DE694741C - Geschmacks und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Mahlprodukten - Google Patents

Geschmacks und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Mahlprodukten

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DE694741C
DE694741C DE1936C0051510 DEC0051510D DE694741C DE 694741 C DE694741 C DE 694741C DE 1936C0051510 DE1936C0051510 DE 1936C0051510 DE C0051510 D DEC0051510 D DE C0051510D DE 694741 C DE694741 C DE 694741C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/02Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding inorganic substances

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cereal-Derived Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beseitigung schlechten Geruchs oder Geschmacks und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Mahlprodukten Mahlprodukte, z. B. Mehl., weisen zuweilen einen muffigen Geruch und Geschmack auf, die sie für den Gebrauch ungeeignet machen bzw. sie in ihrer Verwendbarkeit mehr oder weniger beeinträchtigen können. Diese unangenehmen Erscheinungen sind in den meisten Fällen auf lange Lagerung unter ungünstigen Bedingungen zurückzuführen, können. jedoch auch andere Ursachen haben. Insbesondere in klimatisch feuchten Gegenden, so z. B. in tropischen Ländern, machen sie sich in erster Linie bemerkbar.
  • Bisher ist es nicht gelungen, nicht einivandfreie Mahlprodukte, insbesondere Mehl, geruchlich oder geschmacklich dauerhaft zu verbessern. Auch war es bisher nicht möglich an sich geruchlich oder .geschmacklich einw,andfreien Mahlprodukten eine bessere Haltbarkeit zu verleihen. Man hat zwar bereits vorgeschlagen, Mehl, Getreide o. dgl. zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung der Einwirkung ultravioletter Strahlen und gleichzeitig erhitzter Holzkohle auszusetzen. Mit dieser Maßnahme kann jedoch .allenfalls nur eine vorübergehende, nicht jedoch aber eine dauerhafte geruchliche und geschmackliche Besserung erzielt werden: Ein anderer Vorschlag geht dahin, Körnerfrüchte, die irgendwie feucht geworden sind und unerwünschte Eigenschaften, wie Schimmel, schlechten Geruch u. dgl., angenommen haben; mit Torf zu vermischen und so längere Zeit zu lagern. Auch diese Maßnahme vermag keine dauerhafte Verbesserung in ;geschmacklicher und geruchlicher Hinsicht zu bringen, sondern der Vorschlag läuft lediglich auf eine Trockenlagerung des Getreides bis zu seinem Verbrauch hinaus, um .auf diese Weise die Voraussetzungen für weitere Schimmelbildung oder Verdumpfung nach Möglichkeit zu vermindern.
  • Erfindungsgemäß gelingt es nicht nur, bereits dumpf ge-,vordene ' Mahlprodukte, wie z. B. Mehl, geruchlich und .geschmacklich -dauerhaft zu verbessern, sondern auch geruchlich und geschmacklich einwandfreien Mahlprodukten eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Verdumpfung zu geben. Die Erfindung besteht darin, daß den Mahlprodukten geringe Mengen aktiver Kohle bleibend einverleibt werden.
  • Versuche, die mit Mehl angestellt wurden, zeigten, daß schon mit Mengen von o,oi % und weniger ,pulverisierter Aktivkohle, auf das Gewicht des Mehles berechnet, eine Geruchs- und Geschmacksverbesserung nicht ein wandfreien Mehls herbeigeführt werden kann. Die Wirkung der Aktivkohle kann bereits nach einer Einwirkungszeit von einigen Stunden in Erscheinung treten. Es kann aber auch längere Zeit, z. B. einige Tage, dauern, bis sich die Aktivkohle in ihrer Wirkung bemerkbar macht. Bei Behandlung eines ausgesprochen muffig riechenden Weizenmehls nach der Erfindung ;genügt die Zugabe von 0,0075 bis o,or % Aktivkohle, um nach einer etwa 24stündigen Einwirkungsdauer ein geruchloses Produkt zu erhalten.
  • Die Erfindung unterscheidet sich von dem anfangs erwähnten bekannten Vorschlage, dadurch, daß einmal nur außerordentlich geringe Mengen von aktiver Kohle zur Anwendung kommen und daß die zugesetzte aktive Kohle in dem -Mehl verbleibt, während die bisherigen Vorschläge stets auf eine vorübergehende Berührung mit dem Behandlungsmittel abgestellt waren. Weiterhin 'sind erfindungsgemäß keine zusätzlichen Maßnahmen, wie z. B. Erhitzung, erforderlich. Es ist überraschend,- daß mit Mengen, die so klein sind, daß sie eine nachteilige Farbveränderung der Mahlprodukte nicht bewirken können, eine nachhaltige und bleibende Verbesserung bzw. Haltbarkeitssteigerung erzielt werden kann.
  • Zur Behandlung der Mahlprodukte gemäß Erfindung kommen in Betracht alle möglichen pulverförmigen Aktivkohlen, wie sie z. B. zur Geschmacks- und Geruchsverbesserung von Flüssigkeiten sowie zur Adsorption von Gasen und Dämpfen allgemein verwendet werden.
  • In Ausführung des Verfahrens kann man die aktive Kohle in der erforderlichen Menge dem gesamten zu behandelnden Mahlgut zumischen. Man kann aber auch nur einen Teil des Mahlgutes zunächst mit aktiver Kohle versetzen und diesen Teil hierauf mit dem restlich zu behandelnden Mahlgut vermischen. In manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, die Mischung während der Einwirkungszeit der Aktivkohle in Bewegung zu halten, um so zu einer schnellen Wirkung zu gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Beseitigung schlechten Geruchs oder Geschmacks und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Mahlprodukten, insbesondere Mehl, dadurch gekennzeichnet, daß. den Mahlprodukten geringe Mengen pulverförmiger aktiver Kohle bleibend einverleibt werden.
DE1936C0051510 1936-04-04 1936-04-04 Geschmacks und zur Verbesserung der Haltbarkeit von Mahlprodukten Expired DE694741C (de)

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