DE679883C - Kuehleinrichtung fuer elektrische Maschinen, insbesondere solche hoher Drehzahl, beider sowohl eine durch in Radialschlitzen des Staenders liegende Hohlkoerper geleitete Kuehlfluessigkeit als auch ein kreisendes gasfoermiges Kuehlmittel benutzt wird - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer elektrische Maschinen, insbesondere solche hoher Drehzahl, beider sowohl eine durch in Radialschlitzen des Staenders liegende Hohlkoerper geleitete Kuehlfluessigkeit als auch ein kreisendes gasfoermiges Kuehlmittel benutzt wird

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DE679883C
DE679883C DEA81921D DEA0081921D DE679883C DE 679883 C DE679883 C DE 679883C DE A81921 D DEA81921 D DE A81921D DE A0081921 D DEA0081921 D DE A0081921D DE 679883 C DE679883 C DE 679883C
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cooling
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Marion A Savage
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/20Stationary parts of the magnetic circuit with channels or ducts for flow of cooling medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

Da bei elektrischen Maschinen hoher Drehzahl die Luftreibungsverluste einen unverhältnismäßig großen Anteil an den Gesamtverlusten einnehmen, hat man Leichtgase, z. B. Wasserstoff, als Kühlmittel vorgeschlagen. Bei Verwendung solcher Sondergase wird gegenüber Luft gleichen Druckes nicht nur die Ventilationsarbeit erheblich vermindert, sondern es wird auch eine günstigere Wärmeableitung erreicht. Das Gas kann ferner mit größerer Geschwindigkeit umlaufen, so daß kleine Lüfter für diesen Zweck verwendbar sind. Gaskühlungen gestatten also bei geeigneter Auswahl des Gases, die Abmessungen elektrischer Maschinen zu verringern oder bei gleichen Abmessungen gegenüber Maschinen mit Luftkühlung die Leistungen zu steigern und den Wirkungsgrad zu verbessern. Wasserstoff bei hohen Drücken erhöht die Leistung und den Wirkungsgrad ganz bedeutend, und trotzdem sind die Reibungsverluste bei mehreren Atmosphären Druck geringer als bei Luft unter Atmosphärendruck.
Es waren bereits Kühleinrichtungen für elektrische Maschinen ohne Anwendung von Sondergasen bekannt, welche in den Radialschlitzen des Ständers eingesetzte geschlossene Hohlkörper benutzten, die von einer Kühlflüssigkeit durchströmt wurden und alle
Schlitze gegen den Luftspalt zwischen Ständer - und Läufer durch dichtes Anliegen an den benachbarten Blechen absperrten, so daß die Wärmeabfuhr aus dem Inneren des Ständerblechkörpers lediglich durch die Kühlflüssigkeit in den Hohlkörpern vor sich ging. Um bei Verwendung eines Sondergases, z. B. Wasserstoff, das Volumen des kreisenden Gases um den Betrag zu verringern, den eine to äußere Rücklaufbahn bedingen würde, hat man ferner auch in solchen Fällen von einer Kühlflüssigkeit durchströmte Hohlkörper in den Radialschlitzen des Ständers angeordnet, welche jedoch innerhalb oder seitlich Zwi- !5 schenräume in allen Radialschlitzen frei ließen, über welche das nunmehr ausschließlich in der Maschine selbst, also nicht mehr über eine äußere Rücklaufbahn kreisende Kühlgas geleitet und somit durch jene Hohlkörper rückgekühlt wurde. Hierbei erfolgte in sämtlichen Schlitzen die Wärmeabfuhr aus dem Inneren des Ständerblechkörpers durch die Kühlflüssigkeit in den Hohlkörpern und das durch alle Schlitze geleitete Kühlgas gemeinsam.
Obgleich bei dieser bekannten Einrichtung mit gemeinschaftlicher Verwendung von Gas und Flüssigkeit als Kühlmittel das erforderliche eingeschlossene Gasvolumen gegenüber den Ausführungen mit äußerer Rücklaufbahn durch Fortfall der letzteren bereits vermindert ist, besteht dennoch der Wunsch, das umgewälzte Gasvolumen noch kleiner und so gering wie möglich zu halten. Ein weiterer Nachteil jener älteren Einrichtung ist der, daß die seitlich oder innerhalb der von der Kühlflüssigkeit durchströmten Hohlkörper vorgesehenen Durchlässe für das Kühlgas in allen Radialschlitzen eine beträchtliche Baulänge der Maschine verursachen. Dadurch wird auch der Läuferkörper sehr lang, so daß die Leistungsgrenze für die noch mögliche Ausführung der Maschine mangels ausreichender Steifigkeit des Läuferkörpers erheblich niedriger liegt.
