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Der Erfindung zugrundeliegender
allgemeiner Stand der Technik
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1. Bereich der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine aus Kunstharz bestehende Feder, die als Feder für ein Rückschlagventil
benutzt wird, das in einem Fluid-Gerät verwendet wird, wie z. B.
in Pumpen und Ventilen verschiedener Art.
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Ferner betrifft die vorliegende Erfindung
auch eine Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen, in die eine Kunstharz-Feder
eingebaut ist, und insbesondere eine Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen zum Fördern.
eines Fluids, wie z. B. chemische Stoffe oder reines Wasser, das
mit einem konstanten Volumen gefördert
werden soll, d. h. frei von jeder Rückhaltung.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Eine Feder, die im Fluid-Stromweg
liegt, muß die
Eigenschaft haben, daß sie
durch Kontakt mit dem Fluid nicht korrodiert oder rostet bzw. sie
muß eine
ausgezeichnete chemische Beständigkeit
und Rostfreiheit aufweisen. Als eine Feder, die diesen Bedingungen
genügt,
ist herkömmlicherweise
eine aus Kunstharz gefertigte Feder bekannt, die hergestellt wird
durch Ausbilden eines Fluorharzes wie z. B. PTFE (Polytetrafluorethylen)
oder PFA (Perfluoralkoxy-Fluorkunststoff) in der Form einer Schraubenfeder,
sowie eine kunstharzbeschichtete Feder, die hergestellt wird durch
Beschichten der ganzen Außenfläche einer
Metallfeder mit Fluorharz, wie z. B. PTFE oder PFA.
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Besonders eine Faltenbalgpumpe mit
konstantem Volumen, die ein Fluid wie z. B. Chemikalien oder reines
Wasser fördert,
muß eine
ausgezeichnete chemische Beständigkeit
und Rostfreiheit aufweisen. In einer Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen dieser Art auf dem Stand der Technik wird daher eine Kunstharzfeder,
die durch Formen eines Fluorharzes wie z. B. PTFE oder PFA in eine
Schraubenfederform hergestellt wird, als Feder benutzt, die in ein
Rückschlagventil
eingebaut ist, das als Grundendteil einer Ansaugöffnung des Pumpenkörpers oder
als Spitzen-Endteil einer Ausflußöffnung angeordnet wird, um
nur einen Fluß in
Ansaugrichtung bzw. in Ausflußrichtung
zuzulassen und einen Fluß in
umgekehrter Richtung zu verhindern, und deren Elastizität das Ventilelement
des Rückschlagventils
in Schließrichtung
drückt.
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Jedoch übt eine Kunstharzfeder auf
dem Stand der Technik eine schwache Rückstoßkraft (Rückstoßstärke: Federkraft) aus. Auch
wenn zunächst
eine Rückstoßkraft einer
Stärke ähnlich der
einer Metallfeder erreicht wird, setzt infolge der wiederholten
Anwendung ein merkliches "Aushärten"
ein. Daraus ergibt sich, daß sich
die Reaktionskraft mit der Zeit durch Kriechen des Kunstharzes,
insbesondere durch thermischen Kriechen unvermeidlich reduziert.
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Gemäß der Konfiguration einer harzbeschichteten
Feder auf dem Stand der Technik ist es sehr schwierig, eine Feder
geringer Größe zu erzeugen
wegen technischen Schwierigkeiten, was zu hohen Produktionskosten
führt.
Ferner kann sich auch die Kunstharzschicht abschälen, was zu der Besorgnis Anlaß gibt, daß die erwartete
chemische Beständigkeit
und Rostfreiheit nicht mehr gegeben ist.
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Wenn die obengenannte schraubenförmige Kunstharzfeder
als Feder benutzt wird, die in ein Rückschlagventil für eine Faltenbalgpumpe
mit konstantem Volumen eingebaut werden soll, ergibt sich das folgende
Problem. In einem Fall, in dem die Pumpe benutzt wird und der Ausflußport tiefer
liegt als der Ansaugtank, und der Ausflußdruck geringer ist als der
Fließdruck
des Tanks, entsteht während
des Ausflußvorgangs
ein Siphon-Phänomen
aufgrund eines kleinen Federbelastungswerts, der das Ventilelement
des Rückschlagventils auf
der Seite des Spitzenendteils des Ausflußlochs in Schließrichtung
drückt.
Das bewirkt, daß sich
das Ventilelement des Rückschlagventils
auf der Seite des Grundendteils der Ansaugöffnung unerwartet öffnet bei
einem Druck, der geringer ist als der Fließdruck des Tanks und damit
den Aufbau des internen Druckgradienten der Pumpe unterdrückt. Als
Ergebnis fließt
eine größere Menge
des Fluids in Verstärkung
der Ausströmmenge und
die erwünschte
Eigenschaft des konstanten Volumens kann nicht gesichert werden.
