DE692087C - Briefmarkenfalz - Google Patents

Briefmarkenfalz

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DE692087C
DE692087C DE1939H0159318 DEH0159318D DE692087C DE 692087 C DE692087 C DE 692087C DE 1939H0159318 DE1939H0159318 DE 1939H0159318 DE H0159318 D DEH0159318 D DE H0159318D DE 692087 C DE692087 C DE 692087C
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DE
Germany
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fold
adhesive
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dry adhesive
dry
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Expired
Application number
DE1939H0159318
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English (en)
Inventor
Joseph De Hesselle
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Individual
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Publication date
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Publication of DE692087C publication Critical patent/DE692087C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F5/00Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
    • B42F5/02Stamp or like filing arrangements in albums

Landscapes

  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

  • Briefmarkenfalz Briefmarkenfalze sind schon seit langen Jahren in vielen Formen bekannt. Hauptbedingung eines Briefmarkenfalzes ist i. dünnes durchsichtiges Papier, um die Marke beobachten zu können; a. die, Gummierung des Briefmarkenfalzes darf das Briefmarkenpapier und die Farbe der Marke nicht angreifen; 3. wenn die Marke mit dem Falz eingeklebt ist, muß man die Marke so aufheben können, daß man unter die Marke schauen kann, ohne d,aß der Falz sich löst.
  • Die meisten Falze sind ein- oder zweiseitig gummiert. Wenn man den Gummi solcher Falze mit der Zunge oder mit dem Finger anfeuchtet, wird die angefeuchtete Stelle ziemlich groß, auch `nenn man sich noch so bemüht, dieselbe möglichst klein zu halten. Insbesondere bei postfrischen Marken soll die anzufeuchtende Stelle auf dem. Falz möglichst klein gehalten sein, damit der Gummi der Briefmarke nicht zu sehr verletzt wird, denn hierdurch wird die Briefmarke mehr oder weniger erheblich entwertet. Auch beim Ankleben gebrauchter Marken soll die Anklebestelle so klein wie eben möglich gehalten werden; denn auch gebrauchte Briefmarken leiden unter zu großer Anklebefläche, insbesondere, wenn der Falz häufig gewechselt werden muß, bei Kauf, Tausch, Umkleben usw.
  • Neuerdings verwendet man zum Einkleben von postfrischen Friefmarken Klebestreifen. Diese Streifen sind mit einem Trockenklebemittel versehen, welches, ohne daß man den Streifen anzufeuchten braucht, klebt oder haftet. Dieses Trockenklebemittel hat die Eigenschaft, daß der damit versehene Gegenstand von glatten Flächen, poliertem Karton, Glas, Porzellan, Wachspapier, Pergaminpapier, Cellulo.id usw., ohne weiteres wieder abgezogen werden kann. Haftet man z. B. den obenerwähnten Klebestreifen an eine gebrauchte Briefmarke, also Marke ohne Gummi, so kann man ihn nur mit dem Lösemittel des Trockenklebemittels, Äther, Benzin o. dgl., von der Marke lösen, wenn man letztere nicht verletzen will. Klebt man aber den erwähnten Streifen auf die Rückseite einer ungebrauchten Marke, also auf die gummierte Seite, so kann man den Klebestreifen ohne weiteres wieder von der Marke abziehen, und zwar ohne die Gummierung der Marke im gering'; sten zu verletzen. Das kann man so oft wie r' holen wie man will; die Marke bleibt in ih-Urgummierung stets unverletzt. Die @erwälil@' ten Klebestreifen zum Einkleben von Briefmarken haben nun für den Sammler folgende schwere Nachteile, die den Streifen bei den Sammlern unbeliebt machen: i. Sie können wegen ihrer starken Klebekraft, sie haften sofort an jedem Gegenstand, mit dem sie in Berührung kommen, nur als lange Streifen auf Rollen geliefert werden und nicht, wie beixn Briefmarkensammler üblich, in Falze geschnitten, denn diese würden unweigerlich alle aneinanderkleben.
  • 2. Es. ist-unangenehm, diese Klebestreifen, welche auf einer Seite durchgummiert sind, anzufassen, weil sie sofort an den Händen, an .der Pinzette, Schere usw., kurz an allem haften, womit sie in Berührung kommen. Dieser Umstand erschwert das Einkleben der Briefmarken mit diesen Klebestreifen ganz erheblich.
