DE69004792T2 - Verfahren und gerät zum transport und zur flüssigkeitsbehandlung von unbestimmten längen bandmaterial. - Google Patents

Verfahren und gerät zum transport und zur flüssigkeitsbehandlung von unbestimmten längen bandmaterial.

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D5/00Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
    • G03D5/003Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected film surface only souching the liquid

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Transportieren langgestreckter Materialstreifen während deren Behandlung mit verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten; insbesondere auf Verfahren und Vorrichtungen dieser Art, die geeignet sind, Bänder belichteten strahlungsempfindlichen Materials, zum Beispiel fotographischen Filmmaterials, in der Weise zu entwickeln, daß man sie über poröse Oberflächen führt, durch die eine gewünschte Behandlungsflüssigkeit strömt.
  • Die Entwicklung strahlungsempfindlicher Filme oder Papiere wird seit vielen Jahrzehnten intensiv untersucht und erforscht. Systeme und Verfahren, mit denen eine derartige Entwicklung in größerem Maßstab im wesentlichen automatisch durchgeführt werden kann, sind seit langem in Gebrauch. In jüngerer Zeit werden jedoch viel kleiner angelegte und auch in den Abmessungen kleinere Entwicklungsgeräte, die auch unter der Bezeichnung "Minilabs" bekannt sind, für sogenannte Ein-Stunden-Filmentwicklungsdienste und andere Anwendungen entwickelt, wie graphische, medizinische und zahnmedizinische Betriebe, bei denen eine wirtschaftliche Entwicklung an Ort und Stelle erwünscht ist. Geeignete Ausrüstungen für derartige Anwendungen in kleinerem Rahmen reichen von Hand- Behältern, in die der Benutzer den Film und die Behandlungsflüssigkeit hineingeben muß, bis zu vollautomatischen Systemen, bei denen der Benutzer nur noch den belichteten Film einzulegen braucht, der dann im wesentlichen ohne weitere manuelle Eingriffe fertig entwickelt wird.
  • Beispiele solcher automatisierter Entwicklungssysteme sind in zahlreichen Patenten beschrieben. So beschreibt das US-A-2,861,508 eine komplizierte Entwicklungsmaschine, bei der ein fortlaufendes Band eines lichtempfindlichen Papiers über eine sich kontinuierlich, vorzugsweise horizontal drehende Trommel geführt wird, wobei das Papier an um die Trommel herum angeordneten, aufeinanderfolgenden Stationen mit verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten besprüht wird. Das US-A-3,170,382 beschreibt eine fotografische Entwicklungsmaschine, bei der ein kontinuierliches Filmband um Führungsrollen herum durch mehrere Tanks mit verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten transportiert wird, wobei zwischen den Tanks noch poröse Rollen vorgesehen sind, die weitere Behandlungsflüssigkeiten aufbringen. Im US-A-3,277,810 ist ein fotografisches Entwicklungssystem beschrieben, bei dem ein Filmstreifen hochkant von einem Tank zum nächsten transportiert wird, wobei auf den Film wirkende Gummi-Abstreifer oder -Rollen die Übertragung von Flüssigkeiten zwischen den Tanks minimieren.
  • Ein weiteres Entwicklungsgerät, bei dem das Material von einem Tank zum nächsten transportiert wird, ist im US-A-3,366,025 beschrieben. Dieses System umfaßt eine in den einzelnen Tanks vorgesehene Reihe angetriebener, unter Druck stehender poröser Rollen, durch die die jeweilige Behandlungsflüssigkeit gepumpt und mit dem zu entwickelnden Film in Kontakt gebracht wird. Ein im US-A-3,616,742 dargestelltes Entwicklungssystem weist in jedem Tank eine horizontale Anordnung angetriebener, unter Druck stehender poröser Rollen auf, durch die Behandlungsflüssigkeit auf den Film aufgebracht wird. Die Übertragung von Flüssigkeit zwischen den Tanks wird durch Gummiabstreifer minimiert. Das gemeinsam mit der vorliegenden Erfindung abgetretene US-A-3,968,510 beschreibt einen unter Flüssigkeitsdruck stehenden, feststehenden porösen Zylinder, über dessen Außenfläche ein Filmstreifen durch Reibrollen entlang eines spiralförmigen Weges transportiert wird, wobei seine Kanten in Schienen oder anderen mit dem Zylinder zusammenwirkenden Einrichtungen geführt sind.
  • Bei dem System des US-A-4,003,070 wird der Film durch zwei rotierende Unterdruck-Walzen gehalten, während Behandlungsflüssigkeit über die Umfangsflächen der Trommeln zirkuliert. Das ebenfalls gemeinsam mit der vorliegenden Anmeldung abgetretene US-A-4,025,937 beschreibt ein weiteres, mit einem schraubenförmigen oder spiralförmigen Transportweg arbeitendes Entwicklungsgerät, das einen feststehenden, porösen Zylinder aufweist; durch die Verwendung eines angetriebenen Transportbandes werden jedoch Führungsschienen oder dergleichen für den Film entbehrlich. Beim US-A-4,187,022 bewegt sich der Film unter dem Einfluß extern angetriebener Führungsringe entlang eines spiralförmigen Weges über einen unter Druck stehenden porösen Zylinder.
  • Zwar waren Entwicklungsgeräte, die Merkmale der in diesen Patenten dargestellten Art aufweisen, in unterschiedlichem Maße wirtschaftlich erfolgreich, aufgrund ihrer Gesamtkosten und Komplexität wurden die meisten dieser Systeme offensichtlich aber nur begrenzt angenommen, und dies insbesondere bei kleineren Entwicklungsdiensten mit niedrigerem Budget. Da bei den meisten bekannten Systemen körperlich getrennte Tanks für die einzelnen Behandlungsflüssigkeiten erforderlich sind, muß der Film normalerweise aus jedem Tank heraus, durch ein Paar im Luftraum angeordneter Führungsrollen hindurch und dann wieder in den nächsten Tank hinein transportiert werden. Die Transportzeit zwischen den Tanks verlängert die Gesamtentwicklungszeit, da der Film in diesen Zeiten keine Behandlungsflüssigkeit durchläuft. Außerdem kann die kurze Zeit, in der der Film der Luft ausgesetzt ist, bei manchen Anwendungen unerwünschte Auswirkungen auf die Entwicklung selbst haben. Auch kann die Verwendung getrennter Tanks die Abinessungen der Vorrichtung vergrößern, was zu Einschränkungen hinsichtlich der Räume führt, in denen die Vorrichtung ordnungsgemäß installiert werden kann. Und schließlich komplizieren die vielen erforderlichen angetriebenen Rollen, Führungsrollen und Trommeln die bekannten Systeme und erschweren ihre Benutzung und Wartung.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zum Behandeln langgestreckter Materialbänder unbestimmter Länge bereitzustellen, bei denen das Band über eine feststehende poröse Oberfläche geführt wird, durch die eine Behandlungsflüssigkeit strömt, so daß die Behandlungsflüssigkeit das Band gleichzeitig lagert und unter hoher Flüssigkeitsbewegung behandelt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine derartige Vorrichtung anzugeben, bei der die kurze Zeit zwischen dem Eintauchen in die Behandlungsflüssigkeiten minimiert und damit eine höhere Verfahrensgeschwindigkeit erzielt wird.