In einer schraubenförmigen
Kunstharzfeder auf dem Stand der Technik wird ferner die Reaktionskraft
mit der Zeit durch Kriechen, insbesondere thermisches Kriechen,
reduziert. Auch bei einer Langzeitanwendung bei einer normalen Temperatur
oder einer hohen Temperatur, kann somit die gewünschte Eigenschaft des konstanten
Volumens nicht stabil gehalten werden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung wurde ausgearbeitet
im Hinblick auf die obigen Umstände.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine aus Kunstharz gefertigte Feder vorzusehen, die eine
Stärke
aufweist, die ähnlich
einer aus Metall gefertigten Feder ist, obwohl sie nur aus Harz
besteht.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine aus Kunstharz gefertigte Feder vorzusehen,
deren Reaktionskraft sich mit der Zeit kaum verringert und die für lange
Zeit auf einer gewünschten
Stärke gehalten
werden kann.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen vorzusehen,
die die ausgezeichneten Eigenschaften einer solchen Feder aus Kunstharz
wirksam nutzen kann.
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Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen vorzusehen,
in der auch unter Bedingungen, daß der Ausflußport tiefer
als der Ansaugtank liegt, und der Ausfluß wiederholt in einem Temperaturbereich
zwischen normaler Temperatur und hoher Temperatur stattfindet, das
Siphon-Phänomen
nicht auftreten kann, so daß die
Eigenschaft des vorgegebenen konstanten Volumens stabil gehalten
werden kann.
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Um diese Aufgaben zu lösen hat
die erfindungsgemäße, aus
Kunstharz bestehende Feder eine Konfiguration, in der eine streifenförmige Folie
aus Kunstharz in Längsrichtung
der Folie zickzack-förmig
gebogen ist, die dadurch eine vorgegebene, sich verdickende Krümmung erzielt,
wodurch Seitenflächen
von aneinanderliegenden gebogenen Teilen der vorge gebenen Krümmung in
nächster
Nähe zueinander
liegen oder einander berühren.
Vorzugsweise sind die gebogenen Teile der vorgegebenen Krümmung elastisch
erweiterbar bzw. zusammenziehbar mittels Halten der Wärme bzw.
Kühlen.
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In der aus Kunstharz bestehenden
Feder der vorliegenden Erfindung wird der Zustand, in dem die streifenförmige Folie
aus Kunstharz in Längsrichtung
der Folie zickzack-förmig
gebogen ist zum Vorsehen der vorgegebenen, sich verdickende Krümmung zum
Aneinanderlegen der Seitenflächen
der aneinanderliegenden gebogenen Teile der vorgegebenen Krümmung in
nächste
Nähe oder
Berührung
miteinander, auf eine freie Länge
eingestellt. Wenn dann eine Druckkraft auf die Feder ausgeübt wird,
wird die verdickte Krümmung jedes
gebogenen Teils vergrößert. Die
Kräfte,
die ausgeübt
werden durch die Wiederherstellungsvorgänge der vergrößerten Krümmungen
auf die ursprünglichen
verdickten Krümmungen,
werden miteinander kombiniert, um eine große Rückstellkraft auszuüben. Im
Vergleich zu einer schraubenförmigen
Kunstharzfeder auf dem Stand der Technik ist das "Aushärten" infolge
wiederholten Gebrauchs und die Minderung der Stärke im Laufe der Zeit durch
das Kriechen des Kunstharzes nur sehr schwach. Ferner sind die gebogenen
Teile der vorgegebenen Krümmung
so konfiguriert, daß sie
elastisch erweiterbar und zusammenziehbar sind mittels Halten der
Wärme und
Kühlen.
Daher hat die Feder eine so hohe Rückstelleigenschaft, daß die Feder
auch dann benutzt werden kann, wenn sie erwärmt wird, und die Rückstelleigenschaft
wird nicht wesentlich reduziert, auch nach dem Anlegen von Wärmezyklen,
so daß die
ursprüngliche
Rückstellkraft
für lange
Zeit beibehalten wird. Ferner kann diese Rückstellkraft erzielt werden,
auch wenn nur Kunstharz verwendet wird. Die Feder kann leichter
hergestellt werden als eine mit Kunstharz beschichtete Feder auf
dem Stand der Technik, und damit werden die Kosten erheblich reduziert.
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Ein Harz, aus dem die streifenförmige Folie
hergestellt wird, ist vorzugsweise ein Fluorharz, vorzugsweise entweder
PTFE oder PFA, die ausgezeichnete thermische Kriecheigenschaften
aufweisen. Um eine vorgegebene Reaktionskraft zu erhalten, wird
die streifenförmige
Folie vorzugsweise so konstruiert, daß ihre Dicke 0,05 bis 1 mm
beträgt
und der Krümmungsradius
jedes gebogenen Teils 0,05 mm oder mehr beträgt. Die Temperatur des Wärmehaltens
im zusammengedrückten
Zustand beträgt
vorzugsweise 100° bis
300°C, etwa 200°. Vorzugsweise
wird das Abkühlen
durchgeführt
durch Eintauchen der Feder in Wasser, um sie schnell auf Zimmertemperatur
abzukühlen.
