DE69033925T2 - Kamera und Fernbedienung dafür - Google Patents

Kamera und Fernbedienung dafür

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Description

    Hintergrund der Erfindung: Bereich der Erfindung:
  • Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einer Funktion, die eine Dauerbelichtung mittels Fernbedienung erlaubt.
  • Beschreibung des Standes der Technik:
  • Einige der Kameras, die ein Fotografieren mittels Betätigung durch eine Fernbedienung erlauben, sind in der Weise ausgestattet, dass ein Fotografieren ermöglicht wird durch Empfangen eines Fernsteuerungssignals von einer Fernsteuerungseinrichtung. Mit diesen Kameras ist jedoch eine Dauerbelichtung nicht möglich. Daher ist eine Dauerbelichtung durch eine Fernbetätigung ohne Rückgriff auf ein Kabel nicht möglich gewesen.
  • Die Dauerbelichtung unter Zuhilfenahme eines Kabels weist jedoch die folgenden Probleme auf: (1) Die Handhabbarkeit der Kamera wird verschlechtert und ihre Größe nimmt in entsprechender Weise zu, wie das Kabel verlängert wird. (2) Die Verwendung eines langen Kabels vergrößert die Möglichkeit eines Leitungsbruchs und verhindert damit die Zuverlässigkeit. (3) Es ist erforderlich, einen Schalter kontinuierlich während des Ablaufs der Dauerbelichtung zu betätigen.
  • Kurzzusammenfassung der Erfindung: ·
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kamera bereit zu stellen, die eine Dauerbelichtung in einer Fernsteuerungsbetriebsart gemäß dem Patentanspruch 1 erlaubt.
  • Die Druckschrift JP 57-135938 A offenbart eine Fernsteuerungskamera, wobei ein Verschlussbetätigungsteil einen Verschlussknopf und ein Lichterzeugungselement umfasst und als normales Verschlussbetätigungsteil dient, wenn es an der Kamera angebracht ist. Wird das Verschlussbetätigungsteil von der Kamera abgenommen, dann dient es als Fernsteuerungsteil. Die Lichterzeugungseinrichtung ist im Verschlussbetätigungsteil vorgesehen und ein Fotodetektor ist an der Vorderseite der Kamera in der Weise angebracht, dass er bei abgenommenem Verschlussbetätigungsteil sichtbar ist.
  • Die Druckschrift "All about Contax - Contax RTS", Asahi Sonorama Inc., Tokyo, September 1986, Seiten 160, 161, 194, 195 offenbart die Durchführung einer Dauerbelichtung mittels einer Fernsteuerung, wobei jedoch nichts über die Funktion als solche des automatischen Auflösens des signalempfangenden Zustands gesagt ist.
  • Die Druckschrift JP 56-97327 A offenbart das Einschalten einer zum Einlesen einer Information erforderlichen Leistungsquelle lediglich dann, wenn die Information eingelesen wird, und es wird die Leistungsquelle automatisch bis zum nächsten Einlesen ausgeschaltet. Diese Druckschrift offenbart somit nichts weiter als das automatische Abschalten einer Leistungsquelle.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Kamera bereit zu stellen mit einer Betriebsart, in welcher ein Fernsteuerungssignal während eines Belichtungsvorgangs empfangen werden kann, und einer weiteren Betriebsart, in welcher das Empfangen eines Fernsteuerungssignals während einer Belichtung nicht erlaubt ist zum Verhindern des Auftretens eines Problems, dass die Belichtung möglicherweise auf halbem Wege durch versehentliches Betätigen der Fernsteuerung abgebrochen wird.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Kamera bereit zu stellen, die eine Dauerbelichtung mittels einer Fernsteuerung mit hervorragender Fernsteuerbarkeit unter Verwendung eines Zeitgebers ermöglicht, mittels dessen sichergestellt ist, dass das Empfangen eines Fernsteuerungssignals niemals während einer Belichtung unter Fernsteuerung unterdrückt wird.
  • Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden verständlich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den zugehörigen Figuren.
  • Kurze Beschreibung der Figuren:
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung der Funktionen einer Kamera gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine RAM-Information innerhalb eines Mikrocomputers, der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 enthalten ist.
  • Fig. 5 ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung der Funktionen einer Kamera gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 6 ist eine Schaltungsanordnung der Kamera gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 6.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele:
  • Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild die Wirkungsweise (Funktionen) einer Kamera gemäß der vorliegenden Erfindung in einem ersten Ausführungsbeispiel derselben. Wird eine Fernsteuerungsbetriebsart mittels eines Fernsteuerungsbetriebsart-Auswählschalters 103 ausgewählt, dann versetzt ein Fernsteuerungsteil 102 ein Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 101 in den empfangsbereiten Zustand zum Empfangen eines Fernsteuerungssignals. Ein Belichtungssteuerungsteil 100 leitet einen Belichtungsvorgang ein, wenn mittels des Fernsteuerungssignal-Empfangsteils 101 ein Fernsteuerungssignal empfangen wurde oder wenn ein Verschlussauslöseschalter 105 eingeschaltet wird. Wurde hierbei eine Dauerbelichtungsbetriebsart (Langzeitbelichtungsbetriebsart) mittels eines Dauerbelichtungsbetriebsart-Auswählschalters 104 ausgewählt, dann verbleibt die Kamera in einem Belichtungszustand, bis entweder ein weiteres Fernsteuerungssignal empfangen oder der Auslöseschalter 105 ausgeschaltet wurde. Ein Zeitgeber 106 ist vorgesehen, wobei dessen Inhalt jedes Mal dann erneuert wird, wenn die Dauerbelichtungsbetriebsart ausgewählt oder eine Aufnahme in der Fernsteuerungsbetriebsart durchgeführt wird.
