DE196576C - - Google Patents

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DE196576C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/006Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196576 KLASSE 46 ö. "GRUPPE ß:
KARL KUTZBACH in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1905 ab.
Dreikurbelige Zweitakt-Explosionskraftmaschinen, deren Arbeitskolben als Steuerorgane ausgebildet und je einer Ladepumpe zyklisch zugeordnet sind, lassen sich in der Weise umsteuern, daß mittels zu diesem Zweck vorgesehener Zweiwegorgane die zyklische Verbindung zwischen dem Arbeits- und Pumpenzylinder umgekehrt wird. Bei der älteren Ausführung derartiger Maschinen wird das
ίο für den einen Zyklus dienende Rohrleitungssystem ausgeschaltet und ein anderes System eingeschaltet. Die Erfindung bezweckt, das eine der soeben erwähnten Rohrsysteme entbehrlich zu machen. Dies wird dadurch. erreicht, daß die zur Anwendung gelangenden, miteinander verbundenen Zweiwegorgane in einer in sich zurücklaufenden Rohrleitung liegen.
. Während früher die zur Luftüberleitung aus den Pumpen- in die Arbeitszylinder dienenden Rohrsysteme zum Zwecke der Umsteuerung gewechselt wurden, wird nach der Erfindung lediglich die Strömungsrichtung der Luft in jedem Querschnitt der Ringleitung umgekehrt.
Am einfachsten gestaltet sich die Durchführung der dargelegten Erfindungsgedanken bei einer Zweitakt-Explosionskraftmaschine mit drei um je 1200 gegeneinander versetzten Kropfkurbeln an der nämlichen Welle (vgl. die Fig. 1 bis 4 sowie 10 der Zeichnung).
Bei der dargestellten Maschine werden zwar je ein Arbeitskolben α und ein Pumpenkolben 0 von der nämlichen Kurbel aus angetrieben, aber es dient jede Ladepumpe zum Füllen eines anderen Arbeitszylinders als desjenigen, mit dessen Kolben der betreffende Ladekolben 0 gekuppelt ist. Hingegen steht der Innenraum jedes Arbeitszylinders b mit dem zur nämlichen Kurbel gehörigen Pumpenzylinder k durch eine Zwischenleitung r in Verbindung.
Die Zwischenleitung des Zylinderpaares I (Arbeits- und Pumpenzylinder) ist an die des Zylinderpaares II, ebenso die des letzteren an die des Zylinderpaares III durch je ein gerades Rohrstück s1)2 bzw. s2,8 angeschlossen, während von der Zwischenleitung des Zylinderpaares III eine Umleituug S3J1 zur Zwischenleitung des Zylinderpaares I zurückführt. Innerhalb der beiden Rohrstücke Λ'1;2 und s2i3 sowie innerhalb der beiden Enden der Umleitung sV ist ein rohrförmiger Schieber t drehbar gelagert, weshalb die erwähnten Rohrstücke und die Enden der Umleitung gleichachsig angeordnet sein müssen. Der Rohrschieber t ist in beliebiger Weise (nicht eingezeichnet) mit einer außen befindlichen Handhabe derart verbunden, daß er von außen gedreht werden kann; er ist an beiden Enden offen und besitzt an den Stellen, wo er die Verbindungsleitung je eines Zylinderpaares durchsetzt, je zwei um l8o° voneinander abstehende öffnungen 11 und eine dazwischen angeordnete schräge Trennungswand v. Durch die Öffnungen u steht der Innenraum jedes Arbeitszylinders und jedes Pumpenzylinders mit dem Innern des Drehschiebers in Verbindung, während die Zwischenwand u den gesamten Innenraum der aus dem Drehschieber und der Umleitung bestehenden Ringleitung derart in drei Teile
zerlegt, daß das Innere jedes Arbeitszylinders gegen das Innere des zur gleichen Kurbel gehörigen Pumpenzylinders abgegrenzt ist. Es läßt sich nun an Hand der Fig. 3 leicht verfolgen, daß bei der mit ausgezogenen Linien eingetragenen einen Hauptstellung des Drehschiebers verbunden sind: der Arbeitszylinder I mit dem Pumpenzylinder III, der Arbeitszylinder II mit dem Pumpenzylinder I, der Arbeitszylinder III mit dem Pumpenzylinder II, was bei der gezeichneten Kurbelanordnung (Fig. 4) einer Drehung der Kurbel im Sinne des mit ausgezogenen Strichen dargestellten Pfeiles entspricht. Nach Drehung des Schiebers um i8o° stehen, wie die gestrichelten Linien erkennen lassen, in Verbindung: der Arbeitszylinder I mit dem Pumpenzylinder II, der Arbeitszylinder II mit dem Pumpenzylinder III und der Arbeitszylinder III mit dem Pumpenzylinder I, so daß nunmehr die Steuerung umgestellt ist und Drehungen der Kurbel im Sinne des gestrichelten Pfeiles eintreten.
Auf vierkurbelige Maschinen läßt sich die beschriebene Anordnung ohne weiteres übertragen, vorausgesetzt, daß die Kurbeln, so wie sie einander auf der Welle folgen, um je 900 gegeneinander versetzt, d. h. schraubenartig angeordnet sind. Da diese Kurbelan-Ordnung jedoch nicht immer die beste ist, so wird es sich bei vierkurbeligen Maschinen oft empfehlen, statt eines einzigen durchgehenden Drehschiebers zwei getrennte Schieber vorzusehen. Z. B. würde der in Fig. 6 perspektivisch dargestellten und ohne weiteres verständlichen Kurbelanordnung die aus der schematisch gehaltenen Fig. 5 zu entnehmende Anordnung der Verbindungsleitungen entsprechen, gemäß welcher je zwei benachbarte Zylinderpaare durch ein gerades Rohrstück s1,2 bzw. s3!4 und außerdem die Zylinderpaare I und III sowie II und IV durch je eine Umleitung s'13 bzw. sV verbunden sind, derart, daß im ganzen sich eine ringförmige Anordnung der Zwischenrohre und Umleitungen ergibt.
Die erwähnte Teilung des rohrförmigen, Drehschiebers gelangt auch dann zur Anwendung, wenn die vier Zylinderpaare nicht sämtlich nebeneinander, sondern im Rechteck angeordnet und dementsprechend zwei getrennte Kurbelwellen vorgesehen sind; z. B. würde die durch Fig. 8 in schematischer Perspektive veranschaulichte Anordnung der Drehschieber und der Verbindungsleitungen der aus dem unteren Teil der Fig. 8 ersichtlichen Kurbelanordnung entsprechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drei- oder mehrkurbelige Zweitakt-Explosionskraftmaschine mit als Steuerungsorgane ausgebildeten, den Ladepumpen zyklisch zugeordneten Arbeitskolben und zur Umkehrung dieser zyklischen Anordnung dienenden, miteinander verbundenen Zweiwegorganen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zweiwegorgane (u, t) in 'einer in sich zurücklaufenden Rohrleitung (s) liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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