DE133281C - - Google Patents

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DE133281C
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crankshafts
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Motor, bei welchem mehrere Arbeitscylinder um eine drehbare Welle herum angeordnet sind und mit ihren Kolben diese Welle antreiben, welche mit einem Drillbohrer, Gewindebohrer, einer Reibahle, einer Rä'ndelgabel oder einem anderen Werkzeug, zu dessen Antrieb der Motor geeignet ist, verbunden ist.
Bei diesem Motor sind vier Arbeitscylinder um ein centrales, rotirendes Steuerventil für diese Cylinder herum angeordnet. Jeder der Cylinder besitzt einen Kolben, und die Stangen dieser Kolben greifen an einer besonderen Kurbelwelle an. Die vier Kurbelwellen sind mit je einem Zahnrade versehen, welche in ein auf der Arbeitswelle des Apparates befestigtes centrales Rad eingreifen.
Die Vorrichtung zeichnet sich nun dadurch aus, dafs das cylindrische Steuerventil in ein Futter eingesetzt ist, welches vier mit den Cylindern durch geeignete Kanäle in Verbindung stehende Oeffnungen besitzt. Das Ventil ist mit drei in entsprechenden Abständen angeordneten Durchlässen versehen, welche mit einer in dem Gehäuse liegenden, beständig mit dem Antriebsmittel von einer beliebigen Quelle aus gespeisten Kammer in Verbindung stehen. Aufserdem besitzt das Ventil drei Auslafsöffhungen, welche beständig mit der Aufsenluft in Verbindung stehen. Durch die geeignet angeordneten Einlafsöffnungen wird der Druck des Antriebsmittels gleichmäfsig in dem Ventil vertheilt, so dafs er dasselbe seitlich im Gleichgewicht hält. Das Ventil wird in seinem Futter mit Hülfe des vorher erwähnten centralen Rades gedreht, und zwar mit einem Drittel der Geschwindigkeit der Kurbelwellen.
Diese Geschwindigkeit ist nothwendig, damit die Kanäle des Ventils beim Vorbeigehen an den Oeffnungen des Futters das Antriebsmittel nach einander den vier Cylindern zuführen und aus denselben wieder ablassen.
Um die Umkehrung der Bewegungsrichtung des Motors zu ermöglichen, kann das centrale Steuerventil an seinem oberen Ende mit einem Zahnrad ausgerüstet sein, welches in ein anderes Zahnrad eingreift, dessen Achse einen Griff zum Drehen derselben trägt, wodurch das Ventil unabhängig von dem erwähnten centralen Rade gedreht werden kann; oder der Handgriff kann auch einen Krummzapfen tragen, der in eine Hülse des Ventils eingreift und dasselbe dreht.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt;
Fig. ι ist ein Horizontalschnitt.
Die Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach den Linien Z-Z und Y- Y der Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Oberansicht der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Oberansicht des in den Fig. 2 und 3 dargestellten Getriebegehäuses.
Fig. 6 ist eine Oberansicht und
Fig. 7 eine Unteransicht des rohrenden Steuerventils.
Die Fig. 8 und 9 sind ein Verticalschnilt bezw. eine Unteransicht einer abgeänderten Ausfuhrungsform.
Die Arbeitscylinder ι (Fig. ι) sind um das centrale, rotirende Steuerventil herum angeordnet und die Kolben 3 derselben treiben Kurbelwellen 5 an, weiche durch Zahnräder 4 ihre Drehung auf ein centrales Zahnrad 6 übertragen.
