DE69701099T2 - Krimpwerkzeug für serienfertigung von metallische kabelschuhe und werkzeugkassette - Google Patents
Krimpwerkzeug für serienfertigung von metallische kabelschuhe und werkzeugkassetteInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Quetschvorrichtung von metallischen Kabelschuhen an Leitungssdrähte mit einem Isolierschlauch, von dem ein Ende vorher abisoliert worden ist, gemäß der Definition, angegeben im Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus FR-A-2 643 514 sind solche Quetschvorrichtungen,
- genannt allgemein als "Mini-Applikatoren", bekannt, welche an herkömmlichen Quetschpressen aufgebaut sind, wobei die Sohle am festen Pressetisch und der Halter am Stempel oder Nase der Presse fixiert sind. Diese Mini-Applikatoren erlauben die Serienherstellung von metallischen Kabelschuhen halbautomatischweise, wobei ein Werkmann die Drähte hintereinander an den Amboß vor der Betätigung der Presse setzt. Aufgrund von Herstellungsqualität und, um die Notwendigkeit von schwierigen Einstellungen zu vermeiden, wird die gesamte Vorrichtung "Mini-Applikator" bei jeder Herstellungsschaltung gewechselt. So, für jedes Kabelschuhmodell oder jedes Drahtmodell oder Drahtdurchmesser, ist es notwendig den gesamten vorhergehenden Mini-Applikator abzubauen, und einen neuen Mini-Applikator an die Presse aufzubauen, deren Quetscheindrücke den aufzuquetschenden kableschuh- und Drahtmodellen entsprechen.
- Diese Aufbau- und Abbauvorgänge des Mini-Applikators an die Presse sind selbst lang und schwierig. Diese Vorgänge können insbesondere nicht automatisieren werden, und müssen von einem Wartungsmechaniker manuell ausgeführt. Vgl. dazu EP-A-0 583 223. Es ist notwendig über einen kompletten teueren Mini-Applikator für jedes Kabelschuh- und Drahtmodell zu verfügen. Die alle gesamte Quetschmini-Applikatoren sind auch sehr sperrig, was spezifische Lagerungsflächen in der Nähe des Quetschwerkraums erfordert. Die Handlung der relativ schweren und sperrigen Mini-Applikatoren stellt also Probleme dar, und muß unter Berücksichtigung von der Empfindlichkeit und dem Wert jedes Mini-Applikators sehr vorsichtig ausgeführt werden.
- Es ist Aufgabe der Erfindung diese Nachteile zu beheben, und eine gleiche Vorrichtung anzugeben, die für die Herstellung, besonders die Seriellherstellung, von verschiedenen Modellen von metallischen Kabelschuhen geeignet ist. So ist es Aufgabe der Erfindung, eine Quetschvorrichtung anzugeben, die nicht für ein einziges Kabelschubmodell oder Drahtmodell vorgesehen ist, und die bei jeder Herstellungsschaltung, besonders für jedes Drahtmodel, also nicht abgebaut werden muß.
- Es ist auch Aufgabe der Erfindung eine Quetschvorrichtung vorlegen, mit der der Drahtmodellwechsel automatisiert ist, d. h. von einem Roboter automatisch oder vom Pressesetzer, ohne die Bedienung eines Wartungsmechanikers, ausgeführt werden kann.
- Es ist auch Aufgabe der Erfindung die Investitionkosten, notwendig für die Quetschverbindung eines Kabelschuhmodells an Drähte von verschiedenen Durchmessern und Modellen, genauso was die Werkzeugkosten wie was die Lagerungs- und Handlungskosten begriff, zu reduzieren.
- Es ist auch Aufgabe der Erfindung schwierigen Handlungen und Handlungsfehlern verdankte Verluste zu vermeiden.
- Zu diesem Zweck, betrifft die Erfindung eine Quetschvorrichtung, wie vorher angegeben, gekennzeichnet durch die Merkmale des Anspruchs 1.
- Gemäß der Erfindung ist es also möglich den Werkzeugsatz (Druckform(en) und/oder Amboß(e)) abhängig vom Drahtmodell zu wechseln, ohne · daß das Abbau der gesamten Quetschvorrichtung der Presse deswegen notwendig sei.
- Gemäß der Erfindung sind mindestens ein Druckformhalterblock und mindestens ein Amboßhalterblock, und vorzugsweise jeder dieser blöcke, der ein Quetschwerkzeugsatz für die Quetschverbindung eines Kabelschuhmodells bildet, in der Form eines autonomischen Zusammenbaus, sogenannt Kassette, einander zugeordnet und angepaßt, um den Aufbau und den Abbau dieser Blöcke zusammen in Bezug auf den Halter und den Stößel zu ermöglichen.
- Insbesondere, und gemäß der Erfindung, sind der Druckformhalterblock und der Amboßhalterblock mittels zwei Verbindungsstützen einander zugeordnet, welche Verbindungsstützen angepaßt sind, um ihre relativen Verschiebungsbewegungen in der Richtung des Annähern der Quetscheindrücke zu erlauben, indem ihre relativen Verschiebungsbewegungen in der Richtung des Entfernen auf eine Wert größer oder gleich der ihrer Großspannweite jedoch einschränkt sind, wenn sie am Halter und am Stößel fixiert sind.
