DE196576C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE196576C DE196576C DENDAT196576D DE196576DA DE196576C DE 196576 C DE196576 C DE 196576C DE NDAT196576 D DENDAT196576 D DE NDAT196576D DE 196576D A DE196576D A DE 196576DA DE 196576 C DE196576 C DE 196576C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- crank
- pump
- working
- way
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/006—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196576 KLASSE 46 ö. "GRUPPE ß:
KARL KUTZBACH in NÜRNBERG.
Dreikurbelige Zweitakt-Explosionskraftmaschinen, deren Arbeitskolben als Steuerorgane
ausgebildet und je einer Ladepumpe zyklisch zugeordnet sind, lassen sich in der Weise
umsteuern, daß mittels zu diesem Zweck vorgesehener Zweiwegorgane die zyklische Verbindung
zwischen dem Arbeits- und Pumpenzylinder umgekehrt wird. Bei der älteren
Ausführung derartiger Maschinen wird das
ίο für den einen Zyklus dienende Rohrleitungssystem
ausgeschaltet und ein anderes System eingeschaltet. Die Erfindung bezweckt, das eine der soeben erwähnten Rohrsysteme entbehrlich
zu machen. Dies wird dadurch. erreicht, daß die zur Anwendung gelangenden,
miteinander verbundenen Zweiwegorgane in einer in sich zurücklaufenden Rohrleitung
liegen.
. Während früher die zur Luftüberleitung aus den Pumpen- in die Arbeitszylinder dienenden Rohrsysteme zum Zwecke der Umsteuerung gewechselt wurden, wird nach der Erfindung lediglich die Strömungsrichtung der Luft in jedem Querschnitt der Ringleitung umgekehrt.
. Während früher die zur Luftüberleitung aus den Pumpen- in die Arbeitszylinder dienenden Rohrsysteme zum Zwecke der Umsteuerung gewechselt wurden, wird nach der Erfindung lediglich die Strömungsrichtung der Luft in jedem Querschnitt der Ringleitung umgekehrt.
Am einfachsten gestaltet sich die Durchführung der dargelegten Erfindungsgedanken
bei einer Zweitakt-Explosionskraftmaschine mit drei um je 1200 gegeneinander versetzten
Kropfkurbeln an der nämlichen Welle (vgl. die Fig. 1 bis 4 sowie 10 der Zeichnung).
Bei der dargestellten Maschine werden zwar je ein Arbeitskolben α und ein Pumpenkolben
0 von der nämlichen Kurbel aus angetrieben, aber es dient jede Ladepumpe zum Füllen eines anderen Arbeitszylinders als desjenigen,
mit dessen Kolben der betreffende Ladekolben 0 gekuppelt ist. Hingegen steht
der Innenraum jedes Arbeitszylinders b mit dem zur nämlichen Kurbel gehörigen Pumpenzylinder
k durch eine Zwischenleitung r in Verbindung.
Die Zwischenleitung des Zylinderpaares I (Arbeits- und Pumpenzylinder) ist an die
des Zylinderpaares II, ebenso die des letzteren an die des Zylinderpaares III durch je
ein gerades Rohrstück s1)2 bzw. s2,8 angeschlossen,
während von der Zwischenleitung des Zylinderpaares III eine Umleituug S3J1
zur Zwischenleitung des Zylinderpaares I zurückführt. Innerhalb der beiden Rohrstücke
Λ'1;2 und s2i3 sowie innerhalb der beiden
Enden der Umleitung sV ist ein rohrförmiger Schieber t drehbar gelagert, weshalb die
erwähnten Rohrstücke und die Enden der Umleitung gleichachsig angeordnet sein müssen.
Der Rohrschieber t ist in beliebiger Weise (nicht eingezeichnet) mit einer außen befindlichen
Handhabe derart verbunden, daß er von außen gedreht werden kann; er ist an
beiden Enden offen und besitzt an den Stellen, wo er die Verbindungsleitung je eines Zylinderpaares
durchsetzt, je zwei um l8o° voneinander abstehende öffnungen 11 und eine
dazwischen angeordnete schräge Trennungswand v. Durch die Öffnungen u steht der
Innenraum jedes Arbeitszylinders und jedes Pumpenzylinders mit dem Innern des Drehschiebers
in Verbindung, während die Zwischenwand u den gesamten Innenraum der
aus dem Drehschieber und der Umleitung bestehenden Ringleitung derart in drei Teile
zerlegt, daß das Innere jedes Arbeitszylinders gegen das Innere des zur gleichen Kurbel
gehörigen Pumpenzylinders abgegrenzt ist. Es läßt sich nun an Hand der Fig. 3 leicht
verfolgen, daß bei der mit ausgezogenen Linien eingetragenen einen Hauptstellung des Drehschiebers
verbunden sind: der Arbeitszylinder I mit dem Pumpenzylinder III, der Arbeitszylinder
II mit dem Pumpenzylinder I, der Arbeitszylinder III mit dem Pumpenzylinder II, was bei der gezeichneten Kurbelanordnung
(Fig. 4) einer Drehung der Kurbel im Sinne des mit ausgezogenen Strichen dargestellten
Pfeiles entspricht. Nach Drehung des Schiebers um i8o° stehen, wie die gestrichelten
Linien erkennen lassen, in Verbindung: der Arbeitszylinder I mit dem Pumpenzylinder
II, der Arbeitszylinder II mit dem Pumpenzylinder III und der Arbeitszylinder III mit dem Pumpenzylinder I, so daß
nunmehr die Steuerung umgestellt ist und Drehungen der Kurbel im Sinne des gestrichelten
Pfeiles eintreten.
