DE69459C - Operationsstuhl - Google Patents
OperationsstuhlInfo
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- DE69459C DE69459C DENDAT69459D DE69459DA DE69459C DE 69459 C DE69459 C DE 69459C DE NDAT69459 D DENDAT69459 D DE NDAT69459D DE 69459D A DE69459D A DE 69459DA DE 69459 C DE69459 C DE 69459C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat
- screw
- turning
- backrest
- screw spindle
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G15/00—Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
- A61G15/02—Chairs with means to adjust position of patient; Controls therefor
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Der Operationsstuhl besteht aus zwei Haupttheilen:'
ι. einem Fufstheil,
2. einer Lagerungsvorrichtung.
Der Fufstheil besteht aus einem hohlen Cylinder a, Fig. ι und 2, welcher in seiner
senkrechten Lage durch drei Füfse b, Fig. 1 und 2, gehalten wird. In den Cylinder α ist
die Schraubenspindel c eingelassen, welche auf zwei Seiten eine Nuth trägt (in Fig. 1 mit d
bezeichnet). In diese Nuthen passen zwei (in Fig. ι in der Mitte der Nuth d angedeutete)
in den Hohlcylinder vorspringende (und auf dessen Mantel befestigte) Metallleisten (Federn),
welche eine Umdrehung der Spindel c um ihre Achse verhindern sollen. Die Schraubenspindel
c kann durch Umdrehung des Rades~ e, welches durch vier Speichen mit einer die
Nabe des Rades bildenden Schraubenmutter fest verbunden ist, auf- und abbewegt werden
(Fig. 1 und 2). Hierdurch kommt eine Verschiebung der Lagerungsvorrichtung in senkrechter
Richtung zu Stande. Diese Lagerungsvorrichtung ist übrigens noch in der waagrechten
Ebene verschiebbar, was durch eine dicht unter dem Sitz s angebrachte Drehscheibe
f erreicht wird. Die beiden gegen einander verschiebbaren (kreisrunden) Ringe der
Drehscheibe sind in der Seitenansicht (Fig. 1) und dem senkrechten Durchschnitt (Fig. 2)
sichtbar. Der obere Ring ist mit dem das Sitzpolster tragenden quadratischen, eisernen
Rahmen fest verbunden, der untere ruht auf der Schraubenspindel c. Beide die Drehscheibe
bildenden Ringe sind durch je vier Speichen mit je einer kleinen mittleren Scheibe fest verbunden.
Letztere Scheiben sind in der Mitte durchbohrt, um das verjüngte Ende der
Schraubenspindel c hindurchzulassen, welches, durch eine Mutterschraube abgeschlossen, die
obere Abtheilung der Drehscheibe auf der unteren aufliegend erhält. Die kleine centrale
Scheibe der unteren Abtheilung der Drehvorrichtung ist in ihrem Mittelpunkt nicht kreisrund,
sondern quadratisch durchbrochen (bei g in Fig. ι und 2), um das an dieser Stelle zum
gleichzeitigen vierkantigen Prisma zugefeilte Stück der Schraubenspindel c hindurchzulassen.
Diese prismatische Gestalt der Schraubenspindel ist an dieser Stelle nothwendig, um der unteren
Abtheilung der Drehscheibe eine feste Lage zu geben; auf dieser unteren, unverrückbar festliegenden
Abtheilung dreht sich der obere Theil der. Drehscheibe und mit diesem — da
der Sitz 5 mit letzterem fest vernietet ist — die ganze Lagerungsvorrichtung rs tu, Fig. 1
und 2. Der Sitzrahmen s, sowie die Drehscheibe wurde in Fig. 3 noch besonders abgebildet.
