DE690152C - Verfahren zum Herstellen eines dehnbaren Plisseebandes - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines dehnbaren Plisseebandes

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Publication number
DE690152C
DE690152C DE1938K0152558 DEK0152558D DE690152C DE 690152 C DE690152 C DE 690152C DE 1938K0152558 DE1938K0152558 DE 1938K0152558 DE K0152558 D DEK0152558 D DE K0152558D DE 690152 C DE690152 C DE 690152C
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DE
Germany
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elastic band
fabric
pair
tape
pleated
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Expired
Application number
DE1938K0152558
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Kuester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY KUESTER
Original Assignee
WILLY KUESTER
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D9/00Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines dehnbaren Plisseebandes Bisher wurde elastisches Plisseeband in der Weise hergestellt, daß man auf ein ausgespanntes Gummiband einen an sich -unelastischen Stoff aufklebte.. Nach dem Zusammenhaften beider Teile wurde die Spannung des Gummibandes aufgehoben, worauf sich das Gummiband zusammenzog und den aufgeklebten Stoff in Querfalten legte, die dem fertigen Band ein kreppartiges Aus-. sehen verliehen. Eine eigentliche genau Plisseebildung war nach diesem Verfahren jedoch nicht erzielt, sondern lediglich eine ungleichmäßige, d. h. kreppartige.
  • Gleichmäßige Plisseequerfalten erzeugte man dagegen durch Handplisseeapparate in Form von Plisseescheren. Diese Plisseescheren vermochten zwar den Stoff zu plissieren, aber sie bildeten keine Apparatur, die ein in Spannung gesetztes Gummiband mit einer unelastischen Oberdecke zusammenzukaschierenermöglichte.
  • Schließlich hat man auch schon kreppartige Erhöhungen an Fäden vorgenommen, die zum Weben oder Flechten verwendet wurden. Das Kreppen erfolgte mittels Walzen oder anderer Werkzeuge.
  • Nach all diesen Verfahrensarten ist das Anordnen einer Krepp- oder Plisseedecke nur auf der Oberseite (Schauseite) des Bandes möglich. Dies ist jedoch ein großer Mangel, da die beiden Ränder der Plisseedecke Angriffstellen für ein schnelles Loslösen der beiden Lagen bilden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein dehnbares Plisseeband zu schaffen, das aus einem völlig mit in Plissees gelegtem Stoff umkleideten Gummiband besteht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein gestrecktes Gummiband zu einem Preßwalzenpaar hingeführt und gleichzeitig ein Stoffstreifen von reichlich doppelter Breite wie das Gummiband über eine in Latexmilch eintauchende Rolle hinweg zu dem gleichen Preßwalzenpaar hingeführt wird und beide Teile zwischen den Preßwalzen festhaftend zusammengebracht werden, worauf das so gebildete zweilagige Band in gestrecktem Zustand durch eine Bugpfeife hindurchgeführt wird, in der die über das Gummiband Überstehenden Kanten des Stoffstreifens um das Gummiband herumgeschlagen werden, so daß ein völlig mit Stoff umkleidetes Gummiband entsteht, das schließlich durch ein Riffelwalzenpaar hindurchgeführt und dort mit Querrillen versehen wird zwecks Erzielens einer gleichmäßigen Plisseebildung beim Zurückspringen des Gummibandes in seinen ungespannten Zustand.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der Stoffstreifen S läuft über eine hi Latexmilch eintauchende Rolle R, welche die Unterseite des Stoffstreifens mit Latexmilch bestreicht. Der ausgespannte Gummizug G trifft sich mit dem Stoffstreifen S bei dem Preßwalzenpaar W1, W2. Hier werden die beiden Teile durch Pressen festhaftend zusammengeklebt.
  • Der mit dem Stoffstreifen verklebte Gummizug läuft durch eine Bugpfeife.B, welche die überstehenden Kanten des Stoffstreifens rund um den Gummizug herumlegt und festklebt, worauf das ganze dann durch das Riffelwalzenpaar W3, W4 läuft und dort mit Querrillen versehen wird, die nach Austritt aus dem Riffelwalzenpaar beim Zurückspringen des Gummibandes in seinen ungespannten Zustand in gleichmäßige Plissees übergehen.
  • Das so hergestellte Plisseeband ist wegen seiner Gleichmäßigkeit von außerordentlich schönem Aussehen.
  • Ein Abspringen der Plisseedecke ist nicht möglich, da durch die völlige Umschließung des Gummibandes Angriffsstellen, die das Loslösen beider Teile zur Folge haben könnten, nicht vorhanden sind.
  • Das Plisseeband läßt sich überall da ver-:wenden, wo ein Gummizug benötigt wird. Von besonderem Vorteil ist es, daß das Plisseeband sich dem Benutzungsgegenstand in Form und Charakter anpassen läßt, weil die Plisseedecke aus jedem biegsamen Stoff beliebiger Farbe hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen ,eines dehnbaren Plisseebandes, dadurch gekennzeichnet, daß ein gestrecktes Gummiband (G) zu einem PreBwalzenpaar (Wi, 6V2) und gleichzeitig ein Stoffstreifen (S) von reichlich doppelter Breite wie das Gummiband (G) über eine in Latexmilcheintauchende Rolle (R) hinweg zu dem gleichen PreBwalzenpaar hingeführt und beide Teile zwischen den Preßwalzen (W1 und W2) festhaftend zusammengepreßt werden, worauf das so gebildete zweilagige Band in gestrecktem Zustand durch eine Bugpfeife (B) hindurchgeführt wird, in der die über das Gummiband (G) überstehenden. Kanten des Stoffstreifens (S) um das Gummiband (G) herumgeschlagen werden, so daß ein völlig mit Stoff umkleidetes Gummiband entsteht, das schließlich durch ein Riffelwalzenpaar (Ws,@W4) hindurchgeführt und dort mit Querrillen versehen wird zwecks Erzielens einer gleichmäßigen Plisseebildung beim Zurückspringen des Gummibandes in seinen ungespannten Zustand.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844631C (de) * 1950-02-08 1952-07-24 Erla Zentrale Ernst Laule Guertel- oder Schmuckband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE844631C (de) * 1950-02-08 1952-07-24 Erla Zentrale Ernst Laule Guertel- oder Schmuckband

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