DE690398C - Anordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Frittung von Kontakten - Google Patents

Anordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Frittung von Kontakten

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DE690398C
DE690398C DE1937S0126880 DES0126880D DE690398C DE 690398 C DE690398 C DE 690398C DE 1937S0126880 DE1937S0126880 DE 1937S0126880 DE S0126880 D DES0126880 D DE S0126880D DE 690398 C DE690398 C DE 690398C
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Germany
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contacts
fritting
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Expired
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DE1937S0126880
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Inventor
Dr-Ing Richard Hornickel
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

  • Anordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Frittung von Kontakten Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-9.nlagen, zur Frittung von Kontakten.
  • Anordnungen zur Frittung von Kontakten sind bereits bekannt. Bei diesen bekannten Anordnungen fließt z. B. ein Gleichstrom dauernd, d. h. für die Zeit der Benutzung der Kontakte, über diese. Bei anderen Anordnungen wieder wird ein Gleichstrom oder auch ein Wechselstrom für eine bestimmte Zeit, also nur vorübergehend, an die Kontakte angelegt.
  • Bei den Anordnungen der ersteren Art fließt der zur Frittung an die Kontakte, angelegte Gleichstrom über hochohmige Widerstände, durch die seine Spannung so' weit herabgesetzt wird, daß in dem Stromkreis der Kontakte liegende Einrichtungen durch den Frittstr om nicht beeinflußt werden können.
  • Die Frittung der Kontakte hat folgenden Zweck: Durch die Einwirkung von Staub, Feuchtigkeit, Oxydation, auch durch die gewissermaßen polierende Wirkung der Schleifkontakte entstehen hohe übergangswiderstände an den Kontaktstellen. Es bildet sich an den Kontakten eine äußerst feine Isolierschicht,@ die jedoch hinreicht, den Durchgang von schwachen Strömen, z. B. Sprechströmen, zu verhindern. Liegen die Kontakte z. B. im Zuge einer Fernsprechleitung, so tritt die als Schwund bezeichnete Erscheinung auf, wodurch die Lautstärke erheblich herabgesetzt, d. h. die Verständigung beeinträchtigt, ja sogar ganz unterbunden werden kann. Um dies zu verhindern, wendet man die Frittung der Kontakte an, d. h. man schickt einen schwachen Strom bestimmter Spannung über die Kontakte, der die durch die obenerwähnten Einflüsse gebildete Isolierschicht durchschlägt und damit den ungehinderten Stromdurchgang wieder herstellt.
  • ADie-Erfahrung hat nun gelehrt, daß insbesondere bei Kontakten, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind, wie z. B, die Kontakte der -Wähler in Fernsprechanlagen, die Übergangswiderstände sich fortwährend ändern. Bei den bekannten Anordnungen kann nun der an' die Kontakte angelegte Frittstrom solchen Widerstandsänderungen nicht folgen, weil seine Spannung durch die zu ihrer Begrenzung eingebauten Widerstände von vornherein festgelegt ist. Infolgedessen reicht bei anwachsendem Übergangswiderstand die Spannung des angelegten Frittstromes nicht mehr aus, um die Isolierschicht zu durchschlagen. Es entstehen daher durch die sich fortwährend ändernden Übergangswiderstände an den Kontaktstellen unter dem Einfluß des über diese fließenden Frittstromes die als Mikrophonwirkung bekannten Kontaktgeräusche. Diese tonfrequenten Geräusche beeinträchtigen ebenfalls`die Sprechverständigung.
  • Voraussetzung für eine einwandfreie und geräuschfreie Frittung ist mithin nicht nur, daß der Frittstrom dauernd an den Kontakten liegt und seine Stromstärke gering ist (dies deshalb, um die Amplitude der Geräuschspannungen gering zu halten), sondern es ist erforderlich, daß die Frittspannung dauernd auf der zum Durchschlagen der Isolierschicht erforderlichen Höhe gehalten wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht; daß an die zu frittenden Kontakte ein Gleichstrom über Trockengleichrichter oder über bezüglich ihrer Charakteristik den Trockengleichrichtern ähnliche stromabhängige Widerstände angelegt wird.