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Die erfindungsgemäße Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen umfaßt:
Einen Pumpenkörper,
in dem ein Ansaugloch für
eine zu fördernde
Flüssigkeit,
und ein Ausflußloch
für die
zu fördernde
Flüssigkeit
ausgebildet sind, wobei die Ausflußöffnung in einer Endfläche eines
Düsenendteils
einer kreisrunden Projektion, in der ein Flüssigkeitsweg mit dem Ansaugloch
kommuniziert, ausgebildet ist; einen Faltenbalg, der auf einem Außenumfang
der kreisrunden Projektion angeordnet ist, wobei ein Ende des Faltenbalgs
an dem Pumpenkörper
befestigt ist, ein anderer, am Ende geschlossener, Teil beweglich
ist zwischen einer Endposition unter Druck, wo der andere, am Ende
geschlossene, Teil gegen die Endfläche des Düsenendteils der kreisrunden Projektion
anliegt, und einer Endposition im Ausdehnungszustand, wo der andere,
am Ende geschlossene, Teil von der Endfläche des Düsenendteils der kreisrunden
Projektion getrennt ist; eine hin- und hergehende Antriebsvorrichtung,
die mit dem Faltenbalg verbunden ist und die bewirkt, daß der Faltenbalg
sich ausdehnt und wieder zusammenzieht; ein Rückschlagventil, das an einem
Grundendteil des Ansauglochs angeordnet ist und das nur einen Flüssigkeitsfluß in Ansaugrichtung
ausströmen
läßt; und
ein weiteres Rückschlagventil,
das in einem Düsenendteil
des Ausflußlochs
angeordnet ist und nur einen Flüssigkeitsfluß in Auslaufrichtung
ausströmen
läßt, wobei
diese Pumpe eine Kunstharzfeder als Feder zum elastischen Drücken des
einen Ventilelements von den beiden Rückschlagventilen, und zwar
mindestens des einen Rückschlagventils
auf der Seite des Ausflußlochs,
in Schließrichtung
drückt,
wobei die aus Kunstharz bestehende Feder eine Konfiguration aufweist,
in der die aus Kunstharz bestehende streifenförmige Folie in Zickzack-Form
in Längsrichtung
der Folie gebogen ist und dabei eine vorgegebene anschwellende Krümmung aufweist,
wobei die Seitenfläche
der aneinanderliegenden gebogenen Teile der vorgegebenen Krümmung in
nächster
Nähe zueinander
oder in Berührung
miteinander stehen.
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In der erfindungsgemäßen Faltenbalgpumpe
mit konstantem Volumen sind die gebogenen Teile der vorgegebenen
Krümmung
der streifenförmigen
Folie vorzugsweise so konfiguriert, daß sie mittels Halten der Wärme und
Kühlen
elastisch dehnbar und zusammenziehbar sind. Vorzugsweise ist das
Harz, aus dem die streifenförmige
Folie besteht, PTFE. Die streifenförmige Folie hat vorzugsweise
eine Dicke von 0,05 bis 1,0 mm und der Krümmungsradius jedes gebogenen
Teils beträgt
0,05 oder mehr.
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Gemäß der Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den Federbelastungswert
zu erhöhen,
der das Ventilelement des Rückschlagventils
auf der Seite des Spitzenendteils des Ausflußlochs in Schließrichtung
drückt.
Sogar in Fällen,
in denen die Pumpe benutzt wird wobei der Ausflußport tiefer liegt als der
Ansaugtank, öffnet
sich das Ventilelement des Rückschlagventils
auf der Seite des Spitzenendteils des Ausflußlochs nur, nachdem ein Ausflußdruck,
der um einige Male höher
als der Fließdruck
des Tanks ist, im Faltenbalg erzeugt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird
der geschlossene Zustand des Rückschlagventils
auf der Seite des Grundendteils des Ansauglochs sicher gehalten
durch den Innendruck des Faltenbalgs, der den Fließdruck des
Tanks mit Sicherheit abfängt.
Somit kann das Siphon-Phänomen,
das durch ein unerwartetes Öffnen
des Rückschlagventils
auf der Seite des Grundendteils des Ansauglochs bei einem Druck,
der geringer ist als der Fließdruck
des Tanks, bewirkt werden kann, verhindert wird. Daraus ergibt sich, daß die Eigenschaft
des vorgegebenen konstanten Volumens gesichert werden kann. Ferner
reduziert sich die Stärke
der Kunstoffharzfeder nicht mit der Zeit wegen Kriechen oder thermischem
Kriechen. Auch wenn die Pumpe in einem Bereich zwischen der normalen
Temperatur und einer hohen Temperatur wiederholt betätigt wird,
wird doch die Eigenschaft des vorgegebenen konstanten Volumens stabil
gehalten.
