DE69114C - Spiegel zur Beobachtung der Mundstellung bei Gesangstudien - Google Patents

Spiegel zur Beobachtung der Mundstellung bei Gesangstudien

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DE69114C
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DE
Germany
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mirror
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DENDAT69114D
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C. ULRICH in Charlottenburg, Englische Str. 28, und J. FIEDLER in Charlottenburg, Englische Str. 23
Publication of DE69114C publication Critical patent/DE69114C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0058Reflectors, cover glasses, chimneys; Smoke-removing devices; Preheaters
    • F21V37/0062Reflectors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

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il3üüi_
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die in Nachstehendem beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Reflectoren für Klavierbeleuchtung und besteht im wesentlichen darin, dafs aufser dem sonst üblichen, das Notenblatt erleuchtenden und' gleichzeitig den Oberkörper der singenden Person beschattenden Spiegel noch zwei Hülfsspiegel angeordnet werden, mittelst welcher eine vor dem Klavier sitzende Person beim Singen das Innere des Mundes beobachten kann, um durch Kenntnifsnahme der Thätigkeit der bezüglichen Organe das Studium des Gesanges zu erleichtern, wie auch unter Zuhülfenahme eines kleinen Mundspiegels sich den Kehlkopf selbst zu untersuchen.
Der zum Abblenden dienende und daher verhältnifsmäfsig grofse Spiegel wird zweckmäfsig zu oberst angebracht. Derselbe ist mit seiner spiegelnden Fläche nach hinten, also von dem Spielenden abgewendet und beschattet demgemäfs, wie oben erwähnt, den ganzen Oberkörper der singenden Person. Die beiden zur Beobachtung der Mundstellungen dienenden Spiegel werden unterhalb des erstgenannten Spiegels angeordnet und sind dem Spielenden zugewendet..
Um ein und dieselbe Reflectoranordnung für Klavier oder Harmonium beliebiger Construction und Gröfse anwenden und auch der Gröfse der singenden Person und der Lage der Lichtquelle anpassen zu können, sind sämmtliche drei Spiegel in Scharnieren drehbar gelagert.
In der. beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Reflectoranordnung in den Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Der als Blende dienende Spiegel a ist in diesem Falle in bekannter Weise mittelst eines horizontalen Armes a1 und eines verticalen Ständers a2 in der· Höhen- und Seitenrichtung verstellbar und drehbar gelagert. An Stelle der Arme a1 und α2 kann man auch, wie iri der Fig. 2 angegeben, einen drehbaren Arm α3 verwenden, der durch eine geeignete Stellvorrichtung in einer beliebigen Lage gegen die Horizontale festgestellt werden kann.
Der Spiegel b, welcher zur Beleuchtung des Mundes bestimmt ist und auch durch ein achromatisches Prisma ersetzt werden kann, wird zweckmäfsig am unteren Rande des Spiegels a angeordnet und kann infolge seiner drehbaren Lagerung derart eingestellt werden, dafs er je nach Wunsch entweder die von der Lichtquelle direct kommenden (Fig. 1) oder die von dem Spiegel α kommenden (Fig. 2) Strahlen in den Mund der spielenden Person gelangen läfst.
Vom Munde des Spielenden gelangen die Strahlen auf den drehbaren Spiegele, dessen Lage und Winkelstellung so bemessen ist, dafs die diffusen Strahlen, welche vom Munde des Singenden kommen, zu den Augen des letzteren gelangen. Der Singende kann auf diese Weise die Stellungen seines Mundes genau beobachten, ohne im Spiel und im Gesänge irgendwie . behindert zu sein. Der Singende kann sogar bei einer derartigen Reflectoranordnung die Stellungen seines Kehlkopfes erkennen, . indem er einen Kehlkopfspiegel so in seine Mundhöhle einführt, dafs die vom Spiegel b kommenden Strahlen auf den Kehlkopfspiegel, von hier auf den Kehlkopf, alsdann in diffusem Zustande zurück auf den Kehlkopfspiegel, von hier auf den Spiegel c
und schliefslich in die Augen des Spielenden geworfen werden.
Der Fufs des Reflectors kann zweckmä'fsig als Untersatz für eine gewöhnliche Zimmerlampe dienen, oder aber der Reflector kann an den sonst üblichen, vor dem Klavier an-, gebrachten Lampen oder Lichtern angeordnet werden. Unter Umständen kann man auch den Reflector dauernd mit einer Lampe von geeigneter Construction verbinden.
Wenn die Lichtquelle an einem solchen Orte steht, dafs die Strahlen derselben nicht durch einen einzigen Spiegel b und einen einzigen Spiegel c in den Mund der singenden Person und von hier diffus mittelst des Spiegels c in die Augen gelangen können, so müssen aufserdem noch Hülfsspiegel oder Hülfsprismen verwendet werden, welche die Lichtstrahlen auf die eigentlichen, in den Fig. ι und 2 dargestellten Mundbeleuchtungsspiegel b und c werfen. Man könnte also beispielsweise, wenn der Schirm a, Fig. 1, eine zu grofse Ausdehnung hat, so dafs die Strahlen der Lampe nicht mehr auf den an dem unteren Rande dieses Schirmes angeordneten Spiegel b fallen können, über dem Schirm α noch einen Hülfsspiegel anbringen, welcher von hier aus auf einem Umwege die von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen auf den Spiegel b und von hier in den Mund wirft.
Die Stellung der Spiegelt und c kann vertauscht werden, d. h. die Winkelstellung der Spiegel b und c kann so bemessen werden, dafs anstatt, wie in den Fig. 1 und 2 angegeben, die von der Lampe direct oder indirect kommenden und zur Beleuchtung des Mundes dienenden Strahlen nicht auf den oberen, sondern zunächst auf den unteren Spiegel fallen, von hier in den Mund des Singenden und schliefslich auf den oberen Spiegel gelangen, in welchem' der Singende alsdann das Bild seines Mundes erblickt.
Besonders ist noch darauf hinzuweisen, dafs der Spiegel a, welcher durch Schattengebung erst die erwünschte Wirkung des durch die anderen Spiegel reflectirten Lichtes ermöglicht, seiner bedingten Stellung wegen zu gleicher Zeit als Reflector für Klavierbeleuchtung benutzt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit einem Reflector für Klavierbeleuchtung, bei welchem nach bekannter Art durch einen von der singenden Person abgewendeten Spiegel (a) das Notenblatt beleuchtet wird, die Anordnung noch zweier der singenden Person zugewendeter Spiegel, von denen der eine die direct von der Lichtquelle kommenden, oder von dem erstgenannten Spiegel (a) reflectirten Strahlen nach dem Mund der singenden Person und von hier auf den dritten Spiegel gelangen läfst, in welchem der Singende alsdann die Stellung seines Mundes beobachten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69114D Spiegel zur Beobachtung der Mundstellung bei Gesangstudien Expired - Lifetime DE69114C (de)

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