DE69728050T2 - Sitzrückenlehnearmatur - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Rahmen für eine Sitzrückenlehne und auf eine Sitzrückenlehne und/oder einen Sitz mit diesem Rahmen.
  • Die Erfindung findet eine spezielle Anwendung auf Fahrzeugsitze. Zur Vereinfachung der Beschreibung ist die Erfindung mit Bezug auf diese Anwendung dargestellt. Es ist jedoch klar, daß der Rahmen für die Sitzrückenlehne der Erfindung in anderen Sitzen als in Fahrzeugsitzen verwendet werden kann.
  • In bekannten Ausführungsformen ist der Rahmen einer Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes gewöhnlich aus Stahlrohr- oder gepreßten Stahlplattenkomponenten hergestellt. Die Komponenten sind so geformt und zusammen gebaut, daß sie einen in etwa rechtwinkligen Umfangsrahmen ergeben, welcher gewöhnlich durch wenigstens ein Querelement verstärkt ist, welches sich zwischen jeweiligen Seitenbereichen des Umfangsrahmens erstreckt und an diesen befestigt ist. Üblicherweise ist ein Querelement zwischen den Seitenbereichen an einer Stelle vorgesehen, welche in einer gebrauchsgemäßen Orientierung eine obere Region des Rahmens darstellt. Ein in Längsrichtung einstellbares Band aus einem elastischen Material, wie aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, ist häufig auch zwischen den Seitenbereichen vorgesehen, und zwar in einer tieferen Region des Rahmens, um damit eine Lendenregion der Rückenlehne verstellen zu können, in welcher der Rahmen für eine Strukturform sorgt.
  • Bei bekannten Rahmenformen ist eine Polsterung, wie aus Schaumstoffen, Roßhaar, Jutefasern (häufig gummiert) und Polyester oder einer anderen synthetischen Faser, über dem Rahmen und jedem Querelement vorgesehen. Ein Außenbezug, wie ein Textilstoff- oder Lederbezug, wird dann über den Rahmen und das Schaumpolster gezogen, um eine fertige Sitzlehne zu schaffen. Die Polsterung ist natürlich vorgesehen, um der Rückenlehne des Sitzes zum Zwecke des Komforts und der Abstützung eines Benutzers eine geeignete Kontur zu verleihen, während der äußere Be zug die Befestigung des Polsters in Bezug zum Rahmen unterstützen und eine geeignete Appretur bereit stellen soll. Die Form und die Dicke des Polsters soll auch derart sein, daß dieses einen Benutzer vor einer Verletzung durch den relativ festen Rahmen im Falle eines Fahrzeugzusammenstoßes schützt.
  • Um typische Stoßkräfte aufzufangen, müssen die Stahlbauteile, die verwendet werden, um den Rahmen zu bilden, eine Stärke haben, welche eine ausreichende Festigkeit verleiht, um wenigstens üblichen Belastungen zu widerstehen, wie dies in der Gesetzgebung oder in Regulierungen in den verschiedenen Staaten vorgeschrieben ist. Als Folge davon ist das Gewicht des Rahmens erheblich, obwohl Fahrzeugbauer damit beschäftigt sind, das Gewicht in allen Bauteilen in dem Maße zu reduzieren, daß dies mit den Sicherheitsanforderungen vereinbar ist.
  • Zusätzlich zu dem erheblichen Gewicht des Stahlrahmens wird es als angenehm angesehen, daß das Gewicht des Polsters erheblich ist. Obwohl das Polster eine geringe Dichte in Bezug zum Rahmen an sich aufweist, wird somit das Volumen des Schaumes oder eines anderen Materials, das notwendig ist, um das Polster zu formen, und somit das Gewicht des Polsters erheblich. In einer typischen Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes trägt das Schaumpolster etwa 25% des Gewichtes bei. Hinzu kommt, daß die Polsterung teuer ist, insbesondere deshalb, weil Mängel bei seiner Produktion ein Hauptgrund für Ausschußware ist. Darüber hinaus ist das Polster üblicherweise so gestaltet, daß es an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes Flügelbereiche bereitstellt, um als Seitenhalt für einen Benutzer zu dienen, obwohl das Polster nur einen relativ geringen Widerstand gegenüber einer Verformung aufweist und bei einem Seitenaufprall den Weg frei gibt und dann nicht in der Lage ist, einen solchen Halt bereitzustellen. Der Widerstand des Polsters kann durch eine Verstärkung mittels Metalldraht oder einer Metallplatte gesteigert werden, diese kann sich aber bei Seitenstößen auch verbiegen.
  • Das US 5,547,259 offenbart einen modularen Fahrzeugsitzrahmen mit einem Paar Seitenstützen, die jeweils ein Kreuzelement enthalten, welche verschachtelt inein ander gesetzt sind. Eine oberes Element ist zwischen den Seitenstützen festgelegt und ist so ausgebildet, daß es eine Kopfstütze trägt. Das US 5,123,706 offenbart einen Fahrzeugsitz mit einem Sitzrahmen und Rückenlehnen-Rahmenbereichen, von denen jeder ein Paar gegenüberliegender Seitenstreben in einer im Wesentlichen U-förmigen Ausbildung aufweist, welche von den Sitzoberflächen ihres jeweiligen Sitzrahmens und Rücklehnen-Rahmenbereichs abgewandt sind. Die Seitenstreben des Seitenrahmens und die rückseitigen Rahmenbereiche begrenzen offene, nutartige Gebiete zum Aufnehmen von Einstelleinheiten des Sitzes.
