DE69721973T2 - Schneidegerät - Google Patents

Schneidegerät

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DE69721973T2
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S. Freedman
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B3/00Hand knives with fixed blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Schneidwerkzeuge und insbesondere ein Schneidwerkzeug, in dem das Material, wie eine Bahn, ein Blatt, eine Platte, ein Verpackungs- oder anderes Material, das geschnitten wird, elastisch in Eingriff mit einer Schneidklinge gespannt wird, um die Schneidarbeit der Klinge an dem zu schneidenden Material zu erleichtern.
  • Gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 betrifft die Erfindung ein Schneidwerkzeug mit einer Schneidklinge zum Schneiden von Material, einem Gehäuse zum Halten der Klinge in Schneidposition, wobei das Gehäuse erste Flächenmittel zur Ausbildung einer konvexen Fläche hat und zweite Flächenmittel zur Ausbildung einer konkaven Fläche, die bezüglich der konvexen Fläche angeordnet ist, um mit der konvexen Fläche zum Biegen des Materials in eine gekrümmte Form zusammenzuwirken.
  • Stand der Technik
  • In der Vergangenheit wurden verschiedene Arten von Schneidwerkzeugen entwickelt. Ein Schneidwerkzeugtyp ist jener, der zum Schneiden relativ weichen Blattmaterials, wie eines Kunststoffmaterials, Papiermaterials oder dergleichen verwendet wird. Üblicherweise ist das Material umso geschmeidiger und weniger steif, je dünner das Material oder je geringer dessen Dicke ist. Es können Scheren zum Schneiden solcher Materialien verwendet werden, aber eine Schere hat zwei Klingen, die relativ zueinander bewegt werden müssen, um das Material zu schneiden. Der Schneidvorgang findet statt, während das Blattmaterial zwischen die Scherenklingen gezwungen wird. Ein solcher Schneidvorgang ist zeitaufwendig und sehr mühsam, wenn er von Hand ausgeführt wird. Auch wenn die Klingen im Eingriff nicht gut zusammenpassen, kann das Schneiden beeinträchtigt oder erschwert sein.
  • Eine andere Art von Schneidwerkzeug, das in einer Hand gehalten werden kann, ist dazu gedacht, ein solches Bahn- oder Blattmaterial zu durchtrennen. Ein Vorteil eines solchen Schneidwerkzeugs besteht darin, dass keine manuelle Tätigkeit zur Betätigung von Scherenklingen erforderlich ist. Dies verringert somit die Ermüdung, und die Geschwindigkeit der Schnitterzeugung kann erhöht werden. Ein Beispiel für ein solches Werkzeug ist im U.S. Patent Nr. 5,282,316 offenbart. Das Werkzeug mit einem im wesentlichen J-förmigen Gehäuse oder Körper enthält eine Rasierklinge, die zum Schneiden des Materials positioniert ist, das entlang eines Schlitzes in Eingriff mit der Klinge geführt wird. Ein Schneidgerät zum Schneiden einer anderen Art von Bahn- oder Blattmaterial, nämlich eines Bandes, in diesem Fall einer Bandage, ist im U.S. Patent Nr. 3,673,687 offenbart, und ein Schneidgerät für eine weitere Art von Bahn- oder Blattmaterial, nämlich von Fahrzeugsicherheitsgurten (Sitzgurte), ist im U.S. Patent Nr. 4,134,206 offenbart. Jedes der Schneidwerkzeuge der zuvor genannten Patente weist häufig während des Gebrauchs den Nachteil auf, dass sich das geschnittene Material leicht in dem Schlitz und gegen die Klinge verwürgt. Ein solches Problem eines Verwürgens oder Aufstauens kann auftreten, bevor die Klinge mit einem Schnitt beginnt, wobei es in diesem Fall schwierig ist, mit dem Schneiden zu beginnen und manchmal das zusammengeschobene Material durch die Kraft, die das Material und die Klinge zusammenpresst, verformt wird, z. B. gedehnt. Eine solche Verformung kann das Schneidmaterial für den anschließenden Gebrauch unannehmbar machen oder kann die Schwierigkeit eines derartigen Gebrauchs erhöhen. Ferner kann ein solches Zusammenschieben die Kraft-, Beanspruchungs- oder Handhabungsanforderungen für den Beginn eines Schnittes erhöhen. Wenn sich ferner ein solches Zusammenschieben nach Beginn des Schnittes fortsetzt, könnten die oben genannten Schwierigkeiten auftreten und zusätzlich könnte die Genauigkeit des Schnittes, z. B. das Verfolgen einer geraden Linie oder eines anderen Musters, gemindert sein. Ein exakter Schnitt kann besonders wichtig sein, um Abfall zu minimieren, der durch ungenaues Schneiden durch ein Etikett oder durch Schneiden eines Blattmaterials zu einer falschen Größe oder Form verursacht wird.
