DE690890C - Drueckbank zum Profilieren von Radfelgen - Google Patents

Drueckbank zum Profilieren von Radfelgen

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DE690890C
DE690890C DE1936N0040184 DEN0040184D DE690890C DE 690890 C DE690890 C DE 690890C DE 1936N0040184 DE1936N0040184 DE 1936N0040184 DE N0040184 D DEN0040184 D DE N0040184D DE 690890 C DE690890 C DE 690890C
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DE
Germany
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rim
ring
shaped
disks
pressure roller
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DE1936N0040184
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English (en)
Inventor
Richard Nier
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like
    • B21D53/30Making other particular articles wheels or the like wheel rims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Drückbank zum Profilieren von Radfelgen Die Erfindung bezieht sich auf eine Drückbank zum Profilieren von Radfelgen mit umlaufenden, gegeneinander beweglichen Formscheiben und einer ihr gegenüber radial beweglichen Drückrolle. - -Bei den bekannten Drückbänken dieser Art sind die gegeneinander beweglichen Formscheiben parallel zueinander angeordnet, und zwar so, daß ihre Mittelachsen zusammenfallen. Als Folge dieser Anordnungsweise ergibt sich die Notwendigkeit, den Durchrnesser des Felgenreifens erheblich größer als den der Formscheiben zu wählen, da sonst die Gefahr besteht, daß sich der Felgenreifen beim Drückvorgang am ganzen Umfang der Formscheiben in untragbarer Weise festklemmt. Der erheblich größere Durchmesser des Felgenreifens führt nun aber zu dem empfindlichen Nachteil, daß der Felgenreifen während des Drückvorganges nicht hinreichend geführt ist und daher leicht schleudern kann, wodurch naturgemäß der Drückvorgang selbst beeinträchtigt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Verbesserung dadurch erzielt, daß die Achsen der Formscheiben im Winkel zueinander stehen und die Drückrolle gegenüber der Stelle des kleinsten gegenseitigen Abstandes der Scheiben angeordnet ist. Auf diese Weise ist erreicht, daß auch dann, wenn der .Durchmesser des Felgenreifens kaum größer .ist als der der Formscheiben, ein Festklemmen des Materials des Felgenreifens am ganzen oder einem größeren Teil des Umfanges der Formscheiben vermieden wird; vielmehr kann trotz der angenäherten Durchmesser von Felgenreifen und Formscheiben das Material- des Felgen- , reifens frei nachgeben bzw. fließen, so daß Überbeanspruchungen und damit schwäche Stellen in der Felge nicht auftreten können. Die Felge selbst ist aber im Gegensatz zu dem Bekannten trotzdem sicher geführt, so daß auch die Genauigkeit der Profilgebung während des Drückvorganges gesichert ist.
  • Es sind zwar Drückbänke bekannt, bei denen der Felgenreifen ungefähr den gleichen.: Durchmesser hat wie die geteilten Forh1 scheiben; bei diesen bekannten Drückbän;z;; verlaufen aber die Formscheibenhälften par' allel zueinander, so daß der Felgenreifen beim'" Drückvorgang auf seinem ganzen Umfange festgeklemmt wird und daher das Felgenmaterial nicht frei zur Drückstelle fließen kann.
  • Es gibt auch Maschinen mit einer zu der Ebene des Außenrandes eines Reifens umlaufenden Formscheibe, mittels welcher dieser Außenrand umgebördelt wird: Diese bekannten Maschinen können aber nicht zum Drücken im-Sinne --der Erfindung verwendet werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Drückbank nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Gesamtansicht der -Drückbank.
  • Fig.2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • Fig. 3 ist der Grundriß der Fig. i, teilweise im Schnitt gezeichnet.
  • Fig. q: bis 7 zeigen Teile der Fig. i in größerem Maßstabe bei verschiedenen Arbeits--lagen, und Fig.8 zeigt einen Teil der Fig.7 in größerem Maßstabe.