  • Es gibt demgemäß eine Anzahl von Nachteilen in den bekannten Formen von Rückenlehnenrahmen für Fahrzeugsitze und in Rückenlehnen, welche diese Rahmen enthalten. Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, wenigstens einige dieser Nachteile zu überwinden, indem ein verbesserter Rückenlehnenrahmen für einen Fahrzeugsitz und eine Rückenlehne und/oder ein Sitz mit dem verbesserten Rahmen bereit gestellt wird.
  • Ein Rückenlehnenrahmen für einen Fahrzeugsitz gemäß der vorliegenden Erfindung, wie er in Anspruch 1 definiert ist, liegt in Form einer festen Umfangsrahmenstruktur vor, welche in Bezug zu einer gebrauchsgemäßen Orientierung Rahmenbereiche aufweist, die seitlich in Abstand zueinander liegende, nach oben stehende Seitenabschnitte, einen oberen Querabschnitt, welcher die oberen Enden der Seitenabschnitte verbindet, und einen unteren Querabschnitt, welcher das untere Ende der Seitenabschnitte verbindet, aufweisen. Die Rahmenstruktur kann auch einen weiteren Querabschnitt aufweisen, welcher die Seitenabschnitte an einer Zwischenhöhe verbindet, vorzugsweise an einem kleineren Teil der Länge der Seitenabschnitte, unterhalb des oberen Querabschnitts.
  • Die Rahmenstruktur ist durch Guß aus einer geeigneten leichten Legierung geformt. Jeder Rahmenabschnitt hat eine längliche Nutform, die durch jeweilige Seitenflanken und einen Verbindungssteg begrenzt ist, wobei der Steg vor der Rahmenstruktur angeordnet ist und sich die Nut jedes Rahmenelements nach hinten öffnet. Die hintere Kante der Seitenflanken jedes Rahmenabschnitts kann in oder eng angrenzend an einer gemeinsamen Ebene liegen, während die Querelemente über einen Hauptabschnitt ihrer Länge einen im Wesentlichen gleichförmigen Querschnitt haben können. Jeder Seitenabschnitt begrenzt jedoch über wenigstens die untere Hälfte seiner Länge einen jeweils nach vorne vorspringenden Flügel (oder Bauch), in welchem die Tiefe seiner Nut wesentlich größer ist als die Tiefe der Nut jedes Quer abschnitts.
  • Der Flügel jedes Seitenabschnitts ist derart ausgebildet, daß eine Anzahl von signifikanten Vorteilen bereitgestellt wird. Der Erste liegt darin, daß jeder Flügel dazu führt, daß der Rahmen einem Insassen eines Sitzes mit dem Rückenlehnenrahmen einen Seitenhalt bietet. Obwohl es wünschenswert ist, daß eine Polsterschicht über dem Rahmen, einschließlich jedem Flügel, vorgesehen ist, kann auf diese Weise das gesamte Volumen der Polsterung wesentlich geringer ausfallen, als dies mit bekannten Formen von Rückenlehnenrahmen erforderlich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn in den bekannten Rahmen die Polsterung selbst einen Flügelbereich für einen solchen Halt begrenzt.
  • Ein weiterer praktischer Vorteil liegt darin, daß eine in jedem Flügel begrenzte Kammer als Ergebnis einer Vergrößerung der Nut jedes Seitenabschnitts dazu verwendet werden kann, Zusatzeinrichtungen aufzunehmen. So können einer oder beide Flügel einen Airbag oder eine Dämpfungseinrichtung aufnehmen, welche durch eine geeignet positionierte Öffnung des Seitenabschnitts zum Vorteil des Insassen im Falle eines Zusammenstoßes nach vorne aufblasbar ist. Alternativ kann der Flügel einen solche Airbag oder einen weiteren Airbag aufnehmen, welcher zum Vorteil eines Insassens auf einem Rücksitz nach hinten aufblasbar ist. Zudem oder alternativ kann jeder Flügel einen Teil des Verankerungs- oder Einstellmechanismusses für eine Lendenstützeinrichtung aufnehmen, die in einer Rückenlehne, welche den Rahmen aufweist, einzubauen ist. Zudem oder alternativ kann der Flügel wenigstens einen Motorantrieb für verschiedene elektrisch betriebene Systeme in dem Sitz, wie ein Lendenstützeneinsteller oder eine elektrische Stützeinstellung, aufgenommen werden.
  • Die Seitenabschnitte können im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Die oberen und unteren Abschnitte können sich im Wesentlichen in rechtem Winkel zu den Seitenabschnitten erstrecken. Der obere Abschnitt oder jeder der oberen und unteren Abschnitte kann Endbereiche aufweisen, welche ein wenig in Bezug zu einer Mittellinie derselben geneigt sind, derart, daß die allgemeine rechtwinklige Form des Rahmens eine geneigte obere oder obere und untere Schulter aufweist, durch welche der untere und der obere Abschnitt in jeden Seitenabschnitt übergehen.
