DE693199C - Vorrichtung zum Messen des von den Radebenen, namehlossenen Winkels - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des von den Radebenen, namehlossenen Winkels

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DE693199C
DE693199C DE1936D0072508 DED0072508D DE693199C DE 693199 C DE693199 C DE 693199C DE 1936D0072508 DE1936D0072508 DE 1936D0072508 DE D0072508 D DED0072508 D DE D0072508D DE 693199 C DE693199 C DE 693199C
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wheels
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DE1936D0072508
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Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen des von den Radebenen, namentlich der Lenkräder von Kraftfahrzeugen, eingeschlossenen Winkels Die für die Ermittlung des von den Radebenen, namentlich Der lenkräder von Kraftfahrzeugen, eingeschlossenen Winkels dienenden Geräte bestehen im allgemeinen aus zwei an die Radköorper anlergbaren Meßlatten, die auf einem gemeinsamen Rahmen schwenkbar angeordnet sind und deren jeweilige Stellung zu dem Rahmen abgelesen werden kann.
  • Diese Geräte sind aber wegen der sprrigen Form schwer zu handhaben und erfordern jeweils das Ausrichten des Gerätes zur Fahrzeuglängsmittelachse und das Zusammenziehen der beiden abgelesenen Werte.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser mit zwei Maßlatten arbeitenden Geräte, die bewirkt, daß ohne besondere Ausrichtung zu den Fahrzeug an einer Meßstelle unmittelbar die Größe des von den beiden Rädern eingeschlossenen Winkels ablesbar ist. Hierzu ist erfindungsgemäß eine der Meßlatten mit einer Speigelfläche und die andere Meßlatte mit einem über einer Winkelteilung verschwenkbaren Zeiger versehen, dessen Achse eine mit zwei Durchblickkennmarken versehene Zielvorrichtung trägt. Die eine dieser Kennmarken ragt hierbei senkrecht von der Zeigerachse auf und ist zweckmäßig mit einer Lichtquelle ausgerüstet, während die andere Kennmarke über einer schrägen Spiegelfläche parallel zur Zeigerebene liegt. Ferner sind noch je zwei tastfinger an jeden Maßlatte für die Anlage am Radkörper vorgesehen, von denen wenigstens jle einer auf der zugleordneten Latte verschiebbar ist.
  • Zum Gebrauch werden die beiden Meßlatten mit den an ihnen angeordneten tasten zur Anlage an dem Radkörper gebrauchtm, worauf, unter Ausnutzung des an sich bekannten Prinzip der Winkelmessung mittels eines Spiegels und seines über leiner Winkelteilung verschwenkbaren Durchblicksuchers mit zwei Kennmarken, der Zeiger der einen eßlatte so lange verschwenkt wird, bis die Spieglelbilder der beiden Kennmarken sich auf der Spiegelfläche der anderen Meßlatte decken.
  • Der von den beiden Rädern eingeschlossene Winkel kann dann auf der Winkelteilung abgelesen werden.
  • Eine Ausföhrungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. I eine Draufsicht auf das Meßgerät in Meßstellung, Fig. 2 eine größer gehaltene Darstellung der Zielvorrichtung in Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht des Meßgerätes mit der Spiegelanordnung und Fig 4 eine Seitenansicht der Zielvorrichtung in Richtung des Pfeiles A in Fig. 3.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei Meßlatten I, 2, die an oder nahe den Enden in waagerechter Lage von etwa 25 bis 30 cm hohen Stützen 3 gehalten sind. An Stelle dieser Anordnung kann jede Meßlatte auch drehbar auf einer etwa im Drittel der Länge der Latte angreifenden Stütze gelagert sein.
  • Jede Meßlatte 1, 2 trägt nach innen gerichtete gleich lange Taster 4, die untereinander austauschbar sind und von denen je einer jeder Latte 1, 2 verschiebbar gelagert und durch eine Klemmschraube 5 feststellbar ist.
  • Die Latte 2 trägt an dem den Tastern 4 abgekehrten Ende Seinen Spiegel 6, der parallel zur Latte oder in einer Ebene mit ihr angeordnet ist.
  • Die andere Latte 1 nimmt an dem den Taster 4 abgekehrten Ende einen T-förmigen Zeiger 7 drehbar auf, dessen etwa 40 cm langer Steg 9. mit einer Kerbe Io o. dgl. über einer Winkeleitung 11 spielt. Der Nullpunkt der Teilung 1 1 liegt.mit dem Drehpunkt 8 des Zeigers auf der Achse der Meßlatte 1 oder parallel zu dieser. Der im rechten Winkel zu dem Steg 9 des Zeigers liegende Querbalken ist als Zielvorrichtung ausgebildet und trägt an dem einen Ende einen Aufbiegung 12 mit einem Fenster 13, in welches ein Richtfaden 14 eingezogen ist. Über dem Fenster I3 ist ein weiteres Ferter 15, hinter dem in einem Kasten 16 eine Glühbirne 17 angeordnet ist. Diese ist über einen Schalter mit einer beliebigen Stromquelle, etwa einer Batterie I8, verbunden.
