DE69324205T2 - Automatische Vorrichtung für ein Photolabor - Google Patents

Automatische Vorrichtung für ein Photolabor

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DE69324205T2 DE69324205T DE69324205T DE69324205T2 DE 69324205 T2 DE69324205 T2 DE 69324205T2 DE 69324205 T DE69324205 T DE 69324205T DE 69324205 T DE69324205 T DE 69324205T DE 69324205 T2 DE69324205 T2 DE 69324205T2
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Sachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine automatische Photoherstellvorrichtung zum Herstellen photographischer Drucke von einem belichteten, photographischen Film gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere auf eine automatische Photoherstellvorrichtung, bei der eine Verarbeitung eines belichteten Films, Drucken von Bildern auf photographischem Papier und Verarbeiten des Papiers aufeinanderfolgend durchgeführt werden können.
  • 2. Beschreibung des in Bezug stehenden Stands der Technik
  • Eine bekannte, automatische Photoherstellvorrichtung, in der eine Behandlung eines belichteten Films, ein Drucken bzw. Übertragen von Bildern auf das photographische Papier und eine Verarbeitung des Papiers aufeinanderfolgend durchgeführt werden können, ist zum Beispiel in der USP 4,864,354 offenbart. Die Vorrichtung, die darin offenbart ist, ist aus einem Filmverarbeitungsabschnitt zum Verarbeiten eines belichteten, photographischen Films, einem Papierverarbeitungsabschnitt, der entlang des Filmverarbeitungsabschnitts angeordnet ist und photographisches Papier nach Drucken bzw. Printen der Bilder verarbeitet, gebildet. Um jeweilige, negative Bilder des Films zu drucken bzw. abzuziehen, die von dem Filmverarbeitungsabschnitt ausgegeben werden, sind zwei Spiegel zwischen einer Druckstation für den Film und einer Belichtungsstation für das Papier angeordnet. Die Spiegel sind so angepaßt, um das Licht zum Abziehen, das durch das Negativbild hindurchgeführt ist, so abzulenken, daß es auf eine Oberfläche einer photoempfindlichen Emulsion des Papiers auffällt. Dabei sind allerdings Probleme in Verbindung mit diesem Aufbau vorhanden, da photographische Drucke verschlechtert werden können, z. B. durch einen Zustand außerhalb der Fokussierung des Negativbilds, während irgendein Spiegel nicht präzise fixiert ist, und durch Bild-Rauschen bei der Wiedergabe, während Staub auf den Spiegeln vorhanden ist. Eine Photoherstellvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung No. 4-141646 offenbart, gemäß der ein Filmverarbeitungsabschnitt linear zu einem Papierverarbeitungsabschnitt angeordnet ist, um so eine Emulsion zur Oberfläche des Films zu einer Emulsionsoberfläche des Papiers hin zu richten. Diesem Aufbau fehlt irgendein Spiegel in dem Drucklichtpfad.
  • Allerdings besitzt die letztere, bekannte Vorrichtung ein Problem dahingehend, daß die lineare Positionierung des Filmverarbeitungsabschnitts und des Papierverarbeitungsabschnitts zu einer verlängerten Größe führt, die einen viel längeren Raum zur Installation der Vorrichtung benötigt. Deshalb ist ein Nachteil im Hinblick auf die Betriebsfähigkeit während der Verwendung der Vorrichtung vorhanden: eine Position zum Einsetzen eines belichteten Films ist am weitesten einlaufseitig in dem Filmverarbeitungsabschnitt angeordnet, wogegen eine Position zum Ausgeben von Photodrucken am weitesten auslaufseitig in dem Papierverarbeitungsabschnitt angeordnet ist, nämlich an dem am weitesten entfernten Ende von dem Filmeinsetzabschnitt, und zwar in Bezug auf die lineare Anordnung. Wenn eine Vielzahl von Streifen eines belichteten Films aufeinanderfolgend in der Photoherstellvorrichtung behandelt wird, ist ein Bediener eines Photolabors gezwungen, sich häufig entlang der gesamten, langgestreckten Größe der Vorrichtung zu bewegen, wie dies durch den Umfang eines Vorgangs erforderlich ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In Anbetracht der vorstehenden Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine automatische Photoverarbeitungsvorrichtung zu schaffen, bei der eine Größe gering aufgebaut werden kann und bei der der Komfort beim Betrieb der Vorrichtung verbessert werden kann.
  • Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine automatische Endbearbeitung zu schaffen, bei der ein Bild mit einer hohen Bildqualität reproduziert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einem automatischen Photoendbearbeitungsgerät gelöst, wie es im Anspruch 1 definiert ist.
  • Gemäß der Erfindung behandelt ein Filmbehandlungsabschnitt den Film und umfaßt eine Vielzahl von Behandlungsbädern, die seriell angeordnet sind, wobei der Film aufeinanderfolgend durch Behandlungslösungen jeweils innerhalb der Behandlungsbäder hindurchführt. Ein Druckerabschnitt ist auslaufseitig des Filmbehandlungsabschnitts zum Drucken eines Einzelbilds des Films auf photographischem Papier unmittelbar nach Behandlung des Films angeorndet. Ein Papierbehandlungsabschnitt behandelt das Papier, das durch den Druckerabschnitt gedruckt ist, und umfaßt eine Vielzahl von Behandlungsbädern, die seriell angeordnet sind, wobei das Papier aufeinanderfolgend durch Behandlungslösungen jeweils innerhalb der Behandlungsbäder hindurchgeführt wird. Eine Filmverdrillungseinrichtung ist zwischen dem Filmbehandlungsabschnitt und dem Druckerabschnitt zum Verdrillen des Films während eines Austretens von dem Filmbehandlungsabschnitt gemäß einer Richtung des Filmbehandlungsabschnitts relativ zu dem Papierbehandlungsabschnitt, um so den Film parallel zu dem Papier in den Druckerabschnitt zu bringen, vorgesehen. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Größe der Photoendbearbeitungsvorrichtung klein aufgebaut werden. Der Komfort beim Betrieb der Vorrichtung wird verbessert. Bilder können mit einer hohen Bildqualität reproduziert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorstehenden Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird, in denen:
  • Fig. 1 zeigt eine erläuternde Ansicht in einer perspektivischen Darstellung einer neuartigen, automatischen Photoendbearbeitungsvorrichtung;
  • Fig. 2 zeigt eine erläuternde Ansicht, im Schnitt, die den Aufbau eines Druckerabschnitts darstellt;
  • Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht, die ein Filmpfadteil darstellt;
  • Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht, die ein Filmpfadteil darstellt, das eine Drucköffnung besitzt;
  • Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht, die ein anderes, bevorzugtes Filmpfadteil darstellt;
  • Fig. 6 zeigt eine erläuternde Ansicht, die eine andere, bevorzugte Ausführungsform darstellt, in der ein Filmbehandlungsabschnitt parallel zu einem Papierbehandlungsabschnitt angeordnet ist; und
  • Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht, die ein Filmpfadteil unter Verwendung der Vorrichtung der Fig. 6 darstellt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
  • In Fig. 1, die eine automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, enthält ein Gehäuse (nicht dargestellt) einen Filmbehandlungsabschnitt 10 und einen Papierbehandlungsabschnitt 11, die in einer L-Form angeordnet sind. Ein Druckerabschnitt 12 ist auch in dem Gehäuse in der Position über den Abschnitten 10 und 11 enthalten. In dem Gehäuse sind ein Magazinhalter 14, ein Kassettenhalter 15, ein Filmauslaß 16 und ein Photographieauslaß 17 angeordnet. In dem Magazinhalter 14 ist ein Magazin 20 eingesetzt, das unbelichtetes, photographisches Papier 19 in der Form einer Rolle enthält. In dem Kassettenhalter 15 ist eine Photofilmkassette 22 eingesetzt, die einen belichteten Photofilm 21 enthält.
  • Der Magazinhalter 14 besitzt eine Papierzuführeinrichtung 23, die das unbelichtete Papier 19 zu dem Druckerabschnitt 12 zuführt. Die Papierzuführeinrichtung 23 ist aus einem Paar vorschiebender Rollen 23a und einer Richtungsgebungsrolle 23b aufgebaut und zieht das Papier 19 aus dem Magazin 20 heraus, während es zu dem Druckerabschnitt zugeführt wird.
