DE693250C - Fluessigkeitserhitzer - Google Patents

Fluessigkeitserhitzer

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DE693250C
DE693250C DE1935J0053231 DEJ0053231D DE693250C DE 693250 C DE693250 C DE 693250C DE 1935J0053231 DE1935J0053231 DE 1935J0053231 DE J0053231 D DEJ0053231 D DE J0053231D DE 693250 C DE693250 C DE 693250C
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DE
Germany
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heater
liquid
water
space
liquid level
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DE1935J0053231
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Junkers and Co GmbH
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Junkers and Co GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/124Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Flüssigkeitserhitzer Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitserhitzer, die einen topfartigen Erhitzerbehälter besitzen, aus welchem die erhitzte Flüssigkeit unter der Einwirkung eines auf ihr lastenden Dampf- oder Druckluftpolsters durch ein über den Flüssigkeitsspiegel 'nach oben geführtes Heberrohr mit ständig offenem Auslauf abgeführt wird.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art macht sich das sogenannte Nachtropfen unangenehm bemerkbar. Wird nämlich der Wasserzulauf zum Erhitzer abgesperrt und die Beheizung des Erhitzers abgestellt, dann wird durch die in dem Erhitzerkörper aufgespeicherte Wärmemenge das in dem Erhitzer befindliche Wasser - weiter erhitzt. Hierbei dehnt es sich aus und wird zum Teil verdampft. Durch den entstehenden Dampf wird dann Wasser aus dem offenen Auslauf ausgestoßen. Besonders stark tritt dieses Nachtropfen bei den genannten Erhitzern deshalb auf, weil bei ihnen über dem Wasserspiegel ein verhältnismäßig großer Luftraum vorhanden ist. Denn infolge der Nacherhitzung dehnt sich auch die in diesem Raum befindliche Luft aus und drückt da-' durch einen Teil des Wassers aus dem Erhitzer heraus. Ein solches Nachtropfen findet auch bei sogenannten Überlaufheißwasserspeichern, die ein ständig offenes Überlauf-Entnahmerohr besitzen, statt. Bei diesen Speichererhitzern hat man deshalb in dem offenen Überlaufrohr noch einen besonderen kleinen Überlauf angeordnet, oder man hat mit Hilfe einer von dem zugeführten Frischwasser durchströmten Wasserstrahlpumpe in einem durch eine Scheidewand vom Auslauf abgetrennten Teil des Erhitze rbehälters den Flüssigkeitsspiegel während der Wasserentnahme derart gesenkt, daß nach dem. Abstellen der Wasserzufuhr ein Teil des Hauptwasserrauminhalts in den abgetrennten Raum übertreten konnte und somit eine Senkung des den Auslauf umgebenden Flüssigkeitsspiegels stattfand.
  • Diese bekannten Vorrichtungen. zum Verhüten des Nachtropfens können aber bei solchen Flüssigkeitserhitzern., bei welchen der Raum über der Flüssigkeit unter Dampf-oder Luftdruck steht und die Flüssigkeitsentnahnie unter der Einwirkung dieses-Druckes über ein nach oben geführtes offenes Heberrohr erfolgt, nicht zur Anwendung kommen. Denn bei diesen Erhitzern. -vvürde der auf der Flüssigkeit lastende Druck die bekannten Vorrichtungen unwirksam machen. Um nun auch bei solchen Flüssigkeitserhitzern das Nachtropfen zu verhindern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen mit dem über dem Flüssigkeitsspiegel befindlichen luft- oder dampferfüllten Behälterteil in offener Verbindung stehenden besonderen Ausgleichraum vorzusehen, der derart im Bereich der Heizvorrichtung des Erhitzers angeordnet .ist, daß in ihm während der Beheizung der Flüssigkeit eine Luftverdünnung erzeugt wird, die nach Abschaltung der Betreizung eine Herabsetzung des über dem Flüssigkeitsspiegel stehenden Druckes bewirkt.
  • Die Erfindung wird vorteilhaft dadurch verwirklicht, daß der Erhitzetbehälter einen Doppelboden, besitzt, dessen Zwischenraum mit dem Raum über dem Flüssigkeitsspiegel durch ein Rohr in Verbindung steht, das vorzugsweise innerhalb des Erhitzerbehälters angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. - -Der Wärmeaustauscher des Erhitzers besteht aus einem Behälter io mit Heizrippen z r, dem das kalte Wasser über ein als Druckregler wirkendes Ventil 1q. und zwei parallele Leitungen 15, und 16 zufließt und dessen Beheizung durch einen Gasbrenner 18 erfolgt. Die Ausflußöffnung der Leitung 15 wird durch ein Schwimmerventil 2,6 beherrscht, das einen bestimmten Wasserstand in dem Behälter io einstellt. Das in Behältermitte eintretende kalte Wasser gelangt über einen keilförmigen Spalt 29 in einen zwischen einem eingesetzten Mantel 27 und der Wand des Behälters io verbleibenden Ringraum 30. In diesem Ringraum wird es schnell erhitzt und dann in eine Heißwasserzapfleitung 31 gedrückt.
