DE692736C - Einrichtung zur Fernsteuerung - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung

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DE692736C
DE692736C DE1934SC116114 DESC116114D DE692736C DE 692736 C DE692736 C DE 692736C DE 1934SC116114 DE1934SC116114 DE 1934SC116114 DE SC116114 D DESC116114 D DE SC116114D DE 692736 C DE692736 C DE 692736C
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Germany
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voltage
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remote
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DE1934SC116114
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JOSEF SCHOERGHUBER
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JOSEF SCHOERGHUBER
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/08Calling by using continuous AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernsteuerung Bei den bekannten Einrichtungen zur Fernsteuerung, insbesondere zur Umschaltung von Meßgeräten, , Straßenlampen usw., »in Leitungsnetzen mittels einzelner Spannungsimpulse sind als Ansprechorgane für diese Impulse Spannungsrelais vorgesehen, die nach dem Prinzip des Kontaktvoltmeters arbeiten, d. h. bei bestimmten absoluten Spannungswerten des Netzes ansprechen. Diese Relais sprechen daher auch an, wenn beim Netzbetrieb zufällig dieser Spannungswert erreicht wird, was um so häufiger der Fall ist, wenn diese Ansprechwerte im zulässigen Spannungsbereich liegen. Um dieses fehlerhafte Ansprechen zu vermeiden, wird nun erfindungsgemäß ein Spannungsrelais vorgeschlagen, das nicht bei bestimmten absoluten Spannungswerten, sondern nur bei stoßweisen Spannungsänderungen bestimmter Mindestgeschwindigkeit, also bei stoßartigen Spannungsimpulsen anspricht und so vollkommen unabhängig von den zufälligen Werten der Netzspannung ist.
  • In den Abb. i bis q. sind verschiedene Ausführungsarten eines solchen Spannungs.impulsrelais dargestellt.
  • In. Abb. i wirken zwei gleiche Spannungsmeß-,verke Ml und M2 in verschiedener Richtung auf den sie verbindenden Di f"terentiah hebel H. Der Mittelpunkt a ist bei jeder Einstellung der beiden Meßwerke an derselben Stelle, da deren Ausschläge an sich gleich sind. Das Meßwerk M2 ist jedoch mit einer Dämpfung D ausgestattet und wird deshalb bei einer raschen Änderung der .Spannung die neue Einstellung langsamer erreichen als 11l1, so daß .der Mittelpunkt a des Differentialhebels beim Übergang auf eine neue Einstellung vorübergehend aus seiner Ruhelage kommt, bis beide Meßwerke auf einer neuen Einstellung verharren. Je nachdem-die Spannung gehoben oder gesenkt wird, wird sich Punkt a nach oben oder unten verschieben und durch den Zeiger Z Kontakt K1 oder K2 vorübergehend schließen.
  • In Abb. 2 wirkt ein Spannungsmeßwerk auf eine drehbare Scheibe S, deren Einstellung jeweils einem bestimmten Spannungswert entspricht. Mit dieser Scheibe fest verbunden sind zwei- Kontakte K, und K2, die mit zwei flexiblen Kontakten, z. B, Schleifkontakten K3 und K4, leitend verbunden sind. Zwischen beiden Kontakten spielt der Kontakt K, der elastisch., z. B. durch eine Spiralfeder, mit dem flexiblen Kontakt K5 leitend verbunden ist.
  • Bei stoßweisen Spannungsänderungen, die die Scheibe rasch nach der einen oder anderen Seite bewegen, legt sich der federnde Kontakt K zufolge seiner Massenträgheit an K1 oder K2, bis die Scheibe zur Ruhe gekommen ist. Der mittlere Kontakt K ist noch mit einer Dämpfung versehen, um Pendelungen zu vermeiden.
