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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on und
6-Methyl-2-heptanon-Analoga (beispielsweise 6-Methyl-2-heptanon oder 6,10-Dimethyl-2-undecanon)
in einer industriell einfachen Weise, die als Materialien zur Herstellung
von Phyton oder Isophytol dienen. Diese Erfindung bezieht sich ebenso
auf ein Verfahren zur Herstellung von Phyton oder Isophytol aus
6-Methyl-3-hepten-2-on oder dem 6-Methyl-2-heptanon-Analogon.
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Wie
allgemein bekannt, sind Phyton und Isophytol Verbindungen, die als
Zwischenprodukte zur Herstellung von biologisch aktiven Substanzen
wie Vitamin E nützlich
sind [siehe Yuki Gosei Kagaku Kyokaishi, 20, 824–836 (1962)] und durch verschiedene
Verfahren hergestellt werden können.
Aus Sicht der industriellen Anwendung wird ein Verfahren als günstig betrachtet,
bei dem ein Keton mit 8 Kohlenstoffatomen, dargestellt durch die
folgende Formel (I)
(die gepunktete Linie in
der Formel bedeutet, daß eine
oder zwei Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen) vorliegen
können,
so lange die Wertigkeit von Kohlenstoff an der Stelle, die durch
derartige Doppelbindungen) angegeben wird, erfüllt ist) als ein Zwischenprodukt
verwendet wird (hierin wird das Keton, das durch die Formel (I)
dargestellt wird, nachstehend als „C8-Terpenketon„ bezeichnet).
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Hier
wird beispielsweise das gesamte Verfahren zur Herstellung von Phyton
und Isophytol, wo 6-Methyl-5-hepten-2-on als das C8-Terpenketon
verwendet wird, durch das folgende Schema gezeigt.
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Daher
geht man grundsätzlich
bei dem Verfahren zur Herstellung von Phyton oder Isophytol aus
dem C8-Terpenketon davon aus, daß die Hauptkohlenstoffkette
des C8-Terpenketons mehrere Male um fünf Kohlenstoffe, die der Isopreneinheit
entsprechen, länger
gemacht werden, gefolgt von der Hydrierung der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung
in der resultierenden Verbindung. Die Grundverfahrens weise ist nicht
anders, ob ungesättigte
Bindungen oder keine in dem C8-Terpenketon vorliegen und an welcher
Stelle sie sich darin befinden. Folglich ist bei dem Verfahren zur
Herstellung von Phyton oder Isophytol aus C8-Terpenketon die Tatsache,
wie man das Zwischenprodukt C8-Terpenketon leicht und mit geringen
Kosten herstellen kann, einer der wichtigen Faktoren für die industrielle
Anwendung.
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In
dieser Hinsicht sind als Verfahren zur Herstellung von C8-Terpenketon
beispielsweise die, die nachstehend gezeigt werden, bekannt.
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Verfahren
(i): Ein Verfahren, bei dem Aceton, das Ausgangsmaterial, der Ethinylierung
durch Acetylen in Gegenwart eines alkalischen Katalysators, um 3-Methyl-1-butin-3-ol zu bilden,
und der folgenden teilweisen Hydrierung in Gegenwart eines Lindlar-Katalysators,
gefolgt von der Umsetzung mit Diketen, um ein Esterderivat von Acetessigsäure zu bilden,
unterzogen wird. Danach wird der so gebildete Ester weiter der Carroll-Umlagerung
unterzogen, um 6-Methyl-5-hepten-2-on herzustellen, [siehe beispielsweise
J. Org. Chem., 23, 153 (1958); Zh. Obshch. Chim., 28, 1444 (1958)].
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Verfahren
(ii): Ein Verfahren, bei dem Isobuten, Aceton und Formaldehyd unter
den Bedingungen von hoher Temperatur und hohem Druck umgesetzt werden
können,
um 6-Methyl-6-hepten-2-on zu erhalten (siehe beispielsweise deutsche
Patente Nr. 12 59 876 und Nr. 12 68 135 und US-Patent Nr. 3,574,773).
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Verfahren
(iii): Ein Verfahren, bei dem Prenylchlorid, das durch die Umsetzung
von Isopren mit Hydrogenchlorid erhalten wird, mit Aceton in Gegenwart
einer äquimolaren
Menge eines Alkalis, basierend auf dem Prenylchlorid, umgesetzt
werden kann, um 6-Methyl-5-hepten-2-on zu erhalten (siehe beispielsweise
US-Patente Nr. 3,983,175 und Nr. 3,984,475).
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Diese
Verfahren zur Herstellung von C8-Terpenketon weisen jedoch Probleme
auf, wie nachstehend angegeben.
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Das
Verfahren (i) weist das Problem auf, daß es viele Schritte erfordert,
was zu höheren
Produktionskosten führt.
Das Verfahren (ii) weist das Problem auf, daß es spezielle Herstellungsvorrichtungen
erfordert, da die Reaktion unter Bedingungen von hoher Temperatur
und hohem Druck durchgeführt
wird. Bei dem Verfahren (iii) führt
die Verwendung eines Alkalis in einer äquimolaren Menge, basierend
auf dem Prenylchlorid, zu der Bildung eines Salzes in einer großen Menge,
was viel Arbeit für
dessen Entsorgung notwendig macht.
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Folglich
betrachteten die betreffenden Erfinder 6-Methyl-3-hepten-2-on als
eine Verbindung, die sich von C8-Terpenketon unterscheidet und als
ein Material zur Herstellung von Phyton oder Isophytol nützlich ist. Diese
Verbindung weist eine ungesättigte
Bindung an der α,β-Stelle der
Carbonylgruppe auf, so daß es schwierig
ist, die Hauptkohlenstoffkette des 6-Methyl-3-hepten-2-ons um fünf Kohlenstoffe,
die der Isopreneinheit entsprechen, bei einem hohen Umsatz zu verlängern. Wenn
sie jedoch der Hydrierungsreaktion unterzogen wird, kann sie zu
6-Methyl-2-heptanon, eine Art des C8-Terpenketons, ein Material
zur Herstellung von Phyton und Isophytol, umgewandelt werden.
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Als
Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on sind Verfahren,
die das Unterziehen von Isovalerianaldehyd und Aceton einer Aldolkondensation
in Gegenwart eines wässerigen
alkalischen Mittels als ein basischer Katalysator umfassen, bekannt.
Derartige Verfahren sind dafür
bekannt, daß sie
folgendes umfassen.
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Verfahren
(iv): Ein Verfahren, bei dem ein äquimolares Gemisch aus Isovalerianaldehyd
und Aceton bei 20 bis 25°C
in Gegenwart eines wässerigen
Natriumhydroxids gerührt
wird [siehe Nippon Kagaku Kaishi, 59, 224 (1938)].
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Verfahren
(v): Ein Verfahren, bei dem Isovalerianaldehyd zu einem Gemisch
aus Aceton, Diethylether und einem wässerigen Natriumhydroxid zugegeben
wird, während
die Reaktionstemperatur bei 15°C
oder darunter gehalten wird; wobei das Aceton in einer Menge von
4 Mol pro Mol Isovalerianaldehyd vorliegt [siehe Bull. Soc. Chim.
Fr., 112 (1957)].
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Zusätzlich zu
dem obigen sind die folgenden Verfahren (vi) bis (ix) ebenso als
Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on bekannt.
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Verfahren
(vi): Ein Verfahren, bei dem Isovalerianaldehyd und Aceton in der
Abwesenheit eines Katalysators unter Druck oder in einem verschlossenen
Behälter
erhitzt wird, um die Reaktion bei hoher Temperatur (300°C) und hohem
Druck (270 kg/cm2) durchzuführen (siehe
britisches Patent Nr. 1,246,698).
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Verfahren
(vii): Ein Verfahren, bei dem Isovalerianaldehyd und Aceton in der
Gegenwart von Zinkoxid bei 180°C
unter 35 Atmosphärendruck
umgesetzt werden können
(siehe US-Patent Nr. 4,005,147).
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Verfahren
(viii): Ein Verfahren, bei dem Isoamylalkohol und Aceton in der
Gegenwart eines Aluminiumisopropoxids kondensieren [siehe Nippon
Kagaku Kaishi, Bd. 81, S. 675 (1960)].
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Verfahren
(ix): Ein Verfahren, bei dem Acetylacetylen und Triisobutylboran
in der Gegenwart von Sauerstoff umgesetzt werden können [siehe
J. Am. Chem. Soc., 92, 3503 (1970)].
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Jedoch
werden die Verfahren (vi) und (vii) beide unter Bedingungen von
hoher Temperatur und hohem Druck durchgeführt, deshalb erfordern sie
spezielle Herstellungsvorrichtungen. Außerdem beträgt die Umwandlung von Isovalerianaldehyd
nur 24% bzw. 73%, was nicht zufriedenstellend ist. Das Verfahren
(viii) muß teures
Aluminiumisopropoxid in einer äquimolaren
Menge, basierend auf dem Isoamylalkohol, verwenden, und das Verfahren
(ix) muß sehr
teures Acetylacetylen und Triisobutylboran verwenden. Daher können die
Verfahren (vi) bis (ix) im Hinblick auf die Herstellungsvorrichtung
und Materialkosten nicht als industriell vorteilhaft eingeschätzt werden.
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Im
Gegensatz dazu weisen die Verfahren, die das Unterziehen von Isovalerianaldehyd
und Aceton einer Aldolkondensation in Gegenwart eines wässerigen
alkalischen Mittels, den Vorteil auf, daß die Reaktion unter milden
Bedingungen unter Verwen dung preisgünstiger Materialien durchgeführt werden
kann. Das Verfahren (iv) kann jedoch 6-Methyl-3-hepten-2-on, das
Aldolkondensat, nur in einer Ausbeute von höchstens 35 bis 40% ergeben.
Ebenso bildet das Verfahren (v) hauptsächlich 6-Methyl-4-hydroxyheptan-2-on
und erfordert die nachfolgende Dehydratisierungsreaktion, um die
Ausbeute des 6-Methyl-3-hepten-2-ons zu erhalten. Außerdem beträgt die Ausbeute
des so erhaltenen 6-Methyl-3-hepten-2-ons 51%, was nicht zufriedenstellend
ist. Außerdem
muß das
Verfahren (v) Aceton im Überschuß verwenden,
deshalb ist es im Hinblick auf die Notwendigkeit der Rückgewinnung
des überschüssigen Acetons
und der volumetrischen Effizienz der Reaktion industriell nicht
vorteilhaft.
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Das
6-Methyl-2-heptanon, das durch die Hydrierung von 6-Methyl-3-hepten-2-on
gebildet wurde, ist nicht nur als ein Material zur Herstellung von
Phyton und Isophytol nützlich,
wie zuvor angemerkt, die Zwischenprodukte zur Herstellung von Vitamin
E sind, sondern sind ebenso als ein Material zur Herstellung von Duftstoffen,
wie Tetrahydrolinaiool und Dihydrogeraniol nützlich [siehe beispielsweise
Bull. Soc. Chim. Fr., 1586 (1955)].
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Als
konventionelle Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-2-heptanon
sind Verfahren (x) bis (xv), die nachstehend gezeigt werden, bekannt.
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Verfahren
(x): Ein Verfahren, bei dem Isoamylhalogenid und ein Acetessigsäureester
der Kondensationsreaktion unter alkalischen Bedingungen, gefolgt
von Hydrolyse und dann Decarboxylierung unterzogen werden (siehe
beispielsweise Wagner, „SYNTHETIC
ORGANIC CHEMISTRY",
S. 327, John Wiley & Sons, Inc.).
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Verfahren
(xi): Ein Verfahren, bei dem 6-Methyl-5-hepten-2-on oder 6-Methyl-3,5-heptadien-2-on
der Hydrierung in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie Pd
oder Ni, unterzogen wird [siehe beispielsweise europäisches Patent
Nr. 34,804; J. Org. Chem., 42, 1709 (1977); Izv. Akad. Nauk. SSSR.
Khim., 10, 2381 (1972)].
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Verfahren
(xii): Ein Verfahren, bei dem 6-Methyl-2-heptanol oxidiert wird
[siehe beispielsweise Recl. Trav. Chim. Pays-Bas, 28, 116 (1909)].
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Verfahren
(xiii): Ein Verfahren, bei dem 6-Methyl-5-hepten-2-ol mit einem
Gemisch aus 85%iger Phosphorsäure
und Phosphorpentoxid behandelt wird [siehe Bull. Soc. Chim. Fr.,
1799 (1963)].
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Verfahren
(xiv): Ein Verfahren, bei dem Methylvinylketon der 1,4-Addition
mit einem Isobutylmagnesiumhalogenid unterzogen wird [siehe Bull.
Chem. Soc. Jpn., 38, 29 (1965)].
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Verfahren
(xv): Ein Verfahren, bei dem Isovalerianaldehyd und Aceton unter
einem Wasserstoffstrom in Gegenwart eines Katalysators, der aus
einem Metalloxid und einem Metall, das zu der Gruppe VIII des Periodensystems
gehört,
besteht, umgesetzt werden können
(siehe US-Patente Nr. 4,146,581 und Nr. 4,212,825).
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Die
obigen Verfahren weisen jedoch Probleme, wie nachstehend erläutert, auf.
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Bei
dem Verfahren (x) wird eine Base in einer äquimolaren Menge, basierend
auf dem Acetessigsäureester,
verwendet, deshalb wird ein Salz in einer großen Menge gebildet, wobei viel
Arbeit für
seine Entsorgung erforderlich ist, was zu hohen Herstellungskosten
für 6-Methyl-2-heptanon
führt.
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Bei
den Verfahren (xi) und (xii) ist die Herstellung von 6-Methyl-5-hepten-2-on,
6-Methyl-3,5-heptadien-2-on oder 6-Methyl-2-heptanol, das Ausgangsmaterial,
kompliziert, da viele Schritte von preisgünstigen und ohne weiteres erhältlichen
Materialien erforderlich sind.
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Bei
dem Verfahren (xiii) ist nicht nur die Herstellung von 6-Methyl-5-hepten-2-ol
kompliziert, da viele Schritte von preisgünstigen und ohne weiteres erhältlichen
Materialien erforderlich sind, sondern werden ebenso die 85%ige
Phosphorsäure
und Phosphorpentoxid in einer großen Menge verwendet, wodurch
viel Arbeit für
die Entsorgung des Abwassers erforderlich ist.
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Bei
dem Verfahren (xiv) wird das Isobutylmagnesiumhalogenid in einer äquimolaren
Menge, basierend auf dem Methylvinylketon, verwendet, deshalb wird
ein Salz in einer großen
Menge gebildet, wobei viel Arbeit für seine Behandlung erforderlich
ist, was zu hohen Herstellungskosten führt. Außerdem weist Methylvinylketon,
eines der Materialien, eine hohe Tendenz zur Polymerisierung auf,
und ebenso reagiert das andere Isobutylmagnesiumhalogenid empfindlich
auf Wasser und Sauerstoff, so daß es mit Vorsicht behandelt
werden muß.
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Bei
dem Verfahren (xv) wird die Reaktion unter Bedingungen von hoher
Temperatur und hohem Druck durchgeführt, deshalb erfordert es eine
spezielle Herstellungsvorrichtung.
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Die
obigen konventionellen Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-2-heptanon
weisen im Hinblick auf die Herstellungskosten und Herstellungsvorrichtung
zu klärende
Punkte auf. Daher hat sich kein industriell vorteilhaftes Verfahren
zur Herstellung von 6-Methyl-2-heptanon etabliert.
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Neben
dem 6-Methyl-2-heptanon kann als Zwischenprodukte zur Herstellung
von Phyton oder Isophytol die Verwendung von 6-Methyl-3-heptanon-Analoga
mit 6-Methyl-2-heptanon-7-yl-Restgruppen, wie 6,10-Dimethyl-2-decanon
und 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on, in Betracht gezogen
werden. Es wird jedoch angenommen, daß die Herstellungsverfahren
für diese
ebenso ähnliche
Probleme aufweisen.
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Heilmann
et al., Bulletin de la Société chimique
de France, 1957, Seiten 112–118,
befassen sich mit der cis-trans-Selektivität von α,β-ungesättigten Ketonen, einschließlich 6-Methyl-3-hepten-2-on,
die durch Aldolkondensation hergestellt wurden. Die ungesättigte Verbindung
wird in einer Zweischrittreaktion hergestellt, die die Schritte
des Mischens des Aldehyds und des Ketons mit Natriumhydroxid und
Ether und des Unterziehens des Gemisches der Aldolreaktion, anschließend Neutralisierung
und Trocknen, um den Alkohol zu erhalten (erste Stufe), und Destillation,
um die ungesättigte
Verbindung zu erhalten (zweite Stufe), umfaßt.
