DE69332178T2 - Elektronischer Videospeicher - Google Patents

Elektronischer Videospeicher

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DE69332178T2
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Neil Roy Hinson
Ian Malcom Quarr Stewart
Colin John Wrey
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Videospeicher.
  • Ein Videographiksystem ist beschrieben in unserem britischen Patent Nr. GB-A-2.089.625 und im entsprechenden US-Patent Nr. US-A-4.514.818. Dieses System enthält eine Berührungstafel- und Stift-Kombination zum Erzeugen von Positionssignalen, die die Position des Stiftes relativ zum Berührungstablett angeben. Der Benutzer malt oder zeichnet operativ (im folgenden einfach bezeichnet als "malen") durch Auswählen einer Farbe und einer sogenannten Pinselverteilung aus einem Bereich vordefinierter Farben und Verteilungsfunktionen. Die Bewegung des Stiftes relativ zum Berührungstablett veranlaßt die Erzeugung einer Serie von Positionssignalen.
  • In der Anlage gemäß unserem britischen Patent Nr. GB-A-2.089.625, wie es derzeit hergestellt und vertrieben wird, sind zusätzliche Mittel vorgesehen, die dem System erlauben, so konfiguriert zu werden, daß es die Bildkomposition zusätzlich zum Malen ausführt. Einige Konfigurationen, die eine Komposition erlauben, sind in unserem britischen Patent Nr. GB-A-2.113.950 und im entsprechenden US-Patent Nr. US-A-4.602.286 beschrieben, deren Lehren hiermit durch Literaturhinweis eingefügt sind. In einer solchen Konfiguration ist ein Speicher vorgesehen mit einer Kapazität zum Speichern zweier unabhängiger Bilder, die jeweils als Vordergrundbild und als Hintergrundbild bezeichnet werden, und eines weiteren Bildes, das als Steuerbild oder Schablone gezeichnet wird. Das Steuerbild kann ähnlich den Vordergrund- und Hintergrundbildern vom Künstler erzeugt werden unter Verwendung des Systems in einem Malmodus. Das Steuerbild umfaßt üblicherweise Bereiche von Pixeln mit einem Maximalwert, der Undurchsichtigkeit darstellt, und einem Minimalwert, der Transparenz darstellt, und wird so erzeugt, daß es praktisch einen ausgewählten Teil des Vordergrundbildes maskiert, während der Rest freigelassen wird. Das Steuerbild ist definiert durch 8 Bits und kann während der Erzeugung als eine einzelne Farbe angezeigt werden, die dem Vordergrundbild überlagert ist. Die Pixel des Vordergrundbildes und das Steuerbild werden parallel aus den entsprechenden Teilen des Speichers gelesen und an eine lineare Interpolationsschaltung angelegt, die während eines Bildvorschaumodus und während eines Bildkompositionsmodus in Betrieb ist. Die Pixel im Hintergrundbild werden ebenfalls in die Interpolationsschaltung eingelesen, gleichzeitig mit dem Lesen der Vordergrundbildpixel und der Steuerbildpixel.
  • Ein Manipulator unter Stiftkontrolle oder der Kontrolle einer anderen vom Benutzer betätigten Einrichtung ändert die Reihenfolge des Lesens der Vordergrundpixel und der Steuerpixel relativ zu den Hintergrundpixeln, um somit eine räumliche Transformation des Vordergrundes und der Schablone relativ zum Hintergrund zu bewirken. Während sich das System im Vorschaumodus befindet, kann der Künstler den Stift manipulieren, um eine Serie von gewünschten Transformationen zu bewirken, wie z. B. Zoomen, Verschieben, Rollen, Sortieren und Ändern der Perspektive. Während einer Vollbildperiode werden die Vordergrundbildpixel in der transformierten Reihenfolge und die Hintergrundbildpixel an einen Bildeingang der Interpolationsschaltung angelegt, während das Steuerbild an deren Steuereingang angelegt wird, um als ein pixelweiser Interpolationskoeffizient zu wirken. Der Ausgang der Interpolationsschaltung wird an den Bildmonitor angelegt und angezeigt, jedoch ohne irgendeines der gespeicherten Bilder zu beeinflussen. Die Interpolation weist die Form KB + (1 - K)F auf, wobei K eine Interpolationskonstante ist, die durch das Steuerbild definiert ist, E3 die Hintergrundbilddaten darstellt und F die Vordergrundbilddaten darstellt. Die Interpolation hat die Wirkung, die Anzeige zu veranlassen, das Vordergrundbild dort darzustellen, wo die Steuerbilddaten K = 0 sind, und das Hintergrundbild dort darzustellen, wo die Steuerbilddaten K = 1 sind, und eine Kombination aus Vordergrund und Hintergrund darzustellen, wenn K einen Wert zwischen 0 und 1 aufweist, wodurch ein Einfügen oder Überlagern des Teils im Vordergrundbild auf dem Hintergrund simuliert wird. Unter Verwendung des Stiftes zum Verändern der räumlichen Transformation kann der Künstler verschiedene Positionen des Einfügens des Vordergrundbildes auf dem Hintergrundbild ausprobieren, bis er eine gewünschte Transformation wahrnimmt. Anschließend schaltet der Künstler das System in den Kompositionsmodus um, durch Erzeugen eines vorgegebenen "Festsetz"-Befehls. Die Vordergrundbildpixel und die Hintergrundbildpixel werden anschließend in die Interpolationsschaltung eingelesen und unter der Steuerung der Steuerbildpixel interpoliert, wobei die Vordergrundbild- und Steuerbildpixel in der Transformationsreihenfolge gelesen werden, die bei dem letzten Versuch während des Vorschaumodus vorgeschrieben war.
  • Die Merkmale und Einrichtungen, die von den obenbeschriebenen Systemen zur Verfügung gestellt werden, können auf die Fernseh-Postproduktion in Form eines Editiersystems angewendet werden, in welchem ein erster oder Vordergrund-Videoclip in einen zweiten Hintergrund-Videoclip eingefügt wird. Solche Editiersysteme haben heutzutage die Fähigkeit, ein Vollbild eines Live-Videos aufzunehmen und zu reduzieren, um somit die Erzeugung von dynamischen Graphiken zu ermöglichen.
  • Bisher bekannte Editiersystem variieren von Hersteller zu Hersteller, umfassen jedoch im allgemeinen die in Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen gezeigten Merkmale. Wie in Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen gezeigt, umfaßt ein bekanntes Editiersystem 1 zwei Quellen 2 und 3, die z. B. Videobandrecorder (VTRs) sein können, deren Ausgänge mit: einem Bildmischpult 4 verbunden sind, welches zusammen mit den zwei Quellen 2 und 3 durch eine Editiersteuervorrichtung 5 gesteuert wird. Das System 1 umfaßt ferner eine Graphikeinheit 6, wie z. B. das obenerwähnte System, das in unserem britischen Patent GB-A-2.089.625 offenbart ist, und eine Effekteinheit 7, mit der räumliche Transformationen, wie z. B. diejenigen, die unserem obenerwähnten britischen Patent GB-A-2.113.050 offenbart sind, auf das Video der Quelle 2 und/oder der Quelle 3 angewendet werden können.
  • Das System 1 kann ferner verwendet werden, um Graphiken und Effekte auf das Video von einer der Quellen, z. B. der Quelle 2, anzuwenden. In diesem Betriebsmodus wird ein Videoclip vollbildweise von der Quelle 2 an die Effekt/Graphikeinheit 6, 7 ausgegeben, wo gewünschte Modifikationen vom Benutzer am Vollbild bewirkt werden. Sobald das Vollbild modifiziert worden ist, wird es zur Quelle 2 zurückübertragen und das nächste Vollbild im Clip wird an die Einheit 6, 7 ausgegeben. Während der Modifikation wird das Vollbild für die Anzeige auf einen Monitor 8 ausgegeben, so daß der Benutzer das Ergebnis seiner Modifikationen sehen kann, wie sie am Vollbild ausgeführt werden.
