DE693172C - Bewegungsvorrichtung fuer Schiebetueren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen - Google Patents
Bewegungsvorrichtung fuer Schiebetueren, insbesondere von Schienen- und KraftfahrzeugenInfo
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- DE693172C DE693172C DE1938K0151298 DEK0151298D DE693172C DE 693172 C DE693172 C DE 693172C DE 1938K0151298 DE1938K0151298 DE 1938K0151298 DE K0151298 D DEK0151298 D DE K0151298D DE 693172 C DE693172 C DE 693172C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Bewegungsvorrichtung für Schiebetüren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeifgen Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Schließ- und öffnungsvorrichtungen für Schiebetüren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen'. Das öffnen und Schließen der Türen erfolgt hierbei durch Betätigen von Druckknöpfen oder Schaltern, durch dIe der Bewegungisvorgang ausgelöst w,#rd. Die Bewegung kann durch -Kraftinittel aller Art erfolgen, insbesondere Druckluft oder elektrischen Strom.
- Bei der Erfindung werden als Steuer- und Halteglied ein oder mehrere Elektrolytkondensatoren verwendet. Derartige Kondensatoren 'haben die Eigenschaft, daß die Entladung eine -gewisse Zeit *erfordert, die von der Größe des Kondensators abhängt und bis zu 6 Sekunden betragen kann, also völlig ausreicht, um die Türen zu schließen oder zu öffnen. Durch die Verwendung eines solchen Kondensators erzielt man den Vorteil, daß ein teures Zeitrelais erspart wird, das man bisher verwenden mußte. Weitexhin wird an Platz und an Verbiadungsdrähten gespart. Man erspart insbesondere durcheinen solchen Elektrolytkondensator die Endkontakte oder Endschalte.r, die sonst zum Ausschalten der Kraft am Ende der Bewegung dienen. Elektrolytkondensatoren sind an sich bekannt und auch für bestimmte Zwecke bereits als Halteglieder oder Verzögerungseinrichtungen benutzt worden.
- Das Neue der Erfindung besteht in derAnwendung eines oder mehrerer Elektrolytkondensatoren als Streuer- und Halteglied füreine Bewegungsvorri,chtung fü.r Schiebetür-en, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen.
- Der Elektrolytko-n#densat-or -kann parallel zum Motorschaltrelais und beide m' Reihe mit dem Betätigungsschalter (Druckknopf) geschaltet sein. In diesem Falle beginnt der Bewegungsvorgang sofort beim Betätigen des Druckknopfes gleichzeitig mit der Aufladung des Kondensators und wird nach dem Loslassen selbsttätig so lange aufrechterhalten, bis der Elektrolytkondensator so weit en-tladen ist, daß sein Strom zum Halten &s Relais nicht mehr ausreicht.
- Eine weitere Schaltmöglichkeit besteht darin, daß der Elektrolytkondensator durch einen zweipoligen Betätigungsschalter entweder mit dem Netz verbunden o:der in der Rtihestellung parallel zu dem Motorschaltrelais geschaltet ist. Durcli das Betätigen des Druckknopfes wird der Elektrolytkondensator.nut demNetz verbunden und aufgeladen. Beim Loslassen des Druckknopfes wird der Elel,-trolytkondensatür mit dem Matorschaltrelais verbunden und betätigt dieses, und zwar so lange, bis es entladen ist. In diesem Falle setzt also der Bewegungsvorgang erst nach dem Loslassen des Druckknopfes ein.
- In besonders einfacher Weise läßt sich bei der Verwendung ein-es Elektrolytko-n#densators eine gegenseitige Verriegelung der öffnungs-und Schließschaltung erreichen, so daß ein Bewegungswechs,el des Motors während des Laufens nicht eintreten kann.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die eine Schaltung, Fig. 2 eine weitere Schaltung und Fig. 3 eine Anordnung, bei der eine gegenseitige zwangsläufige Verriegelung eintritt. In Fig. i liegt der Elektrolytkondensatc>r4 parallel zum Motorschaltrelais 2 und zusammen mit diesem in Reihe mit dem Druckknopf schalter 5 und dem Widerstand g. Wird der Druckknopfschalter 5 betätigt, dann fließt .ein Strom von dem porsitiven Leiter über den Schalter 5 durch den Elektrolytkondensator 4 und weiter zum negativ-en Leiter. Ebenso fließt ein Strom durch das Motorschaltrelais 2. Hierbei wird der Elektrolytkondensator4auf-,geladen, gleiibzeitig aber auch der Motorschalt-er 3 geschlossen, so daß der Mutor i anfängt zu laufen. Wird der Druckknopf 5 nunmehr losgelassen, dann fließt der Ent-Iadungsstrom. des Elektrolytkondensators 4 durch das Motorschaltrelais -- und hält den Moterschalter3 so lange geschlossen, bis die Entladung so weit fortgeschritten ist, daß der Strom zum Halten des Motorschaltrelais 2 nicht mehr ausreicht. Dann öffnet sich der Motorschalter 3, und Üer Motor i wird stromlos. - Bei der Schaltung nach Fig. 2 wird ein, doppelpoliger Betätigungsschalter 6 verwendet, der in seiner Ruhestellung an dem Kontakt 7 anliegt, der mit dem Motürschaltrelais 2 verbunden ist. Der andere Kontakt 8 des Betäegungssclialters 6 ist gegebenenfalls über vinen Widerstand 9 mit dem positiven Leiter verbunden. An der anderen Seite sind der Elektrolytkondensator4 und das MotorschaltrelaiS 2 über den Leiter io mit dem negativ-en Leiter verbunden. WirdderDruckknopfschalter 6 betätigt, dann fließt ein Strom vom positiven Pol über den Kontakt 8 durch den Elektrolytkon-densat-Or 4 und den Draht io zum negativen Pol. Dadurch wird der Elektrolyt'kondensator 4 aufgeladen, ohne daß das Motorscha'ltrelaiS 2 betätigt wird. Das erfolgt erst, wenn der Druckknopf 6 losgelassen wird, weil alsdann der Entladungsstrom des Ele#k-tro,lytxkonden-s,ators 4 über den Kontakt 7 durch das MotorschaltrelaiS 2 fließt.
