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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Gelelektrolyten und Festbatterien,
welche die Gelelektrolyten verwenden.
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Batterien
sind jeweils hauptsächlich
aus einer positiven Elektrode, einer negativen Elektrode und einer elektrolytischen
Lösung
aufgebaut. Um eine Abnahme der Lebensdauer von Batterien zu verhindern,
welche durch Auslaufen oder Verdunstung der elektrolytischen Lösung verursacht
wird, wurde von den Behältern
von Batterien gewünscht,
dass diese Strukturen mit hoher Festigkeit, Eigenschaften einer
hohen Abdichtung und ausgezeichnete Druckbeständigkeit aufweisen (z.B. zylindrischer
Typ, quadratischer Typ, Münztyp).
Insbesondere in diesen Tagen sind verschiedene Formen für Batterien
nötig geworden,
und eine Entwicklung von Batterien des flachen Typs mit einer großen Fläche wurde
durchgeführt.
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In
diesem Zusammenhang wurden Festbatterien untersucht. Als feste Elektrolyte,
die in den Festbatterien enthalten sind, wurden verschiedene Keramiken,
anorganische leitfähige
Gläser
(z.B. NASIKON, LISICON) und polymere feste Elektrolyte, welche aus
einer festen Lösung
einer Polymermatrix und elektrolytischem Salz zusammengesetzt sind,
untersucht. Für
diese Materialien wurden jedoch verschiedene Probleme aufgezeigt.
Beispielsweise zeigen die anorganischen Elektrolyte eine schlechte
Stabilität
oder sie sind im Hinblick auf das Batteriesystem eingeschränkt. Die
polymeren festen Elektrolyte weisen eine niedrige ionische Leitfähigkeit
oder eine niedrige Diaphragmastärke
auf, auch wenn sie eine gute Verarbeitbarkeit zeigen. Um mit diesen
Problemen fertig zu werden, wurden beispielsweise polymere feste
Elektrolyte, die Polysiloxan (U.S.-Patent Nr. 5,123,512) oder Polyphosphazen
(U.S.-Patent Nr. 4,840,856) als Polymermatrix verwenden, und polymere
Gelelektrolyte, welche Polyethylenoxid-vernetzte Produkte (U.S.-Patente
Nr. 5,037,712, Nr. 5,229,225, Nr. 5,009,970, Nr. 5,102,752), Ethylenoxid-Copolymere
(U.S.-Patent Nr. 4,818,644, Japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 24164/1991), Vinylcopolymere (Japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 320781/1995) oder Epoxyharze (U.S.-Patent Nr. 5,006,431) als
Polymermatrix verwenden, offenbart. Diese Elektrolyte sind unter
den Gesichtspunkten der ionischen Leitfähigkeit, Folienfestigkeit und
Stabilität
jedoch als polymere feste Elektrolyte für Batterien immer noch unzureichend.
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Die
vorliegende Erfindung ist dazu gedacht, solche Probleme zu lösen, wie
sie bei festen Elektrolyten mit einer herkömmlichen Polymermatrix wie
oben beschrieben gezeigt wurden, und es ist eine Aufgabe der Erfindung,
einen ionisch leitfähigen
polymeren Gelelektrolyten für
Batterien bereit zu stellen, welcher eine hohe ionische Leitfähigkeit
und eine hinreichend hohe Festigkeit des Feststoffes aufweist. Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Festbatterie bereit
zu stellen, die den ionisch leitfähigen polymeren Gelelektrolyten verwendet,
welche ausgezeichnet ist im Hinblick auf die charakteristischen
Merkmale, dass ein interner Kurzschuss verhindert wird, selbst wenn
kein Diaphragma verwendet wird, und welche eine hohe Zuverlässigkeit aufweist.
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Wenn
ein Kohlensäureester
als ein Lösungsmittel
einer nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
eines polymeren Gelelektrolyten verwendet wird, neigt das Elastizitätsmodul
des resultierenden Elektrolyten für Festbatterien im Allgemeinen
dazu, niedriger zu sein, und die Retention des Lösungsmittels wird verringert.
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Die
gegenwärtigen
Erfinder haben ernsthaft geforscht, um diese Probleme zu lösen, und
sie haben als ein Ergebnis gefunden, dass die Verwendung von wenigstens
einer Art eines Halogen-substituierten Kohlensäureesters als einem Lösungsmittel
der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
es möglich
macht, das Elastizitätsmodul
des festen Elektrolyten zu verbessern und die Retention des Lösungsmittels
zu verbessern, ohne die ionische Leitfähigkeit zu erniedrigen. Auf
der Basis dieses Fundes wurde die vorliegende Erfindung vollbracht.
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Der
ionisch leitfähige
polymere Gelelektrolyt der vorliegenden Erfindung umfasst eine vernetzte
Polymermatrix, eine nichtwässrige
elektrolytische Lösung
und ein elektrolytisches Salz, wobei das Lösungsmittel der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
einen Halogen-substituierten Kohlensäureester umfasst.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Der
ionisch leitfähige
polymere Gelelektrolyt der Erfindung wird im Folgenden im Detail
beschrieben.
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Der
polymere Gelelektrolyt der Erfindung besteht als Ganzes aus einem
homogenen viskoelastischen Körper,
welcher eine polymere Matrix, ein Lösungsmittel und ein elektrolytisches
Salz umfasst. In der vorliegenden Erfindung wird ein Halogen-substituierter
Kohlensäureester
mit einer relativen dielektrischen Konstante von nicht weniger als
4,0 vorzugsweise als ein Lösungsmittel
verwendet, da die ionische Leitfähigkeit
des resultierenden polymeren Gelelektrolyten erhöht werden kann.
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Der
Halogen-substituierte nichtcyclische Kohlensäureester zur Verwendung in
der Erfindung wird beispielsweise durch die folgende Formel [I]
dargestellt:
wobei R
1 und
R
2 jeweils eine Halogen-substituierte oder
unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Wasserstoff
oder Halogen sind, mit der Maßgabe,
dass wenigstens ein Halogen in wenigstens einem von R
1 und
R
2 vorliegt; und R
1 und
R
2 gleich oder verschieden sein können.