  • Das System der Fig. 1 kann ferner verwendet werden, um Videoclips von den zwei Quellen 2 und 3 zu kombinieren, wobei die Clips wie oben beschrieben, modifiziert werden können, bevor sie kombiniert werden. Eine Möglichkeit, wie die Clips kombiniert werden können, besteht einfach darin, einen Clip an das Ende des anderen anzuhängen, oder einen Clip oder einen Abschnitt dieses Clips in die Mitte des anderen Clips einzufügen. In diesem Betriebsmodus reagiert die Editiersteuervorrichtung 5 auf eine Editierentscheidungsliste, die den Ort jedes Clips in den zwei Quellen identifiziert durch z. B. sein Startvollbild und sein Endvollbild, die Anzahl der Vollbilder im Clip, und bei Bedarf die Vollbilder, zwischen denen eine Einfügung auszuführen ist. Eine aufwendigere Operation, die auch vom System 1 durchgeführt werden kann, ist diejenige des Kombinierens von zwei Clips durch Überblendung zwischen den beiden Clips. In einer Überblendoperation enthält die Editierentscheidungsliste Daten, die die Anzahl der Vollbilder in einer Überblendung angeben. In Reaktion hierauf steuert die Editiersteuervorrichtung 5 das Bildmischpult 4 so, daß die entsprechenden Vollbilder in den beiden Clips kombiniert werden, z. B. in einer gewichteten Summierung der Vollbilddaten. Während dieser Betriebsart können die Vollbilder von der Quelle 2 durch die Effekteinheit 7 modifiziert werden, bevor sie an das Bildmischpult 4 weitergeleitet werden.
  • In allen obenbeschriebenen Betriebsarten kann der resultierende Videoausgang vom Mischpult 4 einfach auf dem Monitor 8 angezeigt werden oder kann gespeichert werden, um eine anschließend auszuführende weitere Arbeit zu ermöglichen. In dem Fall, in dem er für eine anschlielßende Arbeit gespeichert wird, ist ein weiterer (nicht gezeigter) VTR erforderlich, um den Videoausgang aufzuzeichnen. Ein weiterer VTR ist erforderlich, da beide Quellen-VTRs 2, 3 beim Abspielen der zwei Videoclips erforderlich sind und daher nicht für die Speicherung neuer Vollbilder, wenn dieser erzeugt werden, zur Verfügung stehen.
  • Das obenbeschriebene System 1 hierfür kann einen dritten (nicht gezeigten) VTR enthalten, der verwendet wird, um den vom Mischpult 4 ausgegebenen kombinierten Clip aufzuzeichnen. Ein solches System ist bekannt als 3- Maschinen-Editieranlage, da sie drei VTRs umfaßt. Ein weiterer VTR kann dem System hinzugefügt werden als eine (nicht gezeigte) drille Quelle, um eine sogenannte 4-Maschinen-Editieranlage zu bilden. Während des Editierens wird die dritte Quelle verwendet, um einen bewegten Schwarz-Weiß- Schlüssel zu liefern, der bekannt ist als "Aufprojektions-Spule". Der Schlüssel bezieht sich auf das Bild in einem Clip, das von einer der Quellen 2, 3 zugeführt wird und wird im Mischpult 4 verwendet, um diesen Clip über das von der anderen der Quellen 2, 3 zugeführte Video zu tasten. Die Vollbilder von der Aufprojektions-Spule können zusammen mit den entsprechenden Vollbildern von der Spule 2 zu der Effekteinheit weitergeleitet werden für eine Kombination mit entsprechenden Vollbildern von der Quelle 3 mittels des Bildmischpultes 4.
  • Ein Nachteil bei den obenbeschriebenen 3- und 4-Maschinen-Editieranlagen besteht darin, daß häufig mehr als eine Operation erforderlich ist, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzeugen, wobei dies die künstlerische Verwendung des Systems einschränkt. Ferner ist es unmöglich, Graphiken dynamisch zu erzeugen, d. h. während die Videoclips laufen, wobei dies eine subtile Integration der Graphiken in das Video verhindert, was zu einer erkennbaren Differenz zwischen dem Live-Video und den Offiine-Graphiken führt. Folglich ist es schwierig, beim ersten Mal genau das zu erzeugen, was beabsichtigt ist, wobei der Erzeugungsprozeß daher einem wiederholten Bearbeiten und Überarbeiten eines Stückes entspricht, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.
  • Ein weiterer Nachteil bezieht sich auf die Verwendung von VTRs zum Zuführen und Aufzeichnen der Videoclips. VTRs sind Vorrichtungen mit sequentiellem Zugriff und können nicht gleichzeitig unterschiedliche Videoclips wiedergeben und aufzeichnen. Dies bedeutet, daß ein separater VTR als Quelle für jeden zu bearbeitenden Videoclip erforderlich ist, und wenigstens ein weiterer VTR erforderlich ist, um den Videoausgang vom Mischpult aufzuzeichnen.
  • Wir stellen Editiersysteme unter dem Handelsnamen "Harry" her und vertreiben diese. In unseren Harry-Systemen werden Vollbilder, die einen Videoclip bilden, digital codiert und auf Plattenspeichern gespeichert. Wie in unserem US-Patent Nr. US-A-4.688.106 offenbart ist, werden die Videoclips parallel von den Plattenspeichern ausgelesen. Obwohl diese Anordnung eine größere Flexibilität bietet durch effektives Erlauben eines willkürlichen Zugriffs auf die Vollbilder, die einen Clip bilden, erfordert sie trotzdem separate Plattenspeicher für jeden der Videoclips.
  • WO-A-91/14428 beschreibt ein Datenspeichersystem mit einem lokalen Prozessor und mehreren Speicheraufbewahrungselementen, die zum Speichern von Daten von einer oder mehreren externen CPUS verwendet wird. Das Speichersystem enthält mehrere Speicherpuffer, die jeweils mit einem separaten Speicheraufbewahrungselement verbunden sind. Eine Datenpfad-Steuerschaltung wird durch den lokalen Prozessor programmiert, um die Übertragung von Daten zwischen den externen CPUs und den Speicherpuffern zu steuern. Zwei Schnittstellenschaltungen sind zwischen den externen CPUs und den Speicherpuffern eingesetzt, um zwei Datenpfade für die Übertragung von Daten zwischen den externen CPUs und den Speicherpuffern (24) zu schaffen. Die Datenpfadsteuerschaltung enthält zwei unabhängige Sequenzierungsschaltungen zum Auswählen der Speicherpuffer. Dies erlaubt, einen Datenpfad zum Lesen oder Schreiben für eine Anzahl von Speicherpuffern (24) zu verwenden, während der andere Datenpfad gleichzeitig für eine andere Operation für den Rest der Speicherpuffer (24) verwendet wird.
  • In US-A-4.724.495 ist ein Echtzeit-Magnet-Digitalvideo-Plattenaufzeichnungssystem beschrieben, das für Anwendungen in Online-Digital-Abbildungssystemen und Offline-Schnellzugriff-Bildspeicher- und Wiedergewinnungspuffern entwickelt worden ist. Die Plattenaufzeichnungsvorrichtung verwendet eine hochdichte Aufzeichnungstechnik und die Winchester- Computerlaufwerktechnik in einer peripheren Konfiguration, die mit dem Videosystem-Zeitablauf vollständig synchronisiert ist. Die Aufzeichnungsvorrichtung enthält zwei unabhängige Zugriffsarm- und Kopf-Baueinheiten für das wechselweise Aufzeichnen aufeinanderfolgender Videohalbbilder auf separaten Spuren auf separaten Zonen A und B eines Plattenstapels. Die Bewegung einer der Zugriffsarm- und Kopf-Baueinheiten wird gesteuert und findet innerhalb einer Halbbildzeitspanne statt, um Spuren zu überspringen, die Medienfehler aufweisen und eine Echtzeit-Digitalvideoaufzeichnung zu erreichen. Das System empfängt und sendet Daten bidirektional von Bussen der einen Größe zu/von Bussen einer weiteren Größe und formatiert die Daten in ein aufzeichenbares, kompatibles Format, alles unter Programmsteuerung.
