AT136460B - Maschine zum Carrotieren von auf der Haut befindlichem Pelzwerk. - Google Patents

Maschine zum Carrotieren von auf der Haut befindlichem Pelzwerk.

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AT136460B
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Joseph Weber
Julian Francis Tomaino
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Joseph Weber
Julian Francis Tomaino
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


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  Maschine zum Carrotieren von auf der Haut befindliehem Pelzwerk. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Carrotieren von Pelzwerk vor dem Scheren. In der Beschreibung und in den   Ansprüchen   wird unter dem Ausdruck"Pelz"das behaarte Fell verstanden. 



   Bekanntlich muss das Pelzwerk, bevor es für die Verfilzung bei der Hutfabrikation verwendet werden kann, vorbehandelt, d. h. mit einer   earrotierenden Lösung,   in der Regel Quecksilbernitrat, behandelt werden, um die Pelzfasern so zu beeinflussen, dass sie bei der Verfilzung   Zusammenhalten.   Bis jetzt wurde das Carrotieren des Pelzwerkes meist von Hand ausgeführt, wobei der Arbeiter schwere Bürsten verwendete, mit denen die   carrotierende   Lösung in die Haare des Pelzwerks gerieben wurden. Das ist kostspielig, da es durchweg Handarbeit ist, und diese Lösung zehrt schnell die Borsten der Bürsten auf, so dass sie nach kurzer Benutzung erneuert werden müssen. 



   Die   carrotierende   Lösung ist sehr giftig und korrodierend und daher für den Arbeiter gefährlich, und das Pelzwerk wird bei diesem Verfahren nicht gleichmässig über seine ganze Fläche und Tiefe behandelt. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen, hat man zahlreiche Versuche gemacht, eine Maschine zu konstruieren, die diese Arbeit ausführen würde, aber bis zum heutigen Tage waren diese Maschinen nicht zufriedenstellend. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Maschine, die das Pelzwerk selbsttätig   gleichmässig   und wirksam über die ganze Oberfläche der Haut und bis hinab zu der Oberfläche der Haut behandelt und die   carrotierende   Lösung wirksam in das Pelzwerk verreibt. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht der   Maschine,   Fig. 2 ist eine Aufsicht derselben, Fig. 3 ist ein vertikaler Längsschnitt durch den oberen Teil der Maschine nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in grösserem Massstabe. 



  Fig. 4 ist ein Schnitt eines Endes des Pelzwerkträgers im wesentlichen nach der Linie   4-4   der Fig. 3. 



  Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung, die die   carrotierende   Lösung in das Pelzwerk reibt. Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Teiles derselben. Fig. 7 ist eine Aufsicht auf den Behälter, um die earrotierende Lösung und die zugehörigen Ausflussdüsen zu halten. Fig. 8 ist ein Schnitt durch einen Seperator und eine   Rückführvorrichtung   für die   Carrotierlösung.   Fig. 9 ist eine Endansicht der Befestigung für den Behälter und die   Luftgebläsevorrichtung   an einem Ende desselben, und Fig. 10 ist eine Aufsicht auf denselben. 



   Die Maschine hat Füsse 11 mit Seitenschienen 12 und einen Tisch   13,   der auf seiner Oberfläche mit einer Tafel aus säurefestem Material abgedeckt ist. Hinter diesem Tisch befindet sich ein Paar Gummisehutzrollen 16 und unmittelbar hinter diesen Rollen ein Paar gerillte Speiserollen 17 aus säurefestem Material. Hinter den Speiserollen 17 ist ein Träger für das Pelzwerk angeordnet, der vorzugsweise aus Längsschienen 18 aus säurefestem Material besteht. Diese Schienen können durch geeignete Mittel, wie Querstützen 19, getragen werden. 



   Über den Schienen 18 ist eine Zuführungsvorrichtung für die   carrotierende   Lösung angeordnet. 



  Diese besteht aus einem Behälter 20, der vorzugsweise in der Form einer Röhre sich quer über die Schienen 18 erstreckt und in Abstand darüberliegt. Der Behälter ist vorzugsweise durch Endzapfen 21 in Blöcken 22 befestigt, die in einer Aussparung in den Seitenstützen 24 der Maschine liegen. Die ganze Vorrichtung kann daher entfernt werden, indem man sie lediglich von der Stütze 24 abhebt, wenn man 

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 Flüssigkeitsausflussdüsen und Luftblasdüsen selbsttätig richtig eingebracht. Die Zapfen 21 des Behälters 20 sind durch die Schraubenansätze 25 und 26 in den Blöcken 22 befestigt. 