Nach der Erfindung sollen lediglich die in den Radialschlitzen des Mittelbereiches der Ständerlänge angeordneten, von der Kühlflüssigkeit durchströmten Hohlkörper innerhalb oder seitliche Durchlässe für die Rückkühlung des Leichtgases frei lassen, welches zur Verringerung der Reibungsverluste über den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer geleitet wird, während die übrigen Radialschlitze des Ständers durch- dichtes Anliegen der darin angeordneten, ebenfalls von der Kühlflüssigkeit durchströmten Hohlkörper an den angrenzenden Blechpaketen in an sich bekannter Weise gegen den Durchgang des Gases abgesperrt sind. Das Leichtgas wird also durch die Stirnventilation über die Wickelköpfe und den Luftspalt unmittelbar zu den Radialschlitzen des Mittelteiles der Ständerlänge gefördert, unterstützt dort die Wärmeableitung von den angrenzenden Blechpaketen und gibt die mitgeführte Wärme an die Kühlflüssigkeit in den Hohlkörpern (Kühltaschen) dieser Schlitze ab. Diebeiden an den Ständermittelteil angrenzenden Seitenabschnitte des Ständerblechkörpers werden aber innerhalb der dort gegen den Luftspalt durch die Hohlkörper abgesperrten Radialschlitze ausschließlich durch die Flüssigkeit gekühlt und beanspruchen keinen Anteil des kreisenden Gasvolumens. 7^
Der so durchgebildete Aufbau der Maschine macht es möglich, mit Hilfe der Kühlflüssigkeit ungefähr 60% der Wärmeverluste durch unmittelbaren Wärmeübergang und nur die verbleibenden 40 "/o- durch indirekte Übertragung des Gases abzuführen, woraus der erheblich verminderte Gasverbrauch für die Füllung der Maschine zu erkennen ist, während trotzdem der Zweck erreicht wurde, daß die umlaufenden Teile von Leichtgas umschlossen und die Reibungsverluste gering sind. Durch den Fortfall der radialen Durchtrittsöffnungen für das Kühlgas in einer großen Zahl der die Kühltaschen aufnehmenden Radialschlitze wird die axiale Baulänge des Blechkörpers und damit auch die des Läufers beträchtlich verkürzt. Dadurch erhält man neben der günstigeren kritischen Drehzahllage auch eine geringere Rauminanspruchnahme der Maschine an sich.
Abb. ι der Zeichnung stellt in einem Ausführungsbeispiel den Aufbau eines Turbogenerators nach der Erfindung im Längsschnitt und teilweise· in Längsansicht dar, während die Abb. 2 und 3 Querschnitte durch die Maschine nach den Schnittebenen 2-2 und 3-3 der Abb. 1 veranschaulichen.
Es bezeichnet in diesen Abbildungen:
10 den Läufer mit verteilter Feldwicklung,
11 den aus einzelnen Blechpaketen 17 geschichteten Ständerblechkörper,
12 den ihn umschließenden Rahmen,
13 das Gehäuse,
16 die Ständerwicklung.
In den Radialschlitzen zwischen den Blech- no paketen 17 sind Hohlkörper 18 (Kühltaschen) ' eingelagert, die von einer Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser, durchflossen werden und an ein Rohrsystem angeschlossen sind. Die Kühltaschen i8a im mittleren Bereich der wirk-115 samen Ständerlänge,sind entsprechend Abb. 5 ausgebildet. Sie tragen mindestens auf einer Breitseite radial gestellte Rippen 27, welche sie von den Stirnflächen der angrenzenden Blechpakete im Abstand halten und radiale Durchlässe 28 für das Kühlgas (Wasserstoff) in den Schlitzen freigeben. Die Kühltaschen
ΐ8δ in den Schlitzen der beiden Endbereiche des Blechkörpers dagegen haben außen keine Rippen, wie Abb. 4 zeigt, und liegen mit ihren beiden Breitseiten dicht an den Stirnflächen der benachbarten Blechpakete. Sie schließen die Radialschlitze gegen den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer ab, so daß das Kühlgas hier nicht durchströmen kann. Es werden also durch die Kühlflüssigkeit in den Taschen iSft ausschließlich die Wärmeverluste der angrenzenden Ständerteile unmittelbar durch den Wärmekontakt der Taschen abgeleitet, während die Kühlflüssigkeit in den Taschen i8a des Mittelbereiches die von dem Kühlgas dorthin übertragenen Wärmeverluste außerdem aufzunehmen hat. Die Umrisse beider Taschenarten sind in bekannter Weise sektorförmig und greifen mit Vorsprüngen 34, die den Zähnen der Ständerbleche angepaßt sind, zwischen die Wicklung. Die innere Führung der Flüssigkeit in den Taschen mittels der Bleche 29, die zugleich als Versteifung gegen die axiale Pressung dienen, ist aus Abb. 6 ersichtlich und ebenfalls an sich bekannt.