  • U.S. Patent Nr. 3,835,536 betrifft gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ein Blattmaterialschneidgerät. Das Schneidgerät ist dazu bestimmt, entlang einer geraden Kante etwa eines Lineals zu gleiten, so dass es einen geraden Schnitt im Blattmaterial ausführen kann. Das Schneidgerät enthält schlicht einen Blattdurchgangsschlitz, durch den das Blattmaterial hindurchgehen kann. Eine Schneidklinge ist nach unten und nach rückwärts geneigt und kreuzt den Blattdurchgangsschlitz. Die gerade Kante hält das Blattmaterial nach unten, während das Schneidgerät entlang der geraden Kante gleitet und das Material mit Hilfe der Klinge schneidet. Der Schlitz führt das Blattmaterial, welches von der Klinge geschnitten werden soll. Der Boden des Schlitzes ist gekrümmt, so dass die Fläche, die zu dem Blattmaterial weist, das durch den Schlitz zugeführt wird, konvex ist. An der Vorderseite des Schlitzes befindet sich ein flexibler Streifen, der das Blattmaterial gegen den Boden des Schlitzes presst, insbesondere, um eine Benutzung des Schneidgerätes bei Blättern unterschiedlicher Dicken zu ermöglichen.
  • Manchmal wird das Problem des Zusammenschiebens und/oder die Schwierigkeit beim Schneiden von Bahnmaterial verstärkt, wenn das Blattmaterial extrem geschmeidig ist, wie etwa ein Streifen Kunststoffträgermaterial, der mehrere dünne Kunststoffetiketten trägt, oder wenn das Blattmaterial stark ist und schwer zu schneiden, wie bei dem starken Bahnmaterial eines Fahrzeugsicherheitsgurtes. Schwierigkeiten und Probleme beim Schneiden können auch entstehen, wenn das Blattmaterial nicht ausreichend gespannt gehalten wird und/oder wenn die Schneidklinge etwas stumpf ist.
  • Daher wäre es wünschenswert, das Schneiden von Blattmaterial zu erleichtern.
  • Es wäre auch wünschenswert, eine Verformung eines Blattmaterials zu reduzieren, wenn dieses geschnitten wird.
  • Zusätzlich wäre es wünschenswert, die Genauigkeit von Schnitten durch ein Blattmaterial zu verbessern.
  • Eine Bezugnahme auf Bahnmaterial oder Blattmaterial bezieht sich auf jedes der oben genannten und auf andere Materialien, die unter Verwendung der Vorrichtung und des Verfahrens der Erfindung geschnitten werden können.
  • Kurzdarstellung
  • Unter Berücksichtigung des zuvor Gesagten betrifft somit ein Aspekt der Erfindung ein Schneidwerkzeug mit einer Schneidklinge zum Schneiden von Material, einem Gehäuse zum Halten der Klinge in Schneidposition und elastische Mittel zum Biegen und zum Führen des Materials hin zu der Schneidklinge, um von dieser geschnitten zu werden.
  • Ein weiterer Aspekt betrifft ein Schneidwerkzeug mit einer Schneidklinge zum Schneiden von Material, einem Gehäuse zum Halten der Klinge in Schneidposition und elastischen Mitteln zum Führen des Materials hin zu der Schneidklinge, zum Schneiden und zum Pressen des Materials in Eingriff mit der Schneidklinge.
  • Ein weiterer Aspekt betrifft ein Werkzeug zum Schneiden von Bahnmaterial, mit einer Schneidklinge, mit Flächen, die eine konisch zulaufende Nut bilden, um Bahnmaterial zum Schneiden zu der Klinge hin zu führen, wobei die Klinge im wesentlichen mit dem Scheitel der Nut koplanar ist.
  • Noch ein weiterer Aspekt betrifft ein Führungssystem für ein Bahnschneidgerät mit einer Klinge, umfassend eine konvexe Fläche und eine konkave Fläche, Mittel zum Anordnen der Flächen in einem im wesentlichen parallelen Verhältnis zur Bildung eines im wesentlichen V-förmigen Schlitzes, um das Bahnmaterial entlang desselben in Eingriff mit und zum Schneiden mittels einer solchen Klinge zu bringen.
  • Ein noch weiterer Aspekt betrifft die Erhöhung der Steifigkeit von Material in Nähe einer Schneidklinge.
  • Ein zusätzlicher Aspekt betrifft die Erhöhung der Steifigkeit von Material in Nähe einer Schneidklinge und das Aufrechterhalten einer solchen Steifigkeit während des Schneidens.
  • Diese und andere Aspekte wurden durch die Erfindung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die ersten und zweiten Flächenmittel und deren konkave und konvexe Flächen relativ zu der Schneidklinge angeordnet sind, um das Material zu der Schneidklinge hin zu führen, so dass eine konkave Fläche des Materials in gekrümmter Form zu der Schneidklinge zum Schneiden weist, und dass ferner elastische Mittel vorgesehen sind, um die zweiten Flächenmittel elastisch zu stützen, um das Material zu den ersten Flächenmitteln zu drücken, während das Material der Schneidklinge zugeführt wird.