  • Des weiteren hat die Erfindung die Aufgabe, eine derartige Vorrichtung bereitzustellen, bei der das Band während der Behandlung im wesentlichen immer auf einer über eine gekrümmte poröse Oberfläche strömende Flüssigkeitsschicht gelagert ist, wodurch gerade Bewegungsstrecken, die zum Flattern des Bandes und zum Verlust der Auflage und des Kontaktes des Bandes mit der Behandlungsflüssigkeit führen könnten, minimiert werden.
  • Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung soll eine derartige Vorrichtung geschaffen werden, bei der die poröse Oberfläche auf einer ununterbrochenen, serpentinenförmigen Wandung vorgesehen ist, wodurch ein größerer Strömungsbereich für die Behandlungsflüssigkeiten unter Aufrechterhaltung einer kompakten, einfachen Struktur mit wenigen sich bewegenden Teilen erzielt wird.
  • Schließlich besteht ein weiteres Ziel der Erfindung darin, eine derartige Vorrichtung bereitzustellen, bei der zum Transportieren solcher langgestreckter Bänder ein Transportband verwendet wird, womit die Verarbeitung von Material wahllos in unterschiedlicher Länge und Breite ohne Einsatz von Vorlaufstreifen oder dergleichen möglich wird.
  • Die vorstehenden Aufgaben wurden nur als Beispiel genannt; es liegt im Bereich des Fachmanns, aus der beschriebenen Erfindung weitere Aufgaben und Vorteile herzuleiten. Der Erfindungsumfang ist nur durch die beiliegenden Ansprüche beschränkt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren sind insbesondere geeignet zum Transportieren eines langgestreckten Bandes, wie eines belichteten fotografischen Filmstreifens, über eine feststehende flüssigkeitsdurchlässige Oberfläche, durch die eine Behandlungsflüssigkeit strömt. Vorgesehen ist ein Gehäuse, das eine innere, durch die oberen, unteren und Umfangswandungen des Gehäuses begrenzte Behandlungskammer umfaßt. Die Behandlungskammer kann darüber hinaus mittels serpentinenförmiger, feststehender Wandungen in weitere Behandlungskammern mit jeweils einem Paar Eintritts- und Austrittskammern unterteilt sein, wobei die serpentinenförmigen Wandungen jeweils eine Vielzahl von Schleifen aufweisen, die sich in entgegengesetzter Richtung abwechselnd zur Eintritts- und Austrittskammer hin öffnen. In den Schleifen, die sich zur Austrittskammer hin öffnen, sind in radialem Abstand zu den Schleifen zylindrische oder teilweise zylindrische Hohlkörper aus demselben Material vorgesehen, so daß zwischen den Schleifen und den Hohlkörpern in jeder Austrittskammer eine zumindest teilweise ringförmige Durchlaßbahn ausgebildet wird. Wird nun die Behandlungsflüssigkeit in die Eintrittskammer und das Innere dieser zylindrischen Hohlkörper gepumpt, strömt die Flüssigkeit durch das flüssigkeitsdurchlässige Material der zylindrischen Hohlkörper und durch die serpentinenförmige Wandung hindurch und in die einzelnen, teilweise ringförmigen Durchlaßbahnen in der Austrittskammer hinein. Ein langgestrecktes Transportband ist hochkant durch die mindestens teilweise ringförmige Durchlaßbahn und entlang der Oberfläche der jeweils benachbarten, zur Eintrittskammer hin offenen Schleife geführt. Wird nun ein Materialstreifen oder Materialband, zum Beispiel ein belichteter, strahlungsempfindlicher Film, zwischen das Transportband und die serpentinenförmige Wandung eingeführt, wird der Streifen in die Vorrichtung hineingezogen und über die Oberfläche der serpentinenförmigen Wandung geführt, wobei er auf einer dünnen Schicht der Behandlungsflüssigkeit gelagert ist. Aufgrund der gekrümmten Oberfläche der serpentinenförmigen Wandung wird die Neigung des Bandes zum Flattern verringert und damit eine gute Lagerung auf der Behandlungsflüssigkeitsschicht und eine gute Behandlung mit der in dieser Schicht stark bewegten Behandlungsflüssigkeit erzielt. Ebenso ist das Transportband auf seinem Weg an den zylindrischen Hohlkörpern vorbei auf einer anderen Behandlungsflüssigkeitsschicht gelagert. Da die serpentinenförmige Wandung und die zylindrischen Hohlkörper im wesentlichen vertikal angeordnet sind, bewegen sich das Transportband und das zu verarbeitende Band hochkant durch die Vorrichtung, und der Behandlungsflüssigkeitsfilm läuft aufgrund der Schwerkraft nach unten an den porösen Oberflächen entlang ab. Das Transportband und der Materialstreifen bewegen sich direkt von einer Behandlungskammer zur nächsten, wobei dieser Ablauf nur durch Gummiabstreifer oder sonstiger Abstreifmittel, die der Entfernung überschüssiger Behandlungsflüssigkeit dienen, unterbrochen wird; dadurch wird der Behandlungszyklus beschleunigt.