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Weitere Aufgaben und Wirkungen der
Erfindung werden stärker
ersichtlich aus der nachstehenden Beschreibung der Ausführungsformen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1A bis 1C sind schematische perspektivische Ansichten
und zeigen des Verfahren zur Erzeugen der erfindungsgemäßen Kunstharz-Feder;
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2 ist
eine vergrößerte Seitenansicht
der hergestellten Kunstharzfeder;
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3 ist
eine vergrößerte Seitenansicht,
die eine Zustandsänderung
zeigt im Fall, daß eine
Kompressionskraft auf die Kunstharzfeder angelegt wird;
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4 ist
eine seitliche Längsschnittansicht
der Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen der vorliegenden Erfindung;
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5 ist
eine Längsschnittansicht
entlang der Linie A-A der 4 von
vorne;
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6 ist
ein Diagramm, das ein Röhrensystem
darstellt für
einen Reproduzierbarkeitstest der Eigenschaft des konstanten Volumens
der Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen;
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7 ist
ein Graph, der den Zusammenhang zwischen der Schließgeschwindigkeit
und der Nacheilung eines Magnetventils auf der Ausflußseite,
das im Test benutzt wird, zeigt;
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8 ist
ein Graph, der die Ergebnisse eines Tests der Reproduzierbarkeit
einer Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen auf dem Stand der Technik
anzeigt;
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9 ist
ein Graph, der die Ergebnisse eines Tests der Reproduzierbarkeit
einer Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Feder
aus PTFE zeigt;
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10 ist
ein Graph, der die Ergebnisse eines Tests bei üblicher Temperatur in einem
Langzeitversuch für
die Eigenschaft des konstanten Volumens einer Faltenbalgpumpe mit
konstantem Volumen unter Verwendung einer erfindungsgemäßen PTFE-Feder
zeigt;
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11 ist
ein Graph, der Ergebnisse eines Tests bei 80°C in einem Langzeitversuch zeigt;
und
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12 ist
ein Graph, der Ergebnisse eines Tests mit Wärmezyklen in einem Langzeitversuch
zeigt.
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Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
Nachstehend werden Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen.
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1A bis 1C sind schematische perspektivische Ansichten
und zeigen des Verfahren zur Erzeugen der erfindungsgemäßen Kunstharz-Feder,
und 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht
der hergestellten Kunstharzfeder.
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Die Kunstharzfeder 20 gemäß 2 ist so konfiguriert, daß eine streifenförmige PTFE-Folie 21,
gezeigt in 1A, mit einer Dicke von
0,05 bis 1,0 mm in Zickzack-Form in Längsrichtung der Folie mit einem sich
verdickenden Krümmungsradius R von
0,05 mm oder mehr gebogen wird, wie in 1B gezeigt
wird. Anschließend
wird die Feder auf 100° bis
300°C, vorzugsweise
auf ungefähr
200°C erhitzt
in dem Zustand, wie in 1C gezeigt
wird, und die Feder wird zusammengedrückt, so daß die Seitenflächen der
gebogenen Teile 21a der vorgegebenen Krümmung, die in Längsrichtung
aneinander liegen, in enger Nähe
zueinander oder in Berührung
miteinander stehen, und der Erhitzungszustand wird mindestens 5
Minuten lang beibehalten. Dann wird die Feder in Wasser getaucht
um, schnell auf Normaltemperatur abgekühlt zu werden. Daraus ergibt
sich, wie man in 2 sieht,
daß die
gebogenen Teile 21a so konfiguriert werden, daß sie elastisch
ausdehnbar und zusammendrückbar
werden, wobei der zusammengedrückte
Zustand als freie Länge L festgesetzt
wird.
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Wenn dann an die so konfigurierte
PTFE-Feder 20 eine Kompressionskraft C angelegt
wird, wie in 3 gezeigt
wird, ist der Krümmungsradius r jedes
der sich verdickenden gebogenen Teile 21a kleiner als der
Krümmungsradius R der
freien Länge L (größere Krümmung).
Kräfte,
die durch Wiederherstellen des reduzierten Krümmungsradius r auf
den ursprünglichen
sich verdickenden Krümmungsradius R werden
miteinander kombiniert, und zeigen eine große Reaktionskraft. Im Vergleich
zu einer schraubenförmigen
Harzfeder auf dem Stand der Technik nimmt das Aushärten wegen
wiederholter Anwendung ab und die Abname der Stärke mit der Zeit infolge Kriechen
des Harzes wird sehr gering. Ferner weist die Feder ein so hohe
Rückstelleigenschaft
auf, daß die
Feder sogar während
des Aufbringens von Wärme
benutzt werden kann, und die Reaktionskraft und die Stärke werden
nicht wesentlich reduziert, auch nach Wärmezyklen, so daß die Anfangskraft
beibehalten wird.
