DE697042C - Vorrichtung zum Messen der Durchsichtigkeit und Turbulenz durchsichtiger, insbesondere fluessiger Medien - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Durchsichtigkeit und Turbulenz durchsichtiger, insbesondere fluessiger Medien

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DE697042C
DE697042C DE1936M0134306 DEM0134306D DE697042C DE 697042 C DE697042 C DE 697042C DE 1936M0134306 DE1936M0134306 DE 1936M0134306 DE M0134306 D DEM0134306 D DE M0134306D DE 697042 C DE697042 C DE 697042C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/01Arrangements or apparatus for facilitating the optical investigation
    • G01N21/03Cuvette constructions
    • G01N21/05Flow-through cuvettes

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Description

  • Vorrichtung zum Messen der Durchsichtigkeit und Turbulenz durchsichtiger, insbesondere flüssiger Medien Es sind verschiedene optische Verfahren bekannt, die der Untersuchung durchsichtiger Medien zu wissenschaftlichen oder hygienischen Zwecken dienen.
  • Die Untersuchung von Flüssigkeiten, zumal des Wassers zum öffentlichen Gebrauch, erfordert eine Prüfung, die sich nicht allein auf ruhendes Wasser, sondern auch auf ffießendes erstreckt. So kann man bei turbulent strömendem Wasser die Zahl der in Suspension befindlichen Teile feststellen, während man in ruhigem Wasser das Absetzen besser verfolgen kann.
  • Die modernen optischen Methoden für derartige Untersuchungen verwenden bereits Photo- oder Selenzellen. Man kennt aber nur Apparate, welche die Flüssigkeit entweder in dem einen oder dem anderen Zustand zu untersuchen gestatten. Infolgedessen ist es schwer, für beide Zustandsarten dieselben Versuchsbediagungen herzustellen. Man kennt auch bereits für Laboratoriumszwec.Ee Stativköpfe, in denen Gefäße, z. B. Glasröhren, sowohl in senkrechter als auch in waagerechter 1 auge festgehalten werden können.
  • Aber auch hier bestehen Schwierigkeiten, stets dieselben Beleuchtungsbedingungen zu schaffen und schnell von einer Untersuchungsart zur anderen übergehen zu können.
  • Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum Prüfen der Turbulenz, der Durchsichtigkeit oder ähnlicher Eigenschaften durchsichtiter, insbesondere flüssiger Medien aus, bei welcher der Träger für die Behälter der zu prüfenden Stoffe aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden Hülsen, reiner senkrechten und einer waagerechten, besteht, an der Kreuzungsstelle der Hülsen ein Fenster hat und in einem bestimmten Abstand von Lichtquelle bzw.
  • Meßorgan gelagert ist.- Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen Vorrichtung die in den Hülsen liegende waagerechte Glasröhre, die für strömende Flüssigkeiten an eine Leitung angeschlossen wird, an beiden Enden Verengungen oder ähnliche Mittel aufweist die dazu dienen, Wirbel in der Flüssigbeit hervorzurufen. Es wird dadurch eine gleichmäßige Verteilung der in der Flüssigkeit schwebenden Stoffe, Strömungen (Wirbel) gegen das Fenster zu erzielt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Gebrauch der Erfindung in seiner hauptsächlichsten Anwendung gezeigt, nämlich als Apparat zur Prüfung des Wassers für den öffentlichen Gebrauch. Dier Apparat ist außerdem geeignet zur Prüfung durchsichtiger Medien, auch von jeden anderen optischen (Polarisation usw.) oder mit optischen Methoden erforschbaren Beschaffenheit (Suspen sion von Bazillen oder Sedimenten in den Flüssigkeiten, Blut, Urin usw.).
  • Das Beispiel zeigt die Einrichtung mit der bekannten photoelektrischen Zelle. Män -kann aber auch jedes andere photometrische, visuelle photographische usw. Verfahren mit einfachen Abänderungen anwenden.
  • Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung, Abb. 2 und 3 einen Querschnitt in Richtung der Linie a-a der Abb. I und stellt die beiden verschiedenen Arten der Anwendung dar.