- Der Quetschwerkzeugwechsel ist also äußerst einfach, und kann von einem Pressesetzer, sogar automatisch von einem Roboter, ausgeführt werden.
- Vorteilhaft, und gemäß der Erfindung, weisen die starre lösbare Festigungsmittel für die Festigung jedes Ambosses an den Stößel einen schwalbenschwanzförmigen Zusammenbau oder dergleichen auf, dessen Achse parallel zur Quetschchachse insbesondere ist. Die starre lösbare Festigungsmittel für die Festigung jeder Druckform an den Halter enthalten außerdem eine Schraube für den Aufbau jeder Druckform, und vorzugsweise des Druckformhalterblocks an den Halter, insbesondere eine Schraube, die sich parallel zur Quetschachse erstreckt und mit einem entsprechenden im Halter angeordneten Innengewinde wirkt.
- Vorteilhaft, und gemäß der Erfindung, weisen der Druckformhalterblock und/oder der Amboßhalterblock Mittel zum kontinuierlichen Einstellen der Stellung eines ersten und/oder zweiten Quetscheindrucks in der Verschiebungsrichtung des Halters auf.
- Außerdem, vorzugsweise und gemäß der Erfindung, sind die automatische Mittel für die Zuführung und den Schnittvorgang angeordnet, um das Band bei jedem Kabelschuhzyklus senkrecht von der Quetschachse zu verschieben, und sie aufweisen:
- - einen Preßtopf mit einem vom Stößel gehalteten Preßtopfkörper und einer senkrecht von der Quetschachse angeordneten Betätigungsstange,
- - eine von der Betätigungsstange gehaltete Klinke, die angepaßt ist, um das Band bei ihren Bewegungen nach der Quetschachse und nicht in entgegengesetzter Richtung anzutreiben,
- - eine Endestellung- und Anschlagschraube für die Betätigungsstange; diese Schraube wird von einem Innengewinde gehaltet, das in einem von der Betätigungsstange gehalteten Bauteil vorgesehen ist, und dessen Achse senkrecht von der Quetschachse ist; das Ende dieser Anschlagschraube stößt an eine einstückige mit dem Körper des Preßtopfes Lagerfläche, und begrenzt den Bewegungsbereich der Betätigungsstange nach der Quetschachse. Die Anschlagschraube ist gegenüber einer Seite des Preßtopfkörpers und vor der Vorrichtung angeordnet, und bildet Mittel zum Einstellen der Vorlaufausdehnung des Bandes, und somit der Länge des senkrecht von der Quetschachse bei jedem Zyklus zugefürhten Bandanteils (entsprechend einem Kabelschuh).
- Vorteilhaft und gemäß der Erfindung, weisen die automatische Mittel für die Zuführung ebenfalls Mittel zum Einstellen der Stellung des Bandes, und somit der Kabelschuhe, in der Richtung der Quetschachse auf.
- Vorteilhaft und gemäß der Erfindung, weist die Vorrichtung auch Mittel zum kontinuierlichen Einstellen der Stellung des Halters in Bezug auf einen Pressenstempel in der Verschiebungsrichtung in Bezug auf den Stößel auf.
- Die Erfindung betrifft auch eine Werkzeugkassette für eine erfindungsgemäße Quetschvorrichtung. Eine erfindungsgemäße Kassette ist dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Druckformhalterblock und einen Amboßhalterblock aufweist, die in der Form eines autonomischen Zusammenbaus einander zugeordnet sind, und angepaßt sind, um ihren Aufbau und ihren Abbau zusammen in Bezug auf die Vorrichtung zu ermöglichen. Eine erfindungsgemäße Kassette ist außerdem gekennzeichnet dadurch, daß sie auf eine kombinierte Weise ganz oder teilweise die weiter oben in Beziehung zu der Quetschvorrichtung beschriebene Merkmale hat.
- Die Erfindung betrifft auch eine Quetschvorrichtung und eine Werkzeugkassette, die auf eine kombinierte Weise ganz oder teilweise die weiter oben oder unten beschriebene Merkmale hat.
- Andere Merkmale, Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden ersichtlich aus der folgenden Beschreibung eines ihrer bevorzugten Ausführungsbeispiele anhand der beifügten Figuren sein. Darin zeigen:
- Fig. 1 eine perspektive schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wo die Werkzeugkassette außer der Vorrichtung abgebaut repräsentiert ist,
- Fig. 2 einen schematische Aufriß einer erfindungsgemäßen Quetschvorrichtung mit Teilauschnitten von Einzelheiten,
- Fig. 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Quetschvorrichtung mit einem Achseschnitt des Halters und einen Aufriß der automatischen Mittel für die Zuführung, des Stößels und des Amboßhalterblocks,
- Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2,
- Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 3,
- Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5.