  • Wie angegeben, kann der Rahmen wenigstens ein weiteres Querelement umfassen, welches sich zwischen jedem Seitenabschnitt erstreckt und mit diesem verbunden ist oder mit diesem einstückig ist. Vorzugsweise ist ein solches weiteres Querelement um einen kleineren Teil der Länge der Seitenabschnitte in Abstand vom oberen Abschnitt angeordnet, so daß dieses in einem oberen Teil des Rahmens liegt, wenn sich der letztere in einer gebrauchsmäßigen Orientierung befindet.
  • Die Rahmenabschnitte sind derart ausgebildet, daß der Rahmen in einer Hohlschalenstruktur vorliegt, welche an der Rückseite desselben im Wesentlichen über der vollen Länge jedes Rahmenabschnitts offen ist. Das heißt, jeder Rahmenabschnitt muß für seine Nutform nur seine Seiten- und Vorderwand aufweisen. Die Anordnung kann derart erfolgen, daß in der Benutzungsausrichtung des Rahmens eine kontinuierliche, rückseitige Nut um den Rahmen herum begrenzt ist.
  • Das eine oder die mehreren weiteren Querelemente können einen den Rahmenabschnitten ähnlichen Querschnitt aufweisen. So kann ein Querelement eine Nutform haben, auch mit einer nach hinten offenen Nut.
  • Der Rahmen kann mit jedem weiteren Querelement einstückig ausgebildet sein, und dies ist vorzugsweise auch der Fall. Der Rahmen ist gegossen, und zwar aus einer geeigneten leichten Legierung, umfassend eine Magnesium-, Aluminium- oder Zinklegierung, durch Druckgießen. Die Verwendung einer Magnesiumlegierung wird bevorzugt.
  • Der Rahmen der Erfindung hat den Vorteil, diesen in einer dünnwandigen Konstruktion herstellen zu können, wobei die Wände zwischen 2 bis 3 mm oder sogar weniger dünn sind. Die tatsächliche Dicke kann mit dem verwendeten Strukturmaterial variieren. In Abhängigkeit von den Anforderungen können auch die Wanddicken in unterschiedlichen Teilen des Rahmens variieren, wie dies hier später im Detail angegeben wird.
  • Der Rahmen gemäß der Erfindung kann einen Querschnitt haben, welcher größer ist, als dies für die bekannten rohrförmigen Stahlrahmen typisch ist und hat einen solchen vorzugsweise auch. In einer Form der Erfindung ist der Rahmen derart ausgebildet, daß dieser wesentlich zu der gesamten Profilform und -ausbildung einer Sitzrückenlehne, von welcher er einen Teil bildet, beiträgt. So kann der Rahmen derart ausgebildet sein, daß dieser einen Teil der Funktion der Polsterung in der bekannten Form von Sitzrückenlehnen bereitstellt, derart, daß die Polsterung prinzipiell nur dazu verwendet werden kann, für den Komfort des Fahrgastes zu sorgen, statt auch das Profil oder die Ausbildung der Sitzrückenlehne zu definieren.
  • In der bekannten Form des Stahlrahmens für Fahrzeugsitz-Rückenlehnen, in welchen die Bauteile aus Stahlrohr sind, hat dieses einen für das Erreichen eines benötigten Gleichgewichts zwischen Gewicht und Steifigkeit verträglichen minimalen Durchmesser und eine minimale Wanddicke. Ähnliche Betrachtungsweisen treten dort auf, wo die Bauteile aus einer gepreßte Stahlplatte bestehen. In jedem Fall trägt der Stahlrahmen zu der insgesamt ziemlich rechtwinkligen Form der Sitzrückenlehne bei, nicht aber zu anderen Faktoren des Rückenlehnenprofils oder seiner Ausbildung. Das heißt, der bekannte Stahlrahmen liefert in praktischer Hinsicht nicht die Tiefe, die Profilierung oder die Ausbildung des Sitzes und steht auch üblicherweise nicht für einen wesentlichen Seitenhalt. Statt dessen werden diese Faktoren durch die Polsterung und eine Draht- oder Plattenverstärkung in der Polsterung bereitgestellt und dies erfordert, wie angegeben, den Verbrauch einen erheblichen Volumens und somit Gewichts der Polsterung.
  • Während die rohrförmigen oder gepreßten Stahlbauteile der bekannten Rahmenformen einen Außendurchmesser von etwa 20 mm bis 30 mm haben können, haben die Rahmenabschnitte des Rahmens der Erfindung äußerst bevorzugt Querschnittsabmessungen, die wesentlich über einem solchen Durchmesser liegen. Obwohl solche Abmessungen von einem Rahmenabschnitt zum anderen und sogar in einem gegebenen Rahmenabschnitt variieren können, können die Abmessungen mindestens 35 mm oder mehr sowohl im Abstand zwischen der inneren und der äußeren Seitenwand (das heißt, in der Breite der Nut) als auch in der Tiefe solche Wände (das heißt, in der Tiefe der Nut) betragen. Darüber hinaus können in jedem Seitenabschnitt des Rahmens wenigstens an einem unteren Bereich von jedem, an welchem ein Flügel begrenzt ist, die Tiefe seiner Seitenwände und/oder des Abstands zwischen diesen wesentlich größer sein als solche Abmessungen. In einem solchen unteren Bereich können die Abmessungen bis zu etwa 160 mm für die Tiefe der Seitenwände und bis etwa 90 mm für den Abstand zwischen diesen betragen.
