DE696451C - dere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
dere fuer SchienenfahrzeugeInfo
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- DE696451C DE696451C DE1938B0185494 DEB0185494D DE696451C DE 696451 C DE696451 C DE 696451C DE 1938B0185494 DE1938B0185494 DE 1938B0185494 DE B0185494 D DEB0185494 D DE B0185494D DE 696451 C DE696451 C DE 696451C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Road Signs Or Road Markings (AREA)
Description
B 185494
Die Erfindung betrifft eine Warnungssignaleinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere
für Schienenfahrzeuge, die mit Hilfe der Fahrzeugachse in Tätigkeit gesetzt 'wird
und den Zweck hat, an fahrenden Zügen selbsttätig Warnzeichen zu geben, z. B. im
Abraumbetrieb beim Rückwärtsfahren.
Es sind Warn'ungssignaleinrichtungen bekannt, die mit Hilfe der "Fahrzeugachse in
Tätigkeit gesetzt werden. Durch diese Einrichtungen werden aber Signale in beiden
Fahrtrichtungen gegeben, was vielfach ■unerwünscht ist. Bei Vorwärtsfahrt insbesondere
ist das selbsttätige Zeichengeben mit Rücksicht auf die Geräuschwirkung unerwünscht,
weil der Fahrzeugführer die Strecke übersehen und von sich aus im Bedarfsfall Warnzeichen geben kann. Lediglich
bei der Rückwärtsfahrt, bei der der Fahrzeugführer mit Rücksicht auf die mehr oder weniger große Länge der aneinandergereihten
Anhänger die Strecke nicht gut überblicken kann, ist das Gebein von Warnzeichen
erwünscht.
Bei den bekannten Einrichtungen handelt es sich außerdem um Sonderausführungen
von Warnungssignaleinrichtungen, bei denen an beiden Fahrzeugenden Läutewerke vorgesehen
sind, die mit der zugehörigen. Kupplung des Fahrzeuges in Verbindung stehen
und von denen lediglich dasjenige Läutewerk in Tätigkeit' gesetzt wird, dessen zugehörige
Kupplung sich in entkuppeltem, d. h.. frei herabhängendem Zustand befindet.
Der Erfindung liegt eine Warnungssignaleinrichtung zugrunde, bei der das Signalgeben
wählweise nur für eine beliebige Fahrtrichtung erfolgen soll, während in der anderen
Fahrtrichtung_ die Klangwirkung ausgeschaltet ist. Dies wird dadurch erreicht,
daß von zwei mit der Achse, verbundenen und schwenkbar angeordneten, einen auf der
Fahrzeugachse gelagerten Klangring betätigenden Mitnehmern entsprechend der Fahrt-
richtung wahlweise der eine oder der andere festlegbar ist. Während der Fahrt wird der
freie Mitnehmer den Klangring bei Drehung der Achse nur in der einen Fahrtrichtung
S anheben, während in der anderen Fahrtrlch'-. rung ein derartiges Anheben nicht stattfindet,
so daß die Klangwirkung ausgeschaltet ist. In Ausführung dieses Erfindungsgedankens
kann es zweckmäßig sein, 'unmittelbar auf der ίο Achse einen ringförmigen, mit segmentförmigen
Aussparungen versehenen Trag- oder Anschlagkörper anzuordnen und die länglich
ausgebildeten Mitnehmer einseitig und entgegengesetzt >zur Drehrichtung der Achse
schwingbar zu lagern. Hierdurch wird erreicht, daß die Mitnehmer sich in ihrer
radialen Spreizstellung gegen die entsprechende Kante des Anschlagkörpers legen und
auf diese Weise den Klangring anheben.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι eine Stirnansicht auf den Klangring in eingebautem Zustand und
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
Der Klangring ff ist durch die beiden mit
Flanschen b versehenen Schellen gegen Verschieben auf der Fahrzeugachse c gesichert.