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Die aus PTFE bestehende Feder 20 der
vorliegenden Erfindung und eine schraubenförmige Kunstharzfeder auf dem
Stand der Technik wurden auf Reaktionskraft getestet, und die erhaltenen
Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 1 zusammengefaßt. Wie
aus Tabelle 1 ebenfalls hervorgeht, nimmt die Reaktionskraft in
der schraubenförmigen
Kunstharzfeder auf dem Stand der Technik nach Wärmezyklen von Normaltemperatur
bis zu 100°C
mit dem Andauern der Wärmezyklen
schnell ab, und nach dem Erwärmen
auf 200°C
kann im wesentlichen keine Reaktionskraft mehr erwartet werden.
Im Gegensatz dazu ist bei der PTFE-Feder 20 gemäß der Erfindung
die Reaktionskraft nach Wärmezyklen
von Normaltemperatur bis 100°C
größer als
vor den Wärmezyklen,
und die Reduktionsrate infolge der anhaltenden Wärmezyklen ist sehr klein, mit
dem Ergebnis, daß die
Eigenschaft des Kriechens und des thermischen Kriechens ausgezeichnet
ist. Ferner wird die Reaktionskraft nach dem Erhitzen auf 200°C nicht wesentlich
reduziert. Tabelle 1 zeigt Restwerte als Prozentsatz, mit dem Einstellen
der Reaktionskraft, mit der vor dem Test eingestellten Reaktionskraft
als 100.
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Beide Kunstharzfedern wurden auf
Biegungsschwingungsfestigkeit gemäß MIT-Test (ASTM, D2176) geprüft, und
die in nachstehender Tabelle 2 angeführten Ergebnisse wurden erzielt.
Wie auch aus Tabelle 2 hervorgeht ist die erfindungsgemäße PTFE-Fder 20 nicht
wegen Materialeigenschaften gebrochen, und weist daher solche Materialeigenschaften
auf, daß auch
bei wiederholter Operation die Feder in zehn Millionen Operationen
nicht bricht.
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Tabelle
2
| | Anzahl
der Biegewiederholungen vor dem Bruch |
| Erfindung | nicht
gebrochen (1 × 10° <) |
| Stand
der Technik | 9,3 × 10 |
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4 ist
eine Längsschnittansicht
der Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen der vorliegenden Erfindung.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den scheibenförmigen Pumpenkörper. Eine
Projektion 2 mit einem kreisförmigen Querschnitt ist kontinuierlich
integriert mit einem Ende des Pumpenkörpers in axialer Richtung. In
der äußern Umfangsfläche der
kreisförmigen
Projektion 2 wird eine äußere Umfangsfläche 2a auf
der Seite eines Spitzenendteils entsprechend einem beweglichen Teil
des Faltenbalgs, der später
beschrieben wird, zu einer Kegelfläche ausgeformt, in der sich
der Durchmesser in Richtung zur Endspitze in axialer Richtung verringert,
und eine äußere Umfangsfläche 2b auf
der Seite eines Grundendteils entsprechend einem nichtbeweglichen
Teil des Faltenbalgs wird zu einer säulenartigen Endfläche geformt,
die in axialer Richtung gerade verläuft.
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Bezugszahl 3 bezeichnet
ein Ansaugloch für
ein zu förderndes
Fluid. Die Ansaugöffnung
wird in einer Position ausgebildet, die abgelegen von der Mittelachse
des Pumpenkörpers 1 ist.
Der Spitzenendteil des Ansauglochs 3 öffnet sich im Grundendteil
der kreisförmigen
Projektion 2. Wie in 5 gezeigt
wird, ist in der Seitenfläche
der kreisförmigen
Projektion 2 ein rillenförmiger Fluid-Pfad 4,
der einen im wesentlichen Uförmigen
Querschnitt aufweist und mit dem Ansaugloch 3 kommuniziert,
ausgebildet und erstreckt sich von der Öffnung 3a zur Endfläche 2t des
Spitzenendteils der kreisförmigen
Projektion 2. Ein Rückschlagventil 6,
das nur einen Fluidfluß in
Ansaugrichtung zuläßt und den
Fluß in
Gegenrichtung blockiert, ist im Grundendteil des Ansauglochs 3 durch
eine Hutmutter 5 an dem Pumpenkörper 1 angeschraubt,
sowie ein Ventilanschlag 8 mit einem internen Flußpfad 8a,
an den ein Rohr 7A zum Fördern des Fluids verbindend
befestigt werden kann.
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Die Bezugszahl 11 bezeichnet
ein Ausflußloch
für das
zu fördernde
Fluid. Das Loch ist in einer Position ausgebildet, die von der Mittelachse
des Pumpenkörpers 1 wegführt in Richtung
abgewandt vom Ansaugloch 3 im Hinblick auf die Achse. Der
Grundendteil des Ausflußlochs 11 öffnet sich
in der Endfläche 2t des
Düsenendteils
der runden Projektion 2. Ein Rückschlagventil 12,
das nur einen Fluß des
zu fördernden
Fluids in Ausflußrichtung
zuläßt und den
Fluß in
Gegenrichtung blockiert, ist im Grundendteil des Ausflußlochs 11 durch eine
Hutmutter 9 an den Pumpenkörper 1 angeschraubt,
sowie ein Ventilanschlag 10 mit einem internen Flußpfad 10a,
an den ein Rohr 7B zum Fördern des Fluids verbindend
befestigt werden kann.