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Wenn
R1 und R2 in der
Formel [I] jeweils eine unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen sind, ist die unsubstituierte Alkylgruppe vorzugsweise
Methyl, Ethyl oder dergleichen. Wenn R1 und
R2 jeweils eine Halogen-substituierte Alkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind, ist die Halogen-substituierte
Alkylgruppe vorzugsweise eine Gruppe, welche mit Halogen an der
1- oder mehreren Positionen substituiert ist, wie z.B. Chlormethyl,
2-Chlorethyl, Dichlormethyl, 2,2-Dichlorethyl, Trichlormethyl, 2,2,2-Trichlorethyl,
Pentachlorethyl, 2,2,3,3,3-Pentachlorpropyl, Heptachlorpropyl, 2,2,3,3,4,4,4-Heptachlorbutyl,
Fluormethyl, 2-Fluorethyl, Difluormethyl,
2,2-Difluorethyl, Trifluormethyl, 2,2,2-Trifluorethyl, Pentafluorethyl,
2,2,3,3,3-Pentafluorpropyl, Brommethyl, 2-Bromethyl, Dibrommethyl,
2,2-Dibromethyl, Tribrommethyl, 2,2,2-Tribromethyl, Iodmethyl oder 2-Iodethyl.
Wenn R1 und R2 jeweils
ein Halogenatom sind, umfassen Beispiele für die Halogenatome Fluor, Chlor,
Brom und Iod. Besonders bevorzugt ist ein Fluor-substituierter Ester,
da die Zykluseigenschaften der resultierenden Batterie verbessert
werden können.
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Der
Halogen-substituierte cyclische Kohlensäureester zur Verwendung in
der Erfindung ist beispielsweise ein Kohlensäureester, der durch die folgende
Formel [II] dargestellt wird:
wobei R
3 und
R
4 jeweils eine Halogen-substituierte oder
unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, Wasserstoff
oder Halogen sind, mit der Maßgabe,
dass wenigstens ein Halogen in wenigstens einem von R
3 und
R
4 vorliegt; und R
3 und
R
4 gleich oder verschieden sein können.
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Wenn
R3 und R4 in der
Formel [II] jeweils eine unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 2
Kohlenstoffatomen sind, ist die unsubstituierte Alkylgruppe vorzugsweise
Methyl. Wenn R3 und R4 jeweils
eine Halogen-substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen
sind, ist die Halogen-substituierte Alkylgruppe vorzugsweise eine
Gruppe, welche mit Halogen an der 1- oder mehreren Positionen substituiert
ist, wie z.B. Chlormethyl, Dichlormethyl, Trichlormethyl, Fluormethyl,
Difluormethyl, Trifluormethyl, Brommethyl, Dibrommethyl, Tribrommethyl
oder Iodmethyl. Wenn R3 und R4 jeweils
ein Halogenatom sind, umfassen Beispiele für die Halogenatome Fluor, Chlor,
Brom und Iod. Besonders bevorzugt ist ein Fluor-substituierter Ester,
da die Zykluseigenschaften der resultierenden Batterie verbessert
werden können.
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Weiterhin
trägt die
Verwendung des Halogen-substituierten Kohlensäureesters zu der Verbesserung der
Flammenhemmung bei.
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Zum
Verbessern der ionischen Leitfähigkeit
wird besonders bevorzugt der Halogensubstituierte nichtcyclische
Kohlensäureester
eingesetzt.
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Beispiele
für die
Halogen-substituierten nichtcyclischen Kohlensäureester mit einer relativen
dielektrischen Konstante von nicht weniger als 4,0 umfassen Methyl-2-chlorethylcarbonat,
Methyl-2,2,2-tichlorethylcarbonat, Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat,
Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat und Methyl-2,2,3,3,3-pentafluorpropylcarbonat.
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Der
Halogen-substituierte nichtcyclische Kohlensäureester, welcher in der Erfindung
verwendet wird, ist vorzugsweise einer mit einer relativen dielektrischen
Konstante von nicht weniger als 6,0 und ist insbesondere einer mit
einer dielektrischen Konstante von nicht weniger als 7,0.
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Beispiele
für die
Halogen-substituierten nichtcyclischen Kohlensäureester mit einer relativen
dielektrischen Konstante von nicht weniger als 6,0 und weniger als
7,0 umfassen Methyl-2-chlorethylcarbonat
und Methyl-2,2,3,3,3-pentafluorpropylcarbonat.
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Beispiele
für die
Halogen-substituierten nichtcyclischen Kohlensäureester mit einer relativen
dielektrischen Konstante von nicht weniger als 7,0 umfassen Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat
und Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat.
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All
die Halogen-substituierten cyclischen Kohlensäureester der Formel [II] weisen
eine relative dielektrische Konstante von nicht weniger als 4,0
auf; daher sind all diese bevorzugt. Beispiele für die Halogen-substituierten
cyclischen Kohlensäureester
umfassen
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Fluormethylethylencarbonat
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Difluormethylethylencarbonat
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Trifluormethylethylencarbonat
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Fluorethylencarbonat,
Chlormethylethylencarbonat, Dichlormethylethylencarbonat, Trichlormethylethylencarbonat,
Chlorethylencarbonat, Brommethylethylencarbonat, Dibrommethylethylencarbonat,
Tribrommethylethylencarbonat, Bromethylencarbonat, Iodmethylethylencarbonat,
Diiodmethylethylencarbonat, Triiodmethylethylencarbonat und Iodethylencarbonat.
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In
der vorliegenden Erfindung können
die Halogen-substituierten Kohlensäureester einzeln oder in Kombination
aus zwei oder mehreren Arten verwendet werden.
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Durch
die Verwendung des Halogen-substituierten nichtcyclischen Kohlensäureesters
kann ein Gelelektrolyt erhalten werden, welcher insbesondere in
der ionischen Leitfähigkeit,
dem Elastizitätsmodul,
der Retention des Lösungsmittels
und der ionischen Leitfähigkeit
bei niedriger Temperatur verbessert ist, und daneben kann ebenfalls
ein flammenhemmender Gelelektrolyt erhalten werden. Bei der vorliegenden
Erfindung können
substituierte cyclische Ester zusätzlich zu dem Halogen-substituierten
Kohlensäureester
als andere Lösungsmittel
zur Bildung der elektrolytischen Lösung eingearbeitet werden.
Beispiele für
solche Lösungsmittel
zur Bildung der elektrolytischen Lösung umfassen Ethylencarbonat
(EC) und Propylencarbonat (PC). Andere Lösungsmittel umfassen Dimethylcarbonat,
Diethylcarbonat, γ-Butylencarbonat, γ-Butyrolacton,
Sulfolan, Dioxolan, Tetrahydrofuran, 2-Methyltetrahydrofuran, Methylethylcarbonat,
Dimethylsulfoxid, 1,2-Dimethoxyethan, 1,2-Ethoxymethoxyethan, Methylglyme,
Methyltriglyme, Methyltetraglyme, Ethylglyme, Ethyldiglyme und Butyldiglyme.
