DE579790C - Verfahren zur Messung des Truebungsgrades getruebter Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zur Messung des Truebungsgrades getruebter Fluessigkeiten

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DE579790C
DE579790C DEH125867D DEH0125867D DE579790C DE 579790 C DE579790 C DE 579790C DE H125867 D DEH125867 D DE H125867D DE H0125867 D DEH0125867 D DE H0125867D DE 579790 C DE579790 C DE 579790C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/25Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands
    • G01N21/29Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands using visual detection

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Description

  • Verfahren zur Messung des Trübungsgrades getrübter Flüssigkeiten Für die Bestimmung des Trübungsgrades getrübter Flüssigkeiten sind verschiedene Verfahren und Apparate bekannt. Man hat zwei Grundverfahren zu unterscheiden, und zwar eines, das den Lichtverlust mißt, den ein durch die getrübte Flüssigkeit geschickter Lichtstrahl in derselben erleidet. Diesen Lichtverlust setzt man in Vergleich mit der bekannten Absorptionskraft von Glasfiltern, die man in einen von der gleichen Lichtquelle direkt entsendeten Lichtstrahl einschaltet.
  • Die zweite Methode beruht auf der Ausnutzung des Tyndall-Effekts, d. h. auf der Erscheinung, daß meiner Flüssigkeit suspendierte kleine Teilchen, die die Trübung hervorrufen, seitlich einfallendes Licht abbeugen und bei geeigneter Beobachtung das Gesichtsfeld aufhellen. Die Apparate, die auf dem Tyndall-Effekt beruhen, sind wohl die bekanntesten. Sie sind jedoch ziemlich kostspielig und erfordern ein sehr exaktes Arbeiten. Die vorliegende Erfindung benutzt ebenfalls den Tyndall-Effekt zur Bestimmung des Trübungsgrades, wobei in bekannter Weise der zum Vergleich dienende Lichtstrahl durch das getrübte Medium hindurchtreten muß. Ein Teil des Lichtes der Beleuchtungsanlage wird durch einen Reflektor senkrecht von unten nach oben durch das getrübte Medium hindurchgeschickt, während ein zweiter Anteil des Lichtes seitlich in das getrübte Medium einfällt. Nach der Erfindung werden die Lichtstärken der beiden Lichtbündel mit Hilfe zweier konzentrischer Meßfelder verglichen, die sich beide an der Eintrittsstelle des durch die trübe Flüssigkeit senkrecht hindurchgeschickten, in seiner Intensität regulierbaren Lichtbündels befinden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Trübungsmessers. Das Licht einer Opallampe a oder eines sonstigen Leuchtkörpers mit weißer Emission fällt mittels des Reflektors b seitlich auf die Küvette c, die die zu prüfende Flüssigkeit enthält. Hierbei wird infolge des Tyndall-Effekts ein der Konzentration der trübenden Substanz direkt proportionaler Teil des .einfallenden Lichtes seitlich abgebeugt. Zur scheinbaren Verstärkung der durch die Abbeugung eintretenden Aufhellung der Flüssigkeit ist am Böden der Küvette c ein Spiegel d angebracht, der in der Mitte eine kreisrunde öffnung von ungefähr 7 mm Durchmesser besitzt. Das Licht der Lampe a tritt anderseits durch den Spalte, dessen öffnung durch den Trieb/ vergrößert und verkleinert werden kann, auf die Testplatte ä und wird von hier durch die öffnung der Bodenplatte der Küvette c senkrecht nach oben durch die zu prüfende Flüssigkeit in das Okularh geschickt. Der Spalte ist durch ein .Milchglas i abgedeckt, durch das der Lichtstrahl zunächst durchtreten muß, bevor er die Testplatteg beleuchtet. Man beobachtet nun durch den Okulartubus h den Bodenspiegelnd und kann durch Verstellen der öffnung des Spaltes e mittels des Triebes/ eine Spaltöfnung finden, bei der gleiche Helligkeit des Bodenspiegels, d. h. des Tyndall-Lichtes, und der Spiegelöffnung, d. h. des von der Testplatteg entsendeten Lichtes, besteht. Da die Helligkeit der Spiegelöffnung proportional der Spaltöffnung ist und die Triebwalze des Triebes/ eine Skala trägt, so ist mit der Ablesung auf dieser Skala eine genaue Vergleichs- und Meßmöglichkeit von Trübungen gegeben.
  • Handelt !es sich um die Messung sehr schwacher Trübungen, so wird das Milchglas! ersetzt durch ein weniger lichtdurchlässiges Filter, um die auf die Testplatte fallende und von dieser nach oben reflektierte Lichtmenge in einer für den speziellen Zweck geeigneten Weise zu dosieren. Die ganze Anordnung befindet -sich in einem innen matt schwarzlackierten Gehäuse, das durch die Tür k geöffnet werden kann. Zur Messung ist das Gehäuse sorgfältig geschlossen zu halten, um eine Beeinflussung durch die Außenhelligkeit zu vermeiden.
  • Die vorstehend geschilderte Vorrichtung kann auch für die Trübungsmessung strömender Flüssigkeiten benutzt werden. In diesem Falle müssen durch das Gehäuse. lichtdicht zwei Leitungen geführt und mit der Küvette c verbunden werden. Die Form der Küvette ist für diesen Zweck etwas zu ändern, da der obere Ansatz sich an der Oberkante der Küvette befinden muß, um ein Durchströmen des ganzen Raumes- zu sichern.
  • Für die Bestimmung stärkerer Trübungen ist die Verwendung von Küvetten mit geringeren Schichttiefen vorgesehen. Trübungen solcher Stärke, daß die beiden in der Ebene des Bodenspiegels liegenden Meßfelder nicht mehr sichtbar sind, können mit dem Apparat nicht gemessen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung des Trübungsgrades getrübter Flüssigkeiten durch Vergleich :eines senkrecht durch die Flüssigkeit gesandten Lichtbündels mit der durch den Tyndall-Effekt erzielten Aufhellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstärken der beiden Lichtbündel mit Hilfe zweier konzentrischer Meßfelder verglichen werden, die sich beide an der Eintrittsstelle des durch die trübe Flüssigkeit senkrecht hindurchgescbickten,in seiner Intensität regulierbaren Lichtbündels befinden. z. Verfahren zur Messung des Trübungsgrades getrübter Flüssigkeiten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sichtbare Intensität des Tyndall-Effekts bei schwach getrübten Lösungen durch Reflexion eines oder- mehrerer Spiegel verstärkt wird.
DEH125867D 1931-03-08 1931-03-08 Verfahren zur Messung des Truebungsgrades getruebter Fluessigkeiten Expired DE579790C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2485588A (en) * 1944-12-23 1949-10-25 Specialties Dev Corp Apparatus for visual detection of illuminated suspended matter in fluids
US2549866A (en) * 1944-12-23 1951-04-24 Specialties Dev Corp Apparatus for visual detection of illuminated suspended matter in fluids
US3078756A (en) * 1956-06-04 1963-02-26 Phillips Petroleum Co Nephelometer and control system

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