  • Abb. 4 und 5 geben Einzelheiten der angewendeten Rohre.
  • Die elektrische Lampe 1 (Abb. 1), welche man mit dem Griff 2 ausziehen kann, befindet si.ch in dem Rohr 3, das durch Rippen gekühlt wird. Das durch das Objektiv 4 gesammeIte Licht ,geht durch die Flüssigkeit (schraffiert) in 5 hindurch und fällt auf die photoelektrische ZelLe 6, nachdem es noch durch evtl. angebrachte Schirme 7 gegangen und eine Vergrößerung erfahren hat in 8. Das Ganze wird festgehalten durch eine Feder 9.
  • Das Instrument ruht auf Stellschrauben 10.
  • Wenn die Lampe 1 sehr warm wird, kann man einen Schirm gegen die Wärme in 2 anbringen odei die Kammer 12 entlüften.
  • Die Flüssigkeit oder sonstige zu prüfende Stoffe sind enthalten in durchsichtigen Glasröhren, welche durch die besondere Vorrichtung der Abb. 2 und 3 gehalten werden. Diese Vorrichtung hat die Gestalt eines Kreuzes, das durch zwei Hülsen oder Futterale aus Metall gebildet wird, von denen das eine vornehmlich waagerecht, 14, das andere senkrecht steht, 15. Diese Hülsen stehen in einem Punkte, der mit leinem Fenster versehen ist, I6, senkrecht aufeinander. Abb. 2 zeigt den Fall, wo die Glasröhre mit der Flüssigkeit in dem horizontalen Rohre sich befindet, 14. Abb. 3 in der vertikalen Hülse rS.
  • Der letztere Fall ist auch in Abb. I dargestellt.
  • In beiden Fällen steht durch das Fenster I6 hindurch die Flüssigkeit zwischen Lampe und Zelle 6, und es tritt folglich dieselbe optische Wirkung ein. Man kann gewöhnlich die horizontale Hülse zur Prüfung des fließenden Wassers gebrauchen, indem man mit der Leitung 19, mit der man die Dauerprüfung -vornehmen muß, die Glasröhre 17 verbindet.
  • Die waagerechte Glasröhre weist gemäß der Erfindung an beiden Enden Verengungen oder ähnliche Mittel auf, die dazu dienen, Wirbel in der Flüssigkeit hervorzurufen.
  • Zur Prüfung der Proben von ruhenden Flüssigkeiten wird man dagegen die senkrechte Hülse gebrauchen, 15 (Abb. I und 3).
  • Die Glasröhre mit der ruhenden Flüssigkeit I8 wird kleiner sein können als 15. In diesein Falle wird man sie seinführen, nachdem man sie mit einer oder mehreren konzentrischen Röhren 21 umgeben hat, die unten eine öffnung haben, um das Licht hindurchzulassen.
  • Zu jedem Fall wird vermittels einer Zahnstange 22 die Röhre mehr oder weniger gehoben werden können m I5j um sie in Punkten versclliedener Höhe der Prüfung in 16 zu unterziehen. Das kann nötig sein, um sich zu vergewissern, ob die Probe, wie es oft der Fall ist, unten stärkeres Sediment hat.
  • Die Glasröhren werden zweckmäßig einen halbrunden Querschnitt haben (Abb. 4), nämlich zwei ebene durchsichtige Seiten 23 und zwei runde Verbindungen 24. Sie werden im übrigen jeden Querschnitt hablen können (quadratisch o. dgl.), wenn sie nur in den Hülsen gleiten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Prüfen der Turbulenz, der Durchsichtigkeit oder ähnlicher Eigenschaften durchsichtiger, insbesondere flüssiger Medien, bei welcher der Träger für die Behälter der zu prüfenden Stoffe aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden Hülsen, einer senkrechten und einer waagerechten, besteht, an der Kreuzuugsstelle der Hülsen ein Fenster hat und in einem bestimmten Abstand von Lichtquelle bzur. Meßorgan gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Hülsen liegende waagerechte Glasröhre, die für strömende Flüssigkeiten ,an eine Leitung angeschlossen wird, an beiden Enden Verengungen oder ähnliche Mittel aufweist, die dazu dienen, Wirbel in der Flüssigkeit hervorzurufen.
DE1936M0134306 1936-04-25 1936-04-25 Vorrichtung zum Messen der Durchsichtigkeit und Turbulenz durchsichtiger, insbesondere fluessiger Medien Expired DE697042C (de)

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