  • Es ist erwünscht, daß der Rahmen der Erfindung derart ausgebildet sein kann, daß dieser eine kontinuierliche Umfangsnut oder eine jeweilige Nut in jedem seiner Rahmenabschnitte begrenzt, welche ein erhebliches Volumen aufweist. In Bezug zu der bekannten Rahmenform stellt dies ein Volumen dar, in welchem die Bereitstellung einer Polsterung nicht erforderlich ist. Im Falle des in einem unteren Bereich für eine Seitenabstützung der Seitenabschnitte begrenzten Volumens ermöglicht der Rahmen, wie dies angegeben ist, auch die Aufnahme von elektrisch betriebenen Einrichtungen und/oder Verankerungs- und Einstellmitteln für eine einstellbare Lendenabstützung für eine Sitzrückenlehne und, bedarfsweise, die Aufnahme eines aufblasbaren Sicherheits-Airbags für den Seitenschutz eines Benutzers im Falle eines Zusammenstoßes.
  • Damit die Erfindung besser verstanden wird, wird die Beschreibung nun auf die beigefügten Zeichnungen gerichtet, in welchen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Rückenlehnenrahmens für einen Fahrzeugsitz gemäß der Erfindung ist, mit einem einstellbaren, darin eingebauten Lenden-Stützmechanismus; und
  • 2 und 3 jeweils eine perspektivische Vorder- und Rückansicht des Rahmens aus 1 zeigen, aber ohne den Lenden-Stützmechanismus.
  • In den Zeichnungen ist der Rückenlehnenrahmen allgemein mit den Bezugszeichen 10 angegeben. In 1 ist der Lendenstützmechanismus allgemein mit 12 dargestellt und umfaßt einen Querabschnitt 14, der eine Lendenstütze bereit stellt und einen Einstellmechanismus 16, welcher die Einstellung des Abschnitts 14 und somit des Bereichs der Lendenabstützung ermöglicht.
  • Der Rückenlehnenrahmen 10 ist von einstückiger Bauweise und wird durch Druckguß aus einer Aluminium- oder Zinklegierung, äußerst bevorzugt aus einer Magnesiurnlegierung, geformt.
  • Der Rahmen 10 ist von in etwa rechtwinkliger Form und umfaßt in Bezug auf eine dargstellte gebrauchsgemäße Orientierung seitlich einander gegenüber liegende, aufrechte Seitenelemente 20, ein unteres Querelement 22, welches die Elemente 20 an dem unteren Ende derselben verbindet, und ein oberes Querelement 24, welches die Elemente 20 an den oberen Enden derselben verbindet. Das obere Element 24 hat jeweilige Endbereiche 26, welche von einem Mittelbereich 25 derselben aus nach unten und nach außen geneigt sind, so daß sie in die Seitenelemente 20 übergehen. Der Rahmen 10 umfaßt auch ein optionales quer verlaufendes Strebelement 28, welches sich zwischen jedem Seitenelement 20 angrenzend an der Verbindungsstelle zwischen jedem Element 20 und einem jeweiligen Endbereich 26 des oberen Elements 24 erstreckt.
  • In einem kurzen Abstand nach innen von jedem seiner Bereiche 26 aus, weist der Abschnitt 25 des oberen Elements 24 einen jeweiligen Ansatz 30 auf, durch welchen sich eine aufwärts gerichtete Bohrung 31 hindurch erstreckt. Jede Bohrung 31 ist in der Lage, jeweils ein Bein einer Kopfstütze (nicht gezeigt), aufzunehmen, welche an dem Rahmen 10 festgelegt werden kann. Das Element 28 ist zusätzlich dazu da, daß es zwischen den Seitenelementen 20 eine Verstrebung bereitstellt, auch in der Lage, dahin gehend zu wirken, die durch das untere Ende jedes Beines der Kopfstütze dargebotene Gefahr zu verringern.
  • Jedes der Seitenelemente 20 und der Querelemente 22, 24 und 28 ist von länglicher Form. In einer vorderen Hervorhebung, wie in den 1 und 2 gezeigt, hat jedes dieser Elemente des Rahmens 10 das Erscheinungsbild einer starren oder rohrartigen Form. Wie jedoch aus 3 hervor geht, ist jedes der Seitenelemente 20 und Querelemente 22, 24 und 28 im Querschnitt U-förmig, derart, daß dieses eine nach hinten offene Nutform hat, und derart, daß der Rahmen 10 in Form einer hohlen, nach hinten offenen Schale vorliegt, z. B. mit einer Wanddicke von 2 bis 3 mm. So hat jedes der Elemente 20, 22, 24 eine jeweilige innere Seitenwand 20a, 22a und 24a, jeweils eine äußere Seitenwand 20b, 22b, und 24b und eine quer verlaufende, gebogene Vorderwand oder -fläche 20c, 22c und 24c, welche die jeweiligen Seitenwände verbünden. Die äußeren Wände 20b, 22b und 24b begrenzen den äußeren Umfang des Rahmens 10, während jedes der Elemente 20, 22 und 24 entlang seiner Länge eine nach hinten offene Nut 20d, 22d und 24d begrenzt.
  • Ebenso hat das Strebelement 28 jeweils Seitenwände 28a und 28b, welche durch eine quer verlaufende gekrümmte Vorderwand oder -fläche 28c verbunden sind, und begrenzt eine nach hinten offenen Nut 28d. Die Tiefe der Wände 28a und 28b (das heißt, die Abmessung in der Richtung von vorne nach hinten) ist jedoch gerin ger als diejenige der Seitenwände der Elemente 20, 22 und 24, derart, daß die Nut 28a von geringerer Tiefe ist als die Kanäle 20d, 22d und 24d.
