DE1930601C3 - Beheizte Vorrichtung zum Transportieren einer Flüssigkeit in einer Rohrleitung - Google Patents
Beheizte Vorrichtung zum Transportieren einer Flüssigkeit in einer RohrleitungInfo
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Description
Reihe von Heizrohrabschnitten (11, 12, 12 , 13, >
Frequenz des Stromes (Hz)
13Ί mit unterschiedlichen Längen und/oder 20 >
hidlih axialen Abständen zueinander
12-, 13,13-) geführ, ist ί,ΤΑ wirl daher kein
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung einander gebracht oder dung der vorliegende.
las
Wechselstromquelle mit dem Rohranfang selbst ver-
buntei ist und' Leiterende und Rohrende miteinander nommen^ Rohrkitungssystems mit konstan-
dektrisch verbunden sind, nach Patent 1 515 139. ίΡ^1 durchmesser, durch welchen die Flüssigkeit
Eine derartige Vorrichtung ist z. B. durch die tem p£h™"J™J„ß nießt, und bei dem weiter keine
USA^PaSnJchrift 3 293 407, welcher die deutsche 50 otae^und Abfluß fi.^.^ Um ungsverhält-
thd der
•gt^Ä^ HsÄ^Äaί^r
durch Anpassung der Heizleistung entsprechend der ^mtöjeise ^ Energiequellen zu b
Änderung der Wärmeverluste der Rohrleitung Ae 60 ^chmtt zugeor auf ihre
teilweiser Änderung des Rohrdurchmessers und/oder Wenn^ me Abfl„sse ^
der Umgebungsverhältnisse infolge der Lage der rgindw J^-J Rohrdurchmessers die Durch-
Rohrleitung. Die für die Erfindung benutzten ^^^JS^ii* i« «nd wenn weiter infolge
h haben kurz beschrieben fol- J^nj^J11 hältisse bei der Ver-
Rohrleitung. Die für die Erfindung benu ^^^JS^ii* i« «nd wenn weiter infolge
Wärmeerzeugungsrohre haben kurz beschrieben fol- J^nj^J11 Umgebungsverhältnisse bei der Ver-
gende Wirkungsweise: In einem Rohr aus ferroma- 65 ^'^^eftung der Wärmeverlust in einze -
gnetischem Material wie etwa Stahl ist eine isolierte kgung te^ RoJrI ghieden .^ muß die fur die
elektrische Leitung verlegt. Die Leitung wird mit dem nen A»cnni;rf derHche Heizleistung entsprechend
einen Ende des Rohres verbunden, am anderen Ende Rohrleitung enu
den Wärmeverlusten in jedem Abschnitt der Pipeline angepaßt werden, um die Flüssigkeit bei einer möglichst
gleichmäßigen Temperatur befördern zu können.
Bei dem bekannten SECT-System ist es möglich, die Heizleistung in einem gewissen Grade dadurch zu
ändern, daß Größe und Querschnitt des ferromagnetischen Rohres und/oder der elektrischen Leitung geändert
werden; eine Änderung der Heizleistung läßt sich jedoch durch diese Maßnahmen um höchstens
50%» erreichen. Wenn es daher erforderlich ist, die Heizleistung in einem größeren A.usmaß als oben angegeben
zu verändern, ist es notwendig, daß die Rohrleitung entsprechend den Wärmeverlusten in
einzelne Abschnitte unterteilt wird und daß für jeden Abschnitt eine besonders angepaßte elektrische
Energiequelle vorgesehen wird. Für diesen Zweck benötigt man für jeden Abschnitt eine Energiequelle
einschließlich der zugehörigen Ausrüstung wie Transformator usw. Dies hat große Installationskosten zur
Folge, und weiter sind hohe Unterhaltskosten für eine, große Anzahl Energiestationen erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit deren
Hilfe ein Rohrleitungssystem mit vielen Abschnitten unterschiedlicher Wärmeverluste dadurch beheizt
werden kann, daß nur eine Energiequelle benutzt wird und daß weiter eine einfache Ausrüstung mit
großen wirtschaftlichen Vorteilen zur Anwendung kommen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Wärmeerzeugungsrohr in eine Reihe
von Heizrohrabschnitten mit unterschiedlichen Längen und/oder unterschiedlichen axialen Abständen
zueinander unterteilt ist, wobei benachbarte Enden der Heizrohrabschnitte jeweils durch elektrische Leiter
oder durch Kontakt mit der Rohrleitung elektrisch leitend miteinander verbunden sind, während
der isolierte elektrische Leiter ununterbrochen durch alle Heizrohrabschnitte geführt ist.