  • Fig. 2 zeigt die Schaltungsanordnung der Kamera gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. In Fig. 2 bezeichnet Bezugszeichen 201 einen Mikrocomputer (nachstehend als MPU bezeichne t. Der MPU 201 ist zur Steuerung der gesamten Kamera vorgesehen: Ein Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 wird in einen empfangsbereiten Zustand für ein Fernsteuerungssignal versetzt, wenn ein Erlaubnissignal zum Empfangen des Fernsteuerungssignals von einem Ausgangsanschluss P1 des MPU 201 nach Zuführen einer Leistung vom Ausgangsanschluss P0 des MPU 201 empfangen wird. Wird somit das Fernsteuerungssignal empfangen, dann führt der Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 ein Signal mit dem Wert "1" einem Eingangsanschluss int0 des MPU 201 zu. Wird dieses Eingangssignal durch den MPU 201 gelesen, dann nimmt das Ausgangssignal des Fernsteuerungssignal- Empfangsteils 202 den Wert "0" an. Mit anderen Worten, nach dem Empfangen eines Fernsteuerungssignals wird durch den Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 kontinuierlich das Ausgangssignal "1" dem Eingangsanschluss int0 zugeführt, bis das Ausgangssignal durch den MPU 201 gelesen wird.
  • Ein Zeitgeber IC 203 ist vorgesehen zum Beginnen eines Abwärtszählvorgangs, wenn ein beliebiger Zählwert von einem Ausgangsanschluss P2 des Mikrocomputers MPU 201 empfangen wird. Nimmt der Zählwert den Wert "0" an, dann erzeugt der Zeitgeber IC 203 ein Ausgangssignal "1" und führt dieses einem Eingangsanschluss int1 des Mikrocomputers MPU 201 zu. Wird dieses durch den Mikrocomputer MPU 201 gelesen, so bewirkt dies das Erzeugen eines Ausgangssignals "0" durch den Zeitgeber IC 203. Mit anderen Worten, der Zeitgeber IC 203 führt dem Mikrocomputer MPU 201 kontinuierlich das Ausgangssignal "1" als ein Zeitablaufssignal zu, bis dieses durch den Mikrocomputer MPU 201 gelesen wird.
  • Eine Lichtmessschaltung 204 ist vorgesehen zum Umwandeln eines gemessenen Analogwerts der Helligkeit eines zu fotografierenden Objekts in einen digitalen Wert und zum Zuführen des gemessenen digitalen Helligkeitswerts an einen Eingangsanschluss P3 des Mikrocomputers MPU 201. Ein Blendensteuerungsteil 205 ist vorgesehen zum Steuern der Blendenöffnung einer Blende in Abhängigkeit von einem vom Mikrocomputer MPU 201 erhaltenen Wert. Schalter SW1 und SW2 werden jeweils durch Betätigen eines nicht dargestellten Verschlussauslöseschalters in die erste und zweite Betätigungsstufe eingeschaltet. Ein Schalter SW-R ist vorgesehen zur Durchführung eines Umschaltens bei jeder Betätigung zwischen einer Fernsteuerungsbetriebsart, in welcher eine Verschlussauslösung in Abhängigkeit vom Empfangen eines Fernsteuerungssignals bewirkt wird, und einer Betriebsart, in welcher das Empfangen eines Fernsteuerungssignals verhindert wird. Ein weiterer Schalter SW-B dient bei Betätigung zum Auswählen einer Dauerbelichtungsbetriebsart (Bulb), in welcher die Kamera in einem Belichtungszustand gehalten wird, nachdem der vorlaufende Verschlussvorhang bereits ablaufen konnte. Die Schalter SW1, SW2, SW-R und SW-B sind jeweils mit den Eingangsanschlüssen int2, int3, int4 und int5 des Mikrocomputers MPU 201 verbunden.
  • Die Kamera umfasst ferner Transistoren TR1 und TR2, Ausgangsanschlüsse PS und P6, einen Magneten MG1, der bei einer Erregung eine Bewegung des vorlaufenden Verschlussvorhangs ermöglicht, und einen Magneten MG2, der bei Erregung eine Bewegung des nachlaufenden Verschlussvorhangs erlaubt.