Die Lagerungsvorrichtung besteht aus dem Sitzrahmen s, der Rückenlehnen, der Unterschenkellagerung
t und dem Theil u zum Aufstellen der Füfse. Die Rücklehne sowohl wie der Theil t sind mit dem Sitz s durch
Gelenke verbunden. Der Theil u dagegen trägt an seinem unteren Ende zwei Zungen,
welche in entsprechend grofse, am unteren Ende von t angebrachte Oesen passen. Die
Verbindung zwischen t und u wird nur durch Einschieben der Zungen in die Oesen bewerkstelligt,
u steht zur Längsachse des Rahmens i stets im rechten Winkel, t kann da-
gegen gegen s im Winkel nach oben verschoben werden, und zwar bis zum Winkel
von i8o°, so dafs also die Polster von s und t
eine (ebene) Fläche bilden. Die Rücklehne r kann ebenfalls gegen s im Winkel verschoben
werden, einerseits so weit, dafs das Polster des Rahmens r auf s aufliegt, und andererseits kann
• r nach hinten hinabgelassen werden, so dafs das Polster r mit s eine (ebene) Fläche bildet.
Die winklige Verschiebung der Fläche r gegen s wird erzielt durch die in Fig. 4 besonders
abgebildete, unter dem Sitzrahmen 5 befestigte Vorrichtung.
Die Schraubenspindel h, Fig. 4, ist durch die Kurbel i drehbar gemacht. Durch ihre Umdrehung
in der Mutter k wird der mit letzterer fest verbundene Stab / angezogen (bezw. abgestofsen),
wodurch die Scheibe m rechts bezw. links herumbewegt wird. Durch Drehung der
Scheibe m wird wiederum η vorwärts (bezw. rückwärts), bewegt, wodurch schliefslich der
WTinkelhebel ο ο in Thätigkeit gesetzt wird. Dieser greift mit dem bei ρ eingefeilten Ausschnitt
hinter die Stifte q q der Rücklehne r, Fig. 2, und dreht dadurch die letztere auf-
und abwärts, d. h. verändert die Neigung der Fläche r gegen die Fläche s. Um den Gang
des Winkelhebels 0 0 zu sichern, d. h. um die Rücklehne r möglichst gleichmäfsig heben zu
können, wurde an beiden Seiten von r ein Stift und ein Hebel angebracht. Beide Hebel
•— der Winkelhebel 0 0 und der einarmige Hebel ν auf der ο ο gegenüberliegenden Seite
von r — wurden durch einen Eisenstab χ fest verbunden, welcher in beide Hebel (bei 00
natürlich am Knie) vierkantig (der gröfseren Festigkeit wegen) eingefügt wurde.
In gleicher Weise wie die Verschiebung von r gegen s wird auch die von i. gegen s bewerkstelligt.
Auch hier wird durch Umdrehung der Schraubenspindel h, Fig. 5, die Scheibe m gedreht,
wodurch schliefslich wiederum die Hebel ο ο und ν bewegt werden, welch letztere
endlich die Fläche t gegen die Fläche s verstellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Operationsstuhl, bei welchem die gewünschte Neigung der Rücklehne und der Lagerungsfläche für die Unterschenkel gegen den Sitz erzielt wird mittelst der Winkelhebel ο und v, der mit denselben gelenkig verbundenen Stangen η η und der waagrechten Kurbelscheiben mm, welche durch Drehung der in ihrer Achsenrichtung unverschiebbar gelagerten Schraubenspindeln h h bewegt werden können, bei welchem ferner eine kreisförmige Verschiebung des Sitzes s in der waagrechten Ebene erzielt wird durch Drehung desselben auf der unter ihm gelagerten Drehscheibe ff, bei welchem endlich eine Bewegung des Sitzes s in senkrechter Richtung erreicht wird durch Umdrehung des im Mittelpunkt mit einer Schraubenmutter versehenen Schwungrades e e, welches eine Verschiebung der Schraubenspindel c und somit des Sitzes s in letzterwähnter Richtung veranlafst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69459C true DE69459C (de) |
Family
ID=342921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69459D Expired - Lifetime DE69459C (de) | Operationsstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69459C (de) |
-
0
- DE DENDAT69459D patent/DE69459C/de not_active Expired - Lifetime
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