  • Die vorliegende Erfindung zielt in einem ihrer Aspekte auf die Beseitigung der obenerwähnten zugehörigen Probleme durch Schaffen eines elektronischen Videospeichers, der umfaßt:
  • einen Speicher zum Speicher digitaler Daten, dlie mehrere unterschiedliche Videovollbilder darstellen, die gemeinsam einen oder mehrere Videoclips bilden, die mit einer vorgegebenen Videovollbild-Datenrate auf einem Monitor angezeigt werden können;
  • zwei Anschlüsse zum Empfangen digitaler Daten für die Eingabe oder Ausgabe in den bzw. aus dem Speicher, wobei jeder Anschluß gleichzeitig mit dem anderen betrieben werden kann, um digitale Daten für die Eingabe oder Ausgabe mit der vorgegebenen Videovollbild-Datenrate aufzunehmen;
  • eine Schnittstelle, die mit dem Speicher und den beiden Anschlüssen verbunden ist, um Daten zwischen diesen zu übertragen; wobei:
  • der Speicher mehrere Plattenspeichereinheiten umfaßt, die so betrieben werden können, daß sie Daten mit einer Platten-Datenübertragungsrate übertragen, wobei die Anzahl der Plattenspeichereinheiten ausreicht, um die Übertragung der Daten zwischen den Speicher und der Schnittstelle mit einer Gesamt-Datenübertragungsrate wenigstens gleich der Summe der Vollbilddatenrate für die Anschlüsse zu ermöglichen, und
  • die Schnittstelle einen Cache-Speicher umfaßt zum vorübergehenden Halten der Videodaten, um zu ermöglichen, daß Daten an den zwei Anschlüssen mit Videovollbild-Datenrate zu mehreren Plattenspeichereinheiten mit Platten-Datenübertragungsrate übertragen werden können, und um zu ermöglichen, daß Daten von mehreren Plattenspeichereinheiten mit Platten-Datenübertragungsrate zu den Anschlüssen mit Videovollbild- Datenrate übertragen werden können.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ermöglicht die Schnittstelle einen willkürlichen Zugriff auf die gespeicherten Videovollbilder, so daß ein Anschluß z. B. verwendet werden kann, um Vollbilder bezüglich des einen Clips aus dem Speicher zu lesen, während der andere Anschluß gleichzeitig verwendet wird, um Vollbilder bezüglich eines zweiten Clips aus dem Speicher zu lesen, wodurch eine gleichzeitige Echtzeit-Verarbeitung und Anzeige der zwei Clips durch das System ermöglicht wird.
  • Die Kombination eines Speichers mit willkürlichem Zugriff zusammen mit wenigstens zwei Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen schafft ein System mit sehr viel größerer Flexibilität, als es bisher möglich war.
  • In der Praxis der Erfindung weist jeder der Anschlüsse eine ausreichende Bandbreite auf, um wenigstens das Übertragen eines Clips mit Videorate zu ermöglichen. Da wenigstens zwei Anschlüsse vorhanden sind, ist es somit möglich, gleichzeitig Vollbilder bezüglich wenigstens zweier Videoclips aus dem Speicher zu befördern für die gleichzeitige Verarbeitung und/oder die Anzeige der Bilder, die hierdurch dargestellt werden. Somit ermöglichen die zwei Anschlüsse die Überblendung zwischen zwei Videoclips, wenn die Daten benötigt werden, ohne die Notwendigkeit zum Speichern des Überblendclips während seiner Erzeugung. Dies erleichtert das Editieren, indem eine Überblendung im voraus betrachtet werden kann, bevor die Daten hierfür dem Speicher übergeben werden.
  • Die obigen und weitere Merkmale der Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen genauer ausgeführt, und werden zusammen mit ihren Vorteilen deutlicher bei Betrachtung der folgenden genauen Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
  • In den Zeichnungen sind:
  • Fig. 1 ein schematisches Diagramm eines Systems des Standes der Technik, das oben bereits beschrieben worden ist;
  • Fig. 2 ein schematisches Diagramm eines Systems gemäß der Erfindung;
  • Fig. 3 ein schematisches Diagramm eines Videospeichers; und
  • Fig. 4 eine beispielhafte Anzeige von Videovollbildern, die von dem System der Fig. 2 erzeugt worden sind.
  • In Fig. 2 der beigefügten Zeichnungen ist ein elektronisches Videoverarbeitungssystem 10 gezeigt, in welchem Videoclipdaten in einem Videospeicher 11 gespeichert sind. Die Videodaten werden über eine Eingangsauswahlvorrichtung 12 in den Videospeicher 11 eingegeben, die sowohl einen Analogeingang 13 als auch einen Digitaleingang 14 enthält, um zu ermöglichen, die Daten entweder in einem analogen oder in einem digitalen Format von einer Offline-Massenspeichervorrichtung oder Bibliothek (nicht gezeigt) wie z. B. einem VTR einzugeben. Die Videoclipdaten werden in digitaler Form im Videospeicher 11 gespeichert, wobei die Eingangsauswahlvorrichtung dafür einen geeigneten Umsetzer zum Umsetzen der ankommenden Clipdaten in das benötigte Format umfaßt. Die Eingangsauswahlvorrichtung 12 ist über zwei bidirektionale Datenpfade 15, 16 mit dem Videospeicher 11 verbunden, die jeweils ein volles Vollbild an Daten mit wenigstens Videorate zum und vom Videospeicher 11 befördern können.
  • Der Videospeicher 11 ist in Fig. 3 der beigefügten Zeichnungen genauer gezeigt und umfaßt einen Umsetzer 17, der die zwei bidirektionalen Pfade 15, 16 über zwei Puffer 18, 19 mit wenigstens zwei Plattenstapeln 20, 21 verbindet. Jeder Plattenstapel umfaßt beispielsweise zwei Plattenlaufwerke Fujitsu 2380 parallel. Jeder Stapel 20, 21 benötigt zwei Plattenlaufwerke, um die erforderliche Bandbreite zu erreichen, da jede Platte Daten nur mit etwa der halben Übertragungsstandard-Videorate empfangen oder ausgeben kann. Für jeden Pfad 15, 16, der Daten mit Übertragungsstandard befördern soll, erfordern die Pfade jeweils eine Bandbreite von etwa 21 MBytes pro Sekunde. Jedes Fujitsu-Plattenlaufwerk besitzt eine Bandbreite von etwa 16 MBytes pro Sekunde. Die vier Plattenlaufwerke weisen daher eine größere Bandbreitenkapazität auf, als erforderlich ist. Diese zusätzliche Kapazität stellt den Platten Zeit zur Verfügung, um die Daten für das nächste während der nächsten Vollbildperiode auszugebende Vollbild zu lokalisieren, oder einen Bereich zum Speichern des nächsten Vollbildes während der nächsten Vollbildperiode zu lokalisieren. Durch Vorsehen von zwei Plattenlaufwerken parallel in jedem Plattenstapel 20, 21 ist es somit möglich, Daten mit voller Übertragungsstandard-Videorate (d. h. 25 oder 30 Vollbilder pro Sekunde) zu empfangen und auszugeben, weshalb der Videospeicher 11 fähig ist, in einer Vollbildperiode alle Daten für zwei volle Vollbilder des Videos auszugeben.
  • Die Puffer 18, 19 kooperieren mit der Kompressionsvorrichtung 17, um die Daten von den zwei bidirektionalen Pfaden 15, 16 auf die Plattenstapel 20, 21 zu verteilen, wenn Daten in den Videospeicher 11 geschrieben werden, und um die Daten von den Plattenstapeln 20, 21 für die bidirektionalen Pfade 15, 16 zu kombinieren, wenn Daten aus dem Videospeicher gelesen werden. Wenn z. B. zwei Vollbilder an Daten gleichzeitig vom Speicher 11 gelesen werden, werden die Daten bezüglich der zwei Vollbilder in einer Vollbildperiode von den Plattenstapeln 20, 21 über die Puffer 18, 19 in die Kompressionsvorrichtung 17 eingelesen, wo die Daten zu zwei separaten Vollbildern umgeformt werden, die während der nächsten Vollbildperiode separat ausgegeben werden, eines auf jeder Leitung 15, 16. In ähnlicher Weise werden zwei ankommende Vollbilder an Daten, die von der Kompressionsvorrichtung 17 von den Pfaden 15 und 16 in einer Vollbildperiode empfangen werden, über die Puffer 18, 19 auf die Plattenlaufwerke in den Plattenstapeln 20, 21 während der nächsten Vollbildperiode verteilt. Um die willkürliche Übertragung von Vollbilddaten zwischen dem Speicher 11 und dem Rest des Systems 10 zu erleichtern, enthalten der Umsetzer 17 und/oder jeder Puffer 18, 19 einen großen (nicht gezeigten) Cache-Speicher zum Akkumulieren mehrerer Vollbilder an Daten. Dies minimiert die Menge von Suchoperationen seitens der Plattenlaufwerke und wird sowohl für das Lesen als auch auf das Schreiben der Daten angewendet.