  • Im normalen Zustand verbleibt der Mikrocomputer MPU 201 in einem Zustand geringen Energieverbrauchs, der als Standby-Zustand bezeichnet wird. Die Zustände der Ausgangsanschlüsse und die Inhalte in seinem Schreib- Lesespeicher RAM werden nicht verändert, wenn sich der Mikrocomputer MPU 201 in seinem Standby-Zustand befindet. Ändert sich als Reaktion auf das Empfangen eines Fernsteuerungssignals der Zustand des Eingangsanschlusses int0, oder ändert sich der Zustand des Eingangsanschlusses int1, wenn der Zählwert des Zeitgebers IC Null erreicht, oder ändert sich der Zustand eines der Eingangsanschlüsse int2 bis int5 durch einen der jeweils zugeordneten Schalter SW1, SW2, SW-R und SW-B, dann verlässt der Mikrocomputer MPU 201 den Standby-Zustand und beginnt die Durchführung von Abläufen.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 2 gezeigten Schaltungsanordnung wird nachstehend unter Bezugnahme auf das in Fig. 3 gezeigte Ablaufdiagramm beschrieben: Wird der Kamera eine Leistung zugeführt, dann werden die Zustände sämtlicher Schaltungselemente zurückgesetzt und die Kamera wird in einen Standby-Zustand versetzt. Ändert sich in dieser Situation der Zustand eines der Einganganschlüsse int0 bis int5, dann verlässt die Kamera den Standby-Zustand und beginnt mit Schritt 1 des Ablaufs.
  • Schritt 1: Der Zeitgeber IC 203 wird überprüft zur Ermittlung, ob die Zeit durch das vollständige Abwärtszählen des Zeitgebers abgelaufen ist. Liegt ein Zeitablauf vor, dann wird ein Signal "1" dem Eingangsanschluss int1 des Mikrocomputers MPU 201 zugeführt, und der Steuerungsablauf geht zu einem Schritt 39 über. In einem Zustand, in welchem der Zeitgeber IC 203 nicht betrieben wird oder wenn die Zeit noch nicht abgelaufen ist, wird ein Signal "0" gebildet, und der Ablauf geht zu einem Schritt 2 über. Schritt 2: Es wird eine Überprüfung des Zustands des Schalters SW-R durchgeführt. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW-R in einem eingeschalteten Zustand befindet und dass dem Eingangsanschluss int4 ein Signal "0" zugeführt wird, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 27 über. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW-R in einem ausgeschalteten Zustand befindet, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 3 über.
  • Schritt 3: Eine in einem Schreib-/Lesespeicher RAM gemäß der Darstellung in Fig. 4 gespeicherte Marke SWF wird zurückgesetzt und der Ablauf geht über zu einem Schritt 4. Die Marke SWF ist vorgesehen zur Bestimmung, ob sich der Zustand des Schalters SW-R von einem ausgeschalteten zu einem eingeschalteten Zustand geändert hat. Schritt 4: Eine in dem Schreib-/Lesespeicher RAM gemäß Fig. 4 gespeicherte Marke REMF wird überprüft zur Bestimmung, ob sich die Kamera in einer Fernsteuerungsbetriebsart befindet. Wird ermittelt, dass die Marke REMF den Wert "1" aufweist, dann wird angenommen, dass sich die Kamera in der Fernsteuerungsbetriebsart befindet und der Ablauf geht zu einem Schritt 31 über. Wird der Wert dieser Marke als "0" ermittelt, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 5 über. Schritt 5: Eine Leistungsversorgung vom Ausgangsanschluss P0 des Mikrocomputers MPU 201 zu dem Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 wird beendet. Ein Verhinderungssignal zum Verhindern des Empfangs des Fernsteuerungssignals wird am Ausgangsanschluss P1 ausgegeben zum Verhindern des Empfangens eines beliebigen Fernsteuerungssignals durch das Teil 202, und der Ablauf geht zu einem Schritt 6 über.
  • Schritt 6: Ein Zeitgeberbeendigungssignal wird am Ausgangsanschluss P2 des Mikrocomputers MPU 201 zum Zeitgeber IC 203 ausgesandt zum Beenden des Betriebs des Zeitgebers. Dies bewirkt, dass der Zeitgeber IC 203 ein Ausgangssignal mit dem Wert "0" dem Eingangsanschluss int1 des Mikrocomputers MPU 201 zuführt. Schritt 7: Es wird eine Überprüfung des Zustands des Schalters SW1 durchgeführt. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW1 in einem eingeschalteten Zustand befindet, dann wird dem Eingangsanschluss int2 ein Signal "0" zugeführt. Der Ablauf geht sodann zu einem Schritt 12 über. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW1 in einem ausgeschalteten Zustand befindet, dann wird ein Signal "1" dem Eingangsanschluss int2 zugeführt und der Ablauf geht zu einem Schritt 8 über. Schritt 8: Es wird eine Überprüfung durchgeführt bezüglich des Empfangs eines Fernsteuerungssignals durch den Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202. Wird ermittelt, dass durch den Fernsteuerungssignal- Empfangsteil 202 ein Fernsteuerungssignal empfangen wurde, dann wird dem Eingangsanschluss int0 des Mikrocomputers MPU 201 ein Signal "1" zugeführt. Wird das Signal "1" durch den Mikrocomputer MPU 201 eingelesen, dann ändert sich das von dem Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 dem Eingangsanschluss int0 zugeführte Signal zu einem Signalwert "0". Wird am Eingangsanschluss int0 das Signal "1" als Eingangssignal empfangen, dann wird seitens des Mikrocomputers MPU 201 angenommen, dass ein Fernsteuerungssignal empfangen wurde, und der Ablauf geht zu einem Schritt 34 über. Wird dem Eingangsanschluss int0 das Signal "0" zugeführt, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 9.
