Komplexsalz nach dem Entfernen von Stickstoffoxiden und SO2, die ihrerseits aus einem Abgas einer Schwerölverbrennungsanlage stammen, enthielt, wurden der nachfolgenden Behandlung unterzogen.
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Diese Lösung enthielt 5,5 Gew."-% Ammoniumsulfat, 1o,2 Gew.-% Ammoniumdithionat, 1,2 Gew.-% Ammoniumaraidosulfat und Ammoniumimidodisulfat und 4,ο Gew.-% Ammoniumsulfit und Ammoniumhydrogensulfit und deren pH-Wert betrug 5,8.
Ein Liter dieser Lösung wird auf 4oo ml aufkonzentriert, indem unter vermindertem Druck erhitzt wird. Zu dieser Lösung wird zum Einstellen auf einen pH-Wert auf 2,2 Schwefelsäure zugegeben und anschliessend auf O0C abgekühlt. Nach 24-stündigem Stehen wurden 25 g Fe -EDTA-Komplexsalz abgeschieden und durch Filtrieren abgetrennt. Zu diesem Filtrat wird weitere Schwefelsäure.gegeben, und der pH-Wert auf o,8 eingestellt. Bei O0C wurden etwa 3 g EDTA abgeschieden und abfiltriert. Die erhaltene Lösung wird zur Rückgewinnung des Sulfats und zur Zersetzung der Dithionsäure behandelt.
Abfiltriertes Fe -EDTA und EDTA werden in der obigen Lösung nach dem Behandeln aufgelöst und die sich ergebende Lösung zur reinigenden Behandlung von Abgasen wiederverwendet.
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Claims (6)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Behandlung von Industrieabgasen, die Stickstoffoxide und Schwefeldioxid enthalten, mit einer Absorptionslösung, die ein Salz eines . Eisenchelatkomplexes und ein Sulfit in einer Absorptionszone zur Entfernung von Stickstoffoxiden und Schwefeldioxid aus dem Industrieabgas enthält, und ein Verfahren zum Regenerieren und Rezirkulieren der Absorptionslösung, dadurch gekennzeichnet, dass man die Absorptiqnslösung, die aus der Absorptionszone während oder nach der Absorptionsbehandlung abgezogen wird, bei einem pH-Wert von 3,ο oder niedriger und einer Temperatur von 8o°C oder höher hitzebehandelt, wobei das Dithionat, das in der Absorptionslösung enthalten ist, zersetzt wird, und die sich ergebende, regenerierte Absorptionslösung in die Absorptionszone rezirkuliert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Absorptionslösung während des Regenerationsschrittes bei einem pH-Wert von 0 bis 1 durch Zugabe von Schwefelsäure gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die H:
unter Druck durchgeführt wird.
zeichnet , dass die Hitzebehandlung bei 12o bis 14o°C
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η Zbe i c h η e t , dass die Absorptionslösung auf etwa O0C beim Fortschreiten des Regenerierungsschrittes gehalten wird, und das IChelatmittel, das aus dem Salz des Eisenchelat- ■ komplexes besteht, abgeschieden und entfernt wird.
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5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das "Chelat-bildende Mittel, das aus dem Salz eines Eisenchelatkomplexes besteht, Äthylendiamintetraacetat ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das Sulfit Ammoniumsulfit und Ammoniumsulfat ist, das durch Zersetzung des Dithionats gebildet wird, im Verlauf des Rezirkulierens der Absorptionslösung abgeschieden wird.
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DE2554584A 1974-12-28 1975-12-04 Verfahren zum Regenerieren einer zur absorptiven Entfernung von Stickstoffoxiden und Schwefeloxiden aus Abgasen verwendeten wäßrigen Lösung eines Eisenchelatkomplexes und eines Sulfites Granted DE2554584B2 (de)

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