  • Die gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangenden stromabhängigen Widerstände haben die Eigenschaft, daß ihr Widerstand bei anwachsendem Strom ansteigt und bei fallendem Strom abnimmt. Nimmt also der Übergangswiderstand an den Kontaktstellen zu, wodurch der Frittstrom abnimmt, so nimmt der Widerstand; der stromabhängigen Widerstände gleichfalls ab. Der Frittstrom wird daher wieder stärker, d. h. seine Spannung hält sich zufolge der Wirkungsweise der stromabhängigen Widerstände auf der ursprünglichen vollen Höhe und Wirksamkeit. Die Isolierschicht an den Kontaktstellen wird durchschlagen, und der Kontaktwiderstand nimmt wieder seinen normalen Wert an.
  • Nachstehend ist die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Dargestellt und beschrieben sind nur die zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes erforderlichen Teile einer Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb. Als stromabhängige Widerstände sind in dem Ausführungsbeispiel Trockengleichrichter bekannter Ausführung angenommen.
  • In der Fernsprechleitung F liegen die zu frittenden Kontakte i und 2, z. B. die Kontakte eines Wählers. In diesem Teil der Leitung, in dem die Kontakte liegen, fließt während einer Gesprächsverbindung an sich nur der Sprechstrom. Dieser Teil der Leitung ist durch die Kondensatoren C i bis Cq. gegen die vor- und nachgeordneten Teile der Leitung bzw. deren Einrichtungen, insbesondere gegen den Gleichstrom aus der Amtsbatterie, abgeriegelt. Die Batterie Ft i in Reihe mit den Drosseln Dri und DY2 sowie die Batterie Bta in Reihe mit den Drosseln Dr3 und Drq. stellen die Speisebrücken für die Teilnehmer dar. Um nun für die Frittung keine besondere Stromquelle zu verwenden, wird auch der Frittstrom diesen Batterien Bt i und Bt2 entnommen. Zu diesem Zwecke sind die Gleichrichter Gl i bis Gl ¢ parallel zu den Abriegelungskondensatoren C i bis Cq. geschaltet, die sie für den Frittstrom überbrücken; sie sind ferner mit den Batterien Bti, Bt2 in Reihe liegend so geschaltet, daß der Stromfluß aus letzteren über dieTrocken-Bleichrichter entgegengesetzt zu deren Durchlaßrichtung verläuft.
  • Die Erfindung ist in ihrer Anwendung selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; sie eignet sich zur Frittung von Kontakten jeder Art.
  • An Stelle von Trockengleichrichtern können natürlich auch andere stromabhängige Widerstände, die die gleiche Charakteristik aufweisen, verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen; zur Frittung von Kontakten unter Verwendung von Gleichströmen, dadurch gekennzeichnet, daß an die zu frittenden Kontakte ein Gleichstrom über Trockengleichrichter (GL i + GL4) oder über bezüglich ihrer Charakteristik den Trockengleichrichtern ähnliche stromabhängige Widerstände angelegt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockengleichrichter mit der oder den den Frittstrom liefernden Batterien (Amtsbatterien Btr, Bt2). derart in Reihe geschaltet liegen, daß der Stromfluß über die Trockengleichrichter entgegengesetzt zu deren Durchlaßrichtung verläuft.
DE1937S0126880 1937-04-18 1937-04-18 Anordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Frittung von Kontakten Expired DE690398C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010025628A1 (de) * 2010-06-30 2012-01-05 Audi Ag Elektronische Vorrichtung, insbesondere zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010025628A1 (de) * 2010-06-30 2012-01-05 Audi Ag Elektronische Vorrichtung, insbesondere zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug
DE102010025628B4 (de) * 2010-06-30 2013-06-20 Audi Ag Elektronische Vorrichtung, insbesondere zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug

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