- Fig. 7 einen schematischen Aufriß einer erfindungsgemäßen Werkzeugkassette,
- Fig. 8 einen schematischen Vertikalausschnitt der Kassette in Fig. 7.
- Die Erfindung betrifft eine Quetschvorrichtung für die serielle Quetschverbindung von metallischen Kabelschuhen an Leitungsdrähte (nicht in der Figuren dargestellt) mit einem Isolierschlauch, von dem ein Ende vorher abisoliert worden ist. Diese Quetschvorrichtung, sogenannt Mini-Applikator, besteht aus einem Pressenstößel 1, angepaßt zur Festigung an einen festen Tisch einer Presse (nicht dargestellt); einem Quetschhalter 2, der angepaßt ist, um translationseinstückig mit einem Pressenstempel (nicht dargestellt) aufgebaut werden können; automatische Mittel 3 für die Zuführung und den Schnittvorgang der Kabelschuhe aufeinanderfolgend aus einem Band 4 von identischen vorgeformten metallischen Kabelschuhen. Das Band 4 wird also von perlenschnurförmigen Kabelschuhen gebildet, die miteinander verbindet und nebeneinander angeordnet sind. Jeder Kabelschuh wird zur Pressung zwischen mindestens einem ersten Quetscheindruck 5, der von mindestens einem vom Stößel 1 fest gehalteten Quetschamboß 6 definiert ist, und mindestens einem zweiten Quetscheindruck 7, der von mindestens einer vom Halter 2 gehalten Quetschdruckform 8 definiert ist, bestimmt. Die erste 5 und zweite 7 Quetscheindrücke sind so ausgebildet, daß ihre Formen zueinander zugeordnet und für die Quetschverbindung eines Kabelschuhes an einen Draht aus einem vorgeformten Kabelschuh des Bandes 4 angepaßt sind. Jeder Kabelschuh wird zwischen diesen Eindrücken und um besagten Drahtende längs einer Achse 9, nämlich längs sogenannter Quetschachse 9, entsprechend der Richtung des zwischen diesen Eindrücken gesteckten Drahts, geklemmt.
- Der Halter 2 wird translationseinstückig in Bezug auf den Pressenstempel mit Hilfe von herkömmlichen Zusammenbaumitteln 10 zusammengebaut, die aber Mittel 11 zum kontinuierlichen Einstellen der Stellung des Halters 2 in Bezug auf den Pressenstempel in der Verschiebungsrichtung des Halters 2 und des Pressenstempels in Bezug auf den Stößel 1 und den Pressentisch aufweisen. Diese Mittel 11 zum Einstellen enthalten zum Beispiel zwei Keile mit Lagerflächen, die in Kontakt geneigt sind, senkrecht von der Verschiebungsachse des Halters 2 mittels einer Rändelskopfschraube in Bezug aufeinander verschoben werden, und deren Gewinde mit einem Innengewinde des eines Keils angreifen und sich auf den anderen Keil oder einen einstückigen mit dem Halter 2 Bauteil (Fig. 4) stützt.
- Diese Mittel 11 zum Einstellen erlauben ein kontinuierliches Einstellen der vertikalen Stellung des Halters 2 in Bezug auf den Pressenstempel, und das Einstellen und der Anpassung dieser Stellung gemäß dem Bewegungsbereich des Pressenstempels, dem unteren Totpunkt der Presse, und der relativen Stellungen zwischen den Eindrücken 5, 7, nämlich zwischen jeder entsprechenden Druckform 8 und dem entsprechenden Amboß 6.
- Der Halter 2 ist translierend längs der Achse der Presse in Bezug auf den Stößel 1 mit Hilfe von den seitigen Bügeln 12 geführt, welche Bügel auf dem Stößel 1 fest aufgebaut sind, und den Halter 2 umgeben und führen. Dadurch ist der Halter 2 translierend in Bezug auf den Stößel 1 geführt, so daß er entsprechend alternativen Annähern- und Entfernenbewegungen in Bezug auf den Stößel 1 mit den Stempelbewegungen verschoben wird.
- Die automatische Mittel 3 für die Zuführung und den Schnittvorgang führen einen Kabelschuh des Bandes 4 zwischen den Eindrücken 5, 7 bei jedem Zyklus zu und steckt ihn in der Absicht seiner Quetschverbindung längs der Quetschachse 9. Diese Mittel 3 sind in Bezug auf den Bewegungen des Halters 2 in bezug auf den Stößel 1 synchronisiert, so daß ein Anteil des Bandes 4, entsprechend einem Kabelschuh, zwischen den Eindrücken beim Entfernen, in der Absicht des Schnittvorgangs und der Quetschverbindung des Kabelschuhes beim nachfolgenden Annähern von besagten Eindrücken 5, 7, zugeführt wird.