  • Schritt 9: Es wird eine Überprüfung durchgeführt bezüglich des Zustands des Schalters SW1 in gleicher Weise wie in Schritt 7. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW1 im eingeschalteten Zustand befindet, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 13 über. Wird hingegen der ausgeschaltete Zustand ermittelt, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 10 über. Schritt 10: Eine in dem Schreib- Lesespeicher RAM gemäß Fig. 4 gespeicherte Marke SW2F wird überprüft. Wird bezüglich der Marke SW2F ein Wert "1" ermittelt, dann geht der Ablauf zu dem Schritt 13. Liegt der Wert "0" vor, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 11 über. Weist die Marke SW2F den Wert "1" auf, dann arbeitet die Kamera in gleicher Weise wie in dem Falle, dass sich der Schalter SW2 in einem eingeschalteten Zustand befindet. Schritt 11: Eine Marke BULBF, die gemäß der Darstellung in Fig. 4 im Schreib- Lesespeicher RAM gespeichert ist, wird überprüft zur Ermittlung, ob sich die Kamera in einem Zustand einer Dauerbelichtung (Langzeitbelichtung, Bulb) befindet. Wird bezüglich der Marke BULBF der Wert "1" ermittelt, dann wird angenommen, dass sich die Kamera in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet, und der Ablauf geht zu einem Schritt 21 über. Wird der Wert "0" ermittelt, dann geht der Steuerungsablauf zu dem Standby-Zustand zurück.
  • Wird gemäß der vorstehenden Beschreibung bei keinem der Schalter eine Änderung ermittelt, wird kein Fernsteuerungssignal erhalten und befindet sich der Schalter SW1 im ausgeschaltetem Zustand, dann erfolgt ein Ablauf in der Reihenfolge der Schritte 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11, worauf der Ablauf zu dem Standby-Zustand zurückkehrt.
  • Wird der Schalter SW1 betätigt, dann verlässt der Mikrocomputer MPU 201 den Standby-Zustand zur Durchführung der Schritte in der vorstehend angegebenen Reihenfolge, bevor der Ablauf von Schritt 7 zu dem Schritt 12 verzweigt. Schritt 12: die vorstehend angegebene Marke SW2F wird zurückgesetzt, und der Ablauf geht zu Schritt 8 über. Danach geht der Ablauf von Schritt 8 zu dem Schritt 9 über. Der Ablauf verzweigt von Schritt 9 zu dem Schritt 13.
  • Schritt 13: Die vorstehend angegebene Marke BULBF wird überprüft zu Ermittlung, ob sich die Kamera in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet. Wird ermittelt, dass die Marke BULBF den Wert "1" aufweist, dann wird angenommen, dass sich die Kamera in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet, und der Ablauf kehrt zu dem Standby- Zustand zurück. Wird der Zustand der Marke BULBF mit "0" ermittelt, dann wird angenommen, dass sich die Kamera nicht in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet, und der Ablauf geht zu einem Schritt 14 über. Schritt 14: Die Lichtmessschaltung 204 gemäß Fig. 2 wird angewiesen, eine Lichtmessung durchzuführen. Der gemessene Lichtwert wird in einen digitalen Wert umgewandelt. Der digitale Messwert des Lichts wird einem Eingangsanschluss P3 des Mikrocomputers MPU 201 zugeführt. Sodann werden ein Blendenwert und ein Verschlusszeitwert mittels eines bekannten programmierten Berechnungsvorgangs auf der Basis des gemessenen Lichtwerts erhalten. Nach dieser Berechnung geht der Ablauf zu einem Schritt 15 über. Schritt 15: Es erfolgt eine Überprüfung des Zustands des Schalters SW2. Befindet sich der Schalter SW2 im eingeschalteten Zustand, dann empfängt der Eingangsanschluss int3 ein Signal "0", und der Ablauf geht zu einem Schritt 17 über. Befindet sich der Schalter SW2 im ausgeschalteten Zustand, dann empfängt der Eingangsanschluss int3 ein Signal "1", und der Ablauf geht zu einem Schritt 16 über.
  • Schritt 16: Die vorstehend angegebene Marke REMF wird überprüft. Umfasst die Marke REMF den Wert "0", dann kehrt der Ablauf zum Standby-Zustand zurück. Schritt 17:
  • Die in Schritt 14 erhaltene Information bezüglich des Blendenwerts wird dem Blendensteuerungsteil 205 zugeführt: Die Blende der Kamera wird in entsprechender Weise gesteuert. Schritt 18: Ein Signal hohen Pegels wird am Ausgangsanschluss PS des Mikrocomputers MPU 201 an den Transistor TR1 ausgegeben zur Erregung des Magneten MG1 mittels des Transistors TR1. Der Magnet MG1 ermöglicht die Bewegung des vorlaufenden Verschlussvorhangs. Der Ablauf geht sodann zu einem Schritt 19 über. Schritt 19: Der Schalter SW-B wird bezüglich der Dauerbelichtungsbetriebsart überprüft. Wird ermittelt, dass sich der Schalter SW-B im eingeschalteten Zustand befindet, dann wird dem Eingangsanschluss int5 ein Signal "0" zugeführt. Von der Kamera wird angenommen, dass sie sich in der Dauerbelichtungsbetriebsart befindet, und der Ablauf geht zu einem Schritt 26 über. Wird ermittelt, dass sich der Schalter in einem ausgeschaltetem Zustand befindet, dann wird angenommen, dass sich die Kamera nicht in der Dauerbelichtungsbetriebsart befindet, und der Ablauf geht zu einem Schritt 2D über.