Das Kühlgas wird in seiner Kreisbahn von Stirnventilatoren 41 gefördert und strömt über Diffusoren 42, die S tänder wickelköpfe und den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer in die Radialschlitze des Ständermittelbereiches, von wo es über Axialkanäle 39 am äußeren Umfang dem Saugraum 40 der Stirnventilatoren erneut zugeführt wird.
Die über den Umfang und die Länge des Ständers verteilten Kühltaschen 18 sind derart je nach der Entfernung von der Ständermitte in wechselnder Anzahl in Reihe zu Gruppen verbunden und diese Gruppen in solcher Richtung von der Kühlflüssigkeit durchflossen, daß eine annähernd gleichmäßige Kühlwirkung über den ganzen Ständer entsteht. Ein Verteilungsplan, wie dieses beispielsweise erreichbar ist, zeigt Abb. 7> in welcher die Zusammenschaltung der Taschen zu Gruppen auf einer Längshälfte des Ständers erkennbar ist. Die Zuführung und Ableitung der Kühlflüssigkeit zu bzw. von den verschiedenen Taschengruppen erfolgt durch über den Ständerumfang wechselweise verteilte, axial verlaufende Zu- und Abflußrohre 19, 20, 21, 22, 23 und 24, zwischen welche die einzelnen Gruppen geschaltet sind. Diese Rohre gehen von ringförmigen Sammelrohren 25 und 26 nahe der Ständermitte aus bzw. münden darin ein, die mit der Speisestelle .außerhalb der Maschine in Verbindung stehen. In den ersten 13 Radialschlitzen des mittleren Längsabschnittes i8a, welche vom Kühlgas durchströmt werden, sind die Taschen in Gruppen zu vier, fünf und sechs hintereinander zwischen die Längsrohre 19 bis 24 eingefügt, während in den fünfzehn Radialschlitzen des Endabschnittes i8&, die vom Kühlgas nicht in Anspruch genommen werden, die Gruppen fünfzehn hintereinandergeschaltete Kühltaschen aufweisen. Da die Kühltaschen im Mittelbereich i8a nicht nur die Wärme vom Eisenkörper ableiten, sondern vor allem vom. Kühlgas, demnach die von jeder Tasche aufzunehmende Wärme größer ist als diejenige jeder Tasche in den Endbereichen, so ist eben die Zahl der hintereinandergeschalteten Taschen dieser Gruppen kleiner als in den Endbereichen des Blechkörpers. Die eingetragenen Pfeile geben die Strömungsrichtung der Kühlflüssigkeit an.
Die Kühltaschen sind vorzugsweise aus dünnem unmagnetischem Baustoff hergestellt, der einen hohen elektrischen Widerstand hat, wodurch der Hysteresis- und Wirbelstromverlust vermindert wird. Sehr geeignet dafür ist eine Kupfernickellegierung mit hohem Nickelgehalt von etwa 65 bis 75°/o, welche bekanntlich neben einem hohen elektrischen Widerstand auch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist. Auch mechanisch hochwertige, unmagnetische Stähle sind brauchbar. Elektrolytische Anfressungen lassen sich dadurch verhüten, daß man für die Zu- und Ableitungen der Kühlflüssigkeit ein Material wählt, welches eine geringe Potentialdifferenz gegen das Metall der Taschen besitzt.
