DE69588C - Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials - Google Patents

Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials

Info

Publication number
DE69588C
DE69588C DENDAT69588D DE69588DA DE69588C DE 69588 C DE69588 C DE 69588C DE NDAT69588 D DENDAT69588 D DE NDAT69588D DE 69588D A DE69588D A DE 69588DA DE 69588 C DE69588 C DE 69588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
connection
disk
air supply
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69588D
Other languages
English (en)
Original Assignee
aktiengesellschaft für kohlenstaub-feuerungen in Berlin
Publication of DE69588C publication Critical patent/DE69588C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B3/00Combustion apparatus which is portable or removable with respect to the boiler or other apparatus which is heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Feuerung für pulverisirte Kohle und sonstiges staubförmiges Brennmaterial ist derjenigen des Patentes Nr. 63955 verwandt. Sie stellt sich als eine Vorfeuerung dar, die ein verhältnifsmäfsig selbstständiges Ganzes bildet, so dafs man sie zweckmäfsig auf Rollen aufbaut, um sie bequem von dem zu heizenden Ofen oder Kessel entfernen zu können. , f/
Fig. ι bis 3.. zeigen eine solche Vorfeuerung für staubförmige Brennstoffe, die geeignet ist, unmittelbar an das Flammrohr eines Dampfkessels angeschlossen zu werden. Ein mit Chamottesteinen ausgekleidetes Gefäfs dient mit seinem senkrecht oder schräg aufwärts gerichteten Schenkel ^2 als Mischkammer und Entzündungsraum für den Kohlenstaub und die Verbrennungsluft. Der waagerechte Schenkel ^1 wird zweckmäfsig äufserlich konisch gestaltet, um sich dem vorderen gebördelten Theil des Flammrohres, in welchen er hineingeschoben wird, möglichst' luftdicht anpassen zu können. Der Verticalschenkel \2 des Verbrennungsraumes ist ebenfalls in seinem oberen Theil konisch gestaltet und trägt oben den Trichter m, welcher mit dem das Feuerurigsmaterial bildenden Kohlenstaub gefüllt wird. Seitlich ist der verticale Schenkel ^3 des Verbrennungsraumes mit über einander liegenden Reihen von Luftzuführungskanälen χ versehen, welche. Reihen wieder mit je einem ringförmigen Raum wl in unmittelbarer Verbindung stehen. Die sämmtlichen Räume»»1 werden von einem gemeinsamen weiten Luftzuführungsrohr L, Fig. 2, gespeist, von welchem sie durch besondere Ventile g einzeln mehr oder weniger abgesperrt werden können. Durch die passende Einstellung dieser Ventile erzielt man eine rauchlose Verbrennung des Kohlenstaubes.
Als Zuführungsvorrichtung für das Feuerungsmaterial kann ein Rost aus rot irenden oder sich hin- und herbewegenden Stäben dienen. Es kann auch, wie in dem vorliegenden Beispiel angenommen, ein aus einem Stück bestehender, um eine senkrechte Achse schwingender waagerechter Rost m2, der den Kohlenstaub aus einem darüberliegenden Rumpf m entnimmt und als ununterbrochenen feinen Staubregen in den Verbrennungsraum fallen läfst, angewendet werden.
Die schwingende. Bewegung des Rostes m'2 wird durch einen Winkelhebel k'2 vermittelt, dessen einer gabelartiger Arm um den Zapfen ot3 des Rostes m2 greift, während der andere Arm in steter Berührung mit der auf einer durch Schnurtrieb bewegten Welle h 2 angeordneten Daumenscheibe w4 ist.
Die Regelung der Kohlenstaubzuführung in den Verbrennungsraum \ wird durch Veränderung des Ausschlages des mit dem Rost m2 in Verbindung stehenden Winkelhebels k'2 bewirkt, indem man die Spitze einer Stellschraube q'2 dem gabelförmigen Arm des Winkelhebels näher oder entfernter einstellt, so dafs der Winkelhebel zwar durch die Daumen der Scheibe m4 nach der einen Seite hin ganz ausgeschwungen wird, sich jedoch
nur je nach der Einstellung der Schraube q2 ein gröfseres oder geringeres Stück zurückbewegen kann. Die Rückbewegung des Hebels k 2 wird nach dem Abgleiten eines der Daumen von dem Arm des Winkelhebels k~ durch eine entsprechend angeordnete Feder vollzogen, wodurch ein Auflockern des etwa zusammengebackenen Kohlenstaubes erzielt wird.
Der Antrieb der Welle h2 kann, um von einer fremden Kraftquelle unabhängig zu bleiben, durch den natürlichen Zug des Schornsteins erfolgen. Derselbe treibt ein am Eingang eines nach dem Schornstein führenden Rohres ρ angebrachtes Windrad b1, dessen Bewegung durch Schnurrollen auf die Daumenwelle h a übertragen wird.
Bei der beschriebenen Vorfeuerung kann das Hineinfallen des Kohlenstaubes auch noch durch eine Blaseinrichtung nach Patent Nr. 63955 unterstützt werden.
Verzichtet man auf die Zuhülfenahme eines Kohlenstaubgebläses, so kann man den frei fallenden Kohlenstaubregen unter künstlicher Luftzuführung in der erläuterten Vorfeuerung verbrennen, wenn man das Rohr L als Prefs-. windleitung benutzt, an die auch eine Dampfleitung angeschlossen werden kann. Erforderlichenfalls wird dann das den Kohlenstaub enthaltende Gefäfs m geschlossen ausgeführt und sein oberer Theil mit der Windleitung verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Eine Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials, bestehend aus einem winkelförmigen, aus feuerfestem Material hergestellten Gefäfs, dessen stehender Schenkel ■(% 2J mit über einander angeordneten Reihen von Luftzuführungskanälen (x) versehen ist — deren jede mittelst eines äufseren Ringraumes (wl) regel- und absperrbar aus einem gemeinsamen Luftzuführungsrohr (L) gespeist wird — und dessen liegender Schenkel den Anschlufs an den zu heizenden Kessel, Ofen u. s. w. bildet, während der Brennstoff durch freien Fall, event, unterstützt durch eine Blasvorrichtung an der Mündung des stehenden Schenkels eingeführt wird.
    In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Staubfeuerung zur Erzeugung der schwingenden Bewegung einer zur Lockerung und Zuführung des Brennstoffes dienenden rostartigen waagerechten Drehscheibe (m?) von einer waagerechten Treibwelle aus die Anordnung einer Daumenscheibe (mi) auf letzterer, die entgegen dem Zuge einer Feder auf einen mit einem Stiele (mz) der Rostscheibe verbundenen Winkelhebel (ks) einwirkt, so dafs die Rostscheibe langsam vorwärts und schnell rückwärts schwingt, wodurch die Auflockerung des Pulvers begünstigt wird.
    In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Staubfeuerung behufs Unabhängigkeit von einer fremden Kraftquelle für den Antrieb der Auflockerungs- und Zuführungsvorrichtung die Anordnung eines Schraubenflügelwindmotors (bl) am Eingange eines nach dem Schornstein führenden Rohres (p).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69588D Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials Expired - Lifetime DE69588C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE69588C true DE69588C (de)