  • Die derzeit bevorzugten Aus führungs formen der Erfindung werden nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in:
  • Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstellung einer erfindungsgemäßen einzelligen Behandlungsvorrichtung, wobei die Transportbahn, die zu behandelnde Bahn und bestimmte Rollen der leichteren Darstellung halber geschnitten dargestellt sind;
  • Fig. 2 Eine teilweise abgebrochene Draufsicht der montierten Vorrichtung gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 und 4 Schnitte entlang der Linien 3-3 und 4-4 in Fig. 2;
  • Fig. 5, 6 und 7 bei entsprechend den Angaben überlappter Anordnung eine - teilweise bis zur horizontalen Mittel ebene der Oberfläche weggebrochene - Draufsicht einer vierzelligen erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • Fig. 8 eine schematische Teil-Draufsicht einer Ausführungsform der Erfindung, bei der die serpentinenförmige Wandung eine geschlossene Schleife bildet und das Transportband an der Außenfläche entlang läuft;
  • Fig. 9 eine schematische Teil-Draufsicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, bei die serpentinenförmige Wandung eine im wesentlichen geschlossene Schleife bildet und das Transport an der Innenfläche entlang läuft.
  • Nachstehend werden die bevorzugten Ausführungs formen der Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren jeweils gleiche Bauelemente bezeichnen.
  • In den Fig. 1, 2, 3 und 4 ist eine vereinfachte, einzellige Ausführungsform der Erfindung in vergrößertem Maßstab dargestellt, wobei zur leichteren Darstellung und zum besseren Verständnis der Erfindung viele Abstände zwischen einzelnen Elementen und die Dicken der Elemente übertrieben dargestellt sind. Die grundlegende Geometrie der Darstellung gilt jedoch auch für die Ausführungsformen der Fig. 5, 6 und 7. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt eine Gehäuse 2 mit einem Unterteil 4 und einem Oberteil 6, die als Kunststoff- Formteile, zum Beispiel aus Polysulfon Udel Nr. P-1700 oder einem anderen Material, das sich mit den in der Vorrichtung verwendeten Behandlungsflüssigkeiten verträgt, hergestellt sein können. Da das Oberteil 6 im wesentlichen Spiegelbildlich zum Unterteil 4, jedoch ohne Eintritts- und Austrittsöffnungen für die Behandlungsflüssigkeit ausgebildet ist, bezieht sich die folgende Beschreibung hauptsächlich auf das Unterteil 4, wobei dem Fachmann natürlich gleichzeitig auch die Ausbildung des Oberteils verständlich wird.
  • Zwischen dem Unterteil 4 und dem Oberteil 6 ist eine durch eine untere Wandung 10, eine obere Wandung 12 und eine Umfangswandung 14 definierte innere Kammer 8 ausgebildet, wie dies am besten in den Fig. 2, 3 und 4 zu erkennen ist. Die oberen und unteren Wandungen sind mit aufeinander zu gerichteten serpentinenförmigen Rillen 16 ausgestattet, die eine genau hineinpassende feststehende, serpentinen- oder schlingenförmige Wandung 18 aufnehmen, die ihrerseits aus einem geeigneten porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material, zum Beispiel Porex, einem Marken-Polyäthylenschaumstoff der Firma Porex Technologies, Fairburn, Georgia 30213, besteht. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Porosität von 20 bis 40 u bevorzugt. Die äußersten Enden 20 der serpentinenförmigen Wandung 18 sind in sich im Unterteil und Oberteil 4, 6 vertikal erstrecken Rillen genau passend aufgenommen. Dadurch wird die innere Kammer 8 in eine Eintrittskammer 24 mit einer Vielzahl von Behandlungsflüssigkeits-Eintrittsöffnungen 26 in der unteren serpentinenförmige Wandung 10 und eine Austrittskammer 28 mit einer Vielzahl von Behandlungsflüssigkeits-Abläufen 30 in der Wandung 10 unterteilt. Die Form der serpentinenförmigen Wandung 18 ist so gewählt, daß eine Vielzahl sich in entgegengesetzter Richtung öffnender Schleifen 32, 34 ausgebildet wird, die sich jeweils abwechselnd zur Eintrittskammer 24 und zur Austrittskammer 28 hin öffnen. Die Schleifen müssen nicht gleich groß sein und brauchen auch nicht symmetrisch oder in einem bestimmten Gleichgewicht auf beiden Seiten der Vorrichtung angeordnet zu sein, solange die bevorzugten, sich in entgegengesetzter Richtung öffnenden Schleifen ausgebildet sind.
  • Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, ist eine Pumpe 36 vorgesehen, die eine Behandlungsflüssigkeit 38 aus einem geeigneten Sumpf 40 ansaugt und durch die Eintrittsöffnungen 26 in die Eintrittskammer 24 pumpt. Gleichzeitig ist die Austrittskammer über Abflüsse 30 mit dem Sumpf 40 verbunden. Auf Wunsch kann eine weitere Pumpe 4l in den zum Sumpf 40 führenden Abflußleitungen vorgesehen werden, um den Druck in der Austrittskammer 28 auf ein unter dem atmosphärischen Druck liegendes Niveau abzusenken.
  • Zu erkennen ist ferner eine Vielzahl mindestens teilweise zylindrischer Hohlkörper 42, die aus demselben porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material bestehen wie die serpentinenförmige Wandung 18. Diese Hohlkörper 42 sind genau passend in gegenüberliegenden, aufeinander zu weisenden Rillen 44 in den oberen und unteren Wandungen 10 und 12 gehalten, wobei die Rillen 44 so angeordnet sind, daß die Körper 42 in den sich zur Austrittskammer 28 hin öffnenden Schleifen 34 mittig angeordnet sind. Weitere vorgesehene Flüssigkeitseintrittsöffnungen 46 führen durch die untere Wandung 10 in das Innere der Körper 42; diese erhalten Behandlungsflüssigkeit von der Pumpe 36 und leiten sie in den Innenraum der Körper 42. Die Erfindung erstreckt sich auch auf Ausführungsformen, bei denen statt der Körper 42 sich frei drehende, flüssigkeitsdurchlässige Rollen verwendet werden, obwohl in diesem Fall wesentlich mehr bewegliche Teile benötigt werden.
