DE693078C - Beschickungsvorrichtung fuer Muehlenfeuerungen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Muehlenfeuerungen

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DE693078C
DE693078C DE1937B0180305 DEB0180305D DE693078C DE 693078 C DE693078 C DE 693078C DE 1937B0180305 DE1937B0180305 DE 1937B0180305 DE B0180305 D DEB0180305 D DE B0180305D DE 693078 C DE693078 C DE 693078C
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Germany
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conveyor belt
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Expired
Application number
DE1937B0180305
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Inventor
Karl Besta
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für Mühlenfeuerungen Die Erfindung betrifft eine mit Schleuderrädern arbeitende Beschickungsvorrichtung in eitner besonderen Ausbildung, wie sie z. B. für Mühlen von Mühlenfeuerungen in Rücksicht auf die Tatsache notwendig wird, daß dort eine möglichst gleichmäßige Beschickung über die Länge des Mühlenschachtes stattfinden muß, gleichgültig ob dieser in der Längsrichtung der Beschickungsvorriähtung oder quer dazu angeordnet ist. Es ist dies gerade bei solchen Mühlenfeuerungen deshalb besonders wichtig, weil sich eine ungleichmäßige Beschickung zu einer entsprechenden einseitigen Abnutzung der Mahlwerke (Schläger) auswirkt.
  • Die Erfindung geht von den an sich bekannten Misch- und Beschickungsvorrichtungen aus, die aus einem, oder mehreren Abteilen bestehen, aus denen das Gut, z. B. auch eine Mischung verschiedener Stoffe, von einem darunterlaufenden Plattenband oder Schleppkettenförderer mitgenommen wird, um durch sog. Abreißsterne, Abstechvo@rrchtungem oder Mischhaspel, die bei schneller Umdrehung dünne Streifen von dem durch das Förderband vorgebrachten Schichtstrang abreißen oder abschlagen, in den Ausfallkasten befördert zu werden. Während es bei den bisherigen Anwendungsfällen dieser Beschikkungsvörrichtungen nicht auf eine solche gleichmäßige Beschickung dem waagerechten Querschnitt nach ankam, betrifft die Erfindung eine Weiterbildung derartiger Vorrichtungen zur Lösung dieser Sonderaufgabe.
  • Zu diesem Zweck werden an einem schnell, entgegengesetzt zur Umlaufrichtung des Förderbandes umlaufenden Abreißstern die einzelnen muldenförmig ausgebildatenAbstreiferschaufeln auf der Gutaufnahmeseite an den Seitenkanten und der ihrer Welle zugekehrten Seite umrandet und so mit verschiedener Länge nach einer Schraubenlinie auf der Schraubenwelle angeordnet, daß verschieden große Wurfweiten erzielt werden, aber dennnoch im Laufe einer Umdrehung durch bis dicht übet das Förderband des Kastenbeschikkers reichende Schaufeln dessen Gesamtbrelte bearbeitet wird.
  • Die Umrandung der flachen Schaufeln hat dabei die Bedeutung, das seitliche Abfließen der Schüttgutmenge, besonders bei der zur Erzeugung größerer Wurfweiten gesteigerten Geschwindigkeit, zu verhüten. Die verschiedene Länge der einzelnen Schaufeln sichert die Gleichmäßigkeit der Beschickung in der Längserstreckung des Querschnittes. Bei gleichmäßig langen Schleuderschaufeln würde nämlich bei der dann erforderlichen Einstellung auf die größte Länge die Beschickung auf der Zwischenstrecke nicht genügend sein.; denn wenn hier auch schon Schüttgut zum . Teil vorzeitig abfällt, so würde damit die Gesamtbeschickung doch ungleichmäßig und überhaupt unbeherrschbar. Da nun aber durch die kürzeren Schaufeln das durch das Förderband zugebrachte Schüttgut nur zum Teil erfaßt würde, so ist außer dem Satz der verschieden langen Schaufeln ein über die Breite des Förderbandes sich erstreckender Satz gleichmäßig langer Schaufeln vorgesehen, die jeweils das vollständige Abräumen ides, Förderbandes bewirken, so daß ein Nachfall des Schüttgutes über Kopf der Beschickungsvorrichtung vom Plattenband ausgeschlossen ist.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. 2 im Quers 'hrütt wiedergegeben; Abb. 3 läßt die Schleuc :D derschaufelanordnung auf der gemeinsamen Welle erkennen, während Abb.3ä eine Ausbildung der Schaufel in Seitenansicht; Draufsicht und Querschnitt wiedergibt. Abb: 4 zeigt die Zuordnung einer solchen Beschickungsvorrichtung zu dem Mühlenschachteiner Schlägermühle.