  • Um im Wesentlichen den gesamten äußeren Umfang des Rahmens 10 herum ist eine nach außen gedrehte Flanke 32 vorgesehen, von welcher aufeinander folgende Teile an der rückseitigen Kante der Innenwände 20a, 22a und 24a begrenzt sind. Ebenso sind weitere solche Flanken 34 entlang jeder Seite des Elements 28 vorgesehen, wobei jede Flanke 34 an der rückseitigen Kante jeweils einer der Seitenwände 28a und 28b des Elements 28 abgegrenzt ist. Die Flanken 32, 33 und 34 sind dazu da, sicherzustellen, daß die jeweiligen hinteren Kanten, an welchen sie vorgesehen sind, keine Gefahr für Rücksitz-Fahrgäste während eines Aufpralls erzeugen. Wie oben angegeben, wirkt das Element 28 auch dahin gehend, die durch das untere Ende der Beine einer Kopfstütze dargebotene Gefahr zu verringern, und dies wird dadurch erreicht, daß solche Enden die Flanke 34 der Wand 28a des Elements 28 berühren, derart, daß die Enden der Kopfstützenbeine daran gehindert werden, rückseitig des Rahmens 10 vorzustoßen.
  • Die aufeinander folgenden Nuten 20d, 22d und 24d können so ausgebildet sein, daß sie einen kontinuierlichen, rückseitig offenen Kanal um den Rahmen 10 herum begrenzen. Die Nut jedes Elements 20, 22 und 24 ist jedoch vorzugsweise teilweise kontinuierlich, indem quer verlaufende Brückungselemente 35 vorgesehen sind, die mit den jeweiligen Seitenwänden und Vorderwänden jedes dieser Elemente einstückig sind. Die rückseitige Kante jedes Brückenelements 35 ist gekrümmt oder in anderer Weise tief genug in seinen Kanal eingesetzt, um einer Gefahr und einer möglichen Kopfverletzung für die Rücksitz-Passagiere während eines Aufpralls vorzubeugen.
  • Die Schalenform des Rahmens 10 ist derart ausgebildet, daß in Bezug zu der bekannten Form eines Rückenlehnenrahmens aus Stahlrohr seine Elemente 20, 24 und 28 ein wesentlich größeres Volumen einnehmen, während sie gleichzeitig eine vergleichbare oder größere Festigkeit haben. So wird für eine gegebene Rahmenfestig keit das wesentlich gesteigerte Volumen erhalten, ohne daß eine Zunahme des Rahmengewichts nötig wäre. Wenn der Rahmen 10 aus einer leichten Legierung, wie einer Aluminium-, Zink- oder Magnesiumlegierung gegossen wird, kann eine größere Wanddicke in den Elementen 20, 22, 24 und 28 nötig sein, wobei trotz dieser Zunahme der Wanddicke eine gegebener Grad an Rahmenfestigkeit in einem Rahmen 10 bei wesentlich geringerem Gewicht als den bekannten Stahlrohrrahmen erhalten werden kann.
  • Die relative Zunahme des Volumens gegenüber den bekannten Stahlrahmen wird mit wesentlich angegeben. Sie kann derart sein, daß eine entsprechende Einsparung an Volumen für die Polsterung erreicht wird. Obwohl von relativ geringer Dichte, ist das Volumen für die Verwendung mit den bekannten Stahlrahmen benötigten Polsterung derart groß, daß das Gewicht der Polsterung etwa 25% zum Gewicht einer Sitzrückenlehne betragen kann. So führt eine wesentliche Reduktion im Volumen der Polsterung zu einer weiteren signifikanten Gewichtsreduktion der Sitzrückenlehne.
  • In dem Rahmen 10 wird eine gute Gesamtfestigkeit und ein signifikant verbessertes Verhältnis von Volumen zu Gewicht durch die schalenartige Form des Rahmens erhalten. Faktoren, die dazu beitragen, sind die Breite der Seitenwände der Elemente 20, 22, 24 und 28 und der bogenförmige Querschnitt ihrer Vorderwände bzw. – stege. Die einstückige Konstruktion des Rahmens 10 ist ein weiterer Faktor, der dazu beiträgt, obwohl, falls erforderlich, das Querelement 28 separat ausgebildet werden kann und durch geeignete Mittel, wie Halteschrauben, oder, dort, wo das relevant ist, durch Schweißen oder eine hochbelastbare Kunstharzverklebung in ihrer Position festgelegt werden kann.
  • Ein weiterer praktischer Vorteil, der mit der schalenartigen Form des Rahmens der Erfindung erhalten werden kann und die Verfahren für seine Konstruktion, sind durch den Rahmen 10 dargestellt. Wie in den Zeichnungen gezeigt ist, nimmt jedes Seitenelement 20 progressiv in seiner Vorderseite-zu-Hinterseite-Tiefe vom oberen Ende aus zu, derart, daß die untere Erstreckung von jedem einen nach vorne vorstehenden Flügelbereich 36 begrenzt. Diese Bereiche 36 haben eine Anzahl von Vorteilen, nicht zuletzt eine wesentlichen Zunahme sowohl in vom Rahmen 10 umschlossenen Volumen und in der Festigkeit des Rahmens 10 an seinem unteren Abschnitt. Der Rahmen 10 ist, wie die meisten Fahrzeugsitz-Rückenlehnenrahmen, dazu gedacht, zur schwenkbaren Einstellung um eine Querachse X-X angrenzend an seine untere Erstreckung derart montiert zu werden, daß die Belastungskonzentrationen eine gesteigerte Festigkeit in seinem unteren Abschnitt erfordern.