Die Lösungsmittel
zur Bildung der elektrolytischen Lösung, welche in der Erfindung
einsetzbar sind, sind nicht auf diese Beispiele beschränkt. Die
oben erwähnten
Lösungsmittel
können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Von
den oben erwähnten
cyclischen Estern sind cyclische Kohlensäureester wie z.B. EC und PC
besonders bevorzugt.
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Die
Menge des Halogen-substituierten nichtcyclischen Kohlensäureesters
in dem gemischten Lösungsmittel
der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
beträgt
vorzugsweise 5 bis 80 Volumen-%, insbesondere 20 bis 70 Volumen-%,
besonders bevorzugt 30 bis 50 Volumen-%.
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Die
Menge des Halogen-substitutierten cyclischen Kohlensäureesters
in dem gemischten Lösungsmittel
der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
beträgt
vorzugsweise 20 bis 95 Volumen-%, insbesondere 30 bis 80 Volumen-%,
besonders bevorzugt 50 bis 70 Volumen-%.
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Der
Gelelektrolyt der Erfindung ist beispielsweise eine thermoplastische
Gelzusammensetzung, welche ein vernetztes Polymer mit einer Ethylenoxidkette
in dessen Seitenketten oder Hauptketten (z.B. eine Polymermatrix,
die vernetzt ist mit Urethanverbindungen, Acrylsäure verbindungen oder Epoxyverbindungen),
ein Lösungsmittel
und ein elektrolytisches Salz umfasst.
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Die
vernetzte Polymermatrix wird nun im Detail beschrieben. Die polymerisierbare
Verbindung zur Verwendung in der Erfindung enthält in ihrem Molekül ein Heteroatom,
das von einem Kohlenstoffatom verschieden ist, wie z.B. ein Sauerstoffatom,
ein Stickstoffatom oder ein Schwefelatom. Der polymere Gelelektrolyt
wird erhalten, indem beispielsweise die Heteroatom-haltige polymerisierbare
Verbindung in einem nichtwässrigen Lösungsmittel
(oder elektrolytischen Lösung)
gelöst
wird, worauf das Durchführen
einer Polymerisationsreaktion folgt. Die Polymerisationsreaktion
wird vorzugsweise in einer inerten Gasatmosphäre durchgeführt. Es gibt keine spezifische
Beschränkung
für die
polymerisierbare Verbindung zur Verwendung in der Erfindung, und jegliche
Verbindungen, die in der Lage sind, eine Polymerisationsreaktion
wie z.B. thermische Polymerisation oder Polymerisation durch aktives
Licht (Photopolymerisation) zu durchlaufen, um die Polymere zu erzeugen, können eingesetzt
werden.
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Beispiele
für die
polymerisierbaren Verbindungen zur Verwendung in der Erfindung umfassen
monofunktionale und polyfunktionale (Meth)acrylatmonomere und Prepolymere
von diesen. Der Ausdruck „(Meth)acrylat", welcher hierin
verwendet wird, bedeutet Acrylat oder Methacrylat.
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Beispiele
für die
monofunktionalen Acrylate umfassen Alkyl(meth)acrylate wie z.B.
Methyl(meth)acrylat, Butyl(meth)acrylat, Trifluorethyl(meth)acrylat;
alicyclische (Meth)acrylate; Hydroxyalkyl(meth)acrylate wie z.B.
Hydroxyethylacrylat und Hydroxypropylacrylat; Hydroxypolyoxyalkylen(meth)acrylat wie
z.B. Hydroxypolyoxyethylen(meth)acrylat und Hydroxypolyoxypropylen(meth)acrylat;
und Alkoxyalkyl(meth)acrylate wie z.B. Methoxyethylacrylat, Ethoxyethylacrylat
und Phenoxyethylacrylat. Bei den obigen Hydroxypolyoxyalkylen(meth)acrylaten
weist die Oxyalkylengruppe vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome auf.
Bei den obigen Alkoxyalkyl(meth)acrylaten weist die Alkoxygruppe
vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome auf.
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Beispiele
für andere
(Meth)acrylate umfassen Ethylenglycol(meth)acrylate wie z.B. Methylethylenglycol(meth)acrylat,
Ethylethylenglycol(meth)acrylat, Propylethylenglycol(meth)acrylat,
Phenylethylenglycol(meth)acrylat, Methyldiethylenglycol(meth)acrylat,
Ethyldiethylenglycol(meth)acrylat, Methylethoxydiethylenglycolacrylat,
Methoxydiethylenglycolmethacrylat, Methoxytriethylenglycolacrylat,
Methoxytriethylenglycolmethacrylat und Methoxytetraethylenglycolmethacrylat;
und Propylenglycol(meth)acrylate wie z.B. Ethylpropylenglycolacrylat,
Butylpropylenglycolacrylat und Methoxypropylenglycolacrylat.
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Die
(Meth)acrylate können
eine heterocyclische Gruppe enthalten. Die heterocyclische Gruppe
ist eine Restgruppe eines heterocyclischen Rings, welcher ein Heteroatom
wie z.B. Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel enthält. Es gibt
keine spezielle Beschränkung
für die
Art der heterocyclischen Gruppe, die in den (Meth)acrylaten enthalten
ist, aber bevorzugt sind (Meth)acrylate mit einer Furfurylgruppe
oder einer Tetrahydrofurfurylgruppe wie z.B. Furfuryl(meth)acrylat
oder Tetrahydrofurfuryl(meth)acrylat. Beispiele für andere (Meth)acrylate
mit einer heterocyclischen Gruppe umfassen Alkylenglycolacrylate
mit einer Furfurylgruppe oder einer Tetrahydrofurfurylgruppe wie
z.B. Furfurylethylenglycol(meth)acrylat, Tetrahydrofurfurylethylenglycol(meth)acrylat,
Furfurylpropylenglycol(meth)acrylat und Tetrahydrofurfurylpropylenglycol(meth)acrylat.
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Die
(Meth)acrylatverbindungen oder die Prepolymere von diesen weisen
ein Molekulargewicht von gewöhnlich
nicht mehr als 1.000, vorzugsweise nicht mehr als 500, besonders
bevorzugt nicht mehr als 300 auf.
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Im
Falle eines polymeren Gelelektrolyten, welcher durch die Verwendung
eines (Meth)acrylatmonomers mit einem Molekulargewicht von mehr
als 1.000 erhalten wurde, entweicht das nichtwässrige Lösungsmittel leicht. Die oben
erwähnten
(Meth)acrylatverbindungen können
allein oder in einer Kombination aus zwei oder mehreren Arten verwendet
werden.