- Zu diesem Zweck, haltet der Halter 2 einen Betätigungsfinger 13, angepaßt zum Stützen und Bewegen translierend einer Stange 14 eines Betätigungsgebers eines Preßtopfs 15 der automatischen Mittel 3 zur Zuführung. Vorzugsweise betätigt der Finger 13 die Betätigungsstange 14, wenn der Halter 2 sich in Entfernenstellung, nämlich in Hochstellung, befindet, und er steuert dadurch die Zuführung eines Anteils des Bands 4.
- Jede Druckform 8 besteht aus einer zugeordneten vertikalen Platte, die von einem gleichen Druckformhalterblock 16 gehaltet wird, und der Halter 2 weist eine Aufnahme 17 zum Annehmen eines Druckformhalterblocks 16 auf. Der Druckformhalterblock 16 ist in der Form eines Parallelepipedons, wie die Aufnahme 17.
- Eine Schraube 18 ist zum Druckformhalterblock 16 zugeordnet, so daß sie ein herausgehendes Gewinde vorstellt, das in ein Innengewinde eines translationseinstilekigen mit dem Halter 2 Bauteils, zum Beispiel dem Betätigungsfinger 13 im in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel angegriffen werden kann.
- Jeder Amboß 6 wird von einem gleichen Amboßhalterblock 19 gehaltet und der Stößel definiert einen Unterteil 20 für die Annahme eines solchen Amboßhalterblocks 19.
- Der Druckformhalterblock 16 und der Amboßhalterblock 19, die einen gleichen Quetschwerkzeugsatz für die Quetschverbindung eines Kabelschuhmodells bilden, nämlich zugeordneten ersten Quetscheindrücken S und zweiten Quetscheindrücken 7 halten, sind einander in der Form eines autonomischen Zusammenbaus 21, genannt Werkzeugkassette, zugeordnet, welcher Zusammenbau angepaßt ist, um den Aufbau und den Abbau dieser Blöcke 16, 19 zusammen in Bezug auf die Vorrichtung, nämlich bzw in Bezug auf den Halter 2 und den Stößel 1, zu ermöglichen. Zu diesem Zweck, sind der Druckformhalterblock 16 und der Amboßhalterblock 19 durch zwei Verbindungsstützen 22 einander zugeordnet, die sich parallel zur Verschiebungsrichtung des Halters 2, nähmlich vertikal, erstrecken. Die Verbindungsstützen 22 sind in entsprechenden Bohrungen in dem Amboßhalterblock 19 eingegriffen, so daß sie an diesem Block 19 fest fixiert sind, mindestens wenn dieser am Unterteil 20 des Stößels 1 aufgebauten und fixierten sind. Zu diesem Zweck, ist das untere Ende jeder Verbindungsstütze 22 in einer Bohrung des Blocks 19 eingegriffen und durch einer Kopfschraube 23 fixiert, deren Ende in einer Innengewinde der Verbindungsstütze 22 eingeschraubt ist, wobei diese Schraube 23 am untere Ende der Bohrung des Amboßhalterblocks 19 eingegriffen ist.
- Der Druckformhalterbock 16 weist eine vertikale Durchgangsbohrung für die Führung des Eindruckhalterbocks in Bezug auf jede Verbindungsstütze 22 auf. Diese Bohrung ist in einem sich horizontal rückwärts erstreckenden Winkel 24 ausgeführt. Das obere Ende jeder Verbindungsstütze 22 ist mit einem Kopf 25 vorgesehen, der die relative Verschiebungsbewegung in der Richtung des Entfernen gegen den oberen Teil des Druckformhalterbocks 16, in Bezug auf den Amboßhalterblock 19, auf eine Wert größer oder gleich der ihrer Größtspannweite, bestimmt zwischen dem Halter 2 und dem Stößel 1, einschränkt, wenn diese zwei Blöcke 16, 19 daran fixiert sind. So, wenn die Quetschkassette 21 mit den Quetschwerkzeugen aus der Vorrichtung abgebaut ist (Fig. 1, 7, und 8), halten die beide Verbindungsstützen 22 zusammen die beide Blöcke 16, 19 fest, indem sie ihren relativen Abbau verhindern. Im Gegenteil, wenn die Quetschkassette in der Vorrichtung aufgebaut und fixiert ist, wobei der Block 16 in dem Halter 2 und der Block 19 auf dem Stößel 1 fixiert sind, sind die relativen Führungs- und Translationsbewegungen des Eindruckhalterblocks 16 in Bezug auf den Amboßhalterblock 19 im wesentlichen durch der relativ Führung des Halters 23 in Bezug auf den Stößel 1, nämlich durch der Bügel 12, sowie durch der Bewegungen des Pressenstempels ausgeführt. Es ist daher verstanden, daß der relative Zusammenbau der Blöcke 16, 19 und der Verbindungsstützen 22 ein gewisses Spiel ebenso in der Translationsrichtung genauso in der Querrichtungen hat, und seine Ausführung erfordert keine Präzision. Diese Spiele müssen jedenfalls genügend sein, um zu vermeiden, daß die Verbindungsstützen 22 die vertikale Translationsführung des Halters 2 und der Druckformen 8 in Bezug auf den Stößel 1 und den Ambösse 6 behindern.