- In Fig. 3 ist eine selbsttätige Verriegelungs-Schaltung dargestellt. Die beiden Druckknopf-Schalter 5a und 5b sind in Reihe mit,den Elektrolytkondensatoren 4a und 4 b sowie den Motorschaltrelais 2a und 2b geschaltet, wobei je- weils ;ein MotorschaltreIais und ein Elek-trolyt-kondensator parallel zueinander liegen. Die beiden Motorschalter3a und 3 b liegen so, daß si# die Motorwicklung i i in j eweills umgekehrtem Sinne mit dem Netz verbinden, Die Steuer-Stromkreise 15 (öffnen) und 16 (Schließ#en) sind durch einen Schalter 13 mit dem Netz verbunden, der durch das Kupplungsrelais 12 geöffnet wird, wenn dieses Strom hat.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Wird beispielsweise de-r linke Druckknopf5a betätigt, dann wird durch das MotorschaltrelaiS 2a der Moturschalter 3 a geschlossen und - die FeJdwidd-un ' - i i des Motors i über die Verbindungsleitung 14 an das Netz angeschlossen, .so daß sich der Motor i im öffnungssinne der Tür bewegt. Sobald der Motorschalter3a ge-WhIossen wird, wird gleichzeitig auch das Kupplungsrelais 12 betätigt und dabei der Schalter 13 geöffnet. Es ist nunmehr, solange das Kupplungsrelais 12 Strom bekommt,nicht möglich, eine Schaltung vorzunehmen, da beide Steuerstromkreise 15, 16 vom Netz abgeschaltet sind. Der Motorschalter 3a bleibt jedoch nach wie vor geschlossen, da der Entladüngsstrom des Elcktro.Ivtkondensators- 4a durch das Motorschaltrelais 2a fließt. Wenn dIeser Entladungsstrom soi gering geworden ist, daß der Motorschalter 3a des RelalS 2a abfällt, dann wird der Motor i stromlos, ebenso auch das Kupplungsrelais ii, wodurch der Schalter 13 -wieder geschlossen wixd. Nunmehr ist wieder eine neue Betätigung der Druckknöpfe 5a oder 5 b im einen oder anderein Sinne möglich.
- Gegebenenfalls kann die ganze Schalteinrichtung auch für Druckluftbetätigung verwendet werden. In diesem Falle muß an Stelle des MotoTschalters 3 in Fig. i und 2 ein Druckluftventil treten. Im. übrigen ist je- doch die Wirkungsweise die gleiche.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anwendungeines chdermiehrererElektrolytkondensatoren (4) als Steuer- und Halteglied für eine Bewegungsvorrichtung für Schiebetüren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolytkondensator (4) parallel zum MototschaltreIals (2) und beide in Reihe init dem Betätigungsschalter (5) geschaltet sind (Fig. i). 3. Vorrichtung nach 'Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolytkondensator (4) durch eIneft, zweipioligen Betäfigungsschalter (6) entweder mit dem Netz verbunden oder in der Ruhestrallung parallel zu dem Motorschaltrelais (2) ge-,sch,alt#et ist (Fig. 2). - 4. Vorrichtung nach AnspiucU i, da, durch gekennzeichnet, daß die Steuer, ,stromkreise ( 15, 16) für die Türbetätigung zwecks gegenseitiger Verriegelung beim Ein-schalten des Motors (i) getrennt werden (Fig. 3). 1 5. Vorrichtung nach deai -Ansprüchcn i und 4, dadurch gekennieichnet, daß die Abtrennung vom Netz durch das Kupplungsrelais (12) erfolgt, das die Kupplung des, Motors (i),mit der Tür bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0151298 DE693172C (de) | 1938-07-19 | 1938-07-19 | Bewegungsvorrichtung fuer Schiebetueren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1938K0151298 DE693172C (de) | 1938-07-19 | 1938-07-19 | Bewegungsvorrichtung fuer Schiebetueren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693172C true DE693172C (de) | 1940-07-03 |
Family
ID=7252333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938K0151298 Expired DE693172C (de) | 1938-07-19 | 1938-07-19 | Bewegungsvorrichtung fuer Schiebetueren, insbesondere von Schienen- und Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693172C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143110B (de) * | 1952-09-29 | 1963-01-31 | Haegglund & Soener Ab | Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Fahrzeugtueren |
-
1938
- 1938-07-19 DE DE1938K0151298 patent/DE693172C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143110B (de) * | 1952-09-29 | 1963-01-31 | Haegglund & Soener Ab | Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Fahrzeugtueren |
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