  • Mit den oberen und unteren Wandungen 12 einstückig ausgebildet sind Paare sich gegenüberliegender, zumindest teilweise zylindrischer Vorsprünge oder Körper 48, die jeweils von den Enden der Körper 42 aus in deren Inneres hineinragen. Der Durchmesser der Körper 48 ist jeweils so gewählt, daß zwischen dem Körper 48 und den Hohlkörpern 42 jeweils eine Umfangs-Durchlaßbahn 50 entsteht. Die Körper 48 weisen sich gegenüberliegende Stirnflächen 52, 54 auf, die axial voneinander beabstandet sind und einen sich radial erstreckenden Kanal 56 ausbilden, der Behandlungsflüssigkeit vom Einlaß 46 aufnimmt und zur Umfangs-Durchlaßbahn transportiert. Der Flüssigkeitsstrom durch den Einlaß 46 wird während des Betriebes so reguliert, daß die Durchlaßbahn 50 vollständig mit Behandlungsflüssigkeit gefüllt bleibt.
  • Entsprechend sind die oberen und unteren Wandungen 10, 12 mit einstückig ausgebildeten, gegenüberliegenden, zumindest teilweise zylindrischen Vorsprüngen oder Körpern 58 ausgestattet, die in die zur Einlaßkammer 54 hin offenen Schleifen 32 hineinragen. Der Durchmesser der zylindrischen Vorsprünge 58 wird jeweils derart gewählt, daß zwischen dem Vorsprung 58 und der angrenzenden Schleife 32 eine Umfangs- Durchlaßbahn 60 ausgebildet wird. Die Vorsprünge 58 weisen sich gegenüberliegende Stirnflächen 62, 64 auf, die axial voneinander beabstandet sind und einen sich radial erstreckenden Kanal 66 ausbilden, der Behandlungsflüssigkeit vom Einlaß 26 aufnimmt und zur Umfangs-Durchlaßbahn 60 transportiert. Der Flüssigkeitsstrom durch die Einlässe 26 wird während des Betriebes so reguliert, daß die Eintrittskammer 24 vollständig mit Behandlungsflüssigkeit gefüllt bleibt. Um das Austreten von Behandlungsflüssigkeit aus der Eintritts- und der Austrittskammer 24 bzw. 28 zu minimieren, ist eine in Segmente geteilte Dichtung 68 zwischen dem Unterteil 4 und dem Oberteil 6 angeordnet. Zur Befestigung des Oberteils 6 am Unterteil 4 können beliebige geeignete Mittel, zum Beispiel Schrauben, verwendet werden.
  • Ein aus einem geeigneten Material, zum Beispiel Mylar, bestehendes Band 70 ist hochkant durch die Austrittskammer 28 geführt. Das Band 70 tritt in das Gehäuse 2 durch einen Bandeintritts-Durchlaß 72 ein, der in eine Abstreifkammer 74 mit einem in seiner unteren Wandung angeordneten Behandlungsflüssigkeits-Abfluß 76 mündet, wobei der Abfluß 76 - wie in Figur 1 schematisch dargestellt - mit dem Sumpf 40 in Verbindung steht. Von der Kammer 74 wird das Band 70 durch eine weitere Durchlaßbahn 78 an einem gekrümmten Führungsblock 80 vorbei und um die Außenfläche des zylindrischen Körpers 42 durch eine teilweise ringförmige, zwischen dem zylindrischen Körper 42 und der Schleife 34 ausgebildete Durchlaßbahn 81 in die Austrittskammer 28 geführt. Nach Verlassen der Durchlaßbahn 81 läuft das Band 70 um die Außenfläche der Schleife 32 der serpentinenförmigen Wandung 18 herum und tritt dann in die Durchlaßbahn 81 zwischen der nächsten Schleife 34 der serpentinenförmigen Wandung 18 und dem nächsten zylinderförmigen Körper 42 ein. Von dort läuft das Band 70 an der Führungskante 82 eines gekrümmten Trennungsblocks 84 vorbei und dann seitlich durch eine Öffnung 86 in eine Austritts-Abstreifkammer 88, die mit einem mit dem Sumpf 40 verbundenen Behandlungsflüssigkeits-Abfluß 90 ausgestattet ist. In der Abstreifkammer 88 ist ein Paar weicher Gummirollen 92 auf Wellen gelagert, die in nicht besonders dargestellter Weise an den Ober- und Unterteilen 4, 6 befestigt sind. Die Rollen 92 dienen dazu, überschüssige Behandlungsflüssigkeit, die vom Transportband 70 aus der Austrittskammer 28 herausgeschleppt wurde, abzustreifen, so daß überschüssige Behandlungsflüssigkeit über den Abfluß 90 in den Sumpf 40 abfließt. Von der Abstreifkammer 88 wird das Transportband 70 durch eine Austrittsöffnung 94 heraus, um eine mit einem geeigneten Motor 98 in Wirkverbindung stehende Antriebsrolle 96 herum, und dann weiter um eine Führungsrolle 100 herum und in den Eintritts-Durchlaß 72 zurückgeführt. Auf Wunsch kann an beliebiger Stelle außerhalb des Gehäuses 2 in bekannter Weise ein Trockner für das Transportband 70 vorgesehen sein.
  • Ein von der Vorrichtung zu behandelndes Band oder zu behandelnder Film 102 unbestimmter Länge kann durch einen Film- Eintrittsdurchlaß 104 in einen am zylindrischen Körper 42 zwischen dem Transportband 70 und einer vorzugsweise nicht angetriebenen, zwischen dem Ober- und Unterteil 4 und 6 drehbar gelagerten Klemmrolle 106 ausgebildeten Klemmspalt eingeführt werden. Sobald das Band 102 am Eintrittsspalt am Transportband 70 in Anlage ist, wird es durch das Band 70 durch die Durchlaßbahn 81, um die Schleife 32 herum, dann in die nächste Durchlaßbahn 81 zurück und um den nächsten zylindrischen Körper 32 herum geführt. Je nach der gewünschten Verweilzeit in einer bestimmten Behandlungsflüssigkeit können Größe und Anzahl der Schleifen 32, 43 und der zylindrischen Körper 42 bei einer gegebenen Geschwindigkeit des Bandes 70 größer oder kleiner gewählt werden. Da das Band 70 und die Durchlaßbahn 81 sich jeweils nur um einen Teil der zylindrischen Körper 42 erstrecken, liegt es auch im Rahmen der Erfindung, in den einzelnen Körpern 42 eine poröse Wandung nur in dem Umfangsbereich vorzusehen, der der Durchlaßbahn 81 zugewendet ist, und den verbleibenden Umfangsbereich der Wandung geschlossen auszubilden. Wenn es sich bei dem Band 102 um um ein belichtetes fotografisches Medium handelt, das auf einer mit der Flüssigkeit 38 zu behandelnden Seite mit einer Emulsion versehen ist, wird die Emulsionsseite der serpentinenförmigen Wandung 18 zugewendet, wo sie außer Kontakt mit der Wandung 18 auf einem stark bewegten, durch die poröse Wandung 18 eintretenden Strom der Behandlungsflüssigkeit gelagert und mit diesem in Kontakt ist.