  • Die Vollbilddaten werden unter dem Plattenlaufwerken in einer günstigen Reihenfolge verteilt. Zum Beispiel kann ein Halbbild des Vollbildes zum Puffer 18 geliefert werden, wobei von dort die Farbinformation des Halbbildes auf ein Plattenlaufwerk im Stapel 20 geschrieben wird und die Helligkeitsinformation des Halbbildes auf das andere Plattenlaufwerk im gleichen Stapel 20 geschrieben wird. Das andere Halbbild des Vollbildes würde zum anderen Plattenstapel 21 geliefert, um dort in ähnlicher Weise gespeichert zu werden. Somit werden die Elemente jedes Vollbildes auf vier Plattenlaufwerke in den zwei Plattenstapeln 20, 21 verteilt.
  • Aus dem Vorangehenden wird deutlich, daß der Videospeicher ein echter Vollbildspeicher mit willkürlichem Zugriff ist, der somit ermöglicht, daß auf Vollbilder von unterschiedlichen Videoclips in willkürlicher Reihenfolge zugegriffen werden kann, um diese auszugeben. Das Vorsehen von zwei bidirektionalen Pfaden 15, 16 ermöglicht, daß zwei Vollbilder an Daten gleichzeitig in den Speicher 11 geschrieben oder auf diesen gelesen werden können oder ein Vollbild in den Speicher 11 geschrieben wird, während ein weiteres aus dem Speicher 11 gelesen wird. Dies ermöglicht ein System 10 mit größerer Flexibilität herzustellen, als es bisher möglich war.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt das System 10 ferner einen Anzeigespeicher 22, der über zwei bidirektionale Busse 23, 24 mit der Eingangsauswahlvorrichtung 12 verbunden ist. Der Anzeigespeicher 22 umfaßt einen großen Registerspeicher zum Speichern von Daten bezüglich mehrerer Vollbilder des Videos und einen Anzeigeprozessor zum Verarbeiten der darin befindlichen Vollbilddaten, um entsprechende Vollbilder mit reduzierter Größe für eine gleichzeitige Anzeige an unterschiedlichen Abschnitten eines Monitors 25 zu erzeugen, wie im folgenden genauer beschrieben wird. Der Speicher kann ein Stück des gespeicherten Videos gleichzeitig an mehrere unterschiedliche Stellen auf dem Monitor ausgeben. Der Anzeigeprozessor umfaßt zwei separate Verarbeitungseinheiten zum Erzeugen gleichzeitiger Bilder mit reduzierter Größe aus den Daten, die über die zwei bidirektionalen Busse 23, 24 zugeführt werden. Ein Videoclip kann aus dem Videospeicher 11 ausgelesen werden und direkt in den Anzeigespeicher 22 mit Videorate geschrieben werden für eine Anzeige auf dem Monitor 25 entweder mit voller Größe oder halber oder viertel Größe. Alternativ können Videoclips aus einer Massenspeicherbibliothek (nicht gezeigt) über die Eingangsauswahlvorrichtung 12 dem Anzeigespeicher 22 zugeführt werden. Daten vom Anzeigespeicher 22 werden von einer Ausgangsauswahlvorrichtung 26 gelesen und zur Anzeige an den Monitor 25 ausgegeben. Dies ermöglicht dem Benutzer, einen oder mehrere Videoclips im voraus zu betrachten oder die off-line in einer (nicht gezeigten) Massenspeicherbibliothek gespeicherten Videoclips für die Übertragung zum Videospeicher 11 zu identifizieren. Die Ausgangsauswahlvorrichtung 26 umfaßt ferner sowohl analoge als auch digitale Ausgänge 26a, 26b, ähnlich den analogen und digitalen Eingängen 13, 14 der Eingangsauswahlvorrichtung 12, um zu ermöglichen, daß Videoclipdaten entweder im analogen oder digitalen Format z. B. an die Massenspeichervorrichtung ausgegeben werden können.
  • In einem Editier-Betriebsmodus werden Daten bezüglich mehrerer Videoclips aus dem Videospeicher 11 vollbildweise für den Videospeicher 22 ausgelesen, wo die Daten verarbeitet werden, bevor sie gespeichert werden, um somit zu ermöglichen, daß mehrere Vollbilder gleichzeitig an unterschiedlichen, überlappenden oder gemeinsam genutzten Abschnitten des Monitors 25 angezeigt werden, wie später genauer beschrieben wird. Die verarbeiteten Daten werden vom Anzeigespeicher in Abtastreihenfolge für die Anzeige auf dem Monitor 25 ausgegeben. Der Videospeicher ist mit einem Videoprozessor 27 und einem Effekt-Prozessor 28 versehen. Der Videoprozessor 27 dient zum Durchführen von Operationen, wie z. B. dem Erzeugen eines Schlüsselsignals, dem Modifizieren der Farbe und dem Ändern der Textur, während der Effektprozessor 28 räumliche Effekte erzeugt, wie z. B. Änderungen der Größe, der Position und der Drehung eines oder mehrerer Vollbilder eines Videoclips, wobei diese Operationen und Effekte an sich alle wohlbekannt sind. Die vom Videoprozessor 27 und von Effektiprozessor 28 modifizierten Vollbilder werden für die Anzeige auf dem Monitor 25 zum Anzeigespeicher 22 geliefert oder zurückgeführt.
  • Die Parameter, die die vom Videoprozessor 27 und vom Effektprozessor 28 ausgeführten Operationen steuern, sind vorzugsweise von Vollbild zu Vollbild veränderlich. Vom Benutzer können sogenannte Schlüsselvollbilder definiert werden, sowie Parameter für die Vollbilder zwischen den Schlüsselvollbildern, die mittels Interpolation abgeleitet werden. Alternativ können die Parameter, die die Operationen des Videoprozessors 27 steuern, so fixiert sein, daß nur Parameter veränderlich sind, die die Drehung, die Position, die Größe und dergleichen in den Operationen des Effektprozessors 28 steuern. Die Verwendung von Schlüsselvollbildern zum Definieren ausgewählter Parameter ist an sich bekannt und ist z. B. offenbart in unserer britischen Patentanmeldung, veröffentlicht als Nr. GB-A-2.223.910, deren Lehren hiermit durch Literaturhinweis eingefügt sind.
  • Der Anzeigespeicher 22 ist ebenfalls mit einem Graphikprozessor 29 versehen, der einem Benutzer ermöglicht, in jedes Vollbild zu malen, wie beschrieben ist in unserem obenerwähnten britischen Patent Nr. GB-A-2.089.625, und/oder um einen Schlüssel oder eine Schablone zu erzeugen, wie beschrieben ist in unserem obenerwähnten britischen Patent Nr. 2.113.950. Der Graphikprozessor 29 spricht auf eine vorm Benutzer bedienbare Eingabevorrichtung an, wie z. B. eine Stift- und Berührungstablett-Kombination 30, ebenso wie der Videoprozessor 27 und der Effektprozessor 28.
  • Während des Editierens dient der Videoprozessor im Anzeigespeicher 22 zum Erzeugen einer Anzeige auf den Videoclips, die eine Editierumgebung darstellt, wie z. B. die in Fig. 4 der beigefügten Zeichnungen gezeigte Anzeige. Wie in Fig. 4 der Zeichnungen gezeigt ist, ist die Anzeige in drei unterschiedliche Arbeitsbereiche 31, 32, 33 unterteilt durch drei sogenannte Spulenbalken 34, 35, 36. Jeder Arbeitsbereich 31, 32, 33 zeigt eine kleine Anzahl von Vollbildern bezüglich einer oder mehrerer Spulen oder Videoclips 37 bis 44 an. Selbstverständlich können bei Bedarf mehr als drei Arbeitsbereiche angezeigt werden. Ein hochauflösender Fernsehmonitor weist z. B. ein breiteres Seitenverhältnis (16 · 9) auf als ein Normalübertragungsfernsehgerät (4 · 3) und wäre gut geeignet für die Anzeige von vier oder sogar fünf Spulen.