- Der Amboßhalterblock 19 ist am Unterteil 20 des Stößels 1 durch einem schwalbenschwanzförmigen Zusammenbau, dessen Achse parallel zur Quetschachse 9 ist, einfach und lösbar aufgebaut und fixiert. Zum Beispiel, weist der Amboßhalterblock 19 einen männlichen Schwalbenschwanz 26 auf und der Unterteil 20 weist einen fraulichen Schwalbenschwanz 27 auf. Dieser schwalbenschwanzförmige Zusammenbau 26, 27 erlaubt, jeden Amboß 6 und jede Druckform 8 in den vertikalen Ebene einzustellen, der die Quetschachse 9 und die vertikale Translationsachse 28 des Halters 2 in Bezug auf den Stößel I enthält. Es kann eine Querschraube zur axialen Blockierung des schwalbenschwanzförmigen Zusammenbaus vorgesehen sein. Die Translationsstellung der gesamte Quetschkassette 21 in der Richtung der Quetschachse 9 wird von der hinteren Flächen 29 des Druckformhalterblocks 16 und der hinteren Flächen 30 des Amboßhalterblocks 19 bestimmt, die gegen Seitenfläche des Halters 2, bzw eines mit dem Stößel 1 einstückigen Trägers 31 der Bügel 12, zum Anschlag und zur Anlage kommen. Der Druckformhalterblock 16 weist ebenfalls eine obere horizontale Fläche 52 auf, die gegen eine horizontale Fläche der Aufnahme 17 des Halters 2 zum Anschlag und zur Anlage kommt. Der Amboßhalterblock 19 liegt auf dem Stößel 1.
- Die Schraube 18 zur lösbaren Festigung des Druckformhalterblocks 16 erstreckt sich parallel zur Quetschachse 9 und erlaubt die Blockierung der gesamten Quetschkassette 21 in aufgebauter Stellung in Bezug auf die Vorrichtung.
- Der Druckformhalterblock 16 weist außerdem Mittel 32, 33 zum kontinuierliche Einstellen der Stellung mindestens einer Quetschdruckform 8 und somit eines ersten Quetscheindrucks in der vertikale translationsrichtung des Halters 2 auf. Diese Mittel 32, 33 enthalten ein Keil 32 mit geneigter Lagerfläche, der in Kontakt mit dem oberen Ende der Druckform 8 kommt, und eine Rändelskopfschraube 33, deren Gewinde in einem durchgehenden Innengewinde des Keils 32 eingegriffen ist, um ihre Querstellung in Bezug auf die Drukform 8 zu bestimmen. So, beim Umdrehen der Schraube 33, wird die Stellung des Keils 32 in Bezug auf die Druckform 8 verändert, was die vertikale Translationsbewegung dieser Drukform 8 in Bezug auf den Druckformhalterblock 16 zur Folge hat. Die Druckform 8 enthält außerdem mindestens ein vertikales Langloch 34, das von Schrauben 35 für die Festigung der Druckformen 8 in Bezug auf den Druckformhalterblock 16 durchgesetzt ist. Dieses vertikale Langloch 34 ist angepaßt, um das vertikale Translationseinstellen der Druckform 8 in Bezug auf den Druckformhalterblock 16 zu erlauben.
- Jede Werkzeugkassette 21 kann eine Druckform oder mehrere Druckformen 8, z. B. eine erste Druckform zur Quetschverbindung des Kabelschuhes um den leitenden Drahtader, und eine zweite benachbarte Druckform zur Quetschverbindung des Kabelschuhes um das Ende des Isolierschlauchs des Drahts aufweisen. Jeder Amboßhalterblock 19 kann auch einen Amboß oder mehrere Ambosse 6, nämlich z. B. einen Amboß zur der Quetschverbindung um den abisolierten Drahtader und einen zweiten Amboß zur Quetschverbindung des Kabelschuhes um das Endes des Drahtschlauch halten.
- Zwei alternative Ausführungsbeispiele sind außerdem möglich. In dem alternativen gezeigten Ausführungsbeispiel, enthält die Kassette 21 ebenfalls eine Vorrichtung 36, die erlaubt, das Kabelschuhband nach seinem Querbewegung, in der Absicht der Trennung jedes längs der Quetschachse steckten Kabelschuhes zu entschneiden. In einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel, kann diese Bandschneidervorrichtung einstückig mit den Mitteln 3 zur Zufürung aufgebaut werden, und somit von der gesamten Vorrichtung und dem Stößel 1 (und nicht von der Kassette 21) gehaltet werden.
- Die Druckformen 8 werden auf den Block 16 von einer Klemmschraube oder mehrerer Klemmschrauben 35 zusammen gebaut. In einer Variante, können die Druckformen 8 und die Eindrücke 7 vom Block 16 selbst in der Form eines einzigen dafür ausgebildeten Bauteils gebildet. Die Ambosse 6 können auf den Block 19 zusammen gebaut. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel, sind die Ambosse 6 und die Eindrücke 5 vom Block 19 selbst in der Form eines einzigen dafür ausgebildeten Bauteils gebildet.