  • Am stromabwärts gelegenen Ende der serpentinenförmigen Wandung 18 passiert das Band 102 eine weitere Klemmrolle 108 und läuft dann zur anderen Seite des Führungsblocks 80 gegenüber der Seite, an der das Transportband vorher in der zuvor beschriebenen Weise entlanggelaufen ist. Von dort aus wird das Band 102 durch eine Öffnung 110 aus dem Gehäuse 2 heraus- und in eine Austritts-Abstreifkammer 112 hineingeführt, wobei letztere mit einem mit dem Sumpf 40 verbundenen Behandlungsflüssigkeits-Abfluß 114 versehen ist. In der Austritts-Abstreifkammer 112 befindet sich ein Paar weicher Gummirollen 116, die das Band 102 erfassen und überschüssige Behandlungsflüssigkeit in ähnlicher Weise wie die Gummirollen 92 entfernen. Danach durchläuft das Band 102 einen Trockner 118, bevor es zu einer weiteren Behandlungsstation geführt wird.
  • Es wurden Versuche mit Prototyp-Komponenten einer Behandlungsvorrichtung der in den Fig 1, 2, 3 und 4 dargestellten Art, die sich besonders für das Entwickeln von fotografischen Schwarzweiß-Filmen eignet, durchgeführt; dabei betrug die Dicke der serpentinenförmigen Wandung 18 0,635 cm, der Außendurchmesser der Schleife 32 betrug 8,433 cm, der Innendurchmesser der Schleife 34 betrug 7,315 cm, die Außendurchmesser des zylindrischen Körpers 42 betrug 6,985 cm bei einem Transportband 70 mit einer Dicke von 0,300 cm und einem Band 102 mit einer Dicke von 0,025 cm, die axiale Höhe des Kanals 56 betrug 2,54 cm, die radiale Breite der Umfangs-Durchlaßbahn 50 betrug 0,051 cm, die radiale Breite der ringförmigen Durchlaßbahn 81 betrug 0,267 cm, die axiale Höhe des Kanals 66 betrug 2,54 cm, und die radiale Breite der Umfangs-Durchlaßbahn 60 betrug 0,051 cm. Bei einem so ausgelegten System reichte ein Eintrittsdruck von 24,233 kPa aus, die gewünschte Strömung durch die serpentinenförmige Wandung 18 und die zylindrischen Körper 42 zu erzeugen, um ein sich auf einem Transband 70, das sich mit einer Geschwindigkeit von 50,8 cm pro Minute bewegte, durch die Vorrichtung bewegendes Band sowohl zu lagern als auch zu behandeln. Je nach dem besonderen zu verarbeitenden Film liegt die Temperatur der Behandlungsflüssigkeit im Bereich von 18,3 bis 48,9 ºc.
  • Im Betrieb einer derartigen Vorrichtung wird die Eintrittskammer 24 gefüllt, indem man die Pumpe 36 startet und das Innere des Gehäuses 2 durch geeignete, nicht dargestellte Entlüftungsventile entlüftet. Sobald eine geeignete Behandlungsflüssigkeitsströmung aufgebaut ist, wird das Transportband 70 durch den Motor 98 in Bewegung versetzt. Danach kann das Band 102 in den Klemmspalt zwischen der Klemmrolle 106 und dem zylindrischen Körper 42 eingeführt werden. Die Geschwindigkeit des Transportbandes 70 und die Strömungsgeschwindigkeit durch die porösen Wandungen werden nach Bedarf so eingestellt, daß der zu verarbeitende Film in zweckmäßiger Weise gelagert und die erforderliche Verweilzeit innerhalb der Vorrichtung für die Durchführung der gewünschten Behandlung sichergestellt wird. Weitere Bänder 102 können in dichter Folge durch die Vorrichtung transportiert werden.
  • Die Fig. 5, 6 und 7 zusammen zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der vier getrennte Zellen der in Fig. 2 dargestellten Art in nur einem Gehäuse untergebracht sind, wobei für den Transport des Bandes 102 von einer Zelle zur anderen ein Transportband 70 verwendet wird. Zwischen den Zellen befinden sich in Abstreifkammern Gummirollen-Paare 30, die Behandlungsflüssigkeit von den Bändern 70 und 102 abstreifen, bevor diese in die nächste Zelle eintreten. Bei einem derartigen vierzelligen System könnte die erste Zelle, wie dargestellt, fünf getrennte, entsprechend dem ersten Entwicklungszyklus ausgewählte und bemessene Schleifen umfassen; die zweite Zelle könnte drei für einen Bleichzyklus ausgewählte und bemessene Schleifen, die dritte vier für einen Fixierzyklus ausgewählte und bemessene getrennte Schleifen und die letzte drei, für einen Stabilisierzyklus ausgewählte und bemessene getrennte Schleifen umfassen. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß die einzelnen Schleifen innerhalb einer Zelle und von einer Zelle zur anderen nicht dieselbe Größe und dieselbe Anzahl aufweisen müssen, sondern im Hinblick auf die erforderliche Behandlung in der betreffenden Zelle in der erwünschten Weise angepaßt werden können. Ebenso ist ersichtlich, daß jede Zelle eine eigene Pumpe, einen eigenen Sumpf und die zugehörigen Rohrleitungen besitzt, wie dies in Fig. 1 für eine Zelle dargestellt ist.
