DE357669C - Schmiervorrichtung fuer die Nockenwelle von Explosionsmotoren - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer die Nockenwelle von ExplosionsmotorenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Schmiervorrichtung fär die Nockenwelle von Explosionsfnotoren. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, um die Steuernockenwelle von Explosionsmotoren mit Schmiermaterial zu versehen, insbesondere bei solchen Motoren, bei denen die Nockenwelle unterhalb der Welle angeordnet ist, welche die die Ein- und Auslaßv entile steuernden Kipphebel trägt.
- Gemäß der Erfindung ist die die Kipphebel tragende Welle zur Ermöglichung des Durchführens von Öl o. dgl. in an sich bekannter Weise hohl ausgebildet und mit senkrecht zu diesem Längskanal liegenden Bohrungen versehen, welche sich bei den Schwingbewegungen der Kipphebel mit entsprechenden Bohrungen in den Naben der Kipphebel überdecken, so daß das Öl aus dem Längskanal der Welle durch die sich überdeckenden Bohrungen auf die darunter befindliche Nockenwelle gelangen kann.
- Der Längskanal der Welle ist gemäß einer Ausführungsform mit dem Zuführungskanal einer Oldruckleitung durch eine Hilfsbohrung verbunden, welche in einem der die Welle stützenden Lager vorgesehen ist und einerseits in diesen Zuführungskanal, anderseits in den Wellenlängskanal einmündet. Wird bei dieser Anordnung die Welle mit den Lagern etwa auf dem Gestell der Maschine befestigt, so erfolgt damit gleichzeitig die Abdichtung der Hilfsbohrung gegen die beiden Kanäle, in welche sie einmündet.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt: Abb. i zeigt die Steuerungsvorrichtung im Aufriß, Abb. a im Grundriß, Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i, Abb. 4 zeigt Einzelteile.
- a sind Kipphebel, welche auf die Stangen b der Einlaß- und Auslaßv entile der Zylinder c des Motors wirken. Die Ventile bi und b2 sind symmetrisch zur Längsachse der Zylinder angeordnet und bilden mit einer dazu senkrechten Achse einen gewissen Winkel. Die Kipphebel a sind auf einer Welle d befestigt, welche in der Längsachse der Zylinder c zwischen den beiden Parallelreihen der Ventile gelagert ist. Jeder Kipphebel besteht aus zwei senkrecht zueinander angeordneten Armen, welche mit einer auf die Welle d zu steckenden Nabe fest verbunden sind. Das Ende des einen Armes wirkt auf die Stange b des entsprechenden Ventils, das Ende des anderen Armes auf einem Nocken e, welcher durch eine Welle e1 getragen wird, die unter der Welle d in einer passenden Entfernung von derselben gelagert ist und ihre Drehbewegungen mit Hilfe von Zahnrädern oder einer Kette erhält. Die Kipphebel a liegen auf der Welle d nebeneinander und sind durch einen Ring oder eine Muffe f voneinander getrennt (Abb. i und :2).
- Die die Kipphebel tragende Welle d ist in zwei Lagern g und g1 eingebaut, von welchen jedes auf dem Gehäuse h, das mit den Zylindern c aus einem Stück besteht, mit Hilfe eines Bolzens i und einer Mutter il befestigt ist. Daher läßt sich durch Abschrauben der beiden Muttern il die Welle d mit allen Kipphebeln entfernen.
- Die beschriebene Lagerung der Kipphebel a ermöglicht es ferner die gewöhnlich angewendete ölrinne zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist die Welle d hohl und steht mit dem unter Druck befindlichen Olzuführungskanal l (Abb. 4) in Verbindung.
- In dem Hohlraum j der Welle d sind Durchbrechungen j1 angebracht, und zwar an den Stellen, wo die Naben der Kipphebel d sitzen (Abb. 3). Jede dieser Naben ist andererseits mit einem Loch k versehen, das während der Schwingbewegungen des Kipphebels sich mit der entsprechenden Durchbrechung j1 derart überdecken kann, daß das in der Leitung j unter Druck befindliche C51 durch die Bohrungen j und k nach außen geschleudert wird und dabei unmittelbar auf die Nocken e gelangt, %velche also vortrefflich geschmiert werden.
- In der dargestellten Vorrichtung wird die Verbindung zwischen dem Kanal j der Welle d und dem in dem Gehäuse 1a befindlichen Ölzuführungskanall (Abb.4) selbsttätig erreicht, und zwar dadurch, daß das die Welle d tragende Lager g1 mit einer schrägen Hilfsbohrung in versehen ist, welche durch das Lager in die Leitung j führt (Abb. 4). Die Hilfsbohrung m ist so angeordnet, daß, wenn das Rohr d auf die Bolzen i gebracht ist, seine äußere Mündung mit der Mündung des Kanals L sich deckt. Unter diesen Umständen genügt es, die Mutter il anzuziehen, um eine genügend dichte Verbindung zwischen der Bohrung in und dem Kanal l zu bekommen.
- Diese Anordnung ermöglicht die Vermeidung der ganzen äußeren ölzuführungsleitungen und die Verschraubungen dieser Leitungen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schmiervorrichtung für die Nockenwelle von Explosionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb der Nockenwelle (e1) angeordnete, die Ventilkipphebel (a) -tragende, zwecks Zuführung des Schmiermittels in an sich bekannter Weise hohl ausgebildete Welle (d) mit Bohrungen (jl) versehen ist, die bei der Schwingbewegung der Kipphebel sich mit entsprechenden Bohrungen (k) in den Naben der Kipphebel überdecken, so daß das 01 aus der Längsbohrung (j) der Welle (d) durch die Bohrungen (jl und k) auf die Steuernocken (e) gelangen kann (Abb. 3). a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (j) in der Welle (d) mit dem ölzuführungskanal. (L) der Oldruckleitung durch eine Hilfsbohrung (m) verbunden ist, welche in einem der Traglager, z. B. (g1), für die Welle (d) angeordnet ist, so daß durch die Befestigung dieses Lagers gleichzeitig die Abdichtung dieser Hilfsbohrung gegen den Kanal (l) und die Längsbohrung (j) gesichert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR357669X | 1913-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE357669C true DE357669C (de) | 1922-08-29 |
Family
ID=8893596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED36909D Expired DE357669C (de) | 1913-10-16 | 1919-12-24 | Schmiervorrichtung fuer die Nockenwelle von Explosionsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE357669C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873969C (de) * | 1950-10-22 | 1953-04-20 | Fr Hesser | Selbsttaetig arbeitende Abfuellanlage mit Kontrollvorrichtung fuer schuettbares Gut |
-
1919
- 1919-12-24 DE DED36909D patent/DE357669C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873969C (de) * | 1950-10-22 | 1953-04-20 | Fr Hesser | Selbsttaetig arbeitende Abfuellanlage mit Kontrollvorrichtung fuer schuettbares Gut |
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