  • Jeder Spulenbalken 34 bis 36 enthält eine Marke 45 bis 47, düe sich längs des Spulenbalkens bewegt, um eine Anzeige für die Position der angezeigten Vollbilder bezüglich des Clips insgesamt bereitzustellen, wobei jedes angezeigte Vollbild in seiner unteren rechten Ecke einen Informationskasten, z. B. 48 bis 56 enthält, um eine weitere Anzeige für die Positionen der angezeigten Vollbilder in den Videoclips bereitzustellen. Die Informationen in jedem Kasten können z. B. die Nummer, d. h. die Position, des Vollbilds im Clip sein oder können Zeitcodes sein, die von einem VTR erzeugt worden sind, als die Vollbilder ursprünglich aufgezeichnet wurden. Jeder Videoclip kann unabhängig in jedem Arbeitsbereich 31, 32, 33 bearbeitet werden und kann in einem weiteren der Arbeitsbereiche bewegt werden, um mit einem weiteren darin angezeigten Videoclip kombiniert zu werden, durch Bewegen des Stiftes auf dem Berührungstablett, wie durch einen auf dem Monitor 8 angezeigten Cursor 57 dargestellt wird, wie später genauer beschrieben wird.
  • Der Cursor 57 wird verwendet, um viele Operationen zu steuern, die vom System 10 ausgeführt werden. Eine Funktion, für deren Steuerung der Cursor 57 verwendet werden kann, ist die Auswahl, welche Vollbilder eines ausgewählten Clips in den Arbeitsbereichen 31 bis 33 angezeigt werden. Die Spulenbalken 34 bis 36 weisen jeweils zugehörige Richtungssteuersymbole 34a bis d, 35a bis e und 36a bis e auf. Die Spulenbalken, die Steuersymbole und die Cursor werden alle vom Prozessor im Anzeigespeicher 22 erzeugt. Das Plazieren des Cursors 587 über dem Symbol 36a z. B. und das Drücken des Stiftes fest auf das Berührungstablett veranlaßt den im Arbeitsbereich 33 angezeigten Clip, nach oben zu rollen, während die Auswahl des Symbols 36b den Clip veranlaßt, nach oben bis zu einem Ereignis zu rollen, wie z. B. einem Übergang, der vorher im Clip definiert worden ist. Ähnliche Operationen werden durchgeführt durch Auswählen der anderen Symbole, wie für Fachleute leicht erkennbar ist. Wenn ein Roll-Symbol ausgewählt wird, werden Daten bezüglich der geeigneten Videovollbilder im geeigneten Clip aus dem Videospeicher 11 in den Videospeicher 22 eingelesen. Die Daten werden verarbeitet, um die Größe jedes Vollbildes zu reduzieren, wobei die verarbeiteten Daten anschließend an Stellen im Speicher 22 gespeichert werden, die den Positionen des reduzierten Bildes auf dem Monitor 245 entsprechen.
  • Die zu editierenden Videoclips werden aus dem (nicht gezeigten) Massenspeicher über die Eingangsauswahlvorrichtung 12 in den Videospeicher 11 geladen. Einer der bidirektionalen Pfade, z. B. 15, wird verwendet, um die ankommenden Videoclipdaten zum Videospeicher 11 zu übertragen, wobei dies den anderen Pfad, z. B. 16, freiläßt, um Daten bezüglich eines weiteren Videoclips zu übertragen, z. B. einen bewegten Schlüssel, der dem ersten erwähnten Videoclip zugeordnet ist. Während des Ladens der Clipdaten in den Speicher 11 werden die Daten gleichzeitig vom Anzeigespeicher 12 gelesen für die Anzeige des Videos auf dem Monitor. Tatsächlich kann das Video der beiden Clips gleichzeitig entweder als zwei Bilder mit halber Größe entsprechend verarbeitet vom Anzeigespeicher 22 auf den Monitor 25 angezeigt werden, oder als Bilder mit voller Größe unter Verwendung von zwei Monitoren. Die ausgewählten Vollbilder der ausgewählten Clips, die im Videospeicher 11 gespeichert sind, können anschließend zum Videoprozessor 27 und zum Effektprozessor 28 übertragen werden für die Verarbeitung, und zum Anzeigespeicher 22 für die Anzeige auf dem Monitor 25. Da der Videospeicher 22 effektiv ein Vollbildspeicher mit willkürlichem Zugriff ist, kann das System veranlaßt werden, ein beliebiges Vollbild von einem beliebigen Clip oder eine Kombination von Vollbildern und Clips in einer beliebigen Reihenfolge und an einer beliebigen Position auf dem Monitor 25 anzuzeigen, ohne daß der Benutzer sich unwiderruflich auf eine bestimmte angezeigte Kombination festlegen muß, bis er mit dem auf dem Monitor angezeigten Ergebnis völlig zufrieden ist.
  • Sobald der gewünschte Clip oder die Clips in den Videospeicher 11 geladen worden sind und darin ausgewählte Bilder auf dem Monitor 25 angezeigt werden, kann der Benutzer die Clips editieren. Schneiden und Einsetzen, d. h. das Kleben von Videos, wird z. B. erreicht durch Anzeigen von Vollbildern eines ersten Videoclips, der eingefügt werden soll, z. B. im Arbeitsbereich 32, und von Vollbildern eines zweiten Videoclips, der geschnitten werden soll, um den ersten Clip aufzunehmen, im Arbeitsbereich 33. Der Anfang des ersten Clips wird identifiziert durch Plazieren des Cursors 57 zwischen dem ersten Vollbild (z. B. Vollbild 58 in Fig. 4) und seinem vorangehenden Vollbild und festes Niederdrücken des Stiftes auf dem Berührungstablett und anschließendes Bewegen des Cursors schnell nach rechts durch eine entsprechende schnelle Manipulation des Stiftes auf dem Berührungstablett. Dieser Vorgang ist ein Schneidvorgang, bekannt als Schlagen, und wird vom Prozessor 27 interpretiert als ein Befehl zum Schneiden des ersten Videoclips am Übergang zwischen dem Vollbild und dem vorangehenden Bild (in Fig. 4 mit 59 bezeichnet), um einen Einsetz-Videoclip zu bilden (in Fig. 4 mit 42 bezeichnet).
  • Das Bild des Einsetz-Clips 42 kann am Cursor 57 angeheftet werden durch Plazieren des Cursors über dem ersten Vollbild 58 und Niederdrücken des Stiftes auf dem Berührungstablett. Anschließend führt die zweidimensionale Bewegung des Cursors 57 auf der Monitoranzeige zu einer entsprechenden Bewegung des Einsetz-Videoclips 42 auf der Anzeige.
  • Der Benutzer kann somit den Einsetz-Videoclip 42 frei irgendwo auf dem Anzeigebildschirm bewegen und kann z. B. den Einsetz-Clip 42 in den Arbeitsbereich 33 bewegen und das erste Vollbild 58 desselben über einem Vollbild 60 des darin angezeigten zweiten Videoclips positionieren. Mit dem so positionierten Einsetz-Clip 42 wird das feste Niederdrücken des Stiftes auf dem Berührungstablett vom Prozessor 27 als ein Befehle zum Schneiden des zweiten Videoclips am Übergang zwischen dem Vollbild 60 und dem vorangehenden Bild (61 in Fig. 4) und zum Anfügen des Einsetz-Clips 42 am Ende des zweiten Clips nach dem Vollbild 61 interpretiert.