  • 3. Klebt man die Marken mit diesen Klebestreifen ins Album oder Tauschheft, so ist der Klebestreifen an der Stelle, an welcher er umgefalzt -wird, das Umfalzen ist für ein ordnungsmäßiges Kleben unbedingt erforderlich, zu dick. Diese dicke Stelle drückt sich im Laufe der Zeit durch die Marke durch, oder aber an dieser Stelle leidet die Farbe des Markenbildes, weil die daraufliegende Albums:eite sich an dieser Stelle reibt. Die Marke wird also im Laufe der Zeit hier mehr oder weniger beschädigt.
  • 4.. Nimmt man eine mit einem solchen Klebstreifen eingeklebte Marke wieder aus dem Album oder Tauschheft heraus, so verbleiben meist Reste der Gummischicht des Streifens im Album haften. Schon der kleinste Rest dieses Trockenklebemittels genügt, um die gegenüberliegende Seite des Albums beim Zuklappen desselben mit der beklebten Seite an-, einanderzuhaften. Da es sich bei den Albumseiten um keine glattpolierten Flächen handelt, reißt man, außer den Unannehmlichkeiten, die ein solches Aneinanderkleben mit sich bringt, auch noch die einzelnen Albumblätter entzwei.
  • 5. Mit diesem Klebiestreifen :eingeklebte Marken haben den großen Nachteil, daß der unter der Marke gehaltene Klebestreifen, obwohl die glatten Seiten aufeinanderliegen, doch noch sehr oft aneinandtrklebt und deshalb a) ein Aufheben der Marke, um darunterzuschauen, unmöglich macht, und b) kann man aus diesem Grunde'die Marke, falls erforderlich, kaum ohne Verletzung derselben aus, dem Album entfernen. Man muß in diesem Falle mit äußerster Vorsicht an der Loslösung der Marke herangehen. Mahche ,1\Zarke wurde schon durch diesen Umstand -Wertlos gemacht.
  • :--Gegenstand der Erfindung ist ein Briefmarkenfalz, welcher die beschriebenen Mängel auf einfacher Weise beseitigt. So kann die gebräuchliche Falzform beibehalten und die unbequeme Rollenform vermieden werden. Die einzelnen Falze können nicht aneinanderhaften, da das stark klebende Trockenklebemittel bei jecdemeinzelnen Falz geschützt liegt und somit jede Berührung diesTrockenldebemitttels mit anderen Falzen oder Gegenständen unmöglich macht. Infolgedessen kann der Falz auch an-,gefaßt werden, ohne daß er an den Händen, Pinzette usw. haftenbleibt. Der an sich dicke Klebestreifen braucht nicht mehr umgefalzt zu werden, die Umfalzung geschieht durch das dünne Papier des eigentlichen Falzes. Auf der Albumseite wird nicht mit dem stark klebenden Trockenklebstoff geklebt, sondern mit der bisher lib,lichen Gummierung der bekannten Klebefalze. Ein späteres Aneinanderkleben derAlbumblätter ist also nicht möglich.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele eines solchen Briefmarkenfalzes in einem der Deutlichkeit halber vergrößerten Maßstab dargestellt, wobei in allen Fällen mit a der auf das Albumblatt p aufzuklebende und deshalb mit der üblichen Gummierung, 'punktiert angedeutet, versehene Hauptteil des Falzes und mit b, c dessen Fortsätze bezeichnet sind.
