DE99731C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M15/00—Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT
■ /
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 91055
geschützten Antrieb vorrichtung, welche einen sichereren und stofsfreieren Gang hat als die
im Haupt-Patent beschriebene Ausführungsform.
Um diesen Zweck .zu erreichen, werden nach vorliegender Erfindung die Vorder.enden der
Schubstange, welche die Greif klauen tragen,
nicht an einem Lenker aufgehängt, der einen festen Drehpunkt hat, sondern die Schiene,
welche das 'Vorderende jeder dieser Schubstangen trägt, hat einen beweglichen Dreh-
und Stützpunkt am Ende eines Lenkers, der mit einer Rolle in einer geeignet geformten
Curvennuth einer mit dem treibenden Daumenrade verbundenen Curvenscheibe derart geführt
wird, dafs die Greif klauen in geeigneter Weise ohne Stofs mit den Daumen des treibenden
Daumenrades zum Eingriff kommen. Um diesen Zweck noch besser zu erreichen, können
dabei die Kurbelzapfen, an denen die anderen Enden der Schubstangen angreifen, ebenfalls
in einer Curvennuth zwangläufig geführt werden.
Fig. ι zeigt die neue Ausführungsform der Antriebvorrichtung an einem Fahrrade von
der Seite gesehen.
Fig. 2 zeigt die Antriebvorrichtung allein in gröfserem Mafsstabe im Grundrifs,
Fig. 3 desgleichen von der Seite gesehen.
Fig. 4 bis 9 stellen Einzelteile der Bewegungsvornchtungen
dar.
Die neue Antriebvorrichtung besteht aus einer mit einer Nuth c* versehenen Hubscheibe,
welche an jedem der D.aumenräder CC2 an^-
gebracht ist oder zweckmäfsig einen Theil derselben bildet. Die Hubscheibennuth hat die
Gestalt eines gleichseitigen Dreiecks, dessen drei Seiten den drei Daumen des Daumenrades entsprechen.
Der Theil des Gestells, welcher die Lagerbüchse Ab der 'Tretkurbelachse bildet, ist
nahe den Daumenrädern CC'2 mit radialen
Vorsprüngen a5 versehen. An jedem Vorsprung
ist ein Ende eines Hebels m drehbar, welcher an seinem anderen Ende eine Verbindungsstange M trägt, deren oberes Ende am oberen
Arm der Schubstange befestigt ist und die auf-■und niedergehende Bewegung des Vorderrades
dieser letzteren beherrscht. Zwischen beiden Enden des Hebels m ist an demselben eine
Rolle m2 befestigt, welche in die Nuth c* der
Hubscheibe eingreift und von derselben bethätigt wird.
Der vorstehend beschriebenen linksseitigen Antriebvorrichtung entsprechend, ist auf der
rechten Seite des Rades eine genau gleichartige Antriebvorrichtung angeordnet, welche wie
jene aus Schubstange G mit einer Querstrebe G2, die von einem ähnlichen Hebel
nebst Verbindungsstange getragen wird, besteht, wobei jedoch die dreiseitige Nuth der
Hubscheibe gegen die des linksseitigen Daumenrades C um etwa 30° nach rückwä'rts versetzt
ist.
Bei dieser Einrichtung führt das Vorderende der Schubstange bei der Umdrehung der Tretkurbelachse
b ,auf- und abwärtsgehende Bewegungen aus, durch welche die Greifklauen mit
den Daumen c des Daumenrades zum Eingriff gebracht werden. Diese Daumen c sind bei
der dargestellten Einrichtung zwecks Verminderung der Reibung an den Enden mit Rollen
r ausgerüstet.
Um die Auf- und Abwärtsbewegung der Greif klauen, welche den Eingriff mit den
Daumen herbeiführt, möglichst günstig zu gestalten und noch zu vergröfsern, ist es zweckmäfsig,
die Kurbelzapfen d2, an welche die Hinterenden der Schubstangen angreifen und
mittelst deren das Hinterrad des Fahrrades angetrieben wird, nicht fest mit der Achse dieses'
Hinterrades zu verbinden, so dafs sie sich auf einer Kreislinie bewegt, sondern dieselben beweglich
anzuordnen und so zu führen, dafs sie nach oben und unten eine Auswärtsbewegung ausführt.
Zu diesem Zwecke ist auf der Hinterradachse d eine Scheibe D befestigt (Fig. 4), deren Umfang
mit einer Kugellagernuth versehen ist. Diese Scheibe ist mit ringförmigen eingeschraubten
Kugellagerkegeln <z4 in einem Ring A^ gelagert.
Jeder der Ringe Ai ist an dem Hinterende einer der waagrechten Stangen A2 des Fahrradgestells
befestigt. An der Innenfläche des Ringes ist mittelst seitlicher Vorsprünge k und
durch dieselben hindurchgehender Schrauben eine Hubscheibe K befestigt. Diese Hubscheibe
ist mit einer Nuth in Form einer Ellipse mit senkrecht stehender grofser Achse versehen.
Um zu ermöglichen, dafs der Kurbelzapfen d2 oder die Rolle desselben sich in der
Nuth der Hubscheibe verschiebt, wird der Zapfen von einem Ende des Armes k3 getragen,
dessen anderes Ende an der Scheibe D befestigt ist. Zum Durchtritt des Kurbelzapfens
nach der Nuth der Hubscheibe dient ein ungefähr radialer Schlitz d* in der Scheibe Z),
welcher dem Zapfen gestattet, sich gemäfs seiner Verschiebung in der Nuth auf- und abzubewegen.
Durch diese Einrichtung wird zugleich der Vortheil erzielt, dafs der Hebelarm des Kurbelzapfens
vergröfsert wird, ohne dafs der Durchmesser des Daumenrades dementsprechend vergröfsert
zu werden braucht.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 91055 geschützten Antriebvorrichtung
für Fahrräder und dergl. zur Erzielung eines stofsfreien Ganges und gröfserer Eingriffsdauer
für die Klauen, dadurch gekennzeichnet, dafs mit den Daumenrädern eine Hubscheibe verbunden ist, durch
welche mittelst einer Rolle je ein an der Tretkurbel-Lagerbüchse drehbarer Hebel (m)
bethätigt wird, dessen Ende durch eine Zwischenstange (M) mit dem Vorderende
der Schubstange verbunden ist und unter der Wirkung der Hubscheibe die Greifklauen
der Schubstange mit den Daumen der Daumenräder zum Eingriff bringt.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. bezeichneten
Vorrichtung, bei welcher mit den beiden Enden der Achse des Hinterrades je eine Scheibe verbunden ist, welche
zur Lagerung dieser Achse innerhalb eines mit dem Gestell verbundenen Ringes dient,
an welchem eine Hubscheibe mit elliptischer Führungsnuth für den an einem Hebel drehbar befestigten, in einem Schlitz
der Scheibe verschiebbaren Kurbelzapfen angeordnet ist, zum Zwecke, die Eingriffsbewegung der Greifklauen zu vergröfsern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99731C true DE99731C (de) |
Family
ID=370586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99731D Active DE99731C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99731C (de) |
-
0
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