Auf vierkurbelige Maschinen läßt sich die beschriebene Anordnung ohne weiteres übertragen,
vorausgesetzt, daß die Kurbeln, so wie sie einander auf der Welle folgen, um je 900 gegeneinander versetzt, d. h. schraubenartig
angeordnet sind. Da diese Kurbelan-Ordnung jedoch nicht immer die beste ist, so
wird es sich bei vierkurbeligen Maschinen oft empfehlen, statt eines einzigen durchgehenden
Drehschiebers zwei getrennte Schieber vorzusehen. Z. B. würde der in Fig. 6 perspektivisch
dargestellten und ohne weiteres verständlichen Kurbelanordnung die aus der schematisch
gehaltenen Fig. 5 zu entnehmende Anordnung der Verbindungsleitungen entsprechen,
gemäß welcher je zwei benachbarte Zylinderpaare durch ein gerades Rohrstück s1,2
bzw. s3!4 und außerdem die Zylinderpaare I
und III sowie II und IV durch je eine Umleitung s'13 bzw. sV verbunden sind, derart,
daß im ganzen sich eine ringförmige Anordnung der Zwischenrohre und Umleitungen ergibt.
Die erwähnte Teilung des rohrförmigen, Drehschiebers gelangt auch dann zur Anwendung,
wenn die vier Zylinderpaare nicht sämtlich nebeneinander, sondern im Rechteck angeordnet
und dementsprechend zwei getrennte Kurbelwellen vorgesehen sind; z. B. würde die durch Fig. 8 in schematischer Perspektive
veranschaulichte Anordnung der Drehschieber und der Verbindungsleitungen der aus dem
unteren Teil der Fig. 8 ersichtlichen Kurbelanordnung entsprechen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drei- oder mehrkurbelige Zweitakt-Explosionskraftmaschine mit als Steuerungsorgane ausgebildeten, den Ladepumpen zyklisch zugeordneten Arbeitskolben und zur Umkehrung dieser zyklischen Anordnung dienenden, miteinander verbundenen Zweiwegorganen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zweiwegorgane (u, t) in 'einer in sich zurücklaufenden Rohrleitung (s) liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196576C true DE196576C (de) |
Family
ID=459539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196576D Active DE196576C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196576C (de) |
-
0
- DE DENDAT196576D patent/DE196576C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE196576C (de) | ||
| DE69300999T2 (de) | Innenzahnradpumpe mit regelbarer Liefermenge | |
| DE2127126A1 (de) | Umsteuervorrichtung | |
| DE41370C (de) | Drehschieber-Anordnung für Kraftmaschinen | |
| DE99513C (de) | ||
| DE77235C (de) | Kraftmaschine mit Drehschieber auf der Schwungradwelle | |
| DE265098C (de) | ||
| DE953041C (de) | Pumpe oder Motor mit vier in einer Ebene angeordneten Zylindern | |
| DE926823C (de) | Nockenwellenantrieb fuer die Ventilsteuerung von mehrreihigen Brennkraftmaschinen | |
| DE37149C (de) | Kolbenanordnung für direktwirkende Dampfpumpen | |
| DE430396C (de) | Schraemmaschine, insbesondere Stangenschraemmaschine mit je einem Steuerschieber fuer je zwei Arbeitszylinder | |
| DE493736C (de) | Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Spuelpumpen | |
| DE508349C (de) | Schnellaufender Kolbenkompressor | |
| DE270775C (de) | ||
| DE93158C (de) | ||
| DE181206C (de) | ||
| DE127983C (de) | ||
| DE133281C (de) | ||
| DE162793C (de) | ||
| DE251987C (de) | ||
| DE135187C (de) | ||
| DE2733574A1 (de) | Drehkolbenmaschine | |
| DE44484C (de) | Dampfschieber zur Steuerung zweier Cylinder mit gegenläufigen Kolben als Doppelschieber mit dazwischenliegender Entlastungsplatte | |
| DE517820C (de) | Doppelt wirkende Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Schlitzspuelung und gesteuerten Nachladeschlitzen | |
| DE2249683C2 (de) | Steuervorrichtung für einen Druckflüssigkeits-Schubkolbenmotor |