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DE 823 291 C befaßt sich
mit der Hydratisierung von ungesättigten
Ketonen.
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M.
Mousseron-Canet et al., Bulletin de la Société chimique de France, 1963,
Seiten 376–378,
bezieht sich auf die relative Geschwindigkeit der Bildung von Expoxiden,
die von Terpenen abgeleitet werden.
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US-A-2
809 215 befaßt
sich mit der Herstellung von 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on.
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Akutagawa
et al., Bull. Chem. Soc. Jpn., 1978, Bd. 51 (4), Seiten 1158–1162, beziehen
sich auf die katalytische Trimerisierung von Isopren zu Farnesen.
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Mandai
et al., Tetrahedron Lett., 1981, 22 (8), 763–764, offenbaren eine Synthese
von Isophytol unter Verwendung von 2-Hydroxymethyl-4-phenylthio-1-buten
als Ausgangsmaterial.
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WPI
XP 002169283 bezieht sich auf eine Zweistufenherstellung von Isophytol
aus Phyton, das ethinyliert und dann teilweise in Gegenwart eines
Palladiumkatalysators reduziert wird.
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf die Lösung der oben erläuterten
Probleme. Folglich ist ein erster Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on in einer
industriell vorteilhaften Weise bereitzustellen.
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Ein
zweiter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren
zur Herstellung von Phyton oder Isophytol in einer effizienten und
industriell einfachen Weise bereitzustellen; wobei das Verfahren
ein Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-2-heptanon umfaßt.
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Ein
dritter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren
zur Herstellung von 6-Methyl-2-heptanon und Analoga davon (beispielsweise
6-Methyl-2-heptanon und 6,10-Dimethyl-2-undecanon; das 6-Methyl-2-heptanon
und Analoga davon wer den hierin als Ganzes einfach als „6-Methyl-2-heptanon-Analoga" bezeichnet) in einer
effizienten und industriell einfachen Weise bereitzustellen, die
als Materialien zur Herstellung von Phyton oder Isophytol verwendet
werden können.
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Der
obige erste Gegenstand kann durch ein Herstellungsverfahren gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erreicht werden, d. h. ein Verfahren
zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on, umfassend den Schritt
des Unterziehens von Isovalerianaldehyd und Aceton einer Kreuzaldolkondensation,
wobei die Kreuzaldolkondensation durchgeführt wird, während jeweils Isovalerianaldehyd
und ein wässeriges
alkalisches Mittel, das eine alkalische Substanz enthält, kontinuierliche
zu dem Aceton, zu dem Isovalerianaldehyd vorher innerhalb von 1/5
Mol Aceton zugegeben werden kann, gegeben wird, um 6-Methyl-3-hepten-2-on
zu ergeben.
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Der
zweite Gegenstand der vorliegenden Erfindung kann durch ein Herstellungsverfahren
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erreicht werden, d. h. ein Verfahren
zur Herstellung von Phyton, umfassend die folgenden Schritte (a)
bis (g):
- Schritt (a): Unterziehen von Isovalerianaldehyd
und Aceton einer Kreuzaldolkondensation, während jeweils Isovalerianaldehyd
und ein wässeriges
alkalisches Mittel, das eine alkalische Substanz enthält, kontinuierlich
zu dem Aceton, zu dem Isovalerianaldehyd vorher innerhalb von 1/5
Mol Aceton zugegeben werden kann, gegeben wird, um 6-Methyl-3-hepten-2-on
gemäß dem Herstellungsverfahren
der ersten Ausführungsform
zu bilden;
- Schritt (b): Unterziehen des in Schritt (a) erhaltenen 6-Methyl-3-hepten-2-ons
einer Hydrierung, um 6-Methyl-2-heptanon zu bilden;
- Schritt (c): Gestatten des in Schritt (b) erhaltenen 6-Methyl-2-heptanons,
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid zu reagieren, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder Unterziehen des 6-Methyl-2-heptanons einer Ethinylierung
und nachfolgende teilweise Hydrierung, um 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol
zu bilden;
- Schritt (d): Gestatten des in Schritt (c) erhaltenen 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols,
mit Diketen oder einem Acetessigsäureester zu reagieren, um einen
Acetessigsäureester
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Esters einer Carroll-Umlagerung, oder Gestatten des 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols,
mit einem Isopropenylalkyliether zu reagieren, um einen Isopropenylether
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Ethers einer Claisen-Umlagerung, um 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
zu erhalten;
- Schritt (e): Gestatten des in Schritt (d) erhaltenen 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons,
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid zu reagieren, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder Unterziehen des 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons
einer Ethinylierung und nachfolgende teilweise Hydrierung, um 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden;
- Schritt (f): Gestatten des in Schritt (e) erhaltenen 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols, mit Diketen
oder einem Acetessigsäureester
zu reagieren, um einen Acetessigsäureester von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden, und Unterziehen des resultierenden Esters einer Carroll-Umlagerung,
oder Gestatten des 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols, mit einem
Isopropenylalkylether zu reagieren, um einen Isopropenylether von
3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol zu bilden, und Unterziehen
des resultierenden Ethers einer Claisen-Umlagerung, um 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on
zu bilden; und
- Schritt (g): Unterziehen des in Schritt (f) erhaltenen 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-ons
einer Hydrierung, um Phyton zu bilden.
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Bei
diesem Verfahren kann Isophytol durch das Bereitstellen des Schrittes
(Schritt (h)) des Gestattens des in Schritt (g) erhaltenen Phytons,
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid zu reagieren, um die Vinylierung zu
bewirken, oder durch Unterziehen des Phytons einer Ethinylierung
und nachfolgende teilweise Hydrierung, um Isophytol zu bilden, erhalten
werden.
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Der
dritte Gegenstand der vorliegenden Erfindung kann durch ein Herstellungsverfahren
gemäß einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erreicht werden, d. h. ein Verfahren
zur Herstellung eines 6-Methyl-2-heptanon-Analogons, dargestellt
durch die Formel (1), einschließlich
dem 6-Methyl-2-heptanon:
worin n eine ganze Zahl von
0 oder 1 oder mehr ist; wobei das Verfahren den Schritt des Gestattens
von Wasserstoff, Aceton und einem Aldehyd, dargestellt durch die
Formel (2):
worin n wie oben definiert
ist; X und Y jeweils ein Wasserstoffatom darstellen oder miteinander
verbunden sind, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu bilden;
und
Z und W jeweils ein Wasserstoffatom darstellen oder miteinander
verbunden sind, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu bilden;
in
Gegenwart eines wässerigen
alkalischen Mittels, das eine alkalische Substanz enthält, und
einem Hydrierungskatalysator zu reagieren.
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Diese
und andere Gegenstände,
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden
ausführlichen
Beschreibung der Erfindung beschrieben oder sind daraus offensichtlich.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun nachstehend ausführlich beschrieben.
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Die
betreffenden Erfinder führten
Untersuchungen in bezug auf die Reaktionsbedingungen bei der Aldolkondensation
von Isovalerianaldehyd mit Aceton in Gegenwart eines wässerigen
alkalischen Mittels durch, um den obigen ersten Gegenstand zu erreichen.
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Spezieller
ist die erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 6-Methyl-3-hepten-2-on
durch das Unterziehen von Isovalerianaldehyd und Aceton einer Kreuzaldolkondensation
in Gegenwart eines wässerigen
alkalischen Mittels, und ist durch die Durchführung der Reaktion, während jeweils Isovalerianaldehyd
und ein wässeriges
alkalisches Mittel, das eine alkalische Substanz enthält, kontinuierlich
zu dem Aceton, zu dem Isovalerianaldehyd vorher innerhalb von 1/5
Mol Aceton zugegeben werden kann, gegeben wird, gekennzeichnet.
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Es
ist allgemein bekannt als Aldolreaktion, daß Carbonylverbindungen, wie
Aldehyde oder Ketone der Kondensation in Gegenwart eines basischen
Katalysators unterliegen, um Aldole oder Ketole zu bilden. Beispielsweise
unterliegt Isovalerianaldehyd oder Aceton ohne weiteres der Selbstaldolkondensation
in Gegenwart eines basischen Katalysators, um das entsprechende
Aldol bzw. Ketol zu bilden, gefolgt von intramolekularer Dehydratation,
um eine α,β-ungesättigte Carbonylverbindung
als ein Aldolkondensat zu erhalten (siehe beispielsweise „ORGANIC
REACTIONS" Bd. 16,
Seiten 88 und 112, John Wiley & Sons,
Inc.). Eine derartige α,β-ungesättigte Carbonylverbindung
kann in ein weiteres Kondensat durch die Aldolreaktion leicht umgewandelt
werden.
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Die
Aldolreaktion zwischen zwei verschiedenen Carbonylverbindungen ist
ebenso als Kreuzaldolkondensation bekannt. Bei der Kreuzaldolkondensation
wird eine Vielzahl an Produkten in den meisten Fällen gebildet, und es ist normalerweise
schwierig, ein Aldolkondensat selektiv zu erhalten, in dem die zwei
verschiedenen Carbonylverbindungen einzeln nacheinander kondensiert
werden (hierin nachstehend als „Kreuzaldolkondensat" bezeichnet). Folglich
wird bei der Kreuzaldolkondensation, um die Selektivität für das Kreuzaldolkondensat
auf der Basis von einer der zwei verschiedenen Carbonylverbindungen
zu verbessern, die andere Carbonylverbindung im allgemeinen im Überschuß verwendet.
Jedoch liegt bei der Aldolkondensation, die konventionell durchgeführt wird,
der basische Katalysator in dem Reaktionsgemisch zu Beginn der Reaktion vor,
so daß die
Bildung eines Selbstaldolkondensats der überschüssigen Carbonylverbindung involviert
ist, um die Ausbeute des gewünschten
Kreuzaldolkondensats zu verringern, was es schwierig macht, das
Kreuzaldolkondensat zu isolieren, und ebenso zur Kontamination durch
Verunreinigungen in einer großen
Menge führt.
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Nun
werden in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bei der Aldolkondensation von Isovalerianaldehyd
mit Aceton das Isovalerianaldehyd und ein wässeriges alkalisches Mittel
jeweils kontinuierlich zu dem Aceton gegeben. Dies macht es möglich, 6-Methyl-3-hepten-2-on
in einer hohen Ausbeute herzustellen, um die Kontamination durch
Verunreinigungen zu verhindern und um die gewünschte Verbindung mit Leichtigkeit
zu isolieren. Der Grund, wieso derartige Wirkungen erlangt werden
können,
scheint der zu sein, daß,
da die Reaktion während
der Zugabe von Isovalerianaldehyd zu Aceton durchgeführt wird,
das Aceton in großem Überschuß zu dem
Isovalerianaldehyd in dem Reaktionsgemisch während des größeren Reaktionszeitraumes
vorliegen kann, so daß die
Selektivität
für 6-Methyl-3-hepten-2-on auf der Basis
von Isovalerianaldehyd verbessert wird. Da außerdem ein wässeriges
alkalisches Mittel, der Katalysator, ebenso kontinuierlich zugegeben
wird, kann die Konzentration von Alkali in dem Reaktionsgemisch
so kontrolliert werden, daß sie in
der Stufe, direkt nachdem die Reaktion initiiert wird, so gering
wie möglich
ist. In der Zwischenzeit, wenn die Zugabe von Isovalerianaldehyd
fortschreitet und die Umsetzung von Isovalerianaldehyd mit Aceton
fortschreitet, erhöht
sich die Konzentration von Alkali mit einer Verringerung der Konzentration
von Aceton in dem Reaktionsgemisch. Daher wird es möglich, die
Reaktion mit Leichtigkeit zum Ende laufen zu lassen, und folglich zu
verhindern, daß die
Selektivität
für 6-Methyl-3-hepten-2-on
durch das außer
Kontrolle geraten der Reaktion verringert wird.
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Es
gibt keine speziellen Einschränkungen
auf das Verhältnis
von Aceton zu Isovalerianaldehyd, die in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Um die Selektivität für 6-Methyl-3-hepten-2-on
auf der Basis von Isovalerianaldehyd, das teurer ist, zu verbessern,
wird das Aceton vorzugsweise zwischen 0,5 und 3 Mol pro Mol Isovalerianaldehyd
verwendet. Aus Sicht der Verbesserung der volumetrischen Effizienz
der Reaktion wird das Aceton stärker
bevorzugt zwischen 0,8 und 2 Mol, und besonders bevorzugt zwischen
0,9 und 1,2 Mol pro Mol Isovalerianaldehyd verwendet.
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Die
alkalische Substanz, die in der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, umfaßt
beispielsweise Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid,
Erdalkalimetallhydroxide, wie Bariumhydroxid und Calciumhydroxid,
Alkalimetallcarbonate, wie Kaliumcarbonat, und Aminverbindungen,
wie 1,5-Diazabicyclo[5.4.0]undecen-5 (DBU) und Piperidin. Insbesondere
wer den Alkalimetallhydroxide und Erdalkalimetallhydroxide als die
alkalische Substanz bevorzugt.
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Die
alkalische Substanz kann allein oder in Kombination von zwei oder
mehreren Arten verwendet werden.
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Die
alkalische Substanz kann in einer Menge von normalerweise 0,001
bis 0,2 Mol pro Mol Isovalerianaldehyd und aus Sicht der Reaktionsgeschwindigkeit
und Herstellungskosten vorzugsweise 0,01 bis 0,1 Mol pro Mol Isovalerianaldehyd
verwendet werden.
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Die
alkalische Substanz kann in dem wässerigen alkalischen Mittel
in einer Konzentration von normalerweise 0,5 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise
1 bis 10 Gew.-% verwendet werden.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird normalerweise in Abwesenheit eines
organischen Lösungsmittels
durchgeführt.
Das organische Lösungsmittel kann
jedoch verwendet werden, so lange wie die Reaktion nicht nachteilig
beeinflußt
wird. Verwendbare organische Lösungsmittel
umfassen beispielsweise aliphatische Alkohole, wie Methanol, Ethanol,
Propanol, Isopropanol, n-Butanol, s-Butanol und t-Butanol; Ether,
wie Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, Diethylether, Diisopropylether
und Di-n-butylether; und Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan,
Octan, Benzol, Toluol und Xylol.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann vorzugsweise in einer Inertgasatmosphäre wie Stickstoff
oder Argon durchgeführt
werden.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird normalerweise durch jeweils kontinuierliches
Zugeben von Isovalerianaldehyd und einem wässerigen alkalischen Mittel
in einen Reaktionsbehälter,
der mit einem Rührer
ausgestattet ist, und der mit Aceton beschickt worden ist, durchgeführt werden.
Der Ausdruck „kontinuierlich
zugegeben", auf
den man sich in der ers ten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bezieht, bedeutet, daß das Isovalerianaldehyd und
das wässerige
alkalische Mittel eingespeist werden und, so lange wie der Gegenstand
der Erfindung erreicht wird, eine Ausführungsform umfaßt, daß Isovalerianaldehyd
und ein wässeriges
alkalisches Mittel in Teilen mehrmals zugegeben werden.
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Normalerweise
werden die Zugabe von Isovalerianaldehyd und die eines wässerigen
alkalischen Mittels gleichzeitig begonnen. Isovalerianaldehyd kann
vorher zugegeben werden, so lange seine Menge innerhalb der 1/5
Mol Aceton liegt. Was das wässerige
alkalische Mittel betrifft, können
sich die Nebenprodukte aufgrund der Selbstaldolkondensation des
Acetons erhöhen,
wodurch die Selektivität
für das
6-Methyl-3-hepten-2-on verringert wird, wenn es vorher in einer
großen
Menge zugegeben wird. Es kann jedoch vorher zugegeben werden, so
lange wie die Menge der alkalischen Verbindung innerhalb etwa 1
Mol-%, basierend auf dem Aceton, liegt.
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Das
Zugeben des Gemisches aus Isovalerianaldehyd und einem wässerigen
alkalischen Mittel zu Aceton ist nicht bevorzugt, da die Selbstaldolkondensation
von Isovalerianaldehyd stattfinden kann, wodurch die Selektivität für 6-Methyl-3-hepten-2-on
verringert wird.
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Normalerweise
werden die Zugabe von Isovalerianaldehyd und die eines wässerigen
alkalischen Mittels kontrolliert, so daß beide gleichzeitig beendet
werden. Jedoch kann jede Zugabe vorher beendet werden, so lange
sie nicht zu früh
beendet wird.