  • Wie im Detail in Fig. 2 dargestellt ist, ist der Druckerabschnitt 12 aus einer Papiermaske 25, einer Drucklinse 26, einem Verschluß 27, einem Filmhalter 28, einer Belichtungssteuereinheit 29 und einer Lichtquelle 30 aufgebaut. Wie es im Stand der Technik des photographischen Druckens bekannt ist, wird die Qualität eines Drucklichts von der Lichtquelle 30 durch eine Filtereinstelleinrichtung 31 eingestellt, die in der Belichtungssteuereinrichtung 29 eingebaut ist. Das Licht, das von der Lichtquelle abstrahlt, wird in einer Diffusor-Box 32 diffus gemacht, um so ein gleichförmiges Drucklicht zu bilden, das ein abbildendes Einzelbild eines entwickelten Films 53 beleuchtet, das in dem Filmhalter 28 eingesetzt ist. Mit einem Verschluß 27 betätigt wird ein Bild im Einzelrahmen des entwickelten Films 53 über die Drucklinse 26 auf einer photoempfindlichen Emulsionsoberfläche des Papiers 19, wie es auf die Papiermaske 25 aufgesetzt ist, gedruckt.
  • Hinter der Papiermaske 25 ist ein Papierantriebsmechanismus 34 angeordnet. Der Papierantriebsmechanismus 34 besitzt drei Rollen 35, 36 und 37, um die ein endloses Band 38 herum angeordnet ist. Das endlose Band 38 besitzt Luftlöcher. Ein Bereich 38a des Bands 38 auf der Seite des Papiers 19 wird nach unten vertikal bewegt und ist einem Saugkasten 39 zugeordnet. Der Saugkasten 39 bringt eine Saugkraft auf das Papier 19 über den Bandbereich 38a auf. Eine rückwärtige Oberfläche des Papiers 19, gegenüberliegend zu der Emulsionsoberfläche, wird durch den Saugkasten 39 angesaugt und dicht auf dem Bandbereich 38a gehalten. Während des Saugens wird das Einzelbild gedruckt, nachdem das Saugen unterbrochen ist. Das endlose Band 38 wird gedreht, während es eine Reibung mit dem Papier 19 besitzt, um so das Papier 19 nach unten in Richtung der Länge der Bewegung um ein Einzelbild zu transportieren. Ein belichteter Bereich des Papiers 19 wird zu dem Papierbehandlungsabschnitt 11 transportiert.
  • Der Papierbehandlungsabschnitt 11 ist aus einem Reservoir 40, einer Reihe von Behandlungsbehältern oder Bädern 41, einer Trocknungseinrichtung 42 und einer Schneideeinrichtung 43 gebildet. Das Reservoir 40 bevorratet das Papier 19 behelfsmäßig nach einem Drucken in einer schleifenmäßig geführten Form. Das Reservoir 40 besitzt eine Schneideinrichtung 40a, die das Papier 19 schneidet, nachdem das Papier 19 von einem jeweiligen Streifen des Films 53 gedruckt ist. Die Badreihe 41 ist für eine photographische Behandlung des Papiers 19 nach einem Drucken geeignet und umfaßt ein Entwicklungs/Färbebad, ein Bleichfixierbad, ein Spülbad und ein Trocknungsbad, die seriell angeordnet sind. Die Schneideinrichtung 43 schneidet das Papier 19 nach der Entwicklung an jedem Einzelbild in Blätter und bewirkt, daß die Blätter des Papiers 19 über einen Ausgangsschlitz 17 als photographische Drucke bzw. Photobilder austreten.
  • Zusammen mit dem Kassettenhalter 15 sind eine Filmzuführeinrichtung 46, die aus einem Paar von Zuführrollen 47 gebildet ist, eine Schneideinrichtung 48 und ein Metallwerkzeug zum Herausziehen eines Vorspanns des belichteten Films 21 aus der Kassette 22 angeordnet. Das Ziehwerkzeug, das im Stand der Technik bekannt ist, wird in die Kassette 22 über eine Durchgangsöffnung eingesetzt, wird mit Perforationen in dem Film 21 in Eingriff gebracht und zieht den Vorspann zu der Außenseite der Kassette 22. Die Rollen 47 drehen sich, während sie den Vorspann dazwischen quetschend halten, und ziehen den gesamten, belichteten Film 21 aus der Kassette 22 heraus, um den Film 21 zu dem Filmbehandlungsabschnitt 10 zu führen. Die Schneideinrichtung 48 schneidet, wenn der belichtete Film 21 insgesamt aus der Kassette 22 herausgezogen ist, den Film 21 von der Kassette 22 ab.