  • Schritt 20: Der Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 wird daran gehindert, ein Fernsteuerungssignal zu empfangen. Der Ablauf geht zu einem Schritt 21 über. Schritt 21: Ein Signal hohen Pegels wird am Ausgangsanschluss P6 zur Erregung des Magneten MG2 über den Transistor TR2 ausgegeben. Der Magnet MG2 ermöglicht die Bewegung des nachlaufenden Verschlussvorhangs. Der Ablauf geht sodann zu einem Schritt 22 über.
  • Schritt 22: Die Marke SW2F wird zurückgesetzt, und der Ablauf geht zu einem Schritt 23. Schritt 23: In bekannter Weise werden das Spannen des Verschlusses und der Filmtransport durchgeführt. Der Ablauf gelangt sodann zu einem Schritt 24. Schritt 24: Der Blendensteuerungsteil 204 wird angewiesen zum Zurücksetzen der Blende in die vollständig geöffnete Position. Danach geht der Ablauf zu einem Schritt 25. Schritt 25: Die Marke REMF wird überprüft zur Ermittlung, ob sich die Kamera in der Fernsteuerungsbetriebsart befindet. Wird ermittelt, das die Marke REMF den Wert "1" aufweist, dann gelangt der Ablauf zu einem Schritt 36. Wird bezüglich der Marke REMF der Wert "0" ermittelt, dann kehrt der Ablauf im Standby-Zustand zurück.
  • In den Fällen, in denen sich die Kamera weder in der Fernsteuerungsbetriebsart noch in der Dauerbelichtungsbetriebsart befindet, wird ein normaler Bildaufnahmevorgang beendet. Wurde die Dauerbelichtungsbetriebsart ausgewählt und wird der Schalter SW2 betätigt, dann verzweigt der Steuerungsablauf von dem Schritt 19 aus den vorstehend angegebenen Schritten einer Fotografierabfolge zu einem Schritt 26. Schritt 26: Die Marke BULBF wird gesetzt, und der Ablauf kehrt zu dem Standby-Zustand zurück. Die Dauerbelichtung, die mit der Kamera durchgeführt wird, wenn sich diese nicht in der Fernsteuerungsbetriebsart befindet, wird durch Betätigen des Schalters SW1 in den ausgeschalteten Zustand beendet. Wird der Schalter SW1 ausgeschaltet, dann wird der Mikrocomputer MPU 201 über den Eingangsanschluss int2 veranlasst, den Standby- Zustand zu verlassen. Der Ablauf verzweigt sodann von dem Schritt 11 zu dem Schritt 21, der eine Bewegung des nachlaufenden Verschlussvorhangs ermöglicht. Hierdurch wird der Belichtungsvorgang beendet.
  • In der Fernsteuerungsbetriebsart wird ein normaler Fotografiervorgang in der folgenden Weise durchgeführt: wird der Schalter SW-R gedrückt, dann bewirkt das Eingangssignal am Eingangsanschluss int4 das Verlassen des Standby-Zustands durch den Mikrocomputer MPU 201, und der Betriebsablauf verzweigt von dem Schritt 2 zu einem Schritt 27. Schritt 27: Es wird eine Überprüfung des Zustands der Marke SWF durchgeführt. Der Ablauf gelangt zu dem Schritt 4, falls die Marke SWF den Wert "1" aufweist. Wird ein Wert "0" der Marke SWF ermittelt, dann wird angenommen, das der Schalter SW-R eingeschaltet wurde, und der Ablauf gelangt zu einem Schritt 28. Schritt 28: Die Marke SWF wird gesetzt, und der Ablauf gelangt zu einem Schritt 29. Schritt 29: Die Marke REMF wird überprüft. Der Ablauf geht zu einem Schritt 41 über, falls die Marke REMF den Wert "1" aufweist, oder geht zu einem Schritt 30 über, falls die Marke REMF den Wert "0" aufeist. Schritt 30: Die Marke REMF wird auf "1" gesetzt. Der Ablauf geht sodann zu dem Schritt 4 über.
  • Der Ablauf verzweigt von dem Schritt 4 zu einem Schritt 31, wenn die Marke in dieser Situation gesetzt ist. Schritt 31: Vom Ausgangsanschluss P0 des Mikrocomputers MPU 201 wird Leistung dem Fernsteuerungssignal- Empfangsteil 202 zugeführt. Ein Signal, dass das Empfangen eines Fernsteuerungssignals erlaubt, wird vom Ausgangsanschluss P1 zugeführt. Der Ablauf geht sodann zu einem Schritt 32 über.
  • Schritt 32: Der Zeitgeber IC 203 wird überprüft zur Ermittlung, ob sich dieser in Betrieb befindet. Liegt ein Betrieb vor, dann geht der Ablauf zu dem Schritt 7. Liegt kein Betrieb vor, dann gelangt der Ablauf zu einem Schritt 33. Schritt 33: ein Zählwert entsprechend beispielsweise 5 Minuten wird zu dem Zeitgeber IC 203 gesandt zur Aktivierung des Zeitgebers.
