DE690129C - Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer Dampflokomotiven - Google Patents
Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer DampflokomotivenInfo
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- DE690129C DE690129C DE1938K0149410 DEK0149410D DE690129C DE 690129 C DE690129 C DE 690129C DE 1938K0149410 DE1938K0149410 DE 1938K0149410 DE K0149410 D DEK0149410 D DE K0149410D DE 690129 C DE690129 C DE 690129C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/42—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum A'Orwärmen von Kesselspeisewa'sser für
Dampflokomotiven durch den Abdampf der Lokomotivhauptmaschine und der Hilfsmaschinen
mit einem der Speisepumpe vorgeschalteten Warmwasserbehälter und einer Wasserumwälzeinrichtung zwischen Warmwasserbehälter
und Vorwärmer.
Bei einer bekannten Vorwärmeranlage wird zur Wasservorwärmung nur der Hauptmaschinenabdampf
herangezogen, so daß bei der Fahrt mit geschlossenem Regler im Gefalle
oder beim Stillstand der Lokomotive eine Abkühlung des Behälterinhaltes erfolgen
wird. Des weiteren bedingt die zur Wasserumwälzung vorgesehene, mit Frischdampf vom Schieberkasten der Hauptmaschine oder
von der Kesselspeisepumpe her gespeiste Dampfstrahlpumpe einmal einen zusätzlichen
ao Dampfverbrauch und zum anderen einen zeitweiligen
Stillstand der Wasserumwälzung, da bei geschlossenem Lokomotivregler und nicht tätiger Kesselspeisepumpe auch die
Strahlpumpe keinen Betriebsdampf mehr erhält. '
Um auch bei stillstehender und mit geschlossenem Regler fahrender Lokomotive
eine Vorwärmung des Kesselspeisewassers im Warmwasserbehehälter durch Abdampf aufrechtzuerhalten,
ist gemäß der Erfindung in den Warmwasserbehälter ein Oberflächenvorwärmer eingebaut, der vom Abdampf der
Hilfsmaschinen — Luftpumpe, Speisepumpe, Turbine der Lichtmaschine — beheizt wird.
Gleichzeitig erfolgt der Antrieb der Umwälzpumpe von dem Laufwerk der Lokomotive
her. Dadurch ist der Vorwärmerbetrieb nicht mehr von der Stellung des Reglers abhängig,
und es wird auch kein Frischdampf für die Umwälzpumpe benötigt.
In die Verbindung zwischen der den Warmwasserbehälter
füllenden Kaltwasserkreiselpumpe und diesem Wasserbehälter kann ein
Ventil eingeschaltet sein, das diese Verbindung nur bei geöffnetem Regler freigibt
Durch ein weiteres in diese Verbindung eingeschaltetes Ventil kann die Verbindung bis
zum Erreichen eines bestimmten Wasserhöchststandes im Wasserbehälter frei gehalten
werden.
Die Anlage nach der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch wiedergegeben.
Ein an geeigneter Stelle an der Lokomotive angebrachter Behälter α dient als- Warmwasserspeicher.
Er ist im oberen Teil mit Prallblechen b ausgerüstet und besitzt auf der
einen Seite einen Eintrittsstutzen c für den Abdampf der Lokomotivmaschine und zweckmäßig
auf der gegenüberliegenden Seite einen Eintrittsstutzen d für das in ihn einströmende
kalte Wasser, das vom Tender e durch eine Kreiselpumpe f angesaugt und über Ventile g
und h in den Warmwasserbehälter α gepreßt
wird.
In dem Behälter c ist ein Oberflächenvorwärmer i angeordnet, der innen von dem Abdampf
beheizt wird, den die Hilfsmaschinen der Dampflokomotive liefern. Ein in bestimmter
Höhe angebrachtes Überlaufrohr k läßt das eine bestimmte Höhe im Behälter a
übersteigende Wasser in den Tender e zurückfließen. In der Nähe des Bodens des Behälters
α ist ein Rohr I angeflanscht, durch das
im Behälter α erwärmtes Wasser mit Gefälle der 'Speisepumpe m zufließt, von der es über
das bekannte Kesselabsperrventil in den Dampfkessel gelangt.
Die das Wasser aus dem Tender e absaugende und in den Behälter α drückende
Kreiselpumpe/ wird von einer Achsen angetrieben,
von welcher gleichzeitig der Antrieb einer Umwälzkreiselpumpe ο erfolgt.