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Die
(Meth)acrylatverbindung wird in einer Menge von gewöhnlich nicht
mehr als 50 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 40 Gew.-%, insbesondere 10
bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Menge der nichtwässrigen elektrolytischen Lösung, verwendet.
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Die
polyfunktionale (Meth)acrylatverbindung ist beispielsweise ein Monomer
mit zwei oder mehreren (Meth)acryloylgruppen oder ein Prepolymer
von diesem. Beispiele für
solche polyfunktionalen (Meth)acrylatverbindungen umfassen Ethylenglycoldimethacrylat,
Diethylenglycoldi(meth)acrylat, Tetraethylenglycoldi(meth)acrylat,
Triethylenglycoldi(meth)acrylat, Tripropylenglycoldiacrylat, EO-modifiziertes
Trimethylolpropantriacrylat, PO-modifiziertes Trimethylolpropantriacrylat,
Butandiol(meth)acrylat, Trimethylolpropantri(meth)acrylat und Dipentaerythritolhexa(meth)acrylat.
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Bei
der Herstellung der vernetzten Polymermatrix wird besonders bevorzugt
eine Kombination von einem monofunktionalen Monomer und einem polyfunktionalen
Monomer verwendet.
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Wenn
das monofunktionale Monomer und das polyfunktionale Monomer in Kombination
verwendet werden und wenn das polyfunktionale Monomer eine polyfunktionale
(Meth)acrylatverbindung ist, wird die polyfunktionale (Meth)acrylatverbindung
in einer Menge von nicht mehr als 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis
2 Gew.-%, bezogen auf die Menge der nichtwässrigen elektrolytischen Lösung, verwendet.
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Bei
der Polymerisierungsreaktion der obigen Monomere wird im Allgemeinen
ein Polymerisationsstarter wie z.B. ein Photopolymerisationsstarter
oder ein thermischer Polymerisationsstarter eingesetzt.
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Beispiele
für den
Photopolymerisationsstarter umfassen Carbonylverbindungen wie z.B.
Benzoine (z.B. Benzoin, Benzoinmethylether, Benzoinethylether, Benzoinisopropylether,
Benzoinisobutylether, α-Phenylbenzoin)
und Anthrachinone (z.B. Anthrachinon, Methylanthrachinon, Chloranthrachinon),
andere Carbonylverbindungen (z.B. Benzyldiacetyl, Acetophenon, Benzophenon,
Methylbenzoylformiat); Schwefelverbindungen wie z.B. Diphenylsulfid
und Dithiocarbamat; Halogenide von polykondensierten cyclischen
Kohlenwasserstoffen wie z.B. α-Chlormethylnaphthalin;
Farbstoffe wie z.B. Acriflavin und Fluorescein; metallische Salze wie
z.B. Eisenchlorid und Silberchlorid; und Oniumsalze wie z.B. p-Methoxybenzoldiazonium,
Hexafluorphosphat, Diphenyliodonium und Triphenylsulfonium. Diese
Photopolymerisationsstarter können
einzeln oder in einer Kombination aus zwei oder mehreren Arten verwendet
werden. Von den Photopolymerisationsstartern sind Carbonylverbindungen,
Schwefelverbindungen und Oniumsalze bevorzugt.
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Beispiele
für die
thermischen Polymerisationsstarter umfassen Azobisisobutyronitril,
Azobisisovaleronitril, Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, Ethylmethylketonperoxid,
Bis-(4-t-butylcyclohexyl)peroxydicarbonat und Diisopropylperoxydicarbonat.
Ein Sensibilisierungsmittel und ein Lagerungsstabilisator können gegebenenfalls
in Kombination mit dem Polymerisationsstarter verwendet werden.
Weiterhin können
der thermische Polymerisationsstarter und der Photopolymerisationsstarter
in Kombination verwendet werden.
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Beispiele
für die
Sensibilisierungsmittel, die vorzugsweise in der Erfindung verwendet
werden, umfassen Harnstoff, Nitrilverbindungen wie z.B. N,N-Di-p-aminobenzonitril
und Phosphorverbindungen wie z.B. Tri-n-butylphosphin. Beispiele
für die
Lagerungsstabilisatoren, die vorzugsweise in der Erfindung verwendet werden,
umfassen quaternäres
Ammoniumchlorid, Benzothiazol und Hydrochinon. Der Polymerisationsstarter wird
in einer Menge von gewöhnlich
0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 7 Gew.-%, bezogen auf die
Gesamtmenge der polymerisierbaren Verbindung, verwendet. Das Sensibilisierungsmittel
oder der Lagerungsstabilisator werden in einer Menge von gewöhnlich 0,1
bis 5 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der polymerisierbaren
Verbindung, verwendet.
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Die
Gelierung des Elektrolyten der Erfindung kann erreicht werden, indem
die nichtwässrige
elektrolytische Lösung,
welche eine polymerisierbare Zusammensetzung umfasst, die das Acrylatmonomer
enthält,
in einen abgedichteten Behälter
gegossen wird oder indem ein Substrat (z.B. Folie, Metall oder Glas)
mit der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
beschichtet wird und die Polymerisationsreaktion mittels Wärme oder aktivem
Licht durchgeführt
wird. Beispiele für
das aktive Licht, das im Allgemeinen in der Erfindung verwendet wird,
umfassen sichtbares Licht, ultraviolettes Licht, Elektronenstrahlen
und Röntgenstrahlen.
Der resultierende polymere Gelelektrolyt ist eigenständig viskoelastisch
und weist vorzugsweise ein Elastizitätsmodul von nicht weniger als
10–3 N/cm2 (102 Dyn/cm2) auf, wenn dieser verwendet wird, um eine
Batterie zu bilden, während
seine ionische Leitfähigkeit
bei nicht weniger als 10–3 S/cm gehalten wird.
Der polymere Gelelektrolyt kann wirksam als eine polymere elektrolytische
Schicht einer Batterie fungieren. Der gelierte Elektrolyt wird so
erzeugt, dass er in der Form einer Folie, einer Platte oder eines
Verbundstoffes des Elektrolyten mit einem Stück von anderen Elementen (Bestandteilen)
zur Bildung einer Batterie vorliegt, um einen Gegenstand herzustellen.