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Die
Zeit für
die Zugabe von Isovalerianaldehyd und einem wässerigen alkalischen Mittel
hängt von
der Art, der Konzentration und so weiter der verwendeten alkalischen
Substanz ab. Sie können
normalerweise für 30
Minuten bis 10 Stunden zugegeben werden.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird normalerweise bei einer Temperatur
zwischen –20
und 100°C
und vorzugsweise 40 und 80°C
durchgeführt,
um die Reaktionsgeschwindigkeit bei ei nem praktischen Niveau zu
kontrollieren und um die Selektivität für 6-Methyl-3-hepten-2-on zu verbessern.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann unter normalem Druck oder erhöhten Druck
durchgeführt
werden.
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Die
Kreuzaldolkondensation gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verläuft zur
selben Zeit, wenn die Zugabe von Isovalerianaldehyd und einem wässerigen
alkalischen Mittel beginnt, und wird normalerweise innerhalb 5 Stunden
beendet, nachdem ihre Zugabe beendet ist.
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Während die
Zugabe von Isovalerianaldehyd und einem wässerigen alkalischen Mittel
und während die
Reaktion zum Ende läuft,
wird das Reaktionsgemisch vorzugsweise gründlich gerührt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 6-Methyl-3-hepten-2-on, das Produkt,
durch ein bekanntes Verfahren isoliert werden, beispielsweise ein
Verfahren, bei dem ein Reaktionsgemisch der Entfernung der wässerigen
Schicht unterzogen wird, gefolgt von Destillation, oder ein Verfahren,
bei dem das Produkt mit einem organischen Lösungsmittel aus einem Reaktionsgemisch
extrahiert wird, gefolgt von Verdampfen des organischen Lösungsmittels
unter normalen Druck oder verringerten Druck.
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Ein
derartiges organisches Lösungsmittel
kann beispielsweise Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Benzol und Cyclohexan,
und halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform,
Kohlenstofftetrachlorid und Dichlorethan, umfassen.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das 6-Methyl-3-hepten-2-on, das das Kreuzaldolkondensat
von Isovalerianaldehyd mit Aceton ist, in einer guten Ausbeute unter
Verwendung preisgünstiger
Materialien und durch eine einfache Verfahrensweise ohne die Notwendigkeit
irgendeiner speziellen Herstellungsvorrichtung hergestellt werden.
Ebenso wird gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung das 6-Methyl-4-hydroxyheptan-2-on, das
ein Aldo laddukt von Isovalerianaldehyd mit Aceton ist, normalerweise
in einer Menge von kleiner 5 Mol-%, basierend auf dem 6-Methyl-3-hepten-2-on,
gebildet. Daher kann das 6-Methyl-3-hepten-2-on selektiv erhalten
werden.
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Als
nächstes
wird die zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die den zweiten Gegenstand der vorliegenden
Erfindung erreicht, nachstehend beschrieben.
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Die
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von
Phyton, bei dem das Herstellungsverfahren der ersten Ausführungsform
als der erste Schritt einbezogen wird, und die folgenden Schritte
umfaßt:
- Schritt (a): der Schritt des Unterziehens von
Isovalerianaldehyd und Aceton einer Kreuzaldolkondensation, während jeweils
Isovalerianaldehyd und ein wässeriges
alkalisches Mittel, das eine alkalische Substanz enthält, kontinuierlich
zu dem Aceton, zu dem Isovalerianaldehyd vorher innerhalb von 1/5
Mol Aceton zugegeben werden kann, gegeben wird, um 6-Methyl-3-hepten-2-on
zu bilden, was mit dem Herstellungsverfahren der ersten Ausführungsform
identisch ist;
- Schritt (b): der Schritt des Unterziehens des in Schritt (a)
erhaltenen 6-Methyl-3-hepten-2-ons
einer Hydrierung, um 6-Methyl-2-heptanon zu bilden;
- Schritt (c): der Schritt des Gestattens des in Schritt (b) erhaltenen
6-Methyl-2-heptanons,
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid zu reagieren, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder Unterziehen des 6-Methyl-2-heptanons einer Ethinylierung
und nachfolgende teilweise Hydrierung, um 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu
bilden;
- Schritt (d): der Schritt des Gestattens des in Schritt (c) erhaltenen
3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols,
mit einem Diketen oder einem Acetessigsäureester zu reagieren, um einen
Acetessigsäureester
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Esters der Carroll-Umlagerung, oder Gestatten des 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols, mit
einem Isopropenylalkylether zu reagieren, um einen Isopropenylether
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Ethers der Claisen-Umlagerung, um 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on zu
erhalten;
- Schritt (e): der Schritt des Gestattens des in Schritt (d) erhaltenen
6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons,
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid zu reagieren, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder Unterziehen des 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons
einer Ethinylierung und nachfolgende teilweise Hydrierung, um 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden;
- Schritt (f): der Schritt des Gestattens des in Schritt (e) erhaltenen
3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols, mit
einem Diketen oder einem Acetessigsäureester zu reagieren, um einen
Acetessigsäureester
von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol zu bilden, und Unterziehen
des resultierenden Esters einer Carroll-Umlagerung, oder Gestatten
des 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols, mit einem Isopropenylalkylether
zu reagieren, um einen Isopropenylether von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden, und Unterziehen des resultierenden Ethers einer Claisen-Umlagerung,
um 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on zu erhalten; und
- Schritt (g): der Schritt des Unterziehens des in Schritt (f)
erhaltenen 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-ons einer Hydrierung,
um Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on) zu bilden.
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Das
Herstellungsverfahren der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann ebenso ein Verfahren zur Herstellung von Isophytol
durch Bereitstellen von Schritt (h) nach dem obigen Schritt (g)
sein:
- Schritt (h): der Schritt des Gestattens
des in Schritt (g) gebildeten Phytons, mit einem Vinylmagnesiumhalogenid
zu reagieren, um eine Vinylierung zu bewirken, oder Unterziehen
des Phytons einer Ethinylierung und nachfolgende teilweise Hydrierung,
um Isophytol zu bilden.
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In
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das in Schritt (a) erhaltene 6-Methyl-3-hepten-2-on,
identisch mit dem Herstellungsverfahren gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, quantitativ zu 6-Methyl-2-heptanon durch
die Hydrierung in Schritt (b) umgewandelt. Das 6-Methyl- 2-heptanon, eine
Art des C8-Terpenketons, das durch den Schritt (a) und den anschließenden Schritt (b)
erhalten wurde, kann aus preisgünstigen
und ohne weiteres erhältlichen
Materialien unter milden Herstellungsbedingungen und in einer höheren Ausbeute
als die C8-Terpenketone, erhalten durch die Verfahren (i) bis (iii)
und (x) bis (xv), hergestellt werden, so daß das Phyton und Isophytol
in einer industrielle vorteilhaften Weise hergestellt werden können.
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Das
Verfahren zur Herstellung von Phyton oder Isophytol gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend in der Reihenfolge der
Schritte ausführlich
beschrieben.
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Schritt (a)
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In
dem Schritt (a) werden Isovalerianaldehyd und Aceton der Kreuzaldolkondensation
unterzogen, während
jeweils Isovalerianaldehyd und das wässerige alkalische Mittel kontinuierlich
zu dem Aceton, zu dem Isovalerianaldehyd vorher innerhalb 1/5 Mol
Aceton zugegeben werden kann, gegeben wird, um 6-Methyl-3-hepten-2-on
zu bilden. Dieser Schritt (a) ist identisch mit dem Herstellungsverfahren
gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, daher sind alle für das letztere angegebenen
Einzelheiten ähnlich
dem ersteren.
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Schritt (b)
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In
dem Schritt (b) wird das in Schritt (a) erhaltene 6-Methyl-3-hepten-2-on
einer Hydrierung unterzogen, um 6-Methyl-2-heptanon zu bilden.
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Das
6-Methyl-3-hepten-2-on, das durch die Kreuzaldolkondensation in
dem Schritt (a) erhalten wurde, weist eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
an der α,β-Stelle der
Carbonylgruppe auf, so daß es,
wenn es so gelassen wird, wie es ist, schwierig ist, die Kohlenstoffhauptkette
des 6-Methyl-3-hepten-2-ons um fünf
Kohlenstoffe in einer guten Selektivität durch die Schritte (c) und
(d), die später
beschrieben werden, länger
zu machen. Folglich sollte im Hinblick auf die industrielle Anwendung
das 6-Methyl-3-hepten-2-on in das 6-Methyl-2-heptanon durch die
Hydrierung vor den anschließenden
Schritten umgewandelt werden.
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Diese
Hydrierung kann durch ein bekanntes Verfahren durchgeführt werden,
das eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung in eine gesättigte Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
umwandeln kann. Beispielsweise kann das 6-Methyl-3-hepten-2-on im
allgemeinen in einem Autoklaven in Gegenwart eines konventionellen
Hydrierungskatalysators, der aus Palladium, Platin, Raney-Nickel,
Raney-Cobalt oder dergleichen (vorzugsweise Palladium auf Kohlenstoff)
besteht, ohne Lösungsmittel
oder in einem Lösungsmittel,
einschließlich
Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Ketone, Ester und Carbonsäuren, unter
Wasserstoffdruck von 98066,5 bis 9806650 Pa (1 bis 100 kg/cm2) und vorzugsweise 98066,5 bis 1961330 Pa
(1 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 15 bis 150°C
und vorzugsweise 30 bis 130°C
hydriert werden. Die Reaktionszeit kann gemäß der Art des verwendeten Lösungsmittels
oder des Wasserstoffdrucks geeignet eingestellt werden.
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Hier
wird der Hydrierungskatalysator in einer Menge von im allgemeinen
0,01 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,03 bis 3 Gew.-%, basierend auf
dem Gewicht von 6-Methyl-3-hepten-2-on, verwendet.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 6-Methyl-2-heptanon aus dem Reaktionsgemisch
durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise durch Destillation,
isoliert werden.
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Schritt (c)
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In
dem Schritt (c) wird 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol aus dem in Schritt
(b) erhaltenen 6-Methyl-2-heptanon durch Zugeben einer Vinylgruppe
(-CH2=CH2) zu der
Carbonylgruppe an ihrem Ende gebildet. Als ein Verfahren für den Schritt
(c) wird irgendein Verfahren aus einem Verfahren, bei dem das 6-Methyl-2-heptanon
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid reagieren kann, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder einem Verfahren, bei dem 6-Methyl-2-heptanon einer
Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, ausgewählt.
Zur industriellen Anwendung ist es vorteilhafter, die letztere Ethinylierung
und nachfolgende teilweise Hydrierung zu bewirken.
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Bei
dem ersteren Verfahren, bei dem 6-Methyl-2-heptanon mit einem Vinylmagnesiumhalogenid
umgesetzt werden kann, kann 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol beispielsweise
durch Zugeben des 6-Methyl-2-heptanons zu einem Vinylmagnesiumhalogenid,
das aus einem Vinylhalogenid, wie Vinylchlorid oder Vinylbromid, und
metallischem Magnesium in einem Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran
oder Diethylether, hergestellt wurde, in einer Menge von 0,5 bis
2 Mol pro Mol des Vinylmagnesiumhalogenids erhalten werden, um die
Reaktion bei einer Temperatur von normalerweise –10 bis 55°C und vorzugsweise 0 bis 40°C durchzuführen, gefolgt
von Hydrolyse unter Verwendung verdünnter wässeriger Schwefelsäure, einem
gesättigten
wässerigen
Ammoniumchlorid oder dergleichen.
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In
dem letzteren Verfahren, bei dem 6-Methyl-2-heptanon einer Ethinylierung
und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen wird, wird das
6-Methyl-2-heptanon zunächst
durch ein konventionelles Verfahren ethinyliert, um 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol zu bilden, das
10 Kohlenstoffatome und eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
am Ende aufweist. Hier kann die Ethinylierung durch ein bekanntes
Verfahren als ein Verfahren, bei dem Ketone ethinyliert werden,
um Verbindungen mit einer Propargylalkoholstruktur zu bilden, durchgeführt werden
(siehe US-Patent Nr. 3,082,260 und Nr. 3,496,240; japanische offengelegte
Patentanmeldung Nr. sho50-59308
usw.). Wenn die Ethinylierung in einem kleinen Maßstab durchgeführt wird,
ist es ebenso möglich,
ein Verfahren mit einem Acetylid eines Alkalimetalls, wie Lithium,
Natrium oder Kalium, oder eines Erdalkalimetalls, wie Calcium, [siehe
Org. Synth., 3, 416 (1955)] oder ein Verfahren mit einem Ethinylmagnesiumhalogenid
zu verwenden [siehe Org. Synth., 4, 792 (1963)].
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Wenn
die Ethinylierung in einem industriellen Maßstab durchgeführt wird,
ist es geeignet, wie nachstehend beschrieben, ein Verfahren zur
direkten Ethinylierung durch Acetylen in Gegenwart einer starken
Base zu verwenden, da 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol bei geringen Produktionskosten
hergestellt werden kann, und die Aufarbeitung leicht durchgeführt werden
kann. Diese direkte Ethinylierung wird durch ein Verfahren durchgeführt, bei
dem das 6-Methyl-2-heptanon mit Acetylen normalerweise in einer
Menge von 1 bis 10 Mol pro Mol des ersteren bei –30°C bis 30°C für 1 Stunde bis 20 Stunden reagieren
kann. Die Reaktion wird unter Bedingungen durchgeführt, wo
ein starke Base, enthaltend ein Alkalimetall, wie Natrium oder Kalium
(beispielsweise ein Hydroxid des Alkalimetalls, ein Alkalimetallalkoholat
oder ein Alkalimetallamid), in einer katalytischen Menge und in
einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid,
N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran, Dimethylether, Diethylether,
Methylethylether, Anisol oder Dioxan, oder flüssigem Ammoniak oder einem
Mischlösungsmittel
von diesen vorliegt. Nach der Reaktion wird das Acetylen aus dem
Reaktionsbehälter
gespült,
und 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol wird als ein Rest erhalten.
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Als
nächstes
wird das 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol, das wie oben beschrieben erhalten
wurde, teilweise hydriert, um 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu ergeben.
Diese teilweise Hydrierung beabsichtigt, die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
zu einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung selektiv zu reduzieren,
und Verfahren dafür
sind an sich bekannt. Als Verfahren zur selektiven Reduzierung von
Kohlenstoff Kohlenstoff-Dreifachbindungen zu Kohlenstoff Kohlenstoff-Doppelbindungen
kann ein Verfahren, bei dem ein Hydrierungsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid,
verwendet wird [siehe J. Chem. Soc., 1854 (1954)), und ein Verfahren,
bei dem ein Alkohol vom Propargyltyp in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators
in einem Lösungsmittel
eines Kohlenwasserstoffs, wie n-Hexan, n-Heptan, Octan, Benzol,
Toluol oder Xylol, und/oder eines Alkohols, wie Methanol, Ethanol
oder Propanol, katalytisch reduziert wird [siehe Org. Synth., 5,
880 (1973)], veranschaulicht werden.
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Aus
industrieller Sicht ist das letztere Verfahren bevorzugt. Die Hydrierung
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol wird beispielsweise in einer Wasserstoffatmosphäre bei einem
Wasserstoffdruck von Normaldruck bis 4903325 Pa (50 kg/cm2) und vorzugsweise von 196133 bis 1961330
Pa (2 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 0 bis 130°C
und vorzugsweise 20 bis 80°C
durchgeführt.
Als Hydrierungskatalysator kann ein Metall, wie Nickel, Kobalt,
Palladium, Platin, Rhodium oder Iridium, oder eine Verbindung, die
dieses Metall enthält,
verwendet werden. Dieses kann auf Trägern, wie Aktivkohle, Bariumsulfonat
und Calciumcarbonat, getragen werden. Insbesondere ist in der vorliegenden
Erfindung ein Lindlar-Katalysator, der Palladium, getragen auf Calciumcarbonat,
umfaßt,
besonders bevorzugt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol aus dem
Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (d)
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In
dem Schritt (d) wird 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on aus dem in Schritt
(c) erhaltenen 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol gebildet. Als ein Verfahren
für Schritt
(d) wird irgendein Verfahren aus einem Verfahren, bei dem das 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol
mit Diketen oder einem Acetessigsäureester reagieren kann, um
ein Acetessigsäureester
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Esters der Carroll-Umlagerung, oder ein Verfahren, bei dem das 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol
mit einem Isopropenylalkylether reagieren kann, um einen Isopropenylether
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des resultierenden
Ethers der Claisen-Umlagerung, ausgewählt.
