DE69595C - Zurichtemaschine für Felle - Google Patents

Zurichtemaschine für Felle

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DE69595C
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DE
Germany
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skins
stain
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brush
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69595D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. H. SANDERS in New-York und J. E. CARLIN in Brooklyn
Publication of DE69595C publication Critical patent/DE69595C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: Gerberei.
Zurichtemaschine für Felle.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche in einfacher, schneller und.vortheilhafter Weise die Zurichtung der Felle für die Hutfabrikation ausführt. Die einzelnen Theile der Maschine sind derartig angeordnet, dafs die Beize in feiner Vertheilung als Staub auf das zu behandelnde Fell gelangt, wobei ein Ueberschufs an Beize vermieden wird und eine Beschädigung der Felle ausgeschlossen ist.
In den beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
An dem aufrechtstehenden Gestell ι ο sind die Walzen 12 und 13 zum Einführen der Felle in die Vorrichtung über einander in den beiderseitig vorgesehenen Lagern 11 angebracht. Von diesen Walzen ist die obere 13 in Führungen vertical verstellbar und kann auf bekannte Weise durch Federn 14 der unteren (12) je nach der Dicke der Felle genähert oder von derselben entfernt werden.
An dem einen Ende kämmen die Walzen 12 und 13 (wie in Fig. 2 gezeigt) im entgegengesetzten Sinne in einander, während auf dem Ende an der Walze 12 ein Zahnrad 15, Fig.4, vorgesehen ist, welches in ein auf der Welle 17 befestigtes zweites Zahnrad 16 eingreift. Die Welle 17 läuft in Lagern 18. welche am Gestell ι ο vermittelst der horizontalen Führung 19 und des Verankerungszapfens 20 so verstellbar angeordnet sind, dafs hierdurch das Rad 16 nach Belieben mit dem Rad 15 in Eingriff gebracht oder ausgelöst werden kann. An dem äufsersten Ende der Welle 17 ist aufserdem eine Schnurscheibe 21, Fig. 1, angeordnet, welche durch eine Schnur 22 mit der an der Welle 24 befestigten Schnurscheibe 23 verbunden ist. Welle 24 ruht in Lagern am oberen Theil des Gestelles 10 und trägt die Antriebscheiben 25.
Unmittelbar hinter den Einführungswalzen 12 und 13 ist parallel zu denselben eine drehbare Bürste 26 vorgesehen, welche zur Bearbeitung der Felle dient, wenn dieselben zwischen die Bürste und die untere Walze 12 gelangen. Die Welle 27, an welcher die Bürste 26 befestigt ist, trägt an dem einen Ende eine Schnurscheibe 28, welch letztere durch die Schnur 29 nach oben hin mit dem an Welle 24 sitzenden Rad 30 und nach unten hin mit dem an Welle 32 sitzenden Rad 31 verbunden ist. Das Lager 33 für die Welle 32 befindet sich nahe am Boden des Gestelles 10.
Die Bürste 26 und die Walze 13 werden durch eine in dem Maschinengestell am Querbalken 35 befestigte Schutzkappe 34 bedeckt, welche dem Zwecke dient, das Herausspritzen der (aus Quecksilbernitrat bestehenden und daher sehr gefährlichen) Beize aus der Maschine zu verhüten. Die Beize wird vermittelst eines eigenartig construirten Zerstäubers auf die Felle gebracht, bevor dieselben zur Bürste gelangen.
Die Construction des Zerstäubers ist wie nachstehend beschrieben ausgeführt. Der am Querbalken 37 befestigte Behälter 36 für die Beize ist mit einem Auslafsrohr 38 versehen, welche sich nahezu vom Boden des Behälters (Fig. 2) aufwärts erstreckt und in den Deckel 38 a des Behälters übergeht. Das Ende des Rohres 38
verbreitert sich und tritt in das flache Rohr 3g, Fig. 3, ein. Letzteres ist derart gebogen, dafs es sich über die ganze obere Seite der Bürste 26 erstreckt, und erweitert sich an seinem freien Ende, wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, stark nach beiden Seiten hin, so dafs beim Gang der Maschine die Beize auf und über die Walze 12 vertheilt wird. Das untere Ende des Rohres 39 ist mit einem Gebläse 41 verbunden, welches, auf den Querbalken 42 ruhend, von einer Welle 43 aus in Thä'figkeit gesetzt werden kann. Diese Welle 43 trägt eine Rolle 44, welche durch die Schnur 45 mit der an der Welle 24 befestigten Schnurscheibe 46 verbunden ist.
Aus der Verbindung der einzelnen Rollen mit einander ist nun leicht der Gang der Maschine ersichtlich.
Wenn das zu behandelnde Fell von den Einführungswalzen 12 und 13 zwischen die Walze 12 und die Bürste 26 geführt wird, wird auch das Gebläse bethätigt, und die durch das Rohr 39 streichende Luft saugt alsdann aus dem Behälter 36 Beize empor'und vertheilt dieselbe als feinen Staub auf das Fell. Durch den Druck, welchen dasselbe zwischen der Bürste und der Walze 12 erfährt, wird alsdann das völlige Eindringen der Beize in das Fell bewirkt.
Zur Speisung des Behälters mit Beize dienen die Rohre 36a und 36b; das an letzterem vorgesehene Ventil 36°, Fig. 1, regelt den Zuflufs der Beize. Aufserdem zweigt sich von dem Rohr 36b das mit dem Regulirventil 36e versehene Rohr 36 d ab. Dieses Rohr läuft (Fig. 3) in die Zweigrohre 36f aus, welche in das erweiterte und fein durchlöcherte Ende 40 des Gebläserohres 39 hineinragen. Die Anordnung der Rohre 36d und 36f hat den Zweck, die Beize in feiner Vertheilung auf die Felle zu führen, falls das Gebläse aus irgend einem Grunde nicht in Thätigkeit treten kann. In diesem Falle wird alsdann Ventil 36c geschlossen, Ventil 36 s5 dagegen geöffnet.
Um die während des Ganges der Maschine von den Fellen abfliefsende Beize an dem Herausspritzen nach der vorderen (dem Arbeiter zugekehrten) Seite zu hindern, dient die am Querbalken 48 angebrachte und eigenartig gebogene Schutzplatte 47. Gleichzeitig hat letztere auch den Zweck, die überschüssige Beize aufzusammeln, aus welchem Grunde die Schutzplatte mit einer behälterartigen Ausbuchtung 49 und einem Auslafshahn 50 vorgesehen ist.
Um die völlig gebeizten Felle aus der Maschine herauszuführen, dient die der Schutzplatte 47 ähnlich geformte und am ' Querbalken 52 befestigte Führungsvorrichtung 51, Fig. 2. Dieselbe besteht aus einer Anzahl von parallel zu einander angeordneten Armen 53, Fig. ι, welche sich am Boden der Maschine vereinigen. Die Construction der Führungsvorrichtung ermöglicht ein völliges Abtröpfeln der überschüssigen Beize aus den fertig gebeizten Fellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zurichtemaschine für Felle, gekennzeichnet durch eine zum Walken bestimmte Bürste (26), durch Zuführungswalzen (12 und 13), einen mit Vertheilungsrohr (38 bezw. 40) versehenen Behälter (36) für Beize und durch ein Gebläse, das die Beize in das Vertheilungsrohr hebt und sie in fein vertheiltem Zustande auf die Walkbürste bezw. die von den Walzen eingeführten Felle befördert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69595D Zurichtemaschine für Felle Expired - Lifetime DE69595C (de)

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