DE697047C - Fliehkraftkupplung - Google Patents

Fliehkraftkupplung

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Publication number
DE697047C
DE697047C DE1938H0158130 DEH0158130D DE697047C DE 697047 C DE697047 C DE 697047C DE 1938H0158130 DE1938H0158130 DE 1938H0158130 DE H0158130 D DEH0158130 D DE H0158130D DE 697047 C DE697047 C DE 697047C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
cylinders
centrifugal clutch
piston
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938H0158130
Other languages
English (en)
Inventor
Elmar Wittkop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochums & Co, Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Jochums & Co
Priority to DE1938H0158130 priority Critical patent/DE697047C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE697047C publication Critical patent/DE697047C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
    • F16D43/18Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM
6. FEBRUAR 1942
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
te 697047
KLASSE 47c GRUPPE 13
H158130X111470
Elmar Wittkop in Sprockhövel, Westf.,
ist als Erfinder genannt worden.
Fliehkraftkupplung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1938 ab
Patenterteilung bekanntgemacht am 5. September 1940
Es ist eine Fliehkraftkupplung mit Flüssigkeitswirkung bekannt, bei der Fliehgewichte und diese auf der Außenseite umgebendes Öl nach außen gegen · den mitzunehmenden Körper geschleudert werden; damit das Öl nicht zu schnell abfliegt, ist ein Sieb vor die außcnliegende Ölkammer geschaltet. Diese Ausführung ist mangelhaft, da das Öl im Ruhezustand die Fliehkörper nicht gleichmäßig umgibt, sondern sich im unteren Teil der Kupplung ansammelt und dabei auch schon durch das Sieb in die Außenkammer tritt. Weiter ist bereits eine Fliehkraftkupplung mit Hohlzylindern als Flielikörper vor· geschlagen worden, wobei die Hohlzylinder mit einem Dämpfungsmittel angefüllt sind und einen. Kolben sowie eine den Kolben bei Abnahme der Drehzahl wieder in die Ruhelage bringende Feder enthalten. Die Holüzylinder sind mit ihrer Achse tangential zur Nabe der Kupplung pendelnd aufgehängt. Da sie also zwischen dem Aufhängungspunkt und der Nabe, und zwar einseitig zu der diese beiden Punkte miteinander verbindenden Linie angeordnet sind, können sich ihr Durchmesser und ihre Länge nur in sehr engen Grenzen halten, ebenso kann die Schwenkbewegung nach außen unter der Wirkung der Fliehkraft nur eine geringe sein. Diese Bauart ist deshalb zur Übertragung größerer Drehmomente nicht geeignet. Dazu kommt, daß infolge der Querlage der Hohlzylinder Seitenkräfte auf die Kolben zur Wirkung gelangen, die deren Verschiebung in den Zylindern hemmen und damit die ordnungsmäßige Arbeitsweise der Kupplung beeinträchtigen. ·
Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Fliehkraftkupplung mit Hohlzylindern als Fliehkörper. Die der vorbeschriebenen Bauart anhaftenden Mängel sind aber dadurch gänzlich vermieden, -daß nach der Erfindung die unter der Einwirkung einer einstellbaren, in entgegengesetzter Richtung wie die Fliehkraft wirkenden Federkraft stehenden Holüzylinder mit ilirer Achse radial verschieblich angeordnet sind und die außen-
liegende Stirnfläche der HohlzyUnder als Druckfläche zur Übertragung des Drehmomentes ausgebildet ist; dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß besondere, mit den Hohlzylindern allseitig beweglich verbundene Körper verwendet werden. Diese Bauart gestattet, den Hohlzylindern und damit den Kolben denkbar große Abmessungen sowohl hinsichtlich des Durchmessers als auch der Länge zu geben. Die Folge davon ist, daß bei äußerst gedrängter Bauart verhältnismäßig große Drehmomente übertragen werden können. Durch die Anordnung der der Fliehkraft entgegenwirkenden Federkraft ist es möglich, den zeitlichen Ablauf des Kupplungsvorganges dadurch zu beeinflussen, daß die Feder mehr oder weniger Vorspannung erhält. Schließlich ist durch' die bewegliche Ausbildung der Druckflächen eine weitao gehende Anpassung an Ungleichmäßigkeiten möglich. Vor allem ist damit Gewähr dafür gegeben, daß alle Hohlzylinder gleichmäßig zur Übertragung der Leistung beitragen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Abb. ι eine Seitenansicht, wobei die obere Hälfte als axialer Mittelschnitt dargestellt ist, und die Abb. 2 eine Stirnansicht mit ebenfalls teilweisem Schnitt. Aui der Motorwelle ι ist die Nabe 2 festgekeilt, in der drei Zylinder 3 sternförmig in entsprechenden Vertiefungen gelagert sind. Diese Zylinder bilden den einen· Teil der Fliehkörper der Kupplung, während den anderen Teil die in den Zylindern angeordneten Kolben 4 darstellen. Beide Teile sind unabhängig voneinander in radialer Richtung beweglich, so daß sie beim Anlaufen der Maschine unter der Wirkung der Fliehkraft das Bestreben haben, nach außen zu wandern. Diesem Bestreben wirken jedoch verschiedenartige Kräfte entgegen: Die Zylinder 3 stehen ständig unter der Wirkung der Federn 5, die mit Hilfe der Muttern 6 die in jedem Falle erforderliche Vorspannung erhalten können. Die Vorspannung wird so stark gewählt, daß die Zylinder 3 beim Anlaufen der Maschine