Die Cylinder sind in einem in zwei Kammern 8 und 9 getheilten Gehäuse 7 untergebracht. Die obere Kammer 8 steht durch eine Oeffnung 10 beständig mit der Druckquelle und die untere Kammer 9 durch Oeffnungen 11 mit der Aufsenluft in Verbindung (Fig. 3). An jedem Kolben 3 ist eine Kolbenstange 12 angelenkt, welche andererseits an der Kurbel 13 der betreffenden Kurbelwelle 5 angreift. Jede der Kurbelwellen 5 trägt, wie' schon erwähnt, ein Zahnrad 4. Die Kurbelwellen drehen sich in Lagern 14, welche durch eingesetzte und nach Abnehmen der Gehäusedeckel .1.5 leicht herausnehmbare Klötze gebildet werden. . ·
Die Zahnräder 4 der Kurbelwellen 5 'greifen . in das centrale Rad 6 ein, dessen Durchmesser drei Mal so grofs ist als der der'Räder 4: . :
Das centrale, rotirende Steuerventil 2 ist cylindrisch und ist in ein Futter 16 des Motorkörpers eingepafst. Das Futter 16 besitzt vier gleich weit von einander entfernte Oeffnungen 17 (Fig. 1), welche durch Kanäle 18 mit den inneren Enden der Cylinder 1 verbunden sind. Der'Ventilkörper .2 besitzt drei gleich weit von einander entfernte Durchlässe 19, .welche durch Oeffnungen 20 (Fig. 2) eines, am oberen Ende des Ventilkörpers befestigten Zahnrades 21 in Verbindung mit der mit dem Druckmittel gespeisten Kammer 8 stehen. Aufserdem besitzt der Ventilkörper 2 drei gleichmäfsig vertheilfe Auslafskanäle 22, welche in eine cenfrale Bohrung 23 münden und durch Kanäle bezw. Oeffnungen 50 bezw. 11 mit der Aufsenluft in Verbindung gebracht sind.
Der Ventilkörper 2 wird in seinem Futter 16 durch daumenartige Vorsprünge 24 des Rades 6 gedreht, welche an entsprechenden Vorsprüngen 25 (Fig. 3) am unteren Ende des Ventilkörpers angreifen. Infolge der Umdrehung des Steuerventils mit dreimal geringerer Geschwindigkeit als die Kurbelwellen, führt dieses Ventil das Druckmittel den einzelnen Cylindern nach einander zu und ebenso läfst es das verbrauchte Druckmittel wieder ab, so dafs^die Kolben in der richtigen Weise angetrieben werden. Die Einlafskanä'le können in der gewöhnlichen Weise eine Voreilung erhalten, um das' , Druckmittel durch Expansion wirken zu lassen.
Die Drehrichtung der Motorwelle kann umgekehrt werden, indem man das centrale Steuerventil ein kurzes Stück unabhängig von dem Rade 6 dreht oder vorschiebt, was möglich ist, da ein genügender Spielraum zwischen den Vorsprängen.24 und 25 zu diesem Zwecke gelassen ist, wie aus Fig. 8 ersehen werden kann. Um den Ventilkörper drehen zu können, ist ein . äufserer Handgriff 26 (Fig. 3 und 4) vorgesehen, welcher mit einem in das Zahnrad 21 des Ventilkörpers 2 eingreifenden Zahn- ;rade 27 verbunden ist. Das einströmende Antriebsmittel drückt den Ventilkörper 2 fest gegen seinen Sitz 28 (Fig. 2), so dafs ein directer Durchtritt des Druckmittels nach den Auslassen verhindert wird. Das Druckmittel tritt in eine am unteren Ende des .Ventils befindliche Kammer 29 durch eine in der Zeichnung nicht näher angegebene Leitung und damit in das Motorgehäuse ein und strömt dann aufwärts nach deh Oeffnungen des Futters, wodurch eine regelmäfsige Zuführung des Druckmittels zu den Cylindern gesichert wird. Zwischen den oberen Deckel des Motorgehäuses und den Ventilkörper 2 bezw. die Nabe des Zahnrades 21 ist eine Feder 30 (Fig. 2.) eingeschaltet, welche den Ventilkörper auch beim Nichtgebrauch oder beim Fortbewegen des Motors von einer Stelle zur anderen auf .seinen Sitz gedrückt hält. '.■■''■■'..'.-.'
Anstatt den 'Ventilkörper mit' Hülfe von Zahnrädern von Hand zu verstellen, kann man den Handgriff 26 auch mit " einem Krummzapfen in einen Ausschnitt am oberen Ende des Ventilkörpers eingreifen lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Viercylindriger Motor, bei welchem die Cylinder in einem Rechteck um ein Drehventil herum angeordnet sind und die Kolben je an einer besonderen, mit einem Zahnrade versehenen Kurbelwelle angreifen, wobei: diese Zahnräder mit einem einzigen gröfseren Zahnrade in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Drehventil (2) mit drei Längskanälen zum Zuführen des Druckmittels und drei in eine centrale Auspuffbohrung (23) mündenden Auslafsöffnungen (22) für das Druckmittel ausgerüstet ist und mit geringerer Geschwindigkeit als die Kurbelwellen angetrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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