Zwischen den Flanschen b sind zwei Mitnehmer d,e um die Bolzen Z1,/2 frei schwingbar
gelagert. Der Mitnehmer d ist durch den Befestigungssplint g festgelegt. Die Mitnehnehmer
d, e liegen in segmentförmigen Aussparungen h, i eines unmittelbar auf der
Achse c angeordneten ringförmigen Trag- und Anschlagkörpers k.
Bei Drehung der Achse c im Sinne des Pfeiles χ hängt der Mitnehmer^ wenn der
Bolzen/2 unterhalb der Mitte der Achse c
liegt, unter dem Einfluß des Eigengewichtes senkrecht nach unten. Bei weiterer Drehung
■wird der Mitnehmer e durch die Anschlagkante
des Anschlagkörpers k in dieser Lage gehalten und der Klangring a durch den Mitnehmern
hochgehoben, bis etwa der Bolzen/2 über der Mitte der Achse liegt. Bei
-weiterer Drehung fällt der Mitnehmer e durch
das Eigengewicht in die strichpunktierte Lage zurück. Hierdurch fällt auch der Klangring a
herab und kommt durch Anschlag zum Klingen. Dieser Vorgang wiederholt sich bei
jeder weiteren Umdrehung des Radsatzes.
Bei entgegengesetzter Fahrtrichtung wird der Klangring nicht angehoben bzw. nicht
zum Klingen gebracht, da der Mitnehmern
auch bis über die Mitte der Achse in der
■strichpunktierten Lage bleibt.
Der stillgelegte Mitnehmer ic? wird nur dann
gelöst und dementsprechend der andere Mitnehrner e mit dem Splint g festgelegt, wenn
der Wagen in Züge mit entgegengesetzter Fahrtrichtung eingereiht wird.
Damit der freigegebene Mitnehmer bei
höheren Fahrgeschwindigkeiten unter dem Einfluß der Fliehkraft nicht in der gespreizten Stellung beharrt, empfiehlt es sich, ihn
aus möglichst leichtem Werkstoff zu fertigen, während für den Klangring selbst eine möglichst schwere. Ausführung angezeigt ist.
Claims (1)
1. Warnungssignaleinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Schienenfahrzeuge,
die mit Hilfe der Fahrzeugachse in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß von zwei mit der Achse (c) verbundenen und schwenkbar angeordneten,
einen auf der Fahrzeugachse (c) gelagerten Klangring (ß) betätigenden Mitneh-
mern (d, e) entsprechend der Fahrtrichtung
wahlweise der eine oder der andere festlegbar ist, so daß der freie Mitnehmer
(e oder d) den Klangring (a) bei Drehung
der Achse (c) nur in der einen Fahrtrichtung anhebt und die Klangwirkung
für die eine oder andere Fahrtrichtung ausschaltbar ist.
2, Warnungssignaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß un-
mittelbar auf der Achse (c) ein ringförmiger, mit segmentförmigen Aussparungen
(Ji, i) versehener Trag- und Anschlagkörper (k) angeordnet ist und daß die
länglich ausgebildeten Mitnehmer (d, e) einseitig und entgegengesetzt zur Dnehung
der Achse (c) schwingbar gelagert sind, so daß sie sich in ihrer radialen Spreizstellung
gegen die entsprechende Kante des Ansehlagkörpers (k) legen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0185494 DE696451C (de) | 1938-12-06 | 1938-12-06 | dere fuer Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0185494 DE696451C (de) | 1938-12-06 | 1938-12-06 | dere fuer Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696451C true DE696451C (de) | 1940-09-21 |
Family
ID=7010029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0185494 Expired DE696451C (de) | 1938-12-06 | 1938-12-06 | dere fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696451C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1430973B1 (de) * | 1963-12-07 | 1970-08-06 | Funke & Huster Elek Zitaetsges | Akustische Warnvorrichtung fuer Einschienen-Haengebahnen im Bergbau unter Tage |
-
1938
- 1938-12-06 DE DE1938B0185494 patent/DE696451C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1430973B1 (de) * | 1963-12-07 | 1970-08-06 | Funke & Huster Elek Zitaetsges | Akustische Warnvorrichtung fuer Einschienen-Haengebahnen im Bergbau unter Tage |
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