Eine günstige und billige Herstellung der Taschen ergibt sich, wenn folgendes Verfahren zur Anwendung kommt, dessen einzelne Stufen in den Abb. 8 bis 13 wiedergegeben sind. In zwei aufeinandergelegte Bleche 4 und 5 (Abb. 8) wird gemeinsam, wie Abb. 9 zeigt, eine Vertiefung gedrückt, welche die Umrisse der Kühltaschen aufweist und der axialen Tiefenabmessung der Taschen angepaßt ist. Das überschüssige Material wird hierauf abgeschnitten, so daß nunmehr beide Bleche rundherum Ränder 6 und 7 erhalten haben. Man hebt nun das innere Blech 4 aus i°5 dem äußeren heraus (Abb. 10), wendet es (Abb. 11) und versieht es gegebenenfalls für die Kühltaschen i8a außen mit den Rippen 8, während im Hohlraum der anderen Hälfte 5 die Luftführungsstege 9 auf der Innenfläche no befestigt werden (Abb. 12). Sämtliche Teile können hierauf einen Überzug aus Kupfer für die spätere Hartlösung erhalten, der beispielsweise durch Aufspritzen hergestellt wird. Dann steckt man die beiden Hälften 4 und 5 "5 mit den einander zugekehrten Rändern 6 und 7 entsprechend Abb. 13 ineinander, bördelt den Rand 7 der Hälfte 5 nach der Außenfläche der anderen Hälfte um und verlötet oder verschweißt die beiden Hälften, Vorzugsweise in einem Wasserstoffofen, wodurch ein dichter Abschluß rundherum erreicht wird.
Bei wassergekühlten elektrischen Maschinen können Undichtigkeiten des Kanalsystems innerhalb der Maschine ernste Folgen haben. Es muß deshalb die Möglichkeit bestehen, ohne lange Betriebsunterbrechungen die einzelnen Kühltaschen zwecks ■ Dichtung der Leckstellen aus dem Verband herauszunehmen oder sie auswechseln zu können. Zu diesem Zweck wird der ίο Blechkörper in an sich bekannter Weise durch einen Rahmen 12 zusammengeschlossen, der aus über den Umfang verteilten Längsverstrebungen 31 besteht, welche durch Ringscheiben 30 miteinander verbunden sind. Die 1S Längsverstrebungen sind so am Umfang verteilt, daß der Raum zwischen ihnen dem äußeren Umfang je einer Tasche radial gegenüberliegt, und der tangentiale Abstand der Längsverstrebungen ist derart bemessen, daß zwisehen je zwei am Umfang aufeinanderfolgende Streben bzw. Paaren von Streben hindurch mindestens eine der sektorförmigen Taschen ohne Behinderung in jeden Radialschlitz bis zur endgültigen Lage radial eingeschoben oder aus ihm herausgezogen werden kann. Die Enden einiger der Längsverstrebungen 31 sind in üblicher Weise über die beiden Stirnseiten des Blechkörpers hinaus verlängert und bilden Gewindebolzen. Durch Muttern 33 läßt sich der ganze Blechkörper zwischen Stirnplatten 32 axial verspannen, so daß er mit der Wicklung zusammen ein selbständiges Gefüge darstellt, das als Ganzes aus dem Gehäuse der Maschine herausgenommen werden kann.
Man hat vordem bereits zur Erleichterung des Transportes den gesamten Blechkörper mit der Wicklung als geschlossene Einheit ausgeführt, so daß dieser Teil gesondert befördert werden konnte. Im vorliegenden Fall jedoch hat jene Maßnahme in erster Linie den Zweck, die Auswechslung der Kühltaschen zu ermöglichen, ohne daß es notwendig ist, die Wicklung aus dem Ständer zu entfernen oder Blechlamellen herauszunehmen. Um eine oder mehrere Kühltaschen aus dem Verband zu lösen, wird in folgender Weise verfahren: Der im Rahmen 12 gehaltene, zusammengepreßte Blechkörper wird gemeinsam mit der Wicklung nach der Trennung des Rohrsystems für die Kühlflüssigkeit als Ganzes aus dem Ständergehäuse herausgenommen, darauf die stirnseitige Verspannung gelockert und die jeweils in Betracht kommende Tasche i8a oder i86 zwischen den Längsverstrebungen hindurch radial aus dem Schlitz des zusammenhängend mit der Wicklung verbleibenden Blechkörpers herausgezogen. In gleicher Weise wird dann die ausgewechselte oder gedichtete Tasche wieder in den Schlitz eingeschoben, worauf erneut die Verspannung des Blechkörpers und seine Einlagerung in das Gehäuse erfolgt.