  • Fig.9 bis 16 zeigen Schnitte durch einen Teil der Formscheiben und veranschaulichen die Herstellung einer Felge- in vier Arbeitsgängen.
  • Bei dem dargestellten Ausführiiiigsbeispiel sind auf dem Bett i einer Bank, ähnlich wie bei einer Drehbank, der Spindelstock 2 und der Reitstock 3 :angeordnet.
  • Auf der Welle q. des Spindelstockes 2 ist in der üblichen Weise die durch den Riemen 5 angetriebene Riemenscheibe 6 befestigt. Am freien Ende der Welle q. ist -eine Formscheibe 7 befestigt, die mit der einen Hälfte des Profils versehen ist; welche die herzustellende Felge erhalten soll. Bei der dargestellten Ausführungsform ist diese Profilhälfte durch die an der Scheibe 7 innen- angebrachte profilierte Leiste gebildet. Diese Leiste besteht aus einem als Anschlag- dienen= den Teil 84 und einem Kurventeil 8b.
  • Auf der Achse 9 des Reitstockes 3 ist in an sich bekannter Weise der Handhebel io angeordnet, durch den bei Entlangführen an der Kurvenführung ii die Achse vorgeschoben werden kann: Am freien -Ende der Achse 9 ist die Formscheibe 12 angeordnet, und zwar sitzt diese löse auf dem Zapfen 13 der Welle 9 (Fig. 3), Zweckmäßig ist-diese Formscheibe mittels Xugellager i q. auf dem Zapfen 13 gelagert: Die andere Hälfte des Profils ist durch eine an der Scheibe 12 innen :angelachte profilierte Leiste gebildet. Diese -I"eiste besteht aus einem als Anschlag dienen-Ai Teil i 5a und einem Kurventeil i 5b.
  • .. -Die Achse X-X der Welle 4. des Spindelstocks 2 und die Achse Y-Y der Achse 9 des Reitstocks 3 stehen in einem kleinen Winkel zueinander (Fig:3), so daß auch die senkrechten Ebenen der -Formscheiben 7 und 12 im Winkel zueinander stehen (Fig. 3). Gegenüber der Stelle des kleinsten gegenseitigen Abstandes der beiden Formscheiben ist auf einem dem Support der Drückbank entsprechenden Bock 16 eine Drückrolle angeordnet. Diese Rolle besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus zwei-Teilen. Jede Hälfte hat die außenliegende, als Anschlag dienende Leiste i74 bzw. 184, den innenliegenden Kurventeil i7U bzw. 18b und einen dazwischenliegenden Teil 17c bzw. i8c von kleinerem Durchmesser. Diese Hälften der Formrolle sind auf einer Achse i9 längs verschiebbar; die in dem gabelförmigen Ende eines Trägers 2o gelagert ist: Die Hälften der Drückrolle werden durch Federn 21 gespreizt. Die Federn haben also das Bestreben, die Hälften gegen die Zinken des gabelförmigen Trägerendes zu drücken. Der Träger 2o der Drückrolle 17a, i7b, 17c; 18, 1, i8c ist auf dem Bock 16 mittels einer Spindel 22, die äußere mit einem Handrad 23 versehen ist, verschiebbar, und zwar nach den Formscheiben 7, 12 hin in Richtung der gemeinsamen Mittelebene Z-Z, welche den durch die beiden Formscheiben gebildeten Winkel teilt.
  • Der Spindelstock 2 und der Reitstock 3 können auf der Bank i seitlich so verstellt werden; daß der Winkel, den die Formscheiben 7 und 12 miteinander einschließen, geändert werden kann. Es sind Mittel vorgesehen, um den Spindelstock und den Reitstock in diesen Lagen festzustellen.
