DE689922C - Mit Wechselstrom betriebene Kathodenglimmlichtlampe - Google Patents

Mit Wechselstrom betriebene Kathodenglimmlichtlampe

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DE689922C
DE689922C DE1933R0087304 DER0087304D DE689922C DE 689922 C DE689922 C DE 689922C DE 1933R0087304 DE1933R0087304 DE 1933R0087304 DE R0087304 D DER0087304 D DE R0087304D DE 689922 C DE689922 C DE 689922C
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Germany
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cathode
rectifier
discharge
alternating current
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DE1933R0087304
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JOSEF OPPENHEIMER DIPL ING DR
Radio Patents Corp
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JOSEF OPPENHEIMER DIPL ING DR
Radio Patents Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Mit Wechselstrom betriebene Kathodenglimmlichtlampe Die Erfindung betrifft eine Kathodenglimmlichtlampe für Reklame- und Sigalzwecke, die mittels gleichgerichteten Wechsslstrümes betrieb.enwirdundbeiide'r.-deGleichrich_ texbzw,. die Gleichrichberstrecke im gleichen Gehäuse mit der Gli=mmentla-dungsstrecke angeordnet ist. Diese Glimmentladungsstrecke stellt die Stromverbraucherstrecke dar, und die leuchtende Glimmenda.dun;g wird für den beabsichtigten Lcucht-, insbesondere Reklame- oder Signalzweck nutzbar gemacht.
  • Glimmentladungsrähren, in deren Gehäuse sowohl eine Gleichrichter- als auch Glimmentladungsstrecke angeordnet sind, sind .bekannt: Sie dienten aber nicht dem Zwecke der vorliegenden Erfindung; die Glimmentladung sollte vielmehr nur dann in P-rscheinung treten, wenn eine überspannng in der Leitung auftritt, in welche die Gleichri,chterstrecke eingeschaltet war, welch; letztere somit gleichsam ,als Sicherheitsventil diente. Dementsprechend war die Schaltung von Gleichrichter- und Glmmentladungs.strecke anders als bei der Erfindung, und sowohl- die Gleichrichter- als auch Glimmentladung konnten, wenn die leztere beim Auftreten von Überspannungen eintrat, gleichzeitig gesehen werden. Außerdem stellte die Glimmentladungs-Strecke nicht die Verbrauchs- oder Nutzstrecke für den gleichgerichteten Strom dar, ider vielmehr außerhalb des Entladungsgefäßes nutzbringend verwendet wurde, und lediglich überspannungen fanden ihren Weg durch die Glimmentladungsstrecke, die daher als bloße Ballaststrecke wirkte.
  • Gemäß der Erfindung sind die Gleichriehter- und Verbraucherstrecken gleichfalls innerhalb desselben Gefäßes angeordnet. Die Kathode der Gleichrichterstrecke ist aber so ausgebildet, daß sie die Glei:chrichterstrecke umhüllt, so daß das Licht der letzteren nicht störend in Erscheinung tritt und !gleichzeitig als ,Träger für die andere Kathode der Verbraucherstrecke dient; diese andere Kathode ist konvex nach außen ausgebildet und besitzt ;eine freiliegende sichtbare Ob,exfläche, entlang deren die dem Leuchtzweck -dienende Glimmentladung stattfindet. Schließlich bildet die <Kathode der Gleichrichterstrecke gleichzeitig auch die Anode der Verbraucherstrecke.
  • Die Erfindung sei: an Hand der Ausführungsbeispiele der Zeichnung erläutert, ohne auf diese beschränkt zu sein.
  • In den Zeichnungen zeigen Fig. r schematisch eine gasgefüllte Lampe gemäß der Erfindung, Fig.2 eine ähnliche Lampe, bei welcher beide Halbwellen des Speisestromes benutzt werden, Fig.3 eine Glimmentladungslampe, welche' beide Halbwellen des Sp.eisewechselstrornies verwertet, Fig. q. eine ähnliche Konstruktion wie Fig. 3' zur Verwertung einer einzelnen Halbwelle mit einem in den Lampensockel eingeschlossenen Transformator.
  • Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Teile in allen Figuren.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. i gezeigt. Eine Röhre 5 schließt die Elektroden .ein und isst mit einer Gasatmosphäre ;geeigneter Zusammensetzung und Druckes gefüllt. Die Röhre besitzt einen Sockel 6, der z. B. mit Steckerstiften 7, 8 zum Anschluß an eilie Wechselstromquelle versehen ist.
