DE690690C - Unipolarmaschine mit Schleifring - Google Patents
Unipolarmaschine mit SchleifringInfo
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- DE690690C DE690690C DE1933I0046533 DEI0046533D DE690690C DE 690690 C DE690690 C DE 690690C DE 1933I0046533 DE1933I0046533 DE 1933I0046533 DE I0046533 D DEI0046533 D DE I0046533D DE 690690 C DE690690 C DE 690690C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K31/00—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
- H02K31/02—Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with solid-contact collectors
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unipolarmaschine für hohe Stromstärken bei niedriger
Spannung, insbesondere zum Schweißen. Mit den bisher bekannten Unipolarmaschinen war
es nicht möglich, einen zum Schweißen, insbesondere zum Schweißen sogenannter Leichtwandrohre,
brauchbaren Strom zu erzeugen, der beispielsweise eine Stärke von 150000
bis 200 000 Ampere oder eine diesem Wert angenäherte Stromstärke bei einer Spannung
von etwa 10 bis 15"VoIt aufweist. Die Hauptgründe
hierfür liegen in den hohen Verlusten am Schleifring des Generators · und in Verbindung
hiermit in der Reibung der Bürsten und der Berührung zwischen den Bürsten
und dem Schleifring, wodurch in erheblichem Umfang Wärme entwickelt wird, so daß
Bürsten und Schleifring verbrennen.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Schleifring von
einer oder mehreren Kühlleitungen durchsetzt ist, die an als Zu- bzw. Ableitung für
einen Flüssigkeitsstrom dienende Bohrungen der Läuferwelle angeschlossen sind.
Es ist an sich bekannt, sowohl elektrische Maschinen als solche als auch z. B. deren
Kollektoren bzw. Schleifringe auf die verschiedenste Art und Weise zu kühlen. Gleichwohl
ist es bisher nicht möglich gewesen, mit Hilfe von Unipolarmaschinen dauernd einen
Strom hoher Stromstärke bei niedriger Spannung zu erzeugen und diese Maschinengattung
für wichtige Zwecke, für die sie bisher trotz ihrer sonstigen Vorteile nicht geeignet
war, wie z. B. zum Schweißen, brauchbar zu machen.
Erst dadurch, daß erkannt worden ist, daß ein ganz bestimmter Teil des einpoligen
Generators, nämlich der Schleifring, die Ursache der Übelstände ist und daß auf einfache
Weise durch Kühlung gerade dieses Teiles die genannten Nachteile beseitigt werden
können, wurde es möglich, die Leistung des Generators schlagartig in dem Maße zu
steigern, daß er jetzt auch für dauernde Erzeugung hoher Stromstärken niedriger Spannung
verwendet werden kann.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen,
die Leitungen im Schleifring schlangenförmig oder spiralig verlaufen zu.lassen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind erfindungsgemäß die Kühlleitungen in dem
Werkstoff bzw. Metallteil des Schleifringes angeordnet und von dessen innerer und
äußerer Oberfläche völlig begrenzt bzw. vollständig von ihm umgeben. -
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt der einen Half tepdesgfeidhp öligen Gleichstromgenerators.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht der anderen Generatorhälfte.
Fig. 3 ist eine Ansicht nach Linie 3-3 der Fig. 2, gesehen in Richtung der Pfeile.
Fig. 4 stellt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2, gesehen in 'Richtung der Pfeile,
dar.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 4, in Richtung der Pfeile gesehen.
Der dargestellte Generator besteht aus einem Gestell 7 aus magnetischem Werkstoff,
to z. B. Gußstahl, das in der Mitte mit einem Ring 8 versehen ist, der in kreisförmiger Anordnung
Arme 9 trägt, die sich in der Längsrichtung des Gestells nach beiden Seiten
erstrecken. Die Arme 9 sind an ihren äußeren Enden mit Ringen 10 verbunden, die im
wesentlichen parallel zum Ring 8 verlaufen. Der Generator besitzt außerdem für die Felderregung
fest angebrachte Spulen 11, die von Armen 12 an den Ringen 10 getragen werden
ao Die Erreger spulen 1,1 erzeugen zwei sich über
die Ringteile 8 und 10, Arme 9 und den
weiter unten beschriebenen Läufer erstrekkende Magnetfelder, die sich im Ring 8 vereinen.