Das aus zwei Zylinderhälften gebildete Gehäuse 13 besteht aus einem Blechmantel 35> 5S der am inneren und äußeren Umfang durch Längs- und Querrippen 36 versteift ist. Die Räume zwischen diesen inneren Rippen 36, welche sich über die ganze Länge des Blechkörpers bis zu den Stirnseiten erstrecken, bilden die axialen Rückleitungen 39 des Kühlgases von den im Mittelbereich des Ständers gelegenen Radialschlitzen zu den Saugkammern 40 der Stirnventilatoren an den Enden des Gehäuses.
Die Rohre45, 46,-47, 48.und 49 sind für die Einleitung des Wasserstoffs in die Maschine bestimmt. Durch die Rohre 47, 48 und 49 wird vor der Füllung mit Wasserstoff zunächst Kohlendyoxyd eingeführt, um die Luft zu zwingen, aus dem Gehäuse durch das Rohr 46 zu entweichen. Man versperrt hierauf das Rohr 46 und läßt den Wasserstoff durch das Rohr '45 ein. Während der Füllung strömt dann das Kohlendyoxyd bei 47, 48 und 49 wieder ab. Nachdem das Gehäuse vollständig mit Wasserstoff angefüllt ist, werden die Rohre 47, 48 und 49 geschlossen, und die Wasserstoffquelle wird vom Rohr 45 getrennt.
Der gesamte Aufbau gestattet, das ganze go Kühlsystem und die Maschinenteile in ein zylindrisches, kesselartiges Gehäuse einzuschließen, welches besonders zur Aufnahme von Wasserstoff oder einem ähnlichen Gas bei vielen Atmosphären Druck geeignet und solchen hohen Druckbeanspruchungen gewachsenist.
Obgleich die Erfindung besonders für wasserstoffgekühlte Maschinen hoher Drehzahl gedacht ist, können ihre Merkmale allgemein für die Kühlung elektrischer Maschinen der geschlossenen Bauart in Betracht kommen, bei denen das Kühlgas in einer Kreisbahn geführt ist. Die Richtung, in welcher das Kühlgas umläuft, kann auch umgekehrt von derjenigen nach der beschriebenen Ausführung sein. Es ist auch möglich, die Rohre für das Kühlsystem in irgendeiner anderen Weise je nach der Bauart der Maschine anzuordnen. Die Durchlässe für das Kühlgas in den Radialschlitzen des Ständermittelteiles können auch innerhalb der Kühltaschen liegen, anstatt sie entlang der Stirnflächen dieser Taschen zu führen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Kühleinrichtung für elektrische Maschinen, insbesondere solche hoher Drehzahl, bei der sowohl eine durch in Radialschlitzen des Ständers liegende Hohlkörper (Kühltaschen) geleitete Kühlflüssigkeit, z: B. Wasser, als auch ein kreisendes
    gasförmiges Kühlmittel benutzt wird, und letzteres zur Verkürzung seiner Kreislaufbahn und damit zur Verringerung seiner Menge ausschließlich innerhalb der Maschine durch die von der Flüssigkeit durchströmten Hohlkörper in den Radialschlitzen des Ständers rückgekühlt wird, indem es durch innerhalb oder seitlich dieser Hohlkörper frei, gelassene Zwischenräume hindurchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich die in den Radialschlitzen des Mittelbereiches der Ständerlänge angeordneten, von der Kühlflüssigkeit durchströmten Hohlkörper (i8a) innerhalb oder seitlich Durchlässe für die Rückkühlung eines zur Verringerung der Reibungsverluste über den Spalt zwischen Ständer und Läufer geleiteten Leichtgases frei lassen, die übrigen Radialschlitze des Ständers aber durch dichtes Anliegen der darin angeordneten, ebenfalls von der Kühlflüssigkeit durchströmten Hohlkörper (i8&) an den angrenzenden Blechpaketen in an sjch bekannter Weise gegen den Durchgang des Gases abgesperrt sind.
  2. 2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Umfang und die Länge des Ständerblechkörpers verteilten Hohlkörper (i8a und i86) derart in je nach der Entfernung von der Ständermitte wechselnder Anzahl in Reihe zu Gruppen verbunden und diese Reihen in solcher Richtung von der Kühlflüssigkeit durchflossen sind, daß eine annähernd gleichmäßig über den ganzen Ständer verteilte Kühlwirkung entsteht (Abb. 7).
