DE69049C - Als Luftpumpe ausgebildeter Gestelltheil für Fahrräder - Google Patents
Als Luftpumpe ausgebildeter Gestelltheil für FahrräderInfo
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- DE69049C DE69049C DENDAT69049D DE69049DA DE69049C DE 69049 C DE69049 C DE 69049C DE NDAT69049 D DENDAT69049 D DE NDAT69049D DE 69049D A DE69049D A DE 69049DA DE 69049 C DE69049 C DE 69049C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B33/00—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating
- F04B33/005—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating specially adapted for inflating tyres of non-motorised vehicles, e.g. cycles, tricycles
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: . Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. October 189a ab.
Bei Fahrrädern und anderen Fahrzeugen, die mit Hohlgummireifen ausgestattet sind, bildet
das Füllen bezw'. Aufblähen des Hohlreifens mittelst Luft eine der gröfsten Unannehmlichkeiten,
wenn infolge einer Beschädigung des Hohlreifens aus diesem die Prefsluft während
der Fahrt auf einer Strecke entweicht und nun an Ort und Stelle wieder Luft eingepumpt
werden soll. Bis jetzt wurde das Aufblasen des Hohlreifens auf der Fahrstrecke mittelst
einer kleinen, in der Tasche tragbaren Luftpumpe bewirkt, deren Handhabung jedoch infolge
des Fehlens eines guten Stützpunktes sehr unbequem ist, zumal der Radfahrer meist nur
eine Hand benutzen und somit bei jedesmaligem Kolbenhub nur wenig Luftmasse in den Hohlraum
des Gummireifens befördern kann. Das Füllen mittelst dieser kleinen tragbaren Luftpumpe
ist daher nicht nur zeitraubend, sondern auch unvollkommen; aufserdem ist mit derselben
noch der Nachtheil verbunden, dafs sie leicht unterwegs verloren gehen oder überhaupt
mitzunehmen vergessen werden kann. Die Füllung mittelst einer zu Hause aufgestellten
Luftpumpe ist zwar bequem, kann aber in den seltensten Fällen benutzt werden, weil das Bedürfnifs
dazu gewöhnlich auf der Strecke beim Fahren sich geltend macht.
Den Gegenstand vorliegender Neuerung bildet nun eine Luftpumpe, welche unter Benutzung
einer der den Rahmen oder das Gestell bildenden Röhren am Fahrrad selbst angeordnet ist,
und zwar eignet sich hierzu am vortheilhaftesten die hohle Radgabelstange.
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt eine solche in der Radgabelstange angeordnete Luftpumpe,
während Fig. 2 ein damit versehenes Fahrrad darstellt. Zwecks leichterer Handhabung
der Luftpumpe ist es vortheilhaft, den Pumpenkörper α um ein kleines Stück über
die mit ihm verbundene Lenkstange b hinausragen zu lassen. Der Verschlufs des oben
offenen Pumpenkörpers α wird durch eine zweckmäfsig auf denselben geschraubte Kapsel e
hergestellt, welche der oben mit einem Handgriff f versehenen Kolbenstange c als Führung
dient.
In den unleren Theil des Pumpenkörpers α,
und zwar im Scheitel der Radgabel, ist etwas oberhalb des Rades i ein knieförmiges, dem
Hinterrad zugekehrtes Rohrstück g eingeschraubt, in welchem irgend ein Ventil j angeordnet
ist, das beim Aufgang des Kolbens d sich öffnet und bei dessen Niedergang sich
schliefst.
Will man nun den Hohlraum des Gummireifens mit geprefster Luft füllen, so hat man
nur fiöthig, die Verbindung zwischen der Luftpumpe und dem Hohlreifen etwa mittelst eines
Kautschukschlauches Ar, der an dem Knierohr g und an dem mit der Luftkammer des Gummireifens
verbundenen, am Radkranz angebrachten Anschlufsstück Z irgendwie abnehmbar und luftdicht befestigt ist, herzustellen und dann die
Luftpumpe mittelst des Handgriffes f in Thätigkeit zu setzen. Die dabei durch das Ventil j
angesaugte Luft wird unter Vermittelung eines im Anschlufsrohr / angeordneten Ventils, das
sich hierbei öffnet, in die mit / verbundene Luftkammer des Hohlreifens gedrückt. Während
der Ansaugung der Luft durch Ventil j, sowie nach beendigter Aufblä'hungsarbeit wird
das Ventil in / durch den im Innern des Hohlreifens herrschenden Luftdruck geschlossen gehalten.
Die in Fig. ι gezeichnete, als Luftpumpe ausgebildete
Radgabelstange ist zwar senkrecht stehend dargestellt, das Wesen dieser Neuerung
wird dadurch jedoch in nichts beeinträchtigt, da man der Radgabel eine zur Senkrechten beliebig
geneigte Lage geben kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Luftpumpe zum Aufblasen des Hohlreifens eines Fahrrades, gekennzeichnet dadurch, dafs ein Fahrradgestelltheil als Luftpumpe ausgebildet wird.
Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Luftpumpe, bei welcher der Cylinder (α) der Luftpumpe in der Gabelstange eines Rades gelagert und am oberen Ende durch eine der Kolbenstange (c) als Führung dienende Kapsel (e) geschlossen ist, während an dem unteren Theil des Cylinders im Scheitel der Radgabel ein Knierohr (g) mit einem Saugeventil (JJ anschlossen ist, an welches der nach dem Reifen führende Schlauch (k) angehängt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69049C true DE69049C (de) |
Family
ID=342545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69049D Expired - Lifetime DE69049C (de) | Als Luftpumpe ausgebildeter Gestelltheil für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69049C (de) |
-
0
- DE DENDAT69049D patent/DE69049C/de not_active Expired - Lifetime
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