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Beispiele
für die
elektrolytischen Salze zur Verwendung in der Erfindung umfassen
Lewissäure-Komplexsalze
wie z.B. LiBF4, LiAsF6,
LiPF6 und LiSbF6;
und elektrolytische Sulfonsäuresalze
wie z.B. LiCF3SO3, LiN(CF3SO2)2,
LiC(CF3SO2)3, LiC(CH3)(CF3SO2)2,
LiCH(CF3SO2)2, LiCH2(CF3SO2), LiC2F5SO3,
LiN(C2F5SO2)2, LiB(CF3SO2)2 und
LiO(CF3SO2). Es
gibt keine Beschränkung
auf diese Beispiele. Andere elektrolytische Salze umfassen LiClO4, LiCF3CO3, NaClO3, NaBF4, NaSCN, KBF4, Mg(ClO4)2 und Mg(BF4)2. Die elektrolytischen
Salze, welche in der Erfindung einsetzbar sind, sind ebenfalls nicht
auf diese Beispiele beschränkt,
und jegliche elektrolytischen Salze, die für herkömmliche nichtwässrige elektrolytische
Lösungen
ver wendet werden, können
eingesetzt werden. Die oben erwähnten
elektrolytischen Salze können
in Kombination verwendet werden.
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Die
nichtwässrige
elektrolytische Lösung
ist eine Lösung
des elektrolytischen Salzes in dem vorstehenden nichtwässrigen
Lösungsmittel.
Die Konzentration des elektrolytischen Salzes in der nichtwässrigen elektrolytischen
Lösung
liegt in dem Bereich von gewöhnlich
1,0 bis 7,0 Mol pro Liter des nichtwässrigen Lösungsmittels, vorzugsweise
1,0 bis 5,0 Mol pro Liter des nichtwässrigen Lösungsmittels. Die Menge der
nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
beträgt
gewöhnlich
nicht weniger als 200 Gew.-%, vorzugsweise 400 bis 900 Gew.-%, besonders
bevorzugt 500 bis 800 Gew.-%, bezogen auf die Menge der Verbindung
mit hohem Molekulargewicht (Polymer) zur Bildung der Matrix. Wenn
die Menge davon weniger als 200 Gew.-% beträgt, weist der resultierende
Elektrolyt keine hinreichend hohe ionische Leitfähigkeit auf. Wenn die Menge
davon 900 Gew.-% übersteigt,
wird die Verfestigung der nichtwässrigen
elektrolytischen Lösung
schwierig.
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Der
polymere Gelelektrolyt kann für
elektrolytische Polymergelschichten von elektrochemischen Elementen
wie z.B. Batterien, Kondensatoren, Sensoren, elektrochromen Vorrichtungen
und Halbleitervorrichtungen verwendet werden.
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Als
nächstes
wird die Verwendung des polymeren Gelelektrolyten der Erfindung
als ein Batterieelektrolyt im Detail beschrieben.
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Im
Allgemeinen besteht eine Batterie aus einer positiven Elektrode,
welche aus einem als positive Elektrode aktiven Material gefertigt
ist, einer negativen Elektrode, welche aus einem als negative Elektrode
aktiven Material gefertigt ist, und einem Elektrolyten. Durch die
Verwendung des Gelelektrolyten der Erfindung als dem Batterieelektrolyten,
können
Batterien, die anders als die konventionellen vorteilhafte Merkmale
aufweisen, erhalten werden. Wenn der Gelelektrolyt der Erfindung
für Batterien
angewendet wird, kann der Gelelektrolyt selbst so gefertigt werden,
dass dieser ebenfalls eine Funktion als Diaphragma aufweist. Jedoch
wird gewünscht,
dass der Gelelektrolyt der Erfindung zu dem Zweck, ein gleichmäßiges elektrisches
Feld zwischen den Elektroden zu erzeugen, die Stärke des Elektrolyten zu verbessern
und die Verlässlichkeit
der resultierenden Batterien zu erhöhen, mit dem Diaphragma zu
einem Körper
vereinigt wird. Dieses sollte insbesondere bei Sekundärbatterien
in Betracht gezogen werden.
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Beispiele
für die
als positive Elektrode aktiven Materialien, welche für die Batterie
der Erfindung verwendet werden, umfassen Übergangsmetallsulfide wie z.B.
TiS2, MoS2 und Co2S5; Übergangsmetalloxide
wie z.B. V2O5, MnO2 und CoO2; Übergangsmetallchalkogenverbindungen;
und komplexe Verbindungen von diesen Metallverbindungen und Li (d.h.
Li-Komplexoxide) wie z.B. LiMnO2, LiMn2O4, LiCoO2, LiNiO2, LiCoxNi1-xO2 (0 < x < 1), LiMn2-aXaO4 und
LiMn2-a-bXaYbO4 (0 < a < 2, 0 < b < 2, 0 < a + b < 2). Beispiele für die elektrisch
leitfähigen Materialien
umfassen eindimensionale Graphitisierungsprodukte (thermische Polymerisationsprodukte
von organischen Materialien); Fluorkohlenstoffe; Graphite; und elektrisch
leitfähige
Polymere mit einer elektrischen Leitfähigkeit von nicht weniger als
10–2 S/cm
wie z.B. Polyanilin, Polypyrrol, Polyazulen, Polyphenylen, Polyacetylen,
Polyphthalocyanin, Poly-3-methylthiophen,
Polypyridin und Polydiphenylbenzidin, und Derivate dieser leitfähigen Polymere.
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Beispiele
für die
als negative Elektrode aktiven Materialien, welche für die Batterie
der Erfindung verwendet werden, umfassen metallische Materialien
wie z.B. Lithium, eine Lithium-Aluminium-Legierung,
eine Lithium-Zinn-Legierung und eine Lithium-Magnesium-Legierung;
Kohlenstoffe (einschließlich
Graphittyp und nicht-Graphittyp); Kohlenstoff-Bor-substituierte
Substanzen (BC2N); und Interkalationsmaterialien,
welche in der Lage sind, Lithiumionen zu okkludieren, wie z.B. Zinnoxid.
Besondere Beispiele für
die Kohlenstoffe umfassen calcinierte Graphite, calciniertes Pech,
calcinierten Koks, calcinierte synthetische Polymere und calcinierte
natürliche
Polymere. In der vorliegenden Erfindung werden die folgenden Kohlenstoffe
eingesetzt: (1) Isolierende oder Halbleiter-Kohlenstoffe, die durch
Calcinieren von synthetischen Polymeren wie z.B. Phenolharz und
Polyimid oder natürlichen
Polymeren in einer reduzierenden Atmosphäre bei 400 bis 800°C erhalten werden;
(2) elektrisch leitfähige
Kohlenstoffe, die durch Calcinieren von Kohle, Pech, synthetischen
Polymeren oder natürlichen
Polymeren in einer reduzierenden Atmosphäre bei 800 bis 1.300°C erhalten
werden; und (3) Kohlenstoffe vom Graphittyp wie z.B. jene, die durch
Calcinieren von Koks, Pech, synthetischen Polymeren oder natürlichen
Polymeren in einer reduzierenden Atmosphäre bei nicht weniger als 2.000°C erhalten
werden, und natürliche
Graphite.