  3. 3. Kühleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die i'n den Radialschlitzen des Ständermittelbereiches eingelagerten Hohlkörper (i8a), deren Kühlflüssigkeit auch die durch das Kühlgas übertragene Wärme aufnimmt, in einer geringeren Anzahl hintereinander zu Gruppen zusammengefaßt sind als die in den Radialschlitzen der Ständerendbereiche liegenden Hohlkörper (i86), deren Kühlflüssigkeit nur die ihnen benachbarten Teile durch unmittelbaren Wärmeübergang kühlt.
  4. 4. Kühleinrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu Gruppen zusammengefaßten, hintereinander verbundenen Hohlkörper (18s oder i86) zwischen wechselweise über den Umfang verteilte, axial verlaufende Zu- und Abflußrohre (19, 20, 21, 22, 23 und 24) geschaltet sind, die von nahe der Ständermitte angeordneten, über den Umfang verlaufenden Sammelrohren (25, 26) ausgehen bzw. in sie einmünden (Abb. 7).
  5. 5. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (i8a) in den Radialschlitzen des Ständermittelteiles nur auf einer Breitseite mit Rippen (27) versehen sind, welche einen Abstand dieser Breitseite von dem ihr benachbarten Blechpaket sichern und den radialen Durchgang (28) für das Kühlgas frei lassen, während die andere Breitseite des Hohlkörpers dicht an dem ihr benachbarten Blechpaket anliegt und von diesem den unmittelbaren Wärmeübergang vermittelt (Abb. s)
  6. 6. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 für elektrische Maschinen, deren durch einen Rahmen zusammengehaltener Ständerblechkörper gemeinsam mit der Wicklung als Ganzes aus dem Ständergehäuse herausgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der tangentiale Abstand der Längsverstrebungen (31) des Rahmens und die Verteilung dieser Verstrebungen über den Umfang so gewählt ist, daß zwischen ihnen hindurch jeder der einzelnen sektorförmigen Hohlkörper (18) radial in die Schlitze des Ständers bis zur endgültigen Lage vom äußeren Umfang des Blechkörpers her eingeschoben oder aus ihnen herausgezogen werden kann (Abb..2 und 3).
  7. 7. Verfahren zur Auswechslung der einzelnen Hohlkörper bei der Kühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im Rahmen (12) gehaltene und durch Bolzen zu-' sammengepreßte Blechkörper gemeinsam mit der Wicklung nach der Trennung des Rohrsystems für die Kühlflüssigkeit als Ganzes aus dem Ständergehäuse herausgenommen, darauf die Verspannung gelockert und die in Betracht kommenden Hohlkörper (i8a oder 186) aus den Radialschlitzen des zusammenhängend mit der Wicklung verbleibenden Blechkörpers radial nach außen herausgezogen bzw. wieder in die Schlitze eingeschoben werden, worauf erneut die Verspannung des Blechkörpers und seine Einlagerung in das Gehäuse erfolgt.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung der Hohlkörper (Kühltaschen) bei der Kühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei aufeinanderliegenden Blechen (4, 5), vorzugsweise aus einer Kupfernickellegierung mit hohem Nickelgehalt, gemeinsame Vertiefungen von den Umrissen der Kühltaschen und von annähernd der axialen Tiefe des Hohlraumes dieser Taschen eingedrückt werden und nach Beseitigung überflüssi-
    gen Blechmaterials eines "der beiden so ausgehöhlten Bleche (4) umgewendet und mit seinem Rand (6) in das andere Hohlblech (5) mit den gleichen Randkönturen eingesenkt wird, worauf der Rand (7) des letzteren nach der äußeren Breitseite des anderen Hohlbleches (4) umgebogen und die Ränder der beiden Hohlkörperhälften dicht miteinander verlötet oder verschweißt werden (Abb. 8 bis 13).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA81921D 1936-06-24 1937-02-06 Kuehleinrichtung fuer elektrische Maschinen, insbesondere solche hoher Drehzahl, beider sowohl eine durch in Radialschlitzen des Staenders liegende Hohlkoerper geleitete Kuehlfluessigkeit als auch ein kreisendes gasfoermiges Kuehlmittel benutzt wird Expired DE679883C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013771B (de) * 1951-09-28 1957-08-14 Westinghouse Electric Corp Gasgekuehlte dynamoelektrische Maschine
DE1033322B (de) * 1953-10-30 1958-07-03 Westinghouse Electric Corp Gaskuehlsystem fuer dynamoelektrische Maschinen

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