- Die Quetschkassette 21 bildet also einen Quetschwerkzeugsatz, der (insbesondere mit Hilfe von den Mitteln 32, 33 zum Einstellen) vorher eingestellt werden kann, und der auf die Quetschvorrichtung einfach mit Hilfe von einer einzigen Schraube 18 aufgebaut und abgebaut wird. Der Aufbau und der Abbau jeder Quetschkassette 21 ist also äußerst einfach und schnell. Es ist also möglich über ebensoviel Quetschkassetten 21, wie Drahtmodellen zur Quetschverbindung auf einem gleichen Kabelschuhetyp, und zwar mit einer einzigen Quetschvorrichtung Mini- Applikator- zu verfügen. Wenn die Kassetten eingestellt sind, kann die Herstellungsschaltung ohne zusätzlicher Einstellung mit der Gewähr einer dauernden Qualität ausgeführt sein. Der Abbau der Vorrichtung in Bezug auf die Presse selbst ist vermeidet, und dieser Wechsel von Kassetten 21 kann automatisiert werden, wenn die Vorrichtung in einem automatischen Fließband integriert ist. Auf Grund der Anlageflächen in der Aufnahme 17, des Unterteils 20 und des Trägers 31 benötigt der Aufbau der Blöcke 16, 19 kein Einstellen. Diese Anlageflächen sind also Referenzflächen für die Einstellung der Blöcke 19.
- Jede Quetschkassette 21 ist vorteilhaft mit einer Stelle 37 vorgesehen, die die Einschreibung oder die Anbringung einer Platte für die Identifizierung des Drahtmodells und/oder des Quetschkabelschuhmodells erlaubt.
- Die Aufnahme 17 für die Annahme des Druckformhalterblocks 16 auf den Halter 2 und dieser Druckformhalterblock 16 sind angepaßt, um zwischen ihnen einen Raum 38 über dem Winkel 24 für die Überführung der oberen Teile der Verbindungsstützen 22 bei den Abwärtsbewegungen (Annähern der Eindrücke) des Halters 2 zu bestimmen. Wie es auf den Figuren gesehen ist, ist dieser Raum 38 hinter dem Druckformhalterblock 16 und über dem Winkel 24 ausgeführt, so daß sogar in ganz nahen unteren Stellung der beiden Blöcke 16, 19 die obere Ende der Verbindungsstützen 22 nicht über der oberen Fläche des Druckformhalterblocks 16 hinausragen. Die Höhe jedes Druckformhalterblocks 16, welches entsprechende Kabelschuhemodell sein mag, ist vorzugsweise angepaßt, um die Höhe des Raums 38 dem möglichen maximalen Bewegungsbereich der verschiedenen Modelle der Druckformhalterblöcke 16 entspricht.
- Der Preßtopf 15 der automatischen Mittel 3 für die Zuführung und den Schnittvorgang weist einen vom Stößel 1 gehalteten Preßtofkörper 39, und eine senkrecht von der Quetschachse 9 angeordneten Betätigunsstange 40 auf. Eine Klinke 41 wird von der Betätigunsstange 40 gehaltet, die angepaßt ist, um das Band 4 bei ihren Bewegungen nach der Quetschachse 9 und nicht in entgegensetzter Richtung anzutreiben, nämlich wenn das Ende der Betätigunsstange 40 sich von der Quetschachse 9 entfernt. Diese Klinke 41 besteht zum Beispiel aus einem Falleförmig Bauteil, der unter den Band 4 (in jede der Lochungen, angeordnet dafür in dem Band 4 oder gegen jeden Kabelschuh), wenn sie sich an die Quetschachse 9 annähert, und kann unter das Band 4 in entgegengerichteter Richtung gleiten. Die Betätigungsstange 40 haltet ebenfalls einen Bauteil 42, der sich parallel zum Preßtopfkörper 39 an der Vorderseite der Quetschvorrichtung und haltet an ihrem freien Ende eine Endestellung- und Anschlagschraube 43 für der Betätigunsstange 40. Diese Anschlagschraube 43 wird von einem Innengewinde in dem Bauteil 42 gehaltet, dessen Achse parallel zur Quetschachse 9 ist, und das Ende dieser Anschlagschraube 43 kommt zum Anschlag gegen eine mit dem Preßtopfkörper 39 einstückige Lagerfläche 44. Diese Schraube 43 begrenzt dadurch den Bewegungsbereich der Betätigunsstange 40 nach der Quetschachse 9. Beim Einschrauben oder Abschrauben der Schraube 43 in Bezug auf den Bauteil 42, wird die Stellung dieses Endestellungsanschlags, und daher die Vorlaufausdehnung des Bandes 4, nämlich die Länge des senkrecht von der Quetschachse 9 zugeführt Bandanteils bei jedem Zyklus einstellen, wenn der Halter in die Hochstellung zurückkommt, um diese Länge einem Kabelschuh genau zu entsprechen. Es muß festgestellt werden, daß die Anschlagschraube 43 gegenüber einer Seite des Preßtopfkörpers 39 und vor der Vorrichtung angeordnet ist, so daß sie leicht erreichbar ist. Der Querraumbedarf der Vorrichtung ist außerdem verkleinert.
