DE697010C - Vom Brennstoffdruck zu oeffnendes Einspritzventil fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vom Brennstoffdruck zu oeffnendes Einspritzventil fuer Brennkraftmaschinen

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DE697010C
DE697010C DE1936S0122576 DES0122576D DE697010C DE 697010 C DE697010 C DE 697010C DE 1936S0122576 DE1936S0122576 DE 1936S0122576 DE S0122576 D DES0122576 D DE S0122576D DE 697010 C DE697010 C DE 697010C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift

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Description

  • Vom Brennstoffdruck zü öffnendes Einspritzventil für Erennkraftmaschinen Es ist bekannt, die Ventilnadeln von vom Brennstoffdruck zu öffnenden Einspritzventilen für Bremskraftmaschinen durch Spiralfedern zu belasten, die aber bei den erforderlichen hohen Federdrücken radial weit aus dem Zylindermantel vorstehende Federges häuse benötigen. Um die Bauhöhe des Federgehäuses zu verringern, hat man die Ventilfedern schon durch aus geschichteten Lamellen- und im Querschnitt rechteckigen Balkenfedern bestehenden Federkombinationen belastet. Sowohl die Lamellenfedern als auch die Balkenfedern wurden hierbei an beiden Enden seitlich beweglich und zum Teil einstellbar geführt, so daß viele Lagerstellen entstanden, die den Aufbau erschwerten und den Umfang der Gehäuse vergrößerten.
  • Ähnliche Nachteile ergaben sich bei Federkombinationen aus Spiralfedern und einseitig gehaltenen, geschichteten Blattfedern. Da hierbei die Spiralfedern die Hauptbelastung "darstellten, bestimmte deren Bauhöhe die Gehäusehöhe. Die geschichteten La.-mellenfedern dienten als einstellbare Zusatzbelastungen, wobei die Federeinstellung an dem freien Federende erfolgte, während die Belastung für die Ventilnadel von etwa der Mitte der Federlänge abgeleitet wurde. Man ist auch schon zur Verwendung von verdrehbaren Stabfedern übergegangen, bei denen ein zylindrischer Federstab an beiden Enden drehbar gelagext war. Die Achsen der Federstäbe wurden rechtwinklig und seitlich versetzt zu den Achsen der Ventilnadeln angeordnet, so daß ein oder mehrere kräftige Übertragungsglieder zwischen dem Federstab und der Ventilnadel vorzusehen waren. . Die Vereinigung der Lagerteile für den Federstab und die Übertragungsglieder in einem einzigen Ventilgehäuse würde sich dabei nur mit sehr großen Gehäusen verwirklichen lassen, so d,aß man von der Anwendung von Gehäusen absah und die richtige Einstellung der Teile zueinander erst beim Anbau an die Maschine vornahm.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der federnde Biegestab mit Neigung zur Ventilnadel in das seitlich verlängerte Gehäuse des Einspritzventils in der Weise eingesetzt ist, daß sein vom Einspritzventil entferntes Ende fest eingespannt ist, während das freie, die Ventilnadel belastende Stabende in der Ebene von Ventilnadel und Stab ausgeschwungen wird. Der federnde Biegestab kann dabei an dem vom Einspritzventil entfernten Ende kegelförmig ausgebildet und in einen hohlkegeligen Teil des Gehäuseansatzes eingepaßt sein. Die Erfindung bezieht sich auf ein vom Brennstoffdruck zu öffnendes Ein-, spritzventil, dessen Schließdruck durch einem federnden Biegestab hervorgerufen wird;rä'P.@ Die gewählte bauliche Ausführung bieYI, im ganzen gesehen, wesentliche Vorteile gegenüber den bisherigen Ausführungen, die in der Hauptsache in der verhältnismäßig geringen Bauhöhe, in ihrer Zusammengedrängtheit sowie in der verhältnismäßig geringen Anzahl von Einzelteilen zu suchen sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein AusfÜhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
