DE6948C - Dreicylindrige Doppel - Compound - Dampfmaschine - Google Patents
Dreicylindrige Doppel - Compound - DampfmaschineInfo
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- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 title description 3
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0423—Single acting steam engines with 1, 2 or 3 cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
1879.
Klasse 14.
R. HOLTZ und H. HAEDICKE in OEVELGÖNNE bezw. KIEL.
Dreicylindrige Doppel-Compound-Dampfmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1879 ab.
Die vorliegende Maschine ist hauptsächlich für kleinere Dampfboote (Torpedo-, Dampfbeiboote,
Lustdampfer etc.)- bestimmt und soll mit gröfster Einfachheit eine ökonomische Ausnutzung
des Dampfes verbinden.
Dieselbe kann als eine Vereinigimg der Haedicke'schen doppeltwirkenden Dreicylindermaschine
(Verwendung jedes Kolbens als Schieber für den benachbarten Cylinder) mit dem Compoundsystem angesehen werden. Der
Dampf wird nur einem Cylinder frisch zugeführt. Der Rückwärtsgang geschieht durch
Verwechslung der Kanäle. Der Dampfmantel dient als Receiver.
An bewegten Theilen sind nur vorhanden: ein Schieber, drei Kolben, drei Pleuelstangen
und eine Welle.
Bei der für den Vorwärtsgang bestimmten Stellung des Umsteuerungsschiebers tritt der
frische Dampf durch den Einströmungskanal a unter die Mulde b des grofsen Kolbens III,
welcher als Steuerungsschieber für den kleinen Kolben I dient. Der Kolben (Schieber) III
vermittelt rechtzeitig den Zutritt des frischen Dampfes zum Cylinder I durch den Communicationskanal
c, während die zweite Mulde d des Kolbens III für die Umsteuerung des im
Cylinder I verbrauchten Dampfes nach dem ersten Receiver f (Theil des Dampfmantels)
durch die Oeffnung e dient.
Der in f befindliche Dampf wird nun durch den Kolben (Schieber) I nach dem Cylinder II
geleitet. Er gelangt zu diesem Zweck durch die Oeffnung g unter die Einströmungsmulde h,
dann durch den Kanal i in den Cylinder II, strömt nach verrichteter Arbeit durch die Ausströmungsmulde
k (Schieber I) aus, und durch die Oeffnung / in den zweiten Receiver m.
Von hier aus strömt der mm schon zweimal gebrauchte Dampf durch die Oeffnung η unter
die Einströmungsmulde 0 des Schiebers Π, und von da durch den Kanal p in den Cylinder III.
Die Ausströmungsmulde q des Schiebers (Kolbens) II leitet ihn dann durch die Oeffnung r
in den Ausströmungsraum s. Wird dieser, wie in dem vorliegenden Fall, mit dem Ausströmungskanal
t in Verbindung gebracht, so gelangt der Dampf von hier ins Freie.
Bei entgegengesetzter Stellung des Umsteuerungsschiebers dient der Ausströmungsraum ί
zur Einströmung, die Bedeutung sämmtlicher Mulden wird umgekehrt, und es erhält zunächst
der grofse Cylinder frischen Dampf. Zugleich schafft der Um steuern ngs schieb er eine (in der
Zeichnung nicht angegebene) Verbindung zwischen den Receivern f und m, so dafs nach
vollendetem Hub des grofsen Cylinders der in demselben gebrauchte Dampf beide Receiver
erfüllt. Der zweite Kolben arbeitet nunmehr todt im Dampf, während der erste Kolben dem
dritten über den todten Punkt forthilft, ohne übrigens den Gegendruck ganz aufheben zu
können.
Zum sicheren Anlassen dienen noch die Kanäle V und R, welche mit gleichbezeichneten
Löchern im Schieberlappen correspondiren, wenn der Schieber scharf gegen die eine oder
andere Wand des Schieberkastens stöfst. Für diese Schieberstellungen strömt directer Dampf
in den Receiver / bezw. m, also auf die Kolben II bezw. III.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Die vorstehend gezeichnete und beschriebene Combination wiederholter Expansion des Dampfes in einer Dreicylindermaschine mit Steuerung für jeden der drei Cylinder durch den als Schieber wirkenden Nachbarkolben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6948C true DE6948C (de) |
Family
ID=284942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6948D Active DE6948C (de) | Dreicylindrige Doppel - Compound - Dampfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6948C (de) |
-
0
- DE DENDAT6948D patent/DE6948C/de active Active
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