im Gleichgewicht bleiben. Bei den Kolben 4 ist es das das Innere der Zylinder 3 ausfüllende Dämpfungsmedium (Öl o. dgl.), welches der freien Auswärtsbewegung der Kolben 4 entgegenwirkt. Um die Verschiebung der Kolben 4 in dem jeweils gewünschten verlangsamten Tempo vor sich gehen zu lassen, wird der Querschnitt der Drosselkanäle, durch die das Bremsmedium gedrückt werden muß, entsprechend gewählt. Entweder versieht man zu diesem Zweck die Kolben 4 mit einer Mehrzahl von feinen Längsbohrungen, oder man läßt die Kolben sich in den Zylindern mit entsprechendem Spiel bewegen, wie es die Abbildungen der Zeichnung zeigen. In jedem Falle ist es möglich, durch die Anordnung eines in einem Kanal der Kolben 4 liegenden Rückschlag- \ ventils dafür zu sorgen, daß zwar die Be* wegung der Kolben nach außen in dem gewünschten langsamen Tempo, dagegen ihre entgegengesetzt wirkende Bewegung infolge Freigabe eines entsprechend großen Querschnittes für den Öldurchtritt schnell vor sich gehen kann. Verhältnismäßig schwache Federn 7 sorgen dafür, daß die Kolben im Ruhezustand stets ihre innere Endstellung einnehmen. An ihrem äußeren Ende tragen die Zylinder Segmente 8, die mit einem entsprechenden Reibungsbelag 9 versehen sind und zur Mitnahme des mit der anzutreibenden Welle ro verbundenen Kupplungskörpers dienen. Sie sind nicht starr, sondern allseitig beweglich mit den Zylindern 3 verbunden, um sich stets mit ihrer ganzen Fläche anlegen zu können. Der Mitnahmekörper, der die Verbindung zu der angetriebenen Welle io herstellt, ist als Ring 1 r ausgebildet, der über die Gleitlager 12 auf der Nabe 2 drehbar verlagert ist und die Zylinder 3 bzw. deren Segmente 8 im Ruhezustand der Kupplung in einem gewissen Abstand umgibt.
Beim. Anlassen des Motors kommt dieser innerhalb kürzester Zeit auf seine volle Drehzahl von beispielsweise 1500 U/min, die Zylinder 3 und die Kolben 4, die beide radial beweglich auf der Nabe 2 angebracht sind, unterliegen also sofort der Wirkung der Fliehkraft, die sie nach außen zu schleudern sucht. Während die Zylinder 3 durch die Kraft der Federn 5 zunächst im Gleichgewicht gehalten werden, können die Kolben 4 langsam nach außen wandern, wobei sie das Bremsmedium durch die Drosselkanäle auf ihre Rückseite >oo drücken. Der bei diesem Vorgang über das Bremsmedium auf die außenliegende Stirnfläche der Zylinder 3 ausgeübte Druck veranlaßt diese, sich ebenfalls nach außen zu verschieben, bis sie mit den Segmenten 8 zur »05 Anlage an den Ring 11 kommen. Hier findet zunächst eine gleitende Berührung statt, die aber durch den wachsenden Druck allmählich zu einer Mitnahme des Ringes 11 und damit der Welle 10 und schließlich zur Übertragung «i° der gesamten Leistung führt. Diese verhältnismäßig kurze Verzögerung im Verlauf des Kupplungsvorganges genügt, um die bisher zu beobachtenden schlagartigen Beanspruchungen zu vermeiden und damit eine vorzeitige Zerstörung der betreffenden Maschinenteile zu verhindern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Fliehkraftkupplung mit Hohlzylindern als Fliehkörper, die mit einem Dämpfungsmittel angefüllt sind und einen verschieb-
    baren Kolben sowie eine Feder enthalten, die den Kolben bei Abnahme der Drehzahl wieder in die Ruhelage bringt, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Einwirkung einer einstellbaren, in entgegengesetzter Richtung wie die Fliehkraft wirkenden Federkraft (5) stehenden Zylinder (3) mit ihrer Achse radial verschieblich angeordnet sind und ihre außenliegende Stirnfläche als Druckfläche zur Übertragung des Drehmomentes ausgebildet ist.
  2. 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur übertragung des Drehmomentes dienenden Druckflächen als besondere, mit den Zylindern (3) allseitig beweglich verbundene Körper (8, 9) ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938H0158130 1938-12-28 1938-12-28 Fliehkraftkupplung Expired DE697047C (de)

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DE697047C true DE697047C (de) 1942-02-06

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DE (1) DE697047C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000648B (de) * 1953-03-03 1957-01-10 Wilhelm Schwab Dipl Ing Verzoegert greifende Fliehkraftkupplung
DE1083606B (de) * 1953-12-21 1960-06-15 Albert Obermoser Fliehkraftkupplung
DE1121940B (de) * 1954-01-26 1962-01-11 Michael Bochory Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Kupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1168774B (de) * 1958-06-04 1964-04-23 Lamellen Und Kupplungsbau Augu Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer Kupp-lungen von Kraftfahrzeugen
DE1203549B (de) * 1955-09-16 1965-10-21 Peter Jan Ballach Dipl Chem Dr Sicherheits-Reibungskupplung
FR2424439A1 (fr) * 1978-04-26 1979-11-23 Borg Warner Coupleur rotatif repondant a une vitesse

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DE1203549B (de) * 1955-09-16 1965-10-21 Peter Jan Ballach Dipl Chem Dr Sicherheits-Reibungskupplung
DE1168774B (de) * 1958-06-04 1964-04-23 Lamellen Und Kupplungsbau Augu Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer Kupp-lungen von Kraftfahrzeugen
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