DE110263C - - Google Patents

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DE110263C
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DE
Germany
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pump
piston
crank
pressure
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DENDAT110263D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/10Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles
    • B60C23/12Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles operated by a running wheel
    • B60C23/127Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles operated by a running wheel the pumps being mounted on the hubs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
• KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1899 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Pumpen, bei welchen die zwischen Pumpenrohr und Kolben zu entwickelnde Wechselbewegung dadurch erzielt wird, dafs sich beide um die Kurbel und um ihre besonderen Mittelpunkte drehen.
Diese Vorrichtung soll zum Einpumpen von Luft in Luftradreifen von Fahrrädern oder anderen Fahrzeugen benutzt werden.
Die Radachse ist für diesen Zweck in der Mitte gebogen, um als Kurbel verwendet zu werden. Auf der Nabe, gegenüber dem Kurbelbug und womöglich mit derselben aus einem Stück, sitzt eine Büchse, in welche das Pumpenrohr eingeschraubt wird.
Das Pumpenrohr kann in die Büchse beliebig tief eingeschraubt und in der gewünschten Lage durch eine Stellschraube festgehalten werden. Der Kolben wird durch die Verbindungsstange mit der Kurbel verbunden. Wenn dieser Einrichtung noch das Saugventil und das Speiseventil hizugefügt werden, so ist es klar, dafs der Apparat als Luftpumpe wirken wird, sobald das Rad mit dessen Nabe in drehende Bewegung gesetzt wird, und dafs Luft in den Luftradreifen gepumpt werden wird, sobald das Ausflufsrohr der Pumpe mit dem Schlufsventil in Verbindung gesetzt wird.
Um zu verhindern, dafs der Druck in dem Luftradreifen einen gewissen, vorher bestimmten Maximaldruck übersteigt, ordnet die vorliegende Erfindung nun nach dem Naturgesetze, nach welchem die Veränderungen im Drucke eines luftförmigen Körpers im umgekehrten Verhältnifs stehen mit den gleichzeitig entsprechenden Veränderungen des eingenommenen Raumes, ein verstellbares Pumpenrohr an. Wenn also das zwischen dem im inneren Pumpenraum und. dem Bewegungsraum des Kolbens herrschende Verhältnifs geregelt wird, so ist es möglich, genau den Druck der Luft in dem freien Räume festzustellen, der nach jedem vollendeten Kolbengang dort erzeugt wird. Um diesen Zweck zu erreichen, kann das Pumpenrohr durch eine Verschraubung oder dergl. der Kurbel näher gebracht werden, in welchem Falle der nach einem vollen Gange des Kolbens im freien Räume erzeugte Druck erhöht bezw. vermindert wird, wenn das Pumpenrohr von der Kurbel entfernt wird.
Wenn der in dem Luftradreifen oder über dem Ausflufsventil wirkende Druck dem vorher bestimmten Maximaldruck in der Pumpe gleich wird, dann kann keine Luft mehr in den Reifen gepumpt werden, wenn aber z. B. infolge einer Verletzung des letzteren der Druck auf das Ausflufsventil verringert wird, dann wird Luft so lange eingetrieben, bis das Gleichgewicht hergestellt ist.
Die in der Pumpe zurückgehaltene comprimirte Luft wirkt als bewegende Kraft durch ihre Ausdehnung während des Rückganges des Kolbens.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt unter einem rechten Winkel, um die Einrichtung der Nabe eines gewöhnlichen Fahrrades zu zeigen.
Die Achse A B ist in der Mitte C gebogen, um als Kurbel für den Betrieb der Pumpe zu dienen. Die Nabe ist mit dem hohlen, an der Innenseite mit einem Schraubengewinde ver-
seherien Ansatzrohr T zur Aufnahme der Pumpe P versehen. Die Verbindungsstange CD, welche an · dem Kolbenende mit einem Kugelgelenk D und an dem Kurbelende mit zwei Klinken L L versehen ist, verursacht eine Schwingung des Kolbens um den Mittelpunkt C, während die Nabe H und mit ihr die Pumpe um die Achse A B herum getragen wird, durch welche letztere Drehung die Wechselbewegung zwischen dem Pumpenrdhr P und dem Kolben D hervorgebracht wird. Das Pumpenrohr P kann nun in verschiedenen Entfernungen von der Kurbel ein- und durch die Mutter JV festgestellt werden, wodurch das Verhältnifs zwischen dem freien Raum und dem vom Kolben durchstrichenen Raum, d.h. der diesem Verhältnifs entsprechende Druck gesichert werden kann. 5 ist ein Lederlappen-Saugventil, Fein gewöhnliches Ausflufsventil , welches durch eine leichte Feder auf den Sitz gedrückt wird. E ist ein Ansatzstück, welches durch ein Rohr mit dem Luftradreifen oder dessen Ventil verbunden werden kann. G ist eine mit Wolle oder ähnlichem Material gefüllte Filtrirkammer, um das Eindringen von Staub in die Pumpe zu verhüten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine an der Radnabe sitzende selbsttätige Aufblasevorrichtung für Luftradreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Pumpencylinder (P) in dem Stutzen der Nabe (H) mittelst Schraubengewindes verstellbar angeordnet ist, zu dem Zwecke, durch Vergrößerung bezw. Verkleinerung des Pumpenraumes die Regelung des Druckes bewirken zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4036362A1 (de) * 1990-11-15 1992-05-21 Johann Binder Pumpeneinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4036362A1 (de) * 1990-11-15 1992-05-21 Johann Binder Pumpeneinrichtung

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