Die Erfindung läßt sich vorteilhaft anwenden für den Rohrleitungstransport von Stoffen wie schweres
Heizöl, bestimmte Arten von Rohöl usw., welche bei normalen Temperaturen zu zäh sind, um in Rohrleitungen
befördert zu werden, für Stoffe, welche bei niedrigen Temperaturen fest werden, wie Benzol,
Cyclohexan, Essigsäure, Asphalt und bestimmte Arten von Fetten, für Stoffe, welche bei normalen
Temperaturen fest sind, wie Fettsäuren, Schwefel, Phthalsäureanhydrid usw., die also für den Transport
verflüssigt werden müssen, und für gemischte Gase, die einen Taupunkt bei höherer Temperatur als der
normalen haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines ferromagnetischen Wärmeerzeugungsrohres im Schnitt,
F i g. 2 die Seitenansicht einer Heizrohranordnung entsprechend der Erfindung auf einem Abschnitt
einer Rohrleitung, teilweise im Schnitt.
In F i g. 1 ist ein Wärmeerzeugungsrohr aus ferromagnetischem Material, wie etwa Stahl, im Schnitt
dargestellt. Eine isolierte, elektrische Leitung 2 verläuft im Innern des Rohres 1. Das Rohrende 3 ist mit
der Leitung 2 elektrisch leitend verbunden. Am anderen Rohrende 4 ist eine weitere elektrische Leitung 5
elektrisch leitend befestigt. Verbindet man die freien Enden der Leitungen 2 und 5 mit den beiden Polen
einer elektrischen Spanaungsquelle, so entsteht ein geschlossener elektrischer Kreis.
In F j g. 2 ist ein Teil einer Rohrleitung 6 dargestellt, von dessen einem Ende 7 Flüssigkeit nach dem
anderen Ende fließt. Da durch ein seitliches Einlaßrohr 8 weitere Flüssigkeit zufließt und durch ein seitliches
Auslaßrohr 9 ein Teil der Gesamtflüssigkeit abfließt, ist die Durchflußmenge durch die Abschnitte
ίο A, B und C des Teiles der Rohrleitung 6 nicht die
gleiche. Wenn die Durchflußmenge durch Abschnitt A größer ist als die durch Abschnitt C1 erhält man als
Beziehung der Durchflußmengen in den entsprechenden Abschnitten B > A
> C. Wenn weiter der Rohrdurchmesser in jedem Abschnitt entsprechend der Durchflußmenge unterschiedlich groß ist, wird sich
als Beziehung für die Wärmeverluste wie auch für die Rohroberflächen je Längeneinheit in den verschiedenen
Abschnitten B > A > C ergeben. Wenn nun ein
ao Wärmeerzeugungsrohr mit konstanter Heizleistung je
Längeneinheit in den einzelnen Abschnitten zur Beheizung der gesamten Länge angebracht wird und
wenn gleichzeitig die Heizleistung so bestimmt wird, daß die Flüssigkeit im Abschnitt B eine optimale
Temperatur für den Durchfluß in diesem Abschnitt aufweist, wird die Temperatur in den beiden anderen
Abschnitten mit geringerer Durchflußmenge auf eine unvernünftig höhere als die erforderliche Temperatur
ansteigen. Wenn andererseits die Flüssigkeitstemperatur in Abschnitt C, in dem der Wärmeverlust ein
Minimum ist, zugrunde gelegt wird, so wird die Temperatur der Flüssigkeit in den anderen Abschnitten
nicht auf der gewünschten Höhe gehalten werden können.
Die genannten Nachteile werden dadurch behoben, daß ein oder mehrere Heizrohrabschnitte in jedem
Abschnitt der Rohrleitung entsprechend der erforderlichen Heizleistung angebracht werden. Im eir.ze'nen
bedeutet dies, daß es durch Anpassung der Länge der Heizrohrabschnitte oder der Abstände zwischen aufeinanderfolgenden
Heizrohrabschnitten in jedem Abschnitt durch Änderung der Installationsdichte in diesem
Abschnitt möglich ist, die Beheizung der Rohrleitung entlang ihrer gesamten Länge auf vernünftige
Weise und unter Benutzung einer einzigen Energiequelle zu erreichen.
In Fig. 2 ist ein ferromagneüscher Heizrohrabschnitt
11 im Abschnitt B mit der maximalen Durchflußmenge, d. h. mit dem größten Rohrdurchmesser
angebracht. Der Heizrohrabschnitt 11 muß nicht notwendigerweise, wie in F i g. 2 gezeicnnet, aus
einem einzigen Stück bestehen, sondern kann aus mehreren Teilen aufgebaut sein.
In Abschnitt A sind ferromagnetische Heizrohrabschnitte
12 und 12' angebracht. Die Durchflußmenge und damit der Rohrdurchmesser in Abschnitt
A sind kleiner als in Abschnitt B. Die Installationsdichte
in Abschnitt A kann also geringer als in Abschnitt B gewählt werden.