  • Der Filmbehandlungsabschnitt 10 besteht aus einer Folge 50 von Behandlungsbädern und einer Schleifenführungseinrichtung 51. Die Badfolge 50 ist so angepaßt, um den belichteten Film 21 photographisch zu behandeln, und umfaßt ein Entwicklungs/Färbebad, ein Bleichfixierbad, ein Spülbad und ein Trocknungsbad, die seriell in der Richtung vertikal zu der Badfolge 41 für das Papier 19 angeordnet sind. Die Schleifenführungseinrichtung 51 bevorratet den Film 53 behelfsmäßig nach einer Entwicklung in einer schleifenmäßig geführten Form. Mit der Schleifenführungseinrichtung 51 ist ein Paar von Zwischenrollen 54 angeordnet, die den entwickelten Film 53 zu dem Filmhalter 28 über ein Pfadteil 55 transportieren. Es ist anzumerken, daß, ungeachtet der Darstellung in Fig. 1, der Film 21 ein Streifen ist, der eine solche kurze Länge hat, daß er einen Teilbereich innerhalb des Behandlungsabschnitts 10 einnimmt.
  • Wie in Fig. 3 im Detail dargestellt ist, besteht das Pfadteil 55 aus einem Plattenbereich 55c und einem Paar seitlicher Führungsbereiche 55a, die auf dem Plattenbereich 55c gebildet sind, um einen Durchgangsweg zu definieren. Das Pfadteil 55 besitzt einen verdrillten Bereich 55b, der dreidimensional gekrümmt ist und wo der Plattenbereich 55c und die seitenlichen Bereiche 55a um 90º verdrillt sind. Der Plattenbereich 55c ist so zwischen der Schleifenführungseinrichtung 51 und dem Filmhalter 28 verdrillt, um den Film 53 in Gegenuhrzeigerrichtung auf seinem Weg, bei dem er nach oben geführt wird, in die Orientierung zu verdrillen, bei der eine Emulsionsoberfläche des Films 53 zu der Emulsionsoberfläche des Papiers 19 hinweist.
  • Die Zwischenrollen 54 bewirken, daß der Film 53 durch das Pfadteil 55 eingesetzt wird, um sich intermittierend um einen Abstand eines Einzelbilds zu bewegen, um so jedes abbildende Einzelbild auf dem Filmhalter 28 aufeinanderfolgend einzustellen. Mit dem Filmaustritt 16 ist ein Paar Auslaßrollen 57 angeordnet. Die Auslaßrollen 57 drehen so, um den entwickelten Film 53, nach einem Drucken, zu der Außenseite durch den Filmauslaß 16 auszugeben. Es ist anzumerken, daß einlaufseitig von dem Filmaustritt 16 eine Filmschneid-Einsetzeinrichtung angeordnet werden kann, in der der entwickelte Film 53 in Filmteile kürzerer Streifen geschnitten werden kann, die abbildende Einzelbilder einer regelmäßigen Zahl besitzen. Die Filmteile können in Taschenbereiche einer Filmhülle eingesetzt und ausgegeben werden.
  • Die Betriebsweise des vorstehenden Aufbaues wird beschrieben. Ein Bediener setzt das Magazin 20 in den Magazinhalter 14 und die Kassette 22 in den Kassettenhalter 15 ein. Das Magazin 20 und die Kassette 22 können effizient eingesetzt werden, da die Anordnung des Papierbehandlungsabschnitts 11 und des Filmbehandlungsabschnitts 10 ähnlich eines Buchstabens L derart ist, daß die Halter 14 und 15 innerhalb eines einfachen Zugangs für eine manuelle Bedienung des Bedieners, gerade dann, wenn er still steht, zugänglich sind. Dann betätigt der Bediener die automatische Filmendbearbeitungsvorrichtung für den Vorgang eines Startens. Unter dem Startvorgang zieht das Ziehwerkzeug den Vorspann des belichteten Films 21 aus der Kassette heraus. Der belichtete Film 21, wie er herausgezogen wird, wird zu dem Filmbehandlungsabschnitt 10 durch die Zuführrollen 47 transportiert.