  • Es wird zunächst ein Ring 24., z. B. aus Stahlband, hergestellt, dessen Durchmesser etwas größer als der kleinste Durchmesser der Formteile 8b bzw. i5b der Formscbeiben 7 bzw. 12 ist und dessen Breite der Breite der fertigen Radfelge entspricht, zuzüglich eines Maßes; welches dem Überschuß des Umfanges des Profils über die Breite der Felge entspricht. Wie Fig. q: zeigt, wird der Ring 2:1. über die feststehende Formscheibe 7 gestreift, und die Formscheibe 12 wird mittels des Handhebels io der Formscheibe 7 so weit genähert, daß der Ring 24: auch über dein Kurventeil 15b liegt. Darauf wird die Druckrolle 17a, 17b, 17c; 18a, 18r, i8c mittels des Handrades 23 vorgeschoben und an den Ring .24-zur Anlage gebrächt. Diese Rolle greift dann an dem Ring nur an der Stelle 'an, an welcher die beiden Formscheiben 7, 12 ihren kleinsten gegenseitigen. Abstand . haben. Dabei kommen die Leisten 17a und i8a zur Anlage an die Leisten 8a und 15a der Form-Scheiben 7, 12, und die Kurventeile 17b, 18b legen sich auf die Ränder des Ringes 24.
  • Wird nun die Spindel 4 in Drehung versetzt, so wird durch Reibung die lose auf der Achse 9 sitzende Formscheibe i? mitgenom-Iren, so daß alle drei Teile 7, 24 und TZ umlaufen. Wird nun mittels des Handhebels io die Achse 9 vorgeschoben, so ist der Ring 24 zwischen die Leisten 8a und 15a eingespannt, jedoch nur an einem einzigen Qüerschnitt seines Umfanges, und zwar an demjenigen, auf den die -Drückrolle wirkt. Da der Ring 24 infolge seines etwas größeren Durchmessers exzentrisch zu den Leisten 8b und i5 b liegt, ist er an den übrigen Punkten seines Umfanges frei sowie auch infolge der Winkellage der Formscheibe 7, 12 seitlich frei. Die durch die Feder 21 auseinandergespreizten Teile 17 b, i 8b der Drückrolle legen sich dabei auf die ,äußeren Ränder des Ringes 24.
  • Bei weiterer Annäherung der Formscheiben und gleichzeitigem Vorrücken der Drückrolle erfolgt die erste Ankippung der Ränder des Ringes 24, die sich nach außen durchbiegen und dadurch, schon in die Richtung kommen, in die sie bei der weiteren Profilierung gelangen müssen, um schließlich die Wülstränder 26 zu bilden, wobei die Teile 17b, i8b eine-Führung bilden, so daß diese -Ankippung sauber wird.
  • Je weiter sich die Formscheiben 7, 12 einander nähern, desto mehr rücken die Hälften 17a, 17b, 17c; I8a, I8b, I8c der Drückrolle unter Überwindung der Kraft der Federn 2,1 zusammen. Dabei bilden die Formteile 17b, 18b für den Ring 24 stets eine Führung. Der Ring erhält allmählich eine so starke Wölbung, da.ß er den gewünschten Felgenboden 25 bildet. Schließlich werden die äußersten Ränder des Ringes 24, wie Fig. 7 und 8 zeigen, infolge der Führung durch die Teile 17a, 17 b, 17c; 18a, 1$G, I8c umgebördelt, So daß die Wulstränder 26 entstehen.
  • Da der Ring 24 während der Bearbeitung zwischen den beiden Formscheiben 7, i- und der Dräckrolle 17a, 17b, 17c; 18a; 18b, i 8c nur an einem einzigen Querschnitt seines Umfanges eingespannt ist, wird das Stahlband schon so beeinflußt, daß es sich vor der Verformungsstelle zu wölben beginnt. Infolgedessen treten keine inneren Spannungen in dem Ring 24 ein, wodurch die Gewähr gegeben ist, daß die Felge genau zentrisch läuft, und das Stahlband wird an -der: Verformungsstelle -nicht stark beansprucht, so daß Wellungen und Risse vermieden sind. Ferner kann die Profilierung ein einziger Arbeiter durch Bedienung des Handhebels io vornehmen. Der zur Profilierung benötigte Kraftbedarf ist sehr klein, weil der Ring 24 nur an einer einzigen Stelle durchgebogen zu werden braucht.