  • Aus dem Beschickerkasten a wird das Schüttgut in einer durch eine samt Schieber k verstellbare Walzei bestimmten Schichthöhe c durch das darunterlaufende Förderband b der an sich im Sinne der bekannten Abreißsterne angebrachten Schleudervorrichtung zugeführt, die aus einer Welle e besteht, auf der an Armen f die Schleuderschaufeln g angebracht sind, die eine seitliche und auf der,nach der Welle zu gelegenen Innenseite geschlossene Umrahmung g' aufweisen und auch im Umfangssinne .entsprechend gebogen sein können. Außerdem wird die Umdrehungszahl dieser Schleudervorrichtung gegenüber den hekannten Abreißsternen beträchtlich gesteigert und vor allem -auch regelbar gemacht, um die für den neuen Zweck des Wegschleuderns erforderliche günstigste Geschwindigkeit erproben zu können. Ob gerade oder gekrümmte, mulden- oder becherförmige Schaufeln zur Verwendung kommen, hängt von der Beschaffenheit des Schüttgutes ab.
  • - `Nun sind zwei Sätze Schaufeln verwendet, die in den Abbildungen der besseren Veranschaulichung halber in eine Ebene gedreht gezeichnet sind, während sie in Wirklichkeit natürlich in Schraubenlinien angeordnet sind, schon um eine gleichmäßige Verteilung der Schleuderarbeit auf eine volle Umdrehung zu erzielen. In dem einen Schaufelsatz sind die Schaufelarme f verschieden lang und aucheinstellbar ausgebildet, während der zweite Satz gleichmäßig lange Schaufeln aufweist, die dicht über dem Plattenförderer b hinwegstreichen. Während dabei von dem ersten Satz das Schüttgut erfaßt und über den Querschnitt z. B. des Mühlenschachtes l geschleudert wird, womit sich eine einwandfreie Verteilung über die ganze Länge dieses erzielen läßt; auch wenn er mit dem Beschicker in einer Flucht liegt, wird durch den zweiten Satz das vollständige Abräumen des Förderbandes b verbürgt, so daß ein Schüttgutnachfall über Kopf vom Plattenband, der auch wieder die Gleichmäßigkeit der Beschickung dies Mühlenschachtes stören würde, ausgeschlossen ist. Wie aus Abb.2, 3 und 4 ersichtlich, werden die Wurfschaufeln g so einander zugeordnet, daß sich ihre Arbeitsflächen seitlich überschneiden, so daß auch zwischen den einzelnen Schaufeln kein Fördergut stehenbleiben kann, das von dem Abzugsband b in den Mühlschacht gefördert würde: Die Schleuderschaufeln g werden dabei zweckmäßig gegenläufig zu der Bewegung des Förderbandes bewegt, um ein gerade bei der höhen Geschwindigkeit besonders gefährliches Zwischenklemmen von ° Festkörpern zwischen Schaufelkante undPlattenförderer auszuschließen; auch werden so die Bedingungen für das restlose Abheben und geregelte Fortschleudern des Gutes verbessert.
