DE690707C - eewassersattdampf - Google Patents

eewassersattdampf

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DE690707C
DE690707C DE1938B0183561 DEB0183561D DE690707C DE 690707 C DE690707 C DE 690707C DE 1938B0183561 DE1938B0183561 DE 1938B0183561 DE B0183561 D DEB0183561 D DE B0183561D DE 690707 C DE690707 C DE 690707C
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DE
Germany
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water
steam
liquid
water bath
seawater
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Expired
Application number
DE1938B0183561
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English (en)
Inventor
Dr Theodor Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergedorfer Eisenwerk AG
Original Assignee
Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/043Details

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Um aus salzhaltigem Wasser, z. B. Seewasser, reines Wasser zu gewinnen, das sich als Speisewasser für Hochdruckdampfkessel, Akkumulatoren oder für Trinkzwecke eignet, verdampft man das Rohwasser in einer oder mehreren Stufen und schickt den Dampf durch Kondensatoren. Benutzt man Mehrstufenverdampfer, so werden die Apparate außerordentlich teuer, umfangreich und schwer. Aber auch die Einstufenapparate haben die gleichen Nachteile, denn sie bedingen nachgeschaltete Filtriervorrichtungen, um die letzten Spuren von Schmutz und Salz zu entfernen. Es ist, wie gesagt, ein großer Nachteil einer solchen Apparatur, daß sie nicht nur teuer, sondern auch umfangreich und sehr schwer ist, was besonders für Überseeschiffe • im höchsten Grade unerwünscht ist.
Die vorliegende Erfindung beruht nun darauf, die Reinigung des Dampfes durch flüssige Stoffe vorzunehmen. Bekannt ist in der chemischen Industrie die Verwendung sog. Waschflaschen. Dabei beruht die Reinigung der Gase in der Regel darauf, daß die Reinigungs- oder Waschflüssigkeit sich mit den aus den Gasen zu entfernenden Stoffen ■ chemisch verbindet. Andererseits ist es auch schon bekannt, beispielsweise zum Auswaschen von Teerbestandteilen aus Generatorgas mittels Wasser Waschflüssigkeiten zu verwenden, die mit der auszuscheidenden Verunreinigung keine chemische oder physikalische Bindung eingehen. Von diesem Leitgedanken wird auch bei der vorliegenden Erfindung zur Gewinnung reinen Wassers aus Seewasser Gebrauch gemacht; denn auch dabei findet keinerlei chemische oder physikalische Bindung der aus dem Wasserdampf zu entfernenden Wasserteilchen bzw. Salzlösungen mit der Sperrflüssigkeit statt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet in der Weise, daß man den Dampf durch ein Rohr in eine Flüssigkeit leitet, die spezifisch leichter ist als Wasser und auch wasserabstoßend ist. Kommt wasserhaltiger Dampf in eine solche Flüssigkeit, so sinkt das spezifisch schwere Wasser herunter, und der trockene Dampf steigt nach oben aus der Flüssigkeit heraus. Eine diesen Anforderungen gegenüber Wasser und Wasserdampf entsprechende Flüssigkeit ist unter anderem beispielsweise flüssiges Paraffin.
Aus diesen Tatsachen ergibt sich ein bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Es braucht nie die Sperrflüssigkeit ersetzt zu werden, da diese weder chemisch noch physikalisch verändert wird. Die ganze Vorrichtung nimmt weniger Raum ein und ist bedeutend leichter als Verdampfungsvorrichtungen, die mit mehreren Stufen arbeiten oder einstufige Verdampfungsvorrichtungen, denen Filter nachgeschaltet sind. Ein Verkrusten oder Verstopfen ist ausgeschlossen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
Im Prinzip handelt es sich um eine Waschflasche α, die mit flüssigem Paraffin b "bis zu einer gewissen Höhe gefüllt ist. Der Dampf wird durch das Einleitungsrohr c durch das Paraffin b hindurch in das Wasser d gedrückt oder gesogen. Das Paraffin laßt nun den trockenen Dampf hindurch, der bei e ausströmt und dann außerhalb der Waschflasche α niedergeschlagen wird. Die Wassertropfen des Dampfes können jedoch die Paraffinschicht b nicht durchdringen und verbleiben somit in der Waschflasche α, die so ausgebildet ist, daß das in ihr zurückgebliebene, noch salzhaltige Wasser während des Betriebes durch einen Hahn f abgelassen werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Abscheiden von Schmutzwasser aus Seewassersattdampf im Zuge der Herstellung von Reinwasser durch Destillation und Kondensation von Seewasser, gekennzeichnet durch eine auf einem Wasserbad ruhende, zusammenhängende und dicke, das Wasserbad nach oben abschließende Schicht einer Wasser abstoßenden Flüssigkeit und ein in das Wasserbad tief unter die Deckflüssigkeitsschicht hinabführendes Zuführungsrohr für den Seewassersattdampf.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938B0183561 1938-06-19 1938-06-19 eewassersattdampf Expired DE690707C (de)

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