  • Nach Abb. i bis. 3 besitzt der Falzteil a. oben zwei Yortsätze b, c, zwischen denen eine Trockenklebmasse k angeordnet ist, so daß diese beim ungebrauchten Falz vollkommen geschützt eingebettet ist. Wenn der Falz aus ganz glattem Papier besteht, so brauchen die Fortsätze b, c keine Gummierung zu haben; bestehen diese aus rauhem Papier, dann müssen die beiden gegeneinanderliegenden Teile b und c gummiert sein, damit der Trokkenklebstoff k sich, wie bereits beschrieben, abziehen läßt und dann beim Öffnen der Falte entweder an @ b oder c oder an beiden Teilen haftet.' Zwischen diesen liegt, vor Berührung mit anderen Gegenständen geschützt, das Trockenklebmittel k, wie Abb. i veranschaulicht. Abb. 2 stellt den Falz in geschlossenem, versandbereitem Zustande dar. Um den Klebfalz zum Gebrauch fertigzumachen, faßt man denselben am Teil a. mit der einen Hand und das vorstehende Teil c mit der anderen Hand, zieht dann die Teile b, c auseinander, und es ergibt sich dann die in Abb. 3 dargestellte Form des Falzes. Auf die ausgebreitete Klebestelle k wird dann die postfrische Marke rd mit leichtem Drück aufgelegt und der Falz kann an.gefaßt werden, ohne daß er an den Händen oder an einem Werkzeug haftet. Will man den Falz von der Marke lösen, so zieht man einfach den Falz ab, ohne daß hierdurch der Gummi der Briefmarke im geringsten verletzt wird.
  • Nach den in den Abb. 4 bis 6 gezeichneten Ausführungsformen ist die Trockenkleb@masse durch einen Klebestreifen h ersetzt, wobei die Ausbildung des Falzes wieder eine solche ist, daß von dem Klebestreifen nur ein kleiner Teil wirksam und dieser außerdem bei Nichtgebrauch des. Falzes geschützt bleibt.
  • Zu diesem Zweck ist nach Abb. 4 im Fortsatz b eine Öffnung o vorgesehen, welche durch den Klebestreifen k unterlegt ist. Der Fortsatz b wird bei Nichtgebrauch des Falzes wieder nach Abb. i zusammengelegt und dadurch der durch die Öffnung o begrenzte Klebstoff vor Berührung geschützt. Bei Gebrauch des Falzes werden die Teile b, c ausgebreitet, somit die Klebeöffnung .o frei gemacht und auf diese wieder die Marke d aufgedrückt, wie in Abb.5 veranschaulicht. Die Zahl und Form der Öffnung o kann eine mannigfache sein, indem beispielsweise statt einer Öffnung zwei oder mehrere neben- oder versetzt zueinander vorgesehen sein können; an Stelle eines runden Loches (Abb.4) können Schlitze treten, ferner ist es möglich, nicht geschlossene, sondern offeneAussparungen anzuordnen. Ein solches Beispiel ist in Abb. 6 dargestellt. Hier ist der Fortsatz c weggelassen und im Fortsatz b eine prismatische Kerbe o eingeschnitten, welche zum Teil von dem Klebestreifen k unterlegt ist und dadurch wieder eine verhältnismäßig kleine Klebefläche erhält. Bei Nichtgebrauch des Falzes, also beim Versand desselben, wird der Fortsatz b einfach nach vorn auf die gummierte Seite des Teiles a gelegt und dadurch die offene Klebestelle wieder geschützt.
  • Die Abb. 7 bis i2 zeigen Beispiele, bei denen die Abgrenzung der Klebfläche des Streifens k nicht durch eine Öffnung, sondern durch Abdeckung am Fortsatz b erfolgt. Dieser besitzt nach Abb. 7 und 8 einen Schlitz b1, durch den hälftig der Klebestreifen k gesteckt ist in der Weise, daß beim Umlegen des Teiles b die Klebmasse des Streifens k nach außen zu liegen kommt, so, daß die Briefmarlce d aufgeklebt werden kann. Beim. Versand wird der Fortsatz b nach rückwärts auf die gummierte Fläche des Teiles a gelegt und dadurch die Klebestelle des Streifens k wieder vor Berührung geschützt. Die in Abb. g und io gezeichnete Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschrie!benen nur dadurch, daß im Fortsatz b statt-des Schlitzes eine Zunge b1 angeordnet ist, in welche der Klebestreifen k gesteckt wird, so daß auf der Rückseite eine der Zungenfläche entsprechende Klebestelle sich bildet, auf welche die Marke d nach dem Umlegen der Fortsätze b, c gedrückt wird. Der Fortsatz c wird wieder als Deckleiste für die Klebestelle benützt.