  • Sobald diese Operation vom Prozessor durchgeführt worden ist, wird ein neuer Clip als eine geklebte Kombination der Vollbilder des zweiten Clips bis einschließlich zum Vollbild 61 gefolgt von allen Vollbildern nach und einschließlich Vollbild 58 des ersten Clips definiert. Eine ähnliche Operation kann verwendet werden, um einen Clip von einer Spule zu einer weiteren zu bewegen. Wenn statt der Plazierung des ersten Vollbildes 58 des ersten Clips über dem Vollbild 60 des zweiten Clips das erste Vollbild 58 über dem Übergang zwischen den Vollbildern 60 und 611 des zweiten Clips plaziert wird, wird der ganze erste Clip zwischen den Vollbildern 60 und 61 des zweiten Clips plaziert.
  • Da die Schneide- und Einsetzoperation im Videoprozessor 27 durchgeführt wird, führt sie so nicht zu einer entsprechenden Änderung in den Vollbilddaten im Videospeicher 11. Dementsprechend bleiben die das Vollbild 59 und die vorangehenden Vollbilder im ersten Videoclip definierenden Daten und die das Vollbild 60 und den nachfolgenden Vollbilder im zweiten Clip definierenden Daten für die weitere Verarbeitung verfügbar, falls erforderlich. Diese Verfügbarkeit der Vollbilder wird auf der Anzeige durch eine kontinuierliche Linie 62 angezeigt, die den kombinierten Clip am Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Clip kreuzt und ein Paar von Anhängen 63, 64 verbindet, die parallel zum angezeigten Clip laufen. Die Längen der jeweiligen Anhänge 63, 64 stellen die Anzahl der verfügbaren Vollbildern in den jeweiligen ersten oder zweiten Clips dar. Somit zeigt der Anhang 64 an, daß die ersten zwei Vollbilder des ersten Clips keinen Teil des kombinierten Clips bilden und bei Bedarf für eine weitere Verarbeitung zur Verfügung stehen, während der Anhang 63 anzeigt, daß die letzten drei Vollbilder des zweiten Clips keinen Teil des kombinierten Clips bilden und bei Bedarf für eine weitere Verarbeitung zur Verfügung stehen.
  • Die Verfügbarmachung der Vollbilder für die weitere Verarbeitung kann nützlich sein, wenn der Operator mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, das im kombinierten Clip während der Vorschau erhalten wird, wenn der Clip läuft und als Videosequenz angezeigt wird. Um Benutzeränderungen am kombinierten Clip zu erleichtern durch Ändern der Position des Übergangs im kombinierten Clip, spricht der Prozessor 27 auf eine Manipulation des Stiftes und eine entsprechende Bewegung des Cursors 57 im Bereich des Übergangs an, wie durch den Kreuzbalken 62 gezeigt ist. Wenn der Cursor über dem Kreuzbalken 62 plaziert wird und der Stift fest auf dem Berührungstablett niedergedrückt wird, veranlaßt eine anschließende Aufwärtsbewegung des Cursors 57 auf dem Anzeigebildschirm den Prozessor, Vollbilder vom ersten Clip in umgekehrter Reihenfolge einzusetzen und Vollbilder vom zweiten Clip in umgekehrter Reihenfolge zu entfernen. Somit veranlaßt in Fig. 4 die Aufwärtsbewegung des Cursors, daß das Vollbild 61 des zweiten Clips durch das Vollbild 59 des ersten Clips ersetzt wird. Die Länge des Anhangs 64 würde dementsprechend um ein Vollbild verringert, während die Länge des Anhangs 63 dementsprechend um ein Vollbild erhöht würde. In ähnlicher Weise würde eine Abwärtsbewegung des Cursors 57 dazu führen, daß eine entgegengesetzte Änderung bei den Vollbildern stattfindet. Ferner können verdeckte Vollbilder (d. h. Vollbilder, die durch die Anhänge 63, 64 dargestellt werden) in irgendeinem Clip angezeigt werden durch Plazieren des Cursors 57 auf dem Anhang 63, 64 und Schlagen nach oben längs des Anhangs. Die so aufgedeckten Vollbilder können erneut verdeckt werden durch Plazieren des Cursors 57 auf dem Anhang und Schlagen längs des Anhangs nach unten.
  • Das System ist ferner so konfiguriert, daß es eine Replikation eines Clips oder eines Abschnitts eines Clips erleichtert. Der Clip oder der Clipabschnitt, der repliziert werden soll, wird identifiziert durch Plazieren des Cursors über dem ersten Vollbild desselben, festes Niederdrücken des Stiftes auf dem Berührungstablett, um den Clip am Cursor anzuheften, und anschließendes erneutes Niederdrücken des Stiftes, um den Cursor vom Clip zu lösen. Der Anzeigespeicher 22 antwortet auf diese Manipulation durch Replizieren der identifizierten Vollbilder im Speicher. Der so erzeugte Kopieclip wird nicht separat auf dem Monitor angezeigt, sondern wird konzeptartig außerhalb des Bildschirms gehalten oder angezeigt. Das System ist somit dafür konfiguriert, den Kopieclip wiedergewinnen zu können durch Schlagen des Cursors über eine Seite des Bildschirms hinaus. Dies bewirkt, daß der Kopieclip am Cursor angeheftet wird, wobei die Kopie anschließend nach Wunsch auf dem Bildschirm positioniert werden kann.
  • Zusätzlich zum Verkleben zweier Clips, wie oben beschrieben worden ist, kann das System 10 zwischen zwei Clips über eine ausgewählte Anzahl von Vollbildern überblenden. In einer Prozedur ähnlich derjenigen, die oben bereits beschrieben worden ist, werden die ersten und letzten Vollbilder zweier Videoclips identifiziert, wobei die zwei Clips in einem der Arbeitsbereiche 31 bis 33 miteinander verklebt werden. Eine Überblendung wird anschließend über einer ausgewählten Anzahl von Vollbildern gesetzt, durch Plazieren des Cursors 57 über dem Kreuzbalken 62 am Übergang zwischen den zwei Clips und Niederdrücken des Stiftes. Das System interpretiert diesen Vorgang als einen Befehl zum Erzeugen einer Überblendung. Der Befehl wird bestätigt, indem der Kreuzbalken 62 in einer anderen Farbe angezeigt wird. Ein Menü wird auf dem Monitor angezeigt, das dem Benutzer ermöglicht, Daten für die Überblendung einzugeben, einschließlich ihrer Länge und der Tatsache, ob die Überblendung am Verklebungspunkt beginnt, wie durch den Kreuzbalken 62 dargestellt, am Verklebungspunkt endet, oder den Verklebungspunkt umfaßt. Verdeckte Vollbilder, die zur Überblendung beitragen, werden durch entsprechende Abschnitte der Anhänge 63, 64 dargestellt, die in einer weiteren anderen Farbe angezeigt werden. Es findet wiederum keine wirkliche Änderung der im Videospeicher 11 gespeicherten Daten in dieser Phase statt, wobei der Benutzer die Position des Übergangs zwischen den zwei Clips wie oben beschrieben frei ändern kann.
  • In bestimmten Situationen kann der Benutzer wünschen, nur einige der verdeckten Vollbilder in den zwei Clips, die durch die Enden 63, 64 dargestellt werden, in einer Überblendungsoperation zu verwenden. Zum Beispiel kann der Benutzer wünschen, die ersten und zweiten Clips so miteinander zu verkleben, daß der erste Clip beispielsweise zehn verdeckte Vollbilder nach der Verklebung aufweist und der zweite Clip sechzehn verdeckte Vollbilder vor der Verklebung aufweist. Der Benutzer kann anschließend entscheiden, zwischen den zwei Clips über beispielsweise zehn Vollbilder überzublenden, die auf der Verklebung zentriert sind. Somit werden fünf der verdeckten Vollbilder von jedem der Clips überblendet. Die bei der Überblendung verwendeten verdeckten Vollbilder werden durch die entsprechenden Abschnitte der Anhänge 63, 64 angezeigt, die in der Farbe für eine Überblendung angezeigt werden, wie z. B. Magenta, wobei verdeckite Vollbilder, die bei der Überblendung nicht verwendet werden, durch die geeigneten Abschnitte der Anhänge 63, 64 angezeigt werden, die in der Farbe für eine Verklebung angezeigt werden, wie z. B. gelb. Im obigen Beispiel würden somit die letzten fünf verdeckten Vollbilder im ersten Clip durch einen Anhangabschnitt in der Farbe Magenta dargestellt, während die anderen fünf Vollbilder durch einen gelben Anhangabschnitt dargestellt würden. In ähnlicher Weise würden die ersten verdeckten Vollbilder des zweiten Clips durch die Anzeige eines gelben Anhangabschnitts dargestellt, während die anderen fünf verdeckten Vollbilder durch einen Anhangabschnitt in der Farbe Magenta dargestellt würden.