  • Der Gleichrichterteil des EntlaAungsgefäßes iumfaßt die Anode 3 in Form eines hesonders dünnen Stabes und die Kathode i mit wesentlich ;größerer Oberfläche, die Gefäßform besitzt. Die Anode 3 ist durch einen Isolierblock 2 gehalten; aus dem sie auf bestimmte Länge hervorragt. Mit der Elektrode i wirkt eine weitere Hauptelektrode 9-züsammen, welche die Form einer nach außen konvexen hohlen Glocke hat und über einen Widerstand 16 mit der Klemme 8 verbunden ist, während die andere Klemme 7 mit der stangenförmigen--Anode 3 verbunden ist. Auf diese Weise ist der ganze Entladungsweg im zwei Teile geteilt: einen Abschnitt zwischen den Elektroden 3 und i, der den Gleichrichterteil der Entladungsröhre bildet und nach außen abgedeckt ist, und einen zweiten, nach außen konvexen Abschnitt zwischen den Elektroden i und 9, ;der dazu dient, die beabsichtigte negative, leuchtende Glimmentladung auf der freiliegenden Oberfläche der Elektrode 9 zu erzeugen. Wie leicht zu sehen, ist diese Elektrode 9 negativ bezüglich der Elektrode i und wird daher in bekannter Weise mit einer hellen negativen Glimmschicht entlang ihrer äußeren freiliegenden Oberfläche bedeckt sein. Der Widerstand 16 dient zur Regelung der Stromstärke, wodurch die Leuchtwirkung eingestellt wird, oder, bei geeignetem Abstand und Ausbildung des Entladungsweges von i nach 9, zur Regelung des Maßes der Bewegung bzw. des Umlaufes ,der auf der Elektrode 9 erscheinenden leuchtenden. Glimmentladung.
  • Bei einer Ausbildung ge'läß Fig. i wird lediglich eine Halbwelle des Speisewechselstromes verwendet. Um beide Halbwellen. ,des Stromes nutzbar zu machen, kann eine Ausführungsform gemäß -Fig. 2 verwendet werden, die sich von der nach Fig. i dadurch unterscheidet, daß zwei Gleichrichterano:den 3 und 3' von geringer Oberfläche mit der gemeinsamen Kathode i zusarhmenwirken.
  • Die Anode der Leuchtstrecke kann mit ;,-einer Isolierschicht 15, beispielsweise aus t.,GIimmer o. dgl., bedeckt sein, .die geeignete Vertiefungen oder andere Unregelmäßigkeiten aufweist, um eine gewünschte belebende Wirkung der auf der freiliegenden Außenfläche der -Haupt- oder Betriebselektrode 9 @erscheinenden, leuchtenden Entladung hervorzurufen.
  • Um .die Verwertung beider Halbwellen zu ermöglichen, ist es weiter notwendig, eine Impedanz io vorzusehen, beispielsweise einen Ohms,ch,en Widerstand oder induktive Spule, deren Enden mit den Anschlußklemmen 7, 8 verbünden sind und die dazwischen, etwa in der Mitte, mit einer Abzapfung versehen ist, die mit der Kathode der Leuchtstrecke 9 verbunden ist. Ein Widerstand 16 mag wieder in Reihe in die Kathodenzuleitung eingeschaltet sein, kann. aber unter Umständen auch wegfallen, da: das Element i o in gleichem Sinne wirken kann.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Ausbildung einer Entladungsröhre zur Verwertung beider Halbwellen des Wechselstromes dargestellt. Ein kleiner Transformator ist irn Röhrensockel eingeschlossen, um die geeignete Betriebsspannung zu erzeugen, falls die Speisespannung nicht hoch genug zur Erzielung des gewünschten Effekts ist. Der Transformator i i umfaßt eine Primärwicklung 14, die mit -.den Eingangsklemwen 7, 8 verbundeln ist, und eine Sekundärwicklung 13, die etwa an ihrem- Mittelpunkt angezapft und über den Widerstand 16 reit der Betriebskathode 9 verbunden ist. Diese besitzt die Form einer nach außen konvexen höhlen Halbkugel, die in,der Mitte mittels einer keramischen Röhre 17 gehalten ist, die auf dem Traggerüst 12 der Röhre befestigt ist. Der Verbindungsdraht i g ist durch die Röhre 17 hindurchgeführt und bei 18 mit .der Kathode g ,durch Löten oder auf andere Weise, wie dargestellt, verbunden.
