DE69170C - Apparat zum Auflösen schlauchförmiger Wirkwaaren und Aufwickeln des abgezogenen Garnes - Google Patents

Apparat zum Auflösen schlauchförmiger Wirkwaaren und Aufwickeln des abgezogenen Garnes

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DE69170C
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DE
Germany
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winding
threads
goods
dissolving
drum
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69170D
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English (en)
Original Assignee
N. TOURANGEAU, 716 Craig Street, und J. O MARCEAU, Rechtsanwalt, 1608 Notre Dame Street, beide in Montreal, Province of Quebec, Canada
Publication of DE69170C publication Critical patent/DE69170C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat dient zum Aufräufeln schlauchförmiger Strick- oder Wirkwaare und kann sowohl für ein - wie auch mehrfädige Waare benutzt werden, wobei die einzelnen Fäden getrennt aufgewickelt werden, so dafs dieselben wieder benutzt werden können.
Fig. ι der Zeichnung ist eine schaubildliche Darstellung eines derartigen Apparates.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt einer Trommel zum Aufwickeln des abgeräufelten Garns, an welcher stellbare Theile zum Vergröfsern des Umfanges vorgesehen sind.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht einer Abart der Wickelvorrichtung, bei welcher die Verschlufskappe des Drehzapfens der Wickeltrommel entfernt gezeichnet ist, so dafs ein in der Nabe der Trommel vorgesehenes Sperrrad und eine Sperrklinke sichtbar sind, mit Hülfe welcher verschiedene Abtheilungen der Trommel unabhängig von den übrigen Abtheilungen von Hand gedreht werden können, um einzelne schlaff hängende Fäden anzuspannen bezw. sämmtlichen Fäden gleiche Spannung zu geben.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie \-\ der Fig. 3. Das Gestell besteht aus einer auf Füfsen B ruhenden Tischplatte A.
In einem Schlitz der letzteren ist ein Block C mit Hülfe einer Schraube 2 und Mutter 3 einstellbar befestigt. An dem Block C sitzt ein Zapfen D, auf welchem eine entsprechend ausgehöhlte Spindel E zur Aufnahme der aufzuräufelnden Waare 4 drehbar sitzt. Die Spindel E kann durch eine gröfsere oder kleinere entsprechend der Gröfse der Waare ausge-' wechselt werden. Unweit des Blockes C steht ein Ständer F, welcher gleichfalls mit Hülfe einer Schraube und Mutter 5 in einem Schlitz der Tischplatte A einstellbar befestigt ist.
'Dieser Ständer ist oben mit zwei Armen G ausgerüstet, an deren Enden Querhölzer G2 sitzen, die zur Aufnahme der Garnführungsaugen G3 dienen, welche die abgeräufelten Fäden nach der Wickeltrommel leiten. In einem dritten Schlitz der Tischplatte A ist ein zweiter Ständer H mit Hülfe eines durchgreifenden Schraubenansatzes und einer Mutter 6 einstellbar befestigt. Im oberen Theil dieses Ständers befindet sich ein lothrechter Schlitz H\ durch welchen der Drehzapfen J mit seinem hinteren verengten und mit Gewinde versehenen Ende durchgreift und hier mittelst Mutter 8 gehalten wird, welche fest gegen den Ständer H angeschraubt werden kann. Dieser Zapfen /, welcher vollkommen waagrecht an dem Ständer sitzt, greift durch die Nabe 12 der Wickeltrommel K durch und trägt vorn eine zweite Mutter 9 oder andere entsprechende Vorrichtung, mit Hülfe welcher die Nabe während der Drehung von dem Zapfen abzulaufen verhindert wird.
Auf der . Oberfläche der Trommel sind parallele Rillen oder Nuthen K1 vorgesehen, von denen jede zur Aufnahme eines Fadens bestimmt ist. In einer oder mehreren dieser Nuthen sind bewegliche Theile Ki vorgesehen, welche mit Hülfe von in Bügeln 11 geführten