Der Läufer 13 der Maschine besteht aus magnetischem Werkstoff und ist mit seinen
die Läuferwelle bildenden Zapfen in Böcken 14 gelagert, die sich an den Enden des Gestells
7 befinden. In der Mitte zwischen seinen Enden besitzt der Läufer einen Ringflansch
15, der eine ringförmige Erweiterung bildet, die im Loch 16 des Ringes 8 liegt.
Der Durchmesser des Loches 16 ist so bemessen, daß der Läufer 13 das nötige Spiel
beim Umlauf besitzt.
An dem Läufer 13 sind an den gegenüberliegenden Seiten seines Ringflansches 15
isoliert mittels der bei 17 angedeuteten Teile rohrförmige Schleifringe 18, vorzugsweise
aus Kupfer, angebracht. Die dem Flansch 15 zugewandten Enden dieser Schleifringe haben
Ringflansche 19, und jeder Schleifring 18 ist vorzugsweise aus einer Mehrzahl von Segmenten
i8a gebildet, die gegeneinander, wie
bei i8ö dargestellt, isoliert sind1. Diese
Schleifringteile sind elektrisch miteinander mittels einer kreisförmigen Reihe von Ankerleitern
20 verbunden. Die Ankerleitern 20 sind an ihren Enden mit den Flanschen 19
verbunden und erstrecken sich durch öffnungen 21 in der Verbreiterung 1S des Läufers
13. Sie sind gegenüber den Wandungen der Öffnung 21 durch Hülsen 22 isoliert.
Mit den Schleifringen 18 arbeiten zwei
Sätze von Stromleitungsbürsfen 23 zusammen. Diese Bürstensätze werden von zwei
Stabreihen 24 getragen, von denen jede gleichtriittig zum Läufer 13 liegt. Die Stäbe 24
sind an ihrem einen Ende in eingelassenen Teilen 25 aus Isolierstoff gelagert, die mittels
Schrauben 25er in Ausnehmungen 26 an der Außenseite des Ringes 8 befestigt sind. An
ihrem anderen Ende sind die Stäbe 24 isoliert durch öffnungen in den Schlußteilen 10 hindurchgeführt
und mit Kollektorringen 27 verbunden, die außerhalb des magnetischen
Feldes liegen und die Läuferzapfen konzentrisch in einigem Abstand umgeben.. Die
Kollektorringe bilden die Klemmen des Generators.
In der Ausführungsform sind zusätzliche Graphitbürsten 28 dargestellt, die mit den
Schleifringen 18 in Berührung stehen. Diese Bürsten werden von stabförmigen Vorsprüngen
29 »der Halter 30, die an den Armen 9 befestigt sind, getragen.
Gemäß der Erfindung findet nun eine innere Kühlung der Schleifringe 18 statt. Die für
diesen Zweck verwendeten Einrichtungen bestehen aus einer Leitung 31, die in an sich
bekannter Weise in der Mitte des Läufers 13 angeordnet ist. Das eine Ende dieser Leitung
ist mit einem Rohr 32 verbunden, das in einer Stopfbuchse 33 an dem Kopf 34 gelagert
ist. Der Kopf 34 ist an dem einen Lagerbock befestigt, in dem der Läuferzapfen umläuft. Die Stopfbuchse 33 ist mit einem
Rohr 35 verbunden, das zu einer geeigneten Flüssigkeitszuflußquelle führt. Beispielsweise
kann Öl oder Wasser oder bei kleinen Maschinen
gewünschtenfalls auch verdichtete Luft verwendet werden. Der Läuferzapfen, in dem das Rohr 32 liegt, ist bei 36 ausgedreht,
um eine das Rohr 32 umgebende Kammer zu bilden, die nicht in Verbindung mit
der Leitung 31 steht. Das äußere Ende der Kammer 36 mündet in eine Kammer 37 in
dem Kopf 34. Durch den Auslaß 38 der Kammer 37 entweicht die Kühlflüssigkeit, die
dem Schleifring 18, wie nachstehend beschrie- ioo
ben, zugeführt wird.
Jeder Schleifringteil i8a enthält eine Leitung
39 in Schlangenform. Das Einlaßende 40 dieser Leitung ist an einen Nippel 41 angeschlossen,
der durch ein biegsames Gummirohr 42 mit einem Rohr 43 verbunden ist.