Family

ID=343040

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT69588D Expired - Lifetime DE69588C (de) Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE69588C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69588C (de) Vorfeuerung zum Verbrennen staubförmigen Materials
EP3352894B1 (de) Umweltfreundliche selbststandig regelbare anlage kontinuierlichen erzeugung von pflanzenkohle mit grosser ausbeute, gleichbleibend hoher güte aus biomasse und verfahren zur erzeugung derselben
DE2637564C3 (de) Verfahren und Schrägkammerofen zum Verkoken fließfähigen kohlenstoffhaltigen Gutes
DE458234C (de) Einrichtung zur Verbrennung, Vergasung oder Entgasung von feinkoernigen, festen oder erstaeubten fluessigen Brennstoffen
DE55319C (de) Steinkohlen-Feuerungsanlage
DE3341531C1 (de) Ofen zur Behandlung von niederkalorigen Abfallstoffen
DE479793C (de) Anlage zum Vergasen und Entgasen von Kohlenstaub im Gasstrom
DE331596C (de) Verfahren zum Betriebe von Eisenhochoefen unter Benutzung von Braunkohle
DE427286C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Generator- oder Wassergas
DE580663C (de) Rostfeuerung mit Rueckfoerderung der in Trichtern aufgefangenen Rostdurchfallkohle mittels eines Geblaeses in die Brennkammer
EP0064688B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Lagern von Braunkohlen- und Steinkohlenstaub und Mischungen derselben in einem Vorratsbehälter
DE34161C (de) Ununterbrochene regulirbare Brennmaterial-Beförderung an einem vertikalen Radrost
DE50910C (de) Vorrichtung und Verfahren zur unmittelbaren Gewinnung von Eisen aus Erzen
DE118587C (de)
AT83089B (de) Feuerung für Dampfkessel.
AT112644B (de) Einrichtung zur Vergasung oder zur Vergasung und Entgasung von Kohlenstaub.
DE398884C (de) Brenner zur Verbrennung von Brennstoffen
DE196404C (de)
DE228371C (de)
DE26864C (de) Dampfkesselfeuerung
DE47597C (de) Verfahren zur Erzeugung von Bleioxyd und Zinkoxyd
DE297696C (de)
DE399749C (de) Blashochofen
DE293580C (de)
DE2155C (de) Einführung geprefster Luft in Gascrzeugungs-, Reductions-, Rost- und Schmelzöfen von oben, zu dem Zwecke, die vergasbaren Substanzen abwärts durch die Schichten des Ofens zu leiten