  • In Abb.3 bedeutet R einen spannungsabhängigen Widerstand, der-innerhalb gewisser Spannungsgrenzen den durchgehenden Strom konstant hält. A bedeutet einen Strommesser, dessen Zeiger bei der R entsprechenden Stromstärke in der Mitte der beiden Kontakte steht. Bei Spannungsänderungen folgt die Änderung des Widerstandes mit einer gewissen Verzögerung, die durch die Konstruktion des Widerstandes zeitlich bestimmt ist. Der durchgehende Strom wird dadurch bei genügend rascher Änderung der Spannung vorübergehend seine Stärke derart ändern, daß er einen der beiden Kontakte kurzzeitig schließt.
  • In Abb.4 bilden zwei spannungsabhängige Widerstände R1 und R. Glieder einer Wheatstoneschen Brücke, so daß innerhalb gewisser Spannungsgrenzen, in denen sich die normale Spannung des Netzes bewegt, die Ströme 11 und h konstant bleiben. Die Konstruktion der beiden Widerstände ist so gewählt, daß die Zeit, die jeder benötigt, um sich einer anderen Spannung anzupassen, bei beiden verschieden ist. Während dieser Zeit ist das Gleichgewicht der Brücke vorübergehend gestört, und das Meßinstrument !Il wird bei einer raschen Änderung der Spannung nach oben oder unten K1 öder K2 schließen.
  • In Wechselstromnetzen, wo von einer Stromrichtung nicht gesprochen werden kann, ändert sich die Größe der durchgehenden Leistung im mittleren Brückenzweig, so daß (wie in Abb. ,4) ein wattmetrisches Instrument zur Betätigung der Kontakte K1 und K. verwendet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernsteuerung oder Fernmeldung in Leitungsnetzen, insbesondere zur Umschaltung von Meßgeräten, HeiE)<< asserspeicliern, Straßenlampenu. döl., vÄ-obei die Schaltbefehle mittels Spannungsimpulsen ins Netz gegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Empfangsstellen als Ansprechorgane für die Spannungsimpulse Spannungsrelais vorgesehen sind, die auf stoßweise Spannungsänderungen bestimmter Mindestgeschwindigkeit unabhängig von den jeweils herrschenden absoluten Spannungswerten ansprechen.
  2. 2. Fernschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsrelais zwei Meßwerke aufweist, deren betätigte Organe bei Spannungsänderung infolge verschiedener Dämpfung verschieden rasch in eine neue Ruhelage bewegt werden und der Bewegungsunterschied einen Bewegungsimpuls, z. B. eine Kontaktgabe in einem Hilfsstromkreis, verursacht (Abb. i).
  3. 3. Fernschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das . Spannungsrelais ein Meßwerk aufweist, dessen betätigte Organe mindestens einen starr mitbewegten und einen elastisch mitbewegten und in seiner Bewegung gedämpften Kontakt aufweist, deren Bewegungsunterschied einen Bewegungsimpuls, z. B. eine Kontaktgabe in einem Hilfsstromkreis, bewirkt (Abb. 2). d.. Fernschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsrelais einen mit zeitlicher Verzögerung spannungsabhängigen Widerstand und einen damit in Reihe liegenden Strommesser aufweist, dessen betätigtes Organ infolge der bei einer raschen Spannungsänderung vorübergehend eintretenden Stromänderung den Bewegungsimpuls bzw. die Kontaktgabe bewirkt (Abb.3). 5. Fernschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsrelais zwei mit verschiedener zeitlicher Verzögerung arbeitende spannungsabhängige Widerstände aufweist, die in einer Wheatstoneschen Brücke eingeschaltet sind, in deren Diagonale ein Meßinstrument liegt, dessen bei durch Spannungsänderung verursachten Stromdurchgang betätigtes Organ den Bewegungsimpuls ausübt (Abb. 4.). 6. Fernschalteinrichtung nach . Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsrelais je nach der Richtung der Spannungsänderung verschieden gerichtete Bewegungsimpulse erteilt, z. B. Kontakte in zwei verschiedenen Stromkreisen schließt.
DE1934SC116114 1933-11-17 1934-11-14 Einrichtung zur Fernsteuerung Expired DE692736C (de)

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