  • Somit betrifft die vorliegende Erfindung ein Schneidwerkzeug, welches das zu schneidende Material biegt, so dass das Material versteift wird und dass es in dem versteiften Zustand relativ gleichmäßig und leicht von einer Schneidklinge geschnitten wird. Material, das geschnitten werden soll, hat ein gewisses Maß an Biegsamkeit und widersteht manchmal dem Schneiden etwas aufgrund der Biegsamkeit und/oder anderer Eigenschaften des Materials. Das Material kann zum Zusammenraffen und Verknittern neigen, wenn es der Schneidklinge zugeführt wird, wenn das Material nicht ziemlich steif ist oder ordentlich gespannt gehalten wird. Die vorliegende Erfindung erfordert keine derartigen Steifigkeits- oder Spannungseigenschaften, da die zusammenwirkenden Teile der Erfindung dazu neigen, das Material zu biegen, um es zu versteifen, und das versteifte Material der Klinge zum Schneiden zuzuführen, so dass die Klinge zum Beispiel zu dem konvexen Flächenabschnitt des gebogenen Materials weist. Die Erfindung sorgt auch für eine elastische Beaufschlagung des Materials von einem Flächenpaar, so dass das Material durch die Erfindung eher versteift wird als dass es eigene Steifigkeitseigenschaften aufweisen müsste.
  • Weitere Objekte, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
  • Die vorhergehenden und andere Objekte, Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung werden im Laufe der folgenden Beschreibung noch deutlicher. Es sei darauf hingewiesen, dass hierin zwar Ausführungsformen der Erfindung beschrieben werden, aber der Umfang der Erfindung durch die Ansprüche und Äquivalente derselben zu bestimmen ist. Obwohl die Erfindung in Bezug auf ein Handschneidwerkzeug beschrieben ist, sei anzumerken, dass die erfinderischen Gedanken in Verbindung mit anderen Vorrichtungen verwendet werden können, wie maschinengebundenen oder -betriebenen Schneidwerkzeugen und so weiter.
  • Zur Erfüllung der vorhergehenden und verwandter Ziele umfasst die Erfindung daher die Merkmale, die nachfolgend ausführlich in der Beschreibung dargelegt und insbesondere in den Ansprüchen hervorgehoben sind, wobei die folgende Beschreibung und die beiliegenden Zeichnungen eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ausführlich darstellen, diese jedoch nur eine der zahlreichen Möglichkeiten zeigt, bei welchen die Prinzipien der Erfindung zweckdienlich angewendet werden können.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1A eine Seitenansicht eines Schneidwerkzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 1B eine fragmentarische Seitenansicht ähnlich Fig. 1, die jedoch schematisch die Biegung des von dem Werkzeug geschnittenen Materials zeigt,
  • Fig. 1C einen fragmentarischen Querschnitt, der einen Teil des Schnabels und des elastischen Führungselements des Werkzeugs und des darin gebogenen Papiers mit Blick im wesentlichen in Richtung der Pfeile 1C-1C von Fig. 1 B zeigt,
  • Fig. 2 eine Vorderansicht des Schneidwerkzeugs mit entfernter Abdeckplatte,
  • Fig. 3 eine Seitenansicht des Schneidwerkzeugs, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 3-3 von Fig. 2,
  • Fig. 4 eine fragmentarische Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie 4-4 von Fig. 3,
  • Fig. 5 einen fragmentarischen Schnitt entlang der Schnittlinie 5-5 von Fig. 3,
  • Fig. 6 eine Seitenansicht des Schneidwerkzeugs, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 6-6 von Fig. 2,
  • Fig. 7 einen Schnitt im wesentlichen in Richtung der Schnittlinie 7-7 in Fig. 6,
  • Fig. 8 eine Unteransicht des Schneidwerkzeugs, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 8-8 von Fig. 6,
  • Fig. 9 eine Vorderansicht einer Abdeckplatte für das Schneidwerkzeug,
  • Fig. 10 eine Aufsicht auf die Abdeckplatte, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 10-10 von Fig. 9,
  • Fig. 11 einen Schnitt im wesentlichen in Richtung der Schnittlinie 11-11 in Fig. 10,
  • Fig. 12 eine Ansicht der Abdeckplatte im wesentlichen in Richtung der Pfeile 12-12 von Fig. 9,
  • Fig. 13 einen fragmentarischen Schnitt im wesentlichen in Richtung der Pfeile 13-13 von Fig. 12,
  • Fig. 14 einen Schnitt im wesentlichen in Richtung der Pfeile 14-14 von Fig. 12,
  • Fig. 15 eine Rückansicht eines flexiblen Führungselementes des Schneidwerkzeugs,
  • Fig. 16 eine Unteransicht des flexiblen Führungselementes, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 16-16 von Fig. 15,
  • Fig. 17 eine Seitenansicht des flexiblen Führungselementes, im wesentlichen in Richtung der Pfeile 17-17 von Fig. 15, und
  • Fig. 18 bis 22 jeweils Schnitte durch das flexible Seitenelement, im wesentlichen in Richtung jeweiliger Pfeilpaare mit entsprechender Nummer, wie in Fig. 17 dargestellt.