   Ein Speiserohr 28 führt durch eine biegsame Schlauchverbindung 29 von einem Speisebehälter, z. B. einer grossen Glasflasche 30, die Carrotierlösung in den Behälter 20. Der Zufluss der Lösung kann mittels des Ventils 31 unterbrochen werden. Der Spiegel 32 der Flüssigkeit 27 kann im Behälter 20 nicht höher steigen als das untere Ende   3. 3   des Rohres 28. Durch Einstellung der Höhe dieses Rohres kann die Oberfläche der Flüssigkeit auf der   gewünschten   Höhe gehalten werden. 
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 über dem Spiegel. 32 der Carrotierflüssigkeit. Jede Düse hat ein Zuführungsrohr   35,   das im Behälter in die   Flüssigkeit taucht.   Diese Düsen sind dicht über die ganze Länge des Behälters 20 angeordnet.

   Es hat sich beispielsweise als befriedigend herausgestellt, die Düsen in Abständen von etwa 19 mm an den Enden 37 von etwa 15 mm in der Mitte 38 des Behälters 20 anzuordnen, mit einer allmählichen Zunahme des Abstandes von der Mitte aus nach den äusseren Enden (Fig. 7). Über jeder Düse ist eine Blasdüse 40 angeordnet, die von der Wandung des   Rohres 39 nach unten quer   zu den Ausflussdüsen   34   gerichtet ist. Das Rohr 39 ist einstellbar auf Armen   41   befestigt, die auf den Zapfen 21 drehbar und mit Bezug auf den Behälter 20 einstellbar sind. Das Rohr 39 kann in der eingestellten Lage durch die Halteschrauben   42   durch die Nuten 43 in den Armen befestigt werden.

   Dem Rohr 39 wird Luft unter Druck durch ein Rohr 44 durch   Abschluss- und   Regelventile 46 und 47 zugeführt. 



     Mit   diesen Reihen von   Auslassdüsen     34   und Luftdüsen 40 wird ein Regen von Carrotierlösung 
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 keit sich bewegenden Teilchen der Flüssigkeit trifft den Pelz bei 49, so dass der Haarpelz mit dieser Flüssigkeit auf seiner ganzen Länge und auch hinab bis auf die Oberfläche der Haut behandelt wird. Die Richtung der Düsen wird so eingestellt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, so dass der Regen das Bestreben hat, den Pelz anzuheben und die   Carrotierlösung   in ihn hineinzudrücken und sie auf die ganze Länge der Pelzfasern zur Wirkung zu bringen. Die Pelze werden in die Maschine mit dem Kopf voran aufgegeben (Fig. 3). 



   Unmittelbar jenseits des Regens 48 ist eine gerillte Leerlaufrolle   50,   die die Haut vor einem Durchbiegen schützt und sie auf   den Trägern 18 flach   hält. Unmittelbar hinter den Trägern 18 ist ein Paar gerillte   Zuführungs-und Halterollen   und 52, die den Pelz aufnehmen, unmittelbar nachdem derselbe die   Träger   18 verlassen hat. Hinter den Rollen 51 und 52 ist ein Träger 53 angeordnet, auf dem eine Rolle 54 von solcher Konstruktion und Anordnung montiert ist, dass sie die earrotierende Flüssigkeit in den Pelz reibt.

   Diese Rolle besteht aus einem geeigneten Körper 55, der mit Gummi 56 bedeckt ist und eine grosse Anzahl Gummierhöhungen 57 hat, die so biegsam sind, dass sie während des   ReibU11gsvorganges   etwas nachgeben, um so den Pelz nicht zu beschädigen, aber genügend steif sind, um die   Carrotierflüssigkeit   vollständig im ganzen Pelz zu verreiben. Die Rolle ist in solchem Sinne drehbar, dass die Erhöhungen 57 sich gegen die natürliche Lage des   Haarpelzes   bewegen. Die Rolle wird erheblich schneller als der Pelz angetrieben. Eine Wand 58 an der hinteren Kante der Platte 53 hilft auch dazu mit, den Pelz in richtiger Lage zu halten.

   Sobald der Pelz von der hinteren Kante der Wand 58 abfällt, wird er durch eine TransportVorrichtung 59, vorzugsweise aus einem   Gumminemen   oder einem gummierten Gewebe, das durch die Carrotierflüssigkeit nicht beschädigt wird, weggebracht. Die oberen   Rollen 17   und 51 sind nachgiebig gelagert. Zu diesem Zwecke können sie in senkrechten verschiebbaren Lagerblöcken 60 befestigt sein, auf deren oberen Enden drehbare belastete Hebel 61 ruhen. Die Pfanne 65 erstreckt sich vollständig unter den Teilen der Maschine über ihre ganze Länge, mindestens von den Rollen 16 bis hinter die reibend Rolle 54, so dass etwaige   Carrotierlösung,   die   heruntertropfen   mag, gesammelt wird.

   Der Boden dieser Pfanne ist nach dem Abfluss 66 geneigt nach einem Trog 67 mit einem Sieb   68,   und von diesem Trog führt ein   Abflussrohr   zu einer   Luftdüsenpumpe M,   die durch ein Rohr 71 nach einem Separator 72 auf der Oberseite des Behälters 20 führt (Fig.   2).   Verdichtete Luft wird der Düsenpumpe durch ein Rohr 73 zugeführt, das durch ein Ventil 74 geregelt wird. Der Separator 72 besteht aus einem erweiterten rohrförmigen Teil mit einer Öffnung an der oberen Fläche, die mit einem Sieb 75 abgedeckt ist, und einer Abflussöffnung 76 an seinem unteren Ende, die nach dem Behälter 20 führt.