Im Abschnitt C sind ferromagnetische Heizrohrabschnitte
13 und 13' mit einer noch geringeren Installationsdichte angebracht. Eine gegen die inneren
Heizrohrwände isolierter elektrischer Leiter 14 ist durch alle Heizrohrabschnitte geführt, angefangen
vom linken Ende des Heizrohrabschnittes 12 ganz links in Fig. 2 bis zum rechten Ende des Heizrohrabschnittes
13' ganz rechts in F i g. 2. Das eine Ende des Leiters 14 ist elektrisch mit dem rechten Ende 16
des Heizrohrabschnittes 13' verbunden, das andere Ende des Leiters wird zu einer Klemme einer Wechselspannungsquelle
geführt. Weiter ist das linke Ende 15 des ferromagnetischen Heizrohrabschnittes 12
mittels eines elektrischen Leiters 17 leitend mit der zweiten Klemme der Wechselspannungsquelle verbunden.
Wenn an diesen Kreis eine Wechselspannung angelegt wird, fließt ein Wechselstrom in jedem der
ferromagnctäschen Heizrohrabschnilte nur in einer
dünnen Schicht der inneren Rohroberfläche und erzeugt
dort eine verhältnismäßig große Wärmemenge. Andererseits hat es sich erwiesen, daß die Wärmcentwicklung
in den Teilen der Rohrleitung, wo Heizrohrabschnitts ausgelassen sind, vernachlässigbar
klein ist, da sich dort der Wechselstrom im Material der Rohrleitung verteilt.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Heizleistung mit der Anordnung nach Fig. 2 beliebig geändert
werden kann durch Änderung der Installationsdichte der Heizrohrabschnitte in jedem der Abschatte A, B und C der Rohrleitung; trotzdem gestaltet
sich der Heizbetrieb einfach, weil die Regelung des Systems eindimensional über eine einzige
Energiequelle einschließlich zugehöriger Ausrüstung erfolgen kann.
Unter der Voraussetzung, daß Abschnitt B die maximale Durchflußmenge aufweist, wird in F i g. 2
die Beheizung in diesem Abschnitt konform mit dem genannten SECT-System durchgeführt. Der durchgehende
Heizrohrabschnitt muß jedoch nicht notwendigerweise, wie in Fi g. 2 gezeigt, in diesem Abschnitt
liegen, sondern es wird wirtschaftlich und wünschenswert sein, das SF.CT-System auf der Basis des Absihnitics
zu entwerfen, der die maximale Heizleistung erfordert.
Bisher wurde die teilweise Änderung der Durchflußmenge betrachtet. Selbstverständlich läßt sich die
Erfindung auch anwenden auf die Anpassung der Heizleistung auf Grund möglicher Änderungen der
Wärmeverlusle infolge Änderung der örtlichen Umgebungsverhältnisse
der Rohrleitung (im Erdboden, im Wasser, an der Luft, im Freien, in Räumen usw.),
gleichgültig, ob sich die Durchflußmenge ändert oder nicht.
ίο Bei Verwendung der Erfindung muß der Erdung
und den Stützen der zu bauenden Rohrleitung besondere Beachtung geschenkt werden. Wie bereits ausgeführt,
tritt im SECT-System, in dem der Strom konzentriert in einer dünnen Schicht der inneren
Oberfläche der ferromagnelischen Heizroh rabsch η itte fließt, praktisch keine Spannung an der äußeren
Oberfläche der Heizrohrabschnitte und an der Rohrleitung auf. Es fließt also kein Erdstrom, selbst wenn
an irgendeiner Stelle geerdet wird. Zum Beispiel verursacht eine Erdung an den zwei Punkten 18 und 19
in Abschnitt B von F i g. 2 keinen Ärger. Wenn dagegen innerhalb eines Teilabschnittes ohne Heizrohre
wie in Abschnitt C die Punkte 20 und 21 innerhalb dieses Teilabschnittes geerdet werden, treten Erdströme
auf. Es wird daher vorzusehen sein und empfohlen, derartige Erdungen zu vermeiden. Im allgemeinen
sind die Werte dieser Erdströme mit weniger als einigen Hundertstel so unbedeutend klein verglichen
mit dem Strom in den Heizrohrabschnitten.
daß eine Abnahme des Wirkungsgrades der Beheizung nicht in Frage kommt. Es ist jedoch klar, daß
jede vorbeugende Maßnahme in bezug auf eine mögliche Katastrophe getroffen werden muß, wenn
eine Flüssigkeit mit niedrigem Flammpunkt in der
Rohrleitung transportiert werden sollte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- des Rohres wird eine50301M d - :>030 yfegin die Innenwand des Rohres isolierten elek- icfrischen Leiter durchzogen ist, wobei der eineAnschluß einer Wechselstromquelle mit tenLeiter am Rohranfang und der andere Anschlußder Wechselstromquelle mit dem Rohranfangselbst verbunden ist und Leiterende und Rohr- 15 wobeiende miteinander elektrisch verbunden sind, nach ^ d„ spezifische Widerstand des Rohr-
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