  • Beschreibung
  • Unter ausführlicher Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile in mehreren Figuren bezeichnen, und unter anfänglicher Bezugnahme auf Fig. 1A, 1B und 1C ist ein Schneidwerkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung allgemein mit 1 bezeichnet. Das Werkzeug 1 enthält einen Griff 2 und einen Schneidkopf bzw. ein Schneidende 3. In dem Schneidende 3 befindet sich eine Klinge 4, wie z. B. eine Rasierklinge, die eine Schneidkante 5 an dem Klingenkörper 6 aufweist. Wie dargestellt, ist die Klinge 4 von jener Art, wie sie üblicherweise in einem einschneidigen Rasierschneidgerät verwendet wird, wie in einem Rasierapparat oder einem anderen Schneidwerkzeug; es sei jedoch erwähnt, dass auch andere Arten von Klingen verwendet werden können.
  • Das Werkzeug 1 hat die Form eines Buchstabens "J" und wird manchmal als "J-Haken-förmig" bezeichnet, wobei der Griff 2 den Abstrich und der Schneidkopf 3 die gebogene Basis der J-Form ausbilden.
  • Eine dynamische Führung 10 nimmt das Bahnmaterial auf, das von dem Werkzeug 1 geschnitten werden soll, und zwingt das Material elastisch in Eingriff mit der Schneidkante 5 der Klinge 4, um ein Schneiden des Materials mittels der Klinge zu erleichtern. Die dynamische Führung verformt, biegt, faltet, krümmt u. dgl. auch das schematisch in gestrichelter Kontur dargestellte Material 11 zur Erleichterung eines solchen Schneidens. Zusätzlich neigt die dynamische Führung 10 dazu, eine elastische Kraft auf das Blattmaterial 11 aufrechtzuerhalten, wodurch das Material in Eingriff mit Flächen des Werkzeugs 1 und in Eingriff mit der Schneidkante 5 gezwungen wird, um ein Aufstauen des Blattmaterials zu vermeiden und ein exaktes, leichtes Schneiden zu erleichtern.
  • Die Führung 10 enthält ein flexibles Führungselement 12, das in einem Führungsschlitz 13 positioniert ist, der von dem offenen Vorder- oder Eintrittsende 14 der dynamischen Führung 10 zu deren innerem Ende 15 reicht. Die dynamische Führung 10 enthält auch Flächen 16 an dem Haken- oder Schnabelabschnitt 17 des Werkzeugs 1, die dem Führungsschlitz 13 gegenüberliegen.
  • Ein Zusammenwirken zwischen dem flexiblen Führungselement 12 und den Flächen 16 in der dynamischen Führung 10 lenkt das Material 11 zu der Schneidkante 5 der Klinge 4, biegt, faltet, rollt od. dgl. das Material und bewirkt ein elastisches Pressen oder Drücken des Materials 11 in Eingriff mit der Schneidkante 5, um von dieser geschnitten bzw. durchgetrennt zu werden.
  • Das flexible Führungselement 12 enthält Flächen 20, die mit den Flächen 16 zusammenwirken, um das Material 11 in Form zu bringen, also etwa zu biegen, zu falten, zu rollen od. dgl., welche das Schneiden durch die Klinge 5 erleichtert. In der dargestellten Ausführungsform befindet sich die Achse 21, um welche ein solches Falten oder Rollen stattfindet, am Scheitel eines Flächenpaares 16. Die Achse 21 und die Schneidkante 5 der Klinge 4 sind vorzugsweise koplanar. Der Scheitel oder die Verbindungslinie der entsprechenden Flächen 20 des flexiblen Führungselements 12 ist vorzugsweise auch koplanar mit der Achse 21 und der Schneidkante 5. Daher wirken die Flächen 16, 20 zusammen, um das Material 11 in eine Form zu bringen, welche die effektive Steifigkeit des Materials erhöht, wenn es in Eingriff mit der Schneidkante 5 gezwungen wird. Das wirksam versteifte Material wird dann nicht so leicht zusammengerafft, sondern vielmehr durch die Schneidkante 5 getrennt oder geschnitten. Die Flächen 16 und 20 wirken auch zusammen, um das Material in einer gewünschten Form zu stützen, während eine solche Steifigkeit zunehmend verstärkt wird und das Material in Eingriff mit der Schneidkante 5 geführt wird.
  • Die Vorderkante oder Spitze 22 des Schnabelabschnittes 17 des Werkzeugs 1 ist angespitzt. Die Spitze ist vorzugsweise ausreichend schart, um ein Einstechen in das Material, wie Kunststofffolienmaterial, Kunststoffverpackungsmaterial u. dgl. zu erleichtern, wobei ein Beispiel ein Schrumpfverpackungsmaterial ist. Daher kann Druck auf die Spitze 22 ausgeübt werden, so dass sie ein solches Material durchbohrt, um einen Schneidvorgang zu beginnen, und die Klinge 4 kann zum Schneiden des Materials verwendet werden.