  • Die Fig. 8 und 9 zeigen in schematischer Weise alternative Ausführungsformen der Erfindung, bei denen die serpentinenförmige Wandung 18 in Form einer geschlossenen oder im wesentlichen geschlossenen Schleife und nicht, wie in den vorstehenden Figuren dargestellt, als offene Schleife ausgebildet ist. Der Einfachheit halber sind die Elemente der in diesen Figuren dargestellten Aus führungs formen mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, die auch für die zuvor beschriebenen Ausführungsformen verwendet wurden. In der Ausführungsform gemäß Fig. 8 wurde die serpentinenförmige Wandung 18 in einer geschlossenen Form mit vier einwärts weisenden Schleifen und vier auswärts weisenden Schleifen ausgebildet. Das Transportband 70 und das Band 102 werden über die Außenfläche der serpentinenförmigen Wandung 18 und bei den nach außen weisenden Schleifen zwischen der serpentinenförmigen Wandung 18 und den angrenzenden zylindrischen Körpern 42 hindurchgeführt. Natürlich kann bei einer derartig geschlossenen Anordnung jede beliebige Anzahl einwärts und auswärts weisender Schleifen verwendet werden.
  • Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die serpentinenförmige Wandung 18 geschlossen mit drei einwärts weisenden und drei auswärts weisenden Schleifen ausgebildet ist, wobei für das Transportband 70 und das Band 102 Eintritts-Durchlässe vorgesehen sind, so daß sich die Bänder entlang der Innenfläche der serpentinenförmigen Wandung 18 und bei den einwärts weisenden Schleifen zwischen der serpentinenförmigen Wandung 18 und den zylindrischen Körpern 42 hindurch bewegen. Die Antriebsanordnungen für das Transportband 72 und die Transport- und Aufwickelspulen für das Band 102 sind außerhalb der Vorrichtung dargestellt; für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, daß sie auf Wunsch auch innerhalb der durch die serpentinenförmige Wandung 18 gebildeten Umgrenzung angeordnet werden könnten.

Claims (28)

1. Vorrichtung zum Transportieren eines langgestreckten Bandes (102) über eine aus einem porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material bestehende Fläche mit
einem Gehäuse (2), das eine innere Kammer (8) mit einer oberen Wandung (12), einer unteren Wandung (10) sowie einer sich zwischen diesen Wandungen erstreckenden Umfangswandung (14) umgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine in wesentlichen senkrecht zwischen der oberen und unteren Wandung verlaufende serpentinenförmige ortsfeste Wandung (l8) die innere Kammer in eine Flüssigkeitseintrittskammer (24) und eine Flüssigkeitsaustrittskammer (28) unterteilt und eine Vielzahl sich jeweils in entgegengesetzter Richtung öffnender Schleifen (32, 34) bildet, die sich abwechselnd zu der Flüssigkeitseintrittskammer und der Flüssigkeitsaustrittskammer hin öffnen, wobei die serpentinenförmige Wandung zwischen der Flüssigkeitseintrittskammer und der Flüssigkeitsaustrittskammer aus dem porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material besteht,
daß eine Einrichtung (36) zum Pumpen von Flüssigkeit in die Flüssigkeitseintrittskammer vorgesehen ist, wobei diese Flüssigkeit durch das poröse Material der serpentinenförmigen Wandung in die Flüssigkeitsaustrittskammer strömt,
daß in den Schleifen, die sich zur Flüssigkeitsaustrittskammer hin öffnen, mindestens teilweise zylindrische Hohlkörper (42) vorgesehen sind, die aus einem flüssigkeitsdurchlässigen Material bestehen und jeweils einen Innenraum besitzen, der mit der Pumpeinrichtung verbunden ist und von dieser zugeführte Flüssigkeit aufnimint und durch das flüssigkeitsdurchlässige Material hindurch in die Flüssigkeitsaustrittskammer abgibt, wobei die zylindrischen Hohlkörper im Abstand von der serpentinenförmigen Wandung angeordnet sind und zusammen mit dieser eine mindestens teilweise ringförmige Durchlaßbahn (50) bilden, die sich in der Flüssigkeitsaustrittskammer zwischen der oberen und unteren Wandung erstreckt,
daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsaustrittskammer abzieht,
daß ein langgestrecktes Transportband (70) hochkant durch die mindestens eine teilweise ringförmige Durchlaßbahn und entlang der Oberfläche der jeweils benachbarten zur Flüssigkeitseintrittskammer hin offenen Schleife geführt ist,
daß Mittel vorgesehen sind, die das Einführen des durch die Vorrichtung zu transportierenden und mit der Flüssigkeit zu behandelnden langgestreckten Bandes zwischen dem Transportband und der serpentinenförmigen Wandung ermöglichen, und
daß eine Einrichtung (92) vorgesehen ist, die das Transportband durch die Durchlaßbahn und über die Oberfläche bewegt, wobei eine dünne Schicht der durch die serpentinenförmige Wandung und den zylindrischen Hohlkörper strömenden Flüssigkeit das Transportband und das langgestreckte Band so lagert, daß sie miteinander in Berührung, jedoch mit der serpentinenförmigen Wandung und dem zylindrischen Hohlkörper im wesentlichen außer Berührung gehalten sind, während das langgestreckte Band mit der Flüssigkeit behandelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die teilweise ringförmige Durchlaßbahn zwischen der oberen und unteren Wandung breiter ist als das breiteste durch die Vorrichtung transportierte langgestreckte Band.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswandung eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, die in die Flüssigkeitsaustrittskammer (28) münden, und daß das Transportband und das langgestreckte Band durch einen ersten Teil dieser Öffnungen in das Gehäuse und durch einen zweiten Teil dieser Öffnungen aus dem Gehäuse gelangen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart dem zweiten Teil der Öffnungen eine Einrichtung vorgesehen ist, die durch die Öffnungen aus dem Gehäuse austretende Flüssigkeit entfernt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Band ein strahlungsempfindliches Medium umfaßt und die Flüssigkeit eine Behandlungslösung ist, mit der auf dem Medium befindliche Bilder entwickelbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Wandung jeweils zwei mindestens teilweise zylindrische Körper (48) aufweist, die sich in jeweils entgegengesetzten Richtungen in den Innenraum der zylindrischen Hohlkörper (42) erstrecken und nach innen in radialem Abstand von den Hohlkörpern angeordnet sind und mit diesen einen Kanal bilden, durch den Flüssigkeit zu dem flüssigkeitsdurchlässigen Material (44) gelangt, und daß die Wandungen außerdem sich in entgegengesetzten Richtungen öffnende