  • Nach Abb. i i und i2 wird der Klebestreifen h vorstehend am. Fortsatz b befestigt und ist ganz oder, wie in Abb. i i gezeichnet, nur zum Teil mit dem Trockenklebemittel (punktiert angedeutet) versehen, so daß ein klebstofffreier, als Griff dienender Ansatz k1 gebildet ist. Nach dem Rückwärtslegen der Teile b, k, k1 dient die freie Klebestelle wieder als Haftfläche für die Marke d, siehe Abh. 12. Der Klebestreifen k kann auch die Breite des Falzes a besitzen und unmittelbar an diesem befestigt oder mit diesem aus einem Stück hergestellt sein. Im letzteren Falle kann der Falz auf einfache und billige Weise fortlaufend hergestellt werden, indem beispielsweise auf einem einzigen Längsstreifen zwei unterschiedliche Gummierungen, nämlich die übliche, durch Anfeuchten zum Kleben zu bringende und eine aus Trockenklebstoff be stehende, aufgebracht werden. Erforderlichenfalls kann der Falz auch aus zwei getrennten Klebestreifen der geschilderten Art zusammengesetzt sein.
  • Die Ausführungsformen nach den Abb. 13 bis 17 sind dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenklebemittel unmittelbar auf dem Teil b aufgetragen und durch den Teil c derart abgedeckt wird, daß wieder nur kleine Trockenklebestellen entstehen. So ist nach Abb. 13 und 14 der Fortsatz c etwas schmäler als der Fortsatz b. Werden nun die beiden Teile b, c in der: aus Abb. 14 hervorgehenden Weise gefaltet, so entsteht infolge des schmäleren Fortsatzes c ein schmaler Trockenklebhestreifen, auf den die Marke d geklebt wird. Bei Nichtgebrauch des Falzes sind die beiden Fortsätze b, c zusammengefaltet. Die aufeinander zu liegen kommenden Flächen der Teile b, c sind ganz oder teilweise gummiert, jedoch stets so, daß die überstehende Stelle des Teiles b mit Trockenklebstoff bedeckt ist. Bei Gebrauch des Falzes kann man den ganzen Teil b befeuchten, so daß beim Aufeinanderkleben der Falzfortsätze nur die durch den Teil o frei gelassene kleine Trockenklebestelle für das Aufkleben der Marke wirksam bleibt.
  • Gemäß den Abb. 15 bis 17 können die Teile b, c gleich groß gehalten sein, und die Trockenklebestellen werden durch entsprechende, im Teil c angeordnete Aussparungen o erhalten.
  • Bei a11 den in den Abb. 13 bis 17 dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Vorteil gegeben, daß trotz Befeuchtens der ganzen Fortsatzfläche stets nur eine kleine Trockenklebestelle für die Marke übrigbleibt, weil der andere Teil durch den anderen Fortsatz c abgedeckt ist. Diese Stelle kann sich nicht für die Briefmarke nachteilig auswirken. Bei Verwendung eines Trockenklebstoffes erübrigt sich unter Beibehaltung des letztgenannten Vorzuges ein besonderes Anfeuchten des Klebstoffes. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Briefmarkenfalz mit einem Trockenklebemittel für die Briefmarke, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz (a) eine aus einem oder mehreren Fortsätzen (b, c) bestehende Schutzfalzung für das Trockenklebemittel (h) besitzt. z. Briefmarkenfalz nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenklebemittel durch eine in einem der Fortsätze angeordnete Aussparung (o) örtlich begrenzt ist. 3. Briefmarkenfalz nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenklebemittel auf einem eigenen Träger angeordnet ist und dieser die Aussparung ganz oder teilweise verdeckt. q.. Briefmarkenfalz nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenklebefiäche durch gegenseitiges Abdecken der Färtsätze (b, c) örtlich begrenzt wird. 5. Briefmarkenfalz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Trockenklebemittels gleichzeitig als Fortsatz für den Falz dient. 6. Briefmarkenfalz nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz mit einem anzufeuchtenden Klebemittel für das Album und mit einem die Marke nicht beschädigenden Klebemittel, beispielsweise mit einem Trockenklebemittel, versehen ist. 7. Verfahren zur Herstellung des Falzes nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem ein- oder zweiteiligen Längsstreifen unterschiedliche Klebemittel aufgetragen werden.
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