  • Die Kamera ist somit eingestellt für einen Fernsteuerungs-Empfangszustandwährend der Zeitdauer der Fernsteuerungsbetriebsart. Empfängt der Fernsteuerungssignal- Empfangsteil 202 ein Fernsteuerungssignal, dann verzweigt der Steuerungsablauf vom dem Schritt 8 zu einem Schritt 34. Schritt 34: Die Marke BULBF wird überprüft zur Ermittlung, ob sich die Kamera in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet. Wird die Änderung der Marke BULBF mit "1" ermittelt, dann gelangt der Ablauf zu einem Schritt 38. Weist die Marke BULBF den Wert "0" auf, dann geht der Ablauf zu einem Schritt 35 über. Schritt 35: Die vorstehend angegebene Marke SW2F wird gesetzt.
  • Danach führt der Ablauf die Folge der Schritte 9, 10, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, ..., 25 und 36 zur Durchführung eines Fotografiervorgangs unter einer Fernsteuerung durch. Schritt 36: Das Empfangen eines Fernsteuerungssignals wird in gleicher Weise wie in Schritt 31 erlaubt, und der Ablauf geht über zu einem Schritt 37. Schritt 37: In gleicher Weise wie in Schritt 33 wird der Zeitgeber IC 203 aktiviert, und der Ablauf kehrt zum Standby-Zustand zurück. Bei dem Fotografiervorgang in der Weise entsprechend dem Fernsteuerungssignal wird der Inhalt des Fernsteuerungszeitgebers jedes Mal bei dem Auslösen des Verschlusses erneuert.
  • Sodann wird eine Dauerbelichtung im Rahmen der Fernsteuerung in der folgenden Weise durchgeführt: Wird ein Fernsteuerungssignal empfangen, dann wird über den Eingangsanschluss int0 der Mikrocomputer MPU 201 veranlasst, den Standby-Zustand zu verlassen. Sodann wird ein Steuerungsablauf durchgeführt in der Reihenfolge der Schritte 1, ..., 8, 34, 35, 9, 10, 13, 14, 15, 16, ..., 19 und 26, und der Ablauf kehrt sodann zum Standby- Zustand zurück. Zu dieser Zeit befindet sich der Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202 in einem empfangsbereiten Zustand für ein Fernsteuerungssignal.
  • Der Zustand der Dauerbelichtung wird in der folgenden Weise beendet. Wird ein Fernsteuerungssignal während der Dauerbelichtung empfangen, dann wird der Mikrocomputer MPU 201 über seinen Eingangsanschluss int0 zum Verlassen des Standby-Zustands veranlasst. Danach wird ein Steuerungsablauf durchgeführt in der Reihenfolge der Schritte 1, 2, 3, ..., 8, 34 und 38. Schritt 38: Die Marke SW2F wird zurückgesetzt. Der Ablauf geht sodann zu dem Schritt 9 über. Der Ablauf führt sodann eine weitere Sequenz mit den Schritten 9, 10, 11, 21, ... und 37 durch. In Schritt 37 wird der Belichtungsvorgang beendet und der Ablauf kehrt zum Standby-Zustand zurück.
  • Die Fernsteuerungsbetriebsart wird in der nachfolgenden Weise beendet: befindet sich der Mikrocomputer MPU 201 in der Fernsteuerungsbetriebsart, dann führt der Zeitgeber IC 203 sein Ausgangssignal "1" dem Eingangsanschluss int1 des Mikrocomputers MPU 201 zu, wenn der Zählwert des Zeitgeber IC 203 den Wert null erreicht. Darauf hin verlässt der Mikrocomputer MPU 201 den Standby-Zustand, und der Steuerungsablauf geht von dem Schritt 1 zu einem Schritt 39 über.
  • Schritt 39: Die Marke BULBF wird überprüft zur Ermittlung, ob sich die Kamera in einem Dauerbelichtungsvorgang befindet. Wird ermittelt, dass die Marke BULBF den Wert "1" aufweist, womit angegeben ist, dass die Kamera einen Dauerbelichtungsvorgang durchführt, dann geht der Ablauf zu Schritt 2 über. Wird der Wert der Marke BULBF mit "0" ermittelt, dann gelangt der Ablauf zu einem Schritt 40. Schritt 40: Die Marke REMF wird zurückgesetzt und der Ablauf erreicht den Schritt 2. Danach erfolgt die Verarbeitung des Steuerungsablaufs in der Reihenfolge der Schritt 2, 3, 4, 5, ... und 11. Der Ablauf kehrt sodann zu dem Standby-Zustand zurück. Wird der Schalter SW-R in der Fernsteuerungsbetriebsart gedrückt, dann verlässt der Mikrocomputer MPU 201 den Standby-Zustand zur Durchführung des Steuerungsablaufs in der Reihenfolge der Schritte 1, 2, 27, 28, 29, und 41. Schritt 41: Die Marke REMF wird zurückgesetzt auf den Wert "0", und der Ablauf gelangt zu dem Schritt 4. Sodann erfolgt ein Ablauf in der Reihenfolge der Schritte 4, 5, ... und 11, und der Ablauf kehrt sodann zu dem Standby-Zustand.
  • Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild der Funktionen einer Kamera, die gemäß der vorliegenden Erfindungen als zweites Ausbildungsbeispiel ausgebildet ist. Die Teile 100 bis 105 von Fig. 5 sind mit denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 identisch. Ein Teil 107 bezeichnet einen Oszillator (OSC), der vorgesehen ist zum Ausgeben eines Pulssignals zum Fernsteuerungsteil 102 beispielsweise jede Sekunde während eines Dauerbelichtungsvorgangs.
  • Fig. 6 zeigt die Schaltanordnung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Die Schaltungsanordnung umfasst einen Oszillator (OSC) 206, der ein Taktsignal mit einem Zyklus von 1 Hz erzeugt. Während einer Dauerbelichtung im Rahmen der Fernsteuerung wird das Taktsignal dem Mikrocomputer MPU 201 unter Steuerung eines Ausgangsanschlusses P8 des Mikrocomputers MPU 201 zugeführt.
  • Mit Ausnahme des vorstehend angegebenen Teils sind sämtliche anderen Teile der Schaltungsanordnung des zweiten Ausführungsbeispiels mit denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels identisch. Daher sind sie mit denselben Bezugszeichens wie im Falle des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnet, und Einzelheiten werden in der nachfolgenden Beschreibung weggelassen.
  • Der Mikrocomputer verlässt den Standby-Zustand für den Beginn der Durchführung des Steuerungsablaufs, wenn sich der Zustand am Eingangsanschluss int6 durch ein Eingangspulssignal ändert, das vom Oszillator (OSC) 206 stammt, während sich der Mikrocomputer MPU 201 in dem Standby- Zustand befindet, oder wenn sich der Zustand des Eingangsanschlusses int0 durch ein empfangenes Fernsteuerungssignal ändert, oder wenn der Zustand des Eingangsanschlusses int1 geändert wird durch das Erhalten des Zählwerts von null des Zeitgeber IC 201, oder wenn der Zustand eines der Eingangsanschlüsse int2 bis int5 durch jeweils einen der Schalter SW1, SW2, SW-R und SW-B geändert wird.
  • Nachstehend wird die Wirkungsweise der in Fig. 6 gezeigten Schaltung unter Bezugnahme auf die Fig. 7 beschrieben, die ein Ablaufdiagramm zeigt. Ein normaler Verschlussauslösevorgang der Kamera ist der gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Die nachfolgende Beschreibung umfasst somit lediglich die Wirkungsweise zur Durchführung einer Dauerbelichtung unter Fernsteuerung:
  • Wird ein Fernsteuerungssignal unter diesen Bedingungen, dass ein Fernsteuerungssignal erhalten werden kann, erhalten (Fernsteuerungsbetriebsart), befindet sich die Kamera in der Dauerbelichtungsbetriebsart und ist der Mikrocomputer MPU 201 in einem Standby-Zustand, dann ändert sich der Zustand des Eingangsanschlusses int0 und veranlasst den Mikrocomputer MPU 201, den Standby-Zustand zu verlassen. Der Mikrocomputer MPU 201 beginnt sodann die Durchführung des Steuerungsablaufs von einem Schritt 1. Der Steuerungsablauf wird weitergeführt in der Reihenfolge der Schritte 1, 2, 3, 4, 31, 32, 7, 8, 34, 35, 9, 10, 13, 14, 15, 16, 17, 18 und 19 in gleicher Weise, wie es vorstehend beschrieben ist.
  • Schritt 19: Das Empfangen eines Fernsteuerungssignals wird in gleicher Weise wie in Schritt S verhindert. Der Ablauf geht sodann zu einem Schritt 20 über. Schritt 20: Der Schalter SW-B wird überprüft zur Ermittlung, ob sich die Kamera in der Dauerbelichtungsbetriebsart befindet. Da angenommen wird, dass sich die Kamera in dieser Situation in der Dauerbelichtungsbetriebsart befindet, gelangt der Steuerungsablauf des Mikrocomputers MPU 201 zu einem Schritt 26. Schritt 26: Die Marke BULBF wird gesetzt und der Ablauf gelangt zu einem Schritt 42.
  • Schritt 42: Die Marke SWF wird überprüft zur Bildung einer Unterscheidung zwischen einer Dauerbelichtung unter der Fernsteuerung und einer Dauerbelichtung entsprechend dem Zustand des Schalters SW2. Da angenommen wird, dass sich die Kamera in diesem Fall bei einer Dauerbelichtung entsprechend der Fernsteuerung befindet, geht der Ablauf zu einem Schritt 43 über. Schritt 43: Der Oszillator (OSC) 206, der vorgesehen ist zum Zuführen eines Pulses an den Eingangsanschluss int6 des Mikrocomputers MPU 201 alle Sekunde, wird in den Betriebszustand versetzt, und der Ablauf kehrt zu dem Standby-Zustand zurück.