Flügelschrauben ίο verstellt werden können. Dreht man die Schrauben io nach rechts, so bewegen sich die Theile K* nach aufsen und der Umfang der Wickelung vergröfsert sich. Dadurch wird die betreffende Rille eine gröfsere Umfangsgeschwindigkeit erhalten als die anderen Rillen, so dafs man im Stande ist, ungleich lose Garne mit gleicher Spannung und Festigkeit aufzuwickeln. An der Wickeltrommel ist eine Handkurbel K'2 angebracht, um dieselbe von Hand drehen zu können. In dem Schlitz H1 kann die Wickelvorrichtung gehoben oder gesenkt werden, um je nach Bedarf mehr oder weniger Garn aufwickeln zu können.
Auf, der Nabe der Trommel K sitzt eine Scheibe i£3, während auf der Hohlspindel E eine Scheibe E' vorgesehen ist. Diese Scheiben stehen durch einen Treibriemen oder eine endlose Schnur / in Verbindung, so dafs die Drehung der Trommel K auch die Drehung der Spindel E veranlafst. Die auf letzterer sitzende Waare dreht sich also mit und hält mit dem sich ablösenden Garn gleichen Schritt, derart, dafs die einzelnen Fäden, ehe sie in die Führungsösen G3 gelangen, sich nicht verdrehen oder verwickeln können. Dieselben gelangen somit getrennt auf die Trommel K.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Abart ist die Wickeltrommel K1 in einzelne, entsprechend der Anzahl der Wickelrillen oder Nuthen K1 von einander unabhängig drehbare Abtheilungen getheilt. Diese einzelnen Abtheilungen sitzen auf einer Hülse 12, welche auf den Zapfen J aufgestreift ist. Gegenüber jeder Trommelabtheilung ist die Hülse 12 aufsen mit einem Rade 13 versehen, in dessen Zähne eine an der Nabe jeder Trommelabtheilung sitzende elastische Klinke 14 eingreift. Hierdurch wird erreicht, dafs die verschiedenen Wickelrillen für gewöhnlich sich mit gleicher Geschwindigkeit drehen, einzelne jedoch gebotenenfalls schneller als die übrigen von Hand gedreht werden können, um schlaff hängende Fäden wieder fester anzuziehen.
Die gleichzeitige und gleichmäfsige Drehung geschieht mit Hülfe der Handkurbel K^, welche an einer oder mehreren Speichen der äufseren Trommelabtheilung angebracht ist. Hierbei wird auch die auf dem Zapfen J lose sitzende Schnurscheibe K3, welche mit der Hülse 12 durch Stifte 15 oder anderswie in Verbindung steht, mitgedreht. Die Schalträder 13 und Klinken 14 übertragen die Drehung auf die einzelnen Trommelabtheilungen ohne eine durch andere Hülfsmittel hervorgerufene schnellere Drehung einzelner Trommelabtheilungen zu hindern.
Auf dem Block C kann noch eine Spannrolle M drehbar angebracht werden. Es geschieht dies mit Hülfe eines Zapfens M'2, auf welchem die Rolle M lose · läuft. Dieser Zapfen M1 sitzt fest auf dem Block C und ist oben zur Aufnahme der Mutter Ai2 mit Gewinde versehen. Mit Hülfe letzterer kann die Rolle gelockert und fester eingeklemmt werden. Durch Drehen des Blockes C um seinen Schraubenzapfen 2 kann die Rolle M2 mit gröfserer oder geringerer Kraft gegen den Riemen oder die Schnur / angedrückt werden, so dafs letztere mehr oder weniger festgespannt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Apparat zum Auflösen schlauchförmiger Wirkwaaren und Aufwickeln des abgezogenen Garns, gekennzeichnet durch eine die aufzulösende Waare tragende drehbare Spindel (E) und eine Wickeltrommel (K), auf welche die Fäden mit Hülfe von Führungsaugen getrennt aufgewickelt werden.
  2. 2. Ein Apparat der unter 1. bezeichneten Art, bei welchem ein Aufwickeln mehrerer in verschiedenem Mafse verarbeiteter Fäden mit gleicher Spannung dadurch ermöglicht wird, dafs die für die Aufnahme der einzelnen Fäden vorgesehenen Rillen der Wickeltrommel die Fäden mit verschiedener den freiwerdenden Fadenlängen entsprechender Geschwindigkeit von der Waare abziehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69170D Apparat zum Auflösen schlauchförmiger Wirkwaaren und Aufwickeln des abgezogenen Garnes Expired - Lifetime DE69170C (de)

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