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Beispiele
für positive
Stromsammler zur Verwendung in der Erfindung umfassen Metallplatten,
Metallfolien, Metallnetze, Prägemetalle,
Streckmetalle, metallbeschichtete Fasern, metallisierte Drähte und
Netze oder Faservliese, die aus metallhaltigen synthetischen Fasern
erzeugt wurden. Beispiele für
Metalle, welche für
diese positiven Stromsammler verwendet werden, umfassen rostfreien
Stahl, Gold, Platin, Nickel, Aluminium, Molybdän und Titan. Von diesen werden
unter den Gesichtspunkten der elektrischen Leitfähigkeit, der chemischen Stabilität, der elektrochemischen
Stabilität,
den ökonomischen
Effekten und der Verarbeitbarkeit vorzugsweise Aluminium, rostfreier
Stahl und Titan verwendet.
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Obwohl
der polymere Gelelektrolyt der Erfindung per se als Diaphragma von
Batterien verwendet werden kann, kann dieser verwendet werden, nachdem
ein Füllstoff
darin angeordnet wurde oder nachdem dieser mit einer porösen Folie
(Separator) kombiniert wurde, um einen Verbundstoff herzustellen.
Beispiele für
die Separatoren umfassen Glasfaserfilter; Faservliesfilter, die
aus Fasern von Polymeren wie z.B. Polyester, Teflon, Polyflon, Polypropylen
und Polyethylen erzeugt wurden; und andere Faservliesfilter, die
aus Mischungen von Glasfasern und den obigen polymeren Fasern erzeugt
wurden.
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Es
ist bevorzugt, dass die Batterie der vorliegenden Erfindung in der
Form eines einzigen aus dem polymeren Gelelektrolyten und anderen
Batteriebestandteilen (Elementen) wie z.B. Elektroden und Diaphragma
vereinigten viskoelastischen Körpers
durch ein Verfahren hergestellt wird, welches die Schritte des Tränkens dieser
Elemente mit einer Zusammensetzung zur Bildung des polymeren Gelelektrolyten
und des Durchführens
der Polymerisation unter Erwärmen
oder Bestrahlung mit aktivem Licht umfasst. Das Vereinigen des polymeren
Gelelektrolyten mit den Batterieelementen kann Element für Element
durchgeführt
werden. Aufgrund der so vereinigten polymeren Gelelektrolyte und
Batterieelemente können
die Elektrodenreaktion an der positiven oder negativen Elektrode
und die Ionenbewegung reibungslos (smoothly) durchgeführt werden,
wodurch der Innenwiderstand der Batterie deutlich vermindert werden
kann.
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Insbesondere
wenn der polymere Gelelektrolyt, welcher den Halogen-substituierten
Kohlensäureester enthält, als
ein Batteriebestandteil verwendet wird, können Batterien, welche eine
kleine Dicke aufweisen, frei von Kurzschlüssen und einem Auslaufen der
Lösung
sind, ausgezeichnete Batterieeigenschaften zeigen und sehr sicher
sind, aufgrund des hohen Elastizitätsmoduls des polymeren Gelelektrolyten
und der guten Retention des Lösungsmittels
erhalten werden.
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WIRKUNG DER
ERFINDUNG
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Die
Elektrolytgele der Erfindung weisen ein verbessertes Elastizitätsmodul
und eine verbesserte Retention des Lösungsmittels auf, ohne eine
Abnahme der ionischen Leitfähigkeit
mit sich zu bringen. Ebenso zeigen die gelartigen festen Elektrolyte
aufgrund der vernetzten Polymermatrix hinreichend hohe Feststofffestigkeit
und hohe Retention des Lösungsmittels.
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Die
Festbatterien der Erfindung weisen eine hinreichend hohe Feststofffestigkeit
und eine kleine Dicke auf und sind frei von einem Auslaufen der
Lösung
und von Kurzschlüssen.
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BEISPIEL
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Die
vorliegende Erfindung wird weiter in Bezug auf die folgenden Beispiele
beschrieben, wobei dieses aber so ausgelegt werden sollte, dass
die Erfindung in keiner Weise auf diese Beispiele beschränkt ist.
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Die
nichtwässrigen
Lösungsmittel
und elektrolytischen Salze, die in den folgenden Beispielen verwendet
werden, sind solche für
Batterien, die hinreichend gereinigt wurden, so dass der Wassergehalt
nicht mehr als 100 ppm beträgt,
und welche einer Behandlung zur Entfernung von Sauerstoff und Stickstoff
unterzogen wurden. In den Beispielen wurden alle Arbeitsgänge in einer
inerten Gasatmosphäre
durchgeführt.
Die ionische Leitfähigkeit
wurde auf die folgende Weise gemessen, wobei eine die ionische Leitfähigkeit
messende Zelle bei 25°C
verwendet wurde.
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Das
heißt,
ein zylindrischer SUS-Behälter
(Innendurchmesser: 20 mm), dessen Innenoberfläche außer der Innenoberfläche des
Bodens, welche als eine Gegenelektrode diente, mit einem isolierenden
Band bedeckt war, wurde mit einem festen Elektrolyten gefüllt. Dann
wurde ein säulenähnliches
SUS-Material (Durchmesser: 18 mm), welches als eine Arbeitselektrode
diente, durch Druck an der Oberfläche des festen Elektrolyten
fixiert, um die ionische Leitfähigkeit
zu messen.
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Referenzbeispiel 1
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (I)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat (4/4/2, bezogen
auf das Volumen) wurde LiN(CF3SO2)2 in einer Menge
von 2,0 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen. Diese elektrolytische Lösung von 80 Gewichtsteilen
wurde auf 60°C
erwärmt,
und dazu wur den 20 Gewichtsteile Polyacrylnitril zugegeben. Dann
wurde die so erhaltene Mischung auf 10°C abgekühlt, um diese zu verfestigen.
Eine Messung der ionischen Leitfähigkeit
des erhaltenen Feststoffes führte
zu 2,7 × 10–3 S/cm.
Der Feststoff wies ein Elastizitätsmodul
von 3,0 × 10–2 N/cm2 (3,0 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 1
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Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Referenzbeispiel 1 durchgeführt, außer dass das Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat
des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Dipropylcarbonat ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff
wies eine ionische Leitfähigkeit
von 2,3 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 8,0 × 10–3 N/cm2 (8,0 × 102 Dyn/cm2) auf.