Für jeden Leitungsstrang 39 ist ein Rohr 43 vorgesehen und am Läufer befestigt. Die
Gummirohre 43 stehen jeweils mit Querkanälen 44 in dem Läufer in leitender Ver- no
bindung, die in die Leitung 31 einmünden. Die Auslaßenden 45 der Spiralleitungen 39
sind ähnlich mit Nippeln 46 durch Gummirohre 47 an Rohre 48 angeschlossen, die auf
dem Umfang des Läufers 13 befestigt sind und mit Querkanälen 49 in dem Läufer in
leitender Verbindung stehen. Diese Kanäle münden in Kanäle 50 in dem Läufer, die
an dem einen Ende geschlossen und am entgegengesetzten Ende offen sind und durch
Querkanäle 51 mit der Kammer 36 in Verbindung stehen.
Claims (3)
1. Unipolarmaschine für hohe Stromstärken bei niedriger Spannung, insbesondere
zum Schweißen, mit Schleifring, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring
' (18) von einer oder mehreren Kühlleitungen (39) durchsetzt ist, die an als Zu-
bzw. Ableitung für einen Flüssigkeitsstrom dienende Bohrungen (31, 36) der
Läuferwelle (13) angeschlossen sind.'
2. Unipolarmaschine nach Anspruch 1, 4«
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (39) im Schleifring schlangenförmig
oder spiralförmig verlaufen.
3. Unipolarmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlleitungen (39) in dem Werkstoff bzw. Metallteil des Schleifringes liegen und von dessen innerer und äußerer Oberfläche
völlig begrenzt bzw. vollständig von ihm umgeben sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1933I0046533 DE690690C (de) | 1933-02-15 | 1933-02-15 | Unipolarmaschine mit Schleifring |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1933I0046533 DE690690C (de) | 1933-02-15 | 1933-02-15 | Unipolarmaschine mit Schleifring |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690690C true DE690690C (de) | 1940-05-04 |
Family
ID=7191764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1933I0046533 Expired DE690690C (de) | 1933-02-15 | 1933-02-15 | Unipolarmaschine mit Schleifring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690690C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760587C (de) * | 1941-02-08 | 1954-06-21 | Aeg | Elektrische Unipolarmaschine mit von innen durch Fluessigkeit gekuehlten Schleifringen oder Schleifflaechen |
| DE1287196B (de) * | 1963-09-24 | 1969-01-16 | Banchieri Guiseppe | Direkt fluessigkeitsgekuehlte Rotorwicklung fuer eine elektrische Synchronmaschine |
| DE1513018B1 (de) * | 1960-06-24 | 1969-11-13 | Abram L Liwschitz | Elektrischer Impulsgenerator zur Speisung von Anlagen zur elektrosiven Metallbearbeitung |
| DE3020472A1 (de) * | 1979-05-29 | 1980-12-04 | Hitachi Ltd | Kuehleinrichtung fuer schleifringe |
-
1933
- 1933-02-15 DE DE1933I0046533 patent/DE690690C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760587C (de) * | 1941-02-08 | 1954-06-21 | Aeg | Elektrische Unipolarmaschine mit von innen durch Fluessigkeit gekuehlten Schleifringen oder Schleifflaechen |
| DE1513018B1 (de) * | 1960-06-24 | 1969-11-13 | Abram L Liwschitz | Elektrischer Impulsgenerator zur Speisung von Anlagen zur elektrosiven Metallbearbeitung |
| DE1287196B (de) * | 1963-09-24 | 1969-01-16 | Banchieri Guiseppe | Direkt fluessigkeitsgekuehlte Rotorwicklung fuer eine elektrische Synchronmaschine |
| DE3020472A1 (de) * | 1979-05-29 | 1980-12-04 | Hitachi Ltd | Kuehleinrichtung fuer schleifringe |
| US4334159A (en) | 1979-05-29 | 1982-06-08 | Hitachi, Ltd. | Slip ring cooling devices for electrical rotary machines |
| DE3020472C2 (de) * | 1979-05-29 | 1983-08-11 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Kühleinrichtung für den Schleifring einer elektrischen Maschine |
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