   Carrotierlösung, die nicht durch die Haare des Pelzes aufgenommen wird, wird unmittelbar zum Behälter 20 durch den Separator 72 zurückgeführt, indem die Lösung sich von der Luft in dem Separator 72 scheidet und in den Behälter 20   zurückfliesst,   während die Luft durch das Sieb 75 nach aussen geht, und da der Separator stets in Verbindung mit der Aussenluft ist, ist der Druck in dem Behälter 20 immer der atmosphärische Druck.

   Daher ist der Spiegel dieser Flüssigkeit in diesem Behälter stets in Höhe mit dem unteren Ende des Rohres 28, und sobald er unter diese Höhe fällt, kann Luft in dieses Rohr 28 eintreten und zu dem Behälter   30   hin- durchtreten, und gestattet einer genügenden Flüssigkeit von dem Behälter   30   zu   fliessen und   die Höhe der   Flüssigkeit 87   auf die Höhe des unteren Endes des Rohres 28   zurückzubringen.   Eine Haube 77, die sich über die Brausevorrichtung erstreckt, sammelt einige Spritzer zu und   führt   durch eine Absaugvorriehtung 78 fort. Die ganze Maschine kann beispielsweise von einem Elektromotor 79 angetrieben werden, der eine
Scheibe 80 auf einer Hauptantriebswelle 82 antreibt, u. zw. durch einen Riemen 81.

   Auf dieser Welle 

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 können andere Scheiben 83 und 84 mit Riemen 85 und 86 sein, die zu verschiedenen Teilen der Maschine laufen. Der Riemen 85 kann zu einer Scheibe 87 laufen, die ein Zahnrad 88 antreibt, das mit einem Zahn- rad 89 zum Antrieb der reibenden Rolle 54 kämmt. Diese Rolle 54 läuft in Lagern in senkrechten Füh- rungen 90. 



  Der Riemen 86 führt zu einer Rolle   91,   die durch Zahnradgetriebe 92 und 93 arbeitet, um die verschiedenen Zuführungsrollen anzutreiben. Man sieht ferner vorzugsweise eine ergänzende Pfanne 94 vor, um etwaige Carrotierflüssigkeit aufzusammeln, die von der Maschine herabfallen mag, und um sie durch eine Leitung   95 zu   einem geeigneten Behälter zu führen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Carrotieren von auf der Haut befindlichem Pelzwerk, bei welcher der Pelz über eine Tragvorrichtung vorgeschoben und   carrotierende   Flüssigkeit unter Druck auf das Pelzwerk gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die   carrotierende   Flüssigkeit, die mit einem gegebenen Oberflächen- spiegel in einem   über die Tragvorrichtung   hinausragenden Behälter 20 gehalten wird, durch eine
Mehrzahl von Auslassdüsen ausgelassen wird, die seitlich aus dem Behälter hinausragen, wobei sich ihre
Auslässe oberhalb und ihre Einlässe unterhalb des Flüssigkeitsspiegels befinden, und die mit einer Mehrzahl von Luftblasdüsen zusammenarbeiten, die oberhalb der   Auslassdüsen   angeordnet sind und quer durch diese hindurch gegen das Pelzwerk blasen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegen den hinteren Teil zu des durch die Auslass-und Luftblasdüsen gebildeten Regens eine mit Kautschuk bedeckte Walze, die mit im Abstand voneinander angeordneten biegsamen Erhöhungen aus Kautschuk angeordnet ist, um den Pelz zu erfassen und die carrotierende Flüssigkeit einzureiben, wobei diese Walze mit einer grösseren Oberflächen- geschwindigkeit gedreht wird als der Pelz und einer der natürlichen Lage der Haare auf der Haut entgegengesetzten Richtung.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Obert1ächenspiegel in dem Behälter (20) selbsttätig von einem Speisebehälter (30) überwacht wird, der mit dem ersten Be- hälter (20) durch ein Rohr (29) mit einer Auslassöffnung in der aufrecht zu erhaltenden Spiegelhöhe versehen ist.
    4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung für den Pelz ein offener Rost (18) mit Stäben ist, die linienhafte Berührung mit der Oberfläche der Haut haben, um ein Befeuchten der Unterseite der Haut mit der Flüssigkeit zu verhindern.
    5. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pfanne (94) unterhalb des Rostes zum Sammeln der überschüssigen Flüssigkeit und Vor- richtungen zum Zurückführen dieses Überschusses in die Regenvorrichtung vorgesehen sind. EMI3.1
AT136460D 1931-06-17 1932-06-17 Maschine zum Carrotieren von auf der Haut befindlichem Pelzwerk. AT136460B (de)

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