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Referenzbeispiel 2
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (II)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2,2,2-trichlorethylcarbonat
(relative dielektrische Konstante: 4,9) (3/3/4, bezogen auf das
Volumen) wurde LiC(CF3SO2)3 in einer Menge von 1,8 Mol pro Liter des
Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen. Diese elektrolytische Lösung von 85 Gewichtsteilen
wurde auf 60°C
erwärmt,
und dazu wurden 15 Gewichtsteile Polyvinylidenfluorid zugegeben.
Denn wurde die so erhaltene Mischung auf 10°C abgekühlt, um diese zu verfestigen.
Der resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit
von 2,4 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,5 × 10–2 N/cm2 (3,5 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 2
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Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Referenzbeispiel 2 durchgeführt, außer dass das Methyl-2,2,2-trichlorethylcarbonat
des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Diisopropylcarbonat (relative dielektrische Konstante: 2,5)
ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit
von 1,9 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 1,0 × 10–2 N/cm2 (1,0 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Referenzbeispiel 3
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (III)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Ethylencarbonat/Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat (1/1, bezogen
auf das Volumen) wurde LiPF6 in einer Menge
von 2,0 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 80 Gewichtsteilen
wurden 20 Gewichtsteile Methyldiethylenglycolmethacrylat als ein
monofunktionales Monomer und 0,06 Gewichtsteile Bezoinisobutylether
als ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine photopolymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde in die Zelle zur Messung der ionischen Leitfähigkeit
eingeführt
und mittels einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe mit ultraviolettem
Licht bestrahlt, um die elektrolytische Lösung zu verfestigen. Der resultierende
Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 3,0 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul von
4,1 × 10–2 N/cm2 (4,1 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 3
-
Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Referenzbeispiel 3 durchgeführt, außer dass das Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat
des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Dimethoxyethan ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff
wies eine ionische Leitfähigkeit
von 9,7 × 10–4 S/cm und
ein Elastizitätsmodul
von 6,0 × 10–3 N/cm2 (6,0 × 102 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 1
-
Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (IV)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2-chlorethylcarbonat (2/3/5, bezogen auf
das Volumen) wurde LiCF3SO3 in
einer Menge von 1,6 Mol pro Liter des Lösungsmittels gelöst, um eine
elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 75 Gewichtsteilen
wurden 15 Gewichtsteile Diethylenglycoldimethacrylat und 0,05 Gewichtsteile
Benzoinisopropylether als ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine
photopolymerisierbare Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der
resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 2,4 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,8 × 10–2 N/cm2 (3,8 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 4
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Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 1 durchgeführt,
außer
dass das Methyl-2-chlorethylcarbonat des nichtwässrigen Lösungsmittels durch Dimethoxyethan ersetzt
wurde. Der resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit
von 2,2 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 7,0 × 10–3 N/cm2 (7,0 × 102 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 2
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (V)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2,2,3,3,3-pentafluorpropylcarbonat (2/5/3,
bezogen auf das Volumen) wurde LiN(CF3SO2)2 in einer Menge
von 2,0 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen, In dieser elektrolytischen Lösung von 86 Gewichtsteilen
wurden 13,8 Gewichtsteile Ethyldiethylenglycolmethacrylat als ein
monofunktionales Monomer, 0,2 Gewichtsteile PO-modifiziertes Trimethylolpropantriacrylat
als ein polyfunktionales Monomer und 0,05 Gewichtsteile Methylbenzoylformiat
als ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine photopolymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der
resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 2,7 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,8 × 10–2 N/cm2 (3,8 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 5
-
Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 2 durchgeführt,
außer
dass das Methyl-2,2,3,3,3-pentafluorpropylcarbonat des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Dipropylcarbonat ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff
wies eine ionische Leitfähigkeit
von 1,7 × 10–3 S/cm und
ein Elastizitätsmodul
von 5,6 × 10–3 N/cm2 (5,6 × 102 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 3
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (VI)
-
In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat
(3/3/4, bezogen auf das Volumen) wurde LiBF4 in
einer Menge von 1,8 Mol pro Liter des Lösungsmittels gelöst, um eine
elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 85 Gewichtsteilen
wurden 14,9 Gewichtsteile Methoxytriethylenglycolacrylat als ein
monofunktionales Monomer, 0,1 Gewichtsteile Dipentaerythritolhexamethacrylat
als ein polyfunktionales Monomer und 0,05 Gewichtsteile Methylbenzoylformiat
als ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine photopolymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der
resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 2,6 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,5 × 10–2 N/cm2 (3,5 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 6
-
Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 3 durchgeführt,
außer
dass das Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Dimethoxyethan ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff
wies eine ionische Leitfähigkeit
von 2,3 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 8,4 × 10–3 N/cm2 (8,4 × 102 Dyn/cm2) auf.
-
Beispiel 4
-
Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (VII)
-
In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2-chlorethylcarbonat (2/5/3, bezogen auf
das Volumen) wurde LiAsF6 in einer Menge
von 2,0 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 80 Gewichtsteilen
wurden 14,7 Gewichtsteile Methoxydiethylenglycolacrylat als ein
monofunktionales Monomer, 0,3 Gewichtsteile Diethylenglycoldiacrylat
als ein polyfunktionales Monomer und 0,05 Gewichtsteile Methylbenzoylformiat
als ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine photopolymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der
resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 3,2 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,1 × 10–2 N/cm2 (3,1 × 103Dyn/cm2) auf.