  • Obwohl die Spitze 22 relativ scharf ist, ist sie vorzugsweise nicht so spitz, dass sie einen Benutzer verletzen kann. Ebenso ist vorzugsweise die Fläche oder der Scheitel 23 entlang der Achse 21, an der die Flächen 16 verbunden sind, nicht so scharf wie ein Messer. Dies erhöht die Sicherheit des Werkzeugs 1. Ferner ist die Klinge 4 vorzugsweise an dem inneren Ende 15 der dynamischen Führung 10 deutlich zurückversetzt und teilweise von dem inneren Ende 24 des flexiblen Führungselementes 12 geschützt, im wesentlichen um das Einführen eines Objektes, wie eines Fingers oder eines anderen Objektes, das nicht von der Klinge geschnitten werden soll, aus Sicherheitsgründen zu verhindern.
  • Das Schneidwerkzeug 1 kann aus Kunststoffmaterial, Metall, Holz oder einem anderen Material bestehen. In der dargestellten Ausführungsform besteht das Werkzeug 1 aus drei Kunststoff-Spritzgießteilen, umfassend den Griff 2 und einen Abschnitt 3a des Schneidkopfes 3, einen in Fig. 9 bis 14 dargestellten Abdeckabschnitt 3b des Schneidkopfes 3 und das flexible Führungselement 12, die Klinge 4, und ein oder mehrere Befestigungselemente, um die oben genannten Teile aneinander zu befestigen. Die Klinge 4 kann aus Metall oder einem anderen Material bestehen, und die Befestigungselemente können aus Metall, Kunststoff oder einem anderen Material bestehen.
  • Der Griff 2 enthält einen länglichen Körper 25 mit mehreren Greifrillen 26, die ein Ergreifen mit den Fingern einer Hand eines Benutzers erleichtern, während die Handfläche die Kante 27 erfasst. Eine Vertiefung 28 in dem Griffkörper verringert die Materialmenge, die für den Griff erforderlich ist, kann den Kunststoffspritzguss erleichtern, und stellt einen Raum zur Verfügung, in dem die Finger und/oder ein Teil der Handfläche ruhen können, um zu einem sicheren Halt an dem Griff beizutragen.
  • Bei Gebrauch des Schneidwerkzeugs 1 wird eine Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und dem Material 11 ausgeführt. Das Material 11 wird in die dynamische Führung 10 geschoben und von dem flexiblen Führungselement 12 und den Flächen 16 entlang der Achse 21 geführt, um von der Klinge 4 geschnitten zu werden. Während das Material 11 so geführt wird, wird es durch die Wechselwirkung der Flächen 16, 20 gebogen, und die Achse, um welche eine solche Biegung erfolgt, ist, wie schon an anderer Stelle erwähnt, vorzugsweise mit der Achse 21 und der Schneidkante 5 der Klinge 4 koplanar. Die Flächen 16, 20 wirken zusammen, um einen im wesentlichen V-förmigen Raum zu begrenzen, wodurch die Fläche des Führungsschlitzes 13, entlang welcher das Material 11 gleitet, im Prinzip eine V- förmige Führung ist. Das flexible Führungselement 12 ist flexibel, und während das Material 11 entlang dem Führungsschlitz 13 von dessen Vorderseite oder Eintritt 14 zu dem inneren Ende 15 hin gepresst wird (oder das Werkzeug 1 am Material 11 entlang bewegt wird), drückt das Element 12 das Material elastisch gegen die Flächen 16 und in Eingriff mit der Klinge 4.
  • in Fig. 2 bis 22 sind weitere Einzelheiten des Schneidwerkzeugs 1 dargestellt. Der Hauptkörper 30 des Werkzeugs 1 enthält den Griff 2 und einen Teil 3a des Schneidkopfes 3. Das andere Teil des Schneidkopfes 3 ist die Abdeckplatte 3b, die in Fig. 9 bis 14 detailliert dargestellt ist. Die Abdeckplatte 3b kann an dem Schneidkopfabschnitt 3a durch Befestigungsmittel 33, wie herkömmliche Schrauben-/Mutteranordnungen, die in entsprechenden Öffnungen 34, 35 angeordnet sind, befestigt werden. Eine Anschlagfläche 36 an dem Schneidkopfabschnitt 3a und eine Anschlagfläche 37 an der Abdeckplatte 3b sind so angeordnet, dass sie einander gegenüberliegen, wenn die Abdeckplatte an dem Schneidkopfabschnitt 3a an dem Hauptkörper 30 angebracht ist. Die Dicke der Abdeckplatte 3b ist vorzugsweise etwa gleich der Höhe der Anschlagfläche 36, so dass die Abdeckplatte 3b und der Schneidkopfabschnitt 3a gemeinsam mit dem Griff 2 eine scheinbar einstückige Struktur bilden. In der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Anschlagflächen 36, 37 über die Breite der Fläche des Werkzeugs im Bereich des Schneidkopfes 3.