  • Um ausreichende Isolation sicherzustellen und die Elektroden in Stellung zu halten, ist weiterhin eine isolierende Hülse 2o vorgesehen, welche die tragende Röhre 17 umgibt, sowie eine Isolierscheibe 2 i, beispielsweise aus Glimmer oder ähnlichem Material, die unterhalb und nahe der Elektrode i liegt.
  • In Fig. q. ist eine ähnliche Ausführungsform wie in Fig. 3 dargestellt mit dem- Unterschied, daß in vereinfachter Weise lediglich eine Halbwelle des Speisewechselstromes verwertet wird. Da derartige Röhren kaum mehr als einige wenige Miniampere verbrauchen, so tritt kein wesentlicher Verlust auf, wenn lediglich die eine Halbwelle des Stromes verivertet wird. Diese Röhrenbauart ist Ziegen ihrer Einfachheit besonders geeignet -für praktischen Gebrauch zum direkten Einsetzen in eine. Fassung für Wechselstrom. In diesem Falle kann z. B. ein normaler Schraub:sockel an Stelle der Steckerstifte 7, 8 verwendet werden. Außerdem kann .der Transformator 1 r im Sockel der Röhre sehr klein und billig sein mit Rücksicht auf den geringen Energieverbrauch der Röhre.
  • Gemäß Fig. q. ist eine Ausgangsklemme .des Transformators zu der nach außen konvexen halbkugelförmigen Kathode oder Batriebiselektrode 9 über einen Widerstand r6 und die mittlere Leitung 19 geführt, , die durch die Tragröhre 17 hindurchgeht, ähnlich der in Fig.3 beschriebenen Bauart. An Stelle .der beiden Gleichrichteranoden 3 und 3' ist eine einzige Anode -3 etwa zylindrischer Form vorgesehen. Die Anode 3 ist vorzugsweise scharfkantig und umgibt di& Tragröhre 17 und .die Isolierhülse 2o konzentrisch. Diese Anode isst zu der anderen Ausgangsklemme des Transformators 11 geführt.
  • Die :erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung lassen erkennen, daß,die Kathode r der Gleichrichterstrecke diese letztere vollkommen umhüllt und dadurch verhindert, daß das Licht der Gleichrichterentladung störend in Erscheinung tritt. Diese Kathode bildet gleichzeitig die Anode der im selben Entladungsgefäß eingebauten Verbraucherstrecke, welch letztere durch die Elektrode r als Anode und die konvex nach außen ausgebildete Kathode oder Betriebselektrode 9 gebildet ist und von der Elektrode i getragen wird. Die Entladung in dieser Verbraucherstrecke ist eine leuchtende Glünmentladung, deren Leuchtwirkung nutzbar verwendet wird und sich über die vollkommen freiliegende Außenfläche ,der Elektrode 9 erstreckt. Diese leuchtende Glimmentladung wird sich aber gewöhnlich nicht gleichmäßig über die ganze freiliegende Außenfläche der Betrieb s:elektro-de 9 ausbreiten, sondern nur einen Teil derselben bedecken, und auch nicht stillstehen, sondern in bekannter Weise umlaufen, wodurch die Aufmerksamkeit des Beobachters besonders angezogen und ein erwünschter Reklame- oder Signalerfolg erzielt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit Wechselstrom betriebene Kathodenglimmlichtlampe mit einer Entladungsstrecke, deren Leuchten nutzbar verwertet wird und bei. der die Gleichrichtungsstrecke mit der Leuchtstrecke im gleichen Gefäß angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoide der Gleichrichterstrecke die Gleichrichterstrecke allseitig umhüllt und gleichzeitig als Träger für die -nach außen konvexe Kathode -der Leuchtstrecke idient.
  2. 2. Schaltung eines Entladungsgefäßes nach Anspruch r, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Gleichrichteranode (3) miit seinem Pol und die Kathode der Leuchtstrecke (9) mit dem anderen Pol der Wechselstromquelle über einen Widerstand (16) verbunden ist, während die beiden Entladungsstrecken gemeinsame Elektrode von diesen Elektroden und den Stromzuführungen isoliert ist.
DE1933R0087304 1932-02-18 1933-02-19 Mit Wechselstrom betriebene Kathodenglimmlichtlampe Expired DE689922C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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