AT123497B - Speiseeinrichtung für Lokomotiven mit Wärmespeicher. - Google Patents

Speiseeinrichtung für Lokomotiven mit Wärmespeicher.

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AT123497B
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Friedmann Alex Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Speiseeinrichtung   für Lokomotiven mit Wärmespeicher. 



   In Speiseeinrichtungen für Lokomotiven, bei welchen ein Speicher zum Ansammeln des mittels
Abdampf vorgewärmten Wassers vorgesehen ist, pflegt man den Speicher unter   Abdampf'truck   zu halten, um der Speisepumpe, welche das heisse Wasser aus dem Speicher in den Kessel fördert, das
Ansaugen zu erleichtern. Wenn bei geschlossenem Regler gespeist wird, fehlt der Lokomotivabdampf, und es wird dann der Abdampf des die Speisepumpe treibenden Motors in den Speicher geleitet und hält in diesem den gewünschten geringen Überdruck aufrecht. 



   Wird zum Fördern des Wassers aus dem Speicher in den Kessel eine   Fördervorrichtung   verwendet, in welcher zur weiteren Vorwärmung des Speisewassers über   1000 C noch eine. Mischkammer zwischen   zwei Pumpen vorgesehen ist, in welcher der Abdampf des diese beiden Pumpen treibenden Motors unter einem einstellbaren Überdruck   (Gegendruckmaschine),   der der gewünschten hochgetriebenen Vorwärmetemperatur entspricht, niedergeschlagen wird, so steht während des Speisen bei geschlossenem Regler zum Belasten des Speicherwassers nur Abdampf von diesem hohen Druck zur Verfügung.

   Würde man eine Verbindung zwischen der Abdampfleitung des Motors bzw. der Mischkammer und dem Speicher vorsehen, so würde der Abdampf des Motors in den Speicher übertreten, wobei durch die relativ niedrige
Speichertemperatur eine starke Herabminderung des Druckes und der Temperatur auch in der Mischkammer bewirkt würde. Es würde dann die Vorwärmewirkung der Misehkammer stark beeinträchtigt und unter Umständen praktisch wertlos werden. Die nachbeschriebene neue Einrichtung bezweckt nun, diesen Übelstand zu beheben. 



   Der Erfindung gemäss wird in die erwähnte Verbindung zwischen   Abdampfleitung   des Speisepumpenmotors bzw. der   mischkammer   und dem Speicher ein Druckminderventil eingeschaltet, welches so eingestellt werden kann, dass es zum Speicher nur Dampf von der gewünschten niedrigen   Überdruck-   spannung durchlässt, die   zweckmässig   ungefähr gleich der Abdampfspannung gewählt wird. 



   Wird nun bei offenem   Lokomotivregler   gespeist, so herrscht im Speicher Lokomotivabdampfdruck, der vom Abdampf der Lokomotivzylinder stammt, und das Druckminderventil sperrt den Weg zwischen der Mischkammer und dem Speicher, so dass sich in der Mischkammer der vorbestimmte hohe Überdruck einstellen kann. Wird bei geschlossenem Regler gespeist, so wird ein Teil des Abdampfes des Antriebsmotors der Speisevorrichtung aus der Mischkammer durch das Druckminderventil in den Speicher strömen und dort den durch die Einstellung des Druckminderventils bedingten, niedrigen Überdruck aufrechterhalten, wobei in der Mischkammer noch immer der Überdruck auf einer solchen Höhe bleibt, dass eine genügend   hochgetriebene   Vorwärmung des Speisewassers erzielt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Anwendung bei einer Lokomotivspeiseeinrichtung mit Warmwasserspeicher dargestellt, bei der beispielsweise ein Strahlapparat zum Füllen des Speichers verwendet wird. 



   Der Speicher 1 wird mittels eines Strahlapparates   2,   der als   Füllvorrichtung   dient, mit vorgewärmtem Wasser angefüllt, wenn Abdampf durch die Leitung 7 über die Einströmklappe 8 dem Strahlapparat 2 zugeführt wird. 3 bedeutet ein federbelastetes Rückschlagventil, welches verhindert, dass kaltes Wasser aus dem Tender 4, wenn kein Abdampf anfällt, in den Speicher überläuft. Durch die von der Leitung 7 abgezweigte Leitung 9 wird der Speicher unter Lokomotivabdampfdruck gehalten, so lange der Lokomotivregler offen ist und Abdampf in die Leitung 7 strömt.