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Die Bezugszahl 13 bezeichnet
den Faltenbalg, der Falten 13a aufweist und der an der äußeren Peripherie
der kreisförmigen
Projektion 2 angeordnet ist. Ein Endteil des Faltenbalgs
liegt an einer Seitenfläche des
Pumpenkörpers 1 an
und ist durch eine Befestigungsplatte 14 an diesem befestigt.
Ein Verschlußteil 13b, der
an der Endfläche 2t des
Spitzenendteils der kreisförmigen
Projektion 2 anliegt und sich davon trennt, wenn sich der
Faltenbalg 13 erweitert und zusammenzieht. Die Bezugszahl 15 bezeichnet
ein sich hin- und herbewegende bewegliches Glied wie z. B. einen
Kolben, der in Axialrichtung durch eine hin- und hergehende Antriebsvorrichtung 16,
wie z. B. einen Fluidzylinder, hin- und herbewegt wird. Ein Mittelteil
des schließenden
Teils 13b des Faltenbalgs 13 ist verbunden mit
einem Spitzenendteil einer Welle 17, die an dem sich hin-
und herbewegenden Glied 15 befestigt ist, so daß es bewirkt,
daß der
Faltenbalg 13 durch die Hinund Herbewegung des hin- und
herschwingenden Glieds 15 gedehnt und zusammengedrückt wird.
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In der Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen einer solchen Konfiguration umfaßt das Rückschlagventil 6,
das im Grundendteil der Ansaugöffnung 3 gehalten
wird, und das Rückschlagventil 12,
das im Spitzenendteil der Ausflußöffnung 11 gehalten
wird, Ventilsitze 6a und 12a, gleitende Ventilelemente 6b und 12b und Federn 6c und 12c,
die die Ventilelemente 6c und 12b elastisch in
Schließrichtung
drücken.
PTFE-Federn 20, beschrieben in 1A bis 3, werden als Federn 6c und 12c eingesetzt.
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In der auf diese Weise konfigurierten
Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen wird das hin- und herschwingende
Glied 15 hin- und herbewegt-durch die sich hin- und herbewegende
Antriebsvorrichtung 16 in Richtung der Pfeile X uns Y in 4, und bewirkt auf diese
Weise, daß sich
der Faltenbalg 13 ausdehnt und zusammenzieht. Während der
Ausdehnungperiode des Faltenbalgs wird der schließende Teil 13b von
der Endfläche 2t des
Spitzenendteils der kreisrunden Projektion 2 abgetrennt,
und das Spitzenendteil des U-förmigen
rillenförmigen
Fluidpfads 4 öffnet
sich, so daß der
Druck des Innenraums des Faltenbalgs 13 negativ wird. Somit
wird eine vorgegebene Menge des zu fördernden Fluids 7A in
den Raum gesaugt, der sich zwischen dem Schließteil 13b und der
Endfläche 2t des
Spitzenendteils der kreisrunden Projektion 2 bildet, über den
internen Fluidpfad 8a des Ventilanschlags 8, das
Rückschlagventil 6,
das Ansaugloch 3 und den rillenförmigen Fluidpfad 4.
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Während
der Kontraktionsperiode des Faltenbalgs 13 wird der Schließteil 13b so
bewegt, daß er
sich schrittweise der Endfläche 2t des
Spitzenendteils der kreisförmigen
Projektion 2 nähert
und schließlich
gegen die Endfläche 2t anliegt.
Während
dieses Zeitraums wird das zu fördernde
Fluid, das in den Raum gesaugt wurde, vom Faltenbalg 13 unter
Druck gesetzt. Damit wird das zu fördernde Fluid in die Ausflußöffnung 11 gedrückt, um
vom Düsenendteil
des Lochs in das andere Fluidrohr 7B über das Rückschlagventil 12 und
den internen Fluidpfad 10a des Ventilanschlags 10 entladen
zu werden. Auf diese Weise wird gemäß der Ausdehn- und Zusammendrückoperationen
des Faltenbalgs 13 das zu fördernde Fluid in der Einheit
einer vorgegebenen Menge schubweise von einem Fluidrohr 7A zum
nächsten
Fluidrohr 7B befördert.
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In der Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen, wie oben beschrieben, wird die PTFE-Feder 20,
die eine starke Reaktionskraft aufweist und in der der Rückgang der
Stärke
mit der Zeit infolge von Kriechen oder thermischem Kriechen sehr
klein ist, als Feder 12c benutzt, die das Ventilelement 12b des
Rückschlagventils 12 auf
der Seite des Spitzenendteils des Ausflußlochs 11 in Schließrichtung
drückt.