  • Ein Nachspann des belichteten Films 21 ist auf einer Spule verankert. Wenn der gesamte Film 21 aus der Kassette 22 herausgezogen ist, zieht die Zugkraft, die auf den Film 21 aufgebracht ist, die Kassette 22 in die Richtung des Ziehens des Films 21. Die automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung besitzt einen Endschalter (nicht dargestellt), der für eine Betätigung in Abhängigkeit einer Deplazierung der Kassette 22 geeignet ist. Die Kraft, die auf die Kassette 22 in der Filmzugrichtung aufgebracht ist, bewirkt, daß der Endschalter die Verschiebung der Kassette 22 und den Abschluß eines Herausziehens des Films 21 erfaßt. Zur selben Zeit wird die Schneideinrichtung 48 angetrieben, um den Film 21 von der Kassette 22 abzuschneiden. Es ist anzumerken, daß die Erfassung des Abschlusses des Ziehens des Films 21 auf andere Art und Weise vorgenommen werden kann, beispielsweise durch Messen eines Betrags eines Zuführens des Films 21, und zwar durch Messen einer Erhöhung der Last, die auf die Zuführrollen 47 aufgebracht wird, während der Film 21 vollständig herausgezogen wird. Die Kassette 22, die von dem belichteten Film 21 abgeschnitten ist, wird von dem Kassettenhalter 15 entfernt, in den eine andere Filmkassette eingesetzt wird. Der Filmbehandlungsabschnitt 10 bewirkt, daß der belichtete Film 21 durch chemische Behandlungslösungen innerhalb der Badfolge 50 bewegt wird. Der belichtete Film 21 wird für eine Entwicklung/Färbung, eine Bleichfixierung, ein Wasserwaschen und ein Trocknen behandelt. Der entwickelte Film 53 wird nach dieser chemischen Behandlung zu der Schleifenführungseinrichtung 51 bewegt. Der entwickelte Film 53 wird behelfsmäßig in der Schleifenführungseinrichtung 51 in einer schleifenmäßig geführten Form bevorratet und in das Pfadteil 55 durch die Zwischenrollen 54 bewegt. Das Pfadteil 55 ist um 90º über die Richtung des Pfads verdrillt und bewirkt, daß sich der entwickelte Film 53 während eines Durchgangs verdrillt. Der entwickelte Film 53 wird nach einem Durchgang durch das Pfadteil 55 zu dem Filmhalter 28 transportiert. Der Film 53 steht parallel zu dem Papier 19 gerichtet. Die Emulsionsoberfläche des Films 53 weist zu der Emulsionsoberfläche des Papiers 19 hin.
  • Die Zwischenrollen 54 stoppen den entwickelten Film 53 unter Einstellen eines ersten, abbildenden Einzelbilds auf dem entwickelten Film 53 an dem Filmhalter 28. Die Entwicklungs-Steuereinrichtung 29 bewirkt, daß die Filtereinstelleinrichtung 31 Positionen von Filtern einstellt, um so geeignete Belichtungwerte einzustellen. Die Belichtungs-Steuereinrichtung 29 steuert die Öffnungszeit des Verschlusses 27. Das Einzelbild, das auf dem Filmhalter 28 aufgesetzt ist, wird auf der Emulsionsoberfläche des Papiers 19 belichtet, um das Bild zu drucken bzw. zu printen. Das Papier 19 und der entwickelte Film 53 werden um ein Einzelbild transportiert, wonach die Einzelbilder, die gedruckt werden sollen, ähnlich aufeinanderfolgend belichtet werden. Der entwickelte Film 53 wird nach einem Drucken durch den Filmaustritt 16 durch die Austrittsrollen 57 ausgegeben.
  • Das Papier 19 wird, nach einem Drucken, behelfsmäßig durch das Reservoir 40 in einer schleifenmäßig geführten Form bevorratet und durch den Papierbehandlungsabschnitt 11 bewegt. Der Papierbehandlungsabschnitt 11 bewirkt, daß sich das belichtete Papier 19 durch Behandlungslösungen innerhalb der Badfolge 41 bewegt. Das belichtete Papier 19 wird für eine Entwicklung/Färbung, eine Bleichfixierung und ein Wasserspülen behandelt. Das entwickelte Papier 19 wird nach dieser chemischen Behandlung in die Trockeneinrichtung 42 bewegt, die das Papier 19 trocknet. Das Papier 19 wird, nach einem Trocknen, um ein Einzelbild abgeschnitten. Das Papier 19 wird, nach einem Schneiden, durch den Photographie-Austritt 17 als photographischer Druck bzw. Abzug 44 ausgegeben.