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Bei
dem ersteren Verfahren, das die Carroll-Umlagerung einsetzt, wird
der Acetessigsäureester
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zunächst durch das Reagieren von
3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol mit Diketen normalerweise in einer Menge
von 0,8 bis 2 Mol und vorzugsweise 0,9 bis 1,2 Mol pro Mol des ersteren
gebildet. In diesem Falle kann der Acetessigsäureester bloß durch
den Kontakt von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol mit dem Diketen ohne ein Lösungsmittel
oder in einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie Kohlenwasserstoffe oder Ether,
gebildet werden. Wenn notwendig, kann die Reaktion unter Erhitzen
auf 50 bis 100°C
durchgeführt
werden. Ebenso kann ein Amin, wie Triethylamin oder Pyridin, in
einer katalytischen Menge zu dem Reaktionsgemisch zugegeben werden,
das die Geschwindigkeit der Veresterung beschleunigt und die Ausbeute
des Acetessigsäureesters
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol verbessert.
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Als
nächstes
wird der so erhaltende Acetessigsäureester von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol normalerweise
auf 130 bis 180°C
und vorzugsweise 150 bis 180°C
erhitzt, damit die Carroll-Umlagerung verläuft (Umlagerung und nachfolgende
Decarboxylierung), um 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on zu erhalten.
Bei diesem Schritt kann ein Aluminiumalkoxid, wie Aluminiumisopropoxid
in einer katalytischen Menge des Re aktionsgemisches zugegeben werden,
was die Ausbeute des 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons verbessert.
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Ebenso
kann 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on aus dem 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol
und Diketen in einem Topf durch gleichzeitiges Mischen der Reaktanten,
die für
die obige Zweischrittreaktion notwendig sind (Veresterung und Carroll-Umlagerung),
und Kontrollieren der Reaktionstemperatur erhalten werden.
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In
dem vorhergehenden kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden,
wenn ein Acetessigsäureester,
wie Methylacetacetat oder Ethylacetacetat, anstelle des Diketens
verwendet wird, und die ähnlichen
Ergebnisse wie im vorhergehenden können erhalten werden. Diese
Reaktion und ihr Mechanismus werden in der Literatur beschrieben
[siehe beispielsweise J. Chem. Soc. 704 (1940); japanische Patentveröffentlichungen
Nr. sho32-8616 und Nr. sho49-25251; britisches Patent Nr. 907,142,
usw.].
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Inzwischen
werden in dem letzten Verfahren, das die Claisen-Umlagerung einsetzt,
das Gemisch aus 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol und ein Isopropenylalkylether,
wie Ispropenylmethylether oder Isopropenylethylether, in einer Menge
von 0,5 bis 10 Mol und vorzugsweise 0,8 bis 3 Mol pro Mol des ersteren
bei einer Temperatur von 50 bis 200°C und vorzugsweise 100 bis 200°C in Gegenwart
eines Säurekatalysators,
wie Phosphorsäure,
Schwefelsäure,
Oxalsäure
oder Trichloressigsäure,
erhitzt, um eine Isopropenylveretherung des 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols
zu bewirken, und der resultierende Ether wird zu 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
durch die Claisen-Umlagerung
umgewandelt [siehe beispielsweise japanische Patentveröffentlichung
Nr. sho40-23328].
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on aus
dem Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (e)
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In
dem Schritt (e) wird 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol aus dem
in Schritt (d) erhaltenen 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons durch Zugeben
einer Vinylgruppe zu der Carbonylgruppe an ihrem Ende gebildet.
Als ein Verfahren für
den Schritt (e) wird irgendein Verfahren aus einem Verfahren, bei
dem das 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid reagieren kann, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder einem Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
der Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, ausgewählt.
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Aus
industrieller Sicht ist das letztere Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on der
Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, vorteilhafter.
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Dieser
Schritt (e) kann nach der in Schritt (c) beschriebenen Verfahrensweise
durchgeführt
werden.
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Spezieller
kann in dem ersteren Verfahren, bei dem 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid reagieren kann, das 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
beispielsweise durch Zugeben des 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons zu einem Vinylmagnesiumhalogenid,
hergestellt aus einem Vinylhalogenid, wie Vinylchlorid oder Vinylbromid,
und metallischem Magnesium in einem Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran
oder Diethylether, in einer Menge von 0,5 bis 2 Mol pro Mol des
Vinylmagnesiumhalogenids erhalten werden, um die Reaktion bei einer
Temperatur von normalerweise –10
bis 55°C
und vorzugsweise 0°C
bis 40°C
durchzuführen,
gefolgt von der Hydrolyse unter Verwendung einer verdünnten wässerigen
Schwefelsäure,
einem gesättigtem
wässerigen
Ammoniumchlorid oder dergleichen.
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In
dem letzten Verfahren, bei dem 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on der
Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, wird das 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on
zunächst
durch ein konventionelles Verfahren ethinyliert, um 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol
zu bilden, das 15 Kohlenstoffatome und eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
am Ende aufweist. Hier kann die Ethinylie rung durch ein bekanntes
Verfahren als ein Verfahren, bei dem Ketone ethinyliert werden,
um Verbindungen mit einer Propargylalkoholstruktur zu bilden, durchgeführt werden.
Wenn die Ethinylierung in einem kleinen Maßstab durchgeführt wird,
ist es ebenso möglich,
ein Verfahren mit einem Acetylid eines Alkalimetalls, wie Lithium,
Natrium oder Kalium, oder eines Erdalkalimetalls, wie Calcium, oder
ein Verfahren mit einem Ethinylmagnesiumhalogenid zu verwenden.
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Wenn
die Ethinylierung in einem industriellen Maßstab durchgeführt wird,
ist es geeignet, wie nachstehend beschrieben, ein Verfahren der
direkten Ethinylierung durch Acetylen in Gegenwart einer starken
Base zu verwenden, da 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol bei geringen Kosten
hergestellt werden kann, und die Aufarbeitung leicht durchgeführt werden
kann. Diese direkte Ethinylierung wird durch ein Verfahren durchgeführt, bei
dem 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on mit Acetylen normalerweise in einer
Menge von 1 bis 10 Mol pro Mol des ersteren bei –30°C bis 30°C für 1 Stunde bis 20 Stunden reagieren
kann. Die Reaktion wird unter Bedingungen durchgeführt, wo
eine starke Basenverbindung, enthaltend ein Alkalimetall, wie Natrium
oder Kalium (beispielsweise ein Hydroxid des Alkalimetalls, ein
Alkalimetallalkoholat oder ein Alkalimetallamid), in einer katalytischen
Menge und in einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid,
N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran, Dimethylether, Diethylether,
Methylethylether, Anisol oder Dioxan, oder flüssigem Ammoniak oder einem
Mischlösungsmittel
von diesen vorliegt. Nach der Reaktion wird das Acetylen aus dem
Reaktionsbehälter
gespült,
und 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol wird als ein Rest erhalten.
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Als
nächstes
wird 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol, das wie oben beschrieben
erhalten wurde, teilweise hydriert, um 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu erhalten. Diese teilweise Hydrierung beabsichtigt, die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
zu einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung selektiv zu reduzieren,
und Verfahren dafür
sind an sich bekannt. Als Verfahren zur Reduktion kann ein Verfahren,
bei dem ein Hydrierungsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid, verwendet
wird, und ein Verfahren, bei dem ein Alkohol vom Propargyltyp in
der Gegenwart eines Hydrierungskatalysators in einem Lösungsmittel
eines Kohlenwasserstoffes, wie n-Hexan, n-Heptan, Octan, Benzol,
Toluol oder Xylol, und/oder eines Alkohols, wie Methanol, Ethanol
und Propanol, katalytisch reduziert wird, veranschaulicht werden.
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Aus
industrieller Sicht ist das letztere Verfahren bevorzugt. Die Hydrierung
von 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol wird beispielsweise in
einer Wasserstoffatmosphäre
bei einem Wasserstoffdruck von Normaldruck bis 4903325 Pa (50 kg/cm2) und vorzugsweise 196133 bis 1961330 Pa
(2 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 0 bis 130°C
und vorzugsweise 20 bis 80°C
durchgeführt.
Als Hydrierungskatalysator kann ein Metall, wie Nickel, Kobalt,
Palladium, Platin, Rhodium oder Iridium, oder ein Verbindung, die
irgendeines von diesen Metallen enthält, verwendet werden. Diese
können
auf Trägern,
wie Aktivkohle, Bariumsulfonat und Calciumcarbonat, getragen werden.
Insbesondere ist in der vorliegenden Erfindung ein Lindlar-Katalysator, der Palladiumsulfonat
und Calciumcarbonat umfaßt,
besonders bevorzugt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
aus dem Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (f)
-
In
dem Schritt (f) wird 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on aus
dem in Schritt (c) erhaltenen 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
gebildet. Als ein Verfahren für
den Schritt (f) wird irgendein Verfahren aus einem Verfahren, bei
dem das 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol mit Diketen oder einem
Acetessigsäureester
reagieren kann, um einen Acetessigsäureester von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden, und Unterziehen des resultierenden Esters der Carroll-Umlagerung,
oder einem Verfahren, bei dem das 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
mit einem Isopropenylalkylether reagieren kann, um einen Isopropenylether
von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu bilden, und Unterziehen des resultierenden Ethers der Claisen-Umlagerung,
ausgewählt.
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Dieser
Schritt (f) kann nach der in Schritt (d) beschriebenen Verfahrensweise
durchgeführt
werden.
-
Spezieller
wird in dem ersteren Verfahren, das die Carroll-Umlagerung einsetzt,
zunächst
der Acetessigsäureester
von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol durch das Reagieren von
3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol mit Diketen normalerweise in
einer Menge von 0,8 bis 2 Mol und vorzugsweise 0,9 bis 1,2 Mol pro Mol
des letzten gebildet. In diesem Fall kann der Acetessigsäureester
bloß durch
den Kontakt von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol mit Diketen
ohne ein Lösungsmittel
oder in einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie Kohlenwasserstoffe oder Ether,
gebildet werden. Wenn notwendig, kann die Reaktion unter Erhitzen
auf 50 bis 100°C
durchgeführt
werden. Ebenso kann ein Amin, wie Triethylamin oder Pyridin, in
einer katalytischen Menge zu dem Reaktionsgemisch gegeben werden,
was die Geschwindigkeit der Veresterung beschleunigt und die Ausbeute
des Acetessigsäureesters
von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol verbessert.
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Als
nächstes
wird der so erhaltene Acetessigsäureester
von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
normalerweise auf 130 bis 180°C
und vorzugsweise 150 bis 180°C
erhitzt, damit die Carroll-Umlagerung verläuft (Umlagerung und nachfolgende
Decarboxylierungsreaktion), um 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on zu
erhalten. Bei diesem Schritt kann ein Aluminiumalkoxid, wie Aluminiumisopropoxid,
in einer katalytischen Menge zu dem Reaktionsgemisch zugegeben werden,
was die Ausbeute des 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-ons verbessert.
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Ebenso
kann 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on aus dem 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
und Diketen in einem Topf durch gleichzeitiges Mischen der Reaktanten,
die für
die obige Zweischrittreaktion notwendig sind (Veresterungsreaktion
und Carroll-Umlagerung) und Kontrollieren der Reaktionstemperatur
erhalten werden.
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In
dem vorhergehenden kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen verlaufen,
wenn ein Acetessigsäureester,
wie Methylacetacetat oder Ethylacetacetat, anstelle des Diketen
verwendet wird, und die ähnlichen
Ergebnisse können
wie im vorhergehenden erhalten werden.
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Inzwischen
werden in dem letzten Verfahren, das die Claisen-Umlagerung einsetzt,
das Gemisch des 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols und ein Isopropenylalkylether,
wie Isopropenylmethylether oder Isopropenylethylether, in einer
Menge von 0,5 bis 10 Mol und vorzugsweise 0,8 bis 3 Mol pro Mol
des ersteren bei einer Temperatur von 50 bis 200°C und vorzugsweise 100 bis 200°C in Gegenwart
eines Säurekatalysators, wie
Phosphorsäure,
Schwefelsäure,
Oxalsäure
oder Trichloressigsäure,
erhitzt, um eine Isopropenylveretherung des 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols
zu bewirken, und der resultierende Ether wird zu 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on
durch Claisen-Umlagerung umgewandelt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on
aus dem Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (g)
-
In
dem Schritt (g) wird das in Schritt (f) erhaltene 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on
der Hydrierung unterzogen, um Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on) zu bilden.
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Dieser
Schritt (g) kann nach der in Schritt (b) beschriebenen Verfahrensweise
durchgeführt
werden.
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Spezieller
kann diese Hydrierung durch ein bekanntes Verfahren durchgeführt werden,
das eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung zu einer gesättigten
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung umwandeln kann. Beispielsweise kann
das 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on im allgemeinen in einem
Autoklaven in Gegenwart eines konventionellen Hydrierungskatalysators,
bestehend aus Palladium, Platin, Raney-Nickel, Raney-Kobalt oder
dergleichen (vorzugsweise Palladium auf Kohlenstoff), ohne Lösungsmittel
oder in einem Lösungsmittel,
einschließlich
Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Ketone, Ester und Carbonsäuren, unter Wasserstoffdruck
von 98066,5 bis 9806650 Pa (1 bis 100 kg/cm2)
und vorzugsweise 98066,5 bis 1961330 Pa (1 bis 20 kg/cm2)
und bei einer Temperatur von 15 bis 150°C und vor zugsweise 30 bis 130°C hydriert
werden. Die Reaktionszeit kann gemäß der Art des Lösungsmittels
oder dem Wasserstoffdruck geeignet eingestellt werden.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on) aus dem Reaktionsgemisch
durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise durch Destillation,
isoliert werden.
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Schritt (h)
-
In
dem Schritt (h) wird Isophytol aus dem in Schritt (g) gebildeten
Phyton gebildet. Als ein Verfahren für Schritt (h) wird irgendein
Verfahren aus einem Verfahren, bei dem das Phyton mit einem Vinylmagnesiumhalogenid
reagieren kann, um eine Vinylierung zu bewirken, oder einem Verfahren,
bei dem Phyton der Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung
unterzogen wird, ausgewählt.
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Dieser
Schritt (h) kann nach der in Schritt (c) beschriebenen Verfahrensweise
durchgeführt
werden.
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Spezieller
kann in dem ersteren Verfahren, bei dem Phyton mit einem Vinylmagnesiumhalogenid
reagieren kann, Isophytol (3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecen-3-ol)
beispielsweise durch das Zugeben des Phytons zu einem Vinylmagnesiumhalogenid,
hergestellt aus einem Vinylhalogenid, wie Vinylchlorid oder Vinylbromid,
und metallischem Magnesium in einem Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran
oder Diethylether, in einer Menge von 0,5 bis 2 Mol pro Mol des
Vinylmagnesiumhalogenids erhalten werden, um die Reaktion bei einer Temperatur
von normalerweise –10
bis 55°C
und vorzugsweise 0 bis 40°C
durchzuführen,
gefolgt von der Hydrolyse unter Verwendung einer verdünnten wässerigen
Schwefelsäure,
einem gesättigten
wässerigen
Ammoniumchlorid oder dergleichen.
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In
dem letzten Verfahren, bei dem Phyton der Ethinylierung und nachfolgenden
teilweisen Hydrierung unterzogen wird, wird das Phyton zunächst durch
ein konventionelles Verfahren ethinyliert, um 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol
zu bilden, das 20 Kohlenstoffatome und eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
am Ende aufweist. Hier kann die Ethinylierung durch ein bekanntes
Verfahren durchgeführt werden,
bei dem Ketone ethinyliert werden, um Verbindungen mit einer Propargylalkoholstruktur
zu bilden. Wenn die Ethinylierung in einem kleinen Maßstab durchgeführt wird,
ist es ebenso möglich,
ein Verfahren mit Acetylid eines Alkalimetalls, wie Lithium, Natrium
oder Kalium, oder eines Erdalkalimetalls, wie Calcium, oder ein
Verfahren mit einem Ethinylmagnesiumhalogenid zu verwenden.
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Wenn
die Ethinylierung in einem industriellen Maßstab durchgeführt wird,
ist es geeignet, wie oben nachstehend beschrieben, ein Verfahren
der direkten Ethinylierung durch Acetylen in Gegenwart einer starken Base
zu verwenden, da 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol bei geringen
Produktionskosten hergestellt werden kann, und die Aufarbeitung
leicht durchgeführt
werden kann. Diese direkte Ethinylierung wird durch ein Verfahren
durchgeführt,
bei dem das Phyton mit Acetylen normalerweise in einer Menge von
1 bis 10 Mol pro Mol des ersteren bei –30°C bis 30°C für normalerweise 1 Stunde bis
20 Stunden reagieren kann. Die Reaktion wird unter Bedingungen durchgeführt, wo
eine starke Base, enthaltend ein Alkalimetall, wie Natrium oder
Kalium (beispielsweise ein Hydroxid des Alkalimetalls, ein Alkalimetallalkoholat
oder ein Alkalimetallamid), in einer katalytischen Menge und in
einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid,
N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran, Dimethylether, Diethylether,
Methylethylether, Anisol oder Dioxan, oder flüssigem Ammoniak oder einem
Mischlösungsmittel
von diesen vorliegt. Nach der Reaktion wird das Acetylen aus dem
Reaktionsbehälter
gespült,
und 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol
wird als ein Rest erhalten.