- Der Anschlagbauteil 44, gegen die die Schraube 43 zum Anschlag kommt, ist wie der Preßtopfkörper 39 auf einem Träger 45 aufgebaut, der selbst am Stößel 1 durch Schrauben montiert ist. Die Stellung des Trägers 45, der die gesamte Mittel 3 für die automatische Zuführung haltet, ist in Bezug auf den Stößel 1 mit Hilfe von einer Rippe 47 des Trägers 45 bestimmt; diese Rippe ist in einer Nute 48 des Stößels 1 eingeführt, und die Nute ist parallel zur Quetschachse und zum schwalbenschwanzförmigen Zusammenbau der Kassette 21 ausgeführt. Die Rippe 47 und die Nute 48 bilden Mittel zum Einstellen der Stellung des Bandes längs der Quetschachse 9. Eine bandführungsplatte 49 ist über dem Band vorgesehen, um sein Anheben bei der Bewegung der Klinke 41 zu verhindern, und um seine Führung zwischen den Eindrücken 5, 7 zu sichern. Ein drehbarer Knopf 46 erlaubt die Platte 49 für die Einfürung des Bandes 4 ein wenig anzuheben.
- Jede Kassette 21 ist vorteilhaft auch mit einer Platte 50 und einem Abstreifer 51 (nur auf Fig. 2 gezeigt) vorgesehen, welche Platte einen Anschlag für die vertikale Anlage in der angenäherten Quetschstellung bildet.
- Die Erfindung ist Gegenstand von verschiedenen Varianten in Bezug auf den beschreibten und repräsentierten Ausführungbeispiel. Die automatische Mittel 3 für die Zufürung des Bandes können zum Beispiel pneumatisch und/oder mechanisch und/oder elektromekanisch sein, und können links oder rechts vom Halter 2 oder hinter dem Halter 2 angeordnet sein. Es können andere Mittel für die lösbare Festigung der Druckformen 8 und/oder der Ambosse 6 und/oder jeder Quetschkassette 21 vorgesehen sein.
- Die erfindungsgemäße Quetschvorrichtung kann halbautomatisch sein, nämlich von einem Pressesetzer betätigt werden, der das den Kabelschuhe aufzunehmende Drahtende zwischen den Eindrücken vor der Betätigung der Presse manuell setzt. In einer Variante, sie kann dennoch ebenfalls beim Setzen des Drahtendes zwischen den Eindrücken von einem Automat, wie einem Roboter, ganz automatisiert sein.
Claims (8)
1. Quetschvorrichtung für die Quetschverbindung von
metallischen Kabelschuhen an Leitungsdrähte mit einem Isolierschlauch, von dem ein
Ende vorher abisoliert worden ist, bestehend aus:
- einem Pressenstößel (1), der zur fixierung an einem festen
Tisch einer Presse angepaßt ist,
- mindestens einem vom Pressenstößel (1) fest gehalteten
Quetschamboß (6), der mindestens einen ersten Quetscheindruck (5) bestimmt,
- einem Quetschhalter (2), der mindestens eine
Quetschdruckform (8) haltet, welche mindestens einen zweiten Quetscheindruck (7)
bestimmt, dessen Form der eines ersten Eindrucks (S) zugeordnet und für die
Quetschverbindung eines Kabelschuhes, der zwischen den Eindrücken und um
besagtem Ende des Drahts längs einer Achse (9), nämlich längs sogenannter
Quetschachse, gepreßt ist, entsprechend der Drahtrichtung angepaßt ist; dieser Halter
ist angepaßt, um translationseinstükig mit einem Pressenstempel montiert und in Bezug
auf den Stößel (1) translierend gefürht werden können, so daß er entsprechend
alternativen Annähern- und Entfernenbewegungen in Bezug auf den Stößel (1) in der
Absicht der Quetschverbindung durch und mit den Stempelbewegungen verschoben
wird,
- automatischen Mitteln (3) für die Zuführung und den
Schnittvorgang zwischen besagten Eindrücken (5, 7) der Kabelschuhe
aufeinanderfolgend von mindestens einem Band (4) von vorgeformten metallischen
Kabelschuhen, die mit besagten bewegungen des Halters (2) in Bezug auf den Stößel
(1) synchronisiert sind, so daß ein Kabelschuh zugeführt und beim Entfernen in der
Absicht seines Schnittvorgangs und seiner Quetschverbindung an den Draht beim
nachfolgenden Annähern von besagten Eindrücken (5, 7) angestellt wird, dadurch
gekennzeichnet,
- daß jeder Quetschamboß (6) von einem gleichen
Amboßhalterblock (19) gehaltet wird, daß der Stößel (1) einen Unterteil (20) für die
Abnahme eines Amboßhalterblocks (19) bestimmt, und daß der Amboßhalterblock (19)
am Stößel (1) durch starren lösbaren Festigungsmitteln (26, 27) fixiert wird, welche
einen Abbau des Amboßhalterblocks (19) in Bezug auf den Stößel (1) ohne genötigten
Abbau des Stößels (1) in Bezug auf den Pressentisch erlauben,