  • Das Gegenende des Querbalkens 7 hat übler einer im Winkel von 45° liegenden Schräge mit Spiegel 21 eine waagerechte Abwinklung mit einem Fenster 19 und dieses durchsletzendem Richtfaden 20 (Fig. 3).
  • Zum Gebrauch werden die beiden Meßlatten 1, 2 mit den Taster 4 -derart an der äußeren voi-- und nachlaufenden Kante der Felgenränder der Räder angesetzt, daß sie parallel der Spurebene der Räder gerichtet sind. Der Zeiger 9 wird nunmehr so lange verdreht, bis bei Durchsicht Idurch das Fenster 19 die Spiegelbilder der beiden Richtfäden 14, 20 sich in dem Spiegel 6 decken. Der Richtfaden 14 in dem aufragenden Fenster 13 wird durch die Lampe Ij beleuchtet und zweckmäßig weiß angestrichen, so daß er bei -Tage als weißer Strich in dem schwarz erscheinenden Fenster steht und bei Nacht sich als dunkler Strich von dem beleuchteten Fenster abhebt.
  • Sofern die Spiegelbild,er der beiden Richtfäden sich decken, steht der Querbalken des Zeigers senkrecht zur Ebene des Spiegels 6 und damit auch senkrecht zur Spurebene des Gegenrades, während der Zeiger 9 parallel zu dieser gerichtet ist und mit der parallel der SpurebenXe des anderen Rades gerichteten Meßlatte 1 einen Winkel einschließt, der gleich ist dem von den beiden Rädern eingeschlossenen Winkel. Verbleibt der Zeiger in der Nullstellung der Skala, dann sind die beiden Räder einander parallel gerichtet, während der Ausschlag nach rechts oder links vom Nullpunkt die Größe des Winkels angibt, unter welchem die Räder aufeinander zu- oder auseinanderlaufen. Bei Unterteilung der Skala nach Winkelgraden und Angabe der notwendigen $Radstellung nach Winkelgraden können die Räder somit unmittelbar ausgerichtet werden.
  • Sofern die Angaben über die Radeinstellung auf Zentimeter oder Zoll lauten, müssen die aus der Skala ersichtlichen Winkelgrade entsprechend umgerechnet werden. Dies kann mit ausreichender Genauigkeit durch Multiplikation des Sinus des angezeigten Winkels mit dem Felgenranddurchmesser erfolgen, da die Winkel sehr klein sind. Zweckmäßig erfolgt jedoch die Einstellung der Räder nach Winkelgraden, da diese Angabe, die ohne weiteres von der Skala abgelesen werden kann, unabhängig von dem R,addurchmesser ist und die Messung in jeder Radhöhe vorgenommen werden kann. Bei Angable der Unterschiledbeträge zwischen den Radabständen an der vor- und nachlaufenden Felgenkante läßt sich für die einzelnen Raddurchmesser leicht eine Umrechnungstabelle herstellen.
  • Wenn auch die parallele Lage des Spiegels 6 zu der Spurebene des ihm zugeordneten Rades zweckmäßig ist, so kann der Spiegel doch auch j-ede Winkelstellung zu dieser einnehmen, die dann bei der Festlegung des Nullpunktes der Skala zu berücksichtigen ist.
  • Das - neue Gerät kann sowohl bei geradeaus gerichteten Rädern als auch bei beliebig eingeschlagenen Rädern zur Nachprüfung der Radstellung benutzt werden. Hierzu erhalten die Meßlatte vorteilhaft eine größere Länge, oder der Spiegel 6 wird drehbar auf der MXeßlatte I angeordnet, wobei jedoch bei der Auswertung der Winkelangabe des Zeigers die Stellung des Spiegels berücksichtigt werden muß. Desgleichen können der Spiegel und die Richtvorrichtung umsteckbar auf den Meßlatten angeordnet sein, so jd,aß sie in beliebiger Entfernung von den Tastern 4 aufgesetzt wierden können.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Vorrichtung zum Messen des von den Radebenen, nam-entlich der Lenkräder von Kraftfahrzeugen, eingeschlossenen Winkels mit zwei an die Radkörper anlegbaren Meßlatte, gekennzeichnet durch eine Spiegelfläche (6) an der einen Meßlatte (2) und einen über einer Winkelteillung (II) an der anderen Meßlatte (I) schwenkbaren Zeiger (9), dessen Achse (8) eine mit zwei Durchblickkennmarken versehene Zielvorrichtung (7) trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, ,dadurch gekennzeichnet, daß die eine Durchhlickkennmarke (14) senkrecht von der Zeigerebene aufragt und ihr gegebenenfalls eine Lichtquelle zugeordnet ist, während die andere Durchblickkennmarke (20) über einer schrägen Spiegelfläche (21) parallel zur Zeigerebene liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch j'e zwei Tastfinger (4) an jeder Maßlatte (1, 2) für die Anlage am Radkörper, von denen wenigstens je einer auf der zugeordneten Latte verschiebbar ist.
DE1936D0072508 1935-05-21 1936-04-09 Vorrichtung zum Messen des von den Radebenen, namehlossenen Winkels Expired DE693199C (de)

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