  • Sobald eine Überblendung auf dem Anzeigebildschirm definiert worden ist, kann sie im voraus betrachtet werden durch Abspielen des kombinierten Clips, der die Überblendung enthält, mit Videorate. Ein weiteres Steuersymbol 34e bis 36e wird unterhalb der jeweiligen Spulenbalken 34 bis 36 angezeigt und ermöglicht dem Benutzer, in den Vorschaumodus zu wechseln. Wenn das Betrachtungssteuersymbol 34e bis 36e unter Verwendung des Cursors ausgewählt wird, antwortet das System durch Anzeigen des Vollbildes auf dem Monitor in voller Größe, das am nächsten zur Mitte des Arbeitsraumes angezeigt worden ist, als das Betrachtungssymbol ausgewählt wurde. Ein Menü von Funktionen (wie z. B. Abspielen, schneller Vorlauf, schneller Rücklauf, Stopp usw.) wird ebenfalls auf dem Monitor angezeigt, wobei der ausgewählte Clip im voraus betrachtet werden kann durch die Auswahl der gewünschten Funktionen mit dem Cursor. In dieser Vorschaubetriebsart werden Vollbilder, die den ersten Clip bilden, der Reihe nach von einem Pfad, wie z. B. 15, aus dem Videospeicher 11 gelesen und über den Videoprozessor 27 zum Anzeigespeicher 22 für die Anzeige auf dem Monitor 25 weitergeleitet. Während der Überblendung werden die Vollbilder, die den zweiten Clip bilden, gleichzeitig der Reihe nach aus dem Videospeicher 11 über den anderen Pfad 16 gelesen und zusammen mit den entsprechenden Vollbildern des ersten Clips zum Prozessor 27 weitergeleitet. Die jeweiligen Vollbilder vom ersten und vom zweiten Clip werden in einer gewichteten Kombination vom Videoprozessor 27 kombiniert, wobei die resultierenden kombinierten Vollbilder der Reihe nach zum Anzeigespeicher 22 weitergeleitet werden für eine Anzeige des kombinierten Bildes auf dem Monitor 25.
  • Die obenbeschriebene Vorbetrachtung einer Überblendung wird ermöglicht durch das Vorsehen eines Videospeichers 11 mit zwei bidirektionalen Pfaden 15, 16, die jeweils eine ausreichende Bandbreite aufweisen, um Videodaten mit Videoanzeigeraten zu übertragen. Es ist wiederum zu beachten, daß während der Vorschau keine Änderung der im Videospeicher 11 gespeicherten Videodaten stattfindet, wobei dies dem Benutzer ermöglicht, in unterschiedlichen Editierungen zu experimentieren, bevor er sich auf eine bestimmte Kombination der Clips festlegt.
  • Das System 10 enthält ferner die Fähigkeit, gleichzeitig mehrere Clips auf vollbildweiser Basis zu tasten. Im hier beschriebenen beispielhaften System wird diese Tastungsfähigkeit ausgewählt durch Bewegen des Spulenbalkens 35 in Fig. 4 nach rechts, wodurch der Arbeitsbereich 31 erweitert wird, der zwischen den Spulenbalken 34 und 35 definiert ist. Die Videoclips 37, 38, 39, 40 werden jeweils ausgewählt unter Verwendung des Cursors und durch Manipulation des Stiftes auf dem Berührungstablett, wie vorher beschrieben worden ist. Die ausgewählten Clips werden jeweils in den Arbeitsbereich 31 gebracht durch eine weitere Bewegung des Stiftes, wobei jeder neue Clip vor, hinter oder zwischen den bereits im Arbeitsbereich 31 angezeigten Clips plaziert werden kann. Die Clips 37 bis 40 bilden gemeinsam einen Stapel, wobei die Position jedes Clips 37 bis 40 den Rang oder die Priorität des Clips im Stapel bestimmt. Jeder Clip 37 bis 40 kann unabhängig oder in Kombination mit anderen Clips im Stapel manipuliert werden. Somit kann z. B. der Clip 38 aus dem Stapel entnommen werden durch Anheften des Cursors 57 am Clip und Bewegen desselben zum Arbeitsbereich 32. Der Clip kann anschließend repliziert oder in anderer Weise modifiziert werden, bevor er an seine ursprüngliche Position oder eine weitere Position im Stapel zurückgebracht wird. Ein Clip kann ferner unabhängig von anderen Clips im Stapel gerollt werden. Clips können mit dem Cursor verbunden und seitwärts im Arbeitsbereich 31 bewegt werden, bis z. B. der Clip 38 nicht überlappt und von keinem anderen Clip überlappt wird. Clip 38 kann anschließend unabhängig gerollt werden, wie oben beschrieben worden ist.
  • Das System ist so beschaffen, daß eine Gruppe von zusammenfallenden Vollbildern, jeweils entsprechende der jeweiligen Clips im Stapel, im Anzeigespeicher 22 verfügbar ist, so daß das Komposit-Ergebnis auf dem Monitor angezeigt werden kann. Dies ermöglicht dem Benutzer, das Ergebnis im voraus zu betrachten bevor die Clips endgültig kombiniert werden und im Videospeicher 11 festgeschrieben werden, und Korrekturen an einzelnen Clips vorzunehmen, so daß der Komposit-Clip das gewünschte Ergebnis enthält. Zum Beispiel kann die Farbkorrektur in einem Clip angepaßt werden, so daß sie der Färbung in einem weiteren der Clips entspricht, während beide Clips oder Vollbilder von beiden Clips gleichzeitig angezeigt werden. Bei Bedarf kann ein Vordergrundclip, z. B. Clip 37, gegen den Hintergrund, z. B. Clip 40, betrachtet werden.
  • Der Videoprozessor 27 enthält eine (nicht gezeigte) Tastvorrichtungsschaltung, mit der ein blauer Bildschirmschlüssel erzeugt werden kann. Eine solche Tastvorrichtungsschaltung ist offenbart in unseren US-Patent Nr. US-A-4.667.221, deren Lehren hiermit durch Literaturhinweis eingefügt sind. Ein benutzerdefinierter Schlüssel oder eine Schablone können ebenfalls vom Graphikprozessor 29 auf vollbildweiser Basis für einige oder alle Vollbilder in einem ausgewählten Clip erzeugt werden. Vorher definierte Schlüsselclips können den entsprechenden Videoclips zugeordnet werden. Der Anzeigespeicher 22 ist so konfiguriert, daß er Daten, die einen schwarzen Hintergrundschatten darstellen, zu den Videoclipdaten hinzufügt, für die ein zugehöriger Schlüsselclip als Clipdaten in den Anzeigespeicher 22 geschrieben werden. Der (nicht gezeigte) schwarze Hintergrundschatten erleichtert die Identifikation eines getasteten Clips, wenn Vollbilder des Clips auf den Monitor 25 angezeigt werden.
  • Wenn ein Stapel im Arbeitsbereich 31 definiert wird, wird den den entsprechenden Videoclips zugeordneten Schlüsselclips eine Priorität oder ein Rang zugewiesen, so daß dann, wenn die Clips 37 bis 40 kombiniert werden, getastete Merkmale im Clip 40 im Vordergrund zu sehen sind, die Merkmale in den anderen Clips verdecken, während die Merkmale im Clip 37 den Hintergrund bilden und durch getastete Merkmale in den anderen Clips 38 bis 40 verdeckt werden.
  • Es ist zu beachten, daß Daten, die sich auf irgendeinen auf dem Monitor angezeigten Clip beziehen, zu dem Effektprozessor 28 und/oder dem Graphikprozessor 29 für die Erzeugung eines Schlüssels übertragen werden können, oder tatsächlich für die Modifikation durch irgendeine der anderen Operationen, die von den zwei Prozessoren 28, 29 zur Verfügung gestellt werden.