serpentinenförmige Rillen für die Aufnahme von in entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Kanten der serpentinenförmigen Wandung besitzen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Wandung jeweils zwei weitere mindestens teilweise zylindrische Körper (58) aufweist, die jeweils in entgegengesetzten Richtungen in die Schleifen hineinragen, die sich zur Flüssigkeitseintrittskammer hin öffnen, und daß diese weiteren mindestens teilweise zylindrischen Körper nach innen zu in radialem Abstand von den sich zu der Flüssigkeitseintrittskammer hin öffnenden Schleifen angeordnet sind und einen weiteren Kanal (59) bilden, durch den Flüssigkeit zu dem flüssigkeitsdurchlässigen Material gelangt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der sich in entgegengesetzten Richtungen erstreckenden teilweise zylindrischen Körper (48) und jeder der weiteren teilzylindrischen Körper (58) eine Stirnfläche aufweist, die der entsprechenden Stirnfläche des jeweils anderen der beiden Körper in einem Abstand gegenüberliegt und mit dieser einen radial verlaufenden Kanal bildet, der in jeweils einer der entsprechenden Durchlaßbahnen mündet, und daß die Pumpeinrichtung mit dem von jeweils zwei der Körper gebildeten, radial verlaufenden Kanal verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Einführen des Bandes eine Öffnung umfassen, die in der Umfangswandung an der Flüssigkeitsaustrittskammer und nahe einem offenen Ende der mindestens teilweise ringförmigen Durchlaßbahn angeordnet ist, sowie eine Rolle (106), die in dem Gehäuse gelagert ist und an dem offenen Ende mit dem Transportband zusammen einen Klemmspalt bildet, und daß das langgestreckte Band in den Klemmspalt einlegbar und von dem Transportband in die teilweise ringförmige Durchlaßbahn einziehbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, daß die serpentinenförmige Wandung eine im wesentlichen geschlossene Schleife bildet, wobei die Flüssigkeitseintrittskammer innerhalb der Schleife angeordnet ist und das langgestreckte Band um die Außenfläche der Schleife läuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die serpentinenförmige Wandung eine im wesentlichen geschlossene Schleife bildet, wobei die Flüssigkeitseintrittskammer außerhalb der Schleife angeordnet ist und das Transportband und das langgestreckte Band um die Innenfläche der Schleife laufen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsaustrittskammer mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Flüssigkeit aus der Austrittskammer abziehende Einrichtung eine Pumpe (41) umfaßt, die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsaustrittskammer herauspumpt und damit den in der Kammer herrschenden Druck auf ein unter dem atmosphärischen Druck liegendes Niveau absenkt.
14. Vorrichtung zum Transportieren eines langgestreckten belichteten strahlungsempfindlichen Filmstreifens (102) durch eine Folge von Behandlungsflüssigkeiten, mit
einer Vielzahl von Behandlungskammern, von denen jede eine obere und eine untere Wandung sowie eine zwischen diesen liegende Umfangswandung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß sich in jeder der Behandlungskammern zwischen der oberen und der unteren Wandung mindestens eine serpentinenförmige ortsfeste Wandung (18) erstreckt, die die Kammer jeweils in eine Flüssigkeitseintrittskammer (24) und eine Flüssigkeitsaustrittskammer (28) unterteilt und eine Vielzahl sich in entgegengesetzten Richtungen öffnender Schleifen (32) bildet, die sich abwechselnd zu der Flüssigkeitseintrittskammer und der Flüssigkeitsaustrittskammer hin öffnen, wobei die serpentinenförmige Wandung zwischen der Flüssigkeitseintrittskammer und der Flüssigkeitsaustrittskammer aus einem porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material besteht,
daß eine Einrichtung (36) vorgesehen ist, die in die Flüssigkeitseintrittskammer einer jeden der aufeinanderfolgenden Behandlungskammern eine Flüssigkeit für die teilweise Behandlung eines solchen belichteten Filmstreifens pumpt und bewirkt, daß die Flüssigkeit durch das poröse Material der serpentinenförmigen Wandung hindurch in die Flüssigkeitsaustrittskammer jeder der aufeinanderfolgenden Behandlungskammern strömt,
daß in jeder der Behandlungskammern in den sich zu der Flüssigkeitsauslaßkammer hin öffnenden Schleifen ein mindestens teilweise zylindrischer Hohlkörper (42) angeordnet ist, der aus dem flüssigkeitsdurchlässigen Material hergestellt ist und einen Innenraum bildet, der so an die Pumpe angeschlossen ist, daß er von dieser Flüssigkeit erhält und diese Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsaustrittskammer abgibt, wobei der zylindrische Hohlkörper von der serpentinenförmigen Wandung jeweils so im Abstand angeordnet ist, daß er mit dieser eine mindestens teilweise ringförmige Durchlaßbahn (59) bildet, die in der FLüssigkeitsaustrittskammer zwischen der oberen und unteren Wandung verläuft,
daß eine Einrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsaustrittskammer vorgesehen ist,
daß ein langgestrecktes Transportband (70) hochkant durch die Vieizahl von Behandlungskammern geführt ist und in jeder dieser Kammern durch eine mindestens teilweise ringförmige Durchlaßbahn und längs der Fläche der jeweils benachbarten sich zur Flüssigkeitseintrittskammer hin öffnenden Schleife verläuft,
daß zwischen aufeinanderfolgenden Behandlungskammern Mittel angeordnet sind, die eine Bewegung des Transportbandes von der Flüssigkeitsaustrittskammer einer Behandlungskammer in die Flüssigkeitseintrittskainmer der jeweils nächsten Behandlungskammer ermöglichen,
daß an der ersten der Behandlungskammern Mittel angeordnet sind, mit denen zwischen dem Transportband und der serpentinenförmigen Wandung der langgestreckte Streifen des belichteten strahlungsempfindlichen Films einlegbar ist, der durch die Vorrichtung transportiert und in jeder der Behandlungskammern mit der Behandlungsflüssigkeit behandelt werden soll, und
daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die das Transportband und den Filmstreifen durch die teilweise ringförmige Durchlaßbahn und über die Oberfläche der Wandung bewegt, wobei in jeder der Behandlungskammern eine dünne Schicht der durch die serpentinenförmige Wandung und den zylindrischen Hohlkörper strömenden Flüssigkeit den Film und das Transportband so lagert, daß sie miteinander in Berührung, jedoch mit der Oberfläche der serpentinenförmigen Wandung und dem teilweise zylindrischen Hohlkörper im wesentlichen außer Berührung gehalten sind, während die Behandlungsflüssigkeit auf den Film einwirkt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die teilweise ringförmige Durchlaßbahn zwischen der oberen und unteren Wandung breiter ist als der breiteste durch die Vorrichtung transportierte Filmstreifen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Behandlungskammern in einem gemeinsamen Gehäuse mit einer einzigen Umfangswand ausgebildet ist, daß in die Flüssigkeitsaustrittskammer der ersten Behandlungskammer mindestens eine Öffnung mündet, durch die das Transportband und der Film in das gemeinsame Gehäuse einführbar sind und daß in der Flüssigkeitsaustrittskammer der letzten Behandlungskammer mindestens eine Austrittsöffnung vorgesehen ist, durch die das Transportband und der Filmstreifen das gemeinsame Gehäuse verlassen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Durchlaßeinrichtungen Mittel (30) vorgesehen ist, die verhindern, daß Behandlungsflüssigkeit von einer Behandlungskammer in die nächste gelangt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Wandung außerdem jeweils zwei mindestens teilweise zylindrische Körper aufweist, die jeweils in entgegengesetzten Richtungen in die Innenräume der zylindrischen Hohlkörper ragen, sowie sich in entgegengesetzten Richtungen öffnende serpentinenförmige Rillen für die Aufnahme einander entgegengesetzter Kanten der serpentinenförmigen Wandung besitzen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Wandung jeweils zwei weitere mindestens teilweise zylindrische Körper umfaßt, die in jeweils entgegengesetzten Richtungen in die sich zu der Flüssigkeitseintrittsöffnung hin öffnenden Schleifen ragen und radial nach innen im Abstand von den sich zu der Flüssigkeitseintrittskammer hin öffnenden Schleifen angeordnet sind und einen Kanal bilden, durch den die Flüssigkeit zu der serpentinenförmigen Wandung gelangt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der sich in entgegengesetzten Richtungen erstreckenden teilweise zylindrischen Körper und der weiteren teilweise zylindrischen Körper eine Stirnfläche besitzt, die der entsprechenden Stirnfläche des anderen der beiden Körper derart gegenüberliegt und zugewandt ist, daß eine radial verlaufender Kanal entsteht, der in eine entsprechende Durchlaßbahn mündet, und daß die Pumpeinrichtung mit dem von jeweils zwei Körpern gebildeten radial verlaufenden Kanal verbunden ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Einführen der Bänder eine Öffnung umfassen, die in der Umfangswand der ersten der Behandlungskammern an der Flüssigkeitsaustrittskammer und benachbart einem offenen Ende der mindestens teilweise ringförmigen Durchlaßbahn ausgebildet ist, sowie eine Rolle (106), die in der ersten Behandlungskammer gelagert ist und an dem offenen Ende mit dem Transportband einen Klemmspalt bildet, und daß der Filmstreifen in diesen Klemmspalt einlegbar und durch das Transportband in die teilweise ringförmige Durchlaßbahn einziehbar ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Behandlungskammer in der serpentinenförmigen Wandung eine Anzahl von Schleifen wählbar ist, die in jeder der Kammern eine angemessene Verweildauer gewährleistet und sicherstellt, daß die Behandlungsflüssigkeit ausreichend auf den Film einwirkt.
23. Verfahren zur Verarbeitung langgestreckter strahlungsempfindlicher Filmstreifen (102), dadurch gekennzeichnet, daß in einer Reihe von Arbeitsschritten
mindestens eine im wesentlichen senkrecht verlaufende serpentinenförmige Wandung (18) mit einer Vielzahl von sich in entgegengesetzten Richtungen öffnenden Schleifen (32, 34) aus einem porösen, flüssigkeitsdurchlässigen Material hergestellt wird,
jeweils abwechselnd in einer der Schleifen ein aus dem flüssigkeitsdurchlässigen Material bestehender mindestens teilweise zylindrischer Hohlkörper (42) ausgebildet wird, der einen Innenraum besitzt und nach innen radial im Abstand von der ihm zugeordneten Schleife angeordnet ist und mit dieser zusammen eine mindestens teilweise ringförmige Durchlaßbahn (50) bildet,
ein langgestrecktes Transportband (70) hochkant durch jede dieser Durchlaßbahnen und an der Oberfläche der jeweils benachbarten Schleife entlang eingefädelt wird,
das Transportband durch die Durchlaßbahn und längs der jeweiligen Oberfläche bewegt wird,
der langgestreckte Filmstreifen zwischen dem sich bewegenden Transportband und der serpentinenförmigen Wandung so eingeführt wird, daß seine strahlungsempfindliche Seite der serpentinenförmigen Wandung zugewandt ist, und
durch die serpentinenförmige Wandung und den teilweise zylindrischen Hohlkörper hindurch in die Durchlaßbahn mindestens eine Behandlungsflüssigkeit gepumpt wird, die erforderlich ist, um den Film mindestens teilweise zu behandeln, wobei die durch die serpentinenförmige Wandung strömende Flüssigkeit sowohl auf den Film einwirkt als auch den Film auf einer Flüssigkeitsschicht so lagert, daß er im wesentlichen außer Berührung mit der serpentinenförmigen Wandung gehalten ist, und die durch den zylindrischen Hohlkörper strömende Flüssigkeit das Transportband auf einer weiteren Flüssigkeitsschicht so lagert, daß es im wesentlichen außer Berührung mit dem zylindrischen Hohlkörper gehalten ist.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennnzeichnet, daß die serpentinenförmige Wandung und der zylindrische Hohlkörper während der Bewegung des Transportbands und des Filmstreifens ortsfest gehalten sind.
25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß in einer letzten Arbeitsfolge die vorhergehenden Arbeitsschritte unter Verwendung der jeweils erforderlichen Behandlungsflüssigkeiten wiederholt werden, um den Film vollständig zu entwickeln.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband und der Film von Behandlungsflüssigkeit gereinigt werden, bevor weitere Behandlungsflüssigkeiten zur Anwendung kommen.
27. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die serpentinenförmige Wandung als im wesentlichen geschlossene Schleife ausgebildet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Band mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt und die Zahl der Schleifen in der serpentinenförmigen Wandung so gewählt wird, daß eine angemessene Verweilzeit in jedem der aufeinanderfolgenden Behandlungsbäder erreicht und sichergestellt ist, daß die Behandlungsflüssigkeit ausreichend auf den Film einwirkt.
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