Dementsprechend wird der Federbelastungswert, der das Ventilelement 12b des
Rückschlagventils 12 in
Schließrichtung
drückt,
erhöht. Auch
in Fällen,
in denen die Pumpe benutzt wird und die Öffnung des Abflußlochs 11 der
Pumpe auf einer Höhe
ist, die tiefer liegt als der Ansaugtank, öffnet sich das Ventilelement 12b des
Rückschlagventils 12 auf der
Seite des Abflußlochs 11 nur
nach einem Abflußdruck,
der mehrere Male höher
ist, als der Fließdruck
des Tanks, und der im Faltenbalg 13 generiert wird. Zu
diesem Zeitpunkt wird der geschlossene Zustand des Ventilelements 6b des
Rückschlagventils 6 auf
der Seite des Grundendteils des Ansauglochs 3 mit Sicherheit durch
den Innendruck des Faltenbalgs 13 gehalten, so daß er dem
Fließdruck
des Tanks widersteht. Daher kann das Siphon-Phänomen, das durch ein unerwartetes Öffnen des
Ventilelements 6b des Rückschlagventils 6 auf
der Seite des Grundendteils des Ansauglochs 3 bei einem
Druck, der geringer ist als der Fließdruck des Tanks, nicht eintreten.
Daraus ergibt sich, daß die
Eigenschaft des vorgegebenen konstanten Volumens gesichert werden
kann. Ferner nimmt die Stärke
der PTFE-Feder 12c mit der Zeit durch Kriechen oder thermisches Kriechen
nicht ab. Sogar wenn die Pumpe in einem Bereich von der normalen
Temperatur bis zu einer hohen Temperatur von 100°C häufig betrieben wird, kann die
Eigenschaft des konstanten Volumens stabil beibehalten werden.
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Jetzt werden der Inhalt und das Ergebnis
eines Tests auf Reproduzierbarkeit beschrieben, der vom Erfinder
durchgeführt
wurde. Der Test wurde durchgeführt
im Hinblick auf die Eigenschaft des konstanten Volumens einer Faltenbalgpumpe
mit konstantem Volumen von 5 ml/Spritzvorgang, wobei eine schraubenförmige Kunstharzfeder
auf dem Stand der Technik als Feder 12c eingesetzt wurde,
die das Ventilelement 12b des Rückschlagventils 12 auf
der Seite der Spitzenendposition des Ausflußlochs 11 elastisch
in Schließrichtung drückt.
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Verfahren des Tests auf Reproduzierbarkeit
und Testbedingungen:
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6 zeigt
ein Röhrensystem
für den
Test auf Reproduzierbarkeit, und Tabelle 3 zeigt die Bedingungen
für den
Betrieb einer Pumpe für
den Test.
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Tabelle
3
| Zufuhrdruck
der Pumpe | 0,25
MPa (2,5 kgf/cm2) |
| Schließgeschwindig-keit der Pumpe | 4
bis 40 spm (veränderlich
durch Benutzen eines Drehzahlreglers) |
| In
der Pumpe benutzte Flüssigkeit
und Temperatur | Klares
Wasser (normale Temperatur) |
| Luftrohre | ϕq × ϕ3
PFA-Rohr, 2m |
| Nacheilung
des Magnetventils | Ansaugseite
[eingestellt auf 0,5 s.] Ausflußseite
[Nacheilungskorrelationstabelle für PF-3033 wie berichtet] |
| Messung
der ausgestoßenen
Menge | (1)
Nacheilung eines elektromagnetisch betriebenen Ventils auf der Ausflußseite wird
als Nacheilung der Messungsschließgeschwindigkeit eingestellt. (2)
Schließgeschwindigkeit
wird durch einen Drehzahlregler angepaßt. (3) Messung wird 1 Min.
lang nach Anlaufen des Pumpenbetriebs durchgeführt, und eine Ausstoßmenge je
Spritzvorgang der Pumpe wird durch Einsatz des Digitalmessers berechnet.
Eine durchschnittliche Ausstoßmenge
wird durch zehn Messungen erhalten. (4) Messungen werden für jede Schließgeschwindigkeit
durch Wiederholen der Schritte (1) bis (2) durchgeführt. |
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8 zeigt
die Ergebnisse des Reproduzierbarkeitstests. Wie man auch aus den
Testergebnissen sieht, hat sich die Ausstoßmenge von ursprünglich 5
ml/Spritzvorgang vergrößert. Zum
Beispiel ist die Ausstoßmenge
30 ml oder mehr bei einer Schließgeschwindigkeit von 4 spm,
und 15 ml oder mehr bei einer Schließgeschwindigkeit von 10 spm.
Auf diese Weise wird, da die Schließgeschwindigkeit geringer wird,
die Ausstoßmenge
größer durch
das Siphon-Phänomen,
das während
des Ausstoßprozesses
auftritt, mit dem Ergebnis, daß die
Eigenschaft des konstanten Volumens nicht gesichert werden kann.