  • Die nach vorne vorstehenden Abschnitte 36 ermöglichen, indem sie eine weitere Volumenzunahme bereitstellen, eine weitere entsprechende Reduktion des Erfordernisses nach einer Polsterung. Sie begrenzen jedoch auch Seitenflügelstrukturen, welche eine verbesserte seitliche Abstützung für einen Insassen bereitstellen. In einigen bekannten Rückenlehnen wird eine solche Abstützung dadurch vorgesehen, daß die Polsterung so gestaltet wird, daß sie ähnliche Vorsprünge bildet. Die Polsterung wirkt jedoch zum größten Teil als eine Komfortabstützung unter normalen Bedingungen, da sie, weil sie relativ leicht verformbar ist, nur eine ungenügende seitliche Abstützung im Falle von Belastungen bereit stellen kann, die bei Seitenstößen eines Fahrzeugs gezeigt werden.
  • Die seitlichen Flügelstrukturen, die durch die nach vorne vorstehenden Abschnitte 36 bereit gestellt werden, haben noch einen in 1 dargestellten, weiteren Vorteil. Wie dort gezeigt ist, sind die Abschnitte 36 in der Lage, darin einen Teil des Verankerungs- und Einstellmechanismusses für den Lendenstützmechanismus 12 aufzunehmen. Dies erhöht die Integrität der Verankerung des Mechanismusses 12 wesentlich, da seine Enden innerhalb und in Beziehung zum Rahmen 10 festgelegt sind. Zudem oder alternativ kann die vergrößerte Nut 20d, die sich aus jedem vorspringenden Abschnitt 36 wenigstens eines der Seitenelement 20 ergibt, dazu verwendet werden, ein aufblasbares Luftkissen aufzunehmen, wobei ein Luftkissen zusätzlich oder alternativ außerhalb des Rahmens 10 auf einem Abschnitt 36 angebracht werden könnte. Ein solches Luftkissen kann sich zum Vorteil der Rücksitz passagiere nach hinten oder durch eine Öffnung (nicht gezeigt) im Rahmen 10 zum Vorteil der Vordersitzpassagiere nach vorne ausdehnen. Alternativ können zwei Luftkissen vorgesehen sein, wobei jedes in einer der jeweiligen Richtungen expandierbar ist. Die Bezugnahme auf solche Insassen erfolgt in der Annahme, daß der Rahmen 10 in der Rückenlehne eines Vordersitzes verwendet wird.
  • Ein geeigneter Mechanismus 12 kann eine Vielfalt von Formen annehmen. Anstatt in der für den Mechanismus 12 gezeigten spezifischen Form vorzuliegen, könnte der Lendenstützmechanismus in der Form vorliegen, die in einer unser internationalen Patentveröffentlichungen PCT/AU95/00123 oder PCT/AU95/00421 offenbart sind. In jedem Falle sorgt jedoch der Rahmen 10 dafür, daß der Mechanismus wenigstens teilweise in den vorstehenden Abschnitten 36 des Rahmens 10 angebracht werden kann.
  • Wie in 1 gezeigt ist, liegt der Querabschnitt 14 des Mechanismusses 12 in Form eines länglichen Bandes 40 vor, auf welchem eine Anordnung von sich nach oben erstreckenden Vorsprüngen 42 angebracht sind, welche separat oder seitlich miteinander verbunden sein können. Ein Ende eines Bandes 40 erstreckt sich in einen vorstehenden Abschnitt 36 durch eine Öffnung 44 in der inneren Wand 20a eines ersten Seitenelements 20 hindurch. Innerhalb des Abschnitts 36 ist das eine Ende des Bandes 40 an einem Pfosten 46 befestigt, der in der Nut 20d des ersten Elements 20 angebracht ist. Das erste Ende des Bandes 40 liegt durch eine ähnliche Öffnung 44 in der Wand 20a des zweiten Seitenelements 20 vor, wobei dieses andere Ende des Bandes 40 an einem Stellglied (nicht gezeigt) befestigt ist, welches einen Teil eines Einstellmechanismusses 16 bildet und welches innerhalb des Kanals 20d des zweiten Seitenelements 20 montiert ist.
  • Der Bereich des Mechanismusses 16, der in 1 gezeigt ist, umfaßt ein Zahnradgehäuse 48, das auf der äußeren Fläche der äußeren Wand 20b des zweiten Seitenelements 20 montiert ist. Eine Welle 50 zum Übertragen eines Antriebs (entwedermanuell oder motorgetrieben) an die Zahnräder innerhalb des Gehäuses 48 steht von dem Letzteren vor, während die Zahnräder mit dem Stellglied operativ verbunden sind. Eine reversible Drehung der Welle 50 veranlaßt, daß sich das Band 40 spannt oder entspannt, wodurch eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Vorsprünge 42 und eine entsprechende Lendenstützeinstellung erreicht werden kann. Wenn kein Lendeneinstellsystem benötigt wird, kann der Rahmen 10 wenigstens ein weiteres Querelement 28 aufweisen. Als Alternative oder zusätzlich zu einem weiteren Element 28 kann ein Aufhängesystem bestehend z. B. aus einer Matte oder aus Drähten und Federn über den Rahmen gespannt werden.