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Als
nächstes
wird das so erhaltene 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol teilweise
hydriert, um das Isophytol zu erhalten. Diese teilweise Hydrierung
beabsichtigt, die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung zu einer
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung selektiv zu reduzieren, und
Verfahren dafür
sind an sich bekannt. Als Verfahren zur Reduktion kann ein Verfahren,
bei dem ein Hydrierungsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid, verwendet
wird, und ein Verfahren, bei dem ein Alkohol vom Propargyltyp in
der Gegenwart eines Hydrierungskatalysators in einem Lösungsmittel
eines Kohlenwasserstoffs, wie n-Hexan, n-Heptan, Octan, Benzol,
Toluol oder Xylol, und/oder eines Alkohols, wie Methanol, Ethanol
oder Propanol, katalytisch reduziert wird, veranschaulicht werden.
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Aus
industrieller Sicht ist das letzte Verfahren bevorzugt. Die Hydrierung
von 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol wird beispielsweise in
einer Wasserstoffatmosphäre
bei einem Wasserstoffdruck von Normaldruck bis 4903325 Pa (50 kg/cm2) und vorzugsweise 19133 bis 1961330 Pa
(2 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 0 bis 130°C
und vorzugsweise 20 bis 80°C
durchgeführt.
Als Hydrierungskatalysator kann ein Metall, wie Nickel, Kobalt,
Palladium, Platin, Rhodium oder Iridium, oder eine Verbindung, die
irgendeines dieser Metalle enthält,
verwendet werden. Diese können
auf Trägern,
wie Aktivkohle, Bariumsulfonat und Calciumcarbonat, getragen werden.
Insbesondere ist in der vorliegenden Erfindung ein Lindlar-Katalysator, der
Palladium, getragen auf Calciumcarbonat, umfaßt, besonders bevorzugt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann Isophytol aus dem Reaktionsgemisch
durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise durch Destillation,
isoliert werden.
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Außerdem wird
das Herstellungsverfahren gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die den dritten Gegenstand der vorliegenden
Erfindung erreicht, nachstehend beschrieben.
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Das
Herstellungsverfahren gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines
6-Methyl-2-heptanon-Analogons, dargestellt durch die Formel (1):
worin n eine ganze Zahl von
0 oder 1 oder mehr ist;
wobei das Verfahren den Schritt des
Gestattens von Wasserstoff, Aceton und einem Aldehyd, dargestellt
durch die Formel (2):
worin n wie oben definiert
ist; X und Y jeweils ein Wasserstoffatom darstellen oder miteinander
verbunden sind, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu bilden;
und
Z und W jeweils ein Wasserstoffatom darstellen oder miteinander
verbunden sind, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu bilden;
in
Gegenwart einer wässerigen
alkalischen Lösung,
die eine alkalische Substanz enthält, und einem Hydrierungskatalysator
zu reagieren. Um bei diesem Verfahren die Ausbeute des 6-Methyl-2-heptanon-Analogons von
Formel (1) zu verbessern, ist es bevorzugt, das Aldehyd von Formel
(2) und das wässerige
alkalische Mittel mit Wasserstoff zu kontaktieren, während jeweils
die Aldehydverbindung und das wässerige
alkalische Mittel zu einer Suspension des Hydrierungskatalysators
in dem Aceton zugegeben werden.
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In
der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gibt es keine besonderen Einschränkungen auf
das Verhältnis
des Acetons zu dem Aldehyd von Formel (2). Um jedoch die Selektivität für das 6-Methyl-2-heptanon-Analogon
von Formel (1) auf der Grundlage des Aldehyds von Formel (2), das
sehr teuer ist, zu verbessern, wird Aceton vorzugsweise in dem Bereich
von 0,5 Mol bis 10 Mol pro Mol des Aldehyds von Formel (2) verwendet.
Aus Sicht der Verbesserung der volumetrischen Effizienz der Reaktion,
um die Menge an nicht-umgesetzten Aceton, das rückgeführt werden sollte, zu verringern,
wird das Aceton stärker
bevorzugt in dem Bereich von 0,8 Mol bis 5 Mol und besonders bevorzugt
0,9 Mol bis 3 Mol pro Mol des Aldehyds von Formel (2) verwendet.
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Die
alkalische Substanz, die in der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, umfaßt
beispielsweise Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid,
Erdalkalimetallhydroxide, wie Bariumhydroxid und Calciumhydroxid,
Alkalimetallcarbonate, wie Kaliumcarbonat, und Aminverbindungen,
wie Piperidin. Insbesondere sind die Alkalimetallhydroxide und Erdalkalimetallhydroxide
als die alkalische Substanz bevorzugt. Die alkalische Substanz kann
allein oder in Kombination aus zwei oder mehreren Typen verwendet
werden.
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Die
alkalische Substanz kann in einer Menge von normalerweise 0,001
bis 0,2 Mol pro Mol Aldehyd von Formel (2) und aus Sicht der Reaktionsgeschwindigkeit
und Herstellungskosten des 6-Methyl-2-heptanon-Analogons von Formel
(1) vorzugsweise von 0,01 bis 0,1 Mol pro Mol Aldehyd von Formel
(2) verwendet werden.
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Die
alkalische Substanz kann in dem wässerigen alkalischen Mittel
in einer Konzentration von normalerweise 0,5 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise
1 bis 10 Gew.-% verwendet werden.
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Als
Hydrierungskatalysator in der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung können
Katalysatoren, die konventionell verwendet werden, wenn Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen
von ungesättigten
Carbonylverbindungen selektiv hydriert werden, eingesetzt werden,
einschließlich
beispielsweise Katalysatoren, die Palladium, Rhodium, Nickel, Platin
oder dergleichen als aktive Komponente umfassen.
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Der
Hydrierungskatalysator umfaßt
ein Metall selbst, ein Metalloxid, eine Legierung mehrerer Arten von
Metallen und die mit einer aktiven Komponente, die auf Trägern getragen
werden, wie Aktivkohle, Aluminiumoxid, Kieselgel und Kieselgur.
Unter denen sind Palladium auf Kohlenstoff, Palladium auf Aluminiumoxid, Raney-Nickel
und Platin auf Kohlenstoff bevorzugt. Außerdem sind Palladium auf Kohlenstoff
und Palladium auf Aluminiumoxid stärker bevorzugt.
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Der
Hydrierungskatalysator wird normalerweise in einer Menge von 0,01
bis 10 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht des Aldehyds von Formel
(2), verwendet. Aus Sicht der Reaktionsgeschwindigkeit und der Herstellungskosten
des 6-Methyl-2-heptanon-Analogons
von Formel (1) wird der Hydrierungskatalysator vorzugsweise in einer
Menge von 0,03 bis 3 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht des Aldehyds
von Formel (2), verwendet.
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In
der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es nicht immer notwendig, ein Lösungsmittel
zu verwenden. So lange jedoch das Fortschreiten der Reaktion nicht
inhibiert wird, kann ein geeignetes Lösungsmittel verwendet werden.
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Nützliche
Lösungsmittel
umfassen beispielsweise aliphatische Alkohole, wie Methanol, Ethanol,
Propanol, Isopropanol, n-Butanol, s-Butanol und t-Butanol; Ether,
wie Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, Diethylether, Diisopropylether
und Di-n-butylether; und Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan,
Octan, Benzol, Toluol und Xylol.
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Als
ein spezieller Verlauf für
das Herstellungsverfahren der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
werden das Aldehyd von Formel (2), Aceton, ein wässeriges alkalisches Mittel
und ein Hydrierungskatalysator bei einer Temperatur innerhalb eines
vorbestimmten Bereiches und in einer Wasserstoffatmosphäre in einer üblichen
Betriebsweise, ohne das irgendeine spezielle Vorrichtung erforderlich
ist, miteinander vermischt.
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Bei
einem derartigen Verlauf gibt es keine speziellen Beschränkungen
auf die Reihenfolge oder die Geschwindigkeit der Zugabe der jeweiligen
Komponenten. Alle Komponenten, d. h. Aceton, ein Aldehyd von Formel
(2), ein wässeriges
alkalisches Mittel und ein Hydrierungskatalysator, können früher gemischt
werden. Außerdem
können
ein oder zwei von Aceton, ein Aldehyd von Formel (2) und ein wässeriges
alkalisches Mittel in einen Reaktionsbehälter zusammen mit dem Hydrierungskatalysator
eingebracht werden, und die übrigen Komponenten
werden kontinuierlich zu dem Reaktionsbehälter zugegeben. Hier umfaßt der Ausdruck „kontinuierlich
zugegeben" eine
Ausführungsform,
daß die übrigen Komponenten
in Teilen mehrmals zugegeben werden.
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Insbesondere
ist als ein Verfahren zum Mischen der jeweiligen Komponenten, um
das außer
Kontrolle geraten der Reaktion zu verhindern, und um das 6-Methyl-2-heptanon-Analogon
von Formel (1) in einer hohen Ausbeute und Selektivität herzustellen,
ein Verfahren bevorzugt, bei dem ein wässeriges alkalisches Mittel
und ein Aldehyd von Formel (2) jeweils kontinuierlich zu einer Suspension
eines Hydrierungskatalysators in Aceton zugegeben werden. In diesem
Fall kann Aceton in großem Überschuß zu dem
Aldehyd von Formel (2) in dem Reaktionsgemisch während des größeren Zeitraums
der Reaktion vorliegen, so daß Nebenreaktionen
aufgrund von beispielsweise Selbstkondensation des Aldehyds von
Formel (2) unterdrückt werden,
und das entsprechende 6-Methyl-2-heptanon-Analogon von Formel (1)
kann in einer hohen Ausbeute und Selektivität erhalten werden.
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Die
Reaktion wird normalerweise bei einer Temperatur zwischen 20 und
180°C und
vorzugsweise 40 bis 140°C
durchgeführt,
um die Reaktionsgeschwindigkeit bei einem praktischen Niveau zu
kontrollieren und ebenso die Selektivität für das 6-Methyl-2-heptanon-Analogon
von Formel (1) zu verbessern.
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Die
Zeit für
die Reaktion hängt
von der Art und der Konzentration der alkalischen Substanz und von der
Reaktionstemperatur ab. In dem Falle, wenn, wie zuvor angemerkt,
das wässerige
alkalische Mittel und das Aldehyd von Formel (2) jeweils kontinuierlich
zu der Suspension des Hydrierungskatalysators in Aceton zugegeben
werden, können
das Aldehyd von Formel (2) und das wässerige alkalische Mittel für 30 Minuten bis
10 Stunden zugegeben werden. Nachdem ihrer Zugabe beendet ist, kann
die Reaktion außerdem
zum Ende für
0 bis 10 Stunden laufen.
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Währen das
Aldehyd von Formel (2) und das wässerige
alkalische Mittel zugegeben werden und während die Reaktion zum Ende
läuft,
wird das Reaktionsgemisch gründlich
gerührt.
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In
der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung soll der Wasserstoff mit der Oberfläche eines
Gemisches aus einem Aceton, einem Aldehyd von Formel (2), einem
wässerigen
alkalischen Mittel und einem Hydrierungskatalysator kontaktiert
werden. Ebenso kann Wasserstoff in das Gemisch eingebracht werden
(hindurchgeperlt).
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Der
Wasserstoffdruck liegt normalerweise in dem Bereich von 101325 bis
10132500 Pa (1 bis 100 Atmosphärendruck).
Ein Druck innerhalb des Bereiches von 101325 bis 1013250 Pa (1 bis
10 Atmosphärendruck)
ist bevorzugt, da ein normaler Reaktionsbehälter verwendet werden kann.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann das 6-Methyl-2-heptanon-Analogon
von Formel (1) durch ein übliches
Verfahren, beispielsweise einem Verfahren, bei dem der Hydrierungskatalysator
aus dem Reaktionsgemisch durch Filtration, Fliehkraftabscheidung
oder ein ähnliches
Verfahren, gefolgt von Abtrennung der wässerigen Schicht, entfernt
wird, und die resultierende organische Schicht destilliert wird,
oder ein Verfahren, bei dem der Hydrierungskatalysator aus dem Reaktionsgemisch
entfernt wird, gefolgt von der Extraktion mit einem organischen
Lösungsmittel,
und die resultierende organische Schicht unter normalem Druck oder
verringerten Druck konzentriert wird, isoliert werden. Das organische
Lösungsmittel,
das bei der obigen Extraktion verwendet wird, umfaßt beispielsweise
Kohlenwasserstoff, wie Toluol, Benzol, Hexan und Cyclohexan, und
halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform,
Kohlenstofftetrachlorid und Dichlorethan.
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Wie
oben beschrieben, werden gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung industriell ohne weiteres erhältliche
Materialien (das Aldehyd von Formel (2), beispielsweise Isovalerianaldehyd, und
Aceton) mit Wasserstoff in Gegenwart eines wässerigen alkalischen Mittels
und einem Hydrierungskatalysator kontaktiert, um das entsprechende
6-Methyl-2-heptanon-Analogon von Formel (1) in einem Topf in einer
hohen Ausbeute und Selektivität
auf der Basis der Aldehydverbindung von Formel (2) zu erhalten.
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In
dem Aldehyd von Formel (2) ist n eine ganze Zahl von 0 oder 1 oder
mehr. Insbesondere sind Aldehyde bevorzugt, wo n 0, 1 oder 2 ist.
In einem solchen Fall ist die ganze Zahl n in dem 6-Methyl-2-heptanon-Analogon
von Formel (1) 0, 1 oder 2, was der ganzen Zahl n des Aldehyds von
Formel (2) entspricht.
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Hier
umfassen sie als Beispiele des Aldehyds von Formel (2), worin n
0 ist, Senecioaldehyd (Z und W sind miteinander verbunden, um eine
Kohlenstoff Kohlenstoff-Bindung
zu bilden) und Isovalerianaldehyd (Z und W stellen beide Wasserstoffatome
dar). In diesem Fall wird als Verbindung der Formel (1) 6-Methyl-2-heptanon
(n ist 0) erhalten.
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Als
Beispiele des Aldehyds von Formel (2), worin n 1 ist, umfassen sie
Citral (X und Y sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden, und Z und W sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu
bilden), Citronellal (X und Y sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden, und Z und W sind beide Wasserstoffatome) und Tetrahydrocitral
(X und Y und Z und W sind alle Wasserstoffatome). In diesem Fall
wird als die Verbindung von Formel (1) 6,10-Dimethyl-2-undecanon
(n ist 1) erhalten.
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Als
Beispiele des Aldehyds von Formel (2), worin n 2 ist, umfassen sie
Farnesal (X und Y sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden, und Z und W sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu bilden)
und Hexahydrofarnesal (X und Y und Z und W sind alle Wasserstoffatome).
In diesem Fall wird als die Verbindung von Formel (1) Phyton (n
ist 2) erhalten.
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Als
Beispiele des Aldehyds von Formel (2), worin n 3 ist, umfassen sie
3,7,11,15-Tetramethyl-2,6,10,14-hexadecatetraenal (X und Y sind
miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu
bilden, und Z und W sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden), 3,7,11,15-Tetramethyl-6,10-14-hexadecatrienal (X und
Y sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden, und Z und W sind beide Wasserstoffatomen) und 3,7,11,15-Tetramethylhexadecanal
(X und Y und Z und W sind alle Wasserstoffatome). In diesem Falle
wird als die Verbindung von Formel (1) 6,10,14,18-Tetramethyl-2-nonadecanon
(n ist 3) erhalten.
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Als
Beispiele des Aldehyds von Formel (2), worin n 4 ist, umfassen sie
3,7,11,15,19-Pentamethyl-2,6,10,14,18-eicosapentaenal (X und Y sind
miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung zu
bilden, und Z und W sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden), 3,7,11,15,19-Pentamethyl-6,10,14,18-eicosatetraenal
(X und Y sind miteinander verbunden, um eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
zu bilden, und Z und W sind beide Wasserstoffatome) und 3,7,11,15,18-Pentmethyleicosanal
(n ist 4, X und Y und Z und W sind alle Wasserstoffatome). In diesem
Falle wird als die Verbindung von Formel (1) 6,10,14,18,22-Pentamethyl-2-tricosanon
(n ist 4) erhalten.
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In
der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das Aldehyd von Formel (2) allein
verwendet werden, oder kann in Form eines Gemisches aus zwei oder
mehreren Typen mit derselben Anzahl an Kohlenstoffatomen verwendet
werden.