Im Gegensatz dazu wurde der Reproduzierbarkeitstest mit dem gleichen
Testverfahren und unter den gleichen Bedingungen wie oben be schrieben
mit der erfindungsgemäßen Faltenbalgpumpe
mit konstantem Volumen durchgeführt,
das 5 ml/Spritzvorgang beträgt,
und in dem die PTFE-Feder 20 als Feder 12c benutzt
wird, die das Ventilelement 12b des Rückschlagventils 12 auf
der Seite des Düsenendteils
des Ausflußlochs 11 in
Schließrichtung
drückt. 9 zeigt die Testergebnisse.
Wie aus den Testergebnissen hervorgeht, wird ungeachtet einer Veränderung in
der Schließgeschwindigkeit
die Ausflußmenge
im wesentlichen konstant gehalten d. i. 5 ml/Spritzvorgang, mit
dem Ergebnis, daß die
Eigenschaft der konstanten Menge gesichert werden kann.
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Jetzt werden der Inhalt und das Ergebnis
eines Langzeittests auf Reproduzierbarkeit beschrieben, der vom
Erfinder durchgeführt
wurde. Der Test wurde durchgeführt
mit dem gleichen Testverfahren und unter den gleichen Bedingungen
wie oben beschrieben, mit der erfindungsgemäßen Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen,
das auf 5 ml/Spritzvorgang eingestellt war, und bei dem die PTFE-Feder 20 benutzt
wurde.
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Einzelheiten des Langzeit-Tests:
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- (1) Kontinuierlicher Langzeittest bei normaler
Temperatur: Die Pumpe wird kontinuierlich betrieben bei 40 spm im
Testrohrsystem gemäß 6. Die Ausflußmenge wird
an zwei Punkten gemessen, bzw. mit 4 spm und 40 spm.
- (2) Kontinuierlicher Langzeittest bei hoher Temperatur 80°C: Die Pumpe
wird kontinuierlich betrieben bei 40 spm im Testrohrsystem gemäß 6. Die Ausflußmenge wird
an zwei Punkten gemessen, bzw. mit 4 spm und 40 spm.
- (3) Kontinuierlicher Langzeittest mit Wärmezyklen (ein Wärmezyklus
mit 2 Std. bestehend aus 1 Std. Normaltemperatur und 1 Std. mit
80°C, wiederholt):
Die Pumpe wird kontinuierlich betrieben bei 40 spm in Testrohrsystem
gemäß 6. Die Ausflußmenge wird
an zwei Punkten gemessen, bzw. mit 4 spm und 40 spm.
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Testergebnisse:
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Die Ergebnisse von Test (1)
werden in 10 gezeigt,
die Ergebnisse von Test (2) werden in 11 gezeigt, und die Ergebnisse von Test
(3) werden in 13 gezeigt.
Wie auch aus den Testergebnissen hervorgeht bleibt mit der erfindungsgemäßen Faltenbalgpumpe
mit konstantem Volumen von 5 ml/Spritzvorgang mit der PTFE-Feder
die Ausflußgenauigkeit
stabil bei 5 ml ± 2%
in allen kontinuierlichen Langzeittests bei normaler Temperatur,
bei hoher Temperatur 80°C
und bei Wärmezyklen.
Wenn die Hubzahl erhöht
wird, erhöht sich
insbesondere die Stabilität
noch weiter.
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Im Gegensatz dazu reduziert sich
bei der Faltenbalgpumpe mit konstantem Volumen auf dem Stand der
Technik mit 5 ml/Spritzvorgang und mit einer schraubenförmigen Kunstharzfeder
Reaktionskraft auf ein Drittel oder weniger als Ergebnis eines Wärmezyklus
von gewöhnlicher
Temperatur auf 80°C.
Daher ist leicht zu verstehen, daß sogar Testergebnisse, die
vergleichbar sind mit den Ergebnissen in Test (1) bis Test
(3) nicht erhalten werden können und eine Ausflußmenge von
etwa 0,5 bis 30 ml als Ergebnis eines Zyklus erhalten wird.
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In der oben beschriebenen Ausführungsform
wird PTFE als Kunstharz für
die Kunstharzfeder 20 eingesetzt. Alternativ kann auch
ein anderes Fluorharz, wie z. B. PFA, eingesetzt werden.
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In der Faltenbalgpumpe mit konstantem
Volumen der Ausführungsform
wird die PTFE-Feder 20 sowohl für das Rückschlagventil 12 auf
der Seite des Düsenendteils
der Ausfluß öffnung 11 als
auch für
das Rückschlagventil
auf der Seite des Grundendteils der Ansaugöffnung 3 eingesetzt.
Alternativ kann auch die PTFE-Feder 20 nur im Rückschlagventil 12 auf
der Seite des Düsenendteils
der Ausflußöffnung 11 eingesetzt werden.
Die Alternative kann auch die Eigenschaft eines konstanten Volumens ähnlich der
obigen Beschreibung aufweisen.