  • Man hat wohl schön Einzelheiten der die Erfindung verkörpernden Vorrichtung in anderweitigem Zusammenhang benutzt, ohne daß aber damit der zur Löswig -der vorliegenden Aufgabe planmäßig geschaffene Ursachenzusammenhang verwirklicht worden wäre. So ist eine Beschickungsvorrichtung- mit einem Schleuderrad bekannt, dessen Schaufeln ungleiche Ausladung haben zu dem Zweck, eine gleichmäßige Verteilung von Kohlen über einen Feuerungsherd zu erzielen. Bei dieser Vorrichtung werden die Kohlen einem Trichter zugeführt; in dein. sie durch ihr Eigengewicht nach unten rutschen, um durch öffnen einer Klappe auf ein Muldenblech zu gelangen, von dem sie durch die Schaufeln der Welle des Schleuderrades aufgenommen werden; dabei arbeitet die Kratzerwelle entgegen der Fallrichtung der Kohle und damit öffnungsrichtung der Klappe. Da hierbei die Kohle ausschließlich durch ihr Eigengewicht nachrutscht, fehlt die zur gleichmäßigen Aufnahuneerforderliche Regelung, wongt die laufende- Kratzerwellle die Kohle, vornehmlich 'wenn der Trichter nicht genügend gefüllt ist, zurückschiebt und dabei ,die Klappe zum, Abschluß bringt. Da außerdem die einzelnen Kratzer in Reihen nebeneinander angeordnet sind, ist mit einer- schlagartigen Wirkung der Schleuderwalze zu rechnen, unter der ebenfalls die angestrebte feinfühlige Verteilung nicht zu erreichen ist.
  • Ferner ist bei Schlägermühlen eine Verteil` vorriclitung zwischen Schlägerkörper und Kohleneinlauf bekannt, die in kombinierter Wirkung ,sowohl die Kohle in Achsrichtung gleichmäßig auf die ganze Läuferlänge verteilen ,als auch die Kohle in radialer Richtung an der Stelle auf den Läufer aufgeben soll, die für den Mahlvorgang am, günstigsten ist. Zu diesem Zweck wird oberhalb des Läufers unter dem Einlauf ein dreieckiges, in Achsrichtung von der Aufgabestelle des Gutes nach der anderen Mühlenseite hin schmaler werdendes und .geneigtes Verteilungsblech und unterhalb davon ein viereckiges, achsparallel gegen die waagerechte Ebene geneigtes Lenk- blech eingebaut; bei Anordnung dar Einlauföffnung auf der Mitte der Mühlenlänge sollen zwei :nach beiden Seiten hin verlaufende drei,-.eckige Bleche geneigt über dem viereckigen Lenkblech .angeordnet werden. Hier wirdalso zu dieser Sonderaufgabe ,der Verteilung das an sich vorhandene Förderband gar nicht herangezogen, sondern dazu ein, besonderes, der Höhe nach einen bedeutenden Raum beanspruchendes Gebilde eingeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschickungsvorrichtung für Mühlenfeuerurigen mit -Förderband, gekennzeichnet -durch einen mit einem schnell, en.tgegengesetzt zur Umlaufrichtung des För-,deTbandes umlaufenden Abreißstern zu-. sammenarbcitenden Kastenbeschicker, dessen einzelne muidenförmig ausgebildete Abstreiferschaufeln auf der Gutaufnahmeseite an den Seitenkanten und der ihrer Welle zugekehrten Kante umrandet sind und, ,eine nebeneinandersitehende Reihe bis dicht über das Förderband des Kastenbeschickers reichender Schaufeln bildend, in an sich bekannter -Weise mit verschiedener Länge nach 'einer Schraubenlinie auf *der Schleuderwelle angeordnet sind.
DE1937B0180305 1937-10-13 1937-10-13 Beschickungsvorrichtung fuer Muehlenfeuerungen Expired DE693078C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208984B (de) * 1964-05-21 1966-01-13 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Verteilen des Mahlgutes bei Schlaegermuehlen
DE1223238B (de) * 1963-06-27 1966-08-18 Besta Maschf Beschickungsvorrichtung, insbesondere fuer Braunkohle und namentlich fuer Muehlen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223238B (de) * 1963-06-27 1966-08-18 Besta Maschf Beschickungsvorrichtung, insbesondere fuer Braunkohle und namentlich fuer Muehlen
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