  • Bei der Erzeugung von siedendem Wasser wird die in dem Behälter io eingeschlossene Wassermenge bis auf die Siedetemperatur erhitzt und durch den Druck des über dem Wasserspiegel befindlichen Dampfes in die Zapfleitun9 3s gedrückt. Die durch die Leitung 16 zuströmende . Wassermenge wird durch die Verengung 25 in dieser Leitung so klein gehalten, daß sie unterhalb der Menge liegt, die durch die von den Verbrennungsgasen abgegebene Wärrnemenge auf Siedetemperatur erhitzt werden kann. Soll Wasser niedrigerer Temperatur- gezapft werden, dann kann durch Umstellen, eines Hahnes 37 ein das Wasserdruckregelventil 14 umgehender Wasserweg 38 freigegeben werden, so daß eine größere Wassermenge durch die Leitungen 15, 16. fließt.
  • Wird der Warmwasserzapfhahn 13' geschlossen, dann erlöschen zwar die Brennerflammen in bekannter Weise selbsttätig; die in dem Behälter io eingeschlossene Wassermenge wird aber durch die in den. des Erhitzers aufgespeicherte Wärmemenge noch weiter erhitzt und zum Teil verdampft. In der gleichen Weise wird auch die über dem Flüssigkeitsspiegel in dem Raum ¢3 befindliche Luft erwärmt, so daß sie sich ausdehnt und bestrebt ist, einen Teil des Wassers aus dem Behälter io in die Zapfleitung 31 zu drücken, so daß auch nach Schließen des Wasserzapfhahnes 13 noch Wasser aus dem Auslauf tropfen würde. Um dies zu vermeiden, ist der Behälter io erfindungsgemäß mit einem Doppelboden 39, .4o versehen. Der zwischen beiden Böden liegende Ausgleichraum 41 ist mit dem Raum 43 oberhalb des Wasserspiegels durch ein Rohr 42 verbunden. Während der Betriebszeit wird der Boden d.o durch die aufsteigenden Brenngase sehr stark erhitzt, da er durch das Wasser nicht gekühlt wird. Die Erhitzung bewirkt, daß in dem Raum 41 eine Luftverdünnung entsteht. Wird nun der Zapfhahn 13 geschlossen und die Brennstoffzufuhr abgesperrt, dann kann die -in dem Raum 43 oberhalb des Wasserspiegels eingeschlossene Luft bzw. der Dampf in den luftverdünnten Raum 41 eintreten, so daß auf die Wasseroberfläche kein erhöhter Druck mehr ausgeübt wird, der ein Ausstoßen von Wasser bewirken könnte. Der in. den Raum .4z eintretende Dampf schlägt sich nieder, da die Böden 39-, 40 sich schnell abkühlen. Bei der nächsten Inbetriebnahme wird das Niederschlagwasser in dem Raum 41 verdampft, so daß sich der Raum niemals mit Wasser anfüllen kann. Der Raum 4a kann auch an einer anderen: Stelle des Erhitzers angeordnet sein; wichtig ist allein, daß er von der Heizquelle während des üblichen Erhitzerbetriebes kräftig beheizt wird, damit eine ausreichende Luftverdünnung entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Flüssigkeitserhitzer mit topfartigem Erhitzerbehälter, aus welchem die erhitzte Flüssigkeit unter der Einwirkung eines auf ihr iastenden'Dampf- oder Druckluftpolsters durch ein über den Flüssigkeitsspiegel nach oben geführtes Heberrohr mit ständig offenem Auslauf abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhütung des Nachtropfens von Flüssigkeit beim Abstellen des Erhitzers infolge der Nachheizwirkung der in den Wandungen des Erhitzerbehälters aufgespeicherten Wärme ein mit dem über dem Flüssigkeitsspiegel befindlichen Iuft-oder dampferfüllten Behälterteil (q.3) in offener Verbindung stehender besonderer Ausgleichraum (4z) vorgesehen ist, der derart im Bereich der Heizvorrichtung des Erhitzers angeordnet ist, daß in ihm während der Beheizung der Flüssigkeit eine Luftverdünnung erzeugt wird, die nach Abschaltung der Beheizung eine Herabsetzung des über dem Flüssigkeitsspiegel stehenden Druckes bewirkt. z. Flüssigkeitserhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Erhitzer-Behälter (io) einen Doppelboden (39, 40) besitzt, dessen Zwischenraum (41) mit dem Raum (43) über dem Flüssigkeitsspiegel durch ein vorzugsweise innerhalb des Erhitzerbehälters angeordnetes Rohr (4z) in Verbindung steht.
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