  • Der Rahmen ist dazu gedacht, an dem Rahmen einer Sitzbasis befestigt zu werden, so daß dieser in Bezug dem Basisrahmen und eine Achse X-X schwenkbar ist. Eine geeignete jeweilige Kupplung 60 für diesen Zweck ist in 1 an den unteren Ecken des Rahmens 10 dargestellt, während die 2 und 3 die Konstruktion des Rahmens 10 zeigen, mit der die Befestigung an der Kupplung 60 erleichtert wird.
  • Jede Kupplung 60 umfaßt eine obere Klammer 62 und eine untere Klammer 64 und eine Zapfenverbindung 66, welche die Klammern 62 und 64 verbindet. Das obere Ende jeder Klammer 62 ist an der äußeren Wand 20b des jeweiligen Seitenelements 20 durch Befestiger 68 befestigt, oder es kann mit dem Rahmen 10 einstückig hergestellt sein. Jedes Klammer 64 ist ebenso an einer jeweiligen Seite des Basisrahmens befestigt, während die Verbinder 66 eine Schwenkachse X-X definieren. Der Rahmen 10 kann mit den Sitz-Basisrahmen unter Verwendung entweder eines zweiseitig drehbaren, unbegrenzt variablen Sitzeinstellsystems, wie gezeigt, oder durch ein einseitig drehbares Sitzeinstellsystem verbunden sein. Alternativ können andere bekannte Sitzeinstellsysteme, wie ein mittels Hebel bzw. linear bewegbarer Einsteller, für die Verwendung mit dem Sitzrückenlehnenrahmen der Erfindung angepaßt werden.
  • Obwohl dies nicht dargestellt ist, umfaßt die Montage des Rahmens 10 an der Sitzbasis Mittel zum einstellbaren Halten des Rahmens 10 in einer geeigneten Neigung in Bezug zur Sitzbasis.

Claims (30)

  1. Rahmen für eine Sitzrückenlehne (10) umfassend eine starre Umfangsrahmenstruktur, welche in Bezug auf eine gebrauchsgemäße Orientierung eine Vielzahl von Rahmenabschnitten (20, 22, 24) aufweist, umfassend seitlich beabstandete, aufrechte Seitenabschnitte (20), einen oberen Querabschnitt (24), der an die oberen Enden der Seitenabschnitte angrenzt und einen unteren Querabschnitt (22), der an die unteren Enden der Seitenabschnitte angrenzt, wobei jeder der Rahmenabschnitte (20, 22, 24) eine längliche Nutform (20d, 22d, 24d) hat, die durch zugehörige Seitenflanken (20a, 22a, 24a; 20b, 22b, 24b) und einen Verbindungssteg (20c, 22c, 24c) definiert ist, wobei jeder Steg vorderseitig in Bezug auf die Rahmenstruktur angeordnet ist und sich die Nut eines jeden Rahmenabschnitts rückseitig öffnet, jeder Rahmenabschnitt einen äußeren Abschnitt aus den zugehörigen Seitenflanken (20b, 22b, 24b) aufweist, derart, dass die äußeren Seitenflanken zusammen einen äußeren Umfang der Rahmenstruktur definieren, jeder Steg in Querrichtung derart gebogen ist, dass er sich rückwärtig zu jeder zugehörigen Seitenflanke krümmt, jeder Seitenabschnitt (20) einen nach vorne herausragenden Flügel (36) über wenigstens die untere Hälfte seiner Länge derart definiert, dass die Tiefe jeder Seitenabschnittsnut (20d) zumindest im Bereich des Flügels (36) wesentlich größer als die Tiefe der Nuten (22d, 24d) des zugehörigen oberen und unteren Querabschnitts (22, 24) ist und dass sich bei jedem Seitenabschnitt (20) die Tiefe von der Vorder- zur Hinterseite von einem oberen Endabschnitt seiner Länge zu den zugehörigen Flügeln (36) fortschreitend vergrößert und wobei die Umfangsrahmenstruktur durch Druckguss einer Leicht metalllegierung ausgewählt aus Magnesium-, Aluminium- und Zinklegierungen einstückig ausgebildet ist.
  2. Rahmen für eine Sitzrückenlehne nach Anspruch 1, wobei die Seitenabschnitte (20) im Wesentlichen parallel sind und der obere (24) und untere (22) Abschnitt sich üblicher Weise im rechten Winkel von den Seitenabschnitten (20) erstreckt.
  3. Rahmen für eine Sitzrückenlehne nach Anspruch 2, wobei einer oder jeder obere (24) und untere (22) Abschnitt Endabschnitte (26) aufweist, die bezüglich Mittelabschnitten (25) derart leicht gebogen sind, dass die Umfangsrahmenstruktur des Rahmens obere und/oder untere Schultern aufweist.
  4. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine durchgehend rückwärtig offene Nut vollständig um den Rahmen der Sitzrückenlehne herum durch die Rahmenabschnitte definiert ist.
  5. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, umfassend mindestens einen weiteren Querabschnitt (28) zwischen dem oberen (24) und dem unteren (22) Querabschnitt, der an die Seitenabschnitte (20) angrenzt.
