DE6914101U - Spanneinrichtung fuer holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Spanneinrichtung fuer holzbearbeitungsmaschinen

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Spanneinrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung für Säge- Fräs- oder Hobelmaschinen, bei denen nicht das Schnittgut, sondern das Bearbeitungswerkzeug bewegt wird.
Spanneinrichtungen für Sägemaschinen mit kreisendem Werkzeug, bei denen das Sägeaggregat am Schnittgut entlang bewegt wird, sind bekannt. Der Nachteil dieser Spannvorrichtungen, welche mechanisch über Excenterhebel oder Schraubspindeln pneumatisch, hydraulisch oder elektromotorisch betätigt werden ist der, daß sie, wenn nur ein kurzes Werkstück gespannt wird, zum Verkanten und Verklemmen neigen und damit daa zu bearbeitende Material nicht einwandfrei spannen. Man ist deshalb dazu übergegangen, gegenüber dem eingespannten Werkstück eine Unterlage in gleicher Stärke unter den Spannbalken zu legen.
Auch ist eine Maschine bekannt, bei welcher auf den sogenannten Spannbalken mehrere Druckelemente drücken, die einzeln abgeschaltet werden können. Ein Verkanten des Balkens, was häufig eine Beschädigung der Spannbalkenführung herbeiführt, läßt sich damit jedoch auch nicht verhindern. Außerdem wird die Bedienung der Maschine dadurch wesentlich schwieriger.
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Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile. Die an den längsseitigen Enden des Spannbalkens angeordneten pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigten Spannelemente sind so ausgeführt, daß sie die Führung des Spannbalkens in Längs- und Querrichtung übernehmen. Der Balken wird dabei beidseitig in einer nutenförmigen Ausnehmung geführt, wobei die Führung in Querrichtung vorzugsweise durch Justierelemente aus gleitendem Material übernommen wird. Die Führung in Längsrichtung wird durch auf der Frontseite der Führungsnut gleitende oder rollende Elemente üoernommen. Die Aufhängung des Balkens geschieht durch die Betätigungselemente, welche beispielsweise durch die Kolbenstangen von Pneumatikzylindern gebildet werden können. Die Aufhängung ist so ausgeführt, daß der Spannbalken zwischen den Aufhängeelementen längs verschiebbar ist. Durch die Ausführung der Aufhängung sowie der Führung des Druckbalkens ist ein Festklemmen der Spanneinrichtung auch bei einseitiger Belastung bzw. beim Einlegen eines kurzen Werkstückes nicht möglich. Außer der Führungsnute ist an dem Gehäuse der Spannelemente ein Auslegerarm angebracht, an welchem ein vorderseitiger Tisch befestigt werden kann.
Um den spezifischen Spanndruck an der Schneidkante zu erhöhen, werden die zur Spannung des Schnittgutes dienenden Spannlippen erfindungsgemäß auf der Seite der Schnittkante um einen geringen Winkel zueinander geneigt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den,ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Maschine
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Führungsnute
Fig. 3 die Aufhängung des Spannbalkens
Fig. 4 einen Teilschnitt durch die Spanneinrichtung
Die in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 dient vorwiegend zum Schneiden von Furnieren oder Platten. Sie besteht aus einem Maschinenfuß 2, der zur Auflage des Schnittgutes 3 dient und gleichzeitig die Führung des längsbeweglichen Sägeaggregats 4 übernimmt und einer Spannvorrichtung 5 zum Einspannen des Schnittgutes 3· Der Spannbalken 6 ist längs verschiebbar, zwischen den Spannelementen 7 aufgehängt und wird in Ausnehmungen 8, welche mit den Spannelementen 7 eine Einheit bilden, mit Hilfe von Justierschrauben 9 geführt. Die Führung des Spannbalkens 6 in Längsrichtung wird von Führungselementen 10, die auf den Stirnseiten 11 der Führungsnut 8 rollen oder gleiten, übernommen. Zur Aufnahme eines vorderseitigen Auflagetisches 12 dienen Ausleger 13, die von den Spannelementen 7 aufgenommen werden. Um an der Schnittkante 14 einen möglichst hohen spezifischen Spanndruck zu erhalten, sind die beiden zum Festspannen des Schnittgutes 3 dienenden Spannbacken 15 um einen geringen Winkel 16 zueinander geneigt.
1410t

Claims (6)

ti # · -j M · —. ·■· · · Schutzansprüche /
1.) Spanneinrichtung hauptsächlich für Holzbearbeitungsmaschinen mit kreisendem Werkzeug, bei denen der Werkzeugschlitten am
Schnittgut entlang bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
die pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigten Spannelemente Ausnehmungen bzw. Kanäle aufweisen, die die
Führung des Spannbalkens übernehmen.
2.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbalken zwischen den beiden Aufhänge-bzw. Betätigungselementen längs verschiebbar angeordnet ist.
3.) Spanneinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Balken in seiner Querrichtung in den Führungsnuten justierbar ist, wobei die Justierelemente vorzugsweise gleichzeitig als Führungselemente dienen.
4.) Spanneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbalken in Längsrichtung durch Elemente geführt ist, die auf den Stirnseiten Führungsnuten gleiten
oder abrollen.
5.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente Auslegerarme aufweisen, die zur Befestigung eines vorderen Auflagetisches dienen.
6.) Spanneinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Spannlippen auf der Seite des Sägeaggregats um einen geringen Winkel zueinander geneigt sind.
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