  • Wie in Fig. 2 erkennbar ist, befinden sich die Flächen 16 Teil des Schneidkopfabschnittes 3a und der Scheitel 16a dieser Flächen an der Stelle, an der die Flächen zusammentreffen, um eine V-artige Form im Querschnitt zu bilden. Nach Wunsch kann eine der Flächen 16 Teil der Abdeckplatte 3b sein und die andere Fläche Teil des Schneidkopfabschnittes 3a. Obwohl die Flächen 16 einen V-förmigen Querschnitt bilden, können sie auch einen anderen Querschnitt bilden, wie eine Kurve oder eine andere Form. Die Flächen 16, 20 wirken zur Bildung des Führungsschlitzes 13 in der gewünschten Form zusammen, um die Steifigkeit des Materials 11 zu erhöhen und das Material zu der Klinge 4 hin und über diese hinaus zu führen.
  • Am inneren Ende 15 des Führungsschlitzes 13 befindet sich ein Paar von Flächen 40, 41, die sich auf dem Schneidkopfabschnitt 3a bzw. der Abdeckplatte 37 befinden. Diese Flächen 40, 41 verlaufen von einem relativ schmalen Abstand zwischen ihnen an der Kante 42, 43 zu einem relativ breiten Abstand an der Position 44, 45 schräg oder geneigt nach außen, wo die entsprechende Fläche die Seitenfläche 46, 47 des entsprechenden Abschnittes 3a und der Abdeckplatte 3b schneidet (siehe Fig. 3, 4, 12 und 13).
  • Wie in Fig. 1A, 1B und 1C erkennbar ist, befindet sich die Klingenschneidkante 5 relativ zu der Bewegung des Materials 11 in dem Führungsschlitz 13 stromaufwärts der Flächen 40, 41. Nachdem das Material 11 von der Klinge geschnitten wurde, führen die Flächen 40, 41 die zwei getrennten Abschnitte des Materials 11 reibungslos über das Schneidwerkzeug 1 hinaus in Richtung des Pfeils 48. Ferner führen auch die entsprechenden schrägen Flächen 50, 51 die zwei geschnittenen Abschnitte des Materials in Richtung des Pfeils 48. In einer Ausführungsform gehen die Flächen 40, 41 in entsprechende Flächen 50, 51 an entsprechenden Scheiteln 52, 53 über. Die Anordnung der Flächen 40, 41, Flächen 50, 51 und Scheitel 52, 53 trägt dazu bei, das geschnittene Material in Richtung des Pfeils 34 (Fig. 1A, 1B und 1C) reibungslos zu führen und ohne die Bewegung des Materials über die Außenflächen 46, 47 des Schneidkopfes 3 hinaus zu behindern.
  • Eine dünne Vertiefung oder Kammer 60 in dem Schneidkopfabschnitt 3a nimmt die Klinge 4 auf und hält sie darin. Die Klinge wird in der in Fig. 1A dargestellten Position die von der gegenüberliegenden Fläche 61 der Abdeckplatte 3b festgeklemmt. Eine zusätzliche Lagerkammer 62 kann in dem Schneidkopfabschnitt 3a zum Lagern einer Ersatzklinge vorgesehen sein. Die Kammer 62 ist auch durch die gegenüberliegende Fläche 61 der Abdeckplatte 3b geschlossen. Zur Entnahme der Klinge 4 aus der Kammer 60 kann die Abdeckplatte 61 von dem Schneidkopfabschnitt 3a entfernt werden, um die Klinge freizulegen. Die Klinge kann dann entfernt und auf Wunsch durch eine neue Klinge ersetzt werden. Während die Abdeckplatte entfernt ist, kann die Ersatzklinge in die Lagerkammer 62 eingelegt oder aus dieser entnommen werden.
  • Die Position der Klinge 4 in der Kammer 60 ist mit der Position des flexiblen Führungselementes 12 abgestimmt. Das flexible Führungselement 12 kann von dem Schneidwerkzeug mit der Klinge 4 entfernt werden, um die Entnahme der Klinge zu erleichtern, und das flexible Führungselement kann auch mit der Klinge ausgerichtet sein und mit dieser wieder in Position eingesetzt werden, wie sie z. B. in der Ausführungsform von Fig. 1A dargestellt ist.