- daß jede Druckform (8) von einem gleichen
Druckformhalterblock (16) gehaltet wird, daß der Halter (2) eine Aufnahme (17) für
einen Druckformhalterblock (16) aufweist, und daß der Druckformhalterblock (16) am
Halter (2) durch starren lösbaren Festigungsmitteln (18) fixiert wird, welche ein Abbau
des Druckformhalterblocks (16) in Bezug auf den Halter (2) ohne genötigten Abbau des
Halters (2) in Bezug auf den Pressenstempel erlauben,
- daß besagte Blöcke (16, 19) und besagte starre lösbare
Festigungsmittel (18, 26, 27) angepaßt sind, um die Festigung von Amboß, bzw
Ambossen, (6) und von Druckform, bzw Druckformen, (8) mit verschiedenen Gestalten
und/oder Größen zu erlauben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Druckformhalterblock (16) und ein Amboßhalterblock (19), die einen
Quetschwerkzeugsatz für die Quetschverbindung eines Kabelschuhmodells bilden, in
der Form eines autonomischen Zusammenbaus (21), genannten Werkzeugkassette (21)
einander zugeordnet sind, welcher Zusammenbau angepaßt ist, um der Aufbau und der
Abbau dieser Blöcke (16, 19) zusammen in bezug auf den Halter (2) und den Stößel (1)
zu ermöglichen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckformhalterblock (16) und der Amboßhalterblock (19) durch zwei
Verbindungsstützen (22) einander zugeordnet sind, welche Verbindungsstützen
angepaßt sind, um ihre relativen Verschiebungsbewegungen in der Richtung des
Annähern der Quetscheindrucke (5, 7) zu erlauben, indem jedoch ihre relativen
Verschiebungsbewegungen in der Richtung des Entfernen auf eine Wert größer oder
gleich der ihrer Größtspannweite einschränkt sind, wenn sie am Halter (2) und am
Stößel (1) fixiert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eindruckhalterblock (16) und/oder der Amboßhalterblock (19)
Mittel (32, 33) zum kontinuierlichen Einstellen der Stellung eines ersten (5) und/oder
eines zweiten (7) Quetscheindruck in der Verschiebungsrichtung des Halters (2)
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die feste lösbare Festigungsmittel (26, 27) für die Festigung des
Amboßhalterblocks (19) an den Stößel einen schwalbenschwanzförmigen
Zusammenbau (26, 27) aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die automatische Mittel (3) Für die Zuführung und den
Schnittvorgang angeordnet sind, um das Band (4) bei jedem Zyklus senkrecht von der
Quetschachse (9) zuverschieben, und aufweisen:
- einen Preßtopf (15) mit einem vom Stößel gehalteten
Preßtopfkörper (39) und einer senkrecht von der Quetschachse (9) angeordneten
Betätigungsstange (40),
- eine von der Betätigungsstange (40) gehaltete Klinke (41), die
angepaßt ist, um das Band (4) bei ihren Bewegungen nach der Quetschachse (9) und
nicht in entgegengesetzter Richtung anzutreiben,
- eine Endestellung- und Anschlagschraube (43) für die
Betätigunsstange (40); diese Schraube (43) wird von einem Innengewinde gehaltet, das
in einem von der Betätigungsstange (40) gehalteten Bauteil (42) angeordnet ist, und
dessen Achse senkrecht von der Quetschachse ist; das Ende dieser Anschlagschraube
(43) stößt an eine einstückige mit dem Körper (39) des Preßtopfes (15) Lagerfläche
(44), und begrenzt den Bewegungsbereich der Betätigungsstange (40) nach der
Quetschachse,
- und daß die Anschlagschraube (43) gegenüberstehend einer
Seite des Körpers (39) des Preßtopfes (15) und vor der Vorrichtung angeordnet ist, und
Mittel (43) zum Einstellen der Vorlaufausdehnung des Bandes (4), und somit der Länge
des senkrecht von der Quetschachse (9) bei jedem Zyklus zugefürhten Bandanteils
bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sie Mittel (11) zum kontinuierlichen Einstellen der Stellung des
Halters (2) in Bezug auf einen Pressenstempel in der Verschiebungsrichtung in Bezug
auf den Stößel (1) aufweist.
8. Werkzeugkassette für eine Quetschvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Druckformhalterblock
(16) und einen Amboßhalterblock (19) aufweist, die in der Form eines autonomischen
Zusammenbaus einander zugeordnet, und angepaßt sind, um ihre Aufbau und Abbau
zusammen in Bezug auf die Vorrichtung zu ermöglichen.
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