DE69817C - Selbsttätige Vorrichtung zum Aufblasen von Luftreifen an Fahrrädern - Google Patents

Selbsttätige Vorrichtung zum Aufblasen von Luftreifen an Fahrrädern

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DE69817C
DE69817C DENDAT69817D DE69817DA DE69817C DE 69817 C DE69817 C DE 69817C DE NDAT69817 D DENDAT69817 D DE NDAT69817D DE 69817D A DE69817D A DE 69817DA DE 69817 C DE69817 C DE 69817C
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DE
Germany
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piston
air
cylinder
bicycle
pneumatic tires
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69817D
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English (en)
Original Assignee
G. S. SCOFIELD und F. M. SCOFIELD in Greenwich, Countjr of Fairfield, Connecticut, V. St. A
Publication of DE69817C publication Critical patent/DE69817C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/10Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Vorrichtung zum Aufblähen von Luftreifen wird durch die Bewegung des Fahrrades, an welchem sie angebracht ist, in Bewegung gesetzt und wirkt selbstthätig in der Weise, dafs sie nach Mafsgabe des im Luftreifen herrschenden Druckes in und aufser Thätigkeit tritt.
Im wesentlichen besteht die Vorrichtung aus einem Gehäuse, in welchem ein Pumpencylinder mit einem Kolben untergebracht ist, der an einem Hebel oder Balancier angreift, auf dessen Achse ein Hubarm sitzt. Beim Fahren drehen sich Pumpencylinder, Kolben, Achse und Hubarm mit dem Rade und dabei trifft der Hubarm auf einen Anschlag am Fahrradgestell, wodurch der Kolben vorgetrieben und durch eine Feder in seine Anfangsstellung zurückgeschnellt wird. Durch den Drück aus der Luftleitung wirkt hierbei ein Regler auf die Stellung des Hubarmes in der Weise ein, dafs je nach der Spannung der Luft im Reifen die Pumpe in und aufser Thätigkeit gesetzt wird.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt einer solchen , Vorrichtung im Schnitt, Fig. 2 den Querschnitt dieser Vorrichtung an der Nabe eines Fahrrades angebracht, Fig. 3 einen Theil der schwingenden Achse mit deren Hubarm und Fig. 4 in gröfserem Mafsstabe den Grundrifs des Pumpenkolbens.
In dem Gehäuse A, welches an der Nabe des Fahrrades bei α festsitzt, ist der Pumpencylinder B angeordnet, der an seinem oberen Ende offen und unten mit der Oeffhung b versehen ist, die durch das Druckventil bl verschlossen wird. Der in diesem Cylinder wirkende Kolben C ist mit dem Saugventil c versehen, das die Luftkanäle C1 des Kolbens bei Abwärtsgang desselben verschliefst. Die Kolbenstange D ist oben mit dem zweiarmigen Hebel E verbunden, der mit der im Gehäuse A gelagerten Achse E1 drehbar ist.
Mit der Ventilöffnung b im unteren Theil des Cylinders B steht ein Rohr F in Verbindung, dessen anderes Ende mit dem Luftraum des Hohlreifens verbunden ist. Das äufsere Ende der Achse E1, die durch das Gehäuse vorragt, trägt einen Querarm/, Fig. 3, der mit einem Hubarm f1 versehen ist. Wenn das Gehäuse A durch die Fahrradnabe in Umdrehung versetzt wird, so trifft der Arm fl auf den Anschlag g der Fahrradgabel H, Fig. 2, und die Achse E' wird in Schwingung versetzt, so dafs der Kolben C ,im Cylinder B abwärtsgeht , das Saugventil c geschlossen bleibt und die Luft im Cylinder B zusammengeprefst wird. Das Ventil bl wird dadurch geöffnet und Luft in den Hohlreifen eingepumpt.
Hat der Anschlag g den Hubarm fl freigelassen, so schnellt die zwischen Hebel E und Gehäuse A gelegte Feder I, welche bei Abwärtsbewegung des Kolbens C zusammengedrückt wurde, den Kolben wieder in seine Anfangsstellung zurück. Hierbei öffnet sich Saugventil c und Luft tritt wieder in den Cylinder ein, während sich Druckventil b1 schliefst. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Umdrehung des Fahrrades, bis der Hohlreifen vollständig mit Luft gefüllt ist.
Um die Spannung der Luft im Hohlreifen zu regeln, steht mit dem Luftleitungsrohr F bei i ein Rohr 71 in Verbindung, das in den unteren Theil eines Cylinders K führt, der dem Cylinder B gegenüber im Gehäuse A untergebracht ist. Dieser Cylinder K ist mit der stellbaren Schraubkappe K1 versehen, und in demselben befindet sich ein Kolben L, dessen Kolbenstange L1 aus der Kappe K1 vorragt und auf den zweiten Arm des Hebels E trifft, wenn der Kolben aufwärts bewegt wird.
Um die Stange L1 ist zwischen Kappe K1 und Kolben L eine Feder M gelegt, welche die Stellung dieses Kolbens je nach der Spannung im Cylinder regelt.
Wenn der Hohlreifen nahezu aufgebläht ist, so wird die Luft, die durch das Rohr J1 in den Cylinder K übertritt, dessen Kolben in die Höhe treiben und den Hebel E in solche Stellung bringen, dafs der Hubarm f der Achse E1 nur wenig auf den Anschlag g trifft und den Kolben C nur wenig bewegt, so dafs bei jeder Umdrehung wenig Luft zusammengeprefst wird.
Ist der Hohlreifen genügend mit Luft gefüllt, so stellt der Druck der Luft im Cylinder K dessen Kolben so ein, dafs der Hubarm f aus dem Bereich des Anschlages g rückt und die Pumpe abstellt.
Ist der Hohlreifen infolge Verlustes an Luft nicht genügend mit Luft angefüllt, so senkt sich der Kolben im Cylinder K, der Hubarm f kommt dann wieder in den Bereich des Anschlages g und die Pumpe wieder in Thä'tigkeit. Die Wand P des Gehäuses A kann abnehmbar sein, um Zugang zum Cylinder K zu haben und die Spannung der Feder M durch die Schraubkappe K zu regeln. Der Hohlreifen wird also jederzeit selbstthätig mit Luft passend gefüllt erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbsttätige Vorrichtung zum Aufblähen von Luftreifen, bestehend aus einem an der Nabe des Fahrrades anzubringenden Gehäuse (AJ, in welchem ein Prefsluftcylinder (B) mit Kolben (C) untergebracht ist, welcher mit einem zweiarmigen Hebel (E) in Verbindung steht, auf dessen Achse (E1J ein Hubarm (fj sitzt, der bei Drehung des Fahrrades auf einen Anschlag des Fahrradgestelles trifft, wodurch der Kolben (CJ vorgetrieben und durch eine Feder (IJ zurückbewegt wird, während ein durch Druck aus der Luftleitung bethätigter Regler den Hubarm (f) derart einstellt, dafs nach Mafsgabe des Druckes im Hohlreifen die Pumpe in und aufser Thätigkeit tritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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