  • Die gegenseitige Winkellage der beiden Preßformen 7 und 12 zueinander richtet sich nach der Ausgestaltung des Profils, das die Felge erhalten soll. Zur Einstellung des Winkels, den die Achsen X-X der Welle 4 und Y-Y der Achse 9 miteinander bilden, werden der Spindelstock 2 und der Reitstock 3 auf ihrem Bett i entsprechend schräg gestellt und in dieser Lage festgestellt. -Natürlich können bei verwickelten. Profilen mehrere dieser Vorrichtungen vorhanden sein, bei denen die Formscheiben 7 und 12 verschiedene Profile haben, so daß die Felge erst nach mehreren Arbeitsgängen das gewünschte Profil erhält.
  • Dabei kann unter Umständen von der Benutzung der Drückrolle auch abgesehen werden, wie die Herstellung der Felge nach Fig. 9 bis 16 zeigt.
  • Der Ring 27 wird zwischen die Preßformen 71, 121 auf deren Profilleisten 28 aufgelegt. Die aus den Teilen 29 bestehende Drückrolle , wird, wie beschrieben, an den Ring 27 zur Anlage gebracht (Fig. 9). Werden die Formscheiben 71, 121 gegeneinandergedrückt, so werden die Ränder 3o angebogen (Fig. to).
  • Der Ring 27, 30 wird nun zwischen die Preßformen 72, 121 eingelegt, die mit Profilkanten 31 versehen sind (Fig. i i). Werden diese Formscheiben aneinandergedrückt, so entstehen die Ränder 32 (Fig. 12). Dabei wird eine Drückrolle nicht benötigt.
  • Nun gelangt der Ring 27, 30, 32 zwischen die Preßformen 73, 123, welche die Profilleisten 33 aufweisen. Die beiden Teile 34 der Drückrolle sind mit Profilkanten 35 versehen (Fig. 13). Es entsteht der Wulstrand 36 (Fig. 14).
  • Bei dem vierten Arbeitsgang (Fig. 15, 16) wirken die Formscheiben 74, i24 mit einer Drückrolle 37, 38 zusammen, wobei der Felgenboden 39 geformt wird. Diese Drückrolle besteht aus einem Stück. Ferner können dabei die beiden Formscheiben parallel zueinander stehen.
  • Anstatt nur eine der Preßformen, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, beweglich auszubilden, können natürlich auch beide Formscheiben gegeneinander verschiebbar angeordnet sein. Bei der zweiteiligen Formrolle können als Spreizglieder an die Stelle von Federn auch andere Mittel treten, z. B. Luftzylinder o. dgl. Auch können die beiden Teile der Drückrolle so in die Preßförmen eingreifen, daß sie bei deren Gegeneinanderdrücken und Auseinanderziehen mitgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drückbank zum Profilieren von Radfelgen mit umlaufenden, gegeneinander beweglichen Formscheiben und einer ihr gegenüber radial beweglichen Drückrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (X-X, Y-Y) der Formscheiben (7, 1:2) im Winkel zueinander stehen und die Drückrolle (17a; 17b2 Uc; i 8; 18b 2 i 8c) gegenübender Steile des kleinsten gegenseitigen Abstandes der Scheiben angeordnet ist. a. Drückbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drückrolle in an sich bekannter Weise aus zwei axial auseinanderspreizbaren Hälften (17a, 17b, 17c bzw. 18a; 18b, i8°) besteht.
DE1936N0040184 1936-12-19 1936-12-19 Drueckbank zum Profilieren von Radfelgen Expired DE690890C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844587C (de) * 1949-04-10 1952-07-21 Ruhrstahl Ag Vorrichtung zur Herstellung von Tiefbettfelgen
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