DE690707C - eewassersattdampf - Google Patents
eewassersattdampfInfo
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Classifications
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- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
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Description
Um aus salzhaltigem Wasser, z. B. Seewasser, reines Wasser zu gewinnen, das sich
als Speisewasser für Hochdruckdampfkessel, Akkumulatoren oder für Trinkzwecke eignet,
verdampft man das Rohwasser in einer oder mehreren Stufen und schickt den Dampf durch Kondensatoren. Benutzt man Mehrstufenverdampfer,
so werden die Apparate außerordentlich teuer, umfangreich und
schwer. Aber auch die Einstufenapparate haben die gleichen Nachteile, denn sie bedingen
nachgeschaltete Filtriervorrichtungen, um die letzten Spuren von Schmutz und Salz
zu entfernen. Es ist, wie gesagt, ein großer Nachteil einer solchen Apparatur, daß sie nicht
nur teuer, sondern auch umfangreich und sehr schwer ist, was besonders für Überseeschiffe
• im höchsten Grade unerwünscht ist.
Die vorliegende Erfindung beruht nun darauf,
die Reinigung des Dampfes durch flüssige Stoffe vorzunehmen. Bekannt ist in
der chemischen Industrie die Verwendung sog. Waschflaschen. Dabei beruht die Reinigung
der Gase in der Regel darauf, daß die Reinigungs- oder Waschflüssigkeit sich mit
den aus den Gasen zu entfernenden Stoffen ■ chemisch verbindet. Andererseits ist es auch
schon bekannt, beispielsweise zum Auswaschen von Teerbestandteilen aus Generatorgas
mittels Wasser Waschflüssigkeiten zu verwenden, die mit der auszuscheidenden Verunreinigung
keine chemische oder physikalische Bindung eingehen. Von diesem Leitgedanken wird auch bei der vorliegenden Erfindung zur
Gewinnung reinen Wassers aus Seewasser Gebrauch gemacht; denn auch dabei findet keinerlei chemische oder physikalische Bindung
der aus dem Wasserdampf zu entfernenden Wasserteilchen bzw. Salzlösungen mit der Sperrflüssigkeit statt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet in der Weise, daß man den Dampf
durch ein Rohr in eine Flüssigkeit leitet, die spezifisch leichter ist als Wasser und auch
wasserabstoßend ist. Kommt wasserhaltiger Dampf in eine solche Flüssigkeit, so sinkt
das spezifisch schwere Wasser herunter, und der trockene Dampf steigt nach oben aus der
Flüssigkeit heraus. Eine diesen Anforderungen gegenüber Wasser und Wasserdampf entsprechende
Flüssigkeit ist unter anderem beispielsweise flüssiges Paraffin.
Aus diesen Tatsachen ergibt sich ein bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung. Es braucht nie die Sperrflüssigkeit ersetzt zu werden, da diese weder
chemisch noch physikalisch verändert wird. Die ganze Vorrichtung nimmt weniger Raum
ein und ist bedeutend leichter als Verdampfungsvorrichtungen, die mit mehreren Stufen
arbeiten oder einstufige Verdampfungsvorrichtungen, denen Filter nachgeschaltet sind.
Ein Verkrusten oder Verstopfen ist ausgeschlossen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
Im Prinzip handelt es sich um eine Waschflasche α, die mit flüssigem Paraffin b "bis zu
einer gewissen Höhe gefüllt ist. Der Dampf wird durch das Einleitungsrohr c durch das
Paraffin b hindurch in das Wasser d gedrückt oder gesogen. Das Paraffin laßt nun den
trockenen Dampf hindurch, der bei e ausströmt und dann außerhalb der Waschflasche α
niedergeschlagen wird. Die Wassertropfen des Dampfes können jedoch die Paraffinschicht
b nicht durchdringen und verbleiben somit in der Waschflasche α, die so ausgebildet
ist, daß das in ihr zurückgebliebene, noch salzhaltige Wasser während des Betriebes durch
einen Hahn f abgelassen werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Abscheiden von Schmutzwasser aus Seewassersattdampf im Zuge der Herstellung von Reinwasser durch Destillation und Kondensation von Seewasser, gekennzeichnet durch eine auf einem Wasserbad ruhende, zusammenhängende und dicke, das Wasserbad nach oben abschließende Schicht einer Wasser abstoßenden Flüssigkeit und ein in das Wasserbad tief unter die Deckflüssigkeitsschicht hinabführendes Zuführungsrohr für den Seewassersattdampf.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183561 DE690707C (de) | 1938-06-19 | 1938-06-19 | eewassersattdampf |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938B0183561 DE690707C (de) | 1938-06-19 | 1938-06-19 | eewassersattdampf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690707C true DE690707C (de) | 1940-05-04 |
Family
ID=7009588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183561 Expired DE690707C (de) | 1938-06-19 | 1938-06-19 | eewassersattdampf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690707C (de) |
-
1938
- 1938-06-19 DE DE1938B0183561 patent/DE690707C/de not_active Expired
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