  6. Rahmen für eine Sitzrückenlehne nach Anspruch 5, wobei der weitere Querabschnitt (28) unterhalb des oberen Querabschnitts (24) angeordnet ist und einen kleineren Anteil der Länge zwischen dem oberen und unteren Querabschnitt begrenzt.
  7. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der beiden Ansprüche 5 oder 6, wobei einer oder jeder der weiteren Querabschnitte (28) denselben oder ähnlichen Durchmesser wie die Rahmenabschnitte (20, 22, 24) aufweist.
  8. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die Nuttiefe von einem oder jedem der weiteren Querabschnitte (28) kleiner als die Nuttiefe der Rahmenabschnitte (20, 22, 24) ist.
  9. Rahmen einer Sitzrückenlehne, nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei einer oder jeder der weiteren Querabschnitte (28) einstückig mit dem Rahmen ausgeformt ist.
  10. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei einer oder jeder der Querabschnitte (28) einzeln vom Rahmen ausgeformt und durch Befestigungsmittel in Position gehalten ist.
  11. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 10, wobei die Befestigungsmittel Halteschrauben, Schweißung oder hochbelastbare Kunstharzverklebung sind.
  12. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Hinterkanten der Seitenabschnitte eines jeden Rahmenabschnitts auf einer oder nahe angrenzend zu einer gemeinsamen Ebene sind.
  13. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei jeder Querabschnitt im Wesentlichen von einheitlichem Profil über einen größeren Abschnitt seiner Länge ist.
  14. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Nut (20d) eines jeden Seitenabschnitts (20) im Bereich der Flügel (36) eine Kammer definiert, die zum Aufnehmen einer oder mehrerer Hilfseinrichtungen zur Verwendung in einem Sitz mit dem Rahmen verfügbar ist.
  15. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 14, wobei einer oder mehrere Airbags in einer oder beiden der Kammern derart untergebracht sind, dass ein rückwärts oder vorwärts gerichtetes Aufblasen möglich ist.
  16. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 15, wobei das vorwärts gerichtete Aufblasen des oder der Airbags durch eine Öffnung erfolgt, die geeignet im maßgeblichen Seitenabschnitt angeordnet ist.
  17. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei eine oder beide Kammern mindestens einen Anteil einer Verankerung und/oder eines Anpassungsmechanismus für eine Lendenunterstützungseinrichtung aufnehmen können.
  18. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei eine oder beide der Kammern mindestens einen motorischen Antrieb zum Antreiben von Systemen aufnehmen können, die in einem Sitz mit dem Rahmen verwendet werden.
  19. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei der Rahmen, falls er als Teil einer Sitzrückenlehne Verwendung findet, wesentlich zum Aufbau der Rückenlehne beiträgt.
  20. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 19, wobei der Rahmen zum Aufbau der Rückenlehne derart beiträgt, dass er eine körperliche seitliche Begrenzung für einen Insassen des Sitzes, bei dem die Rückenlehne verwendet wird, bereitstellt.
  21. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei die Seitenflanken eines jeden Rahmenabschnitts minimal 35 mm voneinander weg angeordnet sind und die Tiefe der Seitenflanken minimal 35 mm ist.
  22. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei die Seitenflanken der Seitenabschnitte im Bereich der Flügel eine maximale Tiefe von ungefähr 160 mm haben und im Abstand bis zu ungefähr 190 mm voneinander weg angeordnet sind.
  23. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei sich Brückenelemente (35) quer durch die Nuten der Rahmenabschnitte erstrecken, wobei die Brückenelemente (35) einstückig mit jeder der Seitenflanken und des Verbindungsstegs sind und diese Elemente eine gekrümmte, freie Kante haben, die sich einwärts zum Steg biegt oder in die Nutöffnung eingesetzt wird.
  24. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei der obere Querabschnitt (24) Hilfsmittel (31) zum Anbringen einer Kopfstütze umfasst.
  25. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 24, wobei die Anbringmittel einen Vorsprung (30) angeordnet an beiden Enden des oberen Querabschnitts (24) umfassen, wobei jeder Vorsprung eine Bohrung (31) geeignet zum Aufnehmen eines zugehörigen Beins einer Kopfstütze zum Anbringen am Rahmen umfasst.
  26. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 25, weiterhin umfassend eine Aufhängung oder ein Dämpfungssystem, das sich über die Seitenabschnitte und/oder den oberen und unteren Querabschnitt erstreckt.
  27. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 26, umfassend eine nach außen gewandte Flanke (32), die sich im Wesentlichen um den gesamten äußeren Umfang des Rahmens erstreckt und einer nach innen gewandten Flanke (33), die sich im Wesentlichen um den gesamten inneren Umfang des Rahmens erstreckt, wobei jede zugehörige Flanke von den Hinterkanten der Rahmenabschnitte abhängig ist.
  28. Rahmen einer Sitzrückenlehne nach Anspruch 27, falls abhängig von einem der Ansprüche 2 bis 30, wobei die weiteren Querabschnitte (28) Flanken (34) umfassen, die von den Hinterkanten der Seitenflanken abhängig sind.
  29. Sitzrückenlehne umfassend einen Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 28.
  30. Fahrzeugsitz umfassend einen Rahmen einer Sitzrückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 28.
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