  • Sobald der Benutzer mit dem Ergebnis seiner Edition zufrieden ist, unabhängig davon, ob es ein einfaches Schneiden und Einfügen, eine Überblendung oder eine geschichtete Sequenz von gestapelten Clips mit Farb- und Texturänderungen an einigen darin befindlichen Clips ist, kann der resultierende Clip im Speicher festgeschrieben werden. Die Clipdaten werden aus dem Videospeicher 11 gelesen und vollbildweise von den Prozessoren 27, 28 und 29 geeignet kombiniert, bevor sie in den Videospeicher 11 zurückgeschrieben werden.
  • Im Fall einer einfachen Schneide- und Einfüge-Klebeedition gibt es keine Kombination, wie sie z. B. von den Prozessoren 27 bis 29 auszuführen ist, so daß die Operation einfach eine Reindexierung der im Speicher 11 gehaltenen Vollbilddaten ist. Im Fall einer Überblend-Edition ist es erforderlich, zwei Vollbilder von unterschiedlichen Clips zu kombinieren, so daß Daten für die zwei Clips vollbildweise aus dem Speicher 11 längs eines der Pfade, z. B. Pfad 15, gelesen werden, wobei die resultierenden kombinierten Vollbilddaten längs des anderen der Pfade, z. B. Pfad 16, in den Speicher zurückgeschrieben werden. Es ist klar, daß, da jeder Pfad nur eine ausreichende Bandbreite für einen Videokanal aufweist, das Lesen der Vollbilder für beide Clips über nur einen Pfad 15 effektiv die Rate halbiert, mit der dlie zwei Clips aus dem Speicher 11 gelesen werden. Diese Halbierung der Leserate ist jedoch unbedeutend, da die Kombinationsoperation einer endgültigen Festlegung durch den Benutzer entspricht und ohne Anzeige auf dem Monitor 15 durchgeführt werden kann. Es ergibt sich eine ähnliche oder eine größere Reduktion der Geschwindigkeit, wenn mehrere Clips eines Stapels wie oben beschrieben kombiniert werden, wobei jedoch diese Reduktion wiederum für die Funktion des Systems unbedeutend ist.
  • Während die vorliegende Erfindung bisher mit Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben worden ist, ist klar, daß die betreffende Ausführungsform lediglich beispielhaft ist und Modifikationen und Variationen, wie sie für Fachleute offensichtlich sind, vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
  • Zum Beispiel können die vier Plattenlaufwerke mit relativ hoher Kapazität im Videospeicher durch eine große Anzahl kleinerer Plattenlaufwerke ersetzt werden. Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Konstruktion des Videospeichers ist, daß er eine ausreichende Bandbreite für wenigstens zwei Videoclips und mehr aufweisen sollte, falls gewünscht, um diese jeweils mit Videorate zu übertragen. Durch Erhöhen der Anzahl der Plattenlaufwerke, die im Speicher 11 enthalten sind, nimmt auch die Komplexität der Übertragung der Daten zu. Ein willkürlicher Zugriff auf die auf den Platten gespeicherten Vollbilder kann trotzdem aufrechterhalten werden durch Vergrößern der Cache-Speicher in den Puffern und/oder der Kompressionsvorrichtung, der Größe der Cache-Speicher in Abhängigkeit von der Überschußbandbreite und dei Suchzeit der Platten und von der Anzahl der gleichzeitig mit Videorate zu übertragenden Clips. Der Videospeicher kann in einem hochauflösenden Fernsehsystem verwendet werden, indem einfach die Anzahl der verwendeten Platten erhöht wird und bei Bedarf die Cache-Speicher vergrößert werden.

Claims (6)

1. Elektronischer Videospeicher, der umfaßt:
einen Speicher (20, 21) zum Speicher digitaler Daten, die mehrere unterschiedliche Videovollbilder darstellen, die gemeinsam einen oder mehrere Videoclips bilden, die mit einer vorgegebenen Videovollbild-Datenrate auf einem Monitor angezeigt werden können;
zwei Anschlüsse (15, 16) zum Empfangen digitaler Daten für die Eingabe oder Ausgabe in den bzw. aus dem Speicher, wobei jeder Anschluß gleichzeitig mit dem anderen betrieben werden kann, um digitale Daten für die Eingabe oder Ausgabe mit der vorgegebenen Videovollbild-Datenrate aufzunehmen;
eine Schnittstelle (17, 18, 19), die mit dem Speicher und den beiden Anschlüssen (15, 16) verbunden ist, um Daten zwischen diesen zu übertragen; wobei:
der Speicher mehrere Plattenspeichereinheiten (20, 21) umfaßt, die so betrieben werden können, daß sie Daten mit einer Platten-Datenübertragungsrate übertragen, wobei die Anzahl der Plattenspeichereinheiten (20, 21) ausreicht, um die Übertragung der Daten zwischen den Speicher und der Schnittstelle (17, 18, 19) mit einer Gesamt-Datenübertragungsrate wenigstens gleich der Summe der Vollbilddatenrate für die Anschlüsse (15, 16) zu ermöglichen, und
die Schnittstelle (17, 18, 19) einen Cache-Speicher umfaßt zum vorübergehenden Halten der Videodaten, um zu ermöglichen, daß Daten an den zwei Anschlüssen (15, 16) mit Videovollbild-Datenrate zu mehreren Plattenspeichereinheiten (20, 211) mit Platten-Datenübertragungsrate übertragen werden können, und um zu ermöglichen, daß Daten von mehreren Plattenspeichereinheiten (20, 21) mit Platten-Datenübertragungsrate zu den Anschlüssen (15, 16) mit Videovollbild-Datenrate übertragen werden können.
2. Speicher nach Anspruch 1, der zwei Plattenspeichereinheiten umfaßt, wobei jedes Vollbild zwei verschachtelte Halbbilder umfaßt, und wobei die Schnittstelle (17, 18, 19) für die Übertragung von Daten konfiguriert ist, die in den Plattenspeichereinheiten (20, 21) gespeichert sind oder zu speichern sind und darin so angeordnet sind, daß von jedem Videovollbild Daten, die ein Halbbild darstellen, in einer Speichereinheit gespeichert werden, und Daten, die das andere Halbbild darstellen, in der anderen Speichereinheit gespeichert werden.
3. Speicher nach Anspruch 2, bei dem die Schnittstelle (17, 18, 19) konfiguriert ist für die Übertragung von Daten zu oder von jeder Speichereinheit (20, 21), wobei die Daten so angeordnet sind, daß jedes Halbbild in Farbwert- und Helligkeitswert-Datengruppen unterteilt ist, wobei die Gruppen in separaten Plattenlaufwerken gespeichert werden, die in den jeweiligen Plattenspeichereinheiten enthalten sind.
4. Speicher nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Schnittstelle wenigstens zwei Puffer (18, 19) umfaßt, deren Anzahl der Anzahl der Plattenspeichereinheiten entspricht, und die jeweils den Plattenspeichereinheiten zugeordnet sind zum Puffern der Daten bei der Übertragung zwischen den jeweiligen Plattenspeichereinheiten (20, 21) und den zwei Anschlüssen (15, 16).
5. Speicher nach Anspruch 4, bei dem die Schnittstelle ferner einen Umsetzer (17) zwischen den Puffern (18, 19) und den zwei Anschlüssen (15, 16) umfaßt, wobei der Umsetzer (17) Videodaten zwischen einem Videoformat an den zwei Anschlüssen (15, 16) und einem Speicherformat an den Puffern (18, 19) umsetzt.
6. Speicher nach Anspruch 4 oder 5, bei dem die Puffer (18, 19) jeweils einen Cache-Speicher umfassen zum Akkumulieren mehrerer Vollbilder an Daten, um die Übertragung von Daten zwischen den zwei Anschlüssen (15, 16) und den Plattenspeichereinheiten (20, 21) zu erleichtern.
DE69332178T 1992-03-13 1993-03-12 Elektronischer Videospeicher Expired - Lifetime DE69332178T2 (de)

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