   Zum Fördern des heissen Wassers aus dem Speicher in den Kessel ist nun eine Fördervorrichtung vorgesehen, welche im wesentlichen aus zwei Pumpen 10 und 11 besteht, zwisel en welchen eine Mischkammer 12 eingeschaltet ist. 

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 EMI2.1 
 strömt der Abdampf des Motors 13 durch die Leitung 16 in die Mischkammer 12. Durch das feder- belastete   Überlaufventil 17   wird in der Abdampfleitung 16 und somit auch in der Mischkammer 12 ein Überdruck eingestellt, der einer gewünschten   Vorwärmetemperatur über 1000 C   entspricht, so dass in der Mischkammer 12 das mit Speichertemperatur eintretende Speisewasser auf eine entsprechend hohe Temperatur vorgewärmt wird. Bei Überschreitung des eingestellten Druckes entweicht der Dampf durch das Auslassrohr   a.   



   Die Dampfleitung 16 bzw. die Mischkammer 12 ist weites durch ein Rohr 18 über ein Druckminderventil   mitdern Speicher 1   verbunden. Das   Druckminderventil   wird so eingestellt, dass durch das Rohr 18 in den Speicher nur Dampf von einer Spannung strömen kann, welche um ein geringes über der Atmosphäre liegt. Am zweckmässigsten ist es, diese Einstellung so zu wählen,   dass der verminderte   Dampfdruck nicht höher als der Abdampfdruck der Lokomotivzylinder ist. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende :
Fährt die Lokomotive bei offenem Regler, so steht der Speicher 1 durch die Leitung 9 stets unter dem Druck des Abdampfes der Lokomotivzylinder. Wird während dieser Zeit der Kessel gespeist, so kann die Pumpe 10 das heisse Wasser aus dem Speicher leicht ansaugen, da der auf dem   heissen   Speicherwasser lastende   Überdruck genügt,   um ein schädliches Naehverdampfen des Wassers beim Ansaugen zu verhindern. Das Druckminderventil ? sperrt hiebei den Durchgang aus der   Misehkammer durch   die Leitung 18 in den Speicher, da es ja so eingestellt ist, dass es sich schliesst, wenn im Speicher ein Druck herrscht, der annähernd gleich dem Abdampfdruck der Lokomotivzylinder ist. 



   Wird   beigeschlossenem Lokomotivregler   der Kessel gespeist, so ist der Speicher 1 zunächst drucklos, weil ja durch die Leitung 9 kein Abdampf mehr anfällt ; es strömt daher durch die Leitung 18 über das nunmehr geöffnete Druckminderventil 19 Dampf aus der Mischkammer 12 in den Speicher   1,   bis in diesem der der Einstellung des Druckminderventils 19 entsprechende geringe Überdruck erreicht ist. Die Rückschlagventile 20 und 3 verhindern dabei ein Entweichen dieses Druckes durch die Leitung 9 bzw. gegen den Strahlapparat 2. In der Mischkammer 12 bleibt infolge der Wirkung des Druckminderventiles 19 der hohe Überdruck, der für die ausgiebige Vorwärmung des Speisewassers nötig ist, bestehen.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCH : Speiseeinrichtung für Lokomotiven mit Wärmespeicher und mit einer Speisevorrichtung zum Fördern des heissen Wassers aus dem Speicher in den Kessel, in welcher Fördervorrichtung eine zwischen zwei Pumpen liegende Mischkammer angeordnet ist, in welcher der Abdampf des die beiden Pumpen treibenden Motors unter einstellbarem Überdruck im Speisewasser niedergeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Verbindung (18) zwischen der Abdampfleitung (16) des Antriebsmotors der Speisevorrichtung bzw. der :
    àIischkammer (12) und dem Speicher (1) ein Druckminderventil (19) vorgesehen und so eingestellt ist, dass es nur Dampf von geringem Überdruck zum Speieher durchlässt, wodurch der Speicher während des Speisens bei geschlossenem Regler unter diesem geringen Überdruck gehalten wird, EMI2.2
AT123497D 1930-09-18 1930-09-18 Speiseeinrichtung für Lokomotiven mit Wärmespeicher. AT123497B (de)

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