-
Beispiel 5
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (VIII)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat (2/3/5, bezogen
auf das Volumen) wurden LiN(CF3SO2)2 in einer Menge
von 1,8 Mol pro Liter des Lösungsmittels
und LiPF6 in einer Menge von 0,2 Mol pro
Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine äquivalente gemischte
elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 85 Gewichtsteilen
wurden 14,0 Gewichtsteile Methyldiethylenglycolacrylat als ein monofunktionales
Monomer, 1,0 Gewichtsteile Trimethylolpropantriacrylat als ein polyfunktionales
Monomer und 0,05 Gewichtsteile Bis(4-t-butylcyclohexyl)peroxydicarbonat
als ein thermischer Polymerisationsstarter gelöst, um eine polymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde einer Polymerisationsreaktion bei 50°C unterzogen, um die elektrolytische
Lösung
zu verfestigen. Der resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit
von 3,4 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,2 × 10–2 N/cm2 (3,2 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Vergleichsbeispiel 7
-
Die
Verfestigung einer elektrolytischen Lösung wurde auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 4 durchgeführt,
außer
dass das Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat des nichtwässrigen
Lösungsmittels
durch Diisopropylcarbonat ersetzt wurde. Der resultierende Feststoff
wies eine ionische Leitfähigkeit
von 2,0 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 7,3 × 10–3 N/cm2 (7,3 × 102 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 6
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (IX)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Ethylencarbonat/Methyl-2-chlorethylcarbonat (3/3/4, bezogen auf
das Volumen) wurden LiCF3SO3 in
einer Menge von 1,6 Mol pro Liter des Lösungsmittels und LiBF4 in einer Menge von 0,2 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine äquivalente gemischte
elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 75 Gewichtsteilen
wurden 20 Gewichtsteile Ethoxydiethylenglycolmethacrylat als ein
monofunktionales Monomer, 5 Gewichtsteile Diethylenglycoldimethacrylat
als ein polyfunktionales Monomer und 0,05 Gewichtsteile Benzoinisopropylether als
ein Photopolymerisationsstarter gelöst, um eine photopolymerisierbare
Lösung
herzustellen. Die Lösung wurde
auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der resultierende
Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 2,4 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 2,9 × 10–2 N/cm2 (2,9 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 7
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (X)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Propylencarbonat/Di(2,2,2-trifluorethyl)carbonat (6/4, bezogen
auf das Volumen) wurden LiN(CF3SO2)2 in einer Menge
von 1,5 Mol pro Liter des Lösungsmittels
und LiAsF6 in einer Menge von 0,5 Mol pro
Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine äquivalente
gemischte elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 85 Gewichtsteilen
wurden 14,0 Gewichtsteile Methyldiethylenglycolacrylat als ein monofunktionales
Monomer und 1,0 Gewichtsteile Trimethylolpropantriacrylat als ein
polyfunktionales Monomer gelöst,
um eine polymerisierbare Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde mit Elektronenstrahlen bestrahlt, um die Lösung zu verfestigen. Der resultierende
Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 3,8 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 3,6 × 10–2 N/cm2 (3,6 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 8
-
Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (XI)
-
In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Trifluormethylethylencarbonat/Ethylencarbonat (7/3, bezogen
auf das Volumen) wurde LiPF6 in einer Menge
von 1,8 Mol pro Liter des Lösungsmittels
gelöst,
um eine elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 86 Gewichtsteilen
wurden 13,8 Gewichtsteile Ethyldiethylenglycolacrylat als ein monofunktionales
Monomer, 0,2 Gewichtsteile Trimethylolpropantriacrylat als ein polyfunktionales
Monomer und 0,06 Gewichtsteile Benzoinisopropylether als ein Photopolymerisationsstarter
gelöst,
um eine photopolymerisierbare Lösung
herzustellen. Die Lösung
wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der
resultierende Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 1,8 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 1,4 × 10–1 N/cm2 (1,4 × 104 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 9
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Ionisch leitfähiger polymerer
fester Elektrolyt (XII)
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In
einem nichtwässrigen
Lösungsmittel
von Difluormethylethylencarbonat/Methyl-2,2,2-trifluorethylcarbonat
(5/5, bezogen auf das Volumen) wurde LiPF6 in
einer Menge von 1,5 Mol pro Liter des Lösungsmittels gelöst, um eine
elektrolytische Lösung
herzustellen. In dieser elektrolytischen Lösung von 86 Gewichtsteilen wurden
13,8 Gewichtsteile Ethyldiethylenglycolacrylat als ein monofunktionales
Monomer, 0,2 Gewichtsteile Trimethylolpropantriacrylat als ein polyfunktionales
Monomer und 0,06 Gewichtsteile Benzoinisopropylether als ein Photopolymerisationsstarter
gelöst,
um eine photopolymerisierbare Lösung
herzustellen. Die Lösung wurde
auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 3 verfestigt. Der resultierende
Feststoff wies eine ionische Leitfähigkeit von 2,8 × 10–3 S/cm
und ein Elastizitätsmodul
von 4,0 × 10–2 N/cm2 (4,0 × 103 Dyn/cm2) auf.
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Beispiel 10
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Die
Gelelektrolyte, welche in den Referenzbeispielen, den Beispielen
und in den Vergleichsbeispielen 1 bis 7 erhalten wurden, wurden
in einer inerten Gasatmosphäre
stehen gelassen, um die Retention des Lösungsmittels in jedem Gelelektrolyten
auszuwerten. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 angegeben.
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Beispiel 11
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Auswertung
der Eigenschaften der Batterie mit negativer Elektrode
-
Zu
einer Lösung,
die erhalten wurde durch Lösen
von 2 Gewichtsteilen Polyvinylidenfluorid in 58 Gewichtsteilen N-Methylpyrrolidon,
wurden 40 Gewichtsteile Koks, welcher bei 2.500°C calciniert worden war, zugegeben,
und diese wurden durch Walzenmahlen in einer inerten Atmosphäre gemischt,
um eine Beschichtungsdispersion für die negative Elektrode herzustellen.
Die Dispersion wurde in der Atmosphäre mittels eines Drahtstabes
auf eine Kupfer folie (Dicke: 20 μm)
aufgetragen und bei 100°C
für 15
Minuten getrocknet, um eine Elektrode mit einer Foliendicke von
60 μm herzustellen.
Dann wurde ein Ladungs- und Entladungstest durchgeführt, wobei
die obige Elektrode als eine negative Elektrode, eine Li-Platte
als eine Gegenelektrode und jeder der Gelelektrolyte, die in den
Referenzbeispielen, den Beispielen und in den Vergleichsbeispielen
1 bis 7 hergestellt wurden, verwendet wurden. Der Ladungs- und Entladungstest
wurde in der folgenden Weise durchgeführt. Unter Verwendung einer
Ladungs- und Entladungs-Messvorrichtung HJ-210B (erhältlich von
der Hokuto Denko K. K.) wurde ein konstanter Strom von 1,5 mA an
den Gelelektrolyten angelegt, bis die Änderung der Batteriespannung
0 V wurde, dann wurde für
3 Stunden eine konstante Spannung angelegt, um die Batterie aufzuladen.
Nach einer Stunde wurde die Batterie bei einem Strom von 1,5 mA
entladen, so dass die Batteriespannung 0,8 V wurde. Diese Ladungs-
und Entladungsvorgänge
wurden wiederholt, um die Zykluseigenschaften der Batterie mit negativer
Elektrode auszuwerten. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und
2 angegeben. Tabelle
1

- Anmerkungen:
-
- „AA"
- bedeutet ausgezeichnet.
- „BB"
- bedeutet ziemlich
gut.
- „CC"
- bedeutet gut.
- „DD"
- bedeutet schlecht.
Tabelle
2 - Anmerkungen:
-
- „AA"
- bedeutet ausgezeichnet.
- „BB"
- bedeutet ziemlich
gut.
- „CC"
- bedeutet gut.
- „DD"
- bedeutet schlecht.