  • Eine Buchse 70, die aus entsprechenden zylindrischen (oder für eine ausreichend sichere Klemmbefestigung anders gestalteten) Buchsenabschnitten 70a, 70b in dem Schneidkopfabschnitt 3a und der Abdeckplatte 3b besteht, nimmt einen entsprechend geformten Befestigungsabschnitt 71 (Fig. 1 und 17) des flexiblen Führungselementes 12 auf und hält diesen. Die Buchse 70 nimmt die entsprechend geformte Verriegelungshalterung 74 des flexiblen Führungselementes 12 auf. Ein Schlitz 76 führt von der Buchse 70 in den Führungsschlitz 13. Vorder-, Rück- und Seitenwände 80 bis 83 in dem Schneidkopfabschnitt 3a und in der Abdeckplatte 3b begrenzen den Schlitz. Entsprechende Schnitte durch die Buchse 70 und den Schlitz 76 sind in Fig. 7 und 11 wiedergegeben. Der Schneidkopfabschnitt 3a und die Abdeckplatte 3b wirken zusammen, um ein vollständiges Umschließen für die Buchse 70 und den Schlitz 76 zu bilden, um das flexible Führungselement 12 darin zu halten, wie es anhand der Fig. 17 bis 22 näher beschrieben ist.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 17 bis 22 enthält das flexible Führungselement 12 einen Stützabschnitt 85 und einen elastischen Führungsabschnitt 86. Der Stützabschnitt 85 enthält den Befestigungsabschnitt 71, den Verriegelungshalter 74 und einen konisch erweiterten Arm 87, die alle in die entsprechende Buchse 70 und den Schlitz 76 im Schneidkopfabschnitt 3a und in der Abdeckplatte 3b passen. Der elastische Führungsabschnitt 86 des flexiblen Führungselementes 12 enthält einen elastischen Arm 90, der einen hinreichend dünnen Querschnitt aufweist, um ein Biegen in dem Bereich des elastischen Armes 90 zu ermöglichen und möglicherweise in Längsrichtung zu dem Ende 91, so dass dessen Biegen erleichtert wird, zum Beispiel nach Art eines sogenannten Filmgelenkes. Zwischen dem Ende 91 und dem elastischen Arm 90 des elastischen Führungsabschnittes 86 befindet sich ein Paar konisch zulaufender, geneigter Führungsschenkel 92, 93, die sich teilweise in Längsrichtung des elastischen Führungsabschnittes 86 von dem Ende 91 in die Nähe des elastischen Armes 90 erstrecken. Die inneren Flächen 20a, 20b der entsprechenden Führungsschenkel 92, 93 weisen zueinander und bilden die oben genannten, in Fig. 1A, 1B und 1C allgemein dargestellten Flächen 20. Die Flächen 20a, 20b bilden eine V-förmige Fläche, in die das V-förmige Paar Führungsflächen 16 an dem Schnabel 17 des Schneidkopfes 3 des Werkzeugs 1 passt, um eine V-förmige Nut zur Führung des Materials 11 auszubilden. Während das Material 11 entlang der V-förmigen Nut geführt wird, wird es gebogen, gefaltet, gerollt od. dgl., um seine Steifigkeit zu erhöhen und den Scheitel der Faltung zu der Schneidkante 5 der Klinge 4 hin zu führen. Die Schenkel 92, 93 enthalten konisch erweiterte, geneigte Wände 94, 95, die das Material 11 zunächst in den V-förmigen Bereich 13v des Führungsschlitzes 13 führen.
  • Die verschiedenen konischen Erweiterungen und Neigungen von Abschnitten des elastischen Führungsabschnittes 86 des flexiblen Führungselementes 12 sind in den entsprechenden Zeichnungen der Fig. 18 bis 22 im Querschnitt sowie im Aufriss und in Draufsichten in Fig. 15 und 16 dargestellt.
  • Ein Schlitz 96 am Ende 91 des elastischen Führungsabschnittes 86 stellt einen Raum für die Schneidkante 5 und den relativ benachbarten Abschnitt der Klinge 4 zur Verfügung, um durch den elastischen Führungsabschnitt neben dessen Ende 91 zu gehen. Mit der Schneidkante 5, die teilweise in dem Schlitz 96 angeordnet ist, wird ein Schneiden des Materials 11 garantiert, während es relativ sicher in dem V-förmigen Abschnitt 13v des Führungsschlitzes 13 angeordnet ist. Mit dem flexiblen Führungselement 12, das eine elastische Kraft ausübt, die das Material 11 gegen die Schneidkante 5 presst, wird das Auftreten eines Materialstaus verringert oder vermieden.
  • Bei Gebrauch des Werkzeugs 1 wird das Material 11 entlang dem Führungsschlitz 13 verschoben, während das flexible Führungselement 12 und Abschnitte des Schlitzes, der durch Zusammenwirken zwischen entsprechenden konvexen Flächenbereichsabschnitten, die durch die Flächen 16 gebildet werden, und konkaven Flächenbereichsabschnitten, die durch die Flächen 20 gebildet werden, entsteht, das Material formen, um die Steifigkeit zu erhöhen, und das Führungselement das Material in den Eingriff mit der Schneidkante 5 der Klinge 4 zwingen. Die geschnittenen Abschnitte des Materials 11 werden sauber von Flächen geführt, die der Klinge folgen, um aus dem Werkzeug auszutreten.
  • Wie zuvor erwähnt, kann das Werkzeug 1 auch zum Durchbohren von Material 11 verwendet werden, indem die Spitze 22 durch das Material gestoßen wird. Man wird zu schätzen wissen, dass nach einem solchen Durchbohren das Werkzeug entlang dem Material gezogen werden kann, wobei das Material entlang der dynamischen Führung 10 gleitet, um von der Klinge 4 geschnitten zu werden. Daher kann auf Wunsch bei einem derartigen Gebrauch das Durchbohren und Schneiden im Prinzip als eine im wesentlichen kontinuierliche Tätigkeit ausgeführt werden, wobei die Spitze zum Durchbohren des Materials gestoßen wird und das Werkzeug entlang dem Material gezogen wird, um das Material zu schlitzen, zu trennen oder zu schneiden, wie zuvor beschrieben.
