DE196404C - - Google Patents

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DE196404C
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furnace
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mouthpiece
melting
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DENDAT196404D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/02Working-up flue dust
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 196404 KLASSE 40«. GRUPPE
mittels einer beweglichen Feuerdüse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1906 ab.
Bei Sinterdrehöfen, die dazu dienen, kleinstückige Erze durch einen Sinterungsvorgang in eine großstückige Form überzuführen, also verhüttungsfähig zu machen, zeigt sich der Übelstand, daß nach kurzer Betriebsdauer im Innern des Ofens ein mehr oder, weniger starker Ansatz sich bildet, der den weiteren regelrechten Ofenbetrieb verhindert und deshalb entfernt werden muß.
ίο Dieser Ansatz wurde bisher durch Abstoßen mittels einer langen und schweren Stoßstange nach Möglichkeit gelockert und stückweise entfernt, ein Verfahren, das nicht allein sehr mühsam und zeitraubend ist, sondern auch große Geschicklichkeit und eine zahlreiche Bedienungsmannschaft erfordert; für manche Erzarten läßt sich dieses Verfahren überhaupt nicht anwenden.
In letzteren Fällen hat man versucht, den Ansatz durch Abschmelzen zu beseitigen, ein Verfahren, das in der bisherigen Ausführungsform ebenfalls sehr zeitraubend ist und außerdem das feuerfeste Futter des Drehofens stark angreift.
Das Abschmelzverfahren von Hand wird zurzeit meist derart ausgeübt, daß das Düsenmundstück mit der Hand so gestellt wird, daß der Flammenstrahl zunächst die vorderen Ansatzstellen trifft und dann im Maße des erfolgten Abschmelzens immer weiter nach hinten gestellt wird. Damit jedoch die hinteren Ansatzstellen entsprechend vorgewärmt werden, müssen sie von Zeit zu Zeit, z. B. alle 2 Minuten, von einem direkten Feuerstrahl getroffen werden. Zu diesem Zweck muß das Düsenmundstück so bewegt werden, daß der Flammenstrahl die Ofensätze langsam in der Richtung von vorn nach hinten und rasch in der Richtung von hinten nach vorn bestreicht. Diese Regulierung der Düse während einer Abschmelzung, welche unter Umständen bis 7 bis 8 Stunden dauert, und welche etwa alle 6 Tage wiederholt werden muß, bedarf nicht allein eines großen Aufwandes an Arbeitslohn (es sind jedesmal etwa 6 Mann erforderlich); die Arbeit ist vielmehr eine außerordentlich anstrengende in der Nähe des Ofens und stellt an die Ausdauer und Geschicklichkeit der Bedienungsmannschaft hohe Ansprüche.
Das vorliegende Verfahren bezweckt nun die Entfernung des Ofenansatzes durch allmähliches Abschmelzen, jedoch auf mechanische und automatische Weise und in kürzester Zeit auszuführen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Sinterdrehofen mit der Neuerung schematisch dargestellt.
Es ist A der Oferizylinder, der auf Ringen B B und Rollen C C gelagert ist und in langsame Drehung gesetzt wird.
Bei D wird das zu verarbeitende Erz dem Ofen zugeführt; die Innenbeheizung des Ofens kann durch eine Gas- oder Kohlenstaubfeuerung auf bekannte Art erfolgen; die Zuführung des Gemisches nach der Düse findet durch das Rohr F statt.
Die Feuerungsdüse ist mit einem beweglichen Mundstück J? versehen, das mechanisch so bewegt wird, daß der Feuerstrahl ununter-
brochen die loszuschmelzenden Stellen bestreicht, und zwar langsam von vorn nach hinten, also von χ nach y und umgekehrt in rascher Bewegung von y nach x, um die bereits in der Schmelze befindlichen Ansatzteile nicht wieder erkalten zu lassen.
Außerdem ist die Einrichtung derart, daß der Feuerstrahl an den Wendepunkten χ undj^ etwas langer verweilt, um diese äußersten
ίο Stellen des Ansatzes besonders energisch zu bearbeiten.
Ferner wird während der Strahlbewegung ein feiner Nebel eines Streumittels (z. B. feiner Gichtstaub oder abgestaubtes Erzklein, das aus dem »Sintergute des Drehofens gewonnen wird) durch das Düsenmundstück ausgeblasen; das betreffende Streumittel verbindet sich mit dem in teigförmigen Zustand befindlichen Ansatz und verhindert dadurch ein Wiederankleben des Ansatzes an dem heißen Ofenfutter.
Die oben beschriebene abwechselnd rasche und langsame Bewegung des Mundstückes E erfolgt mittels einer mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Welle G und einer entsprechend geformten Kurvenscheibe H, die auf den Hebel J einwirkt; letzterer dreht sich um den Zapfen K und steht durch Stange L und Hebel M mit dem drehbaren Mundstück E in Verbindung. Die Drehung der Welle G erfolgt in der Pfeilrichtung, und es ist aus der Figur ohne weiteres ersichtlich, daß bei einer Viertelwellendrehung von 1 nach 2 das- Mundstück E bzw. der Feuerstrahl eine rasche Bewegung von y nach χ ausführt, während bei der Dreivierteldrehung von 2 nach 1 der Strahl sich langsam von χ nach y bewegt.
Die Vorrichtung zum Einblasen des Streumittels besteht aus dem Fülltrichter N, unterhalb dessen eine Schnecke O angeordnet ist, die das Streumittel nach dem Mischraum P fördert, wo ersteres mit dem austretenden Gemischstrom vermengt und dann in den Ofen geblasen wird.
Die Größe des Ausschlagwinkels \ des Düsenmundstückes E kann durch Veränderung der Länge des Hebels M beliebig verändert werden, während mittels Handrades Q. die Endpunkte χ und y der Streichfläche eingestellt werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Abschmelzen des im Innern von Sinterdrehöfen sich bildenden Ansatzes mittels einer beweglichen Feuerungsdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse durch mechanischen Antrieb so bewegt wird, daß der Flammenstrahl langsam von vorn nach hinten und in rascher Bewegung von hinten nach vorn die Ofenansätze bestreicht. ■'
2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Auspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Flammenstrahl zwecks Verhinderung des Wiederzusammenbackens ein Streumittel mechanisch zugemischt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196404D Expired DE196404C (de)

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DE196404C true DE196404C (de) 1900-01-01

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT196404D Expired DE196404C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE196404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3232592A (en) * 1964-02-18 1966-02-01 Anaconda Co Automatic burner control system for rotary kilns

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3232592A (en) * 1964-02-18 1966-02-01 Anaconda Co Automatic burner control system for rotary kilns

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