  • Es ist anzumerken, daß, obwohl das Pfadteil 55 in der vorstehenden Ausführungsform von der Filmhalteeinrichtung 28 separat ist, ein Filmhalter mit einem Pfadteil 60 integriert werden kann, der eine Drucköffnung 61 besitzt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Drucköffnung 61, die in dem Pfadteil 60 gebildet ist, ist so offen, um zu dem entwickelten Film 53 zu der Emulsionsoberfläche des Papiers 19 hinzuweisen, und ist in einem Drucklichtpfad 24 angeordnet. Die Seite des Pfadteils 60 gegenüberliegend der Drucköffnung 61 besitzt ein Paar Vertiefungen 60a, die einen Bereich definieren, in dem ein abbildendes Einzelbild auf dem entwickelten Film 53 nicht abgedeckt ruht. Weiterhin ist es bevorzugt, ein Pfadteil 64 zu verwenden, das eine Drucköffnung 61 und eine transparente Platte 65, eingepaßt befestigt innerhalb der Drucköffnung 61, besitzt. Die Platte 65 ist bevorzugt, da der entwickelte Film 53 in seiner Bewegung davor bewahrt wird, durch die inneren Seiten der Drucköffnung 61 gestoppt zu werden.
  • Obwohl die Badfolge 41 in dem Papierbehandlungsabschnitt 11 vertikal zu der Badfolge 50 in dem Filmbehandlungsabschnitt 10 angeordnet ist, ist die vorliegende Erfindung auch bei einer Vorrichtung anwendbar, bei der, wie in Fig. 6 dargestellt ist, die Badfolge 41 in dem Papierbehandlungsabschnitt 71 parallel zu der Badfolge 50 in einem Filmbehandlungsabschnitt 74 angeordnet ist. Auch besitzt, wie in Fig. 7 dargestellt ist, ein Pfadteil 70 seitliche Führungsbereiche 70a, die auf einem Plattenbereich gebildet sind, um einen Durchgangsweg zu definieren. Das Pfadteil 70 ist mit verdrillten Bereichen 70b und 70c versehen, die dreidimensional gekrümmt sind, um jeweils um 90 Grad zu verdrillen. Die Drucköffnung 61 ist, in dem Pfadteil 70 gebildet, in dem Drucklichtpfad 24 eines Druckerabschnitts 72 offen. Das Pfadteil 70 ist auslaufseitig von der Schleifenführungseinrichtung 51 verdrillt, um so den Film 53 in Gegenuhrzeigerrichtung in die Orientierung zu verdrillen, wo die Emulsionsoberfläche des Films 53 zu einer Emulsionsoberfläche des Papier 19 hinweist. Es ist anzumerken, daß dabei eine Schneideinrichtung 73 vorhanden ist, die das Papier 19 nach einer Entwicklung bei jedem Einzelbild in photographische Drucke schneidet.
  • Es ist anzumerken, daß, obwohl die Pfadteile 55, 60, 65 und 70 in den vorstehenden Ausführungsformen Plattenbereiche besitzen, die in Kontakt mit der Emulsionsoberfläche des entwickelten Films 53 stehen, es auch bevorzugt ist, Pfadteile unterschiedlich in einer solchen Art und Weise zu bilden, bei der ein Plattenbereich eine rückseitige Oberfläche des entwickelten Films 53 berührt.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand der bevorzugten Ausführungsformen davon unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben worden ist, werden verschiedene Änderungen und Modifikationen für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden. Deshalb sollten, ohne daß dies ansonsten angegeben ist, diese Änderungen und Modifikationen, ungeachtet des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung, so ausgelegt werden, daß sie darin umfaßt sind.