  • Danach veranlassen die vom Oszillator 206 erzeugten Pulse den Mikrocomputer MPU 201, den Standby-Zustand in Intervallen von einer Sekunde zu verlassen zur Durchführung einer Überprüfung, ob ein Fernsteuerungssignal empfangen wird. Wird kein Fernsteuerungssignal empfangen, dann wird der Steuerungsablauf durchgeführt in der Reihenfolge der Schritte 1, 2, 3, 4, 31, 32, 7, 8, 9, 10, 13 und 44.
  • Schritt 44: Der Fernsteuerungssignal-Empfangsteil 202, der in einen Zustand der Fähigkeit zum Empfangen des Fernsteuerungssignals versetzt ist, wird erneut in einen Zustand der Verhinderung des Empfangens des Fernsteuerungssignals versetzt. Der Ablauf kehrt sodann zu dem Standby-Zustand zurück. Wird kein Fernsteuerungssignal empfangen, dann wird der Mikrocomputer MPU 201 durch den Oszillator 206 veranlasst, den vorstehenden Ablauf von Intervallen in einer Sekunde zu wiederholen.
  • Wird ein Fernsteuerungssignal empfangen, wenn der Mikrocomputer MPU 201 veranlasst wurde, den Standby-Zustand durch die Pulse des Oszillators 206 zu verlassen, dann wird ein Steuerungsablauf durchgeführt in der Reihenfolge der Schritt 1, 2, 3, 4, 31, 32, 7, 8, 34, 38, 9, 10, 11, und 45. Schritt 45: Der Betrieb des Oszillators 206 wird beendet, und der Ablauf geht zu Schritt 21 über. Der Steuerungsablauf wird fortgesetzt in der Reihenfolge der Schritte 21, 22, 23, 24, 25, 36 und 37 und kehrt sodann zu dem Standby-Zustand zurück. Gemäß der vorstehenden Beschreibung ermöglicht die Ausführung des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels der vorlegenden Erfindung bei der Kamera, eine Dauerbelichtung mittels einer Fernsteuerung durchzuführen ohne Rückgriff auf die Verwendung eines Kabels, so dass die Dauerbelichtung mit der Fernsteuerung auch über eine derartige Entfernung durchgeführt werden kann, die über die Reichweite eines Kabels hinaus geht.
  • Es ist ein Vorteil des Ausführungsbeispiels, dass das Empfangen eines Fernsteuerungssignals während des Ablaufs einer Belichtung, die nicht eine ferngesteuerte Dauerbelichtung ist, verhindert wird, so dass die Kamera in wirksamer Weise daran gehindert wird, einen fehlerhaften Vorgang durchzuführen.
  • Im Falle einer Kamera mit der Möglichkeit eines ferngesteuerten Fotografierens und zum Verlängern der Betriebsdauer ihrer Leistungsquelle durch Verhindern des Empfangens eines jeglichen Fernsteuerungssignals nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer in Abhängigkeit von einem Zeitgeber ermöglicht ferner die vorliegende Anordnung der Kamera die Durchführung einer langen Belichtung (Bulb) unter Fernsteuerung, wie eine ferngesteuerte Dauerbelichtung, wobei die Kamera in einem Zustand gehalten wird, bei dem sie in der Lage ist, ein Fernsteuerungssignal auch nach Ablauf der vorbestimmten, mittels des Zeitgebers bestimmten Zeitdauer zu empfangen.
  • Im Falle des beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiels wird Batterieleistung der Kamera in wirksamer Weise eingespart mittels der Durchführung einer Überprüfung bezüglich eines Fernsteuerungssignals durch aktivieren des Fernsteuerungssignal-Empfangsteils in Intervallen einer vorbestimmten Zeitdauer während der Dauerbelichtung.

Claims (1)

1. Kamera zum Ermöglichen einer Dauerbelichtung in einer Fernsteuerungsbetriebsart, mit
a) einer Belichtungssteuerungseinrichtung (100) zur Durchführung eines Belichtungsvorgangs,
b) einer Signalempfangseinrichtung (101) zum Empfangen eines Fernsteuerungssignals,
c) einer Fernsteuerungseinrichtung(102) zur Durchführung einer Dauerbelichtung durch Veranlassen der Belichtungssteuerungseinrichtung, einen Belichtungsvorgang einzuleiten in Abhängigkeit vom Empfangen des Fernsteuerungssignals durch die Signalempfangseinrichtung und zur Fortsetzung des Belichtungsvorgangs nach Beendigung des Empfangens des Fernsteuerungssignals, und durch Veranlassen der Belichtungssteuerungseinrichtung, den Belichtungsvorgang in Abhängigkeit eines nachfolgend durch die Signalempfangseinrichtung empfangenen Fernsteuerungssignals zu beenden,
d) einer Zeitgebereinrichtung (106) zum Versetzten der Signalempfangseinrichtung in einen Signalempfangszustand während einer vorbestimmten Zeitdauer, wobei die Zeitgebereinrichtung in der Weise vorgesehen ist, dass sie durch die eingestellte Fernsteuerungsbetriebsart aktiviert wird, und
e) einer Signalempfangszustand-Aufrechterhaltungseinrichtung, die in Abhängigkeit von dem Beginn der Dauerbelichtung durch die Fernsteuerungseinrichtung den Signalempfangszustand der Signalempfangseinrichtung auch nach dem Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer aufrecht erhält.
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