Das zwischen der Kreiselpumpe / und dem Behälter α angeordnete Ventil g besitzt eine
Steuervorrichtung, die mit einem auf dem Führerstand der Lokomotive befindlichen
Ventil p verbunden ist, das von dem Reglerhebel q derart beeinflußt wird, daß es sich
öffnet, wenn der Regler geöffnet wird, und So sich schließt, wenn der Regler geschlossen
wird. Beim öffnen und Schließen des Ventils p öffnet und schließt sich auch das
Ventil g. Das zweite zwischen der Kreiselpumpe
f und dem Behälter α angeordnete Ventil h steht unter dem Einfluß einer als
Membran ausgeführten Steuervorrichtung r, die vom Gewicht der im Behälter α befindlichen
Wassersäule beeinflußt wird.
Die Umwälzkreiselpumpe 0 ist einerseits an ein in der Nähe des Bodens des Behälters
α an diesen angeschlossenes Rohr s, andererseits an ein dicht unter dem Deckel
des Behälters α "in diesen mündendes Rohr ί
angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Anlage nach der Erfindung ist die folgende:
Fährt die Lokomotive unter Dampf und sind demgemäß die Ventile p und g geöffnet,
so liefert die Kreiselpumpe/ kaltes Wasser über den Anschluß rf in den Warmwasserspeicher
a, das bei seinem Eintritt mit dem durch den Anschluß c eintretenden Maschinenabdampf
gemischt und erwärmt wird und an den Prallblechen b gegebenenfalls seine Kesselsteinbildner
absetzt. Im Oberflächenvorwärmer i erfährt das Wasser eine weitere Erwärmung und wird durch die Umwälzkreiselpumpe
0 über das Rohr s aus dem unteren Teil des Behälters α abgesaugt und
durch das Rohr ί dem oberen, als Mischvorwärmer ausgeführten Teil des Behälters a
wieder zugeführt, um von neuem erwärmt zu werden. Steigt im Behälter ο der Wasserspiegel
bis nahe an das Überlauf rohr k, so schließt die Wassersäule durch ihr auf die
Membran r wirkendes Gewicht das Ventil h, so daß die Kreiselpumpe f leer läuft, während
die Umwälzkreiselpumpe 0 fortfährt, das Wasser im Kreislauf durch den Behälter α
zu bewegen. Wird der Regler q geschlossen, so schließt; sich das Ventil g und sperrt ebenfalls
die Wasserzufuhr zum Behälter a.
Wird nun bei stehender Lokomotive die Speisepumpe m angestellt, so entnimmt sie
dem Behälter α warmes Wasser, wobei die Erwärmung
durch den Oberflächenvorwärmer i fortgesetzt wird.
Bei der Vorbereitung der Lokomotive zur Fahrt wird das im Behälter α befindliche
Wasser durch den im Oberflächenvorwärmer { niedergeschlagenen Abdampf der Lokomotivhilfsmaschinen
vorgewärmt.
Claims (3)
- Patentansprüche:.I. Anlage zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser für Dampflokomotiven durch den Abdampf der Lokomotivhauptmaschine und der Hilfsmaschinen (Luftpumpe, Speisepumpe, Dampfturbine der Lichtmaschine) mit einem ~ der Speisepumpe vorgeschalteten Warmwasserbehälter, in welchem das Speisewasser unabhängig von der Tätigkeit der Speisepumpe mit Hilfe einer Umwälzpumpe mit dem Abdampf der Lokomotivhaup'tmaschine gemischt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Warmwasserbehälter (α) ein Oberflächenvorwärmer (i) eingebaut ist, der vom Abdampf der Hilfsmaschinen beheizt ist, wobei das in dem Warmwasser- »20 behälter (α) befindliche Wasser durch eine vom Laufwerk der Lokomotive angetriebene Umläufpumpe (ο) in Umlauf gehalten wird.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen der Kaltwasserkreiselpumpe (/) und dem Behälter (α) ein Ventil (g) eingeschaltet ist, das diese Verbindung nur bei geöffnetem Regler (q) freigibt.
- 3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in- die Verbindung zwischen Kaltwasserkreiselpumpe (/) und dem Behälter (α) ein Ventil (h) eingeschaltet ist, das die Verbindung bis zum Erreichen eines bestimmten Wasserhöchststandes im Behälter (<?) frei hält.Hierzu rBlatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149410 DE690129C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer Dampflokomotiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149410 DE690129C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer Dampflokomotiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690129C true DE690129C (de) | 1940-04-17 |
Family
ID=7251903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149410 Expired DE690129C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Anlage zum Vorwaermen des Kesselspeisewassers fuer Dampflokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690129C (de) |
-
1938
- 1938-02-03 DE DE1938K0149410 patent/DE690129C/de not_active Expired
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