Claims (8)

1. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung zum Herstellen photographischer Drucke (44) von einem belichteten, photographischen Film (21, 53), die aufweist:
einen Filmbehandlungsabschnitt (10, 74) zum Behandeln des Films, wobei der Filmbehandlungsabschnitt eine Vielzahl von Behandlungsbädern (50) umfaßt, die seriell angeordnet sind, wobei der Film aufeinanderfolgend durch Behandlungslösungen jeweils innerhalb der Behandlungsbäder hindurchgeführt wird;
einen Druckerabschnitt (12, 72), der auslaufseitig des Filmbehandlungsabschnitts angeordnet ist, zum Drucken eines abbildenden Einzelbilds des Films auf einem photographischen Papier (19) unmittelbar nach einer Behandlung des Films;
einen Papierbehandlungsabschnitt (11, 17) zum Behandeln des Papiers, das durch den Druckerabschnitt gedruckt ist, wobei der Papierbehandlungsabschnitt eine Vielzahl von Behandlungsbädern (41) umfaßt, die seriell angeordnet sind, wobei das Papier aufeinanderfolgend durch Behandlungslösungen jeweils innerhalb der Behandlungsbäder hindurchgeführt wird;
gekennzeichnet durch
eine Filmverdrillungseinrichtung (55; 60; 65; 70), die zwischen dem Filmbehandlungsabschnitt und dem Druckerabschnitt zum Verdrillen des Films, nachdem der Film aus dem Filmbehandlungsabschnitt ausgetreten ist, angeordnet ist, um so zu bewirken, daß der Film in einer Ebene liegt, die parallel zu der Ebene liegt, die durch das Papier in dem Druckerabschnitt definiert ist, und um zu bewirken, daß der Film und das Papier einander gegenüberliegen,
wobei die Verdrillungseinrichtung eine Platte (55; 60; 65; 70), die einen verdrillten Bereich (55b; 70b, 70c) zum Führen einer Oberfläche des Films (21, 53) besitzt, und Kantenführungsbereiche (55a, 70a), die entlang der Längskanten der Platte, in einer Kanalform gebildet sind, aufweist, wobei der Plattenbereich (55c) so angeordnet ist, um die Emulsionsoberfläche des Films (21, 53) zu führen.
2. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei:
der Film (21, 53) nach oben von dem Filmbehandlungsabschnitt (10, 74) austritt und darauffolgend nach oben durch den Druckerabschnitt (12, 72) führt;
das Papier (19) nach unten durch den Druckerabschnitt hindurchführt und darauffolgend nach unten in den Papierbehandlungsabschnitt (11, 71) eintritt; und
wobei in dem Druckerabschnitt eine Emulsionsoberfläche des Films zu einer Emulsionsoberfläche des Papiers hinweisend ist.
3. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Papierbehandlungsabschnitt (11) senkrecht zu dem Filmbehandlungsabschnitt (10) angeordnet ist, und wobei die Verdrillungseinrichtung (55b) den Film (21, 53) durch eine Viertel-Drehung verdrillt.
4. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Papierbehandlungsabschnitt (71) parallel zu dem Filmbehandlungsabschnitt (74) angeordnet ist und wobei der Papierbehandlungsabschnitt das Papier (19) in einer umgekehrten Richtung in Bezug auf die Richtung transportiert, in der der Film (21, 53) in dem Filmbehandlungsabschnitt transportiert wird.
5. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Verdrillungseinrichtung (70b, 70c) den Film (21, 53) um die Hälfte einer Umdrehung verdrillt und den Film so verschiebt, um dem Papier in dem Papierbehandlungsabschnitt (71) gegenüber zu liegen.
6. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Druckerabschnitt (12, 72) umfaßt:
eine Druckstation, in der ein jeweiliges, abbildendes Einzelbild auf dem Film (21, 53) so, wie es verarbeitet ist, aufeinanderfolgend eingesetzt wird;
eine Belichtungsstation, in der das Papier (19), das unbelichtet ist, eingesetzt wird; eine Drucklinse (26), die zwischen der Druckstation und der Belichtungsstation angeordnet ist, um auf das Papier ein Einzelbild des abbildenden Einzelbilds, das in der Druckstation eingesetzt ist, zu projizieren; und
eine Lichtquelle (30) zum Beleuchten einer Rückseite des abbildenden Einzelbilds, das in der Druckstation eingesetzt ist.
7. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Platte (55, 60, 65, 70) mit einer Drucköffnung (61) versehen ist, die in einem Bereich gebildet ist, der in der Druckstation definiert ist.
8. Automatische Photoendbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei ein transparentes Teil (64) innerhalb der Drucköffnung (16) eingepaßt befestigt ist.
DE69324205T 1992-10-30 1993-10-21 Automatische Vorrichtung für ein Photolabor Expired - Lifetime DE69324205T2 (de)

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