  • Fig. i ist ein teilweiser Schnitt durch ein Brennstoffventil gemäß der Erfindung, Fig. z ein in verkleinertem Maßstab gezeichnetes Anwendungsbeispiel der Erfindung und Fig.3 ein Schnitt nach der Linie III-III der .Fig. z.
  • a ist das Gehäuse, b die Stoßstange der Ventilnadel, c die Ventilfeder, e die Düse und f die Brennstoffzuleitung eines während des Druckhubes der nicht dargestelltem: Brennstoffpumpe in bekannter Weise vom Brennstoff selbst geöffneten und nach erfolgter Einspritzung von der Feder wieder geschlossenen Brennstoffventils. Um die Abmessungen desselben in der Achsrichtung der Nadel erheblich kürzer als bisher zu halten, ist die Feder c als eine quer zur Ventilachse stehende Stabfeder ausgebildet. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Ventilgehäuse nur etwa um den Betrag seiner Breite aus dem Zylinder herausragt. Die Stabfeder ist dabei in einem quer zu dem übrigen Ventilgehäuse stehenden Gehäuseteil g angeordnet. Sie ist an ihrem von der Nadel abgekehrten Ende kegelförmig ausgebildet und mit dem kegelförmigen Teil in einen hohlkegelig ausgebohrten Gehäuseteil eingepaßt, in dem sie mittels einer überwurfmutter h festgehalten und mittels eines Stiftes i gegen Drehung gesichert wird. Um der Feder dabei eine Vorspannung zu geben, wird der hohlkegelige Teil des Gehäuses mitsamt dem die ü'berivurfmutter tragenden Teil so ausgebildet, daß seine geometrische Achse k die Stoßstange einige Millimeter unterhalb ihrer Endfläche trifft.
  • In Fig. z und 3 sind L die Zylinder, in die :Xölben n die Kolbenschubstangen, o die wchwinghebel, p die Kurbelschubstangen und g die Kurbelwelle einer Schwinghebel-Gegenkolben-Brennkraftmaschine. Bei diesen Maschinen, in die der Brennstoff vom Zylinderumfang aus in die Verbrennungsräume eingespritzt werden muß, ist es erwünscht, den Brennstoff von je zwei diametral gegenüberliegenden Punkten aus in den Verbrennungsraum einzuspritzen. Dem steht aber die Schwierigkeit entgegen, daß Brennstoffventile auf der Kurbelseite der Zylinder nicht angeordnet werden dürfen, weil sie dort absolut unzugänglich sind. Mit den Brennstoffventilen nach der vorliegenden Erfindung wird diese Schwierigkeit auf einfache Weise dadurch behoben, daß dieselben in der Achsenebene der Zylinder angeordnet werden. Infolge des Umstandes, daß die so ausgebildeten Brennstoffventile in Richtung der Ventilachse sehr kurz gehalten sind, ist es möglich dieselben bequem ein- und auszubauen, ohne daß es nötig ist, die Zylinderabstände zu vergrößern. -

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR i. Vom Brennstoffdruck zu öffnendes Einspritzventil für Brennkraftmaschinen, dessen Schließdruck durch einen Biegestab hervorgerufen wird; dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Biegestab (c) mit Neigung zur Ventilnadel in das seitlich verlängerte Gehäuse (a) des Einspritzventils (e) in der Weise eingesetzt ist, daß sein vom Einspritzventil (e) entferntes -Ende fest `eingespannt ist, während das freie, die Ventilnadel belastende Stabende in der Ebene von Ventilnadel und Stab ausgeschwungen wird. z. Einspritzventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Biegestab (c) an dem vom Einspritzventil (e) entfernten Ende kegelförmig ausgebildet und in einen hohlkegeligen Teil. des Gehäuseansatzes (g) eingepaßt wird.
DE1936S0122576 1935-12-18 1936-05-06 Vom Brennstoffdruck zu oeffnendes Einspritzventil fuer Brennkraftmaschinen Expired DE697010C (de)

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