  • Es können viele verschiedene Materialien unter Verwendung des Werkzeugs 1 geschnitten werden. Das Material kann die Form einer einzelnen Schicht oder eines Blattes aus einer Schicht aufweisen; das Material kann mehrere Schichten umfassen; das Material kann mehrere Schichten umfassen, die auf gewisse Weise zusammengefügt oder gemeinsam gebildet sind, wie ein Beutel, oder das Material kann eine andere Form aufweisen. Einige Beispiele sind relativ dünnes Kunststoff- oder Papiermaterial, Material, das auch als Bahnmaterial bezeichnet wird, od. dgl. Das Werkzeug 1 kann auch zum Schneiden eines anderen Materials verwendet werden, wie relativ starker Beutel oder eines anderen Materials. Ein Beispiel ist ein Papiersack oder ein Plastiksack, wie ein 50 Pfund Sack, der zur Aufbewahrung von Chemikalien, Nahrungsmitteln oder einem anderen Produkt und so weiter verwendet wird. Das Werkzeug kann zum Abtrennen der Oberseite des Beutels verwendet werden, indem die beiden Schichten des Beutels nahe der Oberseite zusammengeklemmt werden und dann das Werkzeug 1 entlang einer Linie gezogen wird, die etwas unterhalb der Klemmlinie oder oberen Kante des Beutels liegt, wodurch die Oberseite des Beutels abgetrennt wird. In einem anderen Beispiel kann das Werkzeug 1 zum Durchbohren eines solchen Beutels mit der Spitze 22 verwendet werden und dann entlang einer oder beider Schichten des Beutels gezogen werden, um nach Wunsch entweder den Beutel zu schlitzen, um ein Loch in den Beutel zu schneiden, oder den Großteil der Oberseite abzutrennen. Das Werkzeug 1 kann auf viele verschiedene andere Arten verwendet werden, die für den Durchschnittsfachmann offensichtlich sind.

Claims (9)

1. Schneidwerkzeug (1), umfassend:
eine Schneidklinge (4) zum Schneiden von Material (11),
ein Gehäuse zum Halten der Klinge (4) in Schneidposition, wobei das Gehäuse erste Flächenmittel (16) zur Ausbildung einer konvexen Fläche aufweist,
zweite Flächenmittel (20) zur Ausbildung einer konkaven Fläche, die mit Bezug zu der konvexen Fläche angeordnet ist, um mit der konvexen Fläche zum Biegen des Materials (11) in eine gekrümmte Form zusammenzuwirken,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten und zweiten Flächenmittel (16, 20) und deren konkave und konvexe Flächen relativ zu der Schneidklinge (4) angeordnet sind, um das Material (11) zur Schneidklinge (4) zu führen, so dass eine konkave Oberfläche des Materials (11) in gekrümmter Form zu der Schneidklinge (4) zum Schneiden weist;
elastische Mittel (86) vorgesehen sind, um die zweiten Flächenmittel (20) elastisch zu stützen, um das Material (11) gegen die ersten Flächenmitteln (16) zu drücken, während das Material (11) der Schneidklinge (4) zugeführt wird.
2. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse im wesentlichen J-förmig gestaltet ist.
3. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, wobei die konkaven und konvexen Flächen eine V-förmige Führung (13) ausbilden.
4. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, wobei sich die konkaven und konvexen Flächen in einer mit Bezug zueinander übereinander liegenden Relation befinden und eine Führung (13) ausbilden, um Material (11) zu der Klinge (4) zu führen.
5. Werkzeug (1) nach Anspruch 4, wobei die ersten und zweiten Flächenmittel (16, 20) zusammenwirken zum Biegen des Materials (11), um dessen Steifigkeit zu erhöhen.
6. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, wobei die elastischen Mittel (86) in dem Gehäuse mit Bezug zu den ersten Flächenmitteln (16) angebracht sind, um die z weiten Flächenmittel (20) elastisch zu den ersten Flächenmittel (16) hin zu drücken, um das Material zu biegen und dadurch das Material für das Schneiden zu versteifen.
7. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, des weiteren Mittel (22) umfassend zum Durchstechen des Material (11) vor dem Schneiden.
8. Werkzeug (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 6, wobei die elastischen Mittel (86) zum Führen des Materials (11) zu der Schneidklinge hin (4) das Material (11) zum Schneiden in Eingriff mit der Schneidklinge (4) zwingen.
9. Werkzeug (1) nach Anspruch 1 oder 4, wobei die ersten Flächenmittel (16) und die zweiten Flächenmittel (20) eine sich verjüngende Nut ausbilden, um Bahnmaterial zum Schneiden zu der Klinge (4) zu führen, und die Klinge (4) mit dem Scheitel (23) der Nut im wesentlichen koplanar ist.
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