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Phyton
oder Isophytol kann unter Verwendung als ein Material des so erhaltenen
6-Methyl-2-heptanon-Analogons von Formel (1) hergestellt werden
(n ist 0, 1 oder 2).
-
Beispielsweise
kann aus 6-Methyl-2-heptanon, d. h. die Verbindung von Formel (1),
worin n 0 ist, Phyton durch Unterziehen des 6-Methyl-2-heptanons
den Schritten (c) bis (g), die in der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben werden, erhalten werden, und
Isophytol kann durch weiteres Unterziehen des obigen Phytons dem
Schritt (h), der in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben wird, erhalten werden. Aus dem Phyton, d.
h. die Verbindung von Formel (1), worin n 2 ist, kann Isophytol
durch Unterziehen des Phytons dem Schritt (h), der in der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, erhalten werden. Außerdem kann
aus dem 6,10-Dimethyl-2-undecanon, d. h. die Verbindung von Formel
(1), worin n 1 ist, Phyton durch Unterziehen des 6,10-Dimethylundecan-2-ons
den Schritten (e')
bis (g'), die nachstehend
beschrieben werden, erhalten werden, und Isophytol kann durch weiteres
Unterziehen des obigen Phytons dem Schritt (h), der in der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, erhalten werden.
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Schritt (e')
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Ein
Schritt, wo 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol aus dem 6,10-Dimethyl-2-undecanon
durch das Addieren einer Vinylgruppe an die Carbonylgruppe an ihrem
Ende gebildet wird. Als ein Verfahren für den Schritt (e') wird irgendein
Verfahren aus einem Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-2-undecanon
mit einem Vinylmagnesiumhalogenid reagieren kann, um eine Vinylierung
zu bewirken, oder einem Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-2-undecanon
einer Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, ausgewählt.
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Für die industrielle
Anwendung ist es vorteilhafter, die letztere Ethinylierung und nachfolgende
teilweise Hydrierung zu bewirken.
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Dieser
Schritt (e') kann
nach der in Schritt (c) in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschriebenen Verfahrensweise durchgeführt werden.
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Spezieller
kann in dem ersteren Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-2-undecanon
mit einem Vinylmagnesiumhalogenidreagenz reagieren kann, das 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol beispielsweise
durch Zugeben des 6,10-Dimethyl-2-undecanons zu einem Vinylmagnesiumhalogenid,
hergestellt aus einem Vinylhalogenid, wie Vinylchlorid oder Vinylbromid,
und metallischem Magnesium in einem Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran
oder Diethylether, in einer Menge von 0,5 bis 2 Mol pro Mol des
Vinylmagnesiumhalogenids erhalten werden, um die Reaktion bei einer
Temperatur von normalerweise –10
bis 55°C
und vorzugsweise 0 bis 40°C durchzuführen, gefolgt
von Hydrolyse unter Verwendung einer verdünnten wässerigen Schwefelsäure, einem gesättigten
wässerigen
Ammoniumchlorid oder dergleichen.
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In
dem letzteren Verfahren, bei dem das 6,10-Dimethyl-2-undecanon einer
Ethinylierung und nachfolgenden teilweisen Hydrierung unterzogen
wird, wird das 6,10-Dimethyl-2-undecanon zunächst durch ein konventionelles
Verfahren ethinyliert, um 3,7,11-Trimethyldodecan-1-in-3-ol zu bilden,
das 15 Kohlenstoffatome und eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
am Ende aufweist. Hier kann die Ethinylierung durch ein bekanntes
Verfahren als ein Verfahren, bei dem Ketone ethinyliert werden,
um Verbindungen mit einer Propargylalkoholstruktur zu bilden, durchgeführt werden.
Wenn die Ethinylierung in einem kleinen Maßstab durchgeführt wird,
ist es ebenso möglich,
ein Verfahren mit einem Acetylid eines Alkalimetalls, wie Lithium,
Natrium oder Kalium, oder ein Erdalkalimetall, wie Calcium, oder
ein Verfahren mit einem Ethinylmagnesiumhalogenid zu verwenden.
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Wenn
die Ethinylierung in einem industriellen Maßstab durchgeführt wird,
ist es geeignet, wie nachstehend beschrieben, ein Verfahren der
direkten Ethinylierung durch Acetylen in der Gegenwart eines stark
basischen Katalysators zu verwenden, da 3,7,11-Trimethyldodecan-1-in-3-ol
bei geringen Produktionskosten hergestellt wer den kann und die Aufarbeitung
leicht durchgeführt
werden kann. Diese direkte Ethinylierung wird durch ein Verfahren,
bei dem das 6,10-Dimethyl-2-undecanon mit Acetylen normalerweise
in einer Menge von 1 bis 10 Mol pro Mol des ersteren bei –30°C bis 30°C für 1 Stunde
bis 20 Stunden reagieren kann, durchgeführt. Die Reaktion wird unter
Bedingungen durchgeführt,
wo eine starke Basenverbindung, enthaltend ein Alkalimetall, wie
Natrium oder Kalium (beispielsweise ein Hydroxid des Alkalimetalls,
ein Alkalimetallalkoholat oder ein Alkalimetallamid), in einer katalytischen
Menge und in einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid,
N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran, Dimethylether, Diethylether,
Methylethylether, Anisol oder Dioxan, oder flüssigem Ammoniak oder einem
Mischlösungsmittel
von diesen vorliegt. Nach der Reaktion wird das Acetylen aus dem
Reaktionsbehälter
gespült,
und 3,7,11-Trimethyldodecan-1-in-3-ol wird als ein Rest erhalten.
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Als
nächstes
wird das 3,7,11-Trimethyldodecan-1-in-3-ol, das wie oben beschrieben
erhalten wurde, teilweise hydriert, um das 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol
zu erhalten. Diese teilweise Hydrierung beabsichtigt, die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung
zu einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung selektiv zu reduzieren,
und Verfahren dafür
sind an sich bekannt. Als Verfahren für die Reduktion kann ein Verfahren,
bei dem ein Hydrierungsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid, verwendet
wird, und ein Verfahren, bei dem ein Alkohol vom Propargyltyp in
Gegenwart eines Hydrierungskatalysators in einem Lösungsmittel
eines Kohlenwasserstoffes, wie n-Hexan, n-Heptan, Octan, Benzol,
Toluol oder Xylol, und/oder eines Alkohols, wie Methanol, Ethanol
und Propanol, katalytisch reduziert wird, veranschaulicht werden.
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Aus
industrieller Sicht ist das letztere Verfahren bevorzugt. Die Hydrierung
von 3,7,11-Trimethyldodecan-1-in-3-ol wird beispielsweise in einer
Wasserstoffatmosphäre
bei einem Wasserstoffdruck von Normaldruck bis 4903325 Pa (50 kg/cm2) und vorzugsweise 196133 bis 1961330 Pa
(2 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 0 bis 130°C
und vorzugsweise 20 bis 80°C
durchgeführt.
Als Hydrierungskatalysator kann ein Metall, wie Nickel, Kobalt,
Palladium, Platin, Rhodium oder Iridium, oder eine Verbindung, die
irgendeines dieser Metalle enthält,
verwendet werden. Diese können
auf Trägern,
wie Aktivkohle, Bariumsulfonat und Calciumcarbonat, getragen werden.
Insbesondere wird in der vorliegenden Erfindung ein Lindlar-Katalysator, der Palladium,
getragen auf Calciumcarbonat, umfaßt, besonderst bevorzugt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol aus
dem Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (f')
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Ein
Schritt, wo 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on aus dem in Schritt
(e') erhaltenen
3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol gebildet wird. Als ein Verfahren
für den
Schritt (f') wird
irgendein Verfahren aus einem Verfahren, bei dem das 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol mit
Diketen oder einem Acetessigsäureester
reagieren kann, um einen Acetessigsäureester von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol
zu bilden, und Unterziehen des resultierenden Esters der Carroll-Umlagerung,
oder ein Verfahren, bei dem 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol mit einem
Isopropenylalkylether reagieren kann, um einen Isopropenylether
von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol zu bilden, und Unterziehen des
resultierenden Ethers der Claisen-Umlagerung, ausgewählt.
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Dieser
Schritt (f') kann
nach der in Schritt (d) in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschriebenen Verfahrensweise durchgeführt werden.
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Spezieller
wird in dem ersteren Verfahren, das die Carroll-Umlagerung einsetzt,
zunächst
Acetessigsäureester
von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol durch das Reagieren von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol
mit Diketen normalerweise in einer Menge von 0,8 bis 2 Mol und vorzugsweise
0,9 bis 1,2 Mol pro Mol des ersteren gebildet. In diesem Falle kann
der Acetessigsäureester
bloß durch
Kontaktieren von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol mit dem Diketen
ohne ein Lösungsmittel
oder in einem organischen Lösungsmittel,
das die Reaktion nicht inhibiert, wie Kohlenwasserstoffe oder Ether,
gebildet werden. Wenn notwendig, kann die Reaktion unter Erhitzen
auf 50 bis 100°C
durchgeführt
werden. Ebenso kann ein Amin, wie Triethylamin oder Pyridin, in einer
katalytischen Menge zu dem Reaktionsgemisch zugegeben werden, was
die Geschwindigkeit der Veresterung beschleunigt und die Ausbeute
des Acetessigsäureesters
von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol verbessert.
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Als
nächstes
wird der so erhaltene Acetessigsäureester
von 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol
auf normalerweise 130 bis 180°C
und vorzugsweise 150 bis 180°C
erhitzt, damit die Carroll-Umlagerung (Umlagerung und nachfolgende
Decarboxylierung) verläuft,
um 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on zu erhalten. Bei diesem Schritt
kann ein Aluminiumalkoxid, wie Aluminiumisopropoxid, in einer katalytischen
Menge zu dem Reaktionsgemisch, das die Ausbeute des 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-ons
verbessert, zugegeben werden.
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Ebenso
kann das 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on aus dem 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol und Diketen
in einem Topf durch gleichzeitiges Mischen der Reaktanten, die für die obige
Zweischrittreaktion notwendig sind (Veresterung und Carroll-Umlagerung), und
Kontrollieren der Reaktionstemperatur erhalten werden.
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In
dem vorhergehenden kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen verlaufen,
wenn ein Acetessigsäureester,
wie Methylacetacetat oder Ethylacetacetat, anstelle von Diketen
verwendet wird, und die ähnlichen
Ergebnisse wie in dem vorhergehenden können erhalten werden.
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Inzwischen
werden in dem letzteren Verfahren, das die Claisen-Umlagerung einsetzt,
das Gemisch aus 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ol, und ein Isopropenylether,
wie Isopropenylmethylether von Ispropenylethylether, in einer Menge
von 0,5 bis 10 Mol und vorzugsweise 0,8 bis 3 Mol pro Mol des ersteren
bei einer Temperatur von 50 bis 200°C und vorzugsweise 100 bis 200°C in Gegenwart
eines Säurekatalysators,
wie Phosphorsäure,
Schwefelsäure,
Oxalsäure
oder Trichloressigsäure,
erhitzt, um die Isopropenylveretherung des 3,7,11-Trimethyl-1-dodecen-3-ols
zu bewirken, und der resultierende Ether wird zu 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on
durch Claisen-Umlagerung umgewandelt.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on
aus dem Reaktionsgemisch durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise
durch Destillation, isoliert werden.
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Schritt (g')
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Das
in Schritt (f) erhaltene 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on wird
einer Hydrierung unterzogen, um Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on)
zu bilden.
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Dieser
Schritt (g') kann
nach der in Schritt (b) in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschriebenen Verfahrensweise durchgeführt werden.
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Spezieller
kann diese Hydrierung durch ein bekanntes Verfahren durchgeführt werden,
daß eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung zu einer gesättigten
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung umwandeln kann. Beispielsweise kann
das 6,10,14-Trimethyl-5-pentadecen-2-on im allgemeinen in einem
Autoklav in der Gegenwart eines konventionellen Hydrierungskatalysators,
bestehend aus Palladium, Platin, Raney-Nickel, Raney-Kobalt oder dergleichen
(vorzugsweise Palladium auf Kohlenstoff), ohne Lösungsmittel oder in einem Lösungsmittel,
einschließlich
Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Ketone, Ester und Carbonsäuren, unter
Wasserstoffdruck von 98066,5 bis 9806650 Pa (1 bis 100 kg/cm2) und vorzugsweise 98066,5 bis 1961330 Pa
(1 bis 20 kg/cm2) und bei einer Temperatur
von 15 bis 150°C
und vorzugsweise 30 bis 130°C
hydriert werden. Die Reaktionszeit kann gemäß der Art des Lösungsmittels
und/oder dem Wasserstoffdruck geeignet eingestellt werden.
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Nachdem
die Reaktion beendet ist, kann Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on) aus dem Reaktionsgemisch
durch ein konventionelles Verfahren, beispielsweise durch Destillation
isoliert werden.
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BEISPIELE
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend ausführlich beschrieben.
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Beispiel 1
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Ein
Autoklav aus Edelstahl, ausgestattet mit einem Rührer und einer Ummantelung
und einem Innenvolumen von 10 Litern, wurde mit 1.403,1 g (24,2
Mol) Aceton in einer Stickstoffatmosphäre beschickt und dann unter
Rühren
bei einer Manteltemperatur von 72°C
erhitzt. Zu dem Zeitpunkt, als die Temperatur und der Druck im inneren
des Autoklaven 68°C
bzw. 186326,35 Pa (1,9 kg/cm2) (Überdruck)
erreichten, wurden wässeriges
2%iges Natriumhydroxid und Isovalerianaldehyd jeweils kontinuierlich
eingespeist, das erstere bei einer Geschwindigkeit von 774 g/h und
das letztere bei 679 g/h. Nachdem die Einspeisung begann, wurde
die Temperatur im Inneren des Autoklaven allmählich höher. Die Einspeisung von wässerigem
2%igem Natriumhydroxid und Isovalerianaldehyd wurde für 175 Minuten
fortgesetzt, während
die Temperatur im Inneren des Autoklaven bei 70 bis 72°C unter Rühren gehalten
wurde. Die Menge des wässerigen
2%igen Natriumhydroxids, die während
dieser Zeit eingespeist wird, betrug 2.253,7 g (1,12 Mol in bezug
auf NaOH), und die Menge des eingespeisten Isovalerianaldehyds betrug
1.979,4 g (22,99 Mol).
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Nachdem
die Einspeisung des wässerigen
2%igen Natriumhydroxids und Isovalerianaldehyds beendet war, wurde
das Reaktionsgemisch bei Temperaturen innerhalb des obigen Bereiches
gehalten und für
1,5 Stunden gerührt,
um die Reaktion zum Ende zu bringen. Nachdem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde
das Reaktionsgemisch herausgenommen und stehengelassen, dann in
zwei Schichten getrennt. Die organische Schicht (obere Schicht)
wurde gesammelt und durch Gaschromatographie analysiert (Säule: DC
QF1, erhältlich
von Gaskuro Kogyou Inc.; Säulenlänge: 1 m;
Säulentemperatur:
erhöht
von 60°C
auf 200°C;
Steiggeschwindigkeit der Temperatur: 5°C/min), um herauszufinden, daß 1.909,0
g (Ausbeute: 66%) 6-Methyl-3-hepten-2-on und 107,3 g (Ausbeute:
3,3%) 6-Methyl-4-hydroxyheptan-2-on
in 2.938,8 g der organischen Schicht enthalten waren. Die Umwandlung
von Isovalerianaldehyd betrug 98,3%.
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2938,8
g der so erhaltenen organischen Schicht wurden unter reduziertem
Druck destilliert, um 1.824,3 g (Reinheit: 98%) von 6-Methyl-3-hepten-2-on
(Siedepunkt: 113 bis 115°C/13332,2
Pa (100 mmHg)) zu erhalten.
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Beispiel 2
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Ein
Autoklav aus Edelstahl, ausgestattet mit einem Rührer und einer Ummantelung
und einem Innenvolumen von 10 Litern, wurde mit 1.470 g (25,3 Mol)
Aceton und 217 g (2,52 Mol) Isovalerianaldehyd in einer Stickstoffatmosphäre beschickt,
und das resultierende Gemisch wurde unter Rühren bei der Manteltemperatur von
60°C erhitzt.
Zu dem Zeitpunkt, als die Temperatur und der Druck im Inneren des
Autoklaven 57,7°C
bzw. 98066,5 Pa (1,0 kg/cm2) (Überdruck)
erreichten, wurden wässeriges
2%iges Natriumhydroxid und Isovalerianaldehyd jeweils kontinuierlich
in das obige Gemisch eingespeist, das erstere bei einer Geschwindigkeit
von 774 g/h und das letztere bei 605 g/h. Etwa 3 Minuten nachdem
die Einspeisung davon begann, stieg die Temperatur im Inneren des
Autoklaven, und 5 Minuten danach erreichte sie eine maximale Temperatur
von 70,6°C. Etwa
4 Minuten nachdem die Temperatur im Inneren des Autoklaven stieg,
erreichte der Druck im Inneren des Autoklaven einen maximalen Druck
von 1765197 Pa (1,8 kg/cm2).
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10
Minuten nachdem die Einspeisung von wässerigem 2%igem Natriumhydroxid
und Isovalerianaldehyd begann wurde die Manteltemperatur auf 70
bis 72°C
eingestellt und die Reaktion wurde fortgesetzt, während die
Temperatur im Inneren des Autoklaven bei 63,4 bis 71,2°C gehalten
wurde. Die Einspeisung des wässerigen
2%igen Natriumhydroxids und Isovalerianaldehyds wurde für 175 Minuten
fortgesetzt, bis 2.256,2 g (1,128 Mol in bezug auf Natriumhydroxid)
des wässerigen
2%igen Natriumhydroxids und 1.764,1 g (20,51 Mol) des Isovalerianaldehyds
zu dem Aceton zugegeben wurden.
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Nachdem
die Einspeisung des wässerigen
2%igen Natriumhydroxids und Isovalerianaldehyds beendet war, wurde
das resultierende Reaktionsgemisch für 1,5 Stunden bei denselben
Temperaturen gerührt,
um die Reaktion zum Ende zu bringen. Nachdem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde
das Reaktionsgemisch herausgenommen und stehengelassen, dann in
zwei Schichten getrennt. Die organische Schicht (obere Schicht) wurde
gesammelt und durch Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
daß 1.926,1
g (Ausbeute: 66,5%) 6-Methyl-3-hepten-2-on und 107,4 g (Ausbeute:
3,3%) 6-Methyl-4-hydroxyheptan-2-on in 2.993,8 g der organischen
Schicht enthalten waren. Die Umwandlung von Isovalerianaldehyd betrug
98,2%.
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein
Beispiel wird nachstehend gezeigt, bei dem der Reaktionsbehälter, ausgestattet
mit einem Rührer und
einem Rückflußkühler, mit
Aceton, Isovalerianaldehyd und wässerigem
2%igem Natriumhydroxid gleichzeitig beschickt wurde.
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Spezieller
wurde das Innere des Reaktionsbehälters mit einem Innenvolumen
von 300 ml sorgfältig durch
Stickstoff ersetzt, und dann wurden 30,5 g (525 Mol) Aceton, 43,1
g (500 Mol) Isovalerianaldehyd und 50,0 g (50 mmol in bezug auf
NaOH) wässeriges
2%iges Natriumhydroxid gleichzeitig in den Reaktionsbehälter gegeben,
gefolgt von Rühren
bei der Temperatur im Inneren des Reaktionsbehälters von 45°C. Die Wärme, die
mit der Reaktion erzeugt wurde, erhöhte die Temperatur im Inneren
des Reaktionsbehälters
auf 55°C.
Das resultierende Reaktionsgemisch wurde bei den Temperaturen im
Inneren des Reaktionsbehälters
von 55 bis 65°C
gerührt.
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Nachdem
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch herausgenommen und
in zwei Schichten getrennt. Die organische Schicht (obere Schicht)
wurde gesammelt und durch Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
daß 35,7
g (Ausbeute: 56,6%) 6-Methyl-3-hepten-2-on in 64,3 g der organischen
Schicht enthalten waren.
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Wie
aus diesem Ergebnis hervorgeht, wenn das Aceton, Isovalerianaldehyd
und wässerige
2%ige Natriumhydroxid gleichzeitig in den Reaktionsbehälter gegeben
werden, wird die Ausbeute des 6-Methyl-3-hepten-2-ons verringert.
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Beispiel 3
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Schritt (a)
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Die
Verfahrensweise von Beispiel 1 wurde unter Verwendung von 1.470,0
g (25,3 Mol) Aceton, 1.981,9 g (23,0 Mol) Isovalerianaldehyd und
2.256,2 g (1,128 Mol in bezug auf NaOH) wässeriges 2%iges Natriumhydroxid
wiederholt, um 2.993,8 g einer organischen Schicht zu erhalten,
die 1.926,1 g (Ausbeute: 66,5%) 6-Methyl-3-hepten-2-on enthält.
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Schritt (b)
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 5 Litern wurde mit 2.823,3 g
der organischen Schicht, die 1.816,4 g (14,4 Mol) des durch den
obigen Schritt (a) erhaltenen 6-Methyl-3-hepten-2-ons, enthält, und
1,93 g eines 5%igen Palladiums auf Kohlenstoffkatalysator beschickt,
um die Hydrierung für
7 Stunden unter Wasserstoffdruck von 490332,5 bis 882598,5 Pa (5
bis 9 kg/cm2) bei einer Reaktionstemperatur
von 120°C
durchzuführen.
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Danach
wurde der Katalysator abfiltriert und das resultierende Filtrat
wurde durch Gaschromatographie analysiert (Kapillarsäule: CBP-10,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 50
m; Säulentemperatur:
erhöht
von 70 auf 240°C;
Steiggeschwindigkeit der Temperatur: 5°C/min), um herauszufinden, daß 1.890,4
g (Ausbeute: 100%) 6-Methyl-2-heptanon in dem Filtrat enthalten
waren.
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Als
nächstes
wurde das Aceton aus diesem Filtrat unter Normaldruck entfernt,
dann wurden die Komponenten mit Siedepunkten von 33 bis 132°C unter einem
Druck von 300 mmHg entfernt. Der Rest wurde unter Destillation gereinigt,
um 1.628,9 g 6-Methyl-2-heptanon (Siedepunkt: 103°C/13332,2
Pa (100 mmHg); Reinheit: 99% oder höher) zu erhalten.
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Schritt (c)
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 3 Litern wurde mit 31,0 g (221,4
mmol in bezug auf KOH) wässerigem
40%igen Kaliumhydroxid, 1,1 kg (64,7 Mol) flüssiges Ammoniak und 0,18 kg
(6,92 Mol) Acetylen beschickt. Danach wurden während des Haltens der Temperatur
im Inneren des Autoklaven bei 4 bis 6°C 435,9 g (3,366 Mol) des in
Schritt (b) erhaltenen 6-Methyl-2-heptanons in den Autoklaven eingebracht,
um die Ethinylierung zu initiieren.
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Die
Ethinylierung wurde bei 4 bis 6°C
für 2 Stunden
durchgeführt,
und dann wurden 69,8 g wässeriges 25%iges
Ammoniumsulfat in den Autoklav eingebracht, um die Reaktion zu stoppen.
Danach wurde Ammoniak aus dem Autoklav gespült, während die Temperatur im Inneren
des Autoklaven allmählich
auf Raumtemperatur erhöht
wird.
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Als
nächstes
wurden 220 g Hexan und 440 g Wasser in den Autoklaven gegeben. Eine
Hexanlösung, die
3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol enthält,
wurde durch Sammeln der organischen Schicht erhalten, gefolgt von
Waschen mit Wasser. Oben wurden die Verfahrensweisen für die Ethinylierung
von 6-Methyl-2-heptanon zweimal wiederholt (dreimal insgesamt),
um insgesamt 2.280 g einer Hexanlösung zu erhalten, die 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol
enthält
(Hexangehalt: 680 g). Die Umwandlungen von 6-Methyl-2-heptanon betrugen
als Ergebnis der Analyse durch Gaschromatographie (Säule: PEG-20M,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m; Säulentemperatur:
140°C) 94,7%,
98,0% und 97,2% für
die jeweiligen Durchläufe
der Ethinylierung.
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 3 Litern wurde mit 1.140 g der
so erhaltenen Hexanlösung, die
3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol enthält,
und 0,27 g eines Lindlar-Katalysators
(getragen auf Calciumcarbonat) beschickt, um die Hydrierung für 4 Stunden
unter Wasserstoffdruck von 490332,5 bis 784532 Pa (5 bis 8 kg/cm2) (Überdruck)
bei einer Temperatur von 25 bis 43°C durchzuführen. Danach wurde der Katalysator
abfiltriert und das resultierende Filtrat wurde mit einem Rotationsverdampfer
konzentriert, um rohes 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu erhalten. Oben
wurden die Verfahrensweisen für
die Hydrierung von 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol einmal mehr wiederholt,
um insgesamt 1.590 g rohes 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol zu erhalten.
Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550, erhältlich von
Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
100°C; und
Säule:
PEG-HT, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur: 130°C) offenbarte,
daß die
Umwandlungen von 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol 99,7% bzw. 97,3% für die jeweiligen Durchläufe der
Hydrierung betrugen, und die Selektivitäten für 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol
95,0% bzw. 95,8% betrugen.
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Zu
1.590 g des so erhaltenen rohen 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols wurden
0,41 g eines methanolischen Natriummethoxids (Konzentration: 28%)
zugegeben, dann wurde das resultierende Gemisch bei 150°C für 1 Stunde
erhitzt, um nicht umgesetztes 3,7-Dimethyl-1-octin-3-ol zu zersetzen.
Danach wurde die resultierende Lösung
einfach unter einem Druck von etwa 50 mmHg destilliert, um 1.440
g einer Fraktion mit einem Siedpunkt von etwa 115°C zu sammeln.
Diese Fraktion wurde durch Entfernen der Komponenten mit niedrigem Siedepunkt
(Siedepunkt: etwa 80°C/etwa
2666,44 Pa (20 mmHg)) während
des Erhitzens unter verringertem Druck gereinigt, um 1.360 g eines
Restes zu erhalten. Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
erhöht
von 120 auf 190°C; Steiggeschwindigkeit
der Temperatur: 5°C/min)
offenbarte, daß dieser
Rest 93,1% 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol enthielt (Ausbeute auf der
Basis von 6-Methyl-2-heptanon: 80,2%).
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Schritt (d)
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Ein
Dreihalskolben aus Glas, ausgestattet mit einem Rückflußkühler und
mit einem Innenvolumen von 2 Litern, wurde mit 680 g (4,05 Mol)
des in Schritt (c) erhaltenen 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ols, 2,23 g
(22 mmol) Triethylamin und 5,21 g (26 mmol) Aluminiumisopropoxid
beschickt. Zu dem resultierenden Gemisch wurden 328 g (3,905 Mol)
Diketen über
einen Zeitraum von 1,5 Stunden während
des Erhitzens bei 70 bis 80°C
tropfenweise zugegeben und die Reaktion wurde für eine weitere Stunde durchgeführt. Danach
wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 170°C erhöht, um die
Reaktion für
weitere 3 Stunden durchzuführen.
Die obigen Verfahrensweisen für
die Hydrierung von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol mit Diketen wurden
einmal mehr wiederholt, um insgesamt 1.650 g eines Reaktionsgemisches
(rohes 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on) zu erhalten. Die Analyse durch
Gaschromatographie (Säule:
DC-550, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
erhöht
von 120 auf 190°C;
Steiggeschwindigkeit der Temperatur: 5°C/min) offenbarte, daß die Umwandlungen
von 3,7-Dimethyl-1-octen-3-ol 93,1% und 92,7% für die jeweiligen Durchläufe der
Reaktion betrugen.
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Unter
einem Druck von 933,254 Pa (7 mmHg) wurden 1.650 g des so erhaltenen
Reaktionsgemisches (rohes 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on) einfach
destilliert, um 1.350 g einer Fraktion mit einem Siedepunkt von 85
bis 110°C
zu sammeln. Die erhaltene Fraktion wurde durch Destillation gereinigt,
um 1.100 g von 6,10-Dimethyl- 5-undecen-2-on
(Siedepunkt: etwa 120°C/799,932
Pa (5 mmHg), Reinheit: 99,4% (Ausbeute: 69,2%)) zu erhalten.
-
Schritt (e)
-
Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 3 Litern wurde mit 23,6 g (169
mmol in bezug auf KOH) wässerigem
40%igem Kaliumhydroxid, 1,0 kg (58,8 Mol) flüssigem Ammoniak und 0,18 kg
(6,92 Mol) Acetylen beschickt. Danach wurden während des Haltens der Temperatur
im Inneren des Autoklaven bei 4 bis 6°C 550,0 g (2,784 Mol) des in
Schritt (d) erhaltenen 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-ons in den Autoklaven
eingebracht, um die Ethinylierung zu initiieren.
-
Die
Ethinylierung wurde bei 4 bis 6°C
für 1,75
Stunden durchgeführt,
und dann wurden 53,3 g wässeriges
25%iges Ammoniumsulfat in den Autoklav eingebracht, um die Reaktion
zu stoppen. Danach wurde Ammoniak aus dem Autoklav gespült, während die
Temperatur im Inneren des Autoklaven allmählich auf Raumtemperatur erhöht wird.
-
Als
nächstes
wurden 280 g Hexan und 550 g Wasser in den Autoklaven gegeben. Eine
Hexanlösung, die
3,7,11-Tieimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol enthält, wurde durch Sammeln der
organischen Schicht erhalten, gefolgt von Waschen mit Wasser. Aus
dieser Hexanlösung
wurde das Hexan mit einem Rotationsverdampfer entfernt, um 630 g
rohes 3,7,11-Tieimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol zu erhalten. Die Analyse
durch Gaschromatographie (Säule:
PEG-20M, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
190°C) offenbarte,
daß die
Umwandlung von 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on 98,0% betrug.
-
Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 3 Litern wurde mit 630 g des
so erhaltenen 3,7,11-Tieimethyl-6-dodecen-1-in-3-ols, 270 g Hexan
und 0,22 g eines Lindlar-Katalysators
(getragen auf Calciumcarbonat) beschickt, um die Hydrierung für 4 Stunden
unter Wasserstoffdruck von 490332,5 bis 784532 Pa (5 bis 8 kg/cm2) (Überdruck)
bei einer Temperatur von 25 bis 43°C durchzuführen. Danach wurde der Katalysator
abfiltriert und das resultierende Filtrat wurde mit einem Rotationsverdampfer
konzentriert, um 630 g rohes 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
zu erhal ten. Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
160°C; und
Säule:
PEG-20M, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
190°C) offenbarte,
daß die
Umwandlung von 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol 95,5% betrug,
und die Selektivität
für 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol
94,6% betrug.
-
Zu
630 g des so erhaltenen rohen 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols
wurden 0,16 g methanolisches Natriummethoxid (Konzentration: 28%)
zugegeben, dann wurde das resultierende Gemisch bei 150°C für 1 Stunde
erhitzt, um nicht umgesetztes 3,7,11-Trimethyl-6-dodecen-1-in-3-ol
zu zersetzen. Danach wurde die resultierende Lösung einfach unter einem Druck
von etwa 933,254 bis 1599,864 Pa (7 bis 12 mmHg) destilliert, um
520 g einer Fraktion mit einem Siedpunkt von etwa 120 bis 135°C zu sammeln.
Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550, erhältlich von
Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
160°C) offenbarte,
daß diese
Fraktion 93,7% des 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols enthielt
(Ausbeute auf der Basis von 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on: 78,0%).
-
Schritt (f)
-
Ein
Dreihalskolben aus Glas, ausgestattet mit einem Rückflußkühler und
mit einem Innenvolumen von 2 Litern, wurde mit 520 g (2,17 Mol)
des in Schritt (e) erhaltenen 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ols,
1,56 g (15 mmol) Triethylamin und 3,95 g (19 mmol) Aluminiumisopropoxid
beschickt. Das resultierende Gemisch wurde auf 70 bis 80°C erhitzt,
dann wurden 189,7 g (2,258 Mol) Diketen über einen Zeitraum von 1,1
Stunden zu dem Gemisch tropfenweise zugegeben und die Reaktion wurde
für eine
weitere Stunde durchgeführt.
Danach wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 170°C erhöht, um die
Reaktion für
weitere 3 Stunden durchzuführen.
Dadurch wurden 590 g eines Reaktionsgemisches (rohes 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on)
erhalten. Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
210°C) offenbarte,
daß die
Umwandlung von 3,7,11-Trimethyl-1,6-dodecadien-3-ol 89,1% betrug.
-
Unter
einem Druck von 39,9966 Pa (0,3 mmHg) wurden 590 g des so erhaltenen
Reaktionsgemisches (rohes 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on)
einfach destilliert, um 440 g einer Fraktion mit einem Siedepunkt
von etwa 110°C
zu sammeln. Die erhaltene Fraktion wurde durch Destillation gereinigt,
um 360 g von 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on (Siedepunkt:
113°C/13,3322
Pa (0,1 mmHg), Reinheit: 99,2% (Ausbeute: 62,7%)) zu erhalten.
-
Schritt (g)
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 300 ml wurde mit 120 g (453,8
mmol) des in Schritt (f) erhaltenen 6,10,1.4-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-ons
und 0,1 g 10%igem Palladium auf Kohlenstoff beschickt, um die Hydrierung
für 4 Stunden
unter Wasserstoffdruck von 1961330 Pa (20 kg/cm2)
(Überdruck)
bei einer Temperatur von 180°C
durchzuführen.
Danach wurde der Katalysator abfiltriert, um ein Filtrat zu erhalten.
Die obigen Verfahrensweisen für
die Hydrierung von 6,10,14-Trimethyl-5,9-pentadecadien-2-on wurden zweimal wiederholt
(dreimal insgesamt), um insgesamt 340 g eines Filtrats zu erhalten.
Die Analyse durch Gaschromatographie (Säule: DC-550, erhältlich von
Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
220°C) offenbarte,
daß dieses
Filtrat Phyton (6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on) mit einer Reinheit von 98,4% war.
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Beispiel 4
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Schritt (h)
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 3 Litern wurde mit 24,9 g (178
mmol in bezug auf KOH) wässerigem
40%igem Kaliumhydroxid, 1,1 kg (64,7 Mol) flüssigem Ammoniak und 0,15 kg
(6,25 Mol) Acetylen beschickt. Danach wurden während des Haltens der Temperatur
im Inneren des Autoklaven bei 4 bis 6°C 340,0 g (1,246 Mol) des Phytons,
das in Beispiel 3 erhalten wurde, d. h. 6,10,14-Trimethylpentadecan-2-on,
in den Autoklaven eingebracht, um die Ethinylierung zu initiieren.
-
Die
Ethinylierung wurde bei 4 bis 6°C
für 2,5
Stunden durchgeführt,
und dann wurden 56,3 g wässeriges
25%iges Ammoniumsulfat in den Autoklaven eingebracht, um die Reaktion
zu stoppen. Danach wurde Ammoniak aus dem Autoklaven während der
allmählichen
Erhöhung
der Temperatur im Inneren des Autoklaven auf Raumtemperatur gespült.
-
Als
nächstes
wurden 330 g Hexan und 500 g Wasser zu dem Autoklaven zugegeben.
Eine Hexanlösung,
die 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol enthält, wurde durch Sammeln der
organischen Schicht erhalten, gefolgt von Waschen mit Wasser. Aus
dieser Hexanlösung
wurde das Hexan mit einem Rotationsverdampfer entfernt, um 370 g
rohes 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol zu erhalten. Die Analyse
durch Gaschromatographie (Säule:
PEG-20M, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur: 220°C) offenbarte,
daß die
Umwandlung von Phyton 95,4% betrug.
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Ein
Autoklav mit einem Innenvolumen von 300 ml wurde mit 93,4 g des
so erhaltenen rohen 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ols, 55,6
g Hexan und 0,12 g eines Lindlar-Katalysators (getragen auf Calciumcarbonat)
beschickt, um die Hydrierung für
8 Stunden unter Wasserstoffdruck von 294199,5 bis 392266 Pa (3 bis
4 kg/cm2) (Überdruck) bei einer Temperatur
von 30 bis 60°C
durchzuführen.
Die obigen Verfahrensweisen für
die Hydrierung von 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol wurden
zweimal wiederholt (dreimal insgesamt), um die Hydrierung von insgesamt
246,8 g 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol durchzuführen.
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Die
erhaltenen Reaktionsgemische wurden vereinigt und der Katalysator
abfiltriert. Aus dem resultierenden Filtrat wurde das Hexan mit
einem Rotationsverdampfer entfernt, um 262,8 g des rohen 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecen-3-ols,
d. h. Isophytol, zu erhalten. Die Analyse durch Gaschromatographie
(Säule: DC-550,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
215°C; und
Säule: PEG-20M,
erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 3 m;
Säulentemperatur:
200°C) offenbarte,
daß die
Umwandlung von 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol 100% betrug.
-
Zu
262,8 g des so erhaltenen rohen Isophytols wurden 0,06 g methanolisches
Natriummethoxid (Konzentration: 28%) zugegeben, dann wurde das resultierende
Ge misch bei 150°C
für 1 Stunde
erhitzt, um nicht umgesetztes 3,7,11,15-Tetramethyl-1-hexadecin-3-ol
zu zersetzen. Danach wurde die resultierende Lösung einfach unter einem Druck
von 66,661 bis 93,3254 Pa (0,5 bis 0,7 mmHg) destilliert, um 208,7
g einer Fraktion mit einem Siedepunkt von 103 bis 135°C zu sammeln.
Die Analyse durch Gaschromatographie unter denselben Bedingungen
wie oben offenbarte, daß diese
Fraktion 186,3% Isophytol enthielt (Ausbeute auf Basis von Phyton:
75,7%). Diese Fraktion wurde außerdem
durch Destillation gereinigt, um 124,4 g Isophytol (Siedepunkt:
115 bis 120°C/19,9983
bis 26,6644 Pa (0,15 bis 0,2 mmHg) zu erhalten. Die Analyse durch
Gaschromatographie (Säule:
FFAP, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulenlänge: 4 m;
Säulentemperatur:
195°C) offenbarte,
daß das
so erhaltene Isophytol eine Reinheit von 99,0% aufwies.
-
Beispiel 5
-
Ein
Autoklav aus Edelstahl, ausgestattet mit einem Rührer und einem Innenvolumen
von 5 Litern, wurde mit 732,1 g (12,6 Mol) Aceton und 3,1 g 10%igem
Palladium auf Kohlenstoff (ein Hydrierungskatalysator) in einer
Stickstoffatmosphäre
beschickt. Die Temperatur im Inneren des Autoklaven wurde auf 115°C erhöht, dann
erreichte der Druck im Inneren des Autoklaven 392266 Pa (4 kg/cm2) (Überdruck).
-
Danach
wurde Wasserstoff in den Autoklaven eingebracht, um den Druck im
Inneren des Autoklaven bei 686465,5 Pa (7 kg/cm2)
(Überdruck)
(Wasserstoffdruck: 294199,5 Pa (3 kg/cm2))
einzustellen. Anschließend
wurden 360,0 g (0,18 Mol in bezug auf NaOH) wässeriges 2%iges Natriumhydroxid
und 1.033,2 g (12,0 Mol) Isovalerianaldehyd jeweils kontinuierlich über einen
Zeitraum von 3 Stunden mittels einer Dosierpumpe zugegeben. Während der
Zugabe wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches bei 110°C bis 120°C gehalten
und ebenso wurde Wasserstoff zugeführt, um den Druck im Inneren
des Autoklaven bei 686465,5 Pa (7 kg/cm2)
(Überdruck)
zu halten. Nachdem die Zugabe des wässerigen Natriumhydroxids und
Isovalerianaldehyds beendet war, wurde das Reaktionsgemisch bei
Temperaturen innerhalb des obigen Bereiches gehalten und für 1,5 Stunden
gerührt,
um die Reaktion zum Ende zu bringen.
-
Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch filtriert, um das
Palladium auf Kohlenstoff zu entfernen. Danach wurde das resultierende
Filtrat stehengelassen, um es in zwei Schichten zu trennen, dann
wurde die organische Schicht gesammelt und durch Gaschromatographie
analysiert (Säule:
Silicon DC QF1, erhältlich
von Gasukuro Kogyo Inc.; Säulentemperatur:
erhöht
von 60 auf 200°C;
Steiggeschwindigkeit der Temperatur: 5°C/min), was offenbarte, daß 1.339,6
g (Ausbeute auf der Basis von Isovalerianaldehyd: 87,1%) 6-Methyl-2-heptanon in 1.517,3
g der organischen Schicht enthalten waren. Die Umwandlung von Isovalerianaldehyd
betrug 97,9% und die Selektivität
für 6-Methyl-2-heptanon
betrug 89,0%.
-
1.517,3
g der so erhaltenen organischen Schicht wurden unter einem reduzierten
Druck destilliert, um 1.260,5 g 6-Methyl-2-heptanon (Siedepunkt:
103°C/13332,2
Pa (100 mmHg)) zu erhalten.
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Beispiel 6
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Ein
Autoklav aus Glas, ausgestattet mit einem Rührer und einem Innenvolumen
von 1 Liter, wurde mit 122,0 g (2,1 Mol) Aceton und 0,50 g 10%igem
Palladium auf Kohlenstoff (ein Hydrierungskatalysator) beschickt.
Dann wurde die Atmosphäre
im Inneren des Autoklaven durch Wasserstoff von 490332,5 Pa (5 kg/cm2) (Überdruck)
ersetzt und das erhaltene Gemisch wurde auf 65°C erhöht.
-
Danach
wurden 143,0 g (71,5 mmol in bezug auf KOH) wässeriges 2%iges Natriumhydroxid
und 172,2 g (2,0 Mol) Isovalerianaldehyd jeweils kontinuierlich über einen
Zeitraum von 3 Stunden mittels einer Dosierpumpe in den Autoklaven
gegeben. Während
der Zugabe wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches bei 65 bis
66°C gehalten
und ebenso wurde Wasserstoff zugeführt, um den Druck im Inneren
des Autoklaven bei 490332,5 Pa (5 kg/cm2)
(Überdruck)
zu halten. Nachdem die Zugabe des wässerigen Natriumhydroxids und Isovalerianaldehyds
beendet war, wurde das Reaktionsgemisch bei Temperaturen innerhalb
des obigen Bereiches gehalten und für 1,5 Stunden gerührt, um
die Reaktion zum Ende zu bringen.
-
Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch filtriert, um das
Palladium auf Kohlenstoff zu entfernen. Danach wurde das resultierende
Filtrat stehengelassen, um es in zwei Schichten zu trennen, dann
wurde die organische Schicht gesammelt und durch Gaschromatographie
in derselben Weise wie in Beispiel 5 analysiert, was offenbarte,
daß 180,4
g (Ausbeute auf Basis von Isovalerianaldehyd: 70,4%) 6-Methyl-2-heptanon
in 238,7 g der organischen Schicht enthalten waren. Die Umwandlung
von Isovalerianaldehyd betrug 97,1% und die Selektivität für 6-Methyl-2-heptanon
betrug 72,5%.
-
238,68
g der so erhaltenen organischen Schicht wurden unter einem reduzierten
Druck destilliert, um 171,3 g 6-Methyl-2-heptanon (Siedepunkt: 103°C/13332,2
Pa (100 mmHg)) zu erhalten.
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Beispiel 7
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Ein
Autoklav aus Glas, ausgestattet mit einem Rührer und einem Innenvolumen
von 1 Liter, wurde mit 5,9 g (1,65 Mol) Aceton und 0,38 g Raney-Nickel
(ein Hydrierungskatalysator) beschickt. Dann wurde die Atmosphäre im Inneren
des Autoklaven durch Wasserstoff von 490332,5 Pa (5 kg/cm2) (Überdruck)
ersetzt und das erhaltene Gemisch wurde auf 55°C erhitzt.
-
Danach
wurden 151,8 g (75,8 mmol in bezug auf NaOH) wässeriges 2%iges Natriumhydroxid
und 129,1 g (1,5 Mol) Isovalerianaldehyd jeweils kontinuierlich über einen
Zeitraum von 3 Stunden mittels einer Dosierpumpe in den Autoklaven
gegeben. Während
der Zugabe wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches bei 59 bis
61°C gehalten
und ebenso wurde Wasserstoff zugeführt, um den Druck im Inneren
des Autoklaven bei 490332,5 Pa (5 kg/cm2)
(Überdruck)
zu halten. Nachdem die Zugabe des wässerigen Natriumhydroxids und
Isovalerianaldehyds beendet war, wurde das Reaktionsgemisch bei
Temperaturen innerhalb des obigen Bereiches gehalten und für 6 Stunden
gerührt,
um die Reaktion zum Ende zu bringen.
-
Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch filtriert, um das
Raney-Nickel zu entfernen. Danach wurde das resultierende Filtrat
stehengelas sen, um es in zwei Schichten zu trennen, dann wurde die
organische Schicht gesammelt und durch Gaschromatographie in derselben
Weise wie in Beispiel 5 analysiert, was offenbarte, daß 113,8
g (Ausbeute auf Basis von Isovalerianaldehyd: 59,2%) 6-Methyl-2-heptanon
in 166,6 g der organischen Schicht enthalten waren. Die Umwandlung
von Isovalerianaldehyd betrug 96,9% und die Selektivität für 6-Methyl-2-heptanon
betrug 61,1%.
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Beispiel 8
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Ein
Autoklav aus Edelstahl, ausgestattet mit einem Rührer und einem Innenvolumen
von 300 ml, wurde mit 43,6 g (0,75 Mol) Aceton, 43,1 g (0,5 Mol)
Isovalerianaldehyd und 50,0 g (25 mmol in bezug auf NaOH) wässerigem
2%igem Natriumhydroxid und 0,126 g 10%igem Palladium auf Kohlenstoff
(ein Hydrierungskatalysator) in einer Stickstoffatmosphäre beschickt.
Dann wurde die Atmosphäre
im Inneren des Autoklaven durch Wasserstoff von 588399 Pa (6 kg/cm2) (Überdruck)
ersetzt. Die Reaktion wurde für
4 Stunden während
des Haltens der Temperatur des Reaktionsgemisches bei 60°C und ebenso
Zuführens
des Wasserstoffs, um den Druck im Inneren des Autoklaven bei 588399
Pa (6 kg/cm2) (Überdruck) zu halten, durchgeführt.
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Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch filtriert, um Palladium
auf Kohlenstoff zu entfernen. Danach wurde das resultierende Filtrat
stehengelassen, um es in zwei Schichten zu trennen, dann wurde die
organische Schicht gesammelt und durch Gaschromatographie in derselben
Weise wie in Beispiel 5 analysiert, was offenbarte, daß 42,1 g
(Ausbeute auf Basis von Isovalerianaldehyd: 65,8%) 6-Methyl-2-heptanon
in 66,9 g der organischen Schicht enthalten waren. Die Umwandlung
von Isovalerianaldehyd betrug 99,7% und die Selektivität für 6-Methyl-2-heptanon betrug
66,0%.
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Beispiele 9 bis 14
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Die
Verfahrensweise von Beispiel 5 wurde wiederholt, um die Reaktion
durchzuführen,
außer,
daß das Isovalerianaldehyd
durch die Aldehyde ersetzt wurde, wie in Tabelle 1 gezeigt. Jedes
der Aldehyde, Aceton, wässeriges
2%iges Natriumhydroxid und Palladium auf Kohlenstoff wurden in den
Mengen, die in Tabelle 1 gezeigt werden, verwendet, und die Reaktion
wurde bei einer Temperatur von 120°C unter einem Wasserstoffdruck
von 686465,5 Pa (7,0 kg/cm2) und für die Zeit,
die in Tabelle 1 gezeigt wird, durchgeführt [Beschickungszeit (Zeit
für die
Zugabe), Laufzeit (Zeit für
weiteres Rühren
nach der Zugabe)].
-
Als
Ergebnis wurden 6-Methyl-2-heptanon-Analoga in den in Tabelle 2
gezeigten Ausbeuten erhalten.
-
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Beispiel 15
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Die
Verfahrensweise der Schritte (c) bis (g) von Beispiel 3 wurde wiederholt,
außer,
daß in
dem Schritt (c) davon das 6-Methyl-2-heptanon durch das 6-Methyl-2-heptanon, das in
Beispiel 5 erhalten wurde, ersetzt wird. Folglich wurde Phyton in
derselben Ausbeute wie in Beispiel 3 erhalten.
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Beispiel 16
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Die
Verfahrensweise von Beispiel 4 wurde wiederholt, außer, daß das in
Beispiel 15 erhaltene Phyton verwendet wurde. Folglich wurde Isophytol
in derselben Ausbeute wie in Beispiel 4 erhalten.
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Beispiel 17
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Die
Verfahrensweise der Schritte (e) bis (g) von Beispiel 3 wurde wiederholt,
außer,
daß in
dem Schritt (e) davon das 6,10-Dimethyl-5-undecen-2-on durch das
6,10-Dimethyl-2-undecanon, das in Beispiel 10 erhalten wurde, ersetzt
wurde. Folglich wurde Phyton in derselben Ausbeute wie in Beispiel
3 erhalten.
-
Beispiel 18
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Die
Verfahrensweise von Beispiel 4 wurde wiederholt, außer, daß das in
Beispiel 17 erhaltene Phyton verwendet wurde. Folglich wurde Isophytol
in derselben Ausbeute wie in Beispiel 4 erhalten.
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Beispiel 19
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Die
Verfahrensweise von Beispiel 4 wurde wiederholt, außer, daß das in
Beispiel 14 erhaltene Phyton verwendet